Stuttgarter Volksbank AGLiquidiert
70174 Stuttgart, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dietrich Mang seit 14.1.2010 | Prokura |
Norbert Brogle seit 18.10.2007 | Prokura |
Thomas Waldner seit 18.10.2007 | Prokura |
Uwe Madej seit 17.11.2006 | Prokura |
Regina Ritter seit 17.11.2006 | Prokura |
Thomas Weismann seit 27.9.2006 | Vorstandsmitglied |
Rainer Kattinger seit 26.8.2005 | Vorstandsmitglied |
Werner Kopp seit 26.8.2005 | Prokura |
Markus Mergenthaler seit 26.8.2005 | Prokura |
Hans-Peter Buhl seit 26.8.2005 | Prokura |
Reinhard Stehle seit 26.8.2005 | Prokura |
Rainer Uetz seit 26.8.2005 | Prokura |
Frank Jooß seit 26.8.2005 | Prokura |
Siegfried Georg Schön seit 26.8.2005 | Vorstandsmitglied |
Jürgen Elsässer seit 26.8.2005 | Prokura |
Werner Lochschneider seit 26.8.2005 | Prokura |
Frank Horchelhahn seit 26.8.2005 | Prokura |
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Stuttgarter Volksbank AGStuttgartJahresabschluss zum 31. Dezember 2008
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2008der Stuttgarter Volksbank AGFilialen und Zweigniederlassung Die Stuttgarter Volksbank hat ihre Hauptstelle in der Börsenstraße 3. Darüber hinaus ist sie mit weiteren 32 Filialen, 9 SB-Filialen sowie 11 Automatenzweigstellen in ihrem Marktgebiet vertreten. Im Handelsregister ist eine Zweigniederlassung unter der Firma "Stuttgarter Bank AG Zweigniederlassung der Stuttgarter Volksbank AG, Stuttgart" eingetragen. Die Stuttgarter Volksbank ist Mitglied im Württembergischen Genossenschaftsverband Raiffeisen/Schulze-Delitzsch e.V., Stuttgart, des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. (BVR), Berlin, und ist dem Garantiefonds der Sicherungseinrichtung des BVR angeschlossen. Das Geschäftsgebiet der Stuttgarter Volksbank erstreckt sich auf die Metropolregion Stuttgart, dem Zentrum der Wirtschaftsregion Stuttgart. Viele global agierende Unternehmen sind hier ansässig. Einige dieser Unternehmen, ihre Geschäftspartner und Mitarbeiter zählen zur Kundschaft unserer Bank. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Die Konjunktur in Deutschland hat sich zum Jahresende 2008 signifikant verschlechtert. Dies führte dazu, dass sich das Wachstum des Bruttoinlandproduktes (BIP) im abgelaufenen Geschäftsjahr von 2,5% im Vorjahr auf 1,3% verlangsamt hat. Erstmals seit dem Jahr 2003 trug der Außenhandel, der in den vergangenen Jahren ein wichtiger Konjunkturmotor war, nicht mehr positiv zum gesamtwirtschaftlichen Wachstum bei. Der spürbare Rückgang der Auslandsnachfrage im Zuge der weltwirtschaftlichen Abkühlung führte dazu, dass die Einfuhren mit 5,2% erheblich stärker stiegen als die Ausfuhren (3,9%). Wachstumsimpulse gingen lediglich von der Binnennachfrage aus. Der private Verbrauch blieb im abgelaufenen Geschäftsjahr unter den Erwartungen. Trotz der positiven Beschäftigungsentwicklung und steigender Tariflöhne stagnierte der Konsum und erfuhr nicht die erhoffte Erholung. Ausschlaggebend für die verhaltene Entwicklung waren die deutlichen Preissteigerungen bei Nahrungsmitteln und Energie in den ersten drei Quartalen, die zu einem realen Kaufkraftverlust führten. Die geringere Investitionsbereitschaft hing aber auch mit der Verunsicherung der Verbraucher auf Grund der schlechten Nachrichtenlage zusammen. Die Sparquote stieg von 10,8% auf 11,4%. Die Inflationsrate verzeichnete mit 2,6% im Jahresdurchschnitt den höchsten Wert seit 14 Jahren. Der deutliche Anstieg war vor allem durch die Preiserhöhungen bei Energie und Nahrungsmitteln geprägt. So erreichte die Inflationsrate im Juni und Juli 2008 mit 3,3% ihren Höhepunkt. In den letzten fünf Monaten des Jahres sank die Teuerungsrate dann vor allem vor dem Hintergrund der stark fallenden Energiepreise. Der Arbeitsmarkt hat sich sehr positiv entwickelt. Die Arbeitslosenquote belief sich im Jahresdurchschnitt auf 7,8% und verringerte gegenüber dem Vorjahr um 1,2%. Damit wurde der höchste Beschäftigungsstand seit der Wiedervereinigung erreicht. Erst im Dezember schlug sich der Wirtschaftsabschwung dann verzögert auch am Arbeitsmarkt nieder. Die Europäische