pL Immobilien Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Katharina Grasser seit 11.11.2025 | Geschäftsführer |
Bernadette Deutsch seit 18.12.2024 | Prokura |
Michael Wernado seit 19.6.2023 | Prokura |
Tim Elberich seit 14.12.2022 | Prokura |
Kristofer Steinsick seit 14.12.2022 | Prokura |
Thulackshan Mohan seit 5.9.2022 | Geschäftsführer |
Jörg Sänger seit 5.9.2022 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
proLogistik GmbHDortmundJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023I. Grundlage des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die proLogistik GmbH (auch „proLogistik“) mit seinen Niederlassungen in Heilbronn und Pinneberg (I+II) und Regensburg entwickelt Warehouse Management Systeme (WMS) bestehend aus Hardwarelösungen, Software und Serviceleistungen für spezielle Branchen. Diese Systeme sind ein Teilbereich der Intralogistikbranche in Deutschland. Unter die Intralogistik fallen die logistischen Material- und Warenflüsse, die sich innerhalb eines Betriebsgeländes abspielen. Die Software-Module sowie die Hardware werden seit 1983 in Eigenfertigung direkt an Standorten Dortmund und Niederlassungen in Heilbronn, Pinneberg und Regensburg entwickelt. Des Weiteren werden externe Hardwareprodukte namhafter Hersteller vertrieben. Die proLogistik GmbH verfügt über eine langjährige, stabile und treue Kundenbasis in der DACH-Region und eine sehr breite branchen- und größenunabhängige Ausrichtung im Zielmarkt. Stetige Innovation und die Fähigkeit, mit den Anforderungen der Kunden zu wachsen, die Arbeit zu vereinfachen sowie Arbeitsabläufe effizienter zu gestalten, tragen seit 1983 zu einem kontinuierlichen Wachstum des Unternehmens bei. Organisatorische Struktur Die Geschäftsbereiche der proLogistik GmbH gliedern sich in die Geschäftsbereiche Software, Hardware und Service. Rechtliche Struktur Hauptsitz der proLogistik GmbH ist Dortmund. Die proLogistik GmbH hat zum Abschlussstichtag weitere Niederlassungen in Heilbronn, Pinneberg(I+II) und Regensburg, die sie von ihrem Firmensitz aus steuert. 2. Forschung und Entwicklung Die proLogistik GmbH entwickelt Lösungen, um eine Steigerung der Produktivität und der Effizienz im Intralogistikbereich herbeizuführen. Die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten werden weitestgehend von Mitarbeitern der proLogistik ausgeführt. Eine Aktivierung von Entwicklungskosten findet nicht statt. Im Jahr 2023 wurden signifikante Fortschritte im Projekt Neues Voice Gerät erzielt. Die Integration der neuen 4+1 Core Prozessorarchitektur verbessert erheblich die Leistungsfähigkeit des Geräts. Eine gezielte Reduzierung des Energieverbrauchs ermöglicht nun den mobilen Einsatz des Voice Geräts. Des Weiteren wurde durch die Implementierung der neuesten Linux Version die Verbindung zwischen Hardware und Software optimiert. Der Softwarebereich beschäftigt sich im Wesentlichen mit der Standardisierung und Modularisierung der entwickelten Softwarelösungen. In diese Weiterentwicklung wird das Wissen aus Best Practice Lösungen eingearbeitet und führt zu innovativen Ausgangslösungen für die maßgeschneiderte Integration im Kundenbetrieb sowohl als On-Premise Installation, als auch als Multi-Cloud-Lösung. Diese Errungenschaften zeigen das Unternehmensengagement für Innovation und Qualität. II. Wirtschaftsberichte 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Überblick Markt, Branche, Konjunktur Die fortschreitende Digitalisierung ist heute ein entscheidender Erfolgsfaktor für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Wettbewerbsentscheidend ist die vollständige Integration der Daten aus vor- und nachgelagerten Systemen. Durch die vollständige Integration lassen sich Prozesse umfassend automatisieren. Zeitraubende manuelle Tätigkeiten werden