Mission Critical Infrastructure Holding GmbH
Neuer Wall 35, 20354 Hamburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Markus Johannes Dr. Vöge seit 11.1.2026 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
6 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 6 angezeigt
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% | |
| 100.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Mission Critical Infrastructure Holding GmbHHamburgKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Grundlagen des Konzerns a. Geschäftsmodell Die Vorsprung Waterways AkquiCo GmbH wurde am 22.11.2022 gegründet mit der Absicht die Hermann GmbH Maschinenbautechnologie und Grundstücksverwaltung Brake GmbH zu erwerben. Der Kauf wurde zum 01.01.2023 realisiert und der Konzern ist entstanden. Die Vorsprung Waterways AkquiCo GmbH ist rein geschäftsführend tätig. Die Hermann GmbH Maschinenbautechnologie begann Ihre Tätigkeit im Jahr 1997 als reiner Lohnfertigungsbetrieb im Bereich zerspanende Bearbeitung. Im Laufe der vergangenen Jahre wurde das Angebot um weitere Fertigungsschritte im Bereich Maschinenbau erweitert und zeichnet sich nun durch zwei große Geschäftsbereiche aus. Im Juli 2023 erwarb die Hermann GmbH die Schorisch Magis GmbH, Karstädt. Der Konzern bzw. die Konzerngesellschaften haben sich insbesondere auf die Geschäftsbereiche der Lohnfertigung sowie die Stahlwasserbau in der metallverarbeitenden Industrie spezialisiert. Lohnfertigung: Es werden Lohnfertigungsleistungen im Maschinenbau für Unternehmen unterschiedlicher Branchen und mit unterschiedlichsten Endprodukten erbracht. Nachdem in den letzten Jahren die Angebotspalette um die Montage von Baugruppen und Komplettanlagen erweitert werden konnte entwickelt sich die Gruppe zunehmend zum Systemlieferant. Stahlwasserbau: Der Konzern/die Konzerngesellschaften konnten sich als kompetenter Anbieter im Bereich Schleusen- und Sperrwerkbau etablieren, insbesondere im Bereich der Antriebstechnik. Es werden Projekte im Hochwasserschutz und der Sanierung von historischen Stahlbauwerken insbesondere Verkehrswasserbauwerken durchgeführt. Das breite Dienstleistungsspektrum umfasst Arbeiten wie Schweißen, Bearbeiten, Oberfläche und Montage aus einer Hand. b. Forschung und Entwicklung In der Gruppe werden keine eigenen Produkte entwickelt. c. Organisationsstruktur Mit Erwerb der Anteile (100 %) zum 01.01.2023 an der Hermann GmbH und der Grundstücksverwaltung Brake GmbH, erstmalig der Vorsprung Waterways AkquiCo Konzern. Die Vorsprung Waterways AkquiCo GmbH hat Ihren Hauptsitz in Hamburg. Der Konzern unterhält weitere Standorte in Weiden i.d.Opf., Vohenstrauß und Karstädt, einen Fertigungsstandort in Brake (Weser) und ab 2024 in Bremen, ein Vertriebs- und Projektbüro in Rendsburg. Die Fertigung ist aufgeteilt in einen Fertigungsstandort für die Bearbeitung von Serienteilen und zwei Fertigungsstandorte für die zerspanende Bearbeitung von Großteilen mit einer Bearbeitungslänge von bis zu 16 m und einem Einzelgewicht von bis zu 40 Tonnen. An einem weiteren Standort befindet sich die Schweißerei mit geprüften Schweißern und einem Schweißfachingenieur, sowie der hauseigenen Sandstrahlanlage, Lackierung und Montageabteilung. An den Fertigungsstandorten in Brake und Bremen werden vorrangig Großteile für den Stahlwasserbau geschweißt, oberflächenbehandelt und vormontiert, dort ist die direkte Verladung auf Pontons oder Schiffe mit anschließendem Transport auf dem Wasserweg möglich. 