Zentralbank (EZB) verfolgte trotz der Verwerfungen an den Finanzmärkten bis Ende September 2008 eine restriktive Geldpolitik. Noch im Juli 2008 erhöhte sie den Leitzins vor dem Hintergrund der gestiegenen Inflationsrisiken auf 4,25%. Der Zusammenbruch der Investmentbank Lehman Brothers am 15. September 2008 ließ die US-Subprime-Krise endgültig zu einer globalen Finanzkrise werden und führte zu einem grundlegenden Kurswechsel der EZB. Bis zum Jahresende senkte sie den Leitzins in drei Schritten auf 2,50%. Die EZB reagierte damit auf die deutliche Zunahme der Konjunkturrisiken und den abnehmenden Inflationsdruck. Auf dem Interbankenmarkt führten Zusammenbrüche von Banken, Notverkäufe und Verstaatlichungen von Kreditinstituten zu einem massiven Vertrauensverlust. Die Situation an den Geld- und Kapitalmärkten war in hohem Maße von massiven Störungen und einer nicht gekannten Ausweitung von Bonitätsaufschlägen geprägt. Die Folge war ein bedrohlicher Liquiditätsmangel an den Geldmärkten mit nicht abschätzbaren Auswirkungen auf die Weltwirtschaft. Die Notenbanken reagierten umgehend auf diesen Liquiditätsengpass und den dadurch stark gestiegenen Geldmarktzinsen, indem sie den Märkten Liquidität in Milliardenhöhe bereitstellten. Die Turbulenzen an den Finanzmärkten haben letztendlich den globalen Konjunkturabschwung beschleunigt und die Eurozone in die Rezession getrieben. Im IV. Quartal bewegten sich die Konjunktur und Stimmungsindikatoren in rasantem Tempo auf Rekordtiefs. Gleichzeitig setzte eine Flucht der Anleger in Staatspapiere ein, so dass die Renditen von Staatspapieren im Jahresverlauf stark gesunken sind. Im Ergebnis war das Geschäftsjahr 2008 durch ein sehr volatiles Zinsumfeld, einem sehr hohen Zinsniveau im Geldmarkt und einer flachen und phasenweise sogar inversen Zinsstruktur geprägt. Erst zum Jahresende waren Anzeichen einer Entspannung zu beobachten. Vor dem Hintergrund der EZB-Politik verringerten sich die Renditen im kurzfristigen Bereich stärker als bei den längeren Laufzeiten, sodass die Zinsstrukturkurve gegen Ende des Jahres deutlich steiler verlief als noch zu Beginn des Jahres. Die Finanzmarktkrise hat auch an den Aktienmärkten deutliche Spuren hinterlassen und zu einem drastischen Wertverlust geführt. Ende 2007 lag der Dax noch knapp unter seinem Allzeithoch oberhalb der Marke von 8.000 Punkten. Bereits im Januar zeigte sich die deutsche Börse dann stark verunsichert. Die Angst vor einer Rezession in den USA und einer deutlichen Wachstumsabschwächung in der Eurozone führte in den ersten Wochen des Jahres zu kräftigen Kursverlusten. In den Folgemonaten tendierte der Deutsche Aktienindex dann ohne klare Tendenz. Die Unsicherheiten an den Finanzmärkten und der globale Konjunkturabschwung wirkten sich ebenso belastend aus wie der kontinuierlich steigende Ölpreis, der im Juli sein Allzeithoch von 145 US-$ pro Barrel erreichte. Im IV. Quartal 2008 versuchten weltweit die Regierungen und Notenbanken intensiv und mit hohem Mitteleinsatz, die Märkte mit Rettungsprogrammen zu stützen. Im Durchschnitt bewegte sich der Deutsche Aktienindex in den letzten drei Monaten des Jahres bei etwa 4.700 Punkten. Mit 4.810 Punkten ging der DAX zum Jahresultimo aus dem Handel. Dies entspricht einem Jahresverlust von 40%. Der Euro erreichte im Juli mit etwa 1,60 US-$ ein neues Allzeithoch. Mit der sichtbar werdenden konjunkturellen Eintrübung in der Eurozone und dem Rückgang des Ölpreises verlor der Euro im weiteren Jahresverlauf gegenüber dem US-Dollar an Wert. Bis Ende November fiel der Euro wieder auf unter 1,30 US-$, bevor er sich im Dezember wieder leicht auf knapp 1,40 US-$ erholte. Die internationale Finanzmarktkrise hat auch die baden-württembergischen Schlüsselbranchen getroffen. Für das Gesamtjahr 2008 ergab sich trotz der im zweiten Halbjahr zu verzeichnenden erheblichen Nachfrageausfälle auf den Auslandsmärkten noch ein passables Wirtschaftswachstum mit einer Zunahme des Bruttoinlandsprodukts in der Größenordnung von 1,75%. Die Arbeitslosigkeit in Baden Württemberg war 2008 so niedrig wie seit sechzehn Jahren nicht mehr. Auch