Imorada GmbH & Co. KG
Selbe AdresseHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Uwe Jonkmanns seit 24.4.2025 | Geschäftsführer |
Linda Hannen seit 3.12.2018 | Geschäftsführer |
Christina Anna Hannen seit 5.4.2007 | Geschäftsführer |
Reiner Wilhelm Hannen seit 10.7.2003 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MSK - Verpackungs-Systeme GmbHKleveJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022/2023I. Grundlagen des Unternehmens Die MSK-Verpackungs-Systeme GmbH realisiert die Herstellung und den Vertrieb von Maschinen, insbesondere Verpackungsmaschinen, sowie von Geräten und Apparaten jeglicher Art. Die Gesellschaft konzentriert sich auf die Marktsegmente Glas, Getränke, Papier, Karton, Weißwaren, Bau, Chemie, Logistik und hat Kunden in Deutschland, in Europa sowie in der restlichen Welt. II. Geschäftsverlauf des Geschäftsjahres 2022/2023 1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Die deutsche Wirtschaft ist im Geschäftsjahr 2022/2023 geschrumpft (lt. Prognose des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung von November 2023 in Höhe von 0,4 % für das Kalenderjahr 2023). Die inländische Nachfrage nach Konsumgütern hat sich im Kalenderjahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr wegen der inflationsbedingten Kaufzurückhaltung abgeschwächt. Gesamtwirtschaftlich wird für das kommende Kalenderjahr in Deutschland ein leichtes Wachstum erwartet. (lt. Prognose des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung von November 2023 in Höhe von 0,7% für 2024). Gesamtwirtschaftlich wird für das kommende Kalenderjahr im EURO-Raum ein Wirtschaftswachstum von 1,1% (lt. OECD) und für die Weltwirtschaft ein Wirtschaftswachstum von 2,7% (lt. OECD) erwartet. Im Maschinenbau ergaben sich im Auftragseingang in den Monaten bis September des Kalenderjahres 2023 durchschnittlich zweistellige Auftragsrückgänge (lt. VDMA). Diese Entwicklung ist sowohl bei inländischen wie bei ausländischen Kunden zu verzeichnen. Die deutsche Maschinenbauproduktion soll im Kalenderjahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 2% schrumpfen und im Kalenderjahr 2024 ebenfalls um 2% schrumpfen (lt. VDMA). Die zukünftige Entwicklung wird davon abhängen, ob die derzeitig erkennbaren geopolitischen und nationalen Störfaktoren, in der Zukunft anhalten (u.a. politische Divergenzen in der deutschen "Ampel-Regierung", weiterhin bestehende Störungen der weltweiten Lieferketten, Ukraine Krieg, weitere Zuspitzung der Situation im Nahen Osten, Verfestigung der Inflation verbunden mit weiteren Preissteigerungen im Beschaffungsmarkt - hier insbesondere im Energiesegment, schrumpfendes Weltwirtschaftswachstum - insbesondere in China, mögliche Immobilienkrise in China mit Auswirkungen auf die lokale Konjunktur, Flüchtlingssituation, Terrorbedrohung) Weltwirtschaftlich erwarten wir durch oben beschriebene Gegebenheiten ein moderates Wirtschaftswachstum, soweit es gelingt, insbesondere die geopolitischen Störfaktoren einzugrenzen und die Störung der Lieferketten zu beheben. 2. Produkte, Produkt- und Sortimentsentwicklung Das Geschäftsjahr 2022/2023 stand weiter unter dem Einfluss des stark wachsenden Containerglasmarktes und den daraus resultierenden Großprojekten. Dies auch weil ein Anbieter seit Frühjahr 2023 nicht mehr operativ tätig ist. Eine Neuentwicklung der Defotech, eine vollautomatische Defolieranlage für Paletten, führte zu einer gestiegenen Nachfrage und zu technischen Weiterentwicklungen. Das MSK Palettenfördertechnik Programm wurde überarbeitet. 3. Beschaffungspolitik Die Anzahl der Rahmenverträge mit Lieferanten, die zur Sicherung der Lieferfähigkeit sowie der Konditionen beitragen, sind auf dem Vorjahresniveau geblieben. Die Lieferanten hatten im Geschäftsjahr 2022/2023 teilweise längere Lieferzeiten aufgrund der global angespannten Supply Chain Situation. Bestellungen wurden frühzeitig getätigt, um den verlängerten Lieferzeiten der Lieferanten gerecht zu werden. Um Kosteneinsparungspotentiale im Geschäftsjahr 2022/2023 zu ermitteln und um eine Basis für laufende Verhandlungen zu ermitteln, wurden Vergleichsangebote eingeholt. Aus Verhandlungen mit den Lieferanten resultieren Preiserhöhungen. Die Preiserhöhungen sind überwiegend inflationsgetrieben. Mindestbestände im Lager wurden erhöht. 