Prym Consumer Retail GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jörg Hans-Josef Schmitz seit 8.4.2025 | Geschäftsführer |
Stefan Hansen seit 14.5.2014 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 1.98% | |
| 0.37% | |
J***** S********** | 0.35% |
| Name | Anteil |
|---|---|
William Prym Holding GmbHEigenbeteiligung | 0.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Prym Consumer GmbHStolbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010Lagebericht für das Geschäftsjahr 01. Januar bis 31. Dezember 2010der Prym Consumer GmbH, Stolberg1. Prym Consumer Stolberg innerhalb des Teilkonzerns Prym ConsumerDie Prym Consumer GmbH, Stolberg, ist die Muttergesellschaft der Prym Consumer Gruppe. Innerhalb der Prym Consumer Gruppe verantwortet die intern unter der Bezeichnung Prym Consumer Europe (PCE) firmierende Gesellschaft die Vertriebsaktivitäten in Europa, Afrika, Australien/Neuseeland und im Nahen Osten. Darüber hinaus kontrolliert PCE über die Prym Consumer Beteiligungs GmbH, Stolberg die weltweiten Aktivitäten der Prym Consumer Gruppe. 2. Einflüsse gesamtwirtschaftlicher RahmenbedingungenDas überraschend schnelle Ende der Finanz- und Wirtschaftskrise in einigen europäischen Kernmärkten führte nicht, wie so häufig in der Vergangenheit festzustellen, zu einem antizyklischen Umsatzverlauf der Prym Consumer Europe. Vielmehr konnten die Umsätze im abgelaufenen Geschäftsjahr sogar noch deutlich gesteigert werden. Getrieben wurde das Geschäft durch einen in nahezu allen Märkten Europas anhaltenden Trend zum Stricken und Nähen. Basis dieses Trends ist das Streben nach Individualität und Selbstverwirklichung, unterstützt durch einen modischen Trend zu Strickwaren in der Bekleidungsindustrie, einem weiteren Impulsgeber für unsere Umsätze mit Stricknadeln. Die Sommermonate waren europaweit von einer schwachen Nachfrage gekennzeichnet und das Geschäft entwickelte sich dann im Herbst erwartungsgemäß wieder gut. 3. Die Markt- und Unternehmensentwicklung in 2010Das vergangene Jahr war geprägt von drei dominierenden Entwicklungen, die zu ungewöhnlichen saisonalen Entwicklungen im Umsatzbereich führten und unsere Beschaffung und Logistik in besonderem Maß forderten. Im ersten Quartal konnten wir eine allgemein rege Nachfrage verzeichnen, die durch Bevorratungskäufe von Großhändlern und einem bedeutenden Distributeur noch verstärkt wurde. Auf die relativ schwache Nachfrage im Sommer reagierten unsere Großkunden dann mit einem unverhältnismäßig hohen Lagerabbau im Oktober und November, der den Umsatzzuwachs aus dem ersten Halbjahr fast völlig eliminierte. Dies war insbesondere bei unserem bedeutendsten Distributeur der Fall, der damit weit hinter den erwarteten Umsätzen zurückblieb. Der insgesamt sehr robusten Nachfrage des Fachhandels sowie der Warenhäuser und auch der erfolgreichen Akquisitionen in den Großvertriebsformen des Einzelhandels in Italien und auch Deutschland war es zu verdanken, dass die Planung für das Geschäftsjahr mit einer nur geringen Abweichung von 1 %-Punkt realisiert werden konnte. 4. ErtragslageIm Geschäftsjahr 2010 konnten wir einen sehr erfreulichen Umsatzanstieg um rund 6 % auf € 40,8 Mio. verzeichnen. Erneut hat der anhaltende Strickboom die Umsätze mit Handarbeitsnadeln beflügelt und trotz eines stärker in Erscheinung tretenden Wettbewerbs wurde mit der Aufnahme der Natural-Nadeln die Marktpräsenz gestärkt. Die modisch bedingte Hinwendung zu den dicken und höherpreisigen Stärken konnte vom Wettbewerb nur teilweise begleitet werden und hat erheblich zur Abstützung unserer Ziele beigetragen. Insgesamt wurde in dieser Artikelgruppe ein Zuwachs von 15 % realisiert. Ähnlich hohe Zuwachsraten konnten wir bei den Umsätzen mit Näh-, Stick- und Schneidwerkzeugen sowie in der Artikelgruppe Aufbewahrung und Sortimente mit jeweils ca. 17 % erzielen. Diese Zuwächse basieren einerseits auf der Akquisition neuer Kunden in den Großvertriebsformen