Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 30743
Eingetragen
28.7.1989
Branche
Tätigkeiten von WerbeagenturenVermarktung und Vermittlung von Werbezeiten und WerbeflächenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Möbeln
Gegenstand
Die Durchführung von Werbemaßnahmen und Werbemittlung aller Art, insbesondere der Media-Einkauf, sowie alle sonstigen mit diesem Unternehmensgegenstand direkt oder indirekt verbundenen Tätigkeiten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
René Kassner
seit 23.12.2019
Prokura
M.A. Franz
seit 15.7.2004
Prokura

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Universal McCann GmbH

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021

I. Grundlagen der Gesellschaft

Die Universal McCann GmbH ist eine Mediaagentur, die im Rahmen der weltweit operierenden, börsennotierten (NYSE) "The Interpublic Group of Companies Inc." (IPG) insbesondere auf dem Gebiet der Werbemittlung, der Mediaplanung, des Mediaeinkaufs und der Mediaabwicklung tätig ist. Der Sitz der Gesellschaft ist Frankfurt am Main, mit rechtlich unselbständigen Zweigniederlassungen in Hamburg und Nürnberg.

Die Geschäftsführung hat im Jahr 2021 weiterhin daran gearbeitet, neben der Abwicklung des operativen Geschäfts für die Kunden die strategische Beratung kontinuierlich weiterzuentwickeln. Hier besteht die Herausforderung darin, die zahlreichen Daten, die zu Markt, Zielgruppen und Kampagnen vorliegen oder erzeugt werden, für den Kunden zu analysieren und zu interpretieren, so dass ihm erfolgreiche Lösungen zur Erreichung seiner Unternehmensziele vorgeschlagen und Wettbewerbsvorteile verschafft werden können.

II. Wirtschaftsbericht

1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Auch im Jahr 2021 war die konjunkturelle Entwicklung weiterhin stark abhängig vom Corona-Infektionsgeschehen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg 2021 preisbereinigt im Vergleich zum Vorjahr um 2,7 Prozent (2020: Senkung um 5,0 Prozent) und konnte sich in fast allen Wirtschaftsbereichen leicht erhöhen. Die Zahl der Erwerbstätigen blieb im Jahr mit 44,9 Mio. etwa gleich (2020: 44,8 Mio.) (Quelle: Statistisches Bundesamt).

Die Werbewirtschaft konnte von der guten Konjunktur - wie in den vorherigen Jahren auch - in großen Teilen profitieren.

Laut dem ZAW (Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft e.V.) erholte sich 2021 der Werbemarkt. Die medienbasierten Investitionen stiegen auf 35,32 Mrd. Euro (2020: 33,7 Mrd. Euro), allerdings gelingt die Rückkehr auf Vorkrisenniveau nicht durchgängig in allen Webegattungen. Auch die Netto-Werbeeinnahmen konnten einen Anstieg von rund 6,0 Prozent von 23,8 Mrd. Euro auf 25,22 Mrd. Euro verzeichnen.

Die digitale Werbung wächst in 2021 zweistellig und insbesondere TV-Werbung konnte sich im Vergleich zum Vorjahr um 12,7 Prozentpunkte steigern. Auch die Gattung Kino hat sich im 2. Halbjahr deutlich erholt. Lediglich das Radio und die Publikumszeitschriften verzeichnen Verluste.

Mit rund 47 Mrd. Euro erreichte die Werbewirtschaft ein Wachstum von rund 6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (2020:45 Mrd. Euro) und somit einen Anteil von 1,3 Prozent am Bruttoinlandsprodukt.

(Quelle: Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft ZAE e.V. "Wirtschaft und Werbung 2021")

Nach den Veröffentlichungen der Nielsen-Gruppe schließt der deutsche Werbemarkt 2021 mit einem Plus von 6,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr ab. Der Gesamtbruttowerbemarkt für das Kalenderjahr 2021 beläuft sich auf 37,95 Mrd. Euro (2020: 34,3 Mrd. Euro).

Gemäß dem RECMA Overall Activity Ranking Media Networks 2021 belegen wir Platz 13 und erwarten für 2022 keine Veränderung.

