Crossflow Financial Advisors GmbH

Sonnenstraße 19, 80331 München, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 186408
Eingetragen
24.6.2010
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem AnteilsbesitzVermittlung von Krediten
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist Anlagevermittlung, Anlageberatung sowie Abschlussvermittlung gemäß § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 1,1a und 2 Kreditwesengesetz. Die Gesellschaft ist nicht berechtigt, sich im Rahmen ihrer Tätigkeit Eigentum oder Besitz an Geldern oder Wertpapieren von Kunden zu verschaffen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Markus Helmut Deffner
seit 24.6.2010
Geschäftsführer
Juergen Fritzen
seit 24.6.2010
Geschäftsführer
Erol Sükrü Steiner
seit 24.6.2010
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
33.33%
33.33%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Crossflow GmbH
Germany
100.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Crossflow Financial Advisors GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Unternehmensstruktur und Geschäftstätigkeit

Die Crossflow Financial Advisors GmbH (im Folgenden: die "Gesellschaft") ist ein von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) nach § 32 KWG zugelassenes Finanzdienstleistungsinstitut. Die Gesellschaft wurde im Juni 2010 gegründet und ist seit Februar 2015 mit eigener aufsichtsrechtlicher Zulassung mit Sitz in München tätig. Geschäftszweck ist die Anlagevermittlung (§ 2 Abs. 2 Nr. 2 WpIG), Anlageberatung (§ 2 Abs. 2 Nr. 5 WpIG) und Abschlussvermittlung (§ 2 Abs. 2 Nr. 4 WpIG).

Die Crossflow GmbH (Muttergesellschaft) hält 100% der Anteile an der Gesellschaft. Die Muttergesellschaft erbringt für die Gesellschaft insbesondere Tätigkeiten zur strategischen Fortentwicklung deren Geschäftsmodells.

Die Gesellschaft bietet institutionellen Investoren, d.h. geeigneten Gegenparteien und professionellen Kunden im Sinne des WpHG, Anlage- und Abschlussvermittlung auf Exchange Traded Products (ETPs) an. ETPs ist ein Sammelbegriff, unter dem Exchange Traded Funds (ETFs), Exchange Traded Commodities (ETCs) und Exchange Traded Notes (ETNs) zusammengefasst werden. Die Gesellschaft nimmt Vermittlungsaufträge von Banken, Kapitalverwaltungsgesellschaften, Versicherungen, Vermögensverwaltern, Versorgungs- und Pensionskassen sowie großen Kapitalgesellschaften (letztere sogenannte "Corporates") entgegen und leitet diese direkt an eine Abwicklungsstelle weiter. Privatkunden werden nicht bedient.

Darüber hinaus bietet die Gesellschaft Anlageberatung zu ETPs.

Bei der Gesellschaft handelt es sich um ein kleines Wertpapierinstitut i.S.d. WpIG.

Rahmenbedingungen und Geschäftsverlauf

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Geopolitische Risiken und deren Einfluss auf die globalen Wirtschaftszyklen, eine hohe Kerninflation mit entsprechenden Reaktionen der internationalen Notenbanken sowie die nachlassenden Impulse aus China und den USA haben in 2023 grundsätzlich als Wachstumsbremse gewirkt.

Aufgrund der hohen Inflationsraten sah sich eine Reihe von Notenbanken auch im Laufe des Jahres 2023 gezwungen, mit deutlich steigenden Leitzinsen die in den Vorjahren praktizierte expansive Geldpolitik zu korrigieren. Über das Jahr erhöhte die EZB in insgesamt sechs Schritten den Hauptrefinanzierungssatz von 2,5% auf 4,5% und die US-amerikanische Fed in vier Schritten von 4,5% auf 5,5%. Dennoch entfalteten die im Zuge der Pandemie etablierten fiskalpolitischen Maßnahmenweiterhin ihre Wirkung, sodass ein deutlicher Wachstumseinbruch in vielen Regionen verhindert werden konnte.

Entwicklungen an den Kapitalmärkten

Die Konjunktur in den USA präsentierte sich im Jahr 2023 sowohl bei den Wirtschaftsdaten als auch am Arbeitsmarkt weitestgehend stabil, was sich insgesamt positiv auf die Aktienmärkte auswirkte. Großen Einfluss hatte dabei die IT-Branche, insbesondere durch die sogenannten Magnificent Seven, die mit innovativen Produkten und soliden Gewinnen die Kurse überproportional nach oben trieben. Die hohe Konzentration auf wenige Unternehmen machte den Gesamtmarkt aber insgesamt auch anfälliger für Kursrückschläge, die unterjährig immer wieder zu beobachten waren. Insgesamt aber schlossen die amerikanischen Märkte das Jahr sehr gut ab. Der Nasdaq 100 erreichte einen Kursanstieg von 53,8% und der diversifiziertere S&P 500 konnte um 24,2% zulegen.