4. Investitionen Im Geschäftsjahr wurden Investitionen in Höhe von T€ 431 in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachgüter vorgenommen. Sie betrafen im Wesentlichen die Betriebs-, und Geschäftsausstattung. Investitionen im Entwicklungsbereich wurden weiterhin vorgenommen, um auf dem Weltmarkt Marktanteile zu halten und neue Marktanteile zu gewinnen. 5. Finanzierung Die Finanzierung der operativen unternehmerischen Aktivitäten erfolgt neben der Eigenkapitalfinanzierung im Wesentlichen durch kurzfristige Hinterlegung von Anzahlungen der Kunden auf erteilte Aufträge sowie durch Verbindlichkeiten gegenüber den Gesellschaftern nahestehenden Unternehmen. Seit dem Geschäftsjahr 2020/2021 besteht ein KFW Coronadarlehen in Höhe von Mio € 3,0 (Wert zum Bilanzstichtag T€ 1.500) zur Liquiditätssicherung. Ergänzend verfügt das Unternehmen bei mehreren Anbietern über ausreichende Aval Linien, um den Kunden entsprechende Anzahlungsbürgschaften zur Verfügung zu stellen. 6. Personal Das Unternehmen hat im Geschäftsjahr 2022/2023 im Durchschnitt 125 Mitarbeiter beschäftigt. Der Personalbestand hat sich im Vergleich zum Durchschnitt des Vorjahres (134 Mitarbeiter) vermindert. Im technischen und kaufmännischen Bereich werden derzeit 12 Auszubildende beschäftigt. Durch die gezielte Ausbildung soll langfristig eine Bindung von qualifizierten Fachkräften beibehalten werden. Durch die vorhandene langjährige Stammbelegschaft, die neu gewonnenen Mitarbeiter und die Auszubildenden, wird die Grundlage geschaffen, um zukünftige Auftragseingänge weiterhin zur Zufriedenheit der Kunden qualitativ hochwertig bearbeiten zu können. Um das Interesse von Studienabgängern für das Unternehmen zu festigen, kooperiert das Unternehmen eng mit den Fachhochschulen der erweiterten Region des Niederrheins und Nordrhein-Westfalens. Durch das Nebeneinander von Weiterqualifizierung der vorhandenen Belegschaft und Neugewinnung qualifizierter Mitarbeiter, kann das Unternehmen die Herausforderungen der Zukunft bestehen. 7. Umwelt Ziel der beständigen Investitionen im Bereich der Neuentwicklung ist weiterhin die Verminderung des Energie- und Materialverbrauchs (z.B. Verpackungsfolie) der Maschinen. Hierdurch werden sowohl Maßnahmen zum Umweltschutz als auch Kosteneinsparungserwartungen der Kunden umgesetzt. Insbesondere bei dem derzeit hohen Niveau der Energiekosten wird die Energieeffizienz der Maschinen auch weiterhin einen großen Einfluss auf die Kaufentscheidung unserer Kunden haben. Das Unternehmen produziert Maschinen gemäß den EU Maschinenrichtlinien 2006/42/EG. III. Lage des Unternehmens 1. Finanzielle Leistungsindikatoren Zur Steuerung der Unternehmensaktivitäten nutzt die Gesellschaft verschiedene Kennzahlen. Die Gesellschaft verwendet im finanzbezogenen Bereich die Gesamtleistung und das Ergebnis vor Ertragsteuern auf Basis der Berichterstattung nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften als wesentliche Steuerungsgrößen. Die Gesamtleistung erhöhte sich im Geschäftsjahr 2022/2023 im Vergleich zur geplanten Gesamtleistung in Höhe von Mio € 44-48 und erreichte Mio € 52,2 (Vorjahr Mio € 45,8). Es konnten weitere Auftragseingänge im laufenden Geschäftsjahr realisiert und abgeschlossen werden. Daher übertrifft auch das Ergebnis vor Ertragsteuern in Höhe von Mio € 1,5 den Vorjahreswert in Höhe von Mio € 1,2 sowie den Planwert und erreicht 2,8% der Gesamtleistung. 2. Vermögenslage Die Bilanzsumme erhöht sich von Mio € 26,0 im Vorjahr auf Mio € 30,4. Der Bestand der unfertigen Erzeugnisse vor Abzug der erhaltenen Anzahlungen erhöht sich auf Mio € 8,5 im Vergleich zum Vorjahr mit Mio € 5,5. Dies ist auf die Fertigstellung der Projekte zurückzuführen. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe belaufen sich auf Mio.€ 2,5, Vorjahr Mio.€ 2,1. Das Geschäftsjahr wurde mit einem Auftragsbestand von Mio € 46,3 (Vorjahr Mio. € 43,2) beendet. Daraus erwarten wir eine Auslastung von 12 Monaten. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen sich mit Mio € 7,8 höher dar (Vorjahr Mio € 7,3). Sie sind geprägt durch Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Forderungen gegen Gesellschaftern nahestehende Unternehmen (Mio € 1,7, Vorjahr Mio € 2,6). Das Anlagevermögen beträgt Mio € 1,3 und ist damit auf dem Niveau des Vorjahres. Die Eigenkapitalquote beträgt zum Bilanzstichtag 34,9 (Vorjahr 36,6%). Das Vorjahresergebnis wurde thesauriert. Die Rückstellungen belaufen sich auf Mio.