das verfügbare Einkommen der privaten Hauhalte weist infolge der guten Beschäftigungslage einen Zuwachs auf, der jedoch durch die im Jahresdurchschnitt gestiegenen Preise deutlich abgeschwächt wurde. Die Stuttgarter Volksbank ist zentral in die Wirtschaftsregion Stuttgart eingebettet. Diese gehört unverändert zu den wirtschaftsstärksten Metropolregionen und innovativsten Standorten in Europa. Das Geschäftsgebiet der Stuttgarter Volksbank in der Landeshauptstadt Stuttgart ist durch eine hohe Konkurrenz- und Wettbewerbsdichte von regionalen und überregionalen Direkt- und Filialbanken mit einem breiten Geschäftsstellennetz gekennzeichnet. Dies führt im Ergebnis zu einem starken Verdrängungswettbewerb unter den Banken. Dieser hat sich im Zuge der Verwerfungen an den Finanzmärkten noch verschärft, da einige Wettbewerber mit aggressiven Konditionen jenseits des Zinsniveaus am Geld- und Kapitalmarkt um Refinanzierungsmöglichkeiten und Neukunden werben. Mit der geschäftlichen Entwicklung und der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind wir unter Berücksichtigung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung zufrieden. I. Geschäftsverlauf der Stuttgarter Volksbank 1. Entwicklung der Stuttgarter Volksbank 1.1 Bilanzsumme
Die Bilanzsumme der Stuttgarter Volksbank hat sich im Berichtsjahr um 6,4% auf 2.383 Mio. Euro erhöht. Erfreulich war die Entwicklung der Kundeneinlagen, die sich um 94 Mio. Euro erhöht haben. Vor dem Hintergrund der Finanzmarktkrise suchten viele Kunden der Stuttgarter Volksbank einen sicheren Hafen. Bei den Eventualverbindlichkeiten führten Investitionen im Eigengeschäft in Staatsanleihen zu einer Erhöhung der Verbindlichkeiten unter dem Bilanzstrich. 1.2 Aktivgeschäft
Die Entwicklung des Aktivgeschäftes war gekennzeichnet von einem Rückgang der Forderungen an Kunden, dies vor dem Hintergrund der Verschmelzung der eigenen Tochtergesellschaft "BCA Grundstückverwaltungsgesellschaft mbH" mit der Stuttgarter Volksbank AG. Während sich vor allem Kredite an Unternehmen und Selbstständige durch eine verhaltene Nachfrage nach Investitionskrediten verminderten, ergaben sich bei den Schuldscheindarlehen Zuwächse. Auch im Privatkundengeschäft waren die Inanspruchnahmen bei Wohnungsbaudarlehen und Privatkrediten rückläufig. Wir führen die Zurückhaltung unserer Kunden auch auf die Unsicherheiten der wirtschaftlichen Entwicklung zurück. Die Bewertung der Wertpapiere erfolgte unverändert zum strengen Niederstwertprinzip. Wir haben ganz bewusst an der bewährten Geschäftspolitik festgehalten und keine Umwidmungen ins Anlagevermögen bzw. Veränderungen bei der Bewertung zur Vermeidung von Abschreibungen vorgenommen. Die Geschäftspolitik im Eigengeschäft ist grundsätzlich konservativ ausgerichtet. Von den Auswirkungen der Finanzmarktkrise sind wir nur in einem Einzelfall direkt betroffen. Wir haben eine ausreichende Risikovorsorge gebildet. Die allgemeinen Verwerfungen der Kapitalmärkte, welche insbesondere auf der anhaltenden Unsicherheit und der damit verbundenen Liquiditätskrise an den Märkten resultieren, haben die Wertentwicklung der Wertpapieranlagen indirekt bestimmt. Unser Dispositionsgeschäft Aktiv hat sich im Jahresverlauf 2008 um etwa 150 Mio. Euro erhöht. Der Wertpapierbestand nahm um 134, 8 Mio. Euro, die Forderungen gegenüber Kreditinstituten um 15,2 Mio. Euro zu. Der Liquiditätszufluss wurde im Wesentlichen durch eine erfreuliche Steigerung bei den Kundeneinlagen erreicht. Die freie Liquidität wurde überwiegend in Wertpapiere der genossenschaftlichen Zentralbank investiert. 1.3 Passivgeschäft