des Lebensmitteleinzelhandels und andererseits auf der erfolgreichen Umsetzung modischer Strömungen bei Nähkörben, Boxen und Koffern. Immer mehr Kunden vertrauen unserer Kompetenz und schätzen die Verfügbarkeit und Aktualität dieser Sortimente. Mit diesem konzeptionellen Ansatz gewinnen wir auch in Großbritannien gegen den starken heimischen Wettbewerb mehr und mehr Marktanteile. Die Materialaufwandsquote konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr trotz hoher Volatilität an den Rohstoffmärkten von 48,5 % im Vorjahr auf 46,7 % gesenkt werden. Einen wesentlichen Beitrag lieferte der Bezug von Ware aus China und striktes Controlling der Produktionskosten in den Konzernfirmen. Der Personalaufwand ging leicht von € 6,6 Mio. auf € 6,5 Mio. zurück. Dieser Effekt ist einerseits auf den leichten Rückgang unseres durchschnittlichen Mitarbeiterstamms zurückzuführen und insbesondere auch darauf, dass erstmals der Aufwand aus der laufenden Aufzinsung unserer Pensionsverpflichtungen (€ 0,29 Mio.) im Zinsaufwand ausgewiesen wird und somit entsprechend den Personalaufwand entlasten konnte. Die Neuauflage unserer Kataloge und Akquisitionen im Supermarktbereich sowie Beratungsaufwand für die Einführung von SAP in Malaysia, der in voller Höhe weiterbelastet wurde, führten zu einem Anstieg unserer sonstigen betrieblichen Aufwendungen um rund 17 % auf € 9,6 Mio. Die positive Umsatzrentabilität vor Zinsen, Ertragssteuern und außerordentlichem Ergebnis verbesserte sich zum Vorjahr um +0,8 %-Pkte, unter anderem bedingt durch Effekte im Zusammenhang mit den beschriebenen Entlastungen des Personalaufwands. Das Finanzergebnis der Gesellschaft wird unverändert fast ausschließlich von Zinsaufwendungen im Zusammenhang mit dem gegen die Gesellschaft verhängten EU Bußgeld bestimmt. Der Anstieg des Netto-Finanzaufwands um TEUR 348 ist dabei insbesondere auf den erstmals im Zinsaufwand ausgewiesenen Aufwand aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellungen (€ 0,29 Mio.) zurückzuführen. Der mit der William Prym GmbH & Co. KG bestehende Ergebnisabführungsvertrag wurde mit Ablauf zum 31. Dezember 2010 gekündigt. 5. Vermögenslage, FinanzlageImmaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagevermögen zeigen in 2010 einen leichten Rückgang um 392 T€ auf € 5,0 Mio. Der Rückgang beruht auf einem unter den laufenden Abschreibungen liegenden Investitionsvolumen von rund 214 T€. Ein Großteil dieser Investitionen betraf die Implementierung und das Customizing des SAP-Moduls CRM (Customer Relations Management). Die übrigen Ausgaben bezogen sich auf Ersatzinvestitionen im Warenzentrum Alsdorf sowie im Bereich der EDV und Geschäftsausstattung. Der Lagerbestand ist gegenüber dem Vorjahresstichtag um rund 15 % auf € 6,9 Mio. gestiegen; und liegt damit deutlich über dem Umsatzanstieg von rund 6 %. Der überproportionale Anstieg beruht insbesondere auf einer erhöhten Bevorratung für die erwarteten Umsatzzuwächse in den ersten Wintermonaten des Jahres 2011. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind weiter von € 29,0 Mio. auf € 32,5 Mio. gestiegen. Aufgrund des niedrigen Zinsniveaus werden auf diese Finanzmittelforderungen so gut wie keine Zinserträge erwirtschaftet. Die sonstigen Rückstellungen sind abermals um rund 5 % auf € 33,9 Mio. angestiegen. Dieser Anstieg ist fast ausschließlich auf die laufende Aufzinsung der Rückstellung für das verhängte EU Bußgeld zurückzuführen. Die Rückstellung hierfür betrug am Bilanzstichtag € 31,6 Mio. (Vorjahr: € 30,8 Mio.). Ende 2010 wurde das bis dahin bestehende Asset Backed Security Programm durch ein entsprechendes Factoring Programm abgelöst. Das Jahresergebnis wurde im Rahmen des zum 31. Dezember 2010 gekündigten Ergebnisabführungsvertrags letztmalig an die William Prym GmbH & Co. KG abgeführt. 6. MitarbeiterDie Zahl der Mitarbeiter bei Prym Consumer hat sich vom 31. Dezember des Vorjahres um 4 auf jetzt 113 reduziert.
(mit Geschäftsleitung, ohne ruhende Beschäftigungsverhältnisse, ohne geringfügig Beschäftigte und ohne Auszubildende). 7. RisikoberichterstattungRisiken des operativen Geschäftsbetriebs Soweit Waren in Fremdwährung beschafft werden, trägt die Gesellschaft die damit verbundenen Währungsrisiken, da Währungskursschwankungen nicht oder nur deutlich zeitversetzt an die Endkunden weitergegeben werden können. Insbesondere im Bereich der Handarbeitsnadeln, aber auch den anderen Produkten aus Metall, ist die Prym Consumer GmbH den Preisschwankungen an den Rohstoffmärkten ausgesetzt. Es ist zu erwarten, dass auch in der Zukunft Preissteigerungen nicht in vollem Umfang an die Kunden weitergegeben werden könnten. Aufgrund der diversifizierten Einkaufsstrukturen bestehen praktisch nur geringe Absicherungsmöglichkeiten gegen Rohstoffpreissteigerungen. Der rigorose Preiskampf, Listungsgebühren und zusätzlich kostenfrei zu erbringende Serviceleistungen im Supermarktbereich können zum Verlust von Umsatz und Marge in diesem Kundensegment führen. EU-Bußgeldverfahren Mehrere Gesellschaften der Prym Gruppe wurden von der EU Kommission in zwei Kartellverfahren zu Bußgeldern in einer Gesamthöhe von 67.538 T€ verurteilt. Das im sogenannten "Nadelfall" nach der zweitinstanzlichen Entscheidung endgültig verhängte Bußgeld in Höhe von 27.000 T€ wurde bei den beiden von dem Bußgeld betroffenen Gesellschaften William Prym GmbH & Co. KG sowie Prym Consumer GmbH entsprechend zurückgestellt. Die bestehenden Risikovorsorgen der beiden betroffenen Gesellschaften umfassen, neben dem verhängten Bußgeld, noch zu erwartende Rechtsberatungskosten sowie die bis zum 31. Dezember 2010 aufgelaufenen Zinsen aus der Verzinsung des noch nicht bezahlten Bußgeldes. Ein weiteres Bußgeld in Höhe von 40.538 T€ wurde in 2007 im sogenannten "Verschlussfall" gegen William Prym Holding GmbH (vormals: Prym Inovan GmbH & Co. KG) sowie gesamtschuldnerisch die William Prym GmbH & Co. KG sowie die Eclair Prym S.A. (für einen Teilbetrag von 5.850 T€) verhängt. Am 31. März 2011 billigte die EU Kommission eine Reduzierung der Geldbuße auf 15.538 T€ bei einem gleichzeitigen Entfall der auf diesen Teilbetrag bis dahin aufgelaufenen Zinsen in Höhe von 4.544 T€. Die Reduzierung ist an Bedingungen gebunden, welche zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses noch nicht vollständig erfüllt waren. Die zum 31. Dezember 2010 bestehenden Risikovorsorgen bei den in diesem Fall betroffenen Gesellschaften umfassen daher unverändert neben dem ursprünglich verhängten Bußgeld, ebenfalls die noch zu erwartenden Rechtsberatungskosten sowie die bis zum 31. Dezember 2010 aufgelaufenen Zinsen auf die ursprüngliche Bußgeldhöhe. Finanzierungsrisiken Am 30. Dezember 2010 wurde mit dem bestehenden inländischen Bankpool die Verlängerung der bereits bestehenden Finanzierungsvereinbarung bis Ende 2011 beschlossen, welche alle deutschen Prym Gesellschaften umfasst. Neben einer Verlängerung der Tilgungsaussetzung aller langfristigen Bankdarlehen wird darüber hinaus auch die Barmittelkreditlinie von € 29,8 Mio. weiterhin aufrecht erhalten. Die Inanspruchnahme dieser Barmittelkreditlinie betrug am 31. Dezember 2010 € 24,8 Mio. Ein Teilbetrag dieser Barmittelkreditlinie ist zusätzlich durch eine Bürgschaft des Landes Nordrhein-Westfalen in Höhe von € 6 Mio. abgesichert. Gleichzeitig bestanden beim inländischen Bankenpool zum 31. Dezember 2010 Kontokorrent-Guthaben in Höhe von € 5,65 Mio. Die Geschäftsführung geht bei Aufstellung dieses Jahresabschlusses davon aus, dass die im Rahmen der bestehenden Finanzierungsvereinbarung befristet zur Verfügung gestellten Kreditlinien auch mittelfristig fortgeführt werden und in Verbindung mit weiteren geplanten liquiditätserhöhenden operativen Maßnahmen die Finanzierung der Prym Gruppe sicherstellen werden. Die Plausibilität der mittelfristigen Planung sowie der künftig geplanten Maßnahmen wurde von Roland Berger Strategy Consultants validiert und bestätigt. Hinsichtlich der EU-Bußgelder ist mit der EU-Kommission ein langfristiger Tilgungs- und Zahlungsplan vereinbart worden. Bewertungsrisiken Die Bilanzierung und Bewertung der Anteile an verbundenen Unternehmen sowie bestehender Ausleihungen und Forderungen gegen verbundene Unternehmen erfolgt auf Grundlage der von Roland Berger Strategy Consultants validierten Konzernplanung. Sollte sich die künftige Ertragslage der Tochtergesellschaften nicht wie geplant entwickeln, können künftige Wertberichtigungen nicht ausgeschlossen werden. Zinsänderungsrisiken Die Gesellschaft ist sowohl hinsichtlich ihrer Finanzierung durch Bankkredite als auch hinsichtlich der Verzinsung ihres Finanzmittelverrechungskontos mit der William Prym GmbH & Co. KG entsprechenden Zinsänderungsrisiken ausgesetzt. Aufgrund des positiven Saldos aus verzinslichen Forderungen und Verbindlichkeiten würden sich Zinssenkungen entsprechend negativ, Zinserhöhungen entsprechend positiv auf die Ertragslage auswirken. 8. AusblickNachdem unsere Umsatzentwicklung trotz der allgemeinen wirtschaftlichen Erholung in einigen Kernmärkten Europas im Jahre 2010 nicht antizyklisch reagiert hat, gehen wir auch für das Jahr 2011 von eine stabilen Ertragslage auf Basis der guten Werte 2010 aus. Für das Geschäftsjahr 2011 planen wir einen Umsatzanstieg von rund 5 % auf € 42,8 Mio. und ein EBIT von rund € 5,5 Mio. Für 2012 wird von einem weiteren Umsatzanstieg auf rund € 44,1 Mio. und einem EBIT von rund € 5,8 Mio. ausgegangen. Dieser Anstieg wird sowohl durch Volumen- als auch durch Preissteigerungen erzielt werden; diesem stehen geplante Steigerungen der Vertriebskosten und der Personalaufwendungen gegenüber. Darüber hinaus wird die konsequente Akquisitionstätigkeit im Supermarktgeschäft ebenso Früchte tragen, wie die Kooperation mit einem Komplementäranbieter im südeuropäischen Raum, und uns helfen, unsere Umsätze weiterhin zu steigern. Mit unserem konzeptionellen Ansatz im Vertrieb, welcher darauf ausgerichtet ist, unseren Kunden das Arbeiten mit uns und unseren Artikeln leicht zu machen und mit einem professionellen und ambitionierten Team fühlen wir uns für die Herausforderungen des Marktes auch über das Jahr 2011 hinausgehend gut aufgestellt.
Stolberg, 31. März 2011 Prym Consumer GmbH Klaus Hilgert Jörg Fischer Dr. Andreas Pleßke BilanzAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung
Entwicklung des Anlagevermögens
ANHANGI. Allgemeine AngabenBei der Prym Consumer GmbH handelt es sich um eine große Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 HGB. Der Jahresabschluss 2010 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) aufgestellt. Eine Anpassung der Vorjahresvergleichswerte der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung aufgrund der erstmaligen Anwendung der durch das BilMoG geänderten Ansatz-, Bewertungs- und Ausweisvorschriften ist in Abstimmung mit Art. 67 Abs. 8 EGHGB unterblieben. Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden bis auf die sich aus der Anwendung der Vorschriften des BilMoG ergebenden Änderungen beibehalten. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB erstellt. II. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Bewertung der Vermögens- und Schuldpositionen trägt allen erkennbaren Risiken nach den Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung. Die zu Anschaffungskosten aktivierten immateriellen Vermögensgegenstände stellen Software dar, deren Abschreibungsdauer auf linearer Basis drei Jahre beträgt, sowie Kundenstämme von Gold-Zack, EFANA und ACH-OBI, welche über deren voraussichtliche Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben werden. Diese Nutzungsdauer ergibt sich vor dem Hintergrund eines überdurchschnittlich stabilen Geschäftsumfeldes der erworbenen Kundenstämme. Teilwertabschreibungen werden vorgenommen soweit Hinweise auf eine dauerhafte Wertminderung vorliegen. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Teilwertabschreibungen werden vorgenommen soweit Hinweise auf eine dauerhafte Wertminderung vorliegen. Seit dem 01.Januar 2008 werden alle neu angeschafften Anlagegüter linear abgeschrieben. Für Anlagegegenstände mit Anschaffungskosten über EUR 150 und unter EUR 1.000 erfolgt eine jährliche Sammelerfassung. Dieser Sammelposten wird über 5 Jahre linear abgeschrieben. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder zum dauerhaft niedrigeren Wert am Bilanzstichtag bewertet. Die Vorräte werden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten sowie unter Beachtung des Prinzips der verlustfreien Bewertung bewertet. Künftigen Vermarktungsrisiken wird über Reichweitenabschläge Rechnung getragen. Der Ansatz der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennwert, gemindert um Einzel- und Pauschalwertberichtigungen. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf den nicht versicherten Wert Rechnung getragen. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Posten mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden nur bei einem aus Sicht des Unternehmens ungünstigeren Stichtagskurs neu bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln Heubeck 2005 G) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit-Credit-Methode) ermittelt. Zukünftig erwartete Entgelt- und Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung der Verpflichtungen berücksichtigt. Dabei gehen wir derzeit von jährlichen Anpassungen von 2 % bei den Entgelten und von 1,5 % bei den Renten aus. Der zugrunde gelegte Rechnungszins für die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen beläuft sich zum 31. Dezember 2010 auf 5,16 %, es handelt sich um den von der Deutschen Bundesbank ermittelten und veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren. Durch die erstmalige Anwendung der Bestimmungen des BilMoG hat sich bei der Bewertung der Pensionsrückstellungen zum 1. Januar 2010 ein Zuführungsbetrag von EUR 760.078 ergeben. Entsprechend der Bestimmungen in Artikel 67 Absatz 1 Satz 1 EGHGB wurde im Berichtsjahr ein Fünfzehntel als Mindestbetrag in Höhe von EUR 50.672 gesondert unter dem Posten "außerordentliche Aufwendungen" zugeführt. Die Rückstellung für Verpflichtungen aus abgeschlossenen Altersteilzeitverträgen nach dem Blockmodell erfolgt in Anwendung der IDW-Stellungnahme zur Rechnungslegung "Bilanzierung von Verpflichtungen aus Altersteilzeitregelungen nach IAS und nach handelsrechtlichen Vorschriften" (IDW RS HFA 3). Der Berechnung liegen die Heubeck-Richttafeln 2005 G mit einem Rechnungszins gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB in Höhe von 3,91 % entsprechend der durchschnittlichen Restlaufzeit sowie einem Einkommenstrend von 2 % zugrunde. Im Rahmen der Neubewertung der innerhalb der sonstigen Rückstellungen ausgewiesenen Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen zum 1. Januar 2010 ergab sich ein weiterer Zuführungsbedarf in Höhe von TEUR 151. Dieser wurde in voller Höhe ebenfalls unter dem Posten "außerordentliche Aufwendungen" ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Latente Steuern werden ab 2010 für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis des kombinierten Ertragsteuersatzes der Gesellschaft von aktuell rund 29 %. Der kombinierte Ertragsteuersatz umfasst Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag. Eine sich insgesamt ergebende künftige Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden. Im Falle einer Steuerentlastung wird vom entsprechenden Aktivierungswahlrecht kein Gebrauch gemacht werden. III. Angaben zur BilanzForderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 31.057 (Vorjahr: TEUR 27.880) enthalten. Diese Forderungen, welche einen Finanzmittelcharakter haben, werden marktüblich verzinst. Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. Pensionsrückstellungen
Aufgrund der wirtschaftlichen Hinzurechnung von fälligen Rentenverpflichtungen der William Prym GmbH & Co. KG wurden im Zuge eines Schuldbeitritts sekundäre Pensionsrückstellungen von TEUR 2.991 (Vorjahr: TEUR 2.842) bei der Prym Consumer GmbH gebildet. Sonstige Rückstellungen Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten. Bei den sonstigen Rückstellungen handelt es sich insbesondere um Vorsorgen für das im "Nadelfall" verhängte Bußgeld TEUR 31.602 (Vorjahr: TEUR 30.808). Die gebildete Rückstellung berücksichtigt neben dem verhängten Bußgeld und den noch erwarteten Rechtsberatungskosten auch die bis zum Bilanzstichtag aufgelaufenen Zinsen, welche aufgrund der noch nicht erfolgten Zahlung des Bußgeldes anfallen. Darüber hinaus sind in diesem Bilanzposten insbesondere Rückstellungen im Personalbereich, u. a. für Altersteilzeit TEUR 441 (Vorjahr: TEUR 327), variable Vergütung TEUR 96 (Vorjahr: TEUR 94), Zahlungen an die Berufsgenossenschaft TEUR 27 (Vorjahr: TEUR 23), Urlaub TEUR 13 (Vorjahr: TEUR 5). Weitere Rückstellungen wurden für Kundenboni TEUR 1.065 (Vorjahr: TEUR 717), ausstehende Rechnungen TEUR 492 (Vorjahr: TEUR 238) und Abschlussgebühren TEUR 49 (Vorjahr: TEUR 21) gebildet. Verbindlichkeiten Alle Verbindlichkeiten haben sowohl im laufenden Geschäftsjahr als auch im Vorjahr eine Fälligkeit von unter einem Jahr. Sonstige Verbindlichkeiten Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten unter anderem Verbindlichkeiten:
IV. Angaben zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse nach geographischen Märkten:
Sonstige betriebliche Erträge Hierin sind insbesondere Erträge aus sonstigen Lieferungen und Leistungen, der Erstattung von Personalkosten und Auflösung von Rückstellungen enthalten. Darüber hinaus enthalten die sonstigen betrieblichen Erträge EUR 187.486,78 aus der Umrechnung von kurzfristigen Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit dem Stichtagskurs. Personalaufwand Für Altersversorgung wurden EUR 43.311,17 (Vorjahr: EUR 33.702,03) aufgewandt. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind überwiegend Intercompany Umlagen, Aufwendungen für Handelsvertreterprovisionen, sonstige Dienstleistungen, Ausgangsfrachten und Paketporto, Beratungskosten, Werbung, Mieten, Fahrt- und Reisekosten, Personalgestellung, sowie Messe- und Ausstellungskosten enthalten. Darüber hinaus enthalten die sonstigen betrieblichen Aufwendungen EUR 144.558,07 aus der Umrechnung von kurzfristigen Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit dem Stichtagskurs. Zinsaufwendungen und -erträge
Die Avalprovisionen für die von dem Bankenpool ausgelegten Bürgschaften im Zusammenhang mit dem EU-Bußgeld werden von der Muttergesellschaft William Prym GmbH & Co. KG anteilig auf die Prym Consumer GmbH umgelegt. Da das von der EU-Kommission im "Nadelfall" verhängte Bußgeld durch Bankbürgschaften abgesichert, aber noch nicht liquiditätswirksam bezahlt wurde, unterliegt dieses einer laufenden Verzinsung. Dieser Zinsaufwand wird im Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" ausgewiesen. Der Aufwand aus der Aufzinsung der Pensions- (und sonstigen längerfristigen Personal-) rückstellungen war bis zum Vorjahr unter den Personalaufwendungen erfasst; in Anwendung des durch BilMoG geänderten § 277 Absatz 5 Satz 1 HGB erfolgt der Ausweis erstmals im Zinsergebnis. Außerordentliche Aufwendungen Die außerordentlichen Aufwendungen des Geschäftsjahres entfallen größtenteils auf Managementberatungskosten, welche im Zusammenhang mit der Bankenfinanzierung angefallen sind. Sie wurden anteilig von der William Prym GmbH & Co. KG auf die Prym Consumer GmbH umgelegt. Darüber hinaus enthalten die außerordentlichen Aufwendungen EUR 50.672,00 aus der Zuführung eines Fünfzehntels des sich auf den 1. Januar 2010 aus der erstmaligen Bewertung der Pensionsverpflichtungen gem. § 253 Abs. 2 HGB ergebenden Unterschiedsbetrags. V. Sonstige AngabenVerbundene Unternehmen und Beteiligungsunternehmen
*) vor Ergebnisabführung an die Prym
Consumer GmbH
Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt
Haftungsverhältnisse Als Rechtsnachfolgerin der Rump & Prym GmbH & Co. KG besteht für die Prym Consumer GmbH aus der gesamtschuldnerischen Haftung für die ehemalige Unterstützungskasse der Joh. Moritz Rump GmbH & Co. KG eine Eventualverbindlichkeit in Höhe von TEUR 256 (Vorjahr: TEUR 265). Aufgrund der Erfahrungen aus der Vergangenheit rechnet die Geschäftsführung nicht mit einer Inanspruchnahme aus der Ausfallverpflichtung; eine Passivierung des Betrags ist daher unterblieben. Dem deutschen Bankenpool sind für Bankverbindlichkeiten der Gesellschaft sowie Bankverbindlichkeiten anderer Prym Konzerngesellschaften verpfändet: alle Gebrauchsmuster, Patente, Lizenzen u.ä., die Anteile an der Prym Consumer Beteiligungs GmbH, das bewegliche Anlagevermögen, das Vorratsvermögen, alle Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die Bankguthaben. Die Bankverbindlichkeiten der dem Bankenpool angeschlossenen deutschen Prym Gesellschaften betragen zum Bilanzstichtag insgesamt TEUR 52.015. Die deutschen Gesellschaften des Prym Konzerns haben für jeweils eigene, sowie fremde Bankverbindlichkeiten anderer deutscher Konzerngesellschaften ihr gesamtes Grundvermögen mit Grundschulden in Höhe von insgesamt TEUR 57.112 belastet. Für einen Teilbetrag der vom deutschen Bankenpool gewährten Darlehen in Höhe von TEUR 1.420 haften gesamtschuldnerisch die William Prym GmbH & Co. KG, die Prym Consumer GmbH, die WP Vermögens- und Finanzierungs- GmbH, die Prym Consumer Beteiligungs GmbH, die Prym Fashion GmbH und die Prym China Verwaltungs GmbH. Für weitere Darlehen in Höhe von TEUR 4.580 haften gesamtschuldnerisch die William Prym GmbH & Co. KG und die Prym China Verwaltungs GmbH. Für das vom deutschen Bankenpool ausgelegte Prozessaval in Höhe von TEUR 27.000 zzgl. 3,52 % Zinsen im Zusammenhang mit dem von der EU verhängten Kartellbußgeld im "Nadelfall" besteht eine gesamtschuldnerische Haftung der William Prym GmbH & Co. KG und der Prym Consumer GmbH. Darüber hinaus haften die William Prym Holding GmbH (vormals: Prym Inovan GmbH & Co. KG) und die WP Vermögens- und Finanzierungs-GmbH mit Höchstbetragsbürgschaften von jeweils TEUR 7.500. Für das vom deutschen Bankenpool ausgelegte Prozessaval in Höhe von TEUR 28.700 zzgl. 5,58 % Zinsen im Zusammenhang mit dem von der EU verhängten Kartellbußgeld im "Verschlussfall" besteht eine gesamtschuldnerische Haftung der William Prym GmbH & Co. KG und der William Prym Holding GmbH (vormals: Prym Inovan GmbH & Co. KG). Darüber hinaus haften die Prym Consumer GmbH, die WP Vermögens- und Finanzierungs-GmbH, die Prym Consumer Beteiligungs GmbH und die Prym Fashion Beteiligungs GmbH mit Höchstbetragsbürgschaften von jeweils TEUR 6.900. Gründe für eine Inanspruchnahme des Haftungsobligos sind aufgrund des bereits jahrelang bestehenden Obligo ohne Inanspruchnahme der Gesellschaft nicht ersichtlich. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte Im Interesse der Schaffung eines zusätzlichen Finanzierungsvolumens waren am Bilanzstichtag TEUR 2.195 Kundenforderungen an eine Factoring-Gesellschaft verkauft (Vorjahr: Verkauf von Kundenforderungen in Höhe von TEUR 2.524 an eine ABS-Gesellschaft). Unter Berücksichtigung diverser Kaufpreiseinbehalte sowie von Kunden bereits erhaltener aber noch nicht an die Factoring-Gesellschaft weitergeleiteter Mittel ergab sich am Bilanzstichtag ein Netto-Finanzierungsvolumen in Höhe von TEUR 1.903. Die Prym Consumer GmbH haftet nur für den Bestand, nicht für die Bonität der Forderung. Risiken im Rahmen dieser außerbilanziellen Finanzierungsform bestehen typischerweise insbesondere hinsichtlich eines kurzfristig in Abhängigkeit vom Forderungsvolumen schwankenden Finanzierungsvolumens. Darüber hinaus können künftige Bonitätsabstufungen der Kunden zu einem entsprechend niedrigeren Gesamtvolumen des Factorings führen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Nach § 285 Nr. 3a HGB bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverpflichtungen in Höhe von TEUR 346 (Vorjahr: TEUR 233). Latente Steuern Am Bilanzstichtag bestehen folgende Differenzen zwischen handelsrechtlichen Wertansätzen und ihren steuerlichen Wertansätzen:
Auf die Aktivierung wurde unter Anwendung des entsprechenden Wahlrechts von § 274 Abs. 1 HGB verzichtet. Sonstige Erläuterungen Die Geschäftsführer der Gesellschaft erhalten von dieser keine Bezüge. Die Prym Consumer GmbH, Stolberg, wird in den Konzernabschluss der William Prym Holding GmbH (vormals: Prym Inovan GmbH & Co. KG), Stolberg, einbezogen. Geschäftsführung
Beirat
Stolberg, 31. März 2011 Prym Consumer GmbH Jörg Fischer, Geschäftsführer Klaus Hilgert, Geschäftsführer Dr. Andreas Pleßke, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERSWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Prym Consumer GmbH, Stolberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2010 bis zum 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Düsseldorf, 31. März 2011 BDO
AG
gez. Dyckerhoff, Wirtschaftsprüfer gez. Winkler, Wirtschaftsprüfer |
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