2. Ertragslage

Finanzielle Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse und das Ergebnis nach Steuern.

Die Gesellschaft verwendet zur Unternehmenssteuerung ausschließlich finanzielle Leistungsindikatoren.

Die Umsätze unserer Gesellschaft sind in 2021 im Vergleich zum Vorjahr aufgrund der wirtschaftlichen Entspannung der im Jahr 2020 ausgebrochenen Corona-Pandemie gestiegen. Die Umsatzerlöse haben sich um ca. 1,00% erhöht und belaufen sich in 2021 auf T€ 123.642 (Vorjahr: T€ 122.428).

Der Materialaufwand stieg im Vergleich den Umsatzerlösen leicht um 0,47% auf T€ 111.191 und beträgt somit 89,9% vom Umsatz (Vorjahr: 90,4%).

Die sonstigen betrieblichen Erträge erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr leicht um T€ 389 auf T€ 2.006. Dies ist hauptsächlich auf Weiterberechnungen von Kosten zurückzuführen.

Der Personalaufwand inklusive Sozialabgaben hat sich aufgrund pandemiebedingter Maßnahmen durch Personalabbau und Veränderungen in der Organisationsstruktur im Geschäftsjahr 2021 nochmals verringert.

Der Personalaufwand betrug in 2021 T€ 5.719 (Vorjahr T€ 6.672) und verringerte sich somit um T€ 953 im Vergleich zu 2020. Die Mitarbeiterzahl hat sich zum Bilanzstichtag um 19 Mitarbeiter auf 71 verringert. Die Personalintensität ging gegenüber dem Vorjahr (5,39%) auf 4,55% zurück.

Die Abschreibungen auf Sachanlagen verringerten sich um T€ 34 von T€ 80 auf T€ 46. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um 13,2% mit T€ 7.080 im Vergleich zum Vorjahr (T€ 6.252). Grund hierfür ist ein Anstieg der konzerninternen Weiterberechnungen.

Das Ergebnis nach Steuern erhöht sich um T€ 1.156 auf T€ 1.517 in 2021 (Vorjahr T€ 361). Im Wesentlichen ist dies die Folge der Erhöhung der Umsatzerlöse und der gleichzeitigen Minderung der Personalaufwendungen.

Angesichts der gesamtwirtschaftlichen Situation liegt die Entwicklung im Rahmen der Erwartungen der Geschäftsleitung.

3. Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr zum 31. Dezember 2021 um T€ 3.504 erhöht. Ausschlaggebend hierfür ist hauptsächlich der Anstieg der kurzfristigen Forderungen und den kurzfristigen Verbindlichkeiten.

Auf der Aktivseite sind die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen auf T€ 23.360 (Vorjahr T€ 15.088) deutlich gestiegen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben sich demgegenüber um T€ 4.342 auf T€ 11.126 reduziert. Das gesamte Umlaufvermögen erhöhte sich um T€ 2.762. Der Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen resultieren im Wesentlichen aus der Erhöhung der Geschäftsaktivitäten nach Corona.

Auf der Passivseite der Bilanz erhöhen sich analog zu den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen auch die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (T€ 6.317). Auch die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen stiegen leicht um T€ 1.047 an.

Finanzieller Leistungsindikator zur Vermögenslage ist der Cashflow.

Aufgrund der Entspannung der wirtschaftlichen Lage im Zuge der Corona-Krise wurde in 2021 ein positiver Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von T€ 583 erwirtschaftet (Vorjahr T€ 11).

Vor der konzerninternen Verrechnung, die auch den Cash-Pool beinhaltet, beliefen sich die Verbindlichkeiten aus Cash-Pooling zum 31. Dezember 2021 auf T€ 5.473 nach Forderungen aus Cashpooling von T€ 443 zum 31. Dezember 2021.

Die Gesellschaft ist an einen konzerninternen Cash-Pool angeschlossen. Somit können bei Bedarf flüssige Mittel bei der McCann Worldgroup Deutschland GmbH, Frankfurt am Main, abgerufen werden. Der Bedarf an flüssigen Mitteln war im Geschäftsjahr jederzeit gedeckt.

