Stammdaten

Register
Amtsgericht Landshut HRB 14669
Vorher
Roeren GmbH
Eingetragen
25.10.2011
Branche
Herstellung von MehrzweckindustrieroboternErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieUnternehmensberatung
Gegenstand
Produktionstechnische Beratungs-, Planungs- und Dienstleistung, insbesondere Managementberatung für produzierende Unternehmen zur nachhaltigen Erhöhung der Wertschöpfungsintensität, weiter Validierung von Hypothesen zur Optimierung von Produktionssystemen begleitend an realen Anlagen. Basis hierfür ist das Zusammenführen aus technischer und betriebswirtschaftlicher Kompetenz.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Severin Rau
seit 18.2.2025
Prokura
Prokura
Sven Prof. Dr. Roeren
seit 24.1.2025
Geschäftsführer
Prokura
Prokura
Maximilian Wölfel
seit 24.1.2025
Prokura
Matthias Lukas Berger
seit 24.1.2025
Prokura
Manuel Zanner
seit 24.1.2025
Prokura
Prokura
Prokura
Michael Kratzer
seit 24.1.2025
Prokura
Prokura
Prokura
Andreas Schlarb
seit 24.1.2025
Prokura
Tim Peter Schneider
seit 24.1.2025
Prokura
Vinzenz Dr. Jeglinsky
seit 24.1.2025
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Sven Roeren
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Sven Roeren
25.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

roeren GmbH

Landshut (vormals: Olching)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

Inhalt

1. Grundlagen des Unternehmens

2. Wirtschaftliches Umfeld

2.1 Wirtschaftliche Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr in Deutschland

2.2 Entwicklung der Branche im abgelaufenen Geschäftsjahr

3. Geschäftsverlauf (einschließlich Geschäftsergebnis) und Rahmenbedingungen

3.1 Allgemeines

3.2 Lage des Unternehmens

3.3 VFE-Lage (übergreifend)

3.3.1 Grundsätze/Ziele des Finanzmanagement - Darstellung der finanziellen Leistungsindikatoren

3.3.2 Liquiditäts- und Finanzausstattung

3.4 Ertragslage

3.5 Vermögenslage

3.6 Finanzlage

3.7 Personalentwicklung

4. Bericht zur voraussichtlichen Entwicklung (Prognosebericht) mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken (Chancen- und Risikobericht)

4.1 Prognosebericht

4.2 Risikobericht einschließlich Angaben zum Risikomanagement

4.3 Chancenbericht

5. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten

6. 6. Sonstige Angaben nach §289 Abs. 2 S. 1 Nr. 2 und 3

1. Grundlagen des Unternehmens

roeren ist als Marke der Roeren GmbH bekannt als etablierter Partner für produzierende Unternehmen. roeren verbindet technisches Know-how der Produktionstechnik mit wirtschaftlichem Verständnis zur signifikanten Verbesserung der Ergebnisse von Produktionsbereichen. Neben dem Verständnis für Produktionsprozesse zeichnet roeren aus, auch tiefgehende Kompetenzen im Lieferkettenmanagement zu besitzen und anzuwenden, sodass alle wesentlichen Bereiche des so genannten „operations managements“ abgedeckt werden können. Dritte Grundlage des Unternehmens ist ein ausgereiftes Dienstleistungsverständnis mit flexiblen Zielanpassungen im volatilen Produktionsumfeld und ein hohes Durchdringen der fundamentalen Zielsetzungen der Unternehmen, mit denen zusammengearbeitet wird. Projekte von roeren können sowohl Eskalationscharakter als auch Konzeptcharakter besitzen, oft in komplexen Situationen nicht eindeutig voneinander trennbar.

roeren ist vornehmlich für Unternehmen innerhalb von Mobilitätslieferketten aktiv, zunehmend aber auch in anderen Branchen (etwa Energietechnik, Medizintechnik, allgemeiner Maschinenbau).