Die europäischen Aktienmärkte schlossen 2023 ebenfalls positiv ab, allerdings mit regionalen Unterschieden. Insbesondere Deutschland, die derzeit noch größte europäische Volkswirtschaft hatte mit zahlreichen politisch motivierten Wettbewerbsnachteilen zu kämpfen. Diese drückten sich vor allem in unterdurchschnittlichen Wachstumsraten gegenüber anderen Euroländern aus. Aufgrund der globalen Aktivitäten deutscher Unternehmen schaffte der DAX dennoch einen Kursanstieg um 19,1% und lag damit oberhalb des Euro STOXX 50 mit 17,3% sowie des britischen FTSE 100 mit einem Kursanstieg von 3,8%1.

Wirtschaftliche Entwicklung der ETF-Branche

Das Anlagevolumen im europäischen ETF-Markt stieg im Jahr 2023 um beachtliche 25% auf insgesamt EUR 1.588 Mrd. Das Wachstum resultierte aus dem Zufluss von Investorengelder in Höhe von EUR 148 Mrd sowie Kursgewinnen in Höhe von EUR 176 Mrd. Es war der zweitgrößte jährliche Anstieg in der 23-jährigen Geschichte dieser Produktgattung in Europa überhaupt. Die Zahlen hätten sogar noch besser ausfallen können, wären aus Goldprodukten nicht EUR 8,6 Mrd an Nettomitteln abgezogen worden.

In der ersten Jahreshälfte war zunächst eine überdurchschnittlich hohe Nachfrage bei Anleihen-ETFs zu beobachten. In dieser Zeit verteilten sich die Zuflüsse zwischen Renten (54%) und Aktien (46%) nahezu gleich, obwohl die ETF-Bestände eigentlich zu 75% in Aktien und nur 25% in Rentenpapiere investiert sind. Ab der zweiten Jahreshälfte dann konzentrierten sich Anleger wieder verstärkt auf Aktieninvestments, was im vierten Quartal zu den höchsten Zuflüssen in dieser Assetklasse seit Q1 2021 führte.

Auffällig war zudem, dass der ESG-Anteil bei Neuanlagen gegenüber den Vorjahren deutlich einbrach. Während ETFs mit ESG-Konzepten in 2020 noch die Nettomittelzuflüsse auf der Aktienseite mit 62% dominierten, halbierte sich deren Anteil in 2023 auf 29%. Bei Anleihe-ETFs erreichte der ESG-Anteil sogar nur noch magere 17% am Nettoflow. Auch innerhalb der ESG-Kategorie war zu beobachten, dass die Anleger immer häufiger Produkte mit weniger strengen Nachhaltigkeitskriterien auswählten, um eine Underperformance wie im Jahr 2022 zu verhindern bzw. zu reduzieren, ohne die ESG-Quote vollständig aufzugeben.

Bei den Mittelbewegungen innerhalb der Assetklassen verzeichneten erneut Aktien-ETFs den größten Anteil am massiven Anstieg des Anlagevolumens. Zum Nettoabsatz von EUR 87 Mrd addierten sich weitere EUR 151 Mrd aus Kursgewinnen. Auch hier war eine interessante Dynamik bei den regionalen Schwerpunkten von Aktieninvestoren zu erkennen. Während zu Beginn des Jahres verstärkt asiatische und Emerging Markets-Indizes nachgefragt wurden, flossen neue Gelder ab dem Sommer und insbesondere im vierten Quartal verstärkt in ETFs mit amerikanischen Indizes. Insgesamt legten europäische ETF-Investoren in 2023 63% ihres Aktienkapitals in nordamerikanische Unternehmen an.

Auf der Anleiheseite stieg das ETF-Volumen in 2023 um 27% und schaffte damit das größte Wachstum per annum seit über zehn Jahren. Der Anstieg summierte sich aus EUR 61 Mrd an Nettomittelzuflüssen sowie weiteren EUR 25 Mrd an Kursgewinnen. Besonders beliebt waren dabei Produkte mit EUR Bonds, die insgesamt EUR 28,7 Mrd erhielten, gefolgt von USD Bonds mit EUR 22,1 Mrd und GBP Bonds mit EUR 5,4 Mrd. Auch bei Anleihe-ETFs mit Emerging Markets und JPY Bonds gab es Neupositionierungen, die allerdings unterjährig wieder aufgelöst wurden.

Einen tiefen Einblick zur Marktmeinung der Kapitalgeber zeigte die Aufteilung der Nettomittelzuflüsse in den einzelnen Rentenkategorien. Danach flossen bei EUR-Bonds 45% der Investments in Produkte mit Unternehmensanleihen und 39% in Staatsanleihen. Außerdem konnten Money Market ETFs ihre Assets auf EUR 9,6 Mrd verdoppeln. Bei USD-Bonds favorisierten die Anleger insbesondere US-Staatsanleihen, die 63% des Flows erhielten, gefolgt von US Corporates mit 21%. Eine weitere große Position in Höhe von EUR 14,2 Mrd floss in die Kategorie "Currency Hedged" in denen sich eine Vielzahl währungsgesicherter Produkte sowie exotische ETF-Varianten befinden.

