JB Architekten GmbH mederer erb nienemann kowarschik
Selbe AdresseArchitekturbüros für Orts-, Regional- und Landesplanung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Maximilian Alexander Venzke seit 1.2.2023 | Geschäftsführer |
Aurélien Francis Alphonse Marie Dubly seit 1.2.2023 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
5 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 5 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 1.50% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Eberle Systems GmbH (vormals: sotus 839. GmbH)Nürnberg (vormals: Frankfurt am Main)Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023der Eberle Systems GmbH, NürnbergA. Allgemeine Angaben Die Eberle-Gruppe umfasst derzeit die folgenden Unternehmen: - Eberle Systems GmbH - Eberle Controls GmbH. In den letzten 90 Jahren hat sich das Traditionsunternehmen Eberle Controls GmbH zu einem der führenden Spezialisten für die Steuerung von Heizungs- und Klimaanlagen entwickelt. Das Unternehmen operiert von seinem Hauptsitz in Nürnberg aus und ist in Deutschland Marktführer für Raumthermostate und die für deren Betrieb notwendigen Installationsprodukte in Privathaushalten sowie für öffentliche und gewerbliche Bauten. Die Eberle Systems GmbH befindet sich im mehrheitlichen Besitz von Borromin Capital Fund IV SCS, SICAV-RAIF ("Borromin") und wurde am 5. August 2022 gegründet. Mit dem Ziel, die nächsten Wachstumsschritte zu unterstützen, erwarb Borromin mit Kaufvertrag vom 29. September 2022 über die Eberle Systems GmbH mit qualifizierter Mehrheit die operativ tätige Eberle Controls GmbH mit Sitz in Nürnberg zum 1. Dezember 2022 von der Schneider Electric Holding Germany GmbH, Berlin. Gemeinsam mit dem Management wird Borromin den weiteren regionalen Ausbau der Gruppe in Deutschland und Europa vorantreiben und die Weiterentwicklung der Unternehmensstruktur, personell und strategisch, unterstützen. Mit der Eberle Controls GmbH als verbundenes Unternehmen wurde ein Ergebnisabführungsvertrag zum 1. Dezember 2022 abgeschlossen. B. Wirtschaftsbericht B.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen "Im Jahr 2023 ist die deutsche Wirtschaft um 0,3 Prozent geschrumpft. Im Schlussquartal war die Entwicklung nach vorläufigen Angaben ebenfalls rückläufig (BMF Monatsbericht Januar 2024). Besonders kräftig schrumpfte die Wertschöpfung im letzten Quartal in der Industrie und der Bauwirtschaft. Gründe waren u. a. der Mangel an Aufträgen, der schneereiche Dezember und ein außergewöhnlich hoher Krankenstand." (IFO, März 2024) "Die Auftragsentwicklung der deutschen Elektro-Industrie im gesamten Jahr 2023 wurde von Destatis nachträglich leicht nach oben korrigiert. Statt minus 2,2% stehen hier jetzt nur noch minus 1,9% zu Buche." (ZVEI-Konjunkturbarometer-März-2024) . "Im Jahr 2023 wurde in Deutschland der Bau von 260 100 Wohnungen genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, waren das 26,6 % oder 94 100 Wohnungen weniger als im Jahr 2022. Niedriger war die Zahl der Baugenehmigungen zuletzt im Jahr 2012 (241 100 Wohnungen). Zum Rückgang der Bauvorhaben im Jahr 2023 dürften unter anderem gestiegene Kosten für Baumaterialien und verschlechterte Finanzierungsbedingungen beigetragen haben." (Statistisches Bundesamt Februar 2024) "Im Gegensatz zu den Wärmeerzeugern profitierten heiztechnische Systemkomponenten wie Heizkörper (-22%) oder Fußbodenheizungen (-42%) nicht von dem Boom. Ursächlich hierfür ist in erster Linie die eingebrochene Neubautätigkeit. In der zweiten Jahreshälfte sorgte die Debatte um die Novelle des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) und die künftige Förderkulisse für eine gesteigerte Nachfrage bei der Modernisierung von Ölund Gasheizungen, während sich der Absatz von Wärmepumpen rückläufig entwickelte." (BDH, Heizungsindustrie, Februar 2024) B. 2. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft Im Kalenderjahr 2023 verzeichnete das von Eberle adressierte Marktsegment einen nicht vorhersehbaren starken Umsatzrückgang, der vor allem aus den folgenden Faktoren resultierte: - Stornierung oder Verschiebung von Neubauten aufgrund gestiegener Zinssätze und Baukosten (Inflation bei Rohstoffen und Arbeitskräften) - Lagerabbau bei Kunden aufgrund des schwierigen Marktumfelds und Cash-Management- Maßnahmen (Einmaleffekt) - Unsicherheit auf dem Renovierungsmarkt mit unklaren staatlichen Förderprogrammen führte zu Verzögerungen im Entscheidungsprozess der Endkunden Dieser Marktrückgang war zum Zeitpunkt der Erstellung des Jahresabschluss 2022 und der dort abgegebenen Prognose für das Geschäftsjahr 2023 nicht vorhersehbar, aber konnte vor allem mit höheren Umsätzen durch Markanteilsgewinne, Produkteinführungen, Sortimentsbereinigungen sowie einer Stärkung des Eigenmarkengeschäftes teilweise kompensiert werden. Aus Sicht der Geschäftsleitung unterstreichen das erreichte Umsatzwachstum mit Produkten unter der Eberle-Marke sowie die Verbesserungen der Brutto- und EBITDA-Margen die 2022 gestartete Strategie, das Geschäft der Gesellschaft auf profitable Kundenund Marktbereiche zu fokussieren. B. 2.1 Ertragslage Der Umsatzrückgang im Geschäftsjahr 2023 war insbesondere auf die gezielte Sortimentsbereinigung sowie den nicht vorhersehbaren Nachfragerückgang im OEM- und Schalterherstellerkanal ab dem 2. Quartal 2023 aufgrund der eingangs beschriebenen Marktfaktoren zurückzuführen. Die Umsätze mit Großhändlern konnten dagegen ein leichtes Wachstum verzeichnen, da es der Gesellschaft durch die positive Markenbekanntheit gelang, Marktanteile von Wettbewerbern durch den Vertrieb von Produkten unter der Eberle-Marke zu gewinnen. Auch in anderen Bereichen konnten die Umsätze leicht gesteigert werden. Die Verbesserung der Bruttomarge im abgelaufenen Geschäftsjahr resultiert im Wesentlichen aus Produkt- und Kundenmix-Effekten. Darüber hinaus trägt auch die Entspannung an den Rohstoffmärkten nach den corona-bedingten Lieferkettenproblemen im Bereich der elektronischen Komponenten im Jahr 2022 zur Verbesserung der Bruttomarge bei. Die Entwicklung der Personalkosten reflektiert den Aufbau der Unternehmensstruktur, um nach der Ausgliederung aus der Schneider Electric Gruppe entsprechende Leistungen mit eigenem Personal erbringen zu können. Darüber hinaus sind auch tarifbedingte Entgelterhöhungen und Inflationsprämien in den Personalkosten enthalten. Auch die sonstigen betriebliche Aufwendungen sind größtenteils durch die Ausgliederung aus der Schneider Electric Gruppe und beispielsweise durch die damit verbundenen Anschaffungen im Bereich IT geprägt. Zusammenfassend ist es der Unternehmensleitung trotz des schwierigen Marktumfelds im Geschäftsjahr 2023 gelungen, nach der Ausgliederung aus der Schneider Electric Gruppe erfolgreich die notwendigen eigenen Strukturen aufzubauen und das Margenniveau zu steigern. B. 2.2 Vermögenslage Die Bilanzsumme zum 31. Dezember 2023 beträgt TEUR 49.461 und hat sich im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 60.044) reduziert, was im Wesentlichen auf Verpflichtungen, die sich im Zusammenhang mit dem Unternehmensverkauf gegenüber dem Altgesellschafter Schneider Electric Holding GmbH aus dem Kaufvertrag aus dem Jahr 2022 ergeben haben, zurückzuführen ist. Weitere Verpflichtungen gegenüber der Schneider Electric Holding GmbH aus dem Unternehmensverkauf bestehen nicht mehr. Das Sachanlagevermögen (TEUR 3.101) besteht im Wesentlichen aus den für die Produktion erforderlichen Maschinen und Anlagen sowie der Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die Vorräte belaufen sich auf TEUR 5.551 und wurden als Reaktion auf das Marktumfeld und eine generell bessere Materialverfügbarkeit nach der Entspannung der Lieferkettenprobleme im Geschäftsjahr 2022 im abgelaufenen Geschäftsjahr reduziert. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände betragen zum 31. Dezember 2023 TEUR 2.714. Die liquiden Mittel belaufen sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 4.092. Das Eigenkapital (TEUR 9.311) besteht aus dem gezeichneten Kapital (TEUR 100), der Kapitalrücklage (TEUR 11.900), dem Gewinnvortrag (TEUR -1.943) sowie dem Konzernjahresfehlbetrag (TEUR -746). Die Rückstellungen umfassen die Pensionsrückstellungen (TEUR 7.436), Steuerrückstellungen (TEUR 30) sowie die sonstigen Rückstellungen (TEUR 2.399). Bei den sonstigen Rückstellungen handelt es sich im Wesentlichen um sonstige Lohnnebenkosten und Urlaub, Prüfungs- und Rechtskosten, Garantiekosten und Kundenrabatte, sowie erhaltene aber noch nicht in Rechnung gestellte Wareneingänge. Unter den Verbindlichkeiten (TEUR 26.679) werden insbesondere Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (TEUR 17.400) und gegenüber Gesellschaftern (TEUR 10.656) aus der Transaktionsfinanzierung, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 1.297) sowie sonstige Verbindlichkeiten (TEUR 326). B. 2.3 Finanzlage Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit (indirekte Methode) beläuft sich für das abgelaufene Geschäftsjahr auf TEUR 2.535. Weiterhin ergibt sich ein Cashflow aus der Investitionstätigkeit in Höhe von TEUR -1.217. Darüber hinaus beläuft sich der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit auf TEUR -8.767, welcher sich aus ausgezahlten Zinsen und Tilgung für aufgenommene Kreditverbindlichkeiten (TEUR -2.494) sowie die vertraglich vereinbarten Zahlungen an die ehemalige Muttergesellschaft Schneider Electric Holding GmbH (TEUR -6.182), die ebenfalls aus dem Kassenbestand gezahlt wurden, zusammensetzt. Als wesentliche Finanzierungsmaßnahme ist die Finanzierung der Eberle Gruppe im Rahmen des Erwerbs der operativen Gesellschaften zu benennen. Diese besteht aus zwei Tilgungskrediten von Kreditinstituten in Höhe von insgesamt TEUR 17.400 und einer Betriebsmittelinie in Höhe von TEUR 3.000. Mit den finanzierenden Banken wurde die Einhaltung bestimmter Finanzkennzahlen (Financial Covenants) vereinbart, die im abgelaufenen Geschäftsjahr stets eingehalten wurden. Weiterhin bestehen Gesellschafterdarlehen, welche sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 10.656 inklusive Zinsen belaufen. Die Konditionen, zu denen der Kreditvertrag zur Gruppenfinanzierung abgeschlossen wurde, entsprechen aktuellen marktüblichen Konditionen. Der Finanzmittelfonds (Bankguthaben und Kasse) liegt zum Stichtag bei TEUR 4.092. Die Gesellschaft ist jederzeit in der Lage, ihre kurzfristigen Verpflichtungen aus dem operativen Cashflow zu bedienen. B. 3. Forschung & Entwicklung Die Firma Eberle konzipiert und entwickelt alle Produkt- und Systemlösungen am Standort Nürnberg in Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern und Lieferanten. Kundenund Marktbedürfnisse werden lokal in Deutschland über die eigene Service-, Marketingund Vertriebsorganisation identifiziert. Diese Marktnähe ermöglicht eine möglichst bedarfsnahe Entwicklung und auch die Unterstützung der Kunden mit Produktanpassungen bzw. spezifischen Kundenentwicklungen. Im Rahmen seiner Ausgliederung aus dem Schneider Electric Konzern hat Eberle sein in Nürnberg ansässiges F&E-Team und auch die Marketing-Abteilung verdoppelt. Im Laufe des Jahres 2024 werden wesentliche Teile des aktuellen Produktportfolios durch neue Produkteinführungen gestärkt. So wurde bereits im Februar 2024 unter dem neuen Setup das erste neue Produkt auf den Markt gebracht: ein smarter Thermostat mit Nutzung des neuen Matter Kommunikationsprotokolls - das erste in Deutschland. B 4. Investitionen und Anlagevermögen des operativen Unternehmens Im Geschäftsjahr 