2. Wirtschaftliches Umfeld

Managementnahe Dienstleistung im Produktionsumfeld und im Lieferkettenmanagement hat in den letzten Jahrzehnten stark an Bedeutung gewonnen. Durch die zunehmende Globalisierung, steigende Kundenanforderungen, weltweite Unruhen und technologische Fortschritte stehen Unternehmen vor der Herausforderung, ihre Produktions- und Lieferkettenprozesse kontinuierlich zu optimieren. Unternehmensberatungen spielen hierbei eine entscheidende Rolle, indem sie Unternehmen dabei unterstützen, ihre Effizienz zu steigern, Kosten zu senken und wettbewerbsfähig zu bleiben. roeren setzt die Kompetenzen sowohl für Eskalations- als auch Konzeptprojekte systematisch ein, um die Wettbewerbsfähigkeit der beauftragenden Unternehmen zu steigern und die betreffenden Systeme zu stabilisieren.

Produzierende Unternehmen beklagen in vielen Bereichen der Welt einen zunehmenden Fachkräftemangel, so auch in Mitteleuropa. Da die Optimierung und Stabilisierung von Produktionsbereichen nicht zu den Kernkompetenzen produzierender Unternehmen zählen, dennoch aber in vielen Branchen ein hoher Erwartungsdruck bzgl. der Leistungsfähigkeit von Produktions- und Lieferkettenperformance existiert, wird der Markt für die Kompetenzen von roeren als sehr stabil auch für die Zukunft gesehen.

2.1 Wirtschaftliche Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr in Deutschland

Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland im Jahr 2023 war von einer Reihe von Herausforderungen und Entwicklungen geprägt. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Die Inflation blieb 2023 ein bedeutendes Thema, mit Raten, die sich im Durchschnitt zwischen 6% und 8% bewegten. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte ihre Politik der Zinserhöhungen fort, um die hohe Inflation zu bekämpfen. Hauptursachen für die Inflation waren steigende Energiepreise und anhaltende Lieferkettenprobleme. Auf dem Arbeitsmarkt blieb die Arbeitslosenquote stabil, jedoch stellte der Fachkräftemangel eine große Herausforderung dar, insbesondere im Gesundheitswesen, der IT-Branche und dem Handwerk. Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass das Jahr 2023 für die deutsche Wirtschaft von einer Mischung aus langsamem Wachstum, hoher Inflation und strukturellen Herausforderungen geprägt war.

Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. Den größten preisbereinigten Zuwachs verzeichnete der Bereich Information und Kommunikation mit +2,6 % und knüpfte damit an seine langjährige, nur im ersten Corona-Jahr 2020 gebremste Wachstumsgeschichte an. Der Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit (+1,0 %) und die Unternehmensdienstleister (+0,3 %) konnten ebenfalls leicht zulegen.

2.2 Entwicklung der Branche im abgelaufenen Geschäftsjahr

Die Unternehmensberatungsbranche in Deutschland 2023 erlebte eine dynamische Entwicklung, geprägt von spezifischen wirtschaftlichen, technologischen und sozialen Trends. Es folgt eine kurze Betrachtung der Branchenkonjunktur, Wettbewerbssituation und Marktstellung:

In 2023 verzeichnete die Unternehmensberatungsbranche ein solides Wachstum, unterstützt durch eine starke Nachfrage nach Beratungsdienstleistungen in den Bereichen Digitalisierung, Transformation und Nachhaltigkeit. Schätzungen zufolge wuchs die Branche um etwa 5% bis 7%. Unternehmen investieren weiterhin in Beratungsleistung, um sich schnell veränderten Marktbedingungen anzupassen. Neben großen Konzernen zeigte auch der Mittelstand eine erhöhte Nachfrage nach Beratungsleistung, insbesondere in den Bereichen Prozessoptimierung, Effizienzsteigerung und Technologietransformation. Der Wettbewerb in der Branche ist naturgemäß intensiv. Während die großen Häuser versuchen, ihre Marktanteile auszubauen, punkteten kleinere Beratungen durch spezialisierte und flexible Angebote. Die Roeren GmbH konnte ihre Marktstellung als wachsende mittelständische Unternehmensberatung weiter stärken durch Flexibilität, Kundennähe, maßgeschneiderte Lösungen und tiefe Fach- und Branchenkenntnisse.