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich gegenüber dem Vorjahr um 52,9 Mio. Euro erhöht. Wir haben in 2008 das niedrige Zinsniveau ausgenutzt, um uns mit günstigen Refinanzierungsdarlehen der genossenschaftlichen Zentralbank einzudecken. Die Kundeneinlagen inklusive der verbrieften Verbindlichkeiten konnten trotz des zunehmenden Wettbewerbs am Bankenmarkt Stuttgart erneut um 94 Mio. Euro gesteigert werden. Im Zuge der Finanzmarktkrise haben viele Kunden das Vertrauen in die Sicherheit ihrer Einlagen bei Direkt- und Internetbanken verloren. Auch vor diesem Hintergrund ist es uns gelungen, die Kundeneinlagen erneut auszubauen. Die Nachfrage unserer Kunden nach attraktiven kurzfristigen Anlageprodukten hat sich angesichts der Entwicklungen am Geld- und Kapitalmarkt fortgesetzt. So sind unverändert Umschichtungen bei den Kundeneinlagen in kurze Laufzeiten zu beobachten. Dies führte auch zu einem Rückgang der traditionellen Spareinlagen. Wir verfügen über eine breite und ausgewogene Einlagenstruktur. Mit einem Anteil von rund 79,3% an der Bilanzsumme bieten die Kundeneinlagen inklusive der verbrieften Verbindlichkeiten eine ausreichende Refinanzierungsbasis für das Kundenkreditgeschäft. Das Volumen der außerbilanziellen Kundenanlagen (z.B. Wertpapiere, Fondsanlagen) im genossenschaftlichen FinanzVerbund hat sich im vergangenen Jahr um 20% reduziert. Dieser Rückgang war wesentlich auf Performance- und Bewertungseffekte in der Folge der Finanzmarktkrise zurückzuführen. Die nachrangigen Verbindlichkeiten haben sich mit einem Zuwachs von deutlich unter 1% nur unwe-sentlich gegenüber dem Vorjahr erhöht. 1.4 Dienstleistungsgeschäft
Die Provisionserträge im Dienstleistungsgeschäft haben sich im abgelaufenen Geschäftsjahr insgesamt gegenüber dem Vorjahr erhöht. Die Kontodienstleistungserträge waren leicht rückläufig. Dieser Rückgang konnte aber durch erhöhte Vermittlungserträge und Erträge aus dem Wertpapierdienstleistungsgeschäft ausgeglichen werden. Mit dem erreichten Ergebnis sind wir angesichts des schwierigen Marktumfeldes zufrieden. 1.5 Sonstige wichtige Vorgänge im abgelaufenden Geschäftsjahr Die Stuttgarter Volksbank hat ihre Beteiligung als Kommanditist an der DZ Beteiligungs-AG & Co. KG Stuttgart aufgestockt. In diesem Zusammenhang wurden Namensaktien der DZ BANK AG Frankfurt/Main als Sacheinlage eingebracht. Die Ermittlung der Anschaffungskosten der Kommanditbeteiligung erfolgte nach Tauschgrundsätzen mit Gewinnrealisierung. Der realisierte Übertragungsgewinn in Höhe von 4,7 Mio. Euro wurde im GuV-Posten 16 nach § 8b KStG weitestgehend steuerfrei vereinnahmt. Im Rahmen der Konsolidierung unseres Bestandes an Beteiligungen und verbundenen Unternehmen haben wir unsere Tochtergesellschaft, die BCA Grundstückverwaltungsgesellschaft mbH, Stuttgart (BCA), im Geschäftsjahr 2008 mit der Stuttgarter Volksbank AG verschmolzen. Mit der Übernahme des Vermögens der BCA wurde die Immobilien-Treuhand und Finanzierungsvermittlung Stolz KG zu einer hundertprozentigen Tochtergesellschaft der Stuttgarter Volksbank AG. Nach dem Ausscheiden des einzigen persönlich haftenden Gesellschafters der Stolz KG ist diese Tochtergesellschaft im Jahresverlauf 2008 auf die Stuttgarter Volksbank AG angewachsen. 2. Personal- und Sozialbericht Zum Jahresende 2008 beschäftigte die Stuttgarter Volksbank unverändert insgesamt 532 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon 384 Vollzeitbeschäftigte, 111 Teilzeitbeschäftigte, 31 Auszubildende und 6 Studenten der Berufsakademie. 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nehmen derzeit die Regelungen der Altersteilzeit in Anspruch. Davon befinden sich 40 in der sogenannten Freistellungsphase. Zum Jahresende 2008 waren 24 Mitarbeiterinnen in Elternzeit. Die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit aller Mitarbeiter beträgt 15 Jahre. Das Durchschnittsalter liegt bei rund 41 Jahren. Die Berufsausbildung von Jugendlichen nimmt für uns als regional verwurzeltes mittelständisches Unternehmen einen wichtigen Stellenwert ein. Durchschnittlich 14 Auszubildende beenden jedes Jahr ihre Ausbildung mit dem Abschluss Bankkaufmann/-frau, Finanzassistent/-in oder Informatikkaufmann/-frau. Des Weiteren können wir jedes Jahr auf bis zu zwei erfolgreiche Abschlüsse unserer Studenten an der Berufsakademie als Bachelor of Arts (B.A.) blicken. In der Regel übernehmen wir unseren qualifizierten Berufsnachwuchs nach erfolgreichem Abschluss in ein Beschäftigungsverhältnis. Nur durch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können wir uns im Wettbewerb nachhaltig differenzieren. Daher