Berlin Packaging Germany GmbHLiquidiert

73262 Reichenbach an der Fils, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Coburg HRB 4496
Vorher
Fehn GmbH VerpackungenFehn PolyCap GmbHNovio Packaging GmbH
Eingetragen
28.8.2008
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenGroßhandel mit AnstrichmittelnGroßhandel mit Flachglas
Gegenstand
Gegenstand von Amts wegen berichtigt: Der Handel mit Verpackungen und Verpackungszubehör aller Art und alle damit zusammenhängenden Geschäfte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Roland Cejka
seit 2.7.2024
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Berlin Packaging Holding Netherlands B.V.NLD
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Berlin Packaging Holding Netherlands B.V.
Netherlands
62.501 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Berlin Packaging Germany GmbH

Pressig, OT Rothenkirchen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 3.256.679,58 3.776.494,32
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.806.326,82 2.328.941,00
II. Sachanlagen 358.090,71 348.207,91
III. Finanzanlagen 1.092.262,05 1.099.345,41
B. Umlaufvermögen 6.439.333,92 4.122.787,64
I. Vorräte 539.177,27 785.743,71
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.819.144,96 1.809.443,28
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.081.011,69 1.527.600,65
C. Rechnungsabgrenzungsposten 23.580,07 34.616,39
D. Aktive latente Steuern 135.550,00
Summe Aktiva 9.855.143,57 7.933.898,35

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 5.669.661,70 4.549.383,76
I. gezeichnetes Kapital 62.501,00 62.501,00
II. Kapitalrücklage 1.134.101,04 1.015.029,84
III. Gewinnrücklagen 144.677,48 144.677,48
IV. Gewinnvortrag 3.330.760,32 2.674.814,77
V. Jahresüberschuss 997.621,86 652.360,67
B. Rückstellungen 471.580,79 153.008,51
C. Verbindlichkeiten 3.709.967,73 3.226.798,73
D. Rechnungsabgrenzungsposten 3.933,35 4.707,35
Summe Passiva 9.855.143,57 7.933.898,35

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 5.211.786,64 4.067.725,77
2. Personalaufwand 1.611.256,85 1.659.963,00
a) Löhne und Gehälter 1.333.390,77 1.389.755,75
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 277.866,08 270.207,25
3. Abschreibungen 685.078,57 362.385,67
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 685.078,57 362.385,67
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.329.866,31 1.134.317,60
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 30.434,85 30.416,64
6. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 37.500,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 48.037,92 68.193,28
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 532.859,98 214.637,68
9. Ergebnis nach Steuern 997.621,86 658.645,18
10. sonstige Steuern 6.284,51
Jahresüberschuss 997.621,86 652.360,67

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Berlin Packaging Germany GmbH, Reichenbach an der Fils

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Berlin Packaging Germany GmbH hat ihren Sitz in Reichenbach an der Fils. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Coburg unter HRB 4496 eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

Für die Gesellschaft gelten für die Berichtsperiode die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB.

Die Gliederungsvorschriften des § 266 HGB für die Bilanz und des § 275 HGB für die Gewinn- und Verlustrechnung wurden beachtet. Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung, die weder im Geschäftsjahr noch im Vorjahr einen Betrag ausweisen, wurden gemäß § 265 Abs. 8 HGB nicht angegeben.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

III. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind bei den Bilanzpositionen "immaterielle Vermögensgegenstände", "Finanzanlagen", "sonstige Vermögensgegenstände", Kapitalrücklage" und "Verbindlichkeiten" nicht beibehalten worden. Eine Vergleichbarkeit mit den Vorjahreszahlen ist nur teilweise gegeben. Die Vorjahreszahlen bei den "immateriellen Vermögensgegenständen" und der "Kapitalrücklage" wurden nicht angepasst, bei den "Finanzanlagen", "sonstige Vermögensgegenstände" und "sonstigen Verbindlichkeiten" wurden die Vorjahreszahlen aufgrund der besseren Vergleichbarkeit in der Bilanz angepasst. Die Vorjahreszahlen im Anlagespiegel wurden nicht angepasst. Hier wurde das im Vorjahr unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesene Darlehen inkl. aufgelaufener Zinsen im Geschäftsjahr als Zugang bei den "Ausleihungen an verbundene Unternehmen" dargestellt.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind mit ihren Anschaffungskosten, abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen, angesetzt. Konzessionen und gewerbliche Schutzrechte werden über eine Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben. Die gewerblichen Schutzrechte werden im Geschäftsjahr erstmalig über eine Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben. Die Abschreibungen der Vorjahre wurden im Geschäftsjahr nachgeholt. Die Abschreibungsdauer für den Geschäfts- und Firmenwert wurde von 15 auf 10 Jahre angepasst. Die unterlassenen Abschreibungen der Vorjahre wurden im Geschäftsjahr nachgeholt.