durch moderne Technologien vereinfacht, durch technische Assistenten unterstützt und damit effizienter gestaltet. Dieser Trend stützt die Geschäftsentwicklung der proLogistik. Der durch die Corona Krise deutlich verstärkte digitale Wandel schreitet weiter voran. Die Wichtigkeit des digitalen Wandels wird in allen Industriezweigen als eine der wesentlichen Zukunftsherausforderungen angesehen. Der technologische Fortschritt verändert den Blick auf alle Dinge des Alltags. Software ist Hauptbestandteil des Wandels und bringt weitgehende Automatisierung und Technologien wie Cloudsysteme, künstliche Intelligenz (kurz „KI“) und „Internet of Things“ (kurz „IOT“) in die täglichen Unternehmensprozesse. Das Geschäftsklima in der Digitalwirtschaft entwickelt sich gegen den Trend der Gesamtwirtschaft positiv, wie der von Bitkom und ifo Institut erstellte Digitalindex zeigt. Während der ifo Index für die Gesamtwirtschaft im Dezember von minus 9,4 Punkten auf minus 11,2 zurückging, legte der Digitalindex von 6,0 auf 9,8 Punkte zu. Der Bereich Software ist dabei der wichtigste Wachstumstreiber. In 2024 wird nach der aktuellen Prognose mit einem Plus von 9,4 % gerechnet. Dabei wachsen die Umsätze mit Plattformen für die Entwicklung, das Testen und die Bereitstellung von Software überdurchschnittlich, und zwar um 12,3 %. Ausgaben für Hardware sollen um 4,6 % im Jahr 2024 steigen. 2. Geschäftsverlauf und Lage Hinsichtlich der Verschmelzung der IT Consult Henrik Ernst GmbH und der XELOG GmbH, sowie des Unternehmenskaufs DILOS wird auf den Anhang verwiesen. a) Ertragslage Im erfolgreichen Geschäftsjahr 2023 haben wir unsere Marktposition als Spezialist in der Intralogistik in der DACH-Region weiter ausbauen können. Weitergehende Informationen und Daten sind im Anhang aufgeführt. Die proLogistik GmbH konnte im Jahr 2023 durch das breite Angebotsspektrum und die Ausrichtung auf verschiedene Branchen, ein weiteres Umsatzwachstum (24%) gegenüber dem Vorjahr generieren. Die positive Umsatzentwicklung auf TEUR 31.344 (+TEUR 6.125) beruht auf dem starken Anstieg im Bereich Software durch organischen und anorganischen Wachstum durch Zukäufe und Verschmelzungen und trug maßgeblich zur Steigerung des Rohergebnisses auf TEUR 25.615 (TEUR +6.053) bei. Hinsichtlich der genauen Erläuterung der Umsatzerlöse wird auf die entsprechende Anhangsangabe verwiesen. Der gestiegene Aufwand für Löhne und Gehälter resultiert primär aus der Verschmelzung der IT Consult Henrik Ernst GmbH (01.01.2023), XELOG GmbH (01.01.2023) und des Unternehmenskaufs DILOS (31.07.2023). Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl stieg in 2023 um 44 Mitarbeiter auf 252 Mitarbeiter, ohne Auszubildende und Geschäftsführer. Durch die Verschmelzung der IT Consult Henrik Ernst GmbH (10) und der XELOG GmbH (10) sowie des Unternehmenskaufs DILOS (33) sind 53 neue Kolleginnen in die proLogistik GmbH aufgenommen worden. Die proLogistik GmbH hatte bis zum Stichtag selbst ein organisches Wachstum von 44 Mitarbeitern. Im Jahr 2023 haben sich die operativen Aufwendungen erhöht und stiegen von TEUR 17.279 auf TEUR 23.171. (+TEUR 5.892). Der wesentliche Grund für den Anstieg ist die Entwicklung der Personalkosten mit + TEUR 4.180. Ursächlich für den Anstieg ist die oben beschriebene Entwicklung der Mitarbeiter. Des Weiteren wurden im Geschäftsjahr 2023 die Werbemaßnahmen ausgebaut und sind um TEUR 349 auf TEUR 737 angestiegen. Die Kosten des Fuhrparks (TEUR 900 in 2023 versus TEUR 807 in 2022), sowie der Aufwand für Reisekosten stiegen um TEUR 100 auf TEUR 266. Grund dafür waren vermehrte Kundenbesuche. Die Lizenzgebühren bzw. damit verbundener Aufwand für Wartungs- und Schulungskosten stieg um TEUR 375 auf TEUR 606. Die Mietzahlungen stiegen um TEUR 116 auf TEUR 479. Die ordentlichen Abschreibungen für 2023 betrugen TEUR 894. Dies ist ein erheblicher Anstieg im Vergleich zum Vorjahr 2022 mit TEUR 455. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus den Abschreibungen auf den Goodwill und den Kundenstamm der DILOS (TEUR +202), sowie höheren Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände (TEUR +154). Die ordentlichen Erträge erhöhten sich vor allem aufgrund der höheren Umlagen an verbundene Unternehmen im Geschäftsjahr. Außerordentlichen Erträgen aus der Verschmelzung der ITC GmbH von TEUR 502 stehen außerordentliche Verluste der ITC GmbH von TEUR 1.708 gegenüber. Die deutliche Erhöhung der Zinsaufwendungen resultieren primär aus dem Ganzjahreseffekt in Bezug auf die Finanzierung des Erwerbes der TM3 GmbH aus dem Vorjahr. Die Gesellschaft erzielte zusammengefasst im abgelaufenen Geschäftsjahr auf Grund der außerordentlichen Aufwände einen Jahresverlust nach Steuern in Höhe von TEUR 751 (VJ: TEUR +1.396). Damit liegt das Ergebnis unter Berücksichtigung der außerordentlichen Effekte deutlich unter der Prognose des Vorjahres, wohingegen die Umsatzerlöse -unter Berücksichtigung des anorganischen Wachstums- die Prognose deutlich übertroffen haben. b) Finanz- und Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich im Jahr 2023 um TEUR 3.781 erhöht. Der Asset Deal der DILOS und die damit verbundene Aktivierung des Goodwills (TEUR 3.135) führt zur Erhöhung der Immateriellen Vermögensgegenstände. Die Finanzanlagen (TEUR -1.570) reduzierten sich im Wesentlichen auf Grund der Verschmelzungen. Der projektinduzierten Reduzierung des Vorratsvermögens steht als Umkehreffekt die Erhöhung der Forderungen aus Lieferungen aufgrund der stichtagsnahen Abrechnung entgegen. Auch die Kapitalstruktur der Gesellschaft zeigt im Vorjahresvergleich ein verändertes Bild. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten konnten planmäßig um TEUR 2.132 auf TEUR 13.764 im Vergleich zum Vorjahr reduziert werden. Gestiegen sind im Gegenzug die sonstigen Verbindlichkeiten (TEUR +1.610) auf Grund des Zahlungsplans für den Kaufpreis DILOS. Die Kapitalstruktur wurde durch eine Kapitalerhöhung von TEUR 4.000 gestärkt. Im Geschäftsjahr ist die Finanzlage aufgrund der Akquisitionsfinanzierungen der TM3 in 2022 in Höhe von TEUR 13.000 besonders beeinflusst worden. Nach Einschätzung der Geschäftsführung besteht insgesamt ein positives Bild der Finanzlage aufgrund des im Vorjahresvergleich stabilen operativen Geschäfts und geplanten Innenfinanzierung durch Darlehen der bestehenden Beteiligungen. Per 31. Dezember 2023 weist die proLogistik Gruppendarlehen gegenüber der proLogistik Holding TEUR 5.000, der TM3 TEUR 1.053 und der proLogistik Schweiz von TEUR 700 auf. Des Weiteren ist mit TEUR 4.333 ein wesentlicher Teil der in 2022 aufgenommen Akquisitionsfinanzierung mit Endfälligkeit vereinbart worden. Zum Stichtag 31. Dezember 2023 verfügt die proLogistik weiterhin über eine ausreichende freie Liquidität. Durch die Erweiterung der KK-Linie in 2022 von TEUR 2.000 auf TEUR 2.500 und die Verschmelzungen der IT Consult Henrik Ernst GmbH und der XELOG GmbH sowie des Unternehmenskaufs DILOS ist die proLogistik weiterhin finanziell flexibel. c) Nachhaltigkeit Die proLogistik legt großen Wert auf die Einführung effizienter Softwareentwicklungspraktiken, um den Energieverbrauch und die Umweltauswirkungen zu minimieren. Durch die Optimierung von Algorithmen, die Reduzierung unnötiger Berechnungen und die Einhaltung bewährter Verfahren in der Softwaretechnik streben wir danach, Produkte zu entwickeln, die weniger Rechenressourcen benötigen und somit zu unseren Nachhaltigkeitszielen beitragen. Im Einklang mit dem Bekenntnis zur Nachhaltigkeit wurden Richtlinien für die Remote-Arbeit implementiert, die nicht nur die