Die großen Verlierer bei der Entwicklung des Anlagevolumens waren Gold-ETPs. Insgesamt wurden den Produkten in 2023 EUR 8,6 Mrd entnommen. Auch im Top 10 Ranking mit den höchsten Abflüssen belegten drei Goldprodukte die Spitzenplätze. Nachdem der Gold Spot im letzten Jahr um fast 13% in Dollar und um 7% in Euro zulegte, könnte es sich bei den Verkäufen um Gewinnmitnahmen gehandelt haben. Während internationale Notenbanken ihre Goldbestände bis Ende des dritten Quartals 2023 um über 800 Tonnen auffüllten, nahmen die ETP-Bestände seit 2022 um 300 auf 3.189 Tonnen ab.

Nach zweijähriger Pause mit marginalem Wachstum weckten Crypto-ETPs im vierten Quartal wieder das Interesse der europäischen Spekulanten. Im Zuge des Genehmigungsverfahrens der ersten amerikanischen Bitcoin ETFs bei der SEC konnten auch hiesige Crypto-ETPs fast EUR 800 Mio einsammeln. Nach einem Performance-Schub von 65% beim Bitcoin im letzten Quartal gab der Kurs allerdings seit der Emission der US-ETFs im Januar 2024 wieder um 12% nach.

Hinsichtlich der Marktanteile hält BlackRock mit 48% weiterhin knapp die Hälfte der europäischen ETF-Assets und ist mit der Marke iShares unangefochtener Marktführer. Insgesamt verwaltet der amerikanische Anbieter EUR 577 Mrd für europäische Kunden.

Hinsichtlich des Kampfes um Marktanteile erhält man interessante Erkenntnisse, wenn man die Marktanteile am Anlagevolumen mit den Anteilen am letztjährigen Nettomittelzufluss vergleicht. Dann nämlich lässt sich ablesen, welcher Emittent im Verhältnis zum Marktanteil überdurchschnittlich zulegen konnte. Besonders stark war hier Vanguard, die in 2023 einen Anteil von 13% an den Nettozuflüssen erreichten, obwohl der Marktanteil nur bei 7% lag. Auch die DWS mit Xtrackers (15% vs 11%) und JP Morgan (5% vs 1%) erreichten eine überdurchschnittliche Nachfrage. Mit einem Zufluss von EUR 6,2 Mrd gelang Letzterem mit aktiven ETFs sogar der Sprung ins Top 10 Ranking der größten ETF-Anbieter in Europa.

Marktpositionierung und Geschäftsverlauf der Gesellschaft

Die Gesellschaft ist als unabhängiger Anlage- und Abschlussvermittler von Exchange Traded Products (ETPs) tätig. Crossflow bietet professionellen Kunden und geeigneten Gegenparteien im Sinne des WpHG ein auf die Kundenbedürfnisse abgestimmtes Handelssystem. Bei der Ermittlung der optimalen Ausführungsstrategie werden sowohl charakteristische ETF-Merkmale berücksichtigt (Primär- und Sekundärmarkt, Index-Underlying, Fondsdomizilierung und Währung) als auch vorherrschende Marktbedingungen (Vermeidung von Market Impact, Information Leakage und Settlement Claims). Dadurch ermöglicht Crossflow seiner Kundschaft eine optimale Orderausführung mit MiFID-konformer Best Execution, standardisiertem Reporting und zentraler Abwicklung über Partnerbanken.

Darüber hinaus bietet die Gesellschaft ihren Kunden den Zugriff auf unabhängige und empfehlungsneutrale ETF-Analysen. Nachdem der Portfoliomanager seine Asset Allocation festgelegt hat, unterstützt ihn Crossflow bei der Index- und Produktselektion. Dazu hat Crossflow ETF-spezifische Qualitätskennzahlen entwickelt, die einen quantitativen ETF-Vergleich ermöglichen, der frei von jeglichen Interessenkonflikten ist.

Auf Kundenanfrage bietet die Gesellschaft außerdem Anlageberatung für ETF-Portfolios an.

Die Gesellschaft beachtet selbstverständlich die regulatorischen ESG-Anforderungen und hat eine auf Nachhaltigkeit ausgelegte Leitlinie erstellt, die auf der Homepage einsehbar ist.

Das Anlage- und Abschlussvolumen summierte sich im Jahr 2023 auf EUR 10,4 Mrd, Den höchsten Anteil daran hatten Aktien-ETFs mit 76%, gefolgt von Renten-ETFs mit 17% und Rohstoffprodukten mit 7%. Das vermittelte Volumen verteilte sich auf 560 verschiedene Produkte von insgesamt 28 ETF-Anbietern.

Ertragslage

Für die Gesellschaft verlief das Berichtsjahr 2023 hinsichtlich des Vermittlungsvolumens etwas aktiver als im Vorjahr. Die Provisionserträge sanken im abgelaufenen Geschäftsjahr dennoch um gut 14% auf 3.452 TEUR.