Das Sachanlagevermögen ist mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear.

Außerplanmäßige Abschreibungen auf das immaterielle Anlagevermögen und das Sachanlagevermögen werden vorgenommen, soweit der Ansatz mit einem voraussichtlich dauerhaft niedrigeren Wert erforderlich ist.

Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten oder gegebenenfalls bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung unter Vornahme außerplanmäßiger Abschreibungen mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Der Ansatz der Waren erfolgt mit den Anschaffungskosten oder niedrigeren Tageswerten. Geleistete Anzahlungen auf Bestellungen werden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert oder niedrigeren Tageswerten unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch die Bildung einer Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.

Rechnungsabgrenzungsposten sind entsprechend § 250 HGB gebildet worden.

Es wird das Wahlrecht ausgeübt, aktive latente Steuern auf temporäre Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen der Vermögensgegenstände, Schulden oder Rechnungsabgrenzungsposten und deren steuerlichen Wertansätzen anzusetzen. Der unterstellte Steuersatz beträgt 28 Prozent.

Die Rückstellungen sind in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Künftige Preis- und Kostensteigerungen wurden bei der Ermittlung berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden mit dem fristenkongruenten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre der Deutschen Bundesbank abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

IV. Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist nachfolgend (Seite 6) dargestellt. Hieraus ergeben sich die Abschreibungen des Geschäftsjahres (§ 286 Abs. 2 HGB).

Die gewerblichen Schutzrechte werden im Geschäftsjahr erstmalig über eine Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben. Die Abschreibung im Geschäftsjahr beträgt TEUR 33,5, die nachgeholte Abschreibung für die Vorjahre beträgt TEUR 134.

Der Geschäfts- und Firmenwert wurde gemäß HGB neu bewertet (AHK neu TEUR 2.691; AHK alt TEUR 2.263) und die Abschreibungsdauer von 15 auf 10 Jahre angepasst. Die Abschreibung im Geschäftsjahr beträgt TEUR 269, die nachgeholte Abschreibung für die Vorjahre beträgt TEUR 81. Die Anschaffungs- und Herstellungskosten wurden nicht angepasst.

Es erfolgte eine außerordentliche Abschreibung auf die Beteiligungen in Höhe von TEUR 37,5. Die eigenen Anteile der PolyCap GmbH, Steinbach am Wald, sind bei der Verschmelzung mit der Fehn GmbH, Steinbach am Wald, bereits untergegangen. Die dazu korrespondierende Kapitalrücklage wurde ergebniswirksam ausgebucht (TEUR 50).

Langfristige Ausleihungen an ein verbundenes Unternehmen wurden, inkl. aufgelaufene Zinsen, von den sonstigen Vermögensgegenständen in die Ausleihungen an verbundene Unternehmen umgegliedert. Im Anlagespiegel werden diese als Zugang gezeigt. Zur besseren Vergleichbarkeit der Vermögenslage wurden die Vorjahreszahlen in der Bilanz angepasst (TEUR 1.087; Vorjahr TEUR 1.057).

Eigenkapital

Aus dem Anwachsungs- und Verschmelzungsvorgang zur Novio Packaging GmbH zum 1. Januar 2019 resultiert ein Unterschiedsbetrag in der Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 173, der im Geschäftsjahr ergebniswirksam eingebucht wurde. In diesem Zusammenhang wurden TEUR 4 aus der Kapitalrücklage in den Gewinnvortrag umgebucht.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Aufbewahrungen, Kundenboni, Verpflichtungen gegenüber Personal (Jubiläum, Resturlaub, Überstunden) und Jahresabschlusskosten.

Verbindlichkeiten

Alle Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 10 (Vorjahr TEUR 4).

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind außerordentliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 123 aus der Veränderung der Kapitalrücklage enthalten (Vorjahr TEUR 0).

In den Abschreibungen sind außerordentliche Abschreibungen in Höhe von TEUR 252 (Vorjahr TEUR 0). aus nachgeholten Abschreibungen der Vorjahres enthalten.

Frachtkosten wurden aus dem Materialaufwand in die sonstigen betrieblichen Aufwendungen ungegliedert. Zur besseren Vergleichbarkeit der Ertragslage wurden die Vorjahreszahlen angepasst (TEUR 497; Vorjahr 530).

VI. Sonstige Pflichtangaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen in Höhe von TEUR 101 aus laufenden Mietverträgen und in Höhe von TEUR 128 aus Leasingverträgen und haben eine Laufzeit zwischen 1 und 6 Jahren.

Durchschnittliche Mitarbeiter im Geschäftsjahr

Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl betrug im Geschäftsjahr 22.

Geschäftsführung

Jacobus Leonardus Franciscus Albertus Vonk, HAT Arnheim, Niederlande (ab 4. August 2023 bis 2. Juli 2024)

Herr Marcus, Cornelius, Martinus Jansen, CH Beuningen, Niederlande (bis 4. August 2023)

Herr Erik Leonard Adolf Trum, XB Sint Agatha, Niederlande (bis 4. August 2023)

Herr Paul Marcel Schröder, EJ Ulvenhout, Niederlande (ab 4. August 2023)

HerrRoland Cejka, Perchtoldsdorf, Österreich (ab 2. Juli 2024)

Herr Andrew James Coverdale, Norwich, Vereinigtes Königreich (ab 27. August 2024)

Der Beruf der Geschäftsführer entspricht deren jeweiligen Organstellung.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Der Geschäftsführer schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres in Höhe von EUR 997.621,86 sowie den Gewinnvortrag in Höhe von EUR 3.330.760,32 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Reichenbach an der Fils, den 19. November 2024

Roland Cejka, Geschäftsführer

Andrew James Coverdal, Geschäftsführer

Paul Marcel Schröder, Geschäftsführer

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterille Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 378.749,00 0,00 0,00 0,00 378.749,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 2.262.916,50 0,00 0,00 0,00 2.262.916,50
2.641.665,50 0,00 0,00 0,00 2.641.665,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6,00 0,00 0,00 0,00 6,00
2. technische Anlagen und Maschinen 265.145,17 49.000,00 0,00 0,00 314.145,17
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 420.675,72 123.347,19 0,00 0,00 544.022,91
685.826,89 172.347,19 0,00 0,00 858.174,08
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 1.086.916,59 0,00 0,00 1.086.916,59
2. Beteiligungen 37.500,00 0,00 0,00 0,00 37.500,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 5.345,46 0,00 0,00 0,00 5.345,46
42.845,46 1.086.916,59 0,00 0,00 1.129.762,05
3.370.337,85 1.259.263,78 0,00 0,00 4.629.601,63
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterille Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 11.003,00 173.053,50 0,00 184.056,50
2. Geschäfts- oder Firmenwert 301.722,00 349.560,18 0,00 651.282,18
312.725,00 522.613,68 0,00 835.338,68
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 0,00 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 187.443,25 48.839,00 0,00 236.282,25
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 150.175,73 113.625,39 0,00 263.801,12
337.618,98 162.464,39 0,00 500.083,37
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 37.500,00 0,00 37.500,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 37.500,00 0,00 37.500,00
650.343,98 722.578,07 0,00 1.372.922,05
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterille Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 194.692,50 367.746,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.611.634,32 1.961.195,00
1.806.326,82 2.328.941,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6,00 6,00
2. technische Anlagen und Maschinen 77.862,92 77.701,92
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 280.221,79 270.499,99
358.090,71 348.207,91
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.086.916,59 0,00
2. Beteiligungen 0,00 37.500,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 5.345,46 5.345,46
1.092.262,05 42.845,46
3.256.679,58 2.719.994,37

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Berlin Packaging Germany GmbH, Reichenbach an der Fils

Gliederung

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

2. Geschäftsverlauf

3. Lage

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

III. Prognosebericht

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Finanzwirtschaftliche Risiken

2. Chancenbericht

3. Gesamtaussage

V. Bericht über Zweigniederlassungen

I. Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell des Unternehmens

Berlin Packaging Germany GmbH vertreibt Verpackungsprodukte aus diversen Materialien - Glas, Kunststoff, - für Kunden in dem Bereichen Personal Care - Kosmetik.

Unsere Verpackung wird aus Europa sowie Asien eingekauft und an Kunden in Deutschland, der EU und der Schweiz vertrieben.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die globale Wirtschaftslage nach den Corona Pandemiejahren 2020 und 2021 zeigt nur noch schwache Wirkung im Geschäftsjahr 2023. Es sind Produktionsausfälle bei Zulieferern, Engpässe von Rohmaterial nicht mehr zu spüren, doch sind lange Lieferzeiten der Lieferungen nach wie vor bemerkbar.

Die Inflationsrate ist absinkend, jedoch noch immer auf einem hohen Niveau. Was nach wie vor permanente Preiskorrekturen nach sich zieht.

Im Jahr 2023 betrug das Bruttoinlandsprodukt Deutschlands rund 4,12 Billionen Euro. Preisbereinigt schrumpft das deutsche Bruttoinlandsprodukt gegenüber dem Vorjahr um 0,3 %. Nach der Corona-Krise und dem wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2020 erhoffte sich die deutsche Wirtschaft eine Regeneration in den Folgejahren. Durch den Krieg in der Ukraine, den steigenden Energiepreisen und der Rekordinflation fiel die ökonomische Regeneration im Jahr 2023 in eine Rezession.

Das Jahr 2022 war in vielerlei Hinsicht ein Wendepunkt. Die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine wurden auf der ganzen Welt spürbar und belasteten die konjunkturelle Entwicklung. Auch in Deutschland waren und sind die Auswirkungen des Krieges deutlich wahrnehmbar. Insbesondere der starke Anstieg der Energiepreise war eine der wesentlichen Ursachen für die deutliche Entwicklung der Inflation in Höhe von 5,9 % im Jahr 2023. Zudem belasteten weiterhin Lieferengpässe die Konjunktur, die globale Industrieproduktion sowie den Welthandel. Dieser Effekt hat sich im Vergleich zu Vorjahren allerdings etwas abgeschwächt (Jahreswirtschaftsbericht 2023, Bundesministerium fürWirtschaft und Klimaschutz).

Im Jahr 2023 reduziert sich sich das Bruttoinlandsprodukt preisbereinigt gemäß Jahreswirtschaftsbericht 2023 des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz um 0,3%. Die wirtschaftliche Entwicklung war dabei insbesondere zu Jahresbeginn und -mitte von dem Krieg in der Ukraine und den damit zusammenhängenden Herausforderungen, insbesondere mit Blick auf die Energieversorgung, geprägt. Gleichwohl hat sich die Energieversorgung in Deutschland zum Jahresende als sicher und stabil gezeigt. Die deutscheWirtschaft hat sich insofern insgesamt als resilient erwiesen. Darüber hinaus wurden Zukunftsinvestitionen in den Bereichen Klimaschutz, Digitalisierung, Bildung und Forschung initiiert.

Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte.

Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. Den größten preisbereinigten Zuwachs verzeichnete der Bereich Information und Kommunikation mit +2,6 % und knüpfte damit an seine langjährige, nur im ersten Corona-Jahr 2020 gebremste Wachstumsgeschichte an. Der Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit (+1,0 %) und die Unternehmensdienstleister (+0,3 %) konnten ebenfalls leicht zulegen. Dagegen ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe (-1,0 %) zurück. Das lag vor allem am Groß- und am Einzelhandel, die deutlich nachgaben, während der Kraftfahrzeughandel und der Verkehrsbereich zulegten. Insgesamt ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im Jahr 2023 leicht zurück (-0,1 %).

Im Jahr 2023 wurden in Deutschland insgesamt rund 15,9 Milliarden Euro mit Körperpflegeprodukten erwirtschaftet. Nachdem die Umsätze im Vorjahr bereits wieder anstiegen, ist somit erneut ein Anstieg auf ein noch nie dagewesenes Niveau zu beobachten. Die umsatzstärkste Produktgruppe innerhalb der Körperpflege bilden Haarpflegemittel, gefolgt von Haut- und Gesichtspflegeprodukten sowie Dekorativer Kosmetik und Düften.

Der Kosmetikmarkt in Deutschland erwirtschaftet 6,1 Milliarden Euro. Der größte Umsatzanteil im Markt mit Körperpflegemitteln wird in Drogeriemärkten erzielt. dm ist dabei die größte Drogeriekette in Deutschland, gefolgt von Rossmann. Die umsatzstärkste deutsche Kosmetikmarke ist Nivea (Beiersdorf).

2. Geschäftsverlauf

Bedingt durch die Post Corona-Pandemie und dem nun im Vordergrund stehenden globalen Ausfällen von Lieferketten kann das Geschäftsjahr 2023 nicht als "normales" Geschäftsjahr betrachten werden. In Anbetracht der zahlreichen Herausforderungen, denen wir uns gerade als mittelständisches Unternehmen ausgesetzt sahen, können wir dennoch auf ein zufriedenstellendes bis gutes Geschäftsjahr zurückblicken.

Die Umsätze sind im Vergleich zum Vorjahr um ca. 13,2 % deutlich gestiegen.

Die Gesamtkosten für den Materialeinsatz stiegen im gleichen Zeitraum um ca. 9,3 %. Der Rohertrag (Umsatzerlöse abzüglich Materialaufwand) ist, im Vergleich zum Vorjahr ca. 27,3 % deutlich gestiegen.

Die Personalkosten haben sich in etwa um 2,8 % zum Vorjahr reduziert.

Der Geschäftsverlauf im Geschäftsjahr 2023 hat die Erwartungen übertroffen. Die Liquiditätslage war im abgelaufenen Geschäftsjahr weiter stabil.

3. Lage

Im Geschäftsjahr konnte nach dem Krisenjahr 2020 an die über Jahrzehnte sehr guten Ertragslagen wieder angeknüpft werden. Es wurde ein Jahresüberschuss von ca. 1,0 Mio. EUR (Vorjahr 0,7 Mio. EUR) erwirtschaftet.

Der größte Kostenblock sind die Materialkosten mit einem Anteil von rund75,2 % (Vorjahr 77,6 %) der betrieblichen Erträge. Die im vierten Quartal einsetzende Rohstoffverteuerung sowie die volatile Entwicklung der eingesetzten Wellpappen-Rohpapiere verhindert hier anhaltend ein annäherndes Schließen der Preis-Kosten-Schere.

Aufgrund der stark gestiegenen Umsatzerlöse und der bisher noch nicht wirkenden deutlichen Kostensteigerung, verzeichnen wir eine stabile bis leicht steigende Marge. Die erwähnte unterjährige Preiserhöhung trägt positiv dazu bei.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Das Unternehmen verfügt über eine solide Finanzausstattung, die es gilt, nachhaltig zu wahren. Deshalb ist das Finanzmanagement des Unternehmens darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfristen zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Aufgrund der soliden Vermögens- und Finanzlage bestehen derzeit keine Finanzierungsrisiken. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten betragen ca. 42,5% (Vorjahr 42,7 %) der Bilanzsumme und sind zu 100 % (Vorjahr 100 %) durch den Bestand an kurzfristigen Vermögen abgedeckt. Sie können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden. Das Unternehmen hielt auch im Berichtsjahr unvermindert am beschlossenen Investitionsplan fest und schafft hiermit die Grundlage für eine gesunde Kostenstruktur. Die Liquiditätslage des Unternehmens ist weiterhin gut.

Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr kaum verändert und ist weiterhin als gut zu bezeichnen. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir stabil.

Die interne Unternehmenssteuerung erfolgt insbesondere auf Basis der Kennzahlen Umsatzentwicklung und Jahresergebnis. Die Umsätze betragen im Geschäftsjahr ca. 20,5 Mio. EUR (Vorjahr ca. 18,1 Mio. EUR) und es wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von ca. 1,0 Mio. EUR (im Vorjahr Jahresüberschuss ca. 0,7 Mio. EUR) erzielt.

Die wirtschaftliche Lage kann auf Basis dieser Kennzahlen insgesamt als gut bewertet werden.

III. Prognosebericht

Die weitere wirtschaftliche Entwicklung wird von verschiedenen globalen Unsicherheiten beeinflusst. Der Internationale Währungsfonds rechnet für 2024 mit einer weiteren Verlangsamung der globalen wirtschaftlichen Dynamik. Auf nationaler Ebene werden sich die schwache Entwicklung der Weltwirtschaft, die anhaltend hohen Energie- und Verbraucherpreise sowie die Sicherstellung der zukünftigen Energieversorgung auf die moderate wirtschaftliche Erholung auswirken. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz rechnet für das Jahr 2024 mit einem Negativ-Wachstum des preisbereinigten Bruttoinlandsproduktes von 0,2%.

Es ist davon auszugehen, dass das Jahr 2024 nicht nur für die Konjunkturstabilisierung und die Inflationsbekämpfung maßgeblich sein wird. Es kann auch entscheidend für die Transformation in vielen Bereichen werden. Eine breite Offenheit für Veränderungen bei Unternehmen, verstärkte Preissignale und die europäischen Klimaziele können diesen Transformationsprozess beispielsweise unterstützen.

Wir werden auch zukünftig immer in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

Im Geschäftsjahr 2024 sind alle Kapazitäten ausgeschöpft. Die Auftragseingänge machen eine Verlängerung der betriebsüblichen Schichtzeiten notwendig. Insgesamt erwartet die Geschäftsführung, dass aufgrund der gegenwärtigen Situation der Umsatz das Niveau des Jahres 2023 deutlich übersteigt sowie ein positives Jahresergebnis auf Vorjahresniveau ausgewiesen werden kann.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Finanzwirtschaftliche Risiken

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar.

Die Liquiditätslage ist zufriedenstellend; es sind keine Engpässe zu erwarten.

2. Chancenbericht

Auf der Einkaufsseite können wir auf eine breite Palette von Liefermöglichkeiten zurückgreifen.

Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die zunehmende Konkurrenz der Anbieter in unserem Segment, werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen.

3. Gesamtaussage

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld, steigenden Komponentenpreisen in Verbindung mit erschwerten Beschaffungsprozessen, erhöhten regulatorischen Anforderungen und dem stagnierenden Preisniveau. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken jedoch gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Partnerschaft mit einem Großteil der Kunden.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

V. Bericht über Zweigniederlassungen

Die Zweigniederlassung in Pressig wird administrativ und wirtschaftlich im Büro Reichenbach an der Fils mitbetrieben.

 

Reichenbach an der Fils, 19.11.2024

Roland Cejka, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Berlin Packaging Germany GmbH, Reichenbach an der Fils,

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Berlin Packaging Germany GmbH, Reichenbach an der Fils, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Berlin Packaging Germany GmbH, Reichenbach an der Fils, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Hinweis auf einen sonstigen Sachverhalt

Der Jahresabschluss und der Lagebericht der Berlin Packaging Germany GmbH für das vorherige, am 31. Dezember 2022 endende Geschäftsjahr, die Grundlage für die Vergleichsangaben im Jahresabschluss und Lagebericht zum 31. Dezember 2023 sind, wurden nicht geprüft.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Biberach an der Riß, 16. April 2025

Schirmer Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Raimund Schirmer, Wirtschaftsprüfer

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 16.4.2025.

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