Work-Life-Balance fördern, sondern auch den CO2 -Fußabdruck erheblich reduzieren. Durch die Förderung der Remote-Arbeit wird der Bedarf an Büroflächen und den damit verbundenen Energieverbrauch verringert. Darüber hinaus minimiert die Remote-Arbeit die mit dem Pendeln verbundenen Emissionen und trägt somit zu unseren Umweltschutzanstrengungen bei. Die proLogistik ist bestrebt, den CO2 -Fußabdruck im Verkehrswesen durch die Förderung der Elektromobilität zu reduzieren. Sie bietet Anreize für die Nutzung von Elektrofahrzeugen (EVs) für geschäftliche Zwecke und stellt Ladeinfrastruktur für Mitarbeiter bereit, die sich für EVs entscheiden. Durch die Umstellung des Fuhrparks auf Elektrofahrzeuge und die Unterstützung der Mitarbeiter bei der Nutzung von EVs wird zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen im Verkehrssektor beigetragen. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 3.1 Risiken Nachfolgend werden die wesentlichen Risiken, welche die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der proLogistik GmbH beeinflussen können, beschrieben. Die Projektrisiken sind dabei von besonderer Bedeutung. • Ökonomische, politische, gesellschaftliche Risiken: Die Logistikbranche erlebt bedeutende Veränderungen, die von sich wandelnden Kundenanforderungen, Arbeitskräftemangel und dem E-Commerce-Boom angetrieben werden. Kundenbedürfnisse, beeinflusst von Branchenriesen wie Amazon, priorisieren nun schnellere Lieferung, Transparenz und Flexibilität. Um diese Anforderungen zu erfüllen, müssen Unternehmen fortschrittliche Lagerverwaltungssysteme (WMS) und Transportmanagementsysteme (TMS) nutzen. Es besteht jedoch ein wachsender Mangel an Lager- und Transportarbeitern, was eine bessere Nutzung der Mitarbeiter und Automatisierung erforderlich macht. Der Anstieg des E-Commerce führt zu einer steigenden Nachfrage nach Lagerflächen und Transportdienstleistungen, was verbesserte Managementstrategien erfordert. Darüber hinaus unterstreichen Störungen in der Lieferkette wie COVID-19, der Brexit und geopolitische Konflikte die Notwendigkeit widerstandsfähiger Lieferketten und einer besseren Überwachung. Steigende Transportkosten, bedingt durch Treibstoffpreise, Inflation und regulatorische Änderungen, betonen die Bedeutung von Kostenreduzierung durch TMS. Das zunehmende Handelsvolumen und der grenzüberschreitende Warenverkehr erfordern einen professionalisierten Ansatz für IT-Prozesse in der Lieferkette. Nachhaltigkeitsbedenken, insbesondere in Bezug auf Emissionen, drängen auf umweltfreundlichere Logistiklösungen, die durch Technologien wie TMS erleichtert werden. Durch unsere breite branchenübergreifende Ausrichtung sind wir nicht abhängig von einzelnen Zielbranchen, wodurch das Risiko generell reduziert wird. Durch die individuelle Projektierung und umfassendes Customizing unserer Software- und Hardwarelösungen, ergibt sich ein hoher Individualisierungsgrad, der eine langfristige Investition erforderlich macht. Hierdurch ist langfristige Betreuung der Inbetriebnahmen notwendig, da sich ansonsten ein Projekt für den Kunden nicht mehr rechnet. Grundsätzlich sehen wir keine wesentlichen Ertragsrisiken in den konjunkturellen Einflüssen aufgrund der aktuellen weltpolitischen Lage und den Unsicherheiten an den Märkten in der DACH Region. Aufgrund unserer Fokussierung auf die Märkte in der Region DACH sehen wir keine signifikanten Auswirkungen auf unser Geschäftsmodell. • Kundenverlustrisiken (z. B. durch Marktstörungen, aufgrund aggressiver Wettbewerbsmethoden bzw. allgemein größerem Preisdruck): Basis für den nachhaltigen und langfristigen Erfolg sind der Fokus auf unsere strategischen Erfolgsfaktoren, wie Kundentreue, Kundenverlustquote und die Kundenzufriedenheitsquote. Durch die stark kundenorientierte Auftragsabwicklung, welche