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass die Unternehmensberatungsbranche in Deutschland im Jahr 2023 durch eine positive Wachstumsdynamik geprägt war. Herausforderungen werden im Fachkräftemangel gesehen, sowie in der Notwendigkeit, sich technologisch anzupassen. Diese Risiken wurden aber durch überwiegende Chancen in einem sich ständig wandelnden Markt ausgeglichen. Die Nachfrage nach managementnahmen Dienstleistungen blieb unverändert hoch und die Branche zeigte sich anpassungsfähig und innovativ.

3. Geschäftsverlauf (einschließlich Geschäftsergebnis) und Rahmenbedingungen

3.1 Allgemeines

Das Unternehmen befindet sich seit der Gründung im Jahr 2011 in einem kontinuierlichen Wachstumsprozess. Der leichte Rückgang des Umsatzes im Jahr 2020 ist durch eine Verschiebung von Bestellungen produzierender Unternehmen auf Auftraggeberseite zu erklären, die reine Leistungserstellung wurde auch in diesem Jahr nicht geringer. Wachstum ist maßgeblich durch die Sicherstellung eines qualitativ hochwertigen organischen Wachstums begrenzt und gefördert durch eine Unternehmenspolitik der minimalen Fluktuation. Durch eine weitgehende Kopplung der Kostenstruktur an die Umsatzstruktur können Gewinnsteigerungen in Abhängigkeit der Umsatzsteigerung umgesetzt werden. In Verbindung mit einem hohen Anteil thesaurierter Gewinne zeigt sich auch durch den kontinuierlichen Anstieg des Eigenkapitals die stetige Substanzsteigerung des Unternehmens.

3.2 Lage des Unternehmens

Das Lage des Unternehmens im Hinblick auf wirtschaftliche Ertragsstärke, Wertentwicklung und Liquidität ist als positiv zu betrachten.

3.3 VFE-Lage (übergreifend)

Die übergreifende Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens ist Gegenstand eines ständigen Monitorings in einem für das Unternehmen angepassten Cockpit-Tool, das der Geschäftsleitung ständig zugänglich ist und alle relevanten Größen und Auswertungen auf aktuellem Stand enthält.

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wird in allen Belangen positiv gesehen.

roeren weist zum Ende des Geschäftsjahres 2023 eine solide Vermögenslage auf. Die Sachanlagen wurden durch strategische Investitionen in Beteiligungen erhöht. Das Umlaufvermögen ist durch eine Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gestiegen, was auf eine positive Geschäftsentwicklung hindeutet. Die Eigenkapitalquote beträgt 55,75 %, was auf eine stabile Eigenkapitalbasis hinweist.

Die Umsatzerlöse der Roeren GmbH sind im Geschäftsjahr 2023 um 40,83 % gestiegen, was auf eine erhöhte Nachfrage nach den Leistungen des Unternehmens zurückzuführen ist. Das EBIT liegt bei € 6.4 Mio. was eine Verbesserung um 21,91 % gegenüber dem Vorjahr darstellt.

Zusammenfassend zeigt die übergreifende VFE-Lage der Roeren GmbH eine positive wirtschaftliche Entwicklung. Das Unternehmen verfügt über eine stabile Vermögens- und Finanzlage und konnte seine Ertragslage im Geschäftsjahr 2023 weiter verbessern. Diese positive Entwicklung bildet eine solide Grundlage für zukünftiges Wachstum und Investitionen.

3.3.1 Grundsätze/Ziele des Finanzmanagement - Darstellung der finanziellen Leistungsindikatoren

Die für die Roeren GmbH bedeutsamen finanziellen Leistungsindikatoren

stellen wir im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:

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2023 2022
Eigenkapitalquote % 55,75 51,15
Eigenkapitalrendite % 48,08 55,65
Gesamtkapitalrendite % 26,81 28,56
Umsatzrendite % 21,34 25,51
Cashflow 4.8 Mio. 3.9 Mio.
EBIT 6.4 Mio. 5.3 Mio.
EBIT-Marge % 30,70 36,09

3.3.2 Liquiditäts- und Finanzausstattung

Die Liquidität der Roeren GmbH ist weiterhin gesichert. Der operative Cashflow ist im Vergleich zum Vorjahr um 22,98 % gestiegen, was auf eine effiziente Mittelverwendung hinweist. Die Finanzierung des Unternehmens erfolgt ausschließlich über Eigenkapitalzuwachs durch Gewinne.