Den Provisionserträgen stehen Aufwendungen in Höhe von 3.436 TEUR (Vorjahr: 4.001 TEUR) gegenüber. Die Aufwendungen setzen sich aus den Provisionsaufwendungen in Höhe von 1.726 TEUR (Vorjahr: 1.610 TEUR), den allgemeinen Verwaltungsaufwendungen in Höhe von 1.652 TEUR (Vorjahr: 2.366 TEUR) und den Abschreibungen in Höhe von 58 TEUR (Vorjahr: 26 TEUR) zusammen. In den allgemeinen Verwaltungsaufwendungen machen Löhne, soziale Abgaben, Miet- sowie Rechts- und Beratungskosten zur Umsetzung regulatorischer Vorschriften die höchsten Posten aus.

Der Jahresüberschuss beträgt 23 TEUR (Vorjahr: 24 TEUR).

Finanzlage

Die Gesellschaft gestaltet ihre Finanzlage ohne den Einsatz von Fremdkapital. Der Einsatz finanzieller Mittel wird dergestalt gesteuert, dass die Ausgaben durch die Einnahmen gedeckt werden. Das der Gesellschaft zur Verfügung stehende Eigenkapital ist ausreichend, um zukünftig den regulatorischen Vorgaben entsprechen zu können.

Die Liquiditätslage der Gesellschaft war über das gesamte Geschäftsjahr 2023 positiv. Die Zahlungsfähigkeit war zu jedem Zeitpunkt gegeben. Die monatlichen Provisionserträge überdeckten die Verwaltungsaufwendungen. Die liquiden Mittel der Gesellschaft, angelegt in Bankguthaben, belaufen sich zum Stichtag auf 826 TEUR.

Für den kurzfristigen Bedarfsfall im Tagesgeschäft ist mit der Hausbank eine Kreditlinie vertraglich vereinbart.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 beträgt 1.396 TEUR (Vorjahr: 2.148 TEUR). Die anderen Forderungen an Kreditinstitute betragen zum 31. Dezember 2023 457 TEUR, (Vorjahr: 398 TEUR), die täglich fälligen Forderungen an Kreditinstitute 826 TEUR (Vorjahr: TEUR 1.605). Die Sachanlagen betragen 111 TEUR (Vorjahr: 142 TEUR). In die Rückstellungen wurde ein Betrag von 320 TEUR (Vorjahr: 951 TEUR) eingestellt. Die bilanzielle Eigenkapitalquote beträgt stichtagsbezogen 58% (Vorjahr 37%).

Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft war somit im abgelaufenen Geschäftsjahr stabil.

Risikobericht

Risikomanagementsystem

Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft erfordert einen ziel- und sachgerechten Risikomanagementprozess. In Übereinstimmung mit branchenüblichen Standards und regulatorischen Bestimmungen (WpIG, MaRisk) wurden Maßnahmen getroffen, die zur Identifizierung, Bewertung, Messung, Steuerung, Überwachung und Kommunikation aller wesentlichen Risiken der Gesellschaft notwendig sind.

Die Gesellschaft erachtet alle Risiken, die die Vermögenslage (inklusive der Kapitalausstattung), die Ertragslage oder die Liquiditätslage wesentlich beeinträchtigen können, als Risiken im Kontext ihres Risikomanagements.

Hauptziele des Risikomanagements sind die jederzeitige und nachhaltige Sicherstellung der Risikotragfähigkeit der Gesellschaft und die Begrenzung von Risikokonzentrationen. Dies schließt auch die Einhaltung der aufsichtsrechtlichen Eigenkapitalquoten und die Sicherstellung der Liquiditätsversorgung mit ein.

Die Risikostrategie bildet die Grundlage für das umfassende Risikomanagementsystem der Gesellschaft. In dieser sind die Organisationsstruktur und der Risikomanagementprozess der Gesellschaft festgelegt. Die Risikostrategie wird jährlich oder im Bedarfsfall ad-hoc durch die Geschäftsleitung überprüft.

Teil der Risikostrategie ist die Festlegung einer Risikokultur. Die Geschäftsleitung hat hier die bewusste Entscheidung getroffen, Risiken nur in begrenztem Umfang einzugehen. Die Risikokultur ist allen Mitarbeitern bekannt. Ziele, Methoden, Verfahren, Instrumente und die Verantwortlichkeiten des Risikomanagements sind in komprimierter Form im Risikohandbuch der Gesellschaft dargestellt.

Das Risikocontrolling ist direkt bei der Geschäftsleitung eingerichtet und wird durch den für das Risiko zuständigen Geschäftsführer -Beauftragter für den Bereich Risikomanagement- ausgeübt. Das Risikocontrolling ist insbesondere für die Risikoüberwachung sowie für eine unabhängige Risikoberichterstattung zuständig.