die individualen Anforderungen, die Lagerorganisation sowie die IT-Umgebungen (ERP Systeme z. B. SAP, Microsoft, proAlpha) berücksichtigt, ergibt sich in Kombination mit unserer umfassenden Kundenbetreuung ein Mehrwert für unsere Kunden. Das spiegelt sich in unseren langjährigen Stammkundenbeziehen wider. Umgekehrt resultiert bei Nicht-Erfüllung der Kundenanforderung das Risiko des direkten Kundenverlustes sowie des indirekten Kundenverlustes aufgrund von Reputationsschäden. Nur eine vertrauensvolle und verlässliche Zusammenarbeit ermöglicht eine hohe Kundenzufriedenheit. Durch umgesetzte interne Maßnahmen wie 360 Grad Feedback-Methoden, Fortbildungsmaßnahmen und Talentmanagement trägt unsere Mitarbeiterführung zur Arbeitnehmerzufriedenheit und daraus resultierend zur anhaltenden Kundenzufriedenheit bei. • Produktrisiken: Risiken bestehen aus unserer Sicht insbesondere in der Gefahr von Programmierfehlern, Sicherheitsschwachstellen und nicht erkannten Mängeln in neu entwickelter Software. Darüber hinaus bestehen Produktrisiken durch Einschränkungen in den Nutzungsrechten/Funktionalitäten/Services von Drittanbietern, gesetzliche Änderungen sowie in der Abkündigung von Basistechnologien aufgrund eines schnellen technologischen Wandels. Im Rahmen der Softwareentwicklung werden regelmäßig qualitätssichernde Maßnahmen wie Architektur- und Code-Review durchgeführt. Darüber hinaus wird die Software mit jeder Übersetzung durch umfassende Unit- und automatisierte Oberflächentests regressionsgetestet. Bei der Einführung neuer Software wird großen Wert auf Marktfeedback und Pilotphasen gelegt. Es ergaben sich hinsichtlich der Software in der Vergangenheit keine nennenswerten finanziellen Verpflichtungen. Projekte werden nur gestartet, wenn die Risiken angemessen sind. • Projektrisiken: Durch unser langjähriges Know-How im Bereich Intralogistik und durch ein markterprobtes Einführungskonzept sind die Projektrisiken der Softwareeinführung überschaubar. Darüber hinaus werden unsere Consultants im Projektmanagement geschult und zertifiziert. Des Weiteren hilft ein aktives Projektcontrolling Im Projektablauf die Risiken aufzuzeigen und gegenzusteuern. Weiterhin bestehen interne Kontrollmechanismen wie Freigabeprozesse etc. zur Reduzierung der Projektrisiken vor Vertragsschluss. • Finanzierungs- und Bewertungsrisken: Durch die Finanzierung der Akquisition der TM3 in 2022 und der Zinsentwicklung der letzten Monate ist das Unternehmen mit gestiegenen Zinsaufwendung konfrontiert. Welche unter anderem zu einem Risiko im Hinblick auf die Bewertung der Finanzanlagen führen. Aufgrund des Geschäftsmodells (Vorfakturierung von Wartungs- und Projektleistungen) hat das Unternehmen ausreichende Liquidität um mit einer hohen Tilgungsrate der Darlehen hier aktiv entgegensteuern zu können. Zusätzlich erfolgt eine Zinsabsicherung durch den Einsatz von Zins Hedging Produkten. • Personalrisiken: Als Spezialist für Software und Hardware im Bereich der Intralogistik haben wir hoch qualifiziertes Personal und benötigen aufgrund des geplanten Wachstumskurses weitere hoch qualifizierte Mitarbeiter mit entsprechendem Fach- und Technologiewissen. Eine markbedingte erschwerte Mitarbeitergewinnung aufgrund des Fachkräftemangels, sowie der Verlust von Schlüsselpersonal könnte sich für die proLogistik zukünftig wachstumsbremsend auswirken. Grundlage für die Gewinnung und Bindung qualifizierter Mitarbeiter ist eine hohe Arbeitgeberattraktivität, geprägt durch eigenverantwortliches Arbeiten und die Qualität der Unternehmenskultur mit einer hohen Vereinbarkeit kollektiver und persönlicher Werte. Beispiele sind: - flache Hierarchien - moderne Arbeitswelt mit Stressmanagement - Vertrauensarbeitszeit - regelmäßige Kommunikation zur Unternehmensstrategie