RKC Schwäbische Treuhand GmbH & Co KG
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Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
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Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Axon Lab AGReichenbach an der FilsJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023(Einreichung beim Unternehmensregister)Inhaltsverzeichnis: 1. Bilanz zum 31. Dezember 2023 2. Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 3. Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 Anlage zum Anhang: Anlagenspiegel 4. Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 5. Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers 6. Bericht des Aufsichtsrates 7. Feststellung des Jahresabschlusses zum 31.12.2023 Bilanz zum 31. Dezember 2023der Axon Lab AG, ReichenbachAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023der Axon Lab AG, Reichenbach
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023der Axon Lab AG, ReichenbachI. Allgemeine Angaben Die Axon Lab AG, Reichenbach / Fils, ist am 11. Dezember 2001 durch notarielle Feststellung der Satzung und durch Übernahme aller Aktien durch den Gründer errichtet worden. Sie ist im Handelsregister B des Amtsgerichts Stuttgart unter der Nummer HRB 214463 eingetragen. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde gemäß den Vorschriften des HGB, unter Beachtung der ergänzenden Vorschriften des AktG und unter Beachtung der Regelungen aus der Satzung aufgestellt. Dabei wurden die Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften teilweise in Anspruch genommen. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde die Darstellung nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz oder Gewinn- und Verlustrechnung anzugebenden Vermerke werden ebenso wie bei den Angaben und Vermerken, die wahlweise in der Bilanz bzw. der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, überwiegend im Anhang aufgeführt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die ausgewiesenen Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten sind nach den handelsrechtlichen Vorschriften bilanziert. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden entsprechend den handelsrechtlichen Normen aktiviert und nach ihrer voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen werden über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer linear vorgenommen. Zugänge werden pro rata temporis abgeschrieben. Wirtschaftsgüter i. S. d. § 6 Abs. 2a EStG werden im Jahr der Anschaffung und in den folgenden vier Jahren jeweils zu einem Fünftel, unabhängig vom Zugangsdatum, abgeschrieben. Den planmäßigen Abschreibungen liegen folgende Nutzungsdauern zugrunde:
Die Vorräte sind mit den Anschaffungskosten oder, soweit erforderlich, mit dem niedrigeren beizulegenden Wert aktiviert. Die Ermittlung der Anschaffungskosten erfolgt im Wesentlichen zu Durchschnittswerten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert, unter Berücksichtigung von Abschlägen für alle erkennbaren Einzelrisiken, angesetzt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine individuell ermittelte Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen, die jährlich entsprechend den betrieblichen Erfahrungssätzen angepasst wird. Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind mit ihren Nominalbeträgen angesetzt. Guthaben in Fremdwährung werden zum Stichtagskurs umgerechnet. Der Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Beim Ausweis und Ansatz des Eigenkapitals wurde den gesetzlichen Anforderungen Rechnung getragen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen die erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Der Ansatz der Verbindlichkeiten erfolgt mit dem Erfüllungsbetrag. III. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt (Anlage zum Anhang). Die Geschäfts- oder Firmenwerte werden über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben. 2. Umlaufvermögen Bei den Vorräten wurden Umrechnungen aus Yen und US-Dollar in Euro getätigt. Grundlage für die Währungsumrechnung sind die veröffentlichten Monatskurse des Bundesministeriums der Finanzen. Für die Vorräte bestehen teilweise Eigentumsvorbehalte bis zur vollständigen Bezahlung. Von den übrigen Forderungen haben Euro 9.393,84 (Vj.: T-EUR 9) eine Restlaufzeit von über einem Jahr. 3. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital zum 31. Dezember 2023 beträgt Euro 200.000,00 und ist in 200.000 Stammaktien als Stückaktien eingeteilt. Die Aktien können nur mit Zustimmung der Gesellschaft übertragen werden. Es haben sich keine Änderungen zum Vorjahr ergeben. Die Axon Lab AG, Baden-Dättwil (Schweiz) ist Mehrheitseigentümer der Axon Lab AG, Reichenbach / Fils. Dies wurde der Axon Lab AG, Reichenbach durch Mitteilung nach § 20 AktG mitgeteilt. Die Kapitalrücklage besteht wie im Vorjahr aus Beträgen, die bei der Ausgabe von Anteilen über den Nennbetrag hinaus erzielt worden sind. 4. Verbindlichkeiten
Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen besitzen Euro 5.394.009,33 (Vj.: T-EUR 5.160) eine Restlaufzeit zwischen einem Jahr und fünf Jahren. Die Fremdwährungsverbindlichkeiten wurden zum Stichtag mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Geschäfte sowie sonstige finanzielle Verpflichtungen die nicht in der Bilanz enthalten sind bestehen im Wesentlichen in Form von Mietverpflichtungen für Büro- und Lagerräume und Betriebs- und Geschäftsausstattung mit Laufzeiten von 36 bis 56 Monaten (T-EUR 624) sowie in Form von Verpflichtungen aus Fahrzeugleasing mit Laufzeiten von 13 bis 47 Monaten (T- EUR 461). Bei Verbindlichkeiten in Höhe von T-EUR 1.149 bestehen branchenübliche Sicherheiten. IV. Sonstige Angaben 1. Angaben zu Organen der Gesellschaft Vorstand Der Vorstand der Gesellschaft besteht aus Herrn Roland Steger, CH-5400 Baden, Präsident des Verwaltungsrates. Herr Roland Steger ist befugt, die Gesellschaft alleine zu vertreten. Er ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Aufsichtsrat Der Aufsichtsrat setzt sich aus folgenden Personen zusammen: Dr. Thomas Wolfrum, D-92536 Pfreimd (Vorsitzender) Geschäftsführer Hironobu Yoshinaga, JP-520-0806 Otsu City, Shiga Prefecture (stellvertretender Vorsitzender) Vizepräsident Global Sales Support Thomas Mattmann, CH-3072 Ostermundingen Geschäftsführer 2. Mitarbeiterzahl Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter beträgt:
3. Forderungsverzichte Mit Verträgen aus den Jahren 2005 bis 2007 hat die Axon Lab AG, Baden-Dättwil (CH), auf Forderungen einschließlich Zinsen in Höhe von Euro 1.480.228,62 verzichtet. Von diesem Betrag sind zum 31.12.2008 Euro 93.945,97 wieder aufgelebt. Der Forderungsverzicht ist auflösend bedingt in Höhe von jährlich Euro 50.000,00 sofern und soweit die Gesellschaft in dem jeweiligen Jahresabschluss einen Jahresüberschuss in Höhe von mindestens Euro 50.000,00 ohne Berücksichtigung von Erträgen aus Forderungsverzichten der Gesellschafter aufweist. Die Forderungen leben dann in Höhe des die Euro 50.000,00 überschreitenden Betrages bis zu Euro 50.000,00 insgesamt wieder auf. Die mit einem Forderungsverzicht belegten Forderungen sind dann anteilig zurück zu führen. 4. Konzernabschluss Die Axon Lab AG, Baden-Dättwil (Schweiz) stellt den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen auf. Dieser wird gemäß den Regelungen des Schweizer Rechts nicht veröffentlicht. Die Axon Lab AG, Baden-Dättwil (Schweiz) stellt ebenfalls den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen auf.
