Schmid Technology GmbHLiquidiert

72250 Freudenstadt, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 431100
Eingetragen
29.9.2004
Branche
BeteiligungsgesellschaftenHerstellung von Maschinen für die additive FertigungForschung und Entwicklung im Bereich Biotechnologie
Gegenstand
Die Entwicklung, die Produktion und der Vertrieb modular aufgebauter Tintenstrahldrucksysteme und Laserbearbeitungssysteme für die Leiterplatten-, Flatpanel-, Display- und Photovoltaikindustrie. Die Gesellschaft kann sich an Unternehmen gleicher oder ähnlicher Art beteiligen oder diese erwerben und Unternehmensverträge abschließen.

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

Schmid Technology GmbH

Freudenstadt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014

Der vollständige Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014 wurde in der Gesellschafterversammlung am 21. Dezember 2015 festgestellt.

Bilanz zum 31. Dezember 2014

(Vorjahr zum Vergleich)

AKTIVSEITE

31. Dez. 2014
EUR
31. Dez. 2013
EUR
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 5.620,00 14.563,00
II. Sachanlagen 256.517,00 398.342,00
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte 0,00 335.875,22
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.339.216,88 2.266.973,73
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 36.360,69 24.264,54
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 18.202,87
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 10.554.961,22 7.892.375,75
  12.192.675,79 10.950.597,11

PASSIVSEITE

   
  31. Dez. 2014
EUR
31. Dez. 2013
EUR
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Verlustvortrag (7.917.375,75) (6.633.294,72)
III. Jahresfehlbetrag (2.662.585,47) (1.284.081,03)
IV. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 10.554.961,22 7.892.375,75
  0,00 0,00
B. Rückstellungen 71.881,00 45.156,95
C. Verbindlichkeiten 12.120.794,79 10.905.440,16
  12.192.675,79 10.950.597,11

Anhang zum 31. Dezember 2014

(§ 284 ff. HGB)

A. ALLGEMEINE ANGABEN

1. Angaben zur Aufstellung

Der Jahresabschluss ist unter Anwendung der Bilanzierungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und der Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich beibehalten worden.

Es wurde von den größenabhängigen Erleichterungsvorschriften für "kleine Kapitalgesellschaften" Gebrauch gemacht.

Die Gesellschaft hat im Laufe des Geschäftsjahres 2014 ihre operative Geschäftstätigkeit weitgehend eingestellt. Sie konzentriert sich seitdem auf die Abwicklung der operativen Tätigkeit sowie auf Erbringung von Serviceleistungen für in der Vergangenheit gelieferte Gewerke. Die Vorjahreszahlen sind daher nur bedingt vergleichbar.

2. Liquiditäts- und Finanzierungsrisiken

Die Finanzierung der SCHMID Technology GmbH ist ohne die Unterstützung durch die Gesellschafterin Gebr. SCHMID GmbH derzeit nicht sichergestellt. Die Gesellschafterin hat sich bereit erklärt die notwendigen finanziellen Mittel auch künftig zur Verfügung zu stellen.

Die Gebr. SCHMID GmbH selbst verfügt zum Bilanzstichtag nur über geringe liquide Mittel und geringe freie Kreditlinien. Sie hat deshalb Maßnahmen, eingeleitet, welche die angespannte Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation entschärfen sollen. Darunter unter anderem Verhandlungen mit Fremdkapitalgebern, die Wandlung der Anleihe, die Möglichkeit, bestehende Gesellschafterdarlehen als Eigenkapital einzubringen sowie das neue Gesellschafterdarlehen zur Verfügung gestellt werden.

Unter der Voraussetzung dieser zusätzlichen Liquiditätsmaßnahmen ist der Fortbestand der Gebr. SCHMID GmbH nicht gefährdet; sollten entgegen der Erwartungen die Maßnahmen zur Liquiditätssicherung nicht im notwendigen Umfang realisiert werden können, ist der Bestand der Gebr. SCHMID GmbH und damit der SCHMID Technology GmbH gefährdet.

B. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Die Gliederung der Bilanz erfolgt unter Anwendung des § 266 Abs. 2 und 3 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung gliedert sich in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 1 und 2 HGB).

1. Anlagevermögen

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie einer Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer pro rata temporis. Es kommt die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung.