stärken wir das Qualitätsbewusstsein und das Service- und Dienstleistungsdenken durch vielfältige Qualifizierungsmaßnahmen. Um unserem Anspruch einer kompetenten und qualitativ hochwertigen Beratung und Betreuung gerecht zu werden, haben wir auch im Jahr 2008 wieder einen der Schwerpunkte auf die vertriebsorientierten Weiterbildungsmaßnahmen gelegt. Des Weiteren haben wir im Rahmen unserer Führungswerkstatt die Trainingsmaßnahmen für unsere Führungskräfte intensiviert. In ausgewählten Unternehmensbereichen konnten wir zertifizierte Spezialistenausbildungen ermöglichen. Insgesamt haben wir im Jahr 2008 für diese Ziele 1.410 interne und externe Schulungstage gesetzt. Berufsbegleitende Qualifizierungen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen und fördern wir durch bezahlte Freistellungen und durch entsprechende Kostenbeteiligung. Einen weiteren Schwerpunkt bildeten Themen des betrieblichen Gesundheits- und Sozialmanagements (BGSM). Mit verschiedenen Veranstaltungen während des Jahres konnte der Grundstein für die gesundheitsförderliche Gestaltung von Strukturen und Prozessen in unserem Haus gelegt werden. Unser Verständnis einer sozialen Verantwortung gegenüber unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist es, die Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Arbeitszufriedenheit zu erhalten und zu fördern. Für 2009 gilt es, die vielfältigen Themen und Projekte mit Nachhaltigkeit fortzusetzen. II. Risiko-, Vermögens- und Ertragslage der Stuttgarter Volksbank 1. Gesamtbanksteuerung, Risikomanagement Die bewusste Übernahme, aktive Steuerung und gezielte Transformation von Risiken sind Kernfunktionen von Kreditinstituten. Vor diesem Hintergrund verfolgen wir mit unserer Risikostrategie das geschäftspolitische Ziel einer ausgewogenen Balance von Ertrag und Risiko. Auf Grund der wachsenden Komplexität der Märkte im Bankgeschäft ist das Risikomanagement für uns von zentraler Bedeutung. Die Messung und die zeitnahe Überwachung aller Risiken sind wesentliche Voraussetzungen für das kontrollierte Eingehen von Risiken im Rahmen unserer Geschäftsstrategie. Für die Steuerung unserer strategischen Ziele müssen sämtliche Risiken frühzeitig erkannt und den im Rahmen des Risikomanagement zuständigen Stellen vollständig und zeitnah zur Verfügung gestellt werden. Die Grundzüge des Steuerungs- und Überwachungssystems, die identifizierten Risikoarten, die eingesetzten Instrumente, die Zuständigkeiten und der Turnus der Berichterstattung sind im Risikohandbuch und im Risikotragfähigkeitskonzept der Stuttgarter Volksbank dokumentiert. Die qualitativen und regulatorischen Anforderungen der Bankenaufsicht im Rahmen der Mindestanforderungen für das Risikomanagement (MaRisk) werden darin berücksichtigt. Beim Risikomanagement unterscheiden wir grundsätzlich zwischen den Risikofeldern Adressausfallrisiko, Zinsänderungs- und Marktpreisrisiko, operationelles Risiko, Liquiditätsrisiko und den sonstigen Risiken. Der Begrenzung der Risiken aus unserer Geschäftstätigkeit messen wir eine besondere Bedeutung bei. Vor diesem Hintergrund planen und steuern wir unser Institut mit Hilfe von Kennzahlen und Limitsystemen in einem grundsätzlich G+V-orientiert ausgerichteten Risikotragfähigkeits- und Limitsystem. Ergänzend werden barwertige Kenngrößen ermittelt. Im Rahmen des Risikomanagements legen wir die Höhe des möglichen Gesamtrisikos auf der Basis der Risikotragfähigkeit fest. Mit der Überwachung der Marktpreis-, Liquiditätsrisiken, operationellen und sonstigen Risiken ist das Risikocontrolling betraut, das im Bereich Gesamtbanksteuerung angesiedelt und somit organisatorisch von den Marktbereichen getrennt ist. 1.1 Adressausfallrisiko Unter dem Adressausfallrisiko verstehen wir die Gefahr eines teilweisen oder vollständigen Ausfalls vertraglich zugesagter Leistungen durch unsere Geschäftspartner und Kunden. Die Steuerung der Adressausfallrisiken des Kreditgeschäfts geschieht unter besonderer Berücksichtigung der jeweiligen Bonitätseinstufung, der Größenklassenstruktur, der Branchen sowie der gestellten Sicherheiten der