Reichenbach, den 29. Februar 2024 - Vorstand - Entwicklung des Anlagevermögens vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Lagebericht Geschäftsjahr 2023A. Grundlagen des Unternehmens Die Axon Lab AG ist eingebettet in die privat geführte Axon Lab Gruppe mit dem Mutterhaus in der Schweiz. Die Axon Lab AG ist ein fortschrittliches und kundenorientiertes Dienstleistungsunternehmen im Bereich medizinische in-vitro Diagnostik für den Gesundheitsbereich sowie im Bereich Mikrobiologie. Als Distributionsunternehmen pflegt die Axon Lab AG mit ausgewählten Lieferanten seit Jahren ein partnerschaftliches Verhältnis. Unsere Partner im Lieferantenbereich sind namhafte internationale Unternehmen, die in Deutschland keine eigene Verkaufs- und Serviceorganisation unterhalten. Die Kunden der Axon Lab AG sind unverändert Kliniken, niedergelassene Ärzte, Versorgungszentren, medizinische Servicelaboratorien, Forschung und Qualitätskontrollen in staatlichen Instituten und der Privatwirtschaft, aber auch Privatpersonen und Großhändler. Für sie ist die Axon Lab AG ein aktiver und zuverlässiger Partner, der vernetzt zu denken weiß und individuelle Kundenlösungen anbietet. Der Fokus liegt in einer umfassenden und zukunftsorientierten Dienstleistung als Grundlage für langjährige Geschäftsbeziehungen. Unsere Dienstleistungen bieten wir bundesweit flächendeckend mit einer eigenen Verkaufs- und Servicemannschaft sowie mit ausgewählten Kooperationspartnern an. Die dafür vorhandene Produktpalette deckt vor allem die Diagnostikbereiche Hämatologie, Klinische Chemie, Urin, Point-of-Care, Mikrobiologie und Molekularbiologie, aber auch Schnelltests ab. B. Wirtschaftsbericht und Darstellung des Geschäftsverlaufes einschließlich des Geschäftsergebnisses 1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland bietet weiterhin Sorge. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 ist die deutsche Wirtschaft um 0,3% geschrumpft, statt wie prognostiziert um 0,2% gewachsen. Die Wirtschaft kommt langsamer aus der Krise als gehofft. Das weltwirtschaftliche Umfeld ist labil, das Wachstum historisch niedrig, was auch Auswirkungen auf die Wirtschaftslage in Deutschland als Exportnation hat. Deutschland leidet seit Jahren unter strukturellen Problemen und sieht die größte Herausforderung im Arbeitskräftemangel. Zudem sind die erhöhte Inflation und die Krisenherde in der Ukraine und aktuell im Nahen Osten spürbar. Die Erwartungen für 2024 sehen beim Bruttoinlandsprodukt eine kleine Steigerung um 0,2 Prozent vor. Die Arbeitslosenquote zieht voraussichtlich leicht an und wird mit 5,9 Prozent angenommen.
2. Branchen-Entwicklung Gemäß den vorhandenen Marktdaten der nationalen in-vitro Diagnostik-Branche (VDGH) schrumpfte der Gesamtmarkt in Deutschland von sagenhaften 6,3 Mrd. Euro im 2021 auf einen normalisierten Wert von 2,3 Mrd. Euro nach den Corona-Jahren. Bereinigt um Corona bezogene Tests wäre der Gesamtmarkt noch bei 2,2 Mrd. Euro. Das liegt nur leicht über den Marktzahlen von 2017-2019 (vor Corona). (Quelle: VDGH _Arbeitsgruppe Marktforschung im VDGH - Markteinschätzung 2023 Basis Q1-Q3-2023) Wir verzeichneten eine Normalisierung der Standard-Routineanalysen im IVD-Markt auf annähernd das Niveau vor Corona. Einen Trend sehen wir in Richtung Automatisierung in allen Bereichen der Diagnostik. Der Mangel an qualifizierten Arbeitskräften ist überall offensichtlich. Nicht beeinflussbare höhere Einkaufskosten infolge ansteigender Liefer- und Produktionskosten mit daraus folgenden Preiserhöhungen halten den Druck auf die Gesundheitskosten hoch. Der intensive Wettbewerb und die im Routinegeschäft der Labordiagnostik sehr niedrigen staatlichen Vergütungen machen es schwierig, sich erfolgreich im Markt zu positionieren, obwohl die Diagnosen aus unserer Sicht für die Behandlungen eine zentrale Rolle spielen. 