€ 3,6 (Vorjahr Mio.€ 3,2) und betreffen vor allem die Sonstigen Rückstellungen (Mio.€ 2,9, Vorjahr Mio.€ 2,7) und die Pensionsrückstellungen (Mio € 0,4, Vorjahr Mio.€ 0,5). Die Verbindlichkeiten haben sich mit Mio € 16,2 (Vorjahr Mio € 13,3) zum Bilanzstichtag erhöht. Sie sind geprägt durch erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen von Mio.€ 10,1 (Vorjahr Mio.€ 9,1) sowie durch Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten aus dem Coronadarlehen (Mio.€ 1,5, Vorjahr Mio.€ 2,1) als auch die Verbindlichkeiten von den Gesellschaftern nahestehenden Unternehmen (Mio € 3,0, Vorjahr Mio € 0,8). 3. Finanzlage Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt insbesondere durch Eigenkapital in Höhe von Mio € 10,6 (34,9% der Bilanzsumme, Vorjahr Mio € 9,5) sowie Anzahlungen der Kunden (Mio € 10,1; Vorjahr Mio € 9,1). Unsere Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Bilanzstichtag Mio € 6,0 (Vorjahr Mio € 4,6). Durch unser Debitoren Management erhalten wir die Zahlungseingänge weitestgehend innerhalb unserer Zahlungsziele. Unsere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Bilanzstichtag Mio € 1,3 (Vorjahr Mio € 1,0) und werden regelmäßig innerhalb der vorgegebenen Zahlungsfristen beglichen. Der Bestand an Flüssigen Mitteln (Fonds im Sinne einer Kapitalflussrechnung ohne Abzug der kurzfristigen Verbindlichkeiten) beträgt zum Bilanzstichtag Mio € 11,5 (Vorjahr Mio € 12,4). Die Verminderung ist im Wesentlichen auf den Bestand der geleisteten Anzahlungen sowie die Erhöhung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen. 4. Ertragslage Die Gesamtleistung betrug im Geschäftsjahr Mio € 52,2 und erhöht sich deutlich gegenüber dem Vorjahr mit Mio € 45,8. Dies basiert auf einer Bestandserhöhung der unfertigen Erzeugnisse in Höhe von Mio € 3,0 und um Mio.€ 1,5 auf Mio.€ 49,2 gestiegenen Umsatzerlösen. Wesentlicher Bestandteil der Mio.€ 0,4 (Vorjahr Mio.€ 0,5) betragenden sonstigen betrieblichen Erträge ist das Ergebnis aus der Veräußerung der Beteiligung China. Der Materialaufwand beläuft sich im Geschäftsjahr auf 68,5 % der Gesamtleistung (Vorjahr 65,8 %). Dies ist auf die Erhöhung des Bestandes an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie auf Preiserhöhungen von Lieferanten zurückzuführen. Der Personalaufwand hat sich gegenüber dem Vorjahr um Mio.€ 0,3 auf Mio.€ 8,6 erhöht. Dies ist auf Gehaltserhöhungen im Geschäftsjahr zurückzuführen. Gegenläufig hat sich der Personalbestand im Durchschnitt reduziert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen um T€ 230 über dem Vorjahr und betragen Mio.€ 6,6, was im Wesentlichen auf höhere Aufwendungen für Reise- und Bewirtungskosten, Ausgangsfrachten sowie EDV-Kosten zurückzuführen ist. Es wurden Zinserträge in Höhe von T€ 112 erzielt. Dem gegenüber betragen die Zinsaufwendungen T€ 44, es ergibt sich ein Zinsergebnis in Höhe von T € 68. Das Ergebnis vor Ertragsteuern beträgt T€ 1.503 (Vorjahr T€ 1.212). Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entfallen auf Steuern des Geschäftsjahres und belaufen sich auf T€ 421 (Vorjahr T€ 382). Das Geschäftsjahr endete mit einem Jahresüberschuss von T€ 1.082 (Vorjahr T€ 830). IV. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung 1. Chancen der zukünftigen Entwicklung Wesentliche Chancen des Unternehmens liegen in der Markteinführung neuer bzw. modifizierter Produkte, welche den gesteigerten Anforderungen des Marktes an Soft- Facts (z.B. Energieeinsparung, Umweltverträglichkeit) Rechnung tragen und in der Fokussierung auf unterschiedliche Branchen. Durch das sich weiter verstärkende Umweltbewusstsein, sowohl bei unseren Kunden im Rahmen ihrer Compliance Bemühungen, als auch bei den Konsumenten im Rahmen ihrer Kaufentscheidungen wird dieser Gedanke in den kommenden Jahren aus unserer Sicht zu einem der bestimmenden - wenn nicht zum wichtigsten Entscheidungsfaktor bei Investitionsentscheidungen durch Unternehmen werden. Hier wird durch die intensive Forschung und Entwicklung des Unternehmens der Grundstein dafür gelegt, dass die Produkte diese gesteigerten