Kreditengagements. Einzelheiten sind in der Risikostrategie der Stuttgarter Volksbank festgelegt. Bei unserer Kreditrisikopolitik steht unverändert die Qualität, d.h. eine risikosensible Kreditvergabe im Vordergrund. Die Übernahme bedeutender Engagements bedarf der Zustimmung des Kredit- und Prüfungsausschusses des Aufsichtsrates der Stuttgarter Volksbank. Regelmäßig und zeitnah wird der Vorstand über die Entwicklung des Kreditportfolios und die Einhaltung der Kreditrisikostrategie informiert. Im Adressrisikobericht der Stuttgarter Volksbank wird die Portfoliozusammensetzung nach Bonitätsklassen, Größenklassen und Branchen analysiert. Er bildet mit weiteren Steuerungsinstrumenten die Basis für Kreditentscheidungen und ermöglicht eine Bewertung und Steuerung des Kreditportfolios. Zentrale Bedeutung für die kreditnehmerbezogenen Adressausfallrisiken hat die Bonitätsbeurteilung. Hierzu setzt die Stuttgarter Volksbank die Ratingverfahren der Genossenschaftsorganisation ein. Diese werden regelmäßig durch den Bundesverband validiert. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden die Ausfallwahrscheinlichkeiten und Wanderungsbewegungen des Segmentes "oberer Mittelstand" überprüft und verändert. Aktuell sind alle Firmen- und Privatkunden in Ratingverfahren einbezogen. Im Firmenkundenbereich kommt zur Früherkennung ungünstiger Entwicklungen einzelner Wirtschaftszweige das Branchen-Informations-System der DZ Bank zum Einsatz. Die hier identifizierten Risikobranchen werden bei der Neukreditvergabe einer besonderen Prüfung unterworfen und restriktiv gehandhabt. Das Ratingergebnis wird ergänzt durch die Beurteilung der Geschäftsentwicklung, der Kapitaldienstfähigkeit sowie der Qualität und Aktualität der vorliegenden Unternehmenszahlen. Darüber hinaus werden qualitative Faktoren wie die Unternehmensführung, die Marktstellung, das Produkt- und Leistungsangebot und die Branchenaussichten bewertet. Die Bonitätsbeurteilung erfolgt durch erfahrene Kreditanalysten und Firmenkundenbetreuer. Im Privatkundengeschäft kommen das sog. Antrags- und Verhaltensrating zum Einsatz. Bei der Kreditvergabe an Privatkunden sind bei der Bonitätseinstufung über das Antragsrating die Einkommens- und Vermögensverhältnisse und die daraus ermittelte Kapitaldienstfähigkeit von besonderer Bedeutung. Über das Verhaltensrating wird eine laufende Bonitätsüberwachung sichergestellt. Im gesamten Kundenkreditgeschäft werden neben der reinen Kundenbonitätsbeurteilung auch die Sicherheiten bei der Risikoklassifizierung berücksichtigt. Sanierungsbedürftige und Not leidende Engagements werden in einem marktunabhängigen Bereich betreut. 1.2 Zinsänderungs- und Marktpreisrisiko Unter dem Zinsänderungs- und Marktpreisrisiko verstehen wir die Gefahr möglicher Ertragseinbußen, die sich aus Schwankungen von Zinssätzen und Kursen sowie der Veränderung von Marktpreisen für Wertpapiere, Derivate und Devisen ergeben. Marktpreisrisiken werden gesteuert mit dem Ziel, Ertragschancen wahrzunehmen, ohne die finanziellen Ressourcen unangemessen zu belasten. Als Universalbank sind wir insbesondere auf Grund von Inkongruenzen zwischen den aktiven und passiven Bilanzpositionen im Hinblick auf Zinsbindungen, variablen Überhängen und Zinsanpassungsmodalitäten einem Zinsänderungsrisiko ausgesetzt. Wir steuern und überwachen das Zinsänderungsrisiko laufend über eine Bewertung der Chancen und Risiken aus möglichen Veränderungen der Geschäfts und/oder der Zinsstruktur. In Bezug auf die Steuerung einzelner Teilrisiken im Bereich der Marktpreisrisiken ist anzumerken, dass die Situation an den Geld- und Kapitalmärkten seit der II. Jahreshälfte 2008 von massiven Störungen geprägt ist. Ein effektiver Handel in nennenswerten Volumina findet in verschiedenen Marktsegmenten nur noch eingeschränkt statt. Davon ist nicht nur der Verbriefungsmarkt betroffen, sondern auch der Handel mit Pfandbriefen und Anleihen. Wir steuern unverändert auf der Grundlage der periodischen Betrachtungsweise. In der G+V-Betrachtung ist die relevante Steuerungsgröße die Entwicklung des Zinsüberschusses ("Zinsertragsrisiko"). Das