3. Umsatzentwicklung Die Umsatzerlöse der Axon Lab AG sind im Berichtsjahr um 16,5% gestiegen. Wir erzielten einen Erlös von EUR 22,1 Mio. (Vj. EUR 19,0 Mio.). Das Handelsgeschäft mit verbundenen Unternehmen hat dabei um rund T-EUR 939 zugelegt. Wir sind in allen diagnostischen Bereichen im Vergleich zum Vorjahr gewachsen, außer im patientennahen Gerinnungsgeschäft, wo die direkte Medikation einen höheren Stellenwert erlangte. Wir notierten in diesem Bereich einen Rückgang von rund 3,4% zum Vorjahr. Die größten Erfolge verzeichnen wir in der Mikrobiologie mit einer Zunahme von über 34% insbesondere mit Produkten in den Eintauch- und Transporte-Medien sowie mit Nährböden. Ebenfalls zweistellig (+18,5%) sind wir im Spital- und Großlaborbereich gewachsen. Hier waren wir mit Neuplatzierungen in der Spezialgerinnung, in der Hämatologie und in der Nasschemie erfolgreich. Im umsatzstärksten Bereich bei den niedergelassenen Ärzten lag die Steigerung bei beachtlichen 6%. Die Treiber waren in diesem Jahr das Hämatologie-, Blutgas- und das Diabetes-Geschäft, wobei wir in der Hämatologie einige ältere Geräte ersetzen konnten. Solide Umsätze im Vergleich zum Vorjahr erreichten wir auch in die Trockenchemie, mit unseren Lactat-Geräten und den Verbrauchsmaterialien sowie dem Cardio- und Urin-Geschäft. 4. Geschäftsergebnis Gesamthaft half die deutlich bessere Umsatzentwicklung ein besseres Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr zu erzielen. In diesem Jahr erzielten wir ohne Zuschuss durch das Mutterhaus einen Jahresüberschuss von T-EUR 8 (Vj. T-EUR 30, inklusive Zuschuss durch das Mutterhaus). Der Zuschuss lag im Vorjahr noch bei T-EUR 380. Die prozentuale Roherlösmarge liegt im Berichtsjahr auf Vorjahresniveau. Die erwartete Zielgröße haben wir nicht erreicht. Die Marge ist durch höhere Wertkorrekturen auf Lagerbestände im Vergleich zum Vorjahr beeinflusst. Das positive Ergebnis wurde auch dank eines strikten Kostenmanagements erzielt. Die anteiligen Personalkosten im Vergleich zum Umsatz reduzierten sich um rund 1,2%-Punkte. Eine ähnliche Entwicklung mit anteiligen Reduktionen sehen wir in den operativen und administrativen Kosten. In Bezug auf Umsatz und Jahresergebnis konnten wir die Prognose aus dem Lagebericht des Vorjahres deutlich übertreffen. 5. Analyse und Erläuterung von finanziellen Leistungsindikatoren Die wichtigsten finanziellen Indikatoren sind Umsatz, Margen, Personal, operative Kosten und administrative Kosten. Diese Entwicklungen werden intern laufend gegenüber dem Vorjahr und Budget analysiert. Die bedeutendsten Veränderungen haben wir unter Punkt 4. (Geschäftsergebnis) angegeben. 6. Beschaffung Die Hauptlieferanten im Bereich Diagnostik sind seit Jahren unverändert japanische und europäische Unternehmen wie Arkray, Horiba, Siemens und iLine. Im Bereich Mikrobiologie fokussieren wir uns auf unsere eigenen Nischenprodukte wie z.B. Urin-Dipslides, Transportmedien, Einweg-Mischgefässe (ProbeAX) oder Nährböden, welche bei der Schwestergesellschaft Axon Biotech in Hengersberg (Bayern) gefertigt werden sowie auf innovative Gesamtlösungen im Bereich der Sepsis. Im Bereich der Molekulardiagnostik sind unsere Hauptlieferanten hauptsächlich europäische Hersteller. Hier arbeiten wir intensiv am Aufbau neuer Produktlinien. 7. Investitionen Einige unsere Kunden nutzen unser Vertragsmodell mit Analysegeräten, das keine eigenen Investitionen verlangt. Das Anlagevermögen dieser diagnostischen Mietgeräte bewegt sich nach Abschreibungen mit T-EUR 643 unter dem Vorjahresniveau (Vj. T-EUR 734). Wir haben im Berichtsjahr keine Fahrzeuge mehr gekauft, sondern wie angekündigt auf Voll- Leasing umgestellt. Restbestände werden ordentlich abgeschrieben. Unter den übrigen Sachanlagen haben wir im Total rund T-EUR 10 (Vj. T-EUR 74) für Betriebs- und Geschäftsausstattung beschafft. Den Bereich der Vermögenswerte für Markenrechte / Kundenstämme haben wir ohne Neuinvestitionen planmäßig vollständig bis auf Erinnerungswerte abgeschrieben. 