Markterfordernisse auch in der Zukunft erfüllen können. Durch Kundenprojekte in den Hauptweltmärkten ist MSK dort präsent und marktausgerichtet aufgestellt. Die Diversifizierung in unterschiedliche lokale Märkte versetzt unser Unternehmen in die Lage, konjunkturelle Schwankungen in verschiedenen Weltregionen besser auszugleichen. Die diversifizierte Kundenstruktur verschafft eine gewisse Unabhängigkeit. Weitere Chancen ergeben sich durch die Expansion in die Logistikbranche. Durch Weiterbildung, Neugewinnung von qualifiziertem Fachpersonal und die außerordentliche Motivation der Mitarbeiter ist das Unternehmen im Bereich der Personalpolitik zukunftsorientiert aufgestellt. Es wird erwartet, dass die Vernetzung mit den Fachhochschulen der erweiterten Region und die Investition in die praktische Ausbildung von Berufsanfängern sowohl das Problem der fehlenden Fachkräfte in der Zukunft lösen als auch zu einem beständigen Zufluss von neuen Ideen und Herangehensweisen führen wird, welche zur Bewältigung der neuen Anforderungen einer globalisierten Wirtschaft unabdingbar sind. Durch die bestehende Finanzierung des Unternehmens können größere Aufträge angenommen und abgewickelt werden. Hinzu kommt, dass die Aufträge durch die Anzahlungen der Kunden, in der Regel konform dem Fertigstellungsfortschritt der Anlagen, finanziert sind. Weitere Chancen ergeben sich durch die Öffnung unserer Kunden für digitale Produkte. Durch den bleibenden Fachkräftemangel investieren auch konservative Branchen in Automatisierung und investieren in Industrie 4.0. 2. Risiken der zukünftigen Entwicklung Als produzierendes Unternehmen sind wir dem Risiko ausgesetzt, dass die Preise und die Verfügbarkeit der Rohstoffe und der Energie Schwankungen unterliegen. Das Beschaffungsmarktrisiko ist aufgrund der derzeitigen Situation höher als in den Vorjahren einzustufen. Im Energiesektor versuchen wir durch geeignete Maßnahmen eine größere Unabhängigkeit zu erlagen. Die wichtigsten Rohstoffe für unser Geschäft unterliegen einer regelmäßigen Risikobeobachtung. Dadurch wird frühzeitig auf Veränderungen reagiert und die Beschaffung kann zu wirtschaftlich akzeptablen Konditionen sichergestellt werden. Wir sehen in den kommenden Jahren Risiken aus einem möglichen Fachkräftemangel, der uns zukünftig vor weitere Herausforderungen stellen kann. Der Maschinenbau ist ein wesentlicher Bestandteil der deutschen Wirtschaft. Die wirtschaftliche Lage ist nach wie vor unsicher. Risiken drohen sowohl gesamtwirtschaftlich als auch branchenspezifisch, insbesondere durch den Ukraine Krieg sowie die politischen Unsicherheiten und deren Auswirkungen. Aufgrund der aktuell vorliegenden Anfragen erwarten wir weitere Investitionsgüterentscheidungen unserer Kunden. Allerdings ergeben sich in Deutschland und Global Unsicherheiten aus den politischen Standortfaktoren. Die Verpackungsindustrie hängt stark von Exporten ab, so dass Schwierigkeiten der internationalen Wirtschaft einen starken Einfluss haben können. V. Risikomanagement Die Gesellschaft nutzt alle Möglichkeiten, Vorsorge im Hinblick auf erkennbare Risiken zu treffen. Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, sind nicht zu erkennen. Bilanzielle Risiken, soweit sie bis zum Bilanzstichtag erkennbar waren, wurden durch die Bildung von entsprechenden Rückstellungen berücksichtigt. Identifizierbare Risiken werden hinsichtlich Ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und ihres potenziellen Ergebnisbeitrages beurteilt. Zur Früherkennung und Identifikation setzen wir verschiedene Instrumente ein. Die Instrumente werden stetig an veränderte Entwicklungen angepasst. In monatlichen Berichten wird das Management über die gegenwärtige und zukünftige erwartete Geschäftsentwicklung informiert. Strategische Chancen und Risiken bewerten wir in regelmäßigen Besprechungen mit den Geschäftsbereichen und wägen sie gegeneinander ab. Dieser Erfahrungsaustausch dient auch dazu, bereichsübergreifende Risiken zu kommunizieren und Lösungsansätze zu diskutieren. Die Gesellschaft ist in der Lage, Abweichungen zu Planzahlen im Auftragseingang, beim Auftrags- und Lagerbestand sowie bei Umsatz, Rohmarge und Kosten durch das entsprechende Berichtswesen rechtzeitig zu erkennen. Im Geschäftsjahr 2022/2023 wurden wesentliche Teile des Umsatzes im Ausland erzielt. Währungsschwankungen, insbesondere gegenüber dem US-Dollar hatten keinen wesentlichen Einfluss auf unser Ergebnis. Wir nutzen Derivate, um Währungsrisiken beziehungsweise Finanzierungskosten zu minimieren, die durch Wechselkurs- oder Zinsschwankungen bedingt sind. Wesentliche Finanztransaktionen werden ausschließlich mit Banken guter Bonität abgeschlossen. Das Forderungsmanagement und die Absicherung bestehender Währungsrisiken durch Devisentermingeschäfte führen zu einer Risikominimierung im laufenden und zukünftigen Geschäftsbetrieb. Zu den Vorsorgemaßnahmen im Forderungsmanagement gehören unter anderem das Einholen von Referenzen und Kreditauskünften, sowie die Auswertung historischer Daten der bisherigen Geschäftsbeziehung, insbesondere hinsichtlich des Zahlungsverhaltens. VI. Prognose Vor dem Hintergrund der dargestellten Chancen und Risiken gehen wir weiterhin von einer stabilen Entwicklung unseres Unternehmens aus. Unter den gegebenen aktuellen Umständen und rechtlichen Rahmenbedingungen planen wir für das Geschäftsjahr 2023/2024 eine Gesamtleistung in Höhe von Mio € 45 bis Mio € 50. Gleichwohl kann eine mangelnde Investitionsgüternachfrage wegen gesamtwirtschaftlicher Marktunsicherheiten und eine Nichtverfügbarkeit der Lieferketten / Ressourcen unter anderem bedingt durch politische Faktoren hier eine Auswirkung haben. Bei dem derzeitig gestiegenen Preisniveau auf der Beschaffungsseite rechnen wir mit einem Ergebnis vor Ertragsteuern von ca. 1% bis 2,5% der geplanten Gesamtleistung. Vor dem Hintergrund der aktuellen Liquiditätsausstattung der Gesellschaft sowie der durch Eigenkapital und Anzahlungen geprägten Finanzierung gehen wir von einer ausreichenden Ausstattung mit finanziellen Mitteln im nächsten Geschäftsjahr aus. VII. Sonstige Angaben Unser Unternehmen unterhält eine 100%ige Tochtergesellschaft in Spanien. Bilanz zum 30. September 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Oktober 2022 bis 30. September 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023A. Allgemeine Angaben und Erläuterungen Die Gesellschaft wird im Handelsregister des Amtsgerichts Kleve unter der Nr. HRB 240 geführt. Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit werden die in ihrer Höhe nicht erheblichen sonstigen Steuern unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen (§ 265 Abs. 7 Nr. 2 HGB). Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag gemäß der Umschreibung der Größenklassen nach § 267 Abs. 3 HGB eine große Kapitalgesellschaft. Da die Größenkriterien des § 293 HGB nicht erfüllt sind, entfällt die Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses und eines Konzernlageberichts. B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze I. Anlagevermögen Die Immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare und ggf. - bei voraussichtlicher dauernder Wertminderung - außerplanmäßige Abschreibungen bewertet. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern liegen zwischen 2 und 5 Jahren bei Immateriellen Vermögensgegenständen sowie 3 und 19 Jahren bei Sachanlagen. Außerplanmäßige Abschreibungen wurden im Geschäftsjahr 2022/2023 nicht vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten unter € 250,00 wurden im Jahr der Anschaffung oder Herstellung als Aufwand verbucht. Selbstständig nutzbare Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten € 800,00 nicht übersteigen, werden im Geschäftsjahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben. Die Abschreibungssätze blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert. Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen, sonstigen Ausleihungen und sonstigen Anteilen werden grundsätzlich mit den Anschaffungskosten bilanziert. Niedrigere Werte werden angesetzt, wenn voraussichtlich dauernde Wertminderungen vorliegen. II. Vorräte Vorräte wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind mittels Durchschnittsmethode bewertet worden. Die Herstellungskosten der unfertigen Erzeugnisse umfassen neben den Einzelkosten auch Gemeinkostenzuschläge (3,2 % Materialgemeinkostenzuschlag und 126 % Fertigungsgemeinkostenzuschlag). Im Berichtsjahr wurden Gängigkeits- und Reichweitenabschläge bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen in Höhe von T€ 518 (Vorjahr T€ 464) in Abzug gebracht. Für die erhaltenen Anzahlungen wurde das Ausweiswahlrecht gemäß § 268 Absatz 5 Satz 2 HGB ausgeübt. Die so verrechneten erhaltenen Anzahlungen (Kundenanzahlungen) beruhen auf erbrachten Leistungen der Gesellschaft zum Bilanzstichtag. III. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie gegen Gesellschafter und diesen nahestehenden Unternehmen wurden zum Nennwert unter Berücksichtigung angemessener Einzelwertberichtigungen bei erkennbaren Risiken angesetzt. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wurde bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Fremdwährungsforderungen mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr sowie liquide Mittel in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Kursgesicherte Forderungen in fremder Währung sind mit dem Sicherungskurs bewertet. Die übrigen Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert bilanziert. IV. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert bilanziert. V. Rechnungsabgrenzungsposten Als aktive/passive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben/Einnahmen ausgewiesen, die Aufwand/Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. VI. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt. VII. Rückstellungen Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Methode) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Sie sind mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten 10-Jahresdurchschnitts-Marktzinssatz abgezinst worden, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Der verwendete prognostizierte Zinssatz zum 30. September 2023 belief sich auf 1,81% und entspricht damit dem durch die Deutsche Bundesbank veröffentlichen Zinssatz. Wesentliche Auswirkungen haben sich hieraus nicht ergeben. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden Rentensteigerungen von jährlich 2,0 % zugrunde gelegt. Gemäß § 253 Abs. 6 HGB beläuft sich der Unterschiedsbetrag aus der Anwendung des 10-Jahresdurchschnitts-Marktzinssatzes im Vergleich zum 7-Jahresdurchschnitts-Marktzinssatz (1,66 %) zum 30. September 2023 auf € 5.328,00 (Vorjahr € 14.849,00). Ausschüttungen dürfen nur soweit vorgenommen werden, als die freien Rücklagen mindestens diesen Betrag nach § 253 Abs. 6 HGB decken (Ausschüttungssperre). Bei der Ermittlung der Rückstellung für Archivierungskosten wurde eine durchschnittliche Restaufbewahrungsdauer von 5,5 Jahren und voraussichtliche Preis- bzw. Kostensteigerungen von 3 % p.a. zugrunde gelegt. Der Teil der Rückstellungen, welcher auf Ausgaben entfällt, die nach Ablauf des dem Abschlussstichtag folgenden Geschäftsjahres anfallen, wird mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Gewährleistungsverpflichtungen wurden neben Einzelrisiken die garantiebehafteten Umsatzerlöse der vergangenen zwei Geschäftsjahre mit einer geschätzten prozentualen Inanspruchnahme bewertet. Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. VIII. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Fremdwährungsverbindlichkeiten zum Bilanzstichtag werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. IX. Anzahlungen Anzahlungen (geleistete wie erhaltene) werden zum Zeitpunkt des Zahlungsmittelabflusses/-zuflusses mit ihrem Nennbetrag (=Erfüllungsbetrag) angesetzt. X. Latente Steuern Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt auf Basis eines Ertragssteuersatzes von aktuell 30 %. Dieser Ertragssteuersatz umfasst Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer. Im Geschäftsjahr 2022/2023 ergab sich insgesamt eine im Rahmen des Aktivierungswahlrechtes nach § 274 Abs 1 HGB nicht bilanzierte saldierte aktive latente Steuer von T€ 39. Aus der unterschiedlichen handelsrechtlichen und steuerlichen Abschreibung von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens ergibt sich eine passive latente Steuer in Höhe von T€ 7. Aus der unterschiedlichen handelsrechtlichen und steuerlichen Bewertung der Pensionsrückstellungen ergibt sich eine aktive latente Steuer in Höhe von T€ 46. C. Erläuterungen zur Bilanz I. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten ist im Anlagengitter als Anlage zum Anhang dargestellt. Die Gesellschaft hält zum Bilanzstichtag 100 % Anteile an der MSK EMBALOG S.L. Spanien.