2. Wirtschaftsbericht a. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. Bedingt durch den Klimawandel steigt die Nachfrage und Leistung im Bereich Stahlwasserbau weiter an. Insbesondere der Hochwasserschutz und Neubau sowie Sanierung von Brücken zeigt einen mittel- bis langfristigen Wachstumstrend. Im vergangenen Jahr hat der Krieg in der Ukraine nach weiter Einfluss auf die Preisentwicklung bei der Beschaffung von Vorerzeugnissen nicht nur aus Metall verursacht. Zum Ende des Jahres war der Preis jedoch wieder deutlich gesunken. Die Energiekosen stiegen, wie auch schon in den Vorjahren, weiter an. Dies hatte Auswirkungen auf den gesamten Beschaffungsmarkt. b. Geschäftsverlauf unter Berücksichtigung finanzieller und nichtfinanzieller Leistungsindikatoren Aufgrund der erstmaligen Erstellung des Konzernabschlusses wird - insbesondere bei der Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage - auf Vergleiche zum Vorjahr weitestgehend verzichtet. Zentraler, finanzieller Leistungsindikator für den Konzern ist die Gesamtleistung, da diese Kennzahl die Wertschöpfung des Konzerns widerspiegelt. Im Jahr 2023 erzielte die Vorsprung Waterways AkquiCo Gruppe eine Gesamtleistung von TEUR 46.148, hierin enthalten ist eine Erhöhung des Bestands an unfertigen Erzeugnissen und Leistungen von TEUR 9.033. Der zweite wichtige finanzielle Indikator ist die Liquidität auf die im Geschäftsverlauf ein hohes Augenmerk gesetzt wird. Die Liquidität des Unternehmens wird tagesgenau überwacht, um sicherzustellen, dass bei der Begleichung von Verbindlichkeiten nicht nur kein Verzug entsteht, sondern vielmehr grundsätzlich unter Abzug von Skonto bezahlt werden kann. Die Liquidität des Konzerns war im Geschäftsjahr 2023 zu jederzeit gegeben. Der Konzern schloss das Geschäftsjahr mit einem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 16 ab. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren sind insbesondere die Kundenzufriedenheit sowie die Angebotspalette. Beide Indikatoren ergeben sich aus der Marktpositionierung als Anbieter für qualitativ hochwertige Maschinenbauteile und -baugruppen sowohl im Bereich der einzelnen Fertigungsschritte als auch bei der Herstellung komplett montierter und inbetriebnahmebereiter Baugruppen. Die nicht finanziellen Leistungsindikatoren wirken auf den nachhaltigen Geschäftserfolg, der sich letztendlich in der Entwicklung des Jahresüberschusses widerspiegelt. c. Ertragslage Die Vorsprung Waterways AkquiCo Gruppe erzielte im Geschäftsjahr Umsatzerlöse von TEUR 37.115 sowie eine Erhöhung des Bestands an unfertigen Erzeugnissen/Leistungen von TEUR 9.033 und somit einer Gesamtleistung in Höhe von TEUR 46.148. Der Materialaufwand beläuft sich auf insgesamt TEUR 20.934, der Personalaufwand auf TEUR 11.260, die Abschreibungen auf das Anlagevermögen auf TEUR 2.544 und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen auf TEUR 10.768. Es ergibt sich ein Ergebnis nach Steuern von TEUR 280. d. Finanzlage Die Vorsprung Waterways AkquiCo Gruppe ist im Wesentlichen durch Eigenkapital, Bankverbindlichkeiten und erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen finanziert. Im abgelaufenen Geschäftsjahr erzielte die Vorsprung Waterways AkquiCo Gruppe einen operativen Cashflow in Höhe von TEUR 5.668. Aus der Finanzierungstätigkeit ergibt sich ein Mittelzufluss in Höhe von TEUR 13.557. Die Investitionen in das Anlagervermögen im Berichtsjahr führen zu einem negativen Cashflow aus der Investitionstätigkeit von TEUR 17.224. Im Rahmen der Erstkonsolidierung sind TEUR 602 An Finanzmitteln zugeflossen. Der Finanzmittefonds setzt sich aus den flüssigen Mitteln und den kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zusammen. Das Finanzmanagement des Konzerns ist wertorientiert. Die erwirtschafteten Liquiditätsüberschüsse werden dafür genutzt, geplante Investitionen aus eigenen Mitteln durchzuführen. Oberstes Ziel ist es, die jederzeitige Zahlungsfähigkeit des Unternehmens sicherzustellen. Die Zahlungsfähigkeit der Gruppe was jederzeit gewährleistet e. Vermögenslage Das Gesamtvermögen der Vorsprung Waterways AkquiCo Gruppe beträgt TEUR 42.058. Das Anlagevermögen beträgt insgesamt TEUR 28.465 und betriff mit TEUR 18.270 im Wesentlichen die Sachanlagen. Das Umlaufvermögen beläuft sich auf TEUR 13.373 besteht aus den Vorräten (TEUR 3.116), den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen (TEUR 8.132) sowie den flüssigen Mitteln (TEUR 2.125). Das Eigenkapital der Vorsprung Waterways AkquiCo Gruppe beträgt TEUR 14.681 und führt somit zu einer Eigenkapitalquote von 35%. Im Rahmen der Erstkonsolidierung mit der Hermann GmbH hat sich ein Goodwill in Höhe von TEUR 5.827 (Stand 31.12.2023 TEUR 5.224) ergeben. Im Rahmen der Erstkonsolidierung der Schorisch Magis GmbH hat sich ein passivischer Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung in Höhe von TEUR 948 ergeben (Stand 31. Dezember 2023: TEUR 937). f. Gesamtaussage Die Geschäftsführung der Vorsprung Waterways AkquiCo Gruppe ist mit dem Gesamtverlauf 2023 und der Integration der Hermann GmbH, Grundstücksverwaltung Brake und Schorisch Magis GmbH, die das Ergebnis belastet, zufrieden. 3. Prognose Für das Geschäftsjahr 2024 gehen wir von einer gegenüber 2023 von einer steigenden Gesamtleistung aus, bei etwas niedrigeren Erlösen bedingt durch einen erneuten Bestandsaufbau für mehrere Stahlwasserbauprojekte, welche erst in den Folgejahren schlussgerechnet werden können. Für die Umsatzerlöse im Bereich Lohnfertigung gehen wir aufgrund der Nachfrage und Marktentwicklung von einem leichten Rückgang für das Jahr 2024 aus. Für das Geschäftsjahr 2024 geht der Konzern von einer gleichbleiben Liquiditätssituation aus. Die Zahlungsfähigkeit der Gruppe ist langfristig gesichert. In der ersten Jahreshälfte des Geschäftsjahrs 2024 musste ein deutlicher Rückgang beim Auftragseingang im Bereich Lohnfertigung verzeichnet werden. Die Umsatzerlöse im Bereich Lohnfertigung sind im Vergleich zum Vorjahr bereits deutlich gesunken. Eine wesentliche Ursache hierfür war ein IT-Problem bei einem Großkunden, welches aber zwischenzeitlich gelöst wurde. Nichts destotrotz haben wir verstärkt Akquise betrieben, was bereits zu ersten Erfolgen geführt hat. Im Bereich Stahlwasserbau konnten wir bereits einige kleinere Aufträge gewinnen und es ist aufgrund der laufenden Ausschreibungen noch mit weiteren Großaufträgen zu rechnen.