Identifizierung und Bewertung von Risiken

Zur Identifizierung von Risiken und zur Beurteilung deren Wesentlichkeit führt die Gesellschaft jährlich oder ad-hoc im Bedarfsfall eine Risikoinventur durch. Darin werden alle Risikoarten nach Eintrittshäufigkeit und Schadenshöhe aufgenommen, um die jeweilige Risikoausprägung zu bestimmen. Die als wesentlich beurteilten Risiken werden über ein Risikotragfähigkeitsmodell quantifiziert.

Folgende Risikoarten werden aus der Natur der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft von der Geschäftsleitung als wesentlich eingestuft:

Geschäftsrisiko und strategisches Risiko

Zur Vermeidung dieser Risiken steht eine wachstumsorientierte Strategie im Bereich der Kundenanzahl sowie der ETP-Vermittlungsumsätze im Vordergrund. Die Geschäftsleitung steht in ständigem Kontakt mit bestehenden und neuen institutionellen Kunden, um deren Bedürfnisse mit dem Leistungsspektrum der Gesellschaft fortlaufend in Einklang zu bringen. Ein kontinuierliches Monitoring der Vermittlungsqualität durch den Einsatz von Post-Trade-Analysen, die dadurch nachgewiesene hohe Qualität der Handelsausführungen, die Einhaltung und Umsetzung ordnungsgemäßer Prozesse sowie deren laufende Überwachung ergänzen diese Maßnahme.

Adressenausfallrisiken

Unter Adressausfallrisiken versteht die Gesellschaft die Gefahr, dass Geschäftspartner nicht bzw. nur eingeschränkt dazu in der Lage sind, ihren vertraglichen Verpflichtungen gegenüber der Gesellschaft nachzukommen. Adressenausfallrisiken der Gesellschaft können im Einzelnen aus den folgenden bilanziellen Posten resultieren:

- Forderungen an Kreditinstitute (Girokonto, Tagesgeld etc.)

- Forderungen an Kunden bzw. andere Forderungen

Die Gesellschaft stellt im Rahmen regelmäßiger Prüfung der Risikotragfähigkeit sicher, dass das Adressenausfallrisiko und damit verbundene Risikokonzentrationen begrenzt werden.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr bestand ein geringes Adressenausfallrisiko maßgeblich gegenüber deutschen Kreditinstituten.

Länderrisiken wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht identifiziert.

Marktpreisrisiken

Die Anlagen der finanziellen Mittel der Gesellschaft dienen ausschließlich der Aufrechterhaltung der Liquidität und sind jederzeitig kurzfristig verfügbar. Derzeit werden nur Anlagen in Tages-/Festgeld gehalten. Die Gesellschaft darf keine Eigengeschäfte tätigen. Daher bestehen keine Aktienkursrisiken.

Wechselkursrisiken können gegenüber Kunden entstehen, soweit Vergütungen für Vermittlungsleistungen oder andere Leistungen der Gesellschaft auf eine andere Währung als Euro lauten. Dies war im abgelaufenen Berichtsjahr nicht der Fall.

Zur Verhinderung von Zinsrisiken werden Verträge - sofern einschlägig - nur mit Zinsbindung oder klarer Zinsdefinition abgeschlossen.

Risiken für den Markt im Rahmen der Berücksichtigung des WpIG bestehen infolge unserer Geschäftstätigkeit sowie unserer Größe nicht.

Liquiditätsrisiken

Die Gesellschaft hat sicherzustellen, dass sie ihre Zahlungsverpflichtungen jederzeit erfüllen kann und ein sich abzeichnender Liquiditätsengpass frühzeitig erkannt wird. Die Gesellschaft führt die Liquiditätssteuerung anhand eines mehrjährigen Geschäftsplans durch. In regelmäßigem Turnus erfolgt eine Gegenüberstellung von Mittelzu- und Mittelabflüssen. Diese Aufstellung gewährleistet, dass sich ein möglicher Liquiditätsengpass frühzeitig erkennen und planen lässt. Die Darstellung der Liquiditätssituation der Gesellschaft erfolgt im Rahmen des Risikoreports.

Die Gesellschaft legt darüber hinaus ihr Vermögen nur in Tages- und Festgeld an. Die Vermögensanlage gewährleistet daher eine zeitnahe Verfügbarkeit von Liquidität, soweit erforderlich.

Neben dem allgemeinen Liquiditätsrisiko besteht das Risiko des Absinkens der regulatorischen Eigenmittel unter die rechtlichen Minimalvorgaben (Eigenmittelrisiken nach WpIG / IFR). Die Geschäftsleitung der Gesellschaft überwacht laufend, im Rahmen der Risikoberichterstattung, die Eigenmittel und führt einen ausreichenden Liquiditätspuffer. Die Liquiditätsanforderungen des WpIG / IFR werden von uns beachtet und monatlich überwacht.

Weiterhin erstellt die Gesellschaft im Rahmen des Risikomanagements eine Liquiditäts- / Kapitalbedarfsplanung, um auch die künftige Liquidität der Gesellschaft sicherzustellen.