8. Finanzierungsmaßnahmen / -vorhaben Die nötigen Mittel wurden bisher durch die beiden Gesellschafter zur Verfügung gestellt. Im neuen Jahr übernimmt das Mutterhaus die alleinige Finanzierungsverantwortung. Zur Finanzierung der Fahrzeugflotte und gewisser Bürogeräte wird zudem Leasing als Fremdfinanzierung eingesetzt. 9. Personal- und Sozialbereich Im Berichtsjahr erhöhte sich die Zahl der Mitarbeitenden zum Jahresende auf 56 (Vj. 52). Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl lag im Berichtsjahr bei 56,0 (Vj. 51,4). Der prozentuale Anteil an durchschnittlichen Teilzeitmitarbeitenden im Vergleich zu Vollzeitstellen hat sich um rund 0,8 Prozentpunkte reduziert. Im Jahresendvergleich haben wir in allen Bereichen außer in der Logistik Positionen aufgebaut. In der Administration verzeichnen wir 3 Zugänge und in der Technik und im Verkauf je einen. Hingegen haben wir die COO Position mit einer Lösung innerhalb der Axon Lab Gruppe besetzt, sodass wir hier einen Abgang festhalten. 10. Umweltschutz Als nicht produzierendes Unternehmen konzentriert sich die Axon Lab AG darauf mit dem Verpackungsmaterial ökologisch umzugehen und durch optimierte Planung im Vertriebs- und Technikbereich unnötige Fahrten zu vermeiden. Mit einer zentral geführten Helpline gelingt es, eine hohe Anzahl der diversen Supportanfragen durch die telefonische Beratung zu beantworten. 11. Sonstige wichtige Ereignisse und Entwicklungen im Geschäftsjahr Außer den laufenden Krisenherden in der Ukraine oder im Nahen Osten mit Auswirkungen auf die Lieferketten sowie die Lieferkosten oder Inflation sind keine sonstigen Ereignisse im Geschäftsjahr vorgefallen, welche eine wesentliche Auswirkung auf das Ergebnis gehabt hätten. Alle uns bekannten bilanziellen Konsequenzen sind in den Zahlen zum aktuellen Berichtsjahr bereits enthalten. C. Zweigniederlassungen Die Gesellschaft betreibt keine Zweigniederlassungen. D. Darstellung der finanziellen Lage des Unternehmens 1. Ertragslage Die Ertragslage hat sich deutlich verbessert, ist aber noch zu tief, um etwas Reserven aufzubauen. Das angestrebte Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich konnte mit einem Zuwachs von 16,5% übertroffen werden. Das positive Ergebnis ohne Zuschuss durch die Muttergesellschaft lag ebenfalls über den Erwartungen. Die wesentlichen Gründe für diese Entwicklung sind unter Punkt B.3. Umsatzentwicklung und B.4. Geschäftsergebnis dargestellt beziehungsweise nachfolgend ausgeführt. Die Umsätze und Deckungsbeiträge pro Mitarbeitenden sehen wir als positive Entwicklung. Die Veränderung der Personalsituation im Außendienst (Verkauf, Applikation und Technik), der Administration und vor allem in der operativen Leitung haben wesentliche Verbesserungen in der Kundenbetreuung gebracht. Mit gefestigten Strukturen und stabilen Teams sind wir überzeugt, den Wachstumspfad in einem sehr anspruchsvollen Markt mit enorm tiefen Vergütungspreisen für Standardanalysen für Kunden weiter zu verfolgen und erfolgreich zu sein. Deutschland hat im europäischen Vergleich in vielen Diagnostikbereichen unverändert die tiefste Rückvergütung je Test. 2. Finanzlage und Vermögenslage, Liquiditätslage a) Finanzlage Das Eigenkapital hat Verbesserungspotential und ist infolge der tiefen Ergebnisse in den vergangenen Jahren unterhalb der Zielvorstellungen. Das Unternehmen war im Berichtsjahr im Wesentlichen durch die beiden Gesellschafter finanziert, um die laufende Geschäftstätigkeit und zusätzlichen Investitionen zu finanzieren. Die Verpflichtungen gegenüber dem Mutterhaus entwickelten sich dank der guten Geschäftslage stabil und leicht erhöht zum Vorjahr. Die Verpflichtungen gegenüber dem anderen Gesellschafter haben sich im Vergleich zum Vorjahr auf T-EUR 704 (Vj. T-EUR 757) reduziert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind stichtagsbezogen