Die Entwicklung der Vermögens- und Finanzlage entspricht den Annahmen der Geschäftsführung.

4. Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag

Seit dem 01.01.2020 besteht ein Beherrschungs- als auch der Gewinn- und Verlustübernahmevertrag mit der Universal McCann Holdings Germany GmbH, mit dem Sitz in Hamburg (HRB 81473).

5. Personalbereich

Zum Bilanzstichtag hat die Gesellschaft 71 Mitarbeiter. Sowohl die Gesellschaft als auch die Branche sind tarifungebunden.

III. Risiko- und Chancenbericht

Als Dienstleistungsunternehmen operiert die Gesellschaft ohne langfristig gebundenes Vermögen bzw. Schulden. Zusätzlich profitiert sie als Teil der IPG-Gruppe von deren finanzieller und administrativer Kompetenz. Deshalb gibt es nur branchentypische Risiken hinsichtlich der zukünftigen Entwicklung, die im Rahmen der vorhandenen Planungs- und Controllingsysteme berücksichtigt werden. Dazu gehören Abhängigkeit von den Schaltvolumina der Kunden sowie Haftungsrisiko für die Mediaschaltungen. Durch den Brexit werden weiterhin keine wesentlichen Auswirkungen erwartet.

Weiter stehen wir im Wettbewerb mit anderen Dienstleistern und unterliegen dem allgemeinen Wettbewerbsrisiko.

Aufgrund ständiger Weiterentwicklung unserer Produkte, der Bündelung unserer Kanäle und der weiteren Fragmentierung der Kommunikationskanäle sowie der fortschreitenden Digitalisierung und Echtzeit-Kommunikation können sich zusätzliche gute Chancen für eine positive Geschäftsentwicklung ergeben.

Durch lokale Neugeschäftsanfragen und die Teilnahme an Neugeschäft-Pitches im Netzwerk ergeben sich beständig Neugeschäftsmöglichkeiten, allerdings können internationale Kunden durch Entscheidungen auf globaler Ebene auch verloren werden.

Auch für 2021 werden die Neugeschäftsaktivitäten kontinuierlich sowohl auf lokaler als auch globaler Ebene fortgeführt.

Bedingt durch die Neugeschäftsgewinne steigt auch der lokale Personalbedarf. Dieser ist im umkämpften deutschen Arbeitsmarkt vermehrt schwerer zu füllen. So sank die Arbeitslosenquote von 5.7% in 2021, auf derzeit 5.1% im März 2022 (Quelle: Statista). Die Gesellschaft steht diesbezüglich im Wettbewerb mit anderen Agenturen, als auch zunehmend mit Gesellschaften anderer Branchen. Viele mittel- bis langfristig unbesetzte Stellen können die Servicequalität mindern und das Frustpotential bestehender Mitarbeiter erhöhen. Derzeit konnten die negativen Effekte der offenen Positionen erfolgreich durch Zeitarbeiter und Prozessautomatisierungen kompensiert werden.

Mit Ausnahme des Wettbewerbsrisikos, das als mittel eingestuft wird, werden sämtliche genannte Risiken hinsichtlich ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und ihrer Auswirkung auf die Lage der Gesellschaft als gering eingeschätzt.

Abschließend nehmen wir Stellung zu den möglichen Chancen und Risiken der COVID-19 Pandemie. Als Chance betrachtet die Gesellschaft das Wachstum der digitalen Kanäle für Werbeaktivitäten, für die weiteren Produkte für unsere Kunden entwickelt werden. Zu diesen Risiken zählen die weiteren Reduktionen von Schaltvolumina und ein erhöhtes Forderungsausfallsrisiko im Vergleich zum Vorjahr.

Aufgrund der aktuellen Lage lässt sich eine Quantifizierung der Chancen und Risiken, zum Thema COVID-19 nicht abschließend durchführen. Es wird daher auf eine derartige Stellungnahme verzichtet.

Bestandsgefährdende bzw. wesentliche Risiken sind nicht ersichtlich.

IV. Prognosebericht

Angesichts der konjunkturellen Entwicklung und politischen Indikatoren machen sich für das Jahr 2022 Sorgen breit. Bereits jetzt ist eine große Mehrheit von den weiter steigenden Energiepreisen, der Rohstoffknappheit sowie den Logistik- und Lieferproblemen betroffen. Allerdings wird die Lage infolge der Ukraine-Krise laut Trendanalyse von 79% der Mitglieder des ZAW im Mai 2021 noch nicht als schlecht gewertet. Die Stimmung zeigt einen leicht besseren Durchschnittswert (3,5) gegenüber den Lockdownzeiten im Jahre 2021 (3,3).

Die hohe Inflationsrate und der damit einhergehenden unveränderten Geld- und Zinspolitik getriebenen Preisentwicklung könnte weiterhin zu erheblichen Problemen führen.

Bezugnehmend auf die Prognose vom Vorjahr ist festzustellen, dass die erwarteten leicht steigenden Umsatzerlöse im unteren einstelligen Prozentbereich eingetroffen sind. Vereinzelte Kundenverluste konnten durch Neukunden sowie Steigerungen der Medienbudgets von Bestandskunden mehr als ausgeglichen werden, wodurch es zu einer Steigerung der Umsatzerlöse gegenüber Vorjahr kam.

In der folgenden Aussage haben wir die Auswirkungen von COVID-19 berücksichtigt. Zwar haben einige unserer globalen und lokalen Kunden Mediaaktivitäten verschoben oder gekürzt, jedoch konnte die Gesellschaft sowohl mehrere lokale als auch globale Neukunden aus dem Netzwerk hinzugewinnen. Daher erwartet unsere Gesellschaft für das Jahr 2022 deutlich steigende Umsatzerlöse im mittleren zweistelligen Bereich.

Aufgrund der großen Diversifikation unseres Kundenportfolios gibt es bis dato lediglich kleinere Budgetanpassungen unserer Kunden im Zusammenhang mit dem Ukrainekrieg. Gleichwohl lassen sich die potenziellen zukünftigen Auswirkungen des Krieges nur schwer vorhersagen. Es wird daher auf eine derartige Stellungnahme verzichtet.

Die in Vorjahren erfolgten Reduzierungen der Kosten im Personalbereich tragen dazu bei, dass den steigenden Umsatzerlösen geringere Kosten entgegenstehen. Die Erwartung, das Ergebnis nach Steuern 2021 zu 2020 bei leicht steigenden Umsatzerlösen im unteren einstelligen Prozentbereich zu verbessern, konnte durch die sich erholende gesamtwirtschaftliche Situation nach der Pandemie deutlich übertroffen werden. Für 2022 erwartet unsere Gesellschaft bei deutlich steigenden Umsatzerlösen ein im mittleren zweistelligen Prozentbereich verbessertes Ergebnis nach Steuern gegenüber dem Berichtsjahr.

Anstatt des für das Jahr 2021 prognostizierten niedrigeren Cash-Flows konnte aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung ein deutlich positiver Cash-Flow erwirtschaftet werden. Für das Jahr 2022 gehen wir trotz der unsicheren geopolitischen Lage von einem leicht gesteigerten Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit im Vergleich zum Wirtschaftsjahr 2021 aus.

 

Frankfurt am Main, 4. November 2022

Stefanie Tannrath

Bilanz zum 31. Dezember 2021

Aktiva

31.12.2021
31.12.2020
A. Anlagevermögen    
I. Sachanlagen    
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 88.215,38 133.857,62
II. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.480,00 25.480,00
2. Sonstige Ausleihungen 19.664,80 23.600,00
  133.360,18 182.937,62
B. Umlaufvermögen    
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 23.359.803,08 15.087.869,97
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 11.125.590,16 15.467.335,65
(davon aus Lieferungen und Leistungen: € 11.125.590,16; Vorjahr € 15.309.416,87)    
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.826.565,55 2.989.737,93
(davon aus Steuern € 0,00; Vorjahr € 2.068.131,92)    
(davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr € 33.269,90; Vorjahr € 33.269,90)    
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 32.147,05 32.963,24
  36.344.105,84 33.577.906,79
C. Rechnungsabgrenzungsposten 803.573,27 16.502,87
  37.281.039,29 33.777.347,28

Passiva

   
31.12.2021
31.12.2020
A. Eigenkapital    
I. Stammkapital 255.645,94 255.645,94
  255.645,94 255.645,94
B. Rückstellungen    
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 4.181.946,86 4.067.375,86
2. Steuerrückstellungen 220.721,64 0,00
3. Sonstige Rückstellungen 2.652.951,12 2.254.976,26
  7.055.619,62 6.322.352,12
C. Verbindlichkeiten    
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 583.946,93 599.871,97
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.316.928,02 5.093.053,19
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 21.872.289,98 20.825.144,84
(davon gegenüber Gesellschaftern € 1.516.720,26); Vorjahr € 18.732,74,00)    
4. Sonstige Verbindlichkeiten 1.196.608,80 681.279,22
(davon aus Steuern € 723.203,65; Vorjahr € 91.540,31)    
  29.969.773,73 27.199.349,22
  37.281.039,29 33.777.347,28

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021

2021
2020
1. Umsatzerlöse 123.642.440,77 122.428.229,87
2. Sonstige betriebliche Erträge 2.120.245,00 1.616.922,41
(davon aus Währungsumrechnung € 19.293,77; Vorjahr: € 3.824,47)    
3. Materialaufwand    
a) Aufwendungen für bezogene Leistungen 111.190.715,92 110.666.809,61
4. Personalaufwand    
a) Gehälter 4.938.281,02 5.648.431,96
b) Soziale Abgaben 895.318,88 1.023.761,26
(davon für Altersversorgung € 25.299,90; Vorjahr € 106.370,00)    
  5.833.599,90 6.672.193,22
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 46.020,27 79.967,60
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 7.079.976,32 6.251.901,19
(davon aus Währungsumrechnung € 5.115,98; Vorjahr: € 15.941,01)    
7. Erträge aus Beteiligungen 0,00 97.550,23
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 102,29 0,00
(davon aus verbundenen Unternehmen €; Vorjahr T€ 3)    
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 95.755,39 110.662,39
10. Ergebnis nach Steuern 1.516.720,26 361.168,50
11. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinne 1.516.720,26 361.168,50
12. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 1. Januar - 31. Dezember 2021

1. Allgemeine Angaben

Die Universal McCann GmbH ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2021 eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Die Universal McCann GmbH hat ihren Sitz in Frankfurt am Main und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Frankfurt am Main (RegisterNr. HRB 30743).

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches.

Seit dem 01.01.2020 besteht ein Beherrschungs- als auch der Gewinn- und Verlustübernahmevertrag mit der Universal McCann Holding GmbH, mit dem Sitz in Hamburg (HRB 81473).

Eine ertragssteuerliche sowie umsatzsteuerliche Organschaft besteht nicht.

2. Angaben zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden

Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Betriebs- und Geschäftsausstattung werden über die betriebsübliche Nutzungsdauer zwischen fünf und zehn Jahren abgeschrieben.

In Jahr 2021 sind Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert von EUR 800,00 im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben worden.

Bei den Finanzanlagen sind die Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten bewertet. Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert werden vorgenommen, wenn die Wertminderung dauerhaft ist.

Forderungen, Sonstige Vermögensgegenstände und Flüssige Mittel werden zu Nennwerten bilanziert. Erkennbare Einzelrisiken sowie das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen wurden durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt.

Kurzfristige Fremdwährungsforderungen und Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsforderungen /-verbindlichkeiten (Restlaufzeit über einem Jahr) bestehen nicht.

Bereits geleistete Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen, werden im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Zum 31.12.2021 wurde ein prognostizierter Zinssatz von 1,35 % (Durchschnitt sieben Jahre) sowie 1,87 % (Durchschnitt 10 Jahre) verwendet. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden, unverändert zum Vorjahr, jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2,25 % und Rentensteigerungen von jährlich 1,85 % zugrunde gelegt. Die zukünftige Entwicklung der Beitragsbemessungsgrenzen in der gesetzlichen Sozialversicherung wurde mit 2,25 % p.a. angenommen.

Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Die Rückstellungen wurden in Höhe der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträge gebildet.

Erhaltene Anzahlungen sind mit dem Nennbetrag bewertet.

Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

3. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Anlagevermögen

Sachanlagen

Die Sachanlagen enthalten im Wesentlichen Einbauten in fremde Gebäude und Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2021 ist dem beigefügten Anlagespiegel zu entnehmen.

Finanzanlagen

Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen (Anteilsbesitz) - d.h. die Unternehmen, von denen die Gesellschaft direkt oder indirekt mindestens 20 % der Anteile besitzt - setzen sich wie folgt zusammen:

Name der Gesellschaft Anteil am Kapital Gezeichnetes Kapital
TEUR
Eigenkapital
TEUR
Ergebnis 2021
TEUR
Magna Global Germany GmbH, Hamburg 49 % 52 19 46

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus der Leistungsverrechnung und aus der internationalen Betreuung unserer Kunden in Zusammenarbeit mit verbundenen inländischen und ausländischen Gesellschaften.

Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben, mit Ausnahme von Kautionsforderungen in Höhe von TEUR 33 (Vorjahr TEUR 33) eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Forderungen aus Umsatzsteuer betragen TEUR 0 (Vorjahr TEUR 2.068).

Dem allgemeinen Kreditrisiko ist durch eine pauschalierte Einzelwertberichtigung in Höhe von 0,5 % ausreichend Rechnung getragen.

Die Sonstigen Vermögensgegenstände resultieren vor allem aus Forderungen Quellensteuer für genutzte Lizenzen für die Jahre 2018 bis 2021, Zeitwertkonto für die Finanzierung von Freistellungszeiträumen der Geschäftsführung und debitorischen Kreditoren.

Rückstellungen

Aus der Umstellung der Pensionsrückstellungen im Rahmen des BilMoG zum 1. Januar 2010 (BilMoG-Eröffnungsbilanz) ergab sich ein Zuführungsbetrag im Vergleich zum alten Ansatz zum 31. Dezember 2010 von TEUR 767. Die Gesellschaft macht von dem Wahlrecht des Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB Gebrauch und verteilt den Aufwand aus der Umstellung linear über einen Zeitraum von maximal 15 Jahren. Im Geschäftsjahr 2021 wurden TEUR 51 als außerordentlicher Aufwand (Ausweis in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen) erfasst. Zum Abschlussstichtag beläuft sich die Unterdeckung bei den Pensionsrückstellungen somit auf TEUR 151.

Gemäß Artikel 75 Abs. 6 EGHGB n.F. war die Neufassung des § 253 HGB erstmalig im Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2016 anzuwenden. Die Pensionsverpflichtungen liegen mit TEUR 265 (Unterschiedsbetrag) unter dem Bewertungsansatz, der sich zum 31. Dezember 2021 bei Anwendung des Sieben-Jahres-Durchschnittszinssatzes ergeben hätte. Der Unterschiedsbetrag unterliegt einer Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB n.F.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die noch abzuführenden Quellensteuern für die Jahre 2018 bis 2021.

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 2.653 (Vorjahr: TEUR 2.255) beinhalten im Wesentlichen Beträge für Personal (Bonuszahlungen, ausstehende Urlaubsansprüche, Überstunden), Honorarrückvergütungen, noch zu gewährende Skonti, Berufsgenossenschaft, ausstehende Rechnungen, mietfreie Zeiten und Archivierungspflichten.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Verbindlichkeiten

Alle Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Unter den Erhaltenen Anzahlungen sind Kundenanzahlungen für Media-Schaltungen sowie Abschlagszahlungen im Rahmen von Agenturverträgen ausgewiesen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten aus der Leistungsverrechnung und aus der internationalen Betreuung unserer Kunden in Zusammenarbeit mit verbundenen inländischen und ausländischen Gesellschaften. Des Weiteren sind TEUR 5.473 (Vorjahr: TEUR 0) aus der Konzernverrechnung zwischen verbundenen Gesellschaften sowie aus dem Cash Pooling mit der Schwestergesellschaft McCann Worldgroup Deutschland GmbH, Frankfurt am Main in den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten.