Zinsertragsrisiko berechnen wir monatlich über eine dynamische Zinselastizitätsbilanz mit individuellen Zins- und Geschäftsstrukturszenarien. Mögliche Ergebnisrisiken aus Veränderungen des Zinsüberschusses werden durch Anwendung von wachstums-, struktur- und zinsinduzierten Simulationsrechnungen erkannt. Auf dieser Basis werden Steuerungsmaßnahmen abgeleitet. Im Berichtsjahr 2008 lag das Zinsertragsrisiko in einem vertretbaren Rahmen und stets innerhalb der budgetierten Risikotragfähigkeit. Ergänzend dazu erstellen wir Mehrjahressimulationen des gesamten zinstragenden Geschäftes (Zinsbuch), die die Risiken über das aktuelle Geschäftsjahr hinaus aufzeigen und somit eine Überprüfung der strategischen Ausrichtung sicherstellt. Zudem beobachten wir monatlich die Veränderung des Barwertes des Zinsbuches ("Zinsvermögensrisiko"). Hierbei werden mögliche Veränderungen des Barwertes der zinstragenden Positionen bei Verschiebungen der Zinsstrukturkurve (ad-hoc bzw. dynamisch über einen Betrachtungszeitraum) berechnet. Die Barwertveränderungen werden in Relation zum haftenden Eigenkapital betrachtet. Die von der Bankenaufsicht geforderte Basel II-Kennziffer (Vermögenswertrisiko im Verhältnis zum haftenden Eigenkapital) lag im abgelaufenen Geschäftsjahr deutlich unter der definierten Grenze von 20%. Regelmäßig führen wir sogenannte Krisentests durch. Bei diesen Crash-Szenarien wird unterstellt, dass sich wesentliche Markt-, Wachstums- und/oder Strukturannahmen signifikant verändern. Im Rahmen der Steuerung des Marktpreis- und Zinsänderungsrisikos kommen bei Bedarf verschiedene bilanzielle und außerbilanzielle Zinssicherungsinstrumente zum Einsatz. Insgesamt verfolgen wir eine der Risikotragfähigkeit der Bank angemessene Geschäftspolitik. 1.3 Liquiditätsrisiko Ziel unserer Geschäftspolitik in der Liquiditätssteuerung ist eine ausgewogene Diversifikation der Vermögens- und Kapitalstruktur. Dabei begegnen wir dem Refinanzierungs-, Termin-, Abruf- und Marktliquiditätsrisiko durch eine ausreichende Liquiditätsvorsorge und eine verantwortungsvolle Strukturierung der Aktiva und Passiva. Das Risiko, einzelne Geschäfte nicht zu den erwarteten Konditionen kontrahieren zu können, wird ebenfalls im Rahmen des Risikomanagements gesteuert. Grundlage für die Planung und Steuerung der Liquidität ist der Liquiditätsstatus. Dieser wird an jedem Arbeitstag analysiert und dient der Disposition der täglichen Liquidität. Ergänzend werden regelmäßig Szenariobetrachtungen durchgeführt. Über interne Steuerungsinstrumente stellen wir sicher, dass die kurz- und langfristigen Zahlungsströme entsprechend abgebildet und damit Liquiditätsengpässe vermieden werden. Darüber hinaus stehen der Bank ausreichende Kreditlinien für die Liquiditätssteuerung zur Verfügung. Zur Messung und Limitierung im Rahmen der Liquiditätssteuerung orientiert sich die Stuttgarter Volksbank an den aufsichtsrechtlichen Anforderungen der Liquiditätsverordnung. Die entsprechenden Normen wurden stets eingehalten. Bei der Finanzmarktkrise 2008 handelte es sich auch um eine Liquiditätskrise des Bankensystems. Durch unsere sicherheitsorientierte Geschäfts- und Liquiditätspolitik und die Einbindung in den genossenschaftlichen FinanzVerbund war unsere Liquiditätssituation im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit gesichert. 1.4 Operationelle Risiken Unter operationellen Risiken verstehen wir die Gefahr von Verlusten, die durch Prozess- und Kontrollschwächen, technisches und/oder menschliches Versagen, Katastrophen oder durch sonstige externe Einflüsse hervorgerufen werden können. In der Stuttgarter Volksbank werden operationelle Risiken jährlich im Rahmen einer Risikoinventur identifiziert und dokumentiert. Zu den installierten Regelungen bzw. Verfahren zum Management der operationellen Risiken zählen insbesondere das interne Kontrollsystem, die schriftlich fixierten Richtlinien für die Aufbauorganisation und die wesentlichen Arbeitsabläufe, der Einsatz von qualifiziertem Personal sowie die ständige Weiterentwicklung der Methoden und die Verbesserung der technischen Abläufe. Betriebsrisiken