Durch den Erwerb der Schorisch Magis GmbH ist geplant die Marktstellung als Systemanbieter im Bereich Maschinen- und Anlagenbau, sowie im Bereich Stahlwasserbau weiter zu etablieren und zu verfestigen. Hierbei sollen vorhandene Synergieeffekte genutzt und weiter ausgebaut werden. 4. Chancen und Risikobericht a. Risikomanagement Ziel unseres Risikomanagements ist es, die sich bietenden Chancen unseres Geschäfts möglichst umfassend zu nutzen, gleichzeitig jedoch die damit verbundenen Risiken zu minimieren. Risiken werden nur eingegangen, wenn sie kalkulierbar sind und mit ihnen eine Erhöhung des Unternehmenswertes einhergeht. Das Risikomanagement beginnt bereits bei den Investitionsentscheidungen. Dabei muss gewährleistet sein, dass die von uns angebotenen Dienstleistungen immer dem neuesten Stand der Technik entsprechen. Dazu stehen wir in regelmäßigem Kontakt zu unseren Kunden. Das interne Kontrollsystem beinhaltet die Grundsätze, Verfahren und Maßnahmen, um die Ordnungsmäßigkeit der Regelprozesse sicherzustellen. Es wird kontinuierlich weiterentwickelt. b. Absatz In der Produktion ist es unser Ziel und Chance, eine Spezialisierung in Bezug auf die Fertigung von Großteilen zu erreichen und in diesem Sektor eine große Fertigungstiefe anbieten zu können, um dadurch letztendlich ein Alleinstellungsmerkmal herauszuarbeiten. Wir sind bei unseren Kunden für hohe Qualität und individuellen Service, angepasst an die Anforderungen unserer Kunden bekannt. Daran wird permanent gearbeitet, um die erreichten Standards halten und weiter verbessern zu können. Wir versuchen so, die sich ändernden Anforderungen der Zukunft zu antizipieren und schneller als der Markt zu entwickeln. Risiken aus sich ändernden Kundenbedürfnissen können durch den engen Kontakt zu den Kunden frühzeitig erkannt werden, um erforderliche Anpassungen und Erweiterungen im Produktionsbereich zeitnah umzusetzen. c. Beschaffung Durch den konsequenten Aufbau von Alternativlieferanten und alternativen Beschaffungsmärkten sollen hier die Risiken weitestgehend minimiert werden. Eine permanente Marktbeobachtung und ein enger Kontakt zu den bestehenden Lieferanten sind hierbei Bestandteil des Tagesgeschäfts. Um flexibler auf Schwankungen bei der Kapazitätsauslastung reagieren zu können sollen weitere Partner gesucht werden, den auftretenden Spitzen abfangen können. In diesem Bereich wurden bereits im Konzern vorhandene Spielräume genutzt. Zudem werden die Beschaffungsrisiken durch die breite eigene Fertigungspalette, da geringere Abhängigkeit von Zulieferern bestehen. Sofern Zusatzkomponenten anderer Hersteller benötigt werden, achten wir auf eine größtmögliche Zuverlässigkeit und ein optimal ausgelegtes Qualitätsmanagement. In Bezug auf Beschaffung gehen wir für den Konzern davon aus, dass wir durch Bündelung der Nachfrage zukünftig insgesamt bessere Einkaufskonditionen erzielen können. d. Produktionsrisiken Risiken die durch steigende technische Komplexität der zu fertigenden Bauteile, Baugruppen und Anlagen entstehen werden durch die Erweiterung unserer Projektabteilung und durch entsprechende Maßnahmen minimiert. Um zu gewährleisten, dass die Prozesse die geforderten Standards erfüllen, werden regelmäßige interne Prozessaudits durchgeführt. e. Finanzierung Die Fremdfinanzierung des Konzerns erfolgte über verschiedene Geschäftsbeziehungen zu unterliegt insofern grundsätzlich Zinsänderungsrisiken. Wechselkursrisiken haben jedoch in Bezug auf Finanzierungen nur eine untergeordnete Bedeutung. Im Rahmen des Finanzmanagements spielen Zinsänderungsrisiken für die Finanzierung des Anlagevermögens keine wesentliche Rolle, da hier in der Regel jeweils feste Zinssätze bis zum Ende der jeweiligen Laufzeit vereinbart wurden. Für die im Jahr 2023 getätigten Investitionen wurden über Darlehen bzw. Mietkaufverträge finanziert, die eine langfristige Sicherung eines niedrigen Zinsniveaus beinhalten, dadurch dass die Konditionen bereits im Jahr 2021 vereinbart worden waren. Risiken durch Anstieg des Zinsniveaus konnten somit, soweit reduziert werden, wie möglich. Anzahlungen werden auch in Zukunft die notwendige Liquidität für größere Projekte sicherstellen um den Bedarf