Die Anteile der MSK Covertech Co., Ltd., China, wurden an eine Gesellschaft in der MSK-Gruppe veräußert. II. Forderungen Die Forderungen an die den Gesellschaftern nahestehenden Unternehmen resultieren im Wesentlichen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr. Die Kontokorrentkredite gegen die Geschäftsführer haben sich wie folgt entwickelt:
Die Kontokorrentkredite sind verzinslich und nicht besichert. Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Von den Guthaben bei Kreditinstituten sind T€ 2.650 zur Absicherung von Bürgschaften liquide unterlegt sowie T€ 22 für den Mittelstandskredit verpfändet. IV. Eigenkapital Das voll eingezahlte gezeichnete Kapital betrug im Geschäftsjahr T€ 2.000 und entspricht der Eintragung im Handelsregister. Das Eigenkapital wird zu 100 % von der Hannen Holding GmbH, Kleve, gehalten. Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2021/2022 (T€ 830) wurde in voller Höhe in die Gewinnrücklagen eingestellt. V. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betragen zum 30. September 2023 T€ 2.907 (Vorjahr T€ 2.707) und betreffen personalbezogene Rückstellungen in Höhe von T€ 1.515 (Vorjahr T€ 1.690), Rückstellungen für ausstehende Rechnungen und nachlaufende Kosten in Höhe von T€ 758 (Vorjahr T€ 488), auftragsbezogene Rückstellungen in Höhe von T€ 363 (Vorjahr T€ 275) und sonstige Rückstellungen in Höhe von T€ 271 (Vorjahr T€ 254). VI. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber den Gesellschaftern nahestehenden Unternehmen in Höhe von T€ 2.989 (Vorjahr T€ 819) enthalten Verbindlichkeiten aus dem Liefer- und Leistungsverkehr und haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. D. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen in Höhe von T€ 703 p.a. Um Liquiditätsrisiken aus Währungsschwankungen abzusichern, bestehen zum Bilanzstichtag vier bei einem Kreditinstitut abgeschlossene Devisentermingeschäfte über T€ 2.500 (THUF 389.765 und TUSD 1.616), die im neuen Geschäftsjahr fällig werden. Die Bewertung erfolgt anhand der Barwertmethode auf Basis von Marktdaten am Bewertungsstichtag. Die negativen Marktwerte der Devisentermingeschäfte belaufen sich zum Bilanzstichtag auf T€ 22. Aufgrund vertraglicher Vereinbarungen mit nahestehenden Unternehmen bestehen aus diesen Termingeschäften keine Chancen und Risiken für die MSK - Verpackungs-Systeme GmbH. E. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung I. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse in Höhe von Mio. € 49,2 (Vorjahr Mio. € 47,7) teilen sich wie folgt auf: Neuanlagen in Höhe von Mio. € 36,4 (Vorjahr Mio. € 37,1), davon DE Mio. € 12,2 (Vorjahr Mio. € 17,0), EU Mio. € 10,8 (Vorjahr Mio. € 6,4) und Drittland Mio. € 13,4 (Vorjahr Mio. € 13,7). Service und sonstige Erlöse in Höhe von Mio. € 12,8 (Vorjahr Mio. € 10,6), davon DE Mio. € 4,3 (Vorjahr Mio. € 4,2), EU Mio. € 5,2 (Vorjahr Mio. € 4,4) und Drittland Mio. € 3,3 (Vorjahr Mio. € 2,0). II. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen befinden sich im Wesentlichen Erträge aus Abgängen aus dem Anlagevermögen in Höhe von T€ 310 (Vorjahr T€ 10) aus der Veräußerung der in den Finanzanlagen gehaltenen Anteile an der MSK Covertech Inc., China, Erträge aus der Auflösung von Einzelwertberichtigungen auf Forderungen in Höhe von T€ 31 (Vorjahr T€ 21) sowie Erträge aus Versicherungsschäden in Höhe von T€ 5 (Vorjahr T€ 15). Des Weiteren sind in den sonstigen betrieblichen Erträgen periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 66 (Vorjahr T€ 408) enthalten. III. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen Im Geschäftsjahr 2022/2023 wurden keine außerplanmäßigen Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen durchgeführt. IV. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten insbesondere Aufwendungen für Verkaufsprovisionen und Werbekosten in Höhe von T€ 894 (Vorjahr T€ 1.252), Aufwendungen für Leiharbeitnehmer und administrative fremde Dienstleistungen in Höhe von T€ 1.267 (Vorjahr T€ 1.155), Ausgangsfrachten in Höhe von T€ 1.117 (Vorjahr T€ 1.019), Aufwendungen für Reise- und Bewirtungskosten in Höhe von T€ 852 (Vorjahr T€ 700), Miet- und Leasinggebühren in Höhe von T€ 644 (Vorjahr T€ 689), EDV-Kosten in Höhe von T€ 477 (Vorjahr T€ 388) sowie Rechts- und Beratungskosten in Höhe von T€ 323 (Vorjahr T€ 291). In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden sonstige Steuern in Höhe von T€ 4 (Vorjahr T€ 5) ausgewiesen. V. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von T€ 421 betreffen Gewerbe- und Körperschaftsteuer sowie Solidaritätszuschlag aus dem aktuellen Geschäftsjahr. F. Sonstige Angaben I. Durchschnittliche Anzahl an Mitarbeitern Im Geschäftsjahr 2022/2023 beschäftigte die Gesellschaft im Durchschnitt 125 Angestellte (Vorjahr 134 Angestellte). Davon entfallen 36 Personen auf den Bereich Verwaltung, 17 Personen auf den Bereich Vertrieb und 72 Personen auf den Bereich Produktion/Service. II. Abschlussprüfungsleistungen Für das Geschäftsjahr 2022/2023 beträgt das Gesamthonorar des Abschlussprüfers T€ 48 und entfällt vollständig auf Abschlussprüfungsleistungen. III. Verwendung des Jahresergebnisses Bei der Aufstellung der Bilanz wurde die Verwendung des Jahresergebnisses nicht berücksichtigt. Der Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen. IV. Nachtragsbericht Sich durch die makroökonomischen Entwicklungen (u. A. durch den Ukraine-Krieg oder eine weitere Zuspitzung der Situation im Nahen Osten) möglicherweise ergebenden Auswirkungen auf Beschaffung und betriebliche Abläufe können derzeit weder vollständig abgesehen noch eingeschätzt werden. Bisher sind hieraus und aus anderen Vorgängen keine wesentlichen negativen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie auf den Geschäftsverlauf des Geschäftsjahres 2023/2024 erkennbar. Wesentliche Rechtsstreitigkeiten oder andere Vorgänge von besonderer Bedeutung liegen zum Abschlussstichtag und bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses nicht vor. V. Geschäftsführung Die Geschäftsführung wurde im Geschäftsjahr 2022/2023 von Herrn Reiner Hannen, Kalkar-Wissel, (Dipl.-Ingenieur, Geschäftsführer), Frau Christina Hannen, Kalkar- Wissel, (Kauffrau, Geschäftsführerin) und Frau Linda Hannen, Kalkar-Wissel (Kauffrau, Geschäftsführerin) ausgeübt. Auf eine Angabe der Bezüge der Geschäftsführer wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Kleve, 20. Dezember 2023 MSK - Verpackungs-Systeme GmbH Reiner Hannen Christina Hannen Linda Hannen Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis 30. September 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die MSK - Verpackungs-Systeme GmbH, Kleve Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der MSK - Verpackungs-Systeme GmbH, Kleve, - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MSK - Verpackungs-Systeme GmbH, Kleve, für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Essen, den 19. Januar 2024 bsw
Beratung GmbH
Luig, Wirtschaftsprüferin Schaefer, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 30.09.2023 der MSK - Verpackungs-Systeme, Kleve, wurde am 27. März 2024 festgestellt. |
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