aus dem Datenverarbeitungsbereich, aus Organisations- und Bearbeitungsfehlern werden durch Vereinbarungen mit unserem externen Rechenzentrum, Notfallkonzepte, zunehmende Automatisierung und ständige Kontrollen durch qualifizierte Mitarbeiter gemindert und umfassend durch Versicherungen gedeckt. Dem Rechtsrisiko wird durch die Verwendung der im genossenschaftlichen FinanzVerbund entwickelten und geprüften Formulare und Vertragsmuster begegnet. Bei Rechtsstreitigkeiten binden wir rechtzeitig die Rechtsabteilungen des Verbandes und unseres Hauses sowie gegebenenfalls externe Rechtsanwaltskanzleien zur Klärung von strittigen Angelegenheiten ein. Der Umfang der operationellen Risiken ist dadurch beherrschbar. Die operationellen Risiken unterlegen wir auf der Grundlage des Basisindikatoransatzes mit Eigenkapital. 1.5 Zusammenfassende Risikobeurteilung Wir verfügen über ein dem Umfang der Geschäftstätigkeit angemessenes System zur Steuerung, Überwachung und Kontrolle der vorhandenen Risiken. Mit dem Risikomanagement und -controlling können die Risiken frühzeitig identifiziert, Steuerungsinformationen an die zuständigen Entscheidungsträger weitergeleitet und die Risiken gesteuert werden. Risiken, die über das übliche geschäftliche Maß hinausgehen, oder die die Existenz der Bank gefährden könnten, sind nicht erkennbar. Die Zuverlässigkeit der Steuerungsinformationen ist durch das interne Kontrollsystem und durch die Funktionstrennung in Organisations- und Ablaufstrukturen sichergestellt. Die Wirksamkeit des internen Kontrollsystems wird ständig durch unsere interne Revision überprüft. Als geschäftsprozessunabhängige Stelle unterstützt die interne Revision den Vorstand in seiner Überwachungsfunktion. Wesentliche Feststellungen mit spürbaren Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- bzw. Ertragslage haben sich im Geschäftsjahr 2008 nicht ergeben. 2. Vermögenslage 2.1 Eigenmittel und Solvabilität Das bilanzielle Eigenkapital sowie die Eigenmittelausstattung und Solvabilität gemäß § 10 KWG stellen sich gegenüber dem Vorjahr wie folgt dar:
**) Gesamtkennziffer gemäß SolvV Die nachrangigen Verbindlichkeiten haben sich mit einem Zuwachs von deutlich unter 1% nur unwesentlich gegenüber dem Vorjahr erhöht. Der Rückgang bei der Solvabilitätskennziffer ist auf verschiedene Effekte zurückzuführen. Zum einen haben wir die Position der eigenen Aktien (Aktivposten 14) erhöht. Weiterhin wurde der Rückgang durch den freiwilligen Abzug der Beteiligung an der DZ Beteiligungs-AG & Co. KG Stuttgart im haftenden Eigenkapital sowie durch die Verschmelzung der BCA mit der Stuttgarter Volksbank AG geprägt. Ein angemessenes haftendes Eigenkapital, auch als Bezugsgröße für eine Reihe von Aufsichtsnormen, bildet neben einer stets ausreichenden Liquidität die unverzichtbare Grundlage einer soliden Geschäftspolitik. Im Jahr 2008 wurden alle aufsichtsrechtlichen Anforderungen erfüllt. 2.2 Vermögensgegenstände Die Bilanzstruktur der Stuttgarter Volksbank ist geprägt durch einen gegenüber vergleichbaren Volks- und Raiffeisenbanken geringeren Anteil an Forderungen gegenüber Kunden. Die in unserem Geschäftsgebiet ansässigen Kunden ermöglichen uns weiterhin eine ausgewogene branchen- und größenmäßige Streuung innerhalb unserer Kundenforderungen. Die Vermögensgegenstände wurden vorsichtig bewertet. Risiken innerhalb der Kundenforderungen und der Eigenanlagen sind ausreichend abgedeckt. In Folge der Finanzmarktkrise kam es zu signifikanten Ausweitungen von Bonitäts- und Liquiditätsaufschlägen. Neben dem Marktsegment der Verbriefungen sind hiervon auch weite Teile des klassischen Anleihe- und Pfandbriefmarktes betroffen. Auch wenn der darauf zurückzuführende starke Rückgang der Marktpreise nicht immer fundamental gestützt ist, haben wir aus Vorsichtsgründen immer auf die aktuellen Börsen- oder Marktpreise zurückgegriffen. Wir haben keine Umwidmungen in das Anlagevermögen und keine Änderung der Bewertungsmethodik vorgenommen. Darüber hinaus bestehen für latente Risiken im Kundenkredit- und Eigenanlagengeschäft angemessene pauschale Wertberichtigungen und Vorