Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 90862
Eingetragen
2.5.2011
Branche
Managementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem AnteilsbesitzBeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit aktivem Versicherungsgeschäft
Gegenstand
die Anlageberatung und Vermögensverwaltung. Die Gesellschaft ist nicht berechtigt, sich bei der Erbringung ihrer Dienstleistungen Eigentum und Besitz an Geldern oder Wertpapieren von Kunden zu verschaffen oder auf eigene Rechnung mit Finanzinstrumenten zu handeln

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Tim Koevenig
seit 8.1.2025
Geschäftsführer
Jan Michael Meister
seit 2.5.2011
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Deutsche Vermögensberatung Aktiengesellschaft DVAG
Germany
100.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Meritum Capital Managers GmbH

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

Geschäftsverlauf

Im Jahr 2023 wurde weiterhin der von der Gesellschaft aufgelegte Fonds, der Meritum Capital - Accumulator, verwaltet. Das Jahr war durch eine positive Entwicklung der Aktienmärkte geprägt, was die Wertentwicklung des Fonds begünstigt hat. Die Entwicklung des Fonds war im Vergleich zu seiner Vergleichsgruppe gut und wurde von Medien und Agenturen gewürdigt. So wurde Meritum Capital z.B. vom Magazin Capital mit von fünf Sternen zu den Top-Fondsboutiquen gekürt. Auch das verwaltete Fondsvolumen stieg im Jahresvergleich an. Die Provisionserträge der Gesellschaft sind dennoch gegenüber dem Vorjahr um 7,1%, gefallen, was auf einen Rückgang des Geschäfts mit einem professionellen Kunden in der Anlageberatung zurückzuführen ist. Die Geschäftsbeziehung zu diesem Kunden wird aber als stabil und langfristig aussichtsreich eingeschätzt. Trotz des leichten Umsatzrückgangs wurden die Personalaufwendungen um 20,4% und die anderen Verwaltungsaufwendungen um 5,2% gesteigert. Der Jahresüberschuss ist daraufhin zurückgegangen. Die Umsatzrendite lag damit aber immer noch bei sehr komfortablen 29,8% und gibt dem Unternehmen die Möglichkeit, im Folgejahr zu investieren. Das Geschäft der Gesellschaft steht auf zwei Säulen: Der Verwaltung des Meritum Capital - Accumulators und der Beratung eines professionellen Großkunden. Das Privatkundengeschäft bestand aus nur zwei aktiven Kundenbeziehungen in der Vermögensverwaltung und ist für die Gesellschaft vom Geschäftsumfang her unbedeutend gering.

Veränderung in der Geschäftsführung

Es gab im Geschäftsjahr keine Veränderungen in der Geschäftsführung.

Ertragslage

Im Geschäftsjahr konnte die Gesellschaft erneut einen Jahresüberschuss erwirtschaften. Der Jahresüberschuss beträgt 65,7 Tsd. Euro. Die Kostenstruktur des Unternehmens ist unverändert sehr schlank und flexibel. Das Unternehmen ist auf Basis des aktuellen Geschäftsumfangs in der Lage flexibel und mit Sorgfalt in Marketing, Vertrieb und in den Geschäftsbetrieb zu investieren.

Vermögenslage

Die wichtigsten Bilanzposten sind das Gründungskapital, Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie der Jahresüberschuss. Die Gesellschaft verfügt über keine größeren, nennenswerten Verbindlichkeiten. Die Forderungen sind planmäßig beglichen worden.

Allgemeines Marktumfeld und Ausblick

2023 war ein freundliches Aktienjahr an der Börse, obwohl die Zinsen von den Notenbanken in den USA und Europa deutlich angehoben wurden, ist eine spürbare Rezession ausgeblieben und die Inflationsraten sind wie gewünscht rückläufig gewesen. Ferner befeuert die Fantasie rund um das Thema Künstliche Intelligenz die Börse. Mit Blick auf das Jahr 2024 könnte es aber dennoch mit Zeitversatz zu einer Rezession in Folge der vielen Zinserhöhungen aus den Vorjahren kommen. Zudem ist noch nicht sicher, ob die Inflation so weit zurückkommt, dass die Notenbanken die Zinsen wieder spürbar senken können. Es gibt somit Enttäuschungsgefahren für den Markt, auch wenn das Marktumfeld zu Jahresbeginn erstmal freundlich ist.

Prognose

Die Gesellschaft ist mit ihrer Kostenstruktur schlank und flexibel aufgestellt und strebt für das Jahr 2024 ein Ergebnis auf ähnlicher Höhe wie im Vorjahr an. Die Umsatzentwicklung wird maßgeblich von der Entwicklung der Wirtschaft, dem Börsenumfeld und der relativen Entwicklung des Fonds abhängen. Letzteres beeinflusst auch die Absatzchancen für das Produkt maßgeblich. Das Kundenfeedback lässt die Geschäftsführung optimistisch nach vorne schauen. Daher wird eine leichte Steigerung des verwalteten Volumens und der Umsätze angestrebt. Etwaige Umsatzsteigerungen würden aber auch für zukunftsgerichtete Ausgaben genutzt werden. Diese Ausgaben können abhängig vom Geschäftserfolg flexibel gesteuert werden.

Risiken und Chancen der zukünftigen Geschäftsentwicklung

Die zukünftige Geschäftsentwicklung hängt maßgeblich vom Vertriebserfolg des Meritum Capital - Accumulators ab. Der Vertriebserfolg hängt neben der eigentlichen vertrieblichen Aktivität auch von Marktrisiken, d.h. der Börsenentwicklung, ab. Auch im Jahr 2024 wird die Verwaltung des Fonds und die Betreuung der Mandanten mit großer Sorgfalt betrieben werden.

Die Gesellschaft verfügt mit der Hauck & Aufhäuser Investment Gesellschaft S.A. und einem weiteren Großkunden derzeit über zwei Kunden, die den Umsatz der Gesellschaft maßgeblich beeinflussen, so dass eine große Abhängigkeit von der erfolgreichen Geschäftsbeziehung zu diesen Kunden besteht. Dem Risiko soll über eine enge und zukunftsgerichtete Zusammenarbeit bestmöglich begegnet werden.

Über die Marktrisiken hinaus gibt es weitere, besondere Risiken. Hierzu zählen mögliche Sonderzahlungen an die Entschädigungseinrichtung für Wertpapierunternehmen (EdW). Zukünftige Forderungen der EdW gegenüber der Gesellschaft sind letztlich nicht kalkulierbar. Zu den besonderen Risiken gehören auch geopolitische Risiken.

Liquiditätsrisiken, operationelle Risiken und rechtliche Risiken bestehen in üblichem Umfang aus dem laufenden Geschäftsbetrieb.

Den Liquiditätsrisiken wird durch die Liquiditätssteuerung der Geschäftsführung begegnet. Den operationellen Risiken wird insbesondere durch die im Notfallkonzept implementierten Maßnahmen begegnet. Durch die Position eines Einzelprokuristen und dem Investment Council der Gesellschaft wird die Geschäftsführung entlastet und einem möglichen Schlüsselpersonenrisiko entgegengewirkt.

Ferner unterliegt die Gesellschaft naturgemäß allgemeinen Risiken durch mögliche rechtliche Veränderungen in Bezug auf das regulatorische Umfeld oder auch die Steuerrechtsprechung.

Chancen bestehen durch ein erfolgreiches Management des Fonds und der Mandate. Eine gute Entwicklung der Performance könnte sich vertrieblich in Mittelzuflüssen in den Meritum Capital - Accumulator oder weiteres gemeinsames Wachstum mit den Kunden widerspiegeln.

 

Frankfurt am Main, den 21. Februar 2024

Jan Meister, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
1. Barreserve 4.334,00 4.514,00
b) Guthaben bei Zentralnotenbanken 4.334,00 4.514,00
darunter: bei der Deutschen Bundesbank 4.334,00 4.514,00
3. Forderungen an Kreditinstitute 260.038,71 256.551,49
a) täglich fällig 260.038,71 256.551,49
4. Forderungen an Kunden 18.197,74 18.975,60
12. Sachanlagen 3,00 205,00
14. Sonstige Vermögensgegenstände 8.092,34 2.257,00
15. Rechnungsabgrenzungsposten 3.600,00 0,00
Summe der Aktiva 294.265,79 282.503,09

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
5. Sonstige Verbindlichkeiten 3.194,74 3.650,83
7. Rückstellungen 9.717,93 13.247,93
b) Steuerrückstellungen 2.897,93 2.897,93
c) andere Rückstellungen 6.820,00 10.350,00
12. Eigenkapital 281.353,12 265.604,33
a) Eingefordertes Kapital 100.000,00 100.000,00
Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
d) Bilanzgewinn 181.353,12 165.604,33
Summe der Passiva 294.265,79 282.503,09

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
5. Provisionserträge 220.550,62 237.278,02
6. Provisionsaufwendungen 0,00 2.906,57
Ergebnis 5. - 6. 220.550,62 234.371,45
8. Sonstige betriebliche Erträge 930,86 312,15
10. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen 124.470,10 110.598,78
a) Personalaufwand 64.349,66 53.424,84
aa) Löhne und Gehälter 61.000,00 50.600,00
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 3.349,66 2.824,84
b) andere Verwaltungsaufwendungen 60.120,44 57.173,94
11. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen 202,00 350,00
auf immaterielle Vermögensgegenstände 202,00 350,00
12. Sonstige betriebliche Aufwendungen 189,71 226,09
19. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 96.619,67 123.508,73
23. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 30.870,88 39.426,06
Ergebnis 23. + 24. 30.870,88 39.426,06
28. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 115.604,33 81.521,66
Ergebnis 27. bis 28b. 181.353,12 165.604,33
Ergebnis 27. bis 29. 181.353,12 165.604,33
Ergebnis 27. bis 30. 181.353,12 165.604,33
Ergebnis 27. bis 31. 181.353,12 165.604,33
Ergebnis 27. bis 32. 181.353,12 165.604,33
34. Bilanzgewinn 181.353,12 165.604,33

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Meritum Capital Managers GmbH, Frankfurt am Main

A. Allgemeine Angaben

Die Meritum Capital Managers GmbH, Frankfurt am Main, eingetragen im Handelsregister in Frankfurt am Main unter der Nummer 90862, ist ein Wertpapierinstitut i.S.d. § 2 Abs. 1 WpIG und hat gem. § 340 Abs. 4a HGB die Vorschriften zur Rechnungslegung von Kreditinstituten anzuwenden. Unabhängig von Größe und Rechtsform haben Rechnungslegung und Jahresabschluss den Vorschriften für große Kapitalgesellschaften zu entsprechen. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB), des GmbH-Gesetzes GmbHG), des Wertpapierinstitutsgesetzes (WpIG) und der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute, Finanzdienstleistungsinstitute und Wertpapierinstitute (RechKredV) aufgestellt.

Die Bilanz ist in Kontoform aufgestellt worden. Die in Formblatt 1 der RechKredV bezeichneten Posten sind gesondert und in der vorgeschriebenen Reihenfolge ausgewiesen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt worden, die in Formblatt 3 der RechKredV bezeichneten Posten sind gesondert und in der vorgeschriebenen Reihenfolge ausgewiesen. Dabei wurden nicht belegte Positionen weggelassen und der Rest neu durchnummeriert.

Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk im Anhang gewählt.

Wir haben gegenüber dem Vorjahr eine unveränderte Gliederung gewählt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde unverändert zum Vorjahr das Gesamtkostenverfahren beibehalten.

B. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Bilanzierung und Bewertung erfolgten gem. §§ 242 ff., 264 ff. HGB sowie 340 ff. HGB i.V.m. Abschnitt 2 bis 4 RechKredV. Abweichungen von den Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften sind nicht vorgekommen. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden haben gegenüber dem Vorjahr keine Änderungen erfahren. Auf fremde Währung lautende Posten waren nicht enthalten.

Die Barreserve wurde zum Nennwert bewertet.

Forderungen an Kreditinstitute sowie an Kunden wurden zum Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Forderungsverluste sind im Geschäftsjahr nicht eingetreten. Einzelwertberichtigungen waren nicht vorzunehmen, da zum Bilanzstichtag keine erkennbaren Ausfallrisiken bestanden. Pauschalwertberichtigungen wurden ebenfalls nicht vorgenommen, da auch ein allgemeines Ausfallrisiko nicht bestand.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 wurden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Ihr Abgang im Folgejahr wird unterstellt.

Sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert bewertet.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Verbindlichkeiten sind gem. § 253 Abs. 1 HGB mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt worden. Es existieren keine Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Das gezeichnete Kapital wurde zum Nennwert bilanziert.

C. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Fristengliederung nach § 9 Abs. 1 RechKredV

Die Forderungen an Kreditinstitute i.H.v. EUR 260.038,71 (Vorjahr: EUR 256.551,49) sowie die Barreserve i.H.v. EUR 4.334,00 (Vorjahr: EUR 4.514,00) sind täglich fällig. Die Forderungen an Kunden i.H.v. EUR 18.197,74 (Vorjahr: EUR 18.975,60) haben eine Restlaufzeit von bis zu 3 Monaten. Die sonstigen Vermögensgegenstände i.H.v. EUR 8.092,34 (Vorjahr: EUR 2.257,00) haben eine Restlaufzeit von bis zu 1 Jahr. Die sonstigen Verbindlichkeiten i.H.v. EUR 3.194,74 (Vorjahr: EUR 3.650,83) sowie die Rückstellungen i.H.v. EUR 9.717,93 (Vorjahr: EUR 13.247,93) haben eine Restlaufzeit von bis zu 1 Jahr.

Bruttoanlagenspiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Anschaffungskosten
Stand 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
I. Sachanlagen
1. Geschäftsausstattung 2.389,57 0,00 0,00 2.389,57
2. Geringwertige Wirtschaftsgüter 1.524,14 0,00 0,00 1.524,14
3.913,71 0,00 0,00 3.913,71
3.913,71 0,00 0,00 3.913,71
Abschreibungen
Stand 01.01.2023
EUR
Abschreibung 2023
EUR
Zuschreibung 2023
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
I. Sachanlagen
1. Geschäftsausstattung 2.184,57 202,00 0,00 2.386,57
2. Geringwertige Wirtschaftsgüter 1.524,14 0,00 0,00 1.524,14
3.708,71 202,00 0,00 3.910,71
3.708,71 202,00 0,00 3.910,71
Buchwert
Stand 31.12.2022
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
I. Sachanlagen
1. Geschäftsausstattung 205,00 3,00
2. Geringwertige Wirtschaftsgüter 0,00 0,00
205,00 3,00
205,00 3,00

Sonstige Erläuterungen

Die anderen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen die Kosten für die Erstellung der Finanzbuchhaltung sowie der Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses.

Der Bilanzgewinn enthält einen Gewinnvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von EUR 115.604,33 (Vj. EUR 81.521,66).

Das Ergebnis wurde nicht durch wesentliche außerordentliche oder periodenfremde Erträge oder Aufwendungen beeinflusst. Künftige Belastungen aus solchen Positionen ergeben sich nicht.

D. Sonstige Pflichtangaben

Angaben zur Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens unverändert durch folgende Person geführt:

Jan Meister, Dipl.-Kaufmann, Vermögensverwalter

Die Gesellschaft verzichtet unter Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB auf die Angabe der Geschäftsführergehälter.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt wurde neben dem Geschäftsführer ein weiterer (Vorjahr: 1) Arbeitnehmer (Angestellter) beschäftigt.

Beteiligungen und Mandate

Die Gesellschaft hielt zum Bilanzstichtag keine wesentlichen Beteiligungen an anderen Unternehmen, insbesondere keine Beteiligungen an großen Kapitalgesellschaften, die 5% der Stimmrechte überschreiten. Geschäftsführer und Mitarbeiter nehmen keine Mandate in gesetzlich zu bildenden Aufsichtsgremien großer Kapitalgesellschaften wahr und halten keine Beteiligungen an großen Kapitalgesellschaften, die 5% der Stimmrechte überschreiten.

Gewinnverwendungsvorschlag

Der Gesellschafterversammlung wird folgende Gewinnverwendung zum Vortrag auf neue Rechnung vorgeschlagen:

EUR
1. Bilanzgewinn vor Verwendung 181.353
2. Einstellung in Gewinnrücklagen 0
3. Bilanzgewinn nach Verwendung 181.353

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Finanzielle Verpflichtungen aus laufenden Verträgen bestehen im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (Mietvertrag für Büroräume, Dienstleistungsvertrag mit externen Service- und IT-Dienstleistern) in einem üblichen Umfang.

Als Aufwand erfasstes Honorar des Abschlusspr üfers

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
Abschlussprüfungsleistungen 4.195 3.900
andere Bestätigungsleistungen (WpHG-Prüfung) 0 0
Steuerberatungsleistungen 0 0
sonstige Leistungen 0 0

Nachtragsbericht

Nach dem Schluss des Geschäftsjahres 2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die sich auf die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft wesentlich auswirken.

 

Frankfurt am Main, den 21. Februar 2024

Jan Meister, Geschäftsführer

Beschlüsse

Feststellung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2023

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 06.05.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Meritum Capital Managers GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Meritum Capital Managers GmbH, Frankfurt am Main (im Folgenden "Gesellschaft") - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit §§ 340k, 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von der Gesellschaft unabhängig in Übereinstimmung mit den europarechtlichen sowie den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zum Lagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Gensingen, den 30. April 2024

App Audit GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Jürgen App, Wirtschaftsprüfer

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