Bei den sonstigen Verbindlichkeiten handelt es sich überwiegend um kreditorische Debitoren sowie Verbindlichkeiten aus Lohn- und Umsatzsteuer sowie aus noch zu erbringenden Leistungen.

Eigenkapital / Ergebnisabführungsvertrag / Organschaft

Das Stammkapital unserer Gesellschaft beträgt DM 500.000,00. Eine Umstellung des Stammkapitals in EURO ist bisher noch nicht erfolgt.

Mit der Universal McCann Holdings GmbH besteht seit dem 01.01.2020 ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag.

Des Weiteren besteht mit der Universal McCann Holdings Germany GmbH, als Organträgerin, eine körperschaft- und gewerbesteuerliche Organschaft. Die Gesellschaft ist als Organgesellschaft hinsichtlich dieser Steuern nicht selbständig steuerpflichtig.

Nach der formalen Betrachtungsweise ist alleinige Steuerschuldnerin die Organträgerin. Dementsprechend werden die temporären Differenzen der Gesellschaft in dem Abschluss der Organträgerin (Universal McCann Holdings Germany GmbH) erfasst.

4. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse / Materialaufwand

Die Umsätze und Materialaufwand betreffen Mediaumsätze und Mediaaufwendungen, im Wesentlichen in Deutschland.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 2.120 (Vorjahr: TEUR 1.617) beinhalten im Wesentlichen Erträge aus Weiterbelastungen an verbundene Unternehmen. Des Weiteren sind in den sonstigen betrieblichen Erträgen Kursgewinne in Höhe von TEUR 4 (Vorjahr: TEUR 0) enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten vor allem Dienstleistungskosten von verbundenen Unternehmen, Miet- und Leasing-Aufwendungen inkl. Nebenkosten, Reisekosten, Werbungskosten, Rechts- und Beratungskosten, Reparaturen und Wartung, Porti und Telefonkosten, EDV-Kosten und Betriebsversicherungen. Die Aufwendungen aus der Währungsumrechnung belaufen sich auf TEUR 5 (Vorjahr: TEUR 16).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten in Höhe von TEUR 113 Aufwendungen nach Artikel 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB (Aufstockung der Pensionsrückstellung).

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Aufwendungen aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 96 (Vorjahr: TEUR 110).

Außerordentliche Aufwendungen

Umstellungseffekte aufgrund der erstmaligen Anwendung des BilMoG, welche im außerordentlichen Ergebnis gezeigt werden, beziehen sich auf die Neubewertung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen (§ 253 Abs. 2 HGB). Hieraus resultieren außerordentliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 51. Diese werden wie im Vorjahr unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen.

5. Sonstige Angaben

Anzahl der Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 84 Mitarbeiter (Vorjahr: 106) (ausschließlich Angestellte).

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Als sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen zukünftige Mietzahlungen für Büroräume inklusive Nebenkosten von TEUR 1.142. Des Weiteren bestehen Verpflichtungen aus Leasingverträgen für Firmenfahrzeuge sowie Kopierer in Höhe von TEUR 249. Von den finanziellen Verpflichtungen von insgesamt TEUR 1.391 sind TEUR 1.063 innerhalb eines Jahres fällig und TEUR 328 im Zeitraum von 2023 bis 2026. Finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 0 haben eine Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren. Zum Bilanzstichtag bestehen keine Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB und keine sonstigen wesentlichen finanziellen Verpflichtungen, insbesondere keine gegenüber verbundenen Unternehmen, mit Ausnahme der gesamtschuldnerischen Haftung für Sollsalden des Cash-Pools bei der HSBC Trinkaus & Burkhardt AG, Düsseldorf. Die teilnehmenden Unternehmen beauftragen die Bank, sämtliche Salden auf das Konto der McCann Worldgroup Deutschland GmbH), Frankfurt am Main, zu übertragen. Die teilnehmenden Gesellschaften haften für Sollsalden im Außenverhältnis gesamtschuldnerisch. Die Salden werden im Innenverhältnis ausgeglichen. Das Risiko der Inanspruchnahme wird als gering eingestuft.

Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Der Honoraraufwand für den Abschlussprüfer aus Abschlussprüferleistungen betrug in 2021 insgesamt TEUR 38.

Gewinnverwendungsvorschlag

Das Jahresergebnis für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021 in Höhe von TEUR 1.517 wird aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages von der Universal McCann Holding GmbH, Hamburg, abgeführt. Eine entsprechende Verbindlichkeit gegenüber verbundenen Unternehmen bzw. Gesellschafter ist erfasst und wird aufgrund der Konzernverrechnung unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen ausgewiesen.

Angaben zum Mutterunternehmen

Gesellschafterin der Universal McCann GmbH ist die Interpublic Group Deutschland GmbH, Frankfurt am Main. Beide Gesellschaften werden in den Konzernabschluss der The Interpublic Group of Companies, Inc. (Mutterunternehmen für den größten und kleinsten Kreis der Unternehmen) einbezogen. Der Konzernabschluss wird offengelegt und ist erhältlich bei:

 

The Interpublic Group of Companies, Inc.

1114 Avenue of the Americas

New York, New York 10036

USA

 

http://www.interpublic.com/

Angaben zu den Geschäftsführern

Geschäftsführer im Berichtsjahr und bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses waren:

Stefanie Tannrath Geschäftsführer Media CEO
Petra Farrell Geschäftsführer CFO (bis zum 31.08.2021)

Die Gesamtbezüge der Geschäftsführer im Berichtsjahr beliefen sich auf TEUR 409. Für ehemalige Geschäftsführer bestehen Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 374.

6. Nachtragsbericht

Bereits im letzten Jahr wurden alle Maßnahmen zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die zukünftige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft getroffen und sind vollständig abgeschlossen. Weiterhin zeichnet sich eine Erholung des Marktes ab. Eine Rückkehr auf Vorkrisenniveau ist allerdings nicht zu erwarten.

Für den Ansatz und die Bewertung der Vermögenswerte und Schulden der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 ergeben sich zum jetzigen Zeitpunkt keine Auswirkungen. Zu den sich daraus ergebenden Chancen und Risiken wird auf den Lagebericht zum Jahresabschluss 2021 verwiesen.

Weitere berichtspflichtige Ereignisse nach dem Bilanzstichtag sind nicht eingetreten.

 

Frankfurt am Main, 4. November 2022

Stefanie Tannrath

Entwicklung des Anlagevermögens 2021

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
01.01.2021
Zugänge
Abgänge
31.12.2021
I. Sachanlagen        
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.099.594,62 378,03 -81.802,14 1.018.170,51
II. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.480,00 0,00 0,00 25.480,00
2. Sonstige Ausleihungen 23.600,00 0,00 -3.935,20 19.664,80
  49.080,00 0,00 -3.935,20 45.144,80
A. Anlagevermögen 1.148.674,62 378,03 -85.737,34 1.063.315,31
Abschreibungen
01.01.2021
Zugänge
Abgänge
31.12.2021
I. Sachanlagen        
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung -965.736,97 -46.020,27 81.802,14 -929.955,10
II. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
  0,00 0,00 0,00 0,00
A. Anlagevermögen -965.736,97 -46.020,27 81.802,14 -929.955,10
Restbuchwerte
31.12.2021
31.12.2020
I. Sachanlagen    
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 88.215,38 133.857,62
II. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.480,00 25.480,00
2. Sonstige Ausleihungen 19.664,80 23.600,00
  45.144,80 49.080,00
A. Anlagevermögen 133.360,18 182.937,62

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Universal McCann GmbH, Frankfurt am Main

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Universal McCann GmbH, Frankfurt am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Universal McCann GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 4. November 2022

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Marko Schipper, Wirtschaftsprüfer

ppa. Stefanie Bubbers, Wirtschaftsprüferin

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 wurde am 15. November 2022 festgestellt.

Nachrichten & Medien

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