an Finanzierung über Kontokorrent so niedrig wie möglich zu halten. Damit die Zahlungsfähigkeit sowie die finanzielle Flexibilität der Gruppe jederzeit sichergestellt werden kann, wird eine Liquiditätsreserve in Form von Kreditangeboten und Kreditlinien vorgehalten. f. Ausfallrisiken Ausfallrisiken werden im Rahmen eines integrierten Debitorenmanagements abgedeckt. Hierbei werden Forderungen hinsichtlich ihrer Fälligkeit laufend überwacht und notfalls angemahnt. Zur Absicherung des Ausfallrisikos besteht eine Forderungsausfallversicherung, aufgrund der sehr engen Kontakte zu den Endkunden ist es in der Vergangenheit nur in extremen Ausnahmefällen zu Ausfällen bzw. Versicherungsschäden gekommen. g. Personal Unser Erfolg hängt davon ab, dass wir die Planung unserer internen und externen Personalressourcen mit unserer Gesamtstrategie abstimmen. Es ist von zentraler Bedeutung, dass wir unsere personellen Ressourcen an unseren Standorten effektiv steuern, damit wir unseren kurz- und langfristigen Bedarf an Mitarbeitern und an erforderlichen Fachkenntnissen erfüllen können. Veränderungen des Personalbestands und der Infrastruktur könnten zu einem Ungleichgewicht zwischen Kosten und Umsatz führen. Wenn wir in unseren Bemühungen scheitern, könnten die Effizienz und der Erfolg unseres Geschäftsbetriebs beeinträchtigt werden. Bei der Personalbeschaffung spielt das Employerbranding eine immer größere Rolle, weshalb wir bereits im Jahr 2023 intensiv daran gearbeitet haben. Dieser Bereich hat in zunehmendem Maße an Bedeutung gewonnen und unsere Fokussierung hierauf hat bereits zu spürbaren Erfolgen bei der Besetzung von freien Arbeitsplätzen geführt. Unsere Mitarbeiter sind unser Motor, die Quelle der Wertschöpfung für unsere Kunden und die Triebfeder für das nachhaltige Wachstum und die Profitabilität unseres Unternehmens. Wir gehen davon aus, dass sich die Produktivität unserer Mitarbeiter durch unsere Strategie erhöht. Wir qualifizieren unsere Mitarbeiter laufend, um deren Engagement weiter zu steigern. Sollten wir mit diesen Vorgehen Erfolg haben und unseren Methoden bessere Fortschritte machen als derzeit erwartet, könnte sich dies positiv auf unsere Umsätze, unsere Ertragslage und unsere Cashflows auswirken. h. Haftungsrisiken Es könnten noch potenzielle Nachhaftungsansprüche aus der vormaligen Insolvenz der Schorisch Magis GmbH (vor Erwerb durch den Konzern im Jahr 2023) bestehen, jedoch wird dieses Risiko als gering angesehen, da eine weitreichende Sanierungsvereinbarung mit Schuldenschnitt vereinbart wurden. Weiteren Haftungsrisiken wird durch externe Vorgaben und Prüfungen vorgebeugt. i. Folgen des Kriegsgeschehens in der Ukraine Die Kosten für die Rohstoffbeschaffung, insbesondere für Stahl sind in den letzten Monaten wieder deutlich gesunken. Insgesamt müssen steigende Preise in der Beschaffung über einen Materialteuerungszuschlag an unsere Kunden weitergegeben werden, was von Seiten der Kunden bisher akzeptiert wird. j. Chancen der Gruppe Die Gruppe kann durch Kapazitäts-Verschiebungen zwischen den Gesellschaften auf unterschiedliche Anforderungen des Marktes zeitnah reagieren. Gesamtaussage zum Chancen und Risikobericht Die Gesamtchancen- und Risiken des Konzerns setzen sich aus den geschilderten Einzelchancen und -risiken aller Risikocluster der Geschäftsbereiche zusammen. Risiken, die für sich allein oder in Kombination mit anderen Risiken den Fortbestand der Gruppe gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. Vor dem Hintergrund, der weiteren weltpolitischen Entwicklung können Rückschläge auf dem Weg zur nachhaltigen Realisierung unserer angestrebten Wachstums- und Renditeziele nicht vollständig ausgeschlossen werden. Insgesamt sind wir der Auffassung, dass die derzeitigen Chancen und Risikoprofil des Konzerns ausgewogen sind. Insgesamt sind wir der Ansicht, dass wir erfolgreich die Weichen für weiteres Wachstum und das Fortbestehen des Vorsprung Waterways AkquiCo Konzerns stellen konnten, indem wir dieses in ein starkes Unternehmernetzwerk integrieren konnten an dessen Weiterentwicklung sowohl von Seiten der Geschäftsführung als auch von Gesellschafterseite permanent gearbeitet wird.