Die geringwertigen Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bis EUR 150,00 werden sofort aufwandswirksam erfasst. Für Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten von EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 wird ein Sammelposten gebildet, der jährlich mit 20% linear abgeschrieben wird.

2. Umlaufvermögen

a) Vorräte

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips angesetzt. Auf schwer- bzw. ungängige Posten werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

Die erhaltenen Anzahlungen werden offen von den Vorräten abgesetzt. Sie sind zum Nennwert abzüglich Umsatzsteuer angesetzt. Auf fremde Währung lautende Anzahlungen sind mit den Devisenkassamittelkursen am Abschlussstichtag angesetzt.

b) Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und flüssige Mittel

Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und flüssige Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Forderungen in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr sind mit den Devisenkassamittelkursen am Abschlussstichtag angesetzt. Besonderen Ausfallrisiken wird durch entsprechende Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Die Pauschalwertberichtigung wird nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung vorgenommen.

3. Rechnungsabgrenzungsposten

Ausgaben vor dem Bilanzstichtag werden, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Stichtag darstellen, aktivisch als Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt.

4. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen sind mit einem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Sie sind der Höhe nach so bemessen, dass sie allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung tragen.

5. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr sind mit den Devisenkassamittelkursen am Abschlussstichtag angesetzt.

6. Währungsumrechnung

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung sind wie oben dargestellt umgerechnet. Die Posten des Anlagevermögens sind zu historischen Kursen umgerechnet. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind zum jeweiligen Stichtagskurs eingebucht.

C. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

1. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Von den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen haben EUR 0,00 (im Vorjahr EUR 31.440,00) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

In den Forderungen sind Forderungen gegenüber der Gebr. SCHMID GmbH, Freudenstadt, in Höhe von EUR 1.085.702,72 (im Vorjahr EUR 759.146,24) enthalten. Diese stellen Forderungen gegen Gesellschafter i.S.d. § 42 GmbHG dar.

Die Forderungen und Verbindlichkeiten mit verbundenen Unternehmen werden, soweit die Voraussetzungen hierfür vorliegen, miteinander verrechnet ausgewiesen.

2. Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt zum Bilanzstichtag EUR 25.000,00.

Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag bilanziell überschuldet. Zur Vermeidung einer insolvenzrechtlichen Überschuldung hat die Gebr. SCHMID GmbH, Freudenstadt, eine Patronatserklärung in Höhe von EUR 11.000.000,00 abgegeben.

3. Verbindlichkeiten

Von den Verbindlichkeiten haben EUR 8.869.689,68 (im Vorjahr EUR 9.416.654,78) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Sämtliche andere Verbindlichkeiten haben - wie auch im Vorjahr - eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Im Vorjahr wurden die erhaltenen Anzahlungen gemäß dem Wahlrecht des § 268 HGB offen von den Vorräten abgesetzt. Da zum 31. Dezember 2014 kein Vorratsvermögen mehr vorhanden ist, erfolgt der Ausweis auf der Passivseite unter den Verbindlichkeiten.

In den Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber der Gebr. SCHMID GmbH, Freudenstadt, in Höhe von EUR 8.869.689,68 (im Vorjahr EUR 7.647.848,20) enthalten. Diese stellen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern i.S.d. § 42 GmbHG dar.

Die Forderungen und Verbindlichkeiten mit verbundenen Unternehmen werden, soweit die Voraussetzungen hierfür vorliegen, miteinander verrechnet ausgewiesen.

D. SONSTIGE ANGABEN

1. Geschäftsführer

Zu Geschäftsführern sind die Herren

 

Christian Schmid, Freudenstadt, und

 

Dr. Christian Buchner, Baiersbronn

bestellt.

2. Angaben zum Mutterunternehmen

Die Gebr. SCHMID GmbH, Freudenstadt, erstellt einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht, in den auch die SCHMID Technology GmbH einbezogen wird. Der Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger veröffentlicht.

Die Gebr. SCHMID GmbH ist das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten und für den kleinsten Kreis von Unternehmen erstellt.

3. Ergebnisverwendungsvorschlag

Es wird vorgeschlagen, den Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 2.662.585,47 auf neue Rechnung vorzutragen.

4. Unterzeichnung des Jahresabschlusses

 

Freudenstadt, den 27. November 2015

Geschäftsführer

Christian Schmid

Dr. Christian Buchner

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