3.4 Ertragslage

Im Betriebsjahr 2023 konnte der Umsatz signifikant gesteigert werden. Im Vergleich zum Vorjahr, in dem der Umsatz bei € 14.5 Mio. lag, erreichten wir dieses Jahr einen Umsatz von € 20.5 Mio. Diese positive Entwicklung ist vor allem auf eine verbesserte Auftragslage im Vergleich zum Vorjahr zurückzuführen. Die Zahl der eingegangenen Aufträge hat deutlich zugenommen, was die gesteigerte Nachfrage nach unseren Dienstleistungen widerspiegelt.

Zusätzlich hat das Unternehmen in diesem Jahr eine gezielte Personalaufstockung vorgenommen, um den gestiegenen Anforderungen gerecht zu werden. Durch die Einstellung neuer Mitarbeiter konnte die Effizienz in der Auftragsbearbeitung weiter optimiert werden. Diese Maßnahmen haben maßgeblich dazu beigetragen, die Umsatzsteigerung zu realisieren und die Wettbewerbsfähigkeit unseres Unternehmens zu stärken.

3.5 Vermögenslage

Im Berichtszeitraum 2023 verzeichnete das Unternehmen eine bemerkenswerte Zunahme des gesamten Vermögens um € 3.6 Mio., was einem Anstieg von 27,5 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Diese positive Entwicklung spiegelt sich sowohl im langfristig gebundenen Vermögen als auch im kurz- und mittelfristig gebundenen Vermögen wider.

Das langfristig gebundene Vermögen stieg um € 2.2 Mio. bzw. 256,7 %. Hierbei verzeichneten die Sachanlagen einen Anstieg von 637 TEUR (79,5 %) und die Finanzanlagen eine erhebliche Zunahme von 1.601 TEUR. Diese Investitionen in Sach- und Finanzanlagen sichern die langfristige Stabilität und Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens.

Zusammenfassend zeigt die Vermögensstruktur des Unternehmens eine gesunde und dynamische Entwicklung, die auf eine verbesserte Ertragslage und eine strategische Investitionspolitik hinweist.

3.6 Finanzlage

Unser Unternehmen zeichnet sich durch eine stabile Finanzlage aus. Zum Abschlussstichtag bestanden Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von € 7.6 Mio. (Vorjahr € 7.9 Mio.) Diese finanzielle Unabhängigkeit ermöglicht es uns, flexibel auf Marktchancen zu reagieren und Investitionen eigenständig zu tätigen.

Das Eigenkapital ist um € 2,6 Mio. gestiegen. Davon entfallen € 0,7 Mio. auf den Jahresüberschuss.

Der Cashflow des Unternehmens beträgt im aktuellen Berichtszeitraum € 4.8 Mio.

3.7 Personalentwicklung

Der Fachkräftemangel in technisch orientierten Berufen und die langfristige Gewinnung von jungen Ingenieurinnen und Ingenieuren ist eine der größten Herausforderungen des Unternehmens. roeren ist ein junges Unternehmen mit einem Altersdurchschnitt im Jahr 2023 von 28 Jahren.

Alle Bestrebungen im Bereich Personalentwicklung ist durch unser Talentmanagement als eigene Säule in der Unternehmensstrategie verankert. Seit Gründung des Unternehmens ist es Teil unserer Strategie, junge Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger aus den technischen Fachrichtungen Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen an die Berufstätigkeit des Unternehmensberaters heranzuführen und über die langfristige Unternehmenszugehörigkeit in führende Rollen im Unternehmen zu entwickeln. Das organische Wachstum und die fast nicht vorhandene Fluktuation gilt als Indikator, dass sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch langfristig bei roeren wohlfühlen und das Unternehmen als eine Organisation verstehen, die interessante Aufgabenstellungen verbunden mit einer hohen Vergütung und persönlichen Weiterentwicklungsmöglichkeiten verbindet.

Zum 31.12.2023 sind 84 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei roeren tätig. 34 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind im Jahr 2023 in das Unternehmen eingetreten. Die unternehmensweite Frauenquote liegt bei 28%.

roeren beschäftigt zum 31.12.2023 18 Werkstudierende. Dabei ist die Werkstudententätigkeit im Unternehmen die klassische Einstiegsposition, die zum Ziel hat, dass der oder die Studierende nach Abschluss des Studiums in die Festanstellung übertritt. Erfreulicherweise konnten im Jahr 2023 drei Werkstudierende für die Festanstellung gewonnen werden.

Die fachliche und persönliche Weiterentwicklung aller Beschäftigten ist dem Unternehmen wichtig. So unterstützt roeren neben individuellen Weiterbildungsmöglichkeiten z.B. berufsbegleitende Studiengänge finanziell. Im Jahr 2023 hat ein Mitarbeiter dieses Angebot genutzt.

Neben der überdurchschnittlichen Vergütung, einer Unternehmenskultur mit flachen Hierarchien und einer dezidierten Fehlerkultur, sowie diversen Incentives und Benefits, welche kontinuierlich weiterentwickelt werden, konnten wir auch in 2023 unser Mitarbeiterwachstum steigern.

In 2023 wurden darüber hinaus projekthaft die Bereiche Arbeitssicherheit und der Aufbau einer Compliance-Organisation weiterentwickelt bzw. initiiert.

4. Bericht zur voraussichtlichen Entwicklung (Prognosebericht) mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken (Chancen- und Risikobericht)

4.1 Prognosebericht

Das Unternehmen prognostiziert eine weitere Zunahme des Umsatzes im Zeitraum der nächsten drei Jahre.

Die Prognose einer Umsatzsteigerung von jeweils 15% in den Jahren 2024, 2025 und 2026 für die Managementberatung im Produktionsumfeld basiert auf einer Kombination aus positiven Marktentwicklungen, wirtschaftlichen Trends, technologischen Fortschritten, regulatorischen Anforderungen, unternehmensspezifischen Stärken und strategischen Initiativen. Diese Faktoren zusammen unterstützen die Annahme, dass die Nachfrage nach Beratungsdienstleistungen in den kommenden Jahren kontinuierlich wachsen wird.

Ergänzt wird die positive Prognose der wirtschaftlichen Nutzung der Kernkompetenzen durch die prognostizierte Wertentwicklung sowie Zunahme der Ertragsstärke der Unternehmen, an welchen roeren beteiligt ist.

Für das Jahr 2024 gehen wir von einem Umsatz in Höhe von € 24 Mio. bis € 26 Mio. und einem Jahresüberschuss in einem Korridor von € 4.7 bis € 5.5 Mio. aus.

4.2 Risikobericht einschließlich Angaben zum Risikomanagement

In den vergangenen Jahren haben sich starke Verbindungen zu den Auftraggebern etabliert. Dies ist grundsätzlich positiv zu sehen, allerdings ist zu beachten, dass durch partielle Beendigungen von Geschäftsbeziehungen keine substanziellen Schäden verursacht werden. Daher sind für eine weitere Diversifizierung der Kundenstruktur Maßnahmen entwickelt worden, die kontinuierlich umgesetzt werden und das Ziel haben, die Kompetenzen von roeren auch in andere Bereiche zu transferieren. Dabei sollen die bestehenden und gewachsenen Strukturen zu Auftraggebern nicht gefährdet werden, sondern im Gegenteil auch durch einen mit der Diversifizierung einhergehenden Zuwachs an Erfahrung und Know-how weiter gestärkt werden.

roeren hat sich an vier Unternehmen beteiligt. Chancen und Risiken der Wertentwicklung und situatives Zusammenarbeiten werden über so genannte Beteiligungsmanager kontinuierlich beobachtet, analysiert und in der Steuerungsebene berichtet.

Mögliche Wertberichtigungserfordernisse in der Zukunft für den Fall, dass die strategischen Beteiligungen sich nicht so entwickeln, wie geplant, würden keine nennenswerten Beeinträchtigungen der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nach sich ziehen.

4.3 Chancenbericht

Die aktuell als Treiber des Unternehmenserfolgs gesehenen Faktoren werden auch für die zukünftige Entwicklung als tragfähige Säulen des Erfolgs gesehen. Die sinkenden Zahlen der Studierenden in einschlägigen Ingenieurstudiengängen mit einer dadurch einhergehenden weiteren Verringerung der Verfügbarkeit von ingenieurbezogenem Fachpersonal, die starke Konzentration produzierender Unternehmen auf deren Kernkompetenz und die Notwendigkeit, komplexe Zusammenhänge (auch durch den zunehmenden Einsatz digitaler Werkzeuge im Produktionsumfeld und in der Steuerung von Lieferketten) bewerten zu müssen, zeigt den unverändert steigenden Bedarf an den Leistungen des Unternehmens. Um diese Chancen weiterhin nutzen zu können, wird weiter auf organisches Wachstum, finanzielle Unabhängigkeit und kontinuierliche Professionalisierung von Prozessen und Strukturen gesetzt.

5. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten

Das Unternehmen besitzt keinerlei externe Finanzzuflüsse und ist ausschließlich durch Eigenkapital finanziert. Ein besonderes Risiko im Zusammenhang mit der Verwendung von Finanzinstrumenten (etwa Liquiditätsrisiken, Kreditrisiken, Marktpreisrisiken (einschließlich Zinsänderungs- und Wechselkursrisiken) wird daher nicht gesehen.

6. Sonstige Angaben nach §289 Abs. 2 S. 1 Nr. 2 und 3

Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in Olching, und darüber hinaus bestehen zwei unselbstständige Niederlassungen in München und Landshut.

Zu den eingesetzten wesentlichen Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Weiterhin besteht das Risiko von Forderungsausfällen. Das Forderungsausfallrisiko wird bei uns allerdings als gering eingestuft. Soweit Ausfallrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

Die Leistungsfähigkeit unseres Unternehmens ist auch von der Finanzausstattung abhängig. Die vorhandenen Bankguthaben und die verfügbaren Kreditlinien stellen nach unserer Einschätzung eine ausreichende Finanzierung und Liquidität sicher.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Dabei verfolgen wir eine konservative Risikopolitik.

Durch zielgerichtete Teilnahmen an öffentlich geförderten Forschungsprogrammen, intensive Anbindung an regional situierte Hochschulen und Universitäten, Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und aktive Netzwerkpolitik in Region und fachspezifischen Communities werden Marke und Kompetenz gestärkt und Wege für eine erfolgreiche Zukunft gebahnt.

 

Olching, 09.08.2024

Bilanz

Aktiva

scroll
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 3.109.974,00 872.415,00
I. Sachanlagen 1.438.305,00 801.115,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.438.305,00 801.115,00
II. Finanzanlagen 1.671.669,00 71.300,00
1. Beteiligungen 1.671.669,00 71.300,00
B. Umlaufvermögen 13.495.995,66 12.150.526,77
I. Vorräte 405.290,86 2.091,50
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.461.201,23 4.260.762,69
1. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 861.324,18 326.679,73
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 835.000,00
2. sonstige Vermögensgegenstände 4.599.877,05 3.934.082,96
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 373.568,05 360.538,75
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 7.629.503,57 7.887.672,58
C. Rechnungsabgrenzungsposten 8.663,05 4.268,61
Aktiva 16.614.632,71 13.027.210,38

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 9.262.452,84 6.663.126,35
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 4.783.981,25 2.929.835,29
III. Jahresüberschuss 4.453.471,59 3.708.291,06
B. Rückstellungen 2.177.086,21 5.047.818,17
C. Verbindlichkeiten 5.175.093,66 1.316.265,86
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 5.175.093,66 1.286.265,86
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 30.000,00
Passiva 16.614.632,71 13.027.210,38

Gewinn- und Verlustrechnung

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1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 18.179.501,34 12.508.613,63
2. Personalaufwand 10.397.855,97 6.479.703,06
a) Löhne und Gehälter 9.463.151,90 5.837.608,54
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 934.704,07 642.094,52
davon für Altersversorgung 3.607,56 3.023,04
3. Abschreibungen 362.786,61 208.009,26
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 362.786,61 208.009,26
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.055.201,34 564.409,34
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 52.035,77 5.462,56
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.500,00 12.216,64
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.955.298,12 1.537.502,83
8. Ergebnis nach Steuern 4.458.895,07 3.712.235,06
9. sonstige Steuern 5.423,48 3.944,00
10. Jahresüberschuss 4.453.471,59 3.708.291,06

Anhang

A. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bilanzierung erfolgt nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften.

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden mit den Anschaffungskosten abzüglich der planmäßigen Abschreibungen aktiviert. Die Nutzungsdauer beträgt 3 bis 13 Jahre. Abschreibungen aufgrund steuerlicher Sondervorschriften wurden nicht vorgenommen. Teilwertabschreibungen waren nicht vorzunehmen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Einzelanschaffungskosten bis EUR 800,00 wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt.

Die Vorräte wurden in geleistete Anzahlungen und in unfertige Leistungen untergliedert.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zum Nennwert abzüglich einer Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% für das Ausfallrisiko, Beitreibungskosten sowie Zinsverluste bewertet.

Die sonstigen Vermögensgegenstände und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bilanziert.

Die Rückstellungen berücksichtigen die ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen passiviert.

B. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens gemäß § 268 Abs. 2 HGB ist ausgehend von den historischen Anschaffungskosten dargestellt.

Anschaffungs- und Herstellungskosten

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01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Agbänge
EUR
Umbuchungen
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 8.900,00 0,00 0,00 0,00 8.900,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.194.365,72 1.055.531,61 306.714,02 0,00 1.943.183,31
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 71.300,00 1.600.369,00 1.671.669,00
Summe 1.274.565,72 2.655.900,61 306.714,02 0,00 3.623.752,31

Kumulierte Abschreibungen

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01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Agbänge
EUR
Umbuchungen
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 8.900,00 0,00 0,00 0,00 8.900,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 393.250,72 362.786,61 251.159,02 0,00 504.878,31
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe 402.150,72 362.786,61 251.159,02 0,00 513.778,31

Buchwerte

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31.12.2023
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.438.305,00 801.115,00
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 1.671.669,00 71.300,00
Summe 3.109.974,00 872.415,00

Beteiligungen an Kapitalgesellschaften

Die Gesellschaft ist seit 27.10.2020 mit 40,00 % am Stammkapital der Grecu GmbH, Landshut beteiligt. Deren Stammkapital beträgt EUR 25.000,00. Die Bilanz weist zum Stichtag 31.12.2022 ein Eigenkapital von EUR 24.733,36 aus. Der Jahresfehlbetrag betrug im Jahr 2022 EUR 9.866,50. Das Jahresergebnis für 2023 lag bei Bilanzerstellung nicht vor.

Die Gesellschaft ist seit 12.11.2020 mit 5,00 % am Stammkapital der Roeren & Gergen Germany GmbH, Landshut beteiligt. Deren Stammkapital beträgt EUR 226.000,00. Die Bilanz weist zum Stichtag 31.12.2022 ein Eigenkapital von EUR 161.224,99 aus. Der Jahresfehlbetrag im Jahr 2022 betrug EUR 48.391,53. Das Jahresergebnis für 2023 lag bei Bilanzerstellung nicht vor.

Die Gesellschaft erwarb am 06.04.2022 Geschäftsanteile in Höhe von 10 % an der Aperion Analytics GmbH, München zum Kaufpreis von EUR 50.000,00. Am 01.02.2023 erwarb sie weitere Anteile von 7% zum Kaufpreis von EUR 100.000,00. Das Stammkapital beträgt EUR 25.000,00 und die Bilanz weist zum 31.12.2023 ein Eigenkapital von EUR 712.531,96 aus. Der Jahresüberschuss im Jahr 2023 betrug EUR 460.662,99.

Die Gesellschaft erwarb am 30.06.2023 eine Beteiligung in Höhe von 4,617% an der E-Works Mobility GmbH, Ismaning zum Kaufpreis von EUR 1.500.369,00. Das Stammkapital beträgt EUR 49.014,00. Die Bilanz weist zum 31.12.2023 ein Eigenkapital von EUR 1.213,221,31 aus. Der Jahresfehlbetrag im Jahr 2023 betrug EUR 3.134.659,12.

Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht

In der Bilanz sind Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, in Höhe von EUR 835.000,00 (Vj. EUR 325.000,00) mit einer Laufzeit von über 1 Jahr ausgewiesen.

Sonstige Vermögensgegenstände

Es bestehen Forderungen in Höhe von EUR 343.238,75 (Vj. EUR 343.238,75) mit einer Laufzeit von über 1 Jahr.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten Rückstellungen für Urlaubsansprüche der Mitarbeiter sowie Jahresabschluss- und Prüfungskosten.

Im Vorjahresabschluss wurden die Rückstellungen für Mitarbeiterprämien in Höhe von EUR 2.843.248,00 gem. § 266 Abs. 3 HGB unter Passiva B.3 "sonstige Rückstellungen" ausgewiesen. Der Ausweis im Berichtsjahr in Höhe von EUR 3.720.344,00 erfolgt nun unter den "sonstigen Verbindlichkeiten" bei Passiva C.8, da es sich um feststehende Verpflichtungen handelt, die dem Grunde und der Höhe nach bis zur Bilanzerstellung feststehen. Der Vorjahresausweis wurde nicht umgegliedert, deshalb ist der Vorjahresvergleich hier nur eingeschränkt möglich.

Verbindlichkeiten

Laufzeit der in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten:

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Laufzeit bis 1 Jahr Laufzeit 1 - 5 Jahre Laufzeit > 5 Jahre gesamt
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (Vorjahr) 327.742,93 327.742,93
(401.297,45) (401.297,45)
2. Sonstige Verbindlichkeiten (Vorjahr) davon aus: 4.847.350,73 4.847.350,73
- Steuern EUR 1.100.060,56 (Vj. EUR 874.280,83) (914.968,41) (914.968,41
- im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 26.946,17 (Vj. EUR 8.149,81)
5.175.093,66 5.175.093,66
Vorjahr (1.316.265,86) (1.316.265,86)

Sonstige finanzielle Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3 und 3a HGB

Die finanziellen Verpflichtungen aus den zum 31. Dezember 2023 bestehenden Miet- und Leasingverträgen stellen sich wie folgt dar:

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in 2024 EUR Gesamt
EUR
Leasing- und Mietvetrtäge 97.684,00 747.237,00

C. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Angaben gem. § 285 Nr. 31 HGB

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Investitionszuschüsse von TEUR 341 (Vj. TEUR 123) sowie verrechnete sonstige Sachbezüge Fahrzeuge von TEUR 191 (Vj. TEUR 118) enthalten.

D. Ergänzende Angaben

Geschäftsführung

Im Berichtsjahr war als Geschäftsführer bestellt:

- Prof. Dr. Sven Roeren, Dipl.-Ingenieur

Er ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Belegschaft

Im Jahresdurchschnitt waren 52 Mitarbeiter (Vj. 33) Vollzeit beschäftigt. Daneben waren noch 4 Personen (Vj. 3) als Teilzeitbeschäftigte angestellt. Die Gesamtbelegschaft betrug damit im Durchschnitt 56 (Vj. 36).

Vorschlag über die Verwendung des Ergebnisses

Der Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen, von dem Jahresüberschuss 2023 in Höhe von EUR 4.453.471,59 einen Betrag in Höhe von EUR 2.226.735,80 an den Gesellschafter auszuschütten und den Restbetrag von EUR 2.226.735,79 in den Gewinnvortrag von EUR 4.783.981,25 einzustellen sowie diesen saldierten Betrag in Höhe von EUR 7.010.717,04 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Olching, den 31. Juli 2024

Roeren GmbH

gez. Prof. Dr. Sven Roeren

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 12.08.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Roeren GmbH

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der Roeren GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Roeren GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Neusäß 09. August 2024

Dipl.-Kfm. Gunther Eppinger, Wirtschaftsprüfer

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