2023 wurden größere Investitionen in die weitere Optimierung der Produktion von bi-metall Thermostaten und die Neuentwicklung von Produkten getätigt. Darüber hinaus wurde nach der Ausgliederung aus der Schneider Electric Gruppe ebenfalls Soft- und Hardware im IT-Bereich angeschafft. Grund und Boden mit aufstehenden Gebäuden werden angemietet. B 5. Personal Die Mitarbeiterzahl am 31. Dezember betrug 135, davon 132 Mitarbeiter in der Eberle Controls GmbH und 3 Geschäftsführer in der Eberle Systems GmbH. Insbesondere in den Zentralfunktionen wurden Mitarbeiter im Rahmen der Ausgliederung aus dem Schneider Electric Konzern eingestellt und hierdurch entsprechende Strukturen geschaffen. In der Produktion wurde dagegen auf das niedrigere Umsatzniveau reagiert indem freigewordene Stellen durch Abgänge nur teilweise neubesetzt wurden. B 6. Produktion Das Produktionsniveau der Eberle Controls GmbH wurde im Geschäftsjahr 2023 als Reaktion auf die Marktentwicklungen gesenkt. Hierfür wurden zum einen freigewordene Stellen von Abgängen nicht neubesetzt und deutlich weniger Zeitarbeiter eingesetzt aber auch die Produktionsabläufe angepasst. Hinsichtlich der Produktionsverfahren kam es im abgelaufenen Geschäftsjahr aber zu keinen wesentlichen Anpassungen bei der Gesellschaft. B 7. Lieferkette und Einkauf Ziel ist es, durch Marktbeobachtungen und nachhaltige Beschaffungslösungen einen Mehrwert für die operativen Unternehmensbereiche zu erreichen. Aufgrund des diversifizierten Produktportfolios kommen eine Vielzahl von Rohstoffen und Komponenten zum Einsatz. Diese sind Kunststoffe, Edelmetall, Metalle und elektromechanische sowie elektronische Komponenten. Etwaige Preisrisiken werden aktiv beobachtet und über Laufzeiten von Rahmenverträgen gesteuert. Darüber hinaus wird bei kritischen Komponenten eine Second Source Strategie verfolgt, um hierdurch entstehende Risiken bestmöglich zu reduzieren. Aufgrund der der Entspannung der Lieferkettenprobleme im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie und der damit einhergehenden besseren Materialverfügbarkeit konnten die in den Vorjahren aufgebauten Sicherheitsbestände im Geschäftsjahr 2023 wieder auf ein normales Level reduziert werden. B 8. Umwelt, Gesundheit und Sicherheit Aufgrund der Art der Produktion (hauptsächlich Montage) gibt es nur sehr wenige kritische Umweltaspekte. Eberle achtet jedoch sehr auf die Einhaltung deutscher und europäischer Normen für den Transport, die Lagerung, die Behandlung und die Entsorgung von klassifizierten Produktionsmaterialien. Der CO 2 -Fußabdruck wurde in diesem Jahr aufgrund des geringeren Produktionsvolumens und der reduzierten Anzahl an Wechselschichten besonders stark reduziert. Wir werden auch immer von externen Beratern im Bereich Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz beraten. Dadurch können wir Maßnahmen festlegen, die uns dabei helfen, unser Ziel einer unfallfreien Produktion zu erreichen. Im Laufe des Geschäftsjahres wurden mehrere externe und/oder interne Qualitätsaudits durchgeführt (ISO 9001, ISO 50001 und UL für die Produktreihe der Industriethermostate), die alle eine Übereinstimmung mit den Anforderungen ergaben. C. Prognosebericht C.1. Einschätzung der künftigen Entwicklung "Eine Belebung der wirtschaftlichen Dynamik lässt zu Jahresbeginn 2024 noch auf sich warten, die kurzfristigen Erwartungen der Unternehmen blieben zuletzt branchenübergreifend pessimistisch. (BMF Monatsbericht Januar 2024). Gesamtwirtschaftlich stellt der Ukraine-Krieg nach wie vor eine Gefahr für die deutsche Wirtschaft dar, sowohl Sicherheitspolitisch als auch energiepolitisch." (BMF-Jahresbericht 204 Februar 2024) "Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt wird in diesem Jahr nur um 0,2% im Vergleich zum Vorjahr zunehmen. Anders als erwartet, befindet sich die deutsche