höher als im Vorjahr. b) Vermögenslage Die Kundenforderungen sind infolge der höheren Umsätze gegen Jahresende auf T-EUR 1.970 (Vj. T-EUR 1.531) angestiegen. Wie in den Vorjahren haben sich im Berichtsjahr keine wesentlichen zusätzlichen Einzelwertberichtigungen aufgedrängt. Die Wertberichtigungen liegen bei T-EUR 21 (Vj. T- EUR 24). Die Vorräte haben sich inklusive geleisteter Anzahlung im Berichtsjahr von T-EUR 4.895 auf T-EUR 4.779 reduziert. Der tiefere Wert ist auf erhöhte Wertkorrekturen zurückzuführen. Die Veränderungen im Anlagevermögen sind unter Punkt B.7. beschreiben. c) Liquiditätslage Die Liquidität wurde im abgelaufenen Jahr wie in den letzten Jahren durch die beiden Gesellschafter sichergestellt. E. Chancen und Risikobericht Wir stellen in allen Kunden- und Geschäftsbereichen eine Normalisierung auf die Zeit vor Corona fest. Unberechenbarer sind die Folgen und Auswirkungen der beiden Krisenherde in der Ukraine und aktuell im Nahen Osten. Die Inflation mit Preissteigerungen sowie Lieferschwierigkeiten bei Lieferanten und deren Zuliefern haben uns zudem im Berichtsjahr begleitet. In unseren Geschäftsfeldern der in-vitro Diagnostik bestehen weiterhin gute Chancen unsere Geschäfte durch den sorgfältigen Aufbau von neuen Lieferanten und die Kundenbindung weiterzuentwickeln. Die Risiken bezüglich der optimalen Planung von Lagerbeständen und der laufenden Kommunikation mit unseren Lieferanten bezüglich Lieferfähigkeit und Transportmöglichkeiten begleiten uns auch in Zukunft. Zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts erwarten wir keine wesentlichen Auswirkungen aufgrund von wesentlichen Veränderungen in der Beschaffungsstruktur, neuer pandemischer Ausbrüche oder aufgrund der Konfliktherde in allen unseren Geschäftsbereichen, sei es in den Spitälern, Privatlaboren, bei den niedergelassenen Ärzten oder der Patientenbetreuung. Die in-vitro Diagnostik als medizinische Dienstleistung bleibt ein Angriffspunkt der steigenden Gesundheitskosten, obwohl die sorgfältige Analyse die Grundlage einer effektiven und kostengünstigen Behandlung darstellt. Weil die staatlichen Behörden die Vergütungspreise für unsere Kunden auf Standardanalysen sehr tief halten, sind wesentliche Sprünge nur sehr beschränkt möglich. Zudem drückt die starke Konkurrenz mit eigener Herstellung und eigenen Vertriebsstrukturen auf die Marktpreise. Trotz den steigenden Volumen stagnieren die in-vitro Umsätze im Standardgeschäft (ohne Corona) in den letzten Jahren in Deutschland. Weitere Details dazu sind unter B.3. zu finden. Es besteht auch weiterhin die Gefahr, dass die Gesundheitsbehörden gewisse Vergütungen von Diagnostikleistungen reduzieren oder sogar streichen, was zu einer Geschäftseinbuße führen könnte. Um trotzdem erfolgreich zu sein, suchen wir nach Möglichkeiten, unsere Effizienz vor allem in der Kundengewinnung zu steigern und mit einem kundenorientierten Produktportfolio und unseren zusätzlichen Dienstleistungen gegenüber der Konkurrenz zu punkten. Wir arbeiten laufend daran, die Marktsituation mit unseren Lieferanten zu analysieren, um bessere Einkaufspreise zu erzielen. Die Qualitätsvorschriften im Bereich Medizinprodukte (MDR und IVDR) mit den neuen Richtlinien sowie die Markterwartungen auch in Bezug auf das Lieferantenkettensorgfaltspflichtgesetz benötigen entsprechende Ressourcen. Die Qualitätsstandards (ISO-Normen), Gesetze und Behörden gehen von lückenlosen Nachweisen und einwandfreien Dokumentationen aus. Das Risikomanagement ist ein wichtiger Bestandteil der Axon Lab Gruppenstrategie. Ein systematisches und kontinuierliches Risikomanagement wird auf Gruppenstufe der Axon Lab vorgenommen und dokumentiert. Das Controlling erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Mutterhaus in Dättwil (Schweiz). Die Strategie ist darauf ausgelegt, den Bestand des Unternehmens