und zu Unternehmenszielen und die Einbeziehung von Mitarbeitern in Entscheidungsprozesse - Investition in das betriebliche Gesundheitsmanagement, um sicher zu stellen, dass Mitarbeiter und Führungskräfte einen gesunden und ausgeglichenen Lebensstil führen können und ihre Leistungsfähigkeit erhalten bleibt Aufgrund unserer aktuellen Auftragsbestände gehen wir davon aus, dass wir für das weitere Wachstum weitere Fachkräfte benötigen. Das Personal Rekrutierung erfolgt über Social-Media-Kanäle und passende Kandidaten werden direkt über diesen Weg angesprochen. Die Nutzung und Optimierung des Recruiting über Social-Media-Kanäle wird kontinuierlich weiter ausgebaut. Durch die verstärkte Nutzung von Homeoffice in der Organisation ist das Unternehmen auch interessant für Kandidaten außerhalb der Region. Insgesamt sind bestandsgefährdende oder die Unternehmensentwicklung langfristig beeinträchtigende Risiken derzeit nicht bekannt. 3.2 Chancen Darüber hinaus bestehen auch Chancen, die zu einem wesentlich positiveren Verlauf der Geschäftsentwicklung führen können. Diese sind im Wesentlichen: - Im Rahmen der Digitalisierung und durch den zunehmenden Fachkräftemangel entsteht wachsender Bedarf an Prozessunterstützung, Vernetzung, Automatisierung von Prozessabläufen und Verringerung von Komplexität der Softwarelösung. Als Systemhauspartner für WMS und Intralogistik bieten wir unseren Kunden einen vollständigen Service aus einer Hand an: Projektleitung, Consulting, Service und IT-Infrastruktur. Dazu haben wir umfassendes Wissen in allen gängigen ERP-System-Umgebungen und können uns auch in komplexen Aufgabensituationen behaupten und diese erfolgreich abschließen. - Durch die Erweiterung der Unternehmensgruppe um den Bereich Transport entstehen vermehrt Chancen die Produkte des Unternehmens auch an weitere Kunden der Gruppe zu vertreiben (Cross-selling). - Ebenfalls cross-selling Chancen entstehen durch den Zukauf von weiteren Gruppengesellschaften für den Geschäftsbereich Hardware, da die Produkte auch an andere Softwareprodukte angebunden werden können. - Durch ergänzende Softwarelösungen wie „BI-Reporting“ mit umfassenden Dashboard-Lösungen aus unserem Hause, bieten wir unseren Kunden einen zusätzlichen Nutzen an. Hier blicken wir bereits auf eine langjährige Erfahrung zurück. - In 2023 haben wir erfolgreich das Geschäftsmodell bei Neukunden auf „Infrastructure-as-a-Service“ sowie „Software-as-a-Service“ umgestellt. - Insbesondere im Hinblick auf Sicherheit, bieten wir unseren Kunden eine umfassende Beratung und über unser Business Netzwerk zusätzliche Sicherheitslösungen an. Als Software- und Hardwarehersteller hat sich proLogistik in Bezug auf Umsatz und Ertrag kontinuierlich positiv entwickelt und die Marktposition ständig erweitert. Chancen und Risiken stehen in einem ausgewogenen Verhältnis. 3.3 Prognose Insgesamt rechnet die ITK-Branche lt. Bitkom damit, dass die ITK Geschäftsentwicklung deutlich besser verläuft als die gesamtwirtschaftliche Entwicklung. Für 2024 prognostiziert die Branche ein Wachstum der ITK-Umsätze in Höhe von 9,4 %. Auf verstärktem Wachstumskurs ist der Markt für Software. Hier rechnet der Verband mit einem Plus in Höhe von 12,3 %. Außerdem erwartet die Branche, dass im Segment der Informationstechnik die IT Hardware mit einem guten Plus von 4,6 % rechnen kann. Diese Prognose spiegelt die Möglichkeiten der proLogistik GmbH, sowohl im Hardware- als auch im Servicebereich wider. Auf Basis dieser Branchenprognose und unter Berücksichtigung des Auftragsbestandes sowie der bisherigen Geschäftsentwicklung im angelaufenen Geschäftsjahr rechnet die Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2024 mit einer Steigerung des Rohergebnisses und Jahresergebnisses im niedrigen zweistelligen Prozentbereich.