Operationelle Risiken

Auf Basis des Geschäftsmodells und bedingt durch Art und Umfang der Geschäftstätigkeit bestehen operationelle Risiken vor allem in den Bereichen Vermittlungsprozess, Auslagerungen und Personal.

Risiken im Vermittlungsprozess begegnet die Gesellschaft mit einem hohen Maß an Automatisierung und umfangreichen Vorgaben zum Vermittlungsprozess, sowie etablierten Prozessen mit den Abwicklungsstellen. Durch ein Notfallkonzept wird die jederzeitige Aufrechterhaltung bzw. die kurzfristige Wiederaufnahme des regulären Geschäftsbetriebs sichergestellt.

Durch ein Auslagerungscontrolling und durch ein auf Art und Umfang der Gesellschaft angepasstes internes Kontrollsystem, inkl. der Prüfungen der Internen Revision, werden die Risiken überwacht und weiter minimiert. Rechtliche Risiken werden hierbei durch gezielte Einbeziehung von externen Rechtsanwälten minimiert. Die Gesellschaft verwendet weitgehend marktübliche Vertragswerke.

Schlüsselpersonenrisiken lassen sich in der Regel nur schwerlich vermeiden bzw. ab- oder überwälzen. Die Gesellschaft setzt hier auf breite und umfangreiche Schulung der Mitarbeiter und Führungskräfte.

Risikomessung und -steuerung

Für die Messung und Steuerung der Risiken ist das Risikocontrolling organisatorisch und operativ zuständig. Neben der laufenden Messung, Bewertung, Analyse und Überwachung von Risiken auf Basis spezifischer Modelle und Instrumente werden die Risikoüberwachungsmethoden und -systeme ständig weiterentwickelt.

Das Risikocontrolling stellt die Risikotragfähigkeit der Gesellschaft sicher. Hierzu wird die Risikotragfähigkeit im vierteljährlichen Turnus ermittelt. Die Risikodeckungsmasse ist das zur Absicherung der wesentlichen Risiken zur Verfügung stehende wirtschaftliche Kapital der Gesellschaft. Die Steuerung der Risikotragfähigkeit der Gesellschaft beruht auf einem Going Concern-Ansatz.

Das Risikocontrolling führt Stresstests durch mit dem Ziel, simulierte Anhaltspunkte zu erhalten, wie sich außergewöhnliche, aber plausibel mögliche gravierende Ereignisse auf das Risikoprofil und die Risikotragfähigkeit der Gesellschaft auswirken könnten. Die Gesellschaft betrachtet hierzu auch sog. Inverse Stresstests.

Zusammenfassung im Risikomanagement

Im Vergleich zum Vorjahr ergaben sich keine grundlegenden Veränderungen der Risikosituation der Gesellschaft. Das Risikotragfähigkeitskonzept der Gesellschaft hat dazu geführt, dass die zur Verfügung stehende Risikodeckungsmasse im abgelaufenen Geschäftsjahr zur Abdeckung der wesentlichen Risiken stets ausreichend war.

Die aufsichtsrechtlich erforderliche Eigenmittel/Kosten-Relation bzw. die WpIG / IFR Anforderungen an die Eigenmittel und an die Liquidität wurde stets eingehalten. Die Gesellschaft verfügt über ausreichend Liquidität.

Über die institutsspezifischen Risiken hinausgehende Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

Prognosebericht

Ausblick

Nach Einschätzung der OECD wird sich das globale Wirtschaftswachstum grundsätzlich fortsetzen, allerdings nach Ländern und Region in unterschiedlicher Geschwindigkeit. Danach rechnet man für 2024 mit einem weltweiten BIP-Wachstum von 2,9%, wobei Asien den größten Beitrag dazu leisten wird. Optimistisch gedacht, rechnet man mit einem weitgehenden Rückgang der Inflation in den G20-Staaten von geschätzten 6,6% in 2024 auf 3,8%% in 2025. Größter Unsicherheitsfaktor zur Einschätzung der Konjunktur bleiben die geopolitischen Spannungen. Die Bedrohung der Lieferwege und steigende Transportkosten könnten einen erneuten Anstieg der Güter- und Verbraucherpreise nach sich ziehen und so die konjunkturelle Erholung gefährden.2

Eine Abkühlung der Konjunktur hat Einfluss auf die Kursentwicklung des Assetklassen und Märkte innerhalb der Finanzmärkte auch Einfluss auf den Produktwrapper ETFs, die diese passiv abbilden. Deshalb werden ETF-Anleger auch in 2024 immer wieder ihre Asset Allokation überdenken und eventuelle Anpassungen vornehmen. Dabei gehen die Gelder dem Produkt nicht verloren, sondern alte Bestände werden stattdessen in neue Anlageziele reallokiert. Deshalb zeigte sich der europäische ETF-Markt speziell im Jahr 2022 durchaus stabil. Auch das Jahr 2024 startet bereits vielversprechend mit einem Wachstum des Anlagevolumens durch den Nettoabsatz von EUR 45,6 Mrd und dem fast ausschließlich aus den Aktienbeständen stammenden Performancebeitrag von EUR 107,3 Mrd innerhalb nur eines Quartals um fast 10%.3