Wirtschaft im Winterhalbjahr 2023/24 in einer Rezession. Insbesondere die Erholung der Industriekonjunktur setzt erst später ein." (Ifo, März 2024) Die anhaltende Unsicherheit im Wohnungsbau, getrieben durch die bis zuletzt unklare Zinspolitik und Wohnungsbaupolitik lassen nur bedingt eine Einschätzung für 2024 zu. Die Prognosen der Wohnungsbaufertigstellungen reichen von -2% (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung, Dezember 2023), bis -17% (IFO, Januar 2024). Andererseits ist im ersten Quartal 2024 das Gebäude Energie Gesetzt (GEG) in Kraft getreten. Die begleitenden Fördermaßnahmen müssen sich allerdings noch als wirksam erweisen. C 2. Prognose für das folgende Geschäftsjahr Wir sehen im ersten Quartal erste Anzeichen, dass sich Lagerreduzierungseffekte aus 2023 stabilisieren. Dies sollte im Jahr 2024 zu einem Gegeneffekt führen. Neue Produkteinführungen, nicht zuletzt unsere neue Generation von smarten Thermostaten auf Matter-Basis sowie die zu erwartende Auflösung des Investitionsstaus im Heizungssanierungsbereich getrieben durch das in Kraft getretene GEG dürften dazu beitragen, dass im Geschäftsjahr 2024 wieder steigende Umsätze verzeichnet werden können. Durch die Fortführung der Produkt-Mix-Verbesserung sollte außerdem die Profitabilität des Unternehmens positiv beeinflusst werden. D. Chancen und Risiken Für die Gesellschaft gilt auch für 2024, sich weiter auf sein Kerngeschäft zu konzentrieren und dieses zu stärken, vor allem in Vorbereitung auf einen sich erholenden Wohnungsbaumarkt und erhöhten Sanierungsbedarf für energieeffiziente Heizungslösungen. Beide Trends, Wohnungsknappheit und nachhaltiger Umgang mit Ressourcen, bleiben unverändert Kernthemen für den deutschen Markt und die deutsche Wirtschaft. Die aktuell konjunkturell bedingte Verlangsamung stellt diese nicht in Frage. Schwer abschätzbar sind weitere Versorgungsengpässe aufgrund geo-politischer Einflüsse, allen voran der Russland-Ukraine Krieg, der auch weiterhin zu erheblich Auswirkungen auf die Zinspolitik, die Energieversorgung als auch auf die Materialbeschaffung führen könnte. Die Lieferketten wurden dahingehend allerdings bereits angepasst und entsprechende Vorkehrungen getroffen. Die Stärkung der Eberle-Marke und damit verbundene der weitere Ausbau von Partnerschaften mit Wachstum-Kunden, unter anderem innovativen OEMs, werden die Nachhaltigkeit des zukünftigen Wachstums sicherstellen. Die Gesamtrisikosituation ergibt sich für die Gesellschaft aus den vorab dargestellten Einzelrisiken. Risiken, die den Bestand oder die Entwicklung des Unternehmens wesentlich gefährden könnten, sind nicht erkennbar. Mögliche Betriebsrisiken sind Gegenstand der monatlichen Betriebsanalyse-Konferenzen und werden von der Eberle Betriebsleitung überprüft. KonzernbilanzAktiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
KonzernkapitalflussrechnungKonzernkapitalflussrechnung vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 EBERLE Systems GmbH Nürnberg
KonzerneigenkapitalspiegelKonzerneigenkapitalentwicklung vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 EBERLE Systems GmbH Nürnberg
Konzernanhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023Eberle Systems GmbH, NürnbergAllgemeine Hinweise Der vorliegende Konzernabschluss wurde nach den §§ 290 bis 314 HGB sowie nach den entsprechenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung erstellt. Die Gliederung des Konzernabschlusses erfolgt nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des HGB. Die Konzerngewinn- und -Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Der Konzernabschluss wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt. Die Jahresabschlüsse des Mutterunternehmens wie auch aller konsolidierter Tochterunternehmen wurden in Euro aufgestellt. Registerinformationen Die Gesellschaft und Konzernmutter- ist