Dortmund, 10. Mai 2024 gez. J. Sänger gez. J- Wahl gez. T. Mohan Geschäftsführung BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023AKTIVA scroll
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023scroll
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023Allgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Gesellschaften gem. § 267 Abs. 3 Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Registerinformation Die Gesellschaft ist unter der Firma proLogistik GmbH mit Sitz in Dortmund im Handelsregister des Amtsgerichts Dortmund unter der Nummer HRB 34342 eingetragen. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände werden weiterhin nach § 248 Abs. 2 Satz1 HGB grundsätzlich nicht aktiviert. Aufgrund der Buchwertübernahme i. R. d. Verschmelzung wird jedoch ein Erinnerungswert ausgewiesen. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Entgeltlich erworbene Geschäfts- und Firmenwerte sind zu sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, entsprechend § 253 Abs 3 HGB über 10 Jahre abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten selbst erstellter Anlagen sind neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten einbezogen. Fremdkapitalkosten sind nicht berücksichtigt. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die unfertigen Erzeugnisse und unfertigen Leistungen sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen auch Fertigungsgemeinkosten berücksichtigt werden. Fremdkapitalzinsen und Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Die Erzeugnisse sind verlustfrei bewertet. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Die geleisteten Anzahlungen werden mit dem Nominalwert angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Liquide Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. Entsprechend des Wahlrechtes nach § 274 Abs 1 HGB werden keine latenten Steuern bilanziert. Das Eigenkapital mit dem Nennwert bilanziert. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Als passive Rechnungsabgrenzungsposten werden Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, welche Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Angaben zur Bildung von Bewertungseinheiten Zur Absicherung von Zinsrisiken werden Devisentermingeschäfte sowie Zinsswaps eingesetzt. Zum Bilanzstichtag wurden für bilanzielle Zwecke zur Absicherung variabler Zinsen aus einem Darlehensvertrag Bewertungseinheiten gemäß § 254 HGB gebildet. Dabei wurde die sogenannte Einfrierungsmethode zugrunde gelegt. Die Effektivität der Sicherungsbeziehungen wird zu jedem Bilanzstichtag prospektiv und retrospektiv anhand der critical terms match-Methode festgestellt. Infolgedessen waren keine Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften zu bilden. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Gemäß Verschmelzungsvertrag vom 28. Juni 2023 sowie der Zustimmungsbeschlüsse der Gesellschafterversammlung der proLogistik GmbH vom 28. Juni 2023 wurden die Firmen IT Consult Henrik Ernst GmbH (10 Mitarbeiter) mit Sitz in Pinneberg und die XELOG GmbH mit Sitz in Dortmund (10 Mitarbeiter) rückwirkend zum 1. Januar 2023 auf die proLogistik GmbH verschmolzen. Die Eintragung in das Handelsregister erfolgte jeweils am 28. und 29. August 2023. Die Bilanz der IT Consult Henrik Ernst GmbH wurde zum Stichtag1. Januar 2023 mit einer Bilanzsumme in Höhe von TEUR 751 erstellt. Der Jahresüberschuss per 31. Dezember 2022 betrug TEUR 230. Im Jahresabschluss sind somit nach Verschmelzung Umsätze und ein Jahresergebnis in ähnlicher Höhe berücksichtigt. Die ergebniswirksame Verschmelzung zu Buchwerten führte zu Aufwendungen in Höhe von TEUR 1.206. Die Bilanz der XELOG GmbH wurde zum Stichtag 1. Januar 2023 mit einer Bilanzsumme in Höhe von TEUR 275 erstellt. Der Jahresüberschuss per 31. Dezember 2022 betrug TEUR 29. Im Jahresabschluss sind somit nach Verschmelzung Umsätze und ein Jahresergebnis in ähnlicher Höhe berücksichtigt. Gemäß geschlossenem Kauf- und Übertragungsvertrag vom 26. Juli 2023 hat die pro-Logistik GmbH den DILOS-Geschäftsbereich (33 Mitarbeiter) der Remira Group GmbH, Dortmund zum 1. August 2023 erworben. Im Jahresabschluss sind somit nach dem Erwerb Umsätze in Höhe von TEUR 1.221 berücksichtigt. Die Entwicklung der Umsatzerlöse gliedert sich wie folgt: scroll
Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe derAbschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Die Auswirkungen der Verschmelzungen werden aus Wesentlichkeitsgründen (abweichend zum Vorjahr) nicht in separaten Spalten ausgewiesen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtlicher Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben zum Bilanzstichtag (analog zum Vorjahresstichtag) eine Fälligkeit von unter einem Jahr. Eigenkapital Die Erhöhung der Kapitalrücklage resultiert aus dem Verschmelzungsergebnis der XELOG GmbH, welches entsprechend IDW RS HFA 42 erfolgsneutral erfasst wurde. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für nachkommende Leistungen, Urlaubs- und Mitarbeiteransprüche, Jahresabschlusskosten, Garantiearbeiten sowie für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen gebildet. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt. scroll
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In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind ein IntercompanyDarlehen in Höhe von insgesamt TEUR 700 (Vj. TEUR 700) gegenüber der proLogistik Schweiz AG, Zürich (vormals Dataphone AG, Zürich) und Darlehen in Höhe von TEUR 1.050 (Vj. TEUR 1.000) gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, enthalten. Bürgschaften Die Gesellschaft hat eine Bürgschaft in Höhe von TEUR 12.000 zugunsten der Gesellschafterin proLogistik Holding GmbH gegenüber der Sparkasse Dortmund übernommen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen in Höhe von TEUR 5.199 sonstige finanzielle Verpflichtungen vor allem aus Miet- und Leasingverträgen, davon sind TEUR 928 im Geschäftsjahr 2024 fällig. Die Miet- und Leasingverträge enden zwischen 2024 und 2033. Sonstige Pflichtangaben Geschäftsführung und Vertretung Der Geschäftsführung gehören an: Herr Jörg Sänger, Wirtschaftsingenieur, Castrop-Rauxel Herr Thulackshan Mohan, Informatiker, Dortmund Herr Jens Wahl, Kaufmann, Hünfeld Die Gesellschaft wird durch ihre Geschäftsführer vertreten. Sie sind alleinvertretungsberechtigt und gemäß Eintragung im Handelsregister von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Auf eine Angabe der Gesamtbezüge wird aufgrund von § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter: scroll
weitere Angaben Die alleinige Gesellschafterin und damit Mutterunternehmen, ist die proLogistik Holding GmbH, mit Sitz in Dortmund. Der Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen wird erstmalig für den Bilanzstichtag durch die proLogistik Beteiligungs GmbH, Dortmund, aufgestellt. Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem Jahresfehlbetrag von TEUR 751 ab. Der Jahresfehlbetrag soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. Die Vergütung des Abschlussprüfers beträgt für das Geschäftsjahr TEUR 32 und entfällt ausschließlich auf Abschlussprüfungsleistungen. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Die Muttergesellschaft (proLogistik Holding GmbH, Dortmund) hat Anfang Mai 2024 einen neuen Darlehensvertrag geschlossen, um die bisherigen Finanzierungen abzulösen. Im Zuge dieser Refinanzierung sollen auch die bisherigen externen Darlehen der Gesellschaft abgelöst werden. Aus dieser Refinanzierung ergeben sich unter anderem aufgrund des veränderten Zinsumfeldes deutlich erhöhte zukünftige Zinsaufwendungen, welche jedoch bedingt durch die günstigeren Tilgungskonditionen unter Liquiditätsaspekten überkompensiert werden.
Dortmund, 10. Mai 2024 gez. J. Sänger gez. J. Wahl gez. T. Mohan Geschäftsführung scroll
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Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die proLogistik GmbH, Dortmund Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der proLogistik GmbH, Dortmund, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der proLogistik GmbH Dortmund, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensgegenstände) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen und Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und des Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Dortmund, den 17. Mai 2024 HLB AUDITTEAM DORTMUND AG Christoph Schubert, Wirtschaftsprüfer Philipp Kleinmann, Wirtschaftsprüfer Eine Verwendung unseres Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts der proLogistik GmbH, Dortmund, zum 31. Dezember 2023 in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen. Anlage zum Bestätigungsvermerk: Nicht inhaltlich geprüfte Bestandteile des Lageberichtes Wir haben die nachfolgend aufgeführten lageberichtsfremden Angaben nicht inhaltlich geprüft: Abschnitt II.2.c) Nachhaltigkeit. Feststellung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 der proLogiszik GmbH wurde am 28.06.2024 festgestellt. |
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