Inflation und Wirtschaftswachstum in der Eurozone

1 Eigene Berechnungen auf Basis von Bloomberg-Daten

2 https://www.oecd.org/berlin/presse/bis-2025-weiter-moderates-wachstum-und-rueckgang-der-inflation-auf-zielbereich-der-zentralbanken.htm

3 Crossflow, eigenes Research

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
3. Forderungen an Kreditinstitute 1.283.190,08 2.002.668,98
a) täglich fällig 826.078,65 1.604.974,29
b) andere Forderungen 457.111,43 397.694,69
7. Beteiligungen 1.000,00
darunter: an Kreditinstituten 1.000,00
11. Immaterielle Anlagewerte 13,00 13,00
b) entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 13,00 13,00
12. Sachanlagen 111.145,00 141.577,00
14. Sonstige Vermögensgegenstände 665,06 2.458,00
15. Rechnungsabgrenzungsposten 1.060,29
Aktiva 1.396.013,14 2.147.777,27

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
5. Sonstige Verbindlichkeiten 263.249,16 407.173,42
7. Rückstellungen 320.655,83 951.134,64
b) Steuerrückstellungen 12.255,83 9.109,64
c) andere Rückstellungen 308.400,00 942.025,00
12. Eigenkapital 812.108,15 789.469,21
a) Eingefordertes Kapital 100.000,00 100.000,00
Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
b) Kapitalrücklage 250.000,00 250.000,00
c) Gewinnrücklagen 240.000,00 240.000,00
cd) andere Gewinnrücklagen 240.000,00 240.000,00
d) Bilanzgewinn 222.108,15 199.469,21
Passiva 1.396.013,14 2.147.777,27

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Zinserträge aus 6.930,00
a) Kredit- und Geldmarktgeschäften 6.930,00
5. Provisionserträge 3.452.330,69 4.024.827,49
6. Provisionsaufwendungen 1.726.165,36 1.609.931,00
8. Sonstige betriebliche Erträge 15.695,78 19.255,58
10. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen 1.652.379,59 2.362.927,22
a) Personalaufwand 1.065.413,52 1.842.988,56
aa) Löhne und Gehälter 977.280,00 1.748.056,52
ab) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 88.133,52 94.932,04
darunter: für Altersversorgung 14.370,00 14.370,00
b) Andere Verwaltungsaufwendungen 586.966,07 519.938,66
11. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen 57.844,98 25.690,62
12. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.061,32
19. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 38.566,54 42.472,91
23. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 15.927,60 18.804,63
28. Gewinn- / Verlustvortrag aus dem Vorjahr 199.469,21 175.800,93
34. Bilanzgewinn 222.108,15 199.469,21

Anhangangaben

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Crossflow Financial Advisors GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs sowie des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Des Weiteren waren die Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages zu beachten. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen der Kreditinstituts-Rechnungslegungsverordnung -RechKredV- für Finanzdienstleistungsinstitute zu beachten. Gemäß § 340a Abs. 1 HGB i.V.m. § 340 Abs. 4 HGB hat die Crossflow Financial Advisors GmbH bei der Aufstellung des Jahresabschlusses die für große Kapitalgesellschaft geltenden Vorschriften anzuwenden. Bei der Gesellschaft handelt es sich um ein kleines Wertpapierinstitut, welches dem Wertpapierinstitutsgesetz (WpIG) unterliegt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Crossflow Financial Advisors GmbH
Firmensitz laut Registergericht: München
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: München
Register-Nr.: HRB 186408

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Forderungen an Kreditinstitute sind zu Nominalwerten bilanziert.

Die Forderungen an Kunden und die sonstigen Vermögensgegenstände sind unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Der Ansatz erfolgt zum Nennwert.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zur Höhe von EUR 800,00 wurden gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Erwerbsjahr voll abgeschrieben.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Das gezeichnete Kapital sowie die anderen Rücklagen sind zum Nennwert bilanziert.

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Diese wurden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag angesetzt.

Angaben zur Bilanz

Forderungen an Kreditinstitute

Bei Kreditinstituten bestehen Guthaben mit täglicher Fälligkeit. Des Weiteren werden unter den anderen Forderungen die nicht vereinnahmten Provisionen gegenüber regulierten Unternehmen ausgewiesen. Diese haben eine Restlaufzeit bis zu 3 Monaten.