unter der Firma Eberle Systems Gesellschaft mit beschränkter Haftung mit Sitz in Nürnberg im Handelsregister des Amtsgerichts Nürnberg unter der Nummer HRB 41370 eingetragen. Konsolidierungskreis und Angaben zum Beteiligungsbesitz Die Eberle Systems GmbH ist Mutterunternehmen im Sinne des § 290 HGB. In den Konzernabschluss werden die folgenden Tochtergesellschaften im Rahmen der Vollkonsolidierung einbezogen (§§ 300 bis 307 HGB): Name des Unternehmens Sitz des Unternehmens Anteilsquote Eberle Controls GmbH Nürnberg 100 Daneben gibt es keine assoziierten Unternehmen nach § 311 HGB oder Unternehmen die nach § 310 HGB nur anteilsmäßig einzubeziehen wären. Konsolidierungsmethoden Kapitalkonsolidierung Das Vermögen und die Schulden wurden nach einheitlichen Grundsätzen bewertet. Die Wertansätze der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile an den in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen wurden mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals der Tochterunternehmen verrechnet. Die Verrechnung erfolgte für Erstkonsolidierungen bzw. für erstmalige Einbeziehungen nach der Neubewertungsmethode (§ 301 HGB). Schuldenkonsolidierung Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den konsolidierten Unternehmen werden im Rahmen der Schuldenkonsolidierung eliminiert (§ 303 HGB). Zwischenergebniseliminierung Zwischengewinne werden sowohl bei konzerninternen Anlagenverkäufen als auch bei konzerninternen Liefer- und Leistungsbeziehungen eliminiert (§ 304 HGB). Aufwands- und Ertragseliminierung In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung werden die Erlöse aus Innenumsätzen sowie andere konzerninterne Erträge mit den dazugehörigen Aufwendungen erfolgsneutral verrechnet (Aufwands- und Ertragskonsolidierung). Latente Steuern Auf die ergebniswirksamen Konsolidierungsvorgänge werden Steuerabgrenzungen vorgenommen, soweit sich der abweichende Steueraufwand in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich ausgleicht. Latente Steuern auf den Geschäftswert aus Kapitalkonsolidierung wurden entsprechend § 306 Satz 3 HGB nicht erfasst. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte wurden gem. § 248 Abs. 2 HGB aktiviert. Die anteiligen Stunden, die unser Entwicklungsteam für die Entwicklung von zwei neuen Thermostaten aufgewendet hat, wurden aktiviert und sind wertmäßig von untergeordneter Bedeutung. Ab dem Zeitpunkt der Inbetriebnahme werden die selbst geschaffenen gewerblichen Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte planmäßig abgeschrieben. Die Abschreibung erfolgt linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 5 Jahren. Die selbst geschaffenen gewerblichen Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte wurden auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten und Fertigungslöhnen auch angemessene Teile der Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt wurden. Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Den planmäßigen Abschreibungen liegt eine Nutzungsdauer von 3 - 5 Jahren zugrunde. Geschäfts- oder Firmenwerte werden planmäßig über ihre Nutzungsdauer abgeschrieben. Soweit erforderlich werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten der selbst erstellten Anlagen werden neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die durchschnittliche Abschreibungsdauer für Werkzeuge und Computer beträgt 5 Jahre, während wir für Maschinen eine Abschreibungsdauer von 10 Jahren ansetzen. Die Berechnung der Abschreibungen ermittelt sich durch die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer. Die Abschreibungen werden linear vorgenommen. Anlagenzugänge des beweglichen Sachanlagevermögens werden linear abgeschrieben und im Zugangsjahr wurde die Abschreibung pro-rata temporis verbucht. Geringwertige Anlagegüter wurden als Sammelposten kapitalisiert und über 5 Jahre abgeschrieben nach § 6 Abs. 2a Satz 1 EstG: Die Untergrenze beträgt 250 EUR, die Obergrenze 1.000 EUR. Das Vorratsvermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten auf Basis von Standardkosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Roh-, Hilfs und Betriebsstoffe werden mit den Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Tageswerten am Bilanzstichtag bewertet. Die unfertigen Erzeugnisse wurden über die Fertigungsaufträge per 31. Dezember 2023 erfasst. Dabei wurden alle für die Bewertung relevanten Herstellungskosten berücksichtigt. Die fertigen Erzeugnisse werden mit den Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden nicht aktiviert. Wo zutreffend, wurde verlustfrei bewertet, d.h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Für Verluste aus Liefer- und Abnahmeverpflichtungen sind in angemessener Höhe Rückstellungen gebildet. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind abgezinst. Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten berücksichtigt den für Folgejahre betreffenden Anteil bereits geleisteter Zahlungen. Das Eigenkapital wird zum Nennwert angesetzt und ist vollständig eingezahlt. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach der sog. Projected-Unit-Credit-Methode (PUC-Methode) unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 1,82 % gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 0,0 % und erwartete Rentensteigerungen mit 2,30 % berücksichtigt. Die Fluktuation wurde in Abhängigkeit von Alter und Geschlecht der Personen mit 0-4 % berücksichtigt. Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen verrechnet. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Es gibt keine Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr und daher wurde keine Abzinsung vorgenommen. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Latente Steuern werden mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz (ca. 32%) auf Basis temporärer Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden und ihren steuerlichen Wertansätzen ermittelt. Es wurden latenten Steuern aus den Konsolidierungsmaßnahmen, das heißt die Differenzen aus der Neubewertung des Eigenkapitals im Zuge der Erstkonsolidierung angesetzt. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Aus der Erstkonsolidierung der Eberle Controls GmbH resultiert ein aktiver Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 36.001, von denen TEUR 34.294 als Geschäftswert aktiviert wurden. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird gem. § 309 Abs. 1 HGB i.V.m. § 253 Abs. 3 HGB, auf Grund der Erfahrungswerte in der Branche, über eine Nutzungsdauer von zwanzig Jahren linear abgeschrieben. Die Nutzungsdauer des Konzern-Goodwills ergibt sich aus der Kaufpreisallokation der Vermögenswerte, die letztlich nicht als eigenständige Vermögenswerte aktiviert werden, aber die Werthaltigkeit des Geschäfts- oder Firmenwerts unterstützen (größter Wert sind die bestehenden und zukünftigen Kundenbeziehungen sowie die nicht patentgeschützten Technologien). Für diese werden unterschiedliche Nutzungsdauern ermittelt. Gewichtet mit den Fair Values dieser Vermögenswerte ergibt sich eine durchschnittliche Nutzungsdauer von 21,8 Jahren, die auf eine Abschreibungsdauer von 20 Jahren gerundet wurde. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Von den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen haben TEUR 242 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (hierbei handelt es sich um Versicherungen, die den Pensionen entgegenstehen). Aktiver Abgrenzungsposten Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten gem. § 250 HGB sind ausschließlich Arrangierungsentgelte der Kreditinstitute aus der Kreditfinanzierung in Höhe von TEUR 464 berücksichtigt. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 64.
Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen solche für ausstehende Rechnungen, Personalkosten (Urlaubsrückstände / Guthabenstunden / variable Gehaltsbestandteile), Altersteilzeit, Garantieverpflichtungen, Provisionen und Umsatzboni. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten: Restlaufzeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Verpfändung der Geschäftsanteile an der Eberle Controls GmbH, Nürnberg, Verpfändung von Bankguthaben und Versicherungsansprüchen, sowie durch Globalzession von Forderungen gesichert. Als außerbilanzielle Verbindlichkeit wurde eine Bürgschaft für eine vermietete Immobilie (TEUR 704) in Anspruch genommen. Latente Steuer Die latenten Steuern beruhen ausschließlich auf konsolidierungsbedingten Aufstockungen im Anlagevermögen und entwickelten sich ab Zeitpunkt der Erstkonsolidierung wie folgt:
Erläuterungen zur Konzerngewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse betrugen im Konzerngeschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 TEUR 26.687 vor allem verteilt auf den Großhandel und die OEM/ Schalterherstellerkanäle . Die Auslandsumsätze, vor allem in Österreich und der Schweiz, tragen ca. 15 % zum Gesamtumsatz bei. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Wesentlichen periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 353 enthalten, die aus einer Umbewertung von in Vorjahren zu hoch ausgewiesenen Vorratsabgängen resultieren. Personalkosten und Sonstige betriebliche Aufwendungen Das Ergebnis wurde durch einmalige Kosten und Aufwendungen im Geschäftsjahr 2023 in Höhe von insgesamt TEUR 1.365 beeinflusst, die im Wesentlichen aus Doppelbelastungen im Zuge der Abspaltung aus der Schneider Electric Gruppe und Beratungsaufwendungen resultieren. Sonstige Angaben Sonstige Pflichtangaben Die in der Eberle Systems GmbH enthaltene Eberle Controls GmbH nutzt die Befreiungsvorschriften des § 264 Abs. 3 HGB: Aufstellung, Prüfung und Offenlegung des Lageberichts. Erstellung des Anhangs, Veröffentlichung des Jahresabschlusses
Die Beträge sind zum Nominalbetrag angesetzt. Von den sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind TEUR 568 bis 31. Dezember 2024 fällig. Die restlichen sonstigen finanziellen Verpflichtungen ergeben sich aus Miet- und Leasingverträgen mit Dritten mit Laufzeiten zwischen 1. Januar 2025 und 30. September 2032. Zusammensetzung der Organe und deren Bezüge Geschäftsführer: Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte durch die Geschäftsführer - Maximilian Alexander Venzke, Effeltrich - Chief Executive Officer - Thomas Vosseler, Stegaurach - Chief Operating Officer - Aurelien Dubly, La Tronche, Frankreich - Chief Financial Officer geführt. Angaben zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführung unterbleiben mit Verweis auf § 286 Abs.4 HGB. Rückstellungen für Pensionen und Anwartschaften ehemaliger Mitglieder der Geschäftsführung sowie Bezüge früherer Organmitglieder Insbesondere für die ehemaligen Mitglieder des Vorstands und ihre Hinterbliebenen wurden Einzelzusagen gemacht: - Die Vergütung für das Geschäftsjahr 2023 beträgt TEUR 106. - Die Pensionsrückstellungen zum 31. Dezember 2023 betragen MEUR 1,5. Anzahl der Mitarbeiter Die Mitarbeiterzahl am 31. Dezember betrug 135 , davon 98 Angestellte und 34 gewerbliche Mitarbeiter in der Eberle Controls GmbH und 3 Geschäftsführer in der Eberle Systems GmbH. Für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar Das Honorar des Abschlussprüfers (§ 314 Abs. 1 Nr. 9 HGB) beinhaltet ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen für die Eberle Systems GmbH und Eberle Controls GmbH in Höhe von TEUR 41. Konzernverhältnisse Die Eberle Systems GmbH, mit Sitz in Nürnberg, stellt den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen, wie auch für den kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Ergebnisverwendung Es wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss zum 31. Dezember 2023 in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ergeben.
Nürnberg, 22. Mai 2024 Aurelien Dubly Maximilian Alexander Venzke KonzernanlagespiegelKonzernanlagenspiegel vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023Eberle Systems GmbH, Nürnberg
sonstige Berichtsbestandteile
Aurelien Dubly Maximilian Alexander Venzke Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 22.05.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Eberle Systems GmbH, Nürnberg PRÜFUNGSURTEIL Wir haben den Jahresabschluss der Eberle Systems GmbH, Nürnberg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 - geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung sowie der Inanspruchnahme der Erleichterung für Kleinstkapitalgesellschaften gemäß § 264 Abs. 1 Satz 5 HGB ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat. GRUNDLAGE FÜR DAS PRÜFUNGSURTEIL Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss zu dienen. VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung sowie der Inanspruchnahme der Erleichterung für Kleinstkapitalgesellschaften gemäß § 264 Abs. 1 Satz 5 HGB ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus -identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieses Systems der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung sowie der Inanspruchnahme der Erleichterungen für Kleinstkapitalgesellschaften gemäß § 264 Abs. 1 Satz 5 HGB ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Essen, 22. Mai 2024 BDO
AG
Reichenberger, Wirtschaftsprüfer Stolze, Wirtschaftsprüferin |
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