Hamburg, 12. Juni 2025 Vorsprung Waterways AkquiCo GmbH Florian Lahnstein BilanzAktiva scroll
Gewinn- und Verlustrechnungscroll
Kapitalflussrechnung nach DRS 21scroll
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AnhangAllgemeine Hinweise Der vorliegende Konzernabschluss wird gemäß §§ 290 ff. HGB aufgestellt. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Aufgrund der erstmaligen Erstellung des Konzernabschlusses wird auf Vergleiche zum Vorjahr verzichtet. Registerinformationen Die Vorsprung Waterways AkquiCo GmbH hat ihren Sitz in Hamburg und ist in das im Handelsregister beim Amtsgericht Hamburg unter der Nummer HRB 178466 eingetragen. Konsolidierungskreis Der Konzernabschluss der Vorsprung Waterways AkquiCo GmbH wird für das Jahr 2023 erstmalig aufgestellt, da mit dem Erwerb der Anteile an der Hermann GmbH, Weiden, und der Grundstücksverwaltung Brake GmbH am 01.01.2023 erstmalig ein Mutter-Tochter-Verhältnis entstanden ist. Die Aufstellung des Konzernabschlusses erfolgte gemäß §290 Abs. 1 HGB. In den Konzernabschluss sind neben der Vorsprung Waterways AkquiCo GmbH, Hamburg als Mutterunternehmen alle Tochterunternehmen einbezogen. Folgende Tochterunternehmen werden im Wege der Vollkonsolidierung zum 31. Dezember 2023 in den Konzernabschluss einbezogen: scroll
Bei der erstmaligen Einbeziehung der Tochtergesellschaften werden die in den Konzernabschluss aufgenommenen Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten im Rahmen der Kaufpreisallokation neu bewertet respektive angesetzt. Hierbei führen insbesondere bei der Hermann GmbH und der Schorisch Magis GmbH die in den unfertigen Erzeugnissen/Leistungen enthaltenen Gewinnmargen und eine Neubewertung der Maschinen zu einer Höherbewertung gegenüber dem Jahresabschluss des jeweiligen Tochterunternehmens. Die Konsolidierung der Grundstücksverwaltung Brake GmbH hat zu keinen veränderten Werten geführt. Konsolidierungsgrundsätze Die Kapitalkonsolidierung für Unternehmen, die aufgrund eines Erwerbs erstmals konsolidiert werden, wird nach der Erwerbsmethode zum Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist, vorgenommen. Dabei wird der Wertansatz der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals des Tochterunternehmens verrechnet. Das Eigenkapital wird mit dem Betrag angesetzt, der dem zum Konsolidierungszeitpunkt beizulegenden Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten entspricht. Ein nach der Verrechnung verbleibender Unterschiedsbetrag wird, wenn er auf der Passivseite entsteht, unter dem Posten "Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung" nach dem Eigenkapital ausgewiesen. Der für die Bestimmung des Zeitwerts der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten sowie der für die Kapitalkonsolidierung maßgebliche Zeitpunkt ist grundsätzlich der, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist. Bei Tochterunternehmen, auf deren Einbeziehung bisher gemäß § 296 HGB verzichtet worden war, ist der Zeitpunkt der Einbeziehung des Tochterunternehmens in den Konzernabschluss maßgeblich. Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen Konzernunternehmen werden aufgerechnet. Die sich auf kurzfristige Forderungen und Verbindlichkeiten ergebenden Differenzen aus der Schuldenkonsolidierung werden ergebniswirksam behandelt. In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung werden die Erlöse aus Innenumsätzen sowie anderen konzerninternen Erträgen mit den entsprechenden Aufwendungen verrechnet. Zwischenergebnisse innerhalb des Konsolidierungskreises werden eliminiert. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Erstellung des Konzernabschlusses erfolgt nach dem Bilanzierungsstandard des Handelsgesetzbuches (HGB). Die Vermögensgegenstände und Schulden werden im Konzernabschluss einheitlich bewertet. Abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze in den Jahresabschlüssen der Konzernunternehmen werden angepasst (Handelsbilanz II). Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige, lineare Abschreibungen vermindert. Der durch die Konsolidierung entstandene Geschäfts- und Firmenwert wird ebenfalls planmäßig, linear auf 10 Jahre abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige, lineare Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Sämtliche Anlagengüter werden nach der linearen Methode abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Für Gebrauchswerkzeuge werden Festwerte gebildet. Bei den Finanzanlagen werden die Ausleihungen grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten bewertet, bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren oder zu niedrigeren Tageswerten angesetzt. Unfertige und fertige Erzeugnisse werden entsprechend ihrem Fertigstellungsgrad zu Herstellungskosten (Einzelkosten, angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit durch die Fertigung veranlasst, § 255 Abs. 2 Satz 2 HGB) bewertet, sofern nicht nach § 253 Abs. 4 HGB um noch anfallende Aufwendungen geminderte Verkaufswerte anzusetzen sind. Für Bestandsrisiken wurden ausreichende Abschläge gebildet. Die Bewertung der Vorräte erfolgt verlustfrei. Die erhaltenen Anzahlungen werden unter Anwendung des § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB offen von den Vorräten abgesetzt. Ein übersteigender Betrag über die Gesamtvorräte wird auf der Passivseite ausgewiesen. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Für Verluste aus Liefer- und Abnahmeverpflichtungen sind in angemessener Höhe Rückstellungen gebildet. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine nicht versicherte Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge in Höhe von 1,0 % berücksichtigt. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind abgezinst. Der Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen enthält vereinnahmte Zuschüsse und wird entsprechend der Abschreibung der geförderten Vermögensgegenstände aufgelöst. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmens-individuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Zudem werden auch Differenzen, die auf Konsolidierungsmaßnahmen gemäß den §§ 300 bis 307 HGB beruhen, berücksichtigt, nicht jedoch Differenzen aus dem erstmaligen Ansatz eines Geschäfts- oder Firmenwerts bzw. eines negativen Unterschiedsbetrags aus der Kapitalkonsolidierung. Soweit im Rahmen des Erwerbs von Tochterunternehmen steuerliche Verlustvorträge mit erworben werden, für die innerhalb der nächsten fünf Jahre eine Verrechenbarkeit zu erwarten ist, wird die Möglichkeit, hierfür im Zuge der Kaufpreisaufteilung bis zum Ablauf der Anpassungsperiode i.S.d. § 301 Abs. 2 Satz 2 HGB aktive latente Steuern erfolgsneutral zu berücksichtigen, nicht in Anspruch genommen. Aktive und passive Steuerlatenzen werden unsaldiert ausgewiesen. Erläuterungen zur Konzernbilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Für entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte wird eine Nutzungsdauer von 5 Jahren zugrunde gelegt. Die Nutzungsdauer von Gebäuden beträgt 20 Jahre, von technischen Anlagen und Maschinen zwischen 6 und 15 Jahren, von anderen Anlagen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen 3 und 14 Jahren. scroll
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Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände scroll
Latente Steuern Die aktiven latenten Steuern resultieren aus den folgenden Sachverhalten und haben sich folgendermaßen entwickelt: scroll