Bruttoanlagenspiegel

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem nachfolgenden Anlagenspiegel zu entnehmen:

Anschaffungs-/ Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge/ Abgänge
EUR
Anschaffungs-/ Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Anlagewerte
1. BETEILIGUNGEN
Beteiligungen an Kreditinstituten 0,00 1.000,00 1.000,00
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 17.435,01 0,00 17.435,01
Immaterielle Vermögensgegenstände
17.435,01 1.000,00 18.435,01
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 243.528,30 27.412,98 262.622,47
-8.318,81
Sachanlagen 243.528,30 19.094,17 262.622,47
260.963,31 20.094,17 281.057,48
Abschreibungen 01.01.2023
EUR
Buchwert 01.01.2023
EUR
Zugänge/ Abgänge
EUR
Abschreibung Zuschreibung
EUR
Buchwert 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Anlagewerte
1. BETEILIGUNGEN
Beteiligungen an Kreditinstituten 0,00 0,00 1.000,00 0,00 1.000,00
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
Immaterielle Vermögensgegenstände 17.422,01 13,00 0,00 0,00 13,00
17.422,01 13,00 1.000,00 0,00 1.013,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 101.951,30 141.577,00 27.412,98 57.844,98 111.145,00
Sachanlagen 101.951,30 141.577,00 27.412,98 57.844,98 111.145,00
119.373,31 141.590,00 28.412,98 57.844,98 112.158,00

Sonstige Vermögengegenstände

Bei den sonstigen Vermögensgegenständen betragen die Restlaufzeiten bis zu einem Jahr.

Verbindlichkeiten

Bei allen Verbindlichkeiten beträgt die Restlaufzeit - wie im Vorjahr - höchstens drei Monate. Die Verbindlichkeiten betreffen Verbindlichkeiten gegenüber Vertragspartnern in Höhe von TEUR 241 (i.Vj. TEUR 347) und aus Lohnsteuer in Höhe von TEUR 16 (i.Vj. TEUR 19). In den Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten sind zum Bilanzstichtag Beträge in Fremdwährung in Höhe von TEUR 6 (i. Vj. TEUR 4) enthalten.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen betreffen die zu erwartenden Steuernachzahlungen für das laufende Geschäftsjahr. Im Posten andere Rückstellungen sind im Wesentlichen Rückstellungen für den Personalbereich (TEUR 263/ i.Vj. TEUR 903) sowie die zu erwartenden Kosten für die gesetzliche Verpflichtung zur Aufstellung und Prüfung des Jahresabschlusses (TEUR 33/ i.Vj. TEUR 29) enthalten.

Eigenkapital

Bezüglich dem Stammkapital sowie der Kapitalrücklage gab es keine Veränderungen im Geschäftsjahr.

Haftungsverhältnisse gemäß § 34 Abs. 2 Nr. 4 RechKredV

Am Bilanzstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse gemäß § 34 Abs. 2 Nr. 4 RechKredV.

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe eines Gesamtbetrages von TEUR 215 (i.Vj. TEUR 98) sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Wesentlichen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte (Angabe der Beträge für das Jahr 2023):

- Consultingleistungen (Restlaufzeit bis zu 3 Monaten) TEUR 8

- Provider- und Telekommunikationsverträge (Restlaufzeit bis 28 Monate) jährlich TEUR 24

- Mietvertrag (Restlaufzeit bis 2 Jahre) insgesamt TEUR 183

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Provisionserlöse

Bei den Provisionserlösen handelt es sich im Wesentlichen um Umsätze aus Vermittlungsleistungen.

Allgemeine Verwaltungsaufwendungen

Von den allgemeinen Verwaltungsaufwendungen entfallen auf Mietaufwendungen TEUR 81 (i.Vj. TEUR 75), auf IT-Serviceleistungen TEUR 171 (i.Vj. TEUR 98) und auf Leistungen von Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern für Jahresabschlusserstellung und -prüfung und Interne Revision TEUR 70 (i.Vj. TEUR 71) sowie auf Fremdleistungen in Höhe von TEUR 158 (i.Vj. TEUR 186).

Steuern vom Einkommen und Ertrag

Die Steuern betreffen das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit des abgelaufenen Jahres. Die Steuern wurden in der Höhe der gesetzlichen Ertragssteuersätze berechnet. Bemessungsgrundlage ist hierfür das Ergebnis vor Steuern.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Angestellte 6,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 6,00
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 6,00

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer:

Markus Deffner

ausgeübter Beruf: Geschäftsführer

Geschäftsführer:

Juergen Fritzen

ausgeübter Beruf: Geschäftsführer

Geschäftsführer:

Erol Steiner

ausgeübter Beruf: Geschäftsführer

Vergütungen der Geschäftsführer

Die Angabe der Vergütung der Geschäftsführung unterbleibt gemäß § 285 Nr. 9 a HGB i.V.m. § 286 Abs. 4 HGB.

Honorar des Abschlussprüfers

Im Berichtsjahr wurden für Abschlussprüfungsleistungen TEUR 24 (i. Vj. TEUR 20) als Aufwand erfasst.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Bilanzgewinn in Höhe von TEUR 222 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

sonstige Berichtsbestandteile

 

München, den 22. Mai 2024

gez.

Markus Deffner

Juergen Fritzen

Erol Steiner

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 28.05.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Crossflow Financial Advisors GmbH, München

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Crossflow Financial Advisors GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Crossflow Financial Advisors GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 22. Mai 2024

Grant Thornton AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Juliette Gill, Wirtschaftsprüferin

Andrea Fröschke, Wirtschaftsprüferin

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