langfristig zu sichern, Kunden- und Lieferantenbeziehungen nachhaltig zu pflegen und den Unternehmenswert dauerhaft zu steigern. Strategische und operative Risiken werden laufend bewertet und kontinuierlich überwacht. Das Geschäftsmodell basiert auf einer werthaltigen Geschäftsentwicklung. Klumpenrisiken werden möglichst vermieden oder optimiert und es wird Sorge dafür getragen, über ein ausgewogenes und innovatives Produktportfolio zu verfügen. Die Axon Lab AG hat zum Bilanzstichtag per 31.12.2023 innerhalb eines Jahres fällige Verbindlichkeiten in Höhe von T-EUR 2.144 (VJ: T-EUR 1.711), davon betreffen T-EUR 688 Darlehensverbindlichkeiten gegenüber einem Gesellschafter zuzüglich Zinsen. Die Axon Lab AG ist voraussichtlich nicht aus eigener Kraft in der Lage alle innerhalb eines Jahres fälligen Verbindlichkeiten fristgerecht zurück zu bezahlen. Das Unternehmen geht davon aus, dass das Mutterhaus gegebenenfalls einen entstehenden Liquiditätsbedarf abdecken wird. F. Prognosebericht Wir planen für das kommende Geschäftsjahr ein Umsatzwachstum im unteren zweistelligen Prozentbereich. Da die Zunahme unter anderem von einem deutlichen Wachstum der Umsätze mit verbunden Unternehmen ausgeht, wird die Roherlösmarge sich im ähnlichen Rahmen wie in abgelaufenen Jahr bewegen. Die Personalkosten werden sich im Rahmen der Geschäftsentwicklung und infolge der inflationären Anpassungen erhöhen. Sie bleiben jedoch anteilig unter den Zahlen im Berichtsjahr. Trotz höherer Fahrzeugkosten infolge Umstellung auf die Leasingfinanzierung und höherer ausgehender Transportkosten infolge der Umsatzsteigerungen erwarten wir bei stabilen übrigen operativen und administrativen Kosten einen Jahresüberschuss im mittleren sechsstelligen Euro-Bereich. Im nächsten Jahr gilt es, die Strukturen weiter zu verfeinern. Die Fokussierung gehört dem Point-of-Care (POC)-Geschäft, sei es in Spitälern, Großlaboren, bei industriellen Kunden, Forschungs- und Servicelaboren oder bei den niedergelassenen Ärzten. Die größten Potentiale für Wachstum sehen wir in der Standarddiagnostik im Spital- und Großlaborsegment mit Hämatologie, Nasschemie und Spezialgerinnung. Auch die Nischenbereiche in der Molekularen Diagnostik und der Mikrobiologie haben Steigerungspotential mit neuen Produktlinien. Um die Kundenbetreuung in allen Bereichen qualitativ hoch zu halten, investieren weiter und laufend in die Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeitenden. Der bestehende, interne Ausbildungscampus und die externen Angebote bilden dazu die Basis. Die Vermögenslage sollte sich tendenziell verbessern. Bei den Kundenforderungen erwarten wir infolge der höheren Umsätze eine Zunahme. Bei den Lagerbeständen gehen wir von gleichbleibenden Beständen aus, was eine Optimierung bei der Beschaffung bedeutet. Bei den Mietgeräten im Anlagevermögen gehen wir aufgrund der Planung von einem Anstieg aus. Die Finanzierung der laufenden Geschäftstätigkeit soll möglichst durch eigene finanzielle Mittel sowie durch das Mutterhaus erfolgen. Wir gehen für das kommende Jahr von keinen zusätzlichen, wesentlichen Einflüssen aus, welche negative bilanzielle Konsequenzen oder Auswirkungen auf die Umsatzerlöse und Ergebnisse der Axon Lab AG haben könnten. Das wirtschaftliche Geschäftsumfeld und die politischen Veränderungen werden durch die lokale Führungsmannschaft und die Gruppenleitung laufend beobachtet und bei Bedarf entsprechende Maßnahmen zusammen definiert. Zur Zeit der Berichtserstellung haben wir keine Hinweise darauf, dass die Fortführung des Unternehmens gefährdet ist. G. Schlusserklärung des Abhängigkeitsberichts Die Axon Lab AG hat bei allen Rechtsgeschäften mit verbundenen Unternehmen eine angemessene Gegenleistung erhalten. Darüber hinaus wurden keine Maßnahmen getroffen oder unterlassen, welche die Axon Lab AG benachteiligen.