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Der Berechnung wird für inländische Steuern ein kombinierter Steuersatz von 27 % zugrunde gelegt. Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung Die Kapitalkonsolidierung der neu erworbenen Anteile an der Hermann GmbH führt zu einem aktivischen Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 5.827 (31.12.2023 TEUR 5.224). Die Kapitalkonsolidierung der neu erworbenen Anteile an der Schorisch Magis GmbH als Tochtergesellschaft der Hermann GmbH führt zu einem passivischen Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 948 (31. Dezember 2023: TEUR 937), der in den Folgejahren ergebniswirksam aufgelöst wird. Der passivische Unterschiedsbetrag ist als Eigenkapital zu klassifizieren, weil in den erworbenen Vorräten für angearbeitete Projekte, stille Reserven enthalten sind. Die Auflösung erfolgt analog zum Verbrauch im Zeitpunkt der Projektrealisierung der erworbenen Vorräte. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen werden im Wesentlichen für Urlaubsansprüche, Berufsgenossenschaftsbeiträge, Ausgleichsabgabe, Gewährleistungsverpflichtungen und ausstehende Lieferantenrechnungen gebildet. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt. scroll
Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind TEUR 3.797 durch Grundpfandrechte und TEUR 4.700 durch andere Pfandrechte gesichert. Gegenüber den Gesellschaftern der Vorsprung Waterways AkquiCo GmbH bestehen zum 31.12.2023 Verbindlichkeiten in Höhe von 1.689.964,52 Euro. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Aufgliederung der Umsatzerlöse scroll
Sonstige betriebliche Erträge Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen handelt sich unter anderem um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 126) sowie der Auflösung des Sonderpostens für Zuschüsse in Höhe von TEUR 244. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 12 enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 77 enthalten. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen Sonstige finanzielle Verpflichtungen Miet- und Leasingverträgen in Höhe von insgesamt 4.809 T€. Die Miet- und Leasingverträge enden zwischen Januar 2024 und Dezember 2034. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden Geschäfte des Mutterunternehmens durch Florian Lahnstein geführt. Die Geschäfte der Hermann GmbH wurden unverändert geführt durch: - Herrn Johann Hermann, technischer Geschäftsführer - Herrn Günther Hastaedt, kaufmännischer Geschäftsführer. Bzgl. der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des §286 (4) HGB in Anspruch genommen. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter ohne Auszubildende und Geschäftsführung der in den Konzernanhang einbezogenen Unternehmen: scroll
Prüfungs- und Beratungshonorare Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers des Konzerns beträgt TEUR 17. Es werden keine weiteren Leistungen erbracht. Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben. Erläuterungen zur Konzernkapitalflussrechnung Der Finanzmittelfonds setzt sich unverändert aus den Bilanzposten Flüssige Mittel und den in den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zur kurzfristigen Disposition enthaltenen Mitteln zusammen. GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, das Jahresdefizit der Muttergesellschaft in Höhe von 126.701,47 € auf neue Rechnung vorzutragen.
Hamburg, 12. Juni 2025 Vorsprung Waterways AkquiCo GmbH Florian Lahnstein Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Vorsprung Waterways AkquiCo GmbH, Hamburg Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Vorsprung Waterways AkquiCo GmbH, Hamburg und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzern-Eigenkapitalspiegel und der Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Vorsprung Waterways AkquiCo GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, 13. Juni 2025 AC CHRISTES & PARTNER GmbH Kniephoff, Wirtschaftsprüfer Bünger, Wirtschaftsprüfer Die Billigung des Konzernabschlusses erfolgte am 4. September 2025. |
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