Reichenbach, den 29. Februar 2024 Axon Lab AG Roland Steger, Vorstand Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die für Offenlegungszwecke gemäß § 327 HGB verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Axon Lab AG, Reichenbach Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Axon Lab AG, Reichenbach - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Axon Lab AG, Reichenbach für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 29. Februar 2024 Wirtschafts
Treuhand GmbH
Krais, Wirtschaftsprüfer Richter, Wirtschaftsprüfer Bericht des Aufsichtsrates an die Hauptversammlung vom 20.Juni 2024der Axon Lab AG, D-ReichenbachDer Aufsichtsrat hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 aufgrund der regelmässig abgehaltenen Sitzungen sowie vom Vorstand erstatteten Berichte und durch wiederholte persönliche Anteilnahme die Geschäftsführung überwacht und deren Massnahmen gutgeheissen. Der vorliegende Jahresabschluss für das abgeschlossene Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 wurde dem Aufsichtsrat innerhalb der gesetzlich geforderten Frist von 3 Monaten durch den Vorstand vorgelegt. Der Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und des Lageberichtes wurde zum 7. Mal durch die WirtschaftsTreuhand GmbH, Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft, Stuttgart geprüft. Die Prüfung wurde nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmässiger Abschlussprüfung vorgenommen. Der Prüfungsbericht, welcher in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmässiger Berichterstattung erstattet wurde (Prüfungsstandard 450 des Instituts der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V.), liegt uns datiert vom 29. Februar 2024 mit uneingeschränktem Bestätigungsvermerk vor. Der Aufsichtsrat stimmt dem Ergebnis der Prüfung seitens des Abschlussprüfers zu. Der Aufsichtsrat hat den Lagebericht und den Jahresabschluss einschliesslich des Gewinnverwendungsvorschlages seinerseits im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen geprüft und zur Kenntnis genommen. Nach dem abschliessenden Ergebnis dieser Prüfung ist kein Anlass zu Beanstandungen gegeben. Die Umsatzerlöse erhöhten sich um 16.5% (Vj. -1.0%) auf € 22.111 Mio. (Vj. € 18.985 Mio.). Das Ergebnis erreichte einem Gewinn von € 8.131,50 (Vj.: € 30.499,02). Der Aufsichtsrat hat in seiner heutigen Sitzung vom 20. Juni 2024 den Jahresabschluss 2023 gebilligt, der hiermit festgestellt ist und erklärt sich mit dem vom Vorstand erstatteten Vorschlägen über die Verwendung des Bilanzgewinnes einverstanden. Der Gewinn des Berichtsjahres soll vollständig auf die neue Rechnung vorgetragen werden. Der Bericht des Vorstandes über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen, welcher innerhalb der gesetzlich geforderten Frist von 3 Monaten durch den Vorstand vorgelegt wurde, wurde ebenfalls durch die WirtschaftsTreuhand GmbH, Wirtschaftsprüfungs- und Steuergesellschaft, Stuttgart geprüft. Über das Ergebnis der Prüfung wurde nach § 313 AktG Bericht erstattet. Die Schlusserklärung des Vorstands im Abhängigkeitsbericht ist gemäss § 312 Abs. 3 AktG in den Lagebericht der Gesellschaft aufgenommen. Der Bericht des Abschlussprüfers über die Prüfung des Berichts des Vorstandes über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen liegt uns datiert mit 29. Februar 2024 mit folgendem Bestätigungsvermerk vor: Nach unserer pflichtmässigen Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass
Der Aufsichtsrat hat den Bericht des Vorstands über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen geprüft und stimmt ihm ebenso wie dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer zu. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung erhebt der Aufsichtsrat keine Einwendungen gegen die im Bericht des Vorstands über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen enthaltene Schlusserklärung des Vorstands. Für die im Berichtsjahr geleistete Arbeit spricht der Aufsichtsrat dem Vorstand sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Dank und Anerkennung aus.
D-Reichenbach/CH-Baden-Dättwil, 20. Juni 2024 Der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Thomas Wolfrum Amtsgerichts - Registergericht • Stuttgart HRB 214463 Feststellung des Jahresabschlusses 2023 Der Aufsichtsrat hat am 20. Juni 2024 den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 gebilligt und festgestellt. Beschluss über die Verwendung des Ergebnisses für das Geschäftsjahr 2023Die Hauptversammlung hat am 20. Juni 2024 den folgenden Beschluss über die Verwendung des Ergebnisses gefasst: Der Jahresüberschuss beträgt 8.131,50 EUR. Einschließlich des zu berücksichtigenden Verlustvortrags ergibt sich ein Bilanzverlust von 785.677,80 EUR. Für das Jahr 2023 erfolgt keine Ausschüttung. Es wird ein Verlustvortrag in Höhe von 785.677,80 EUR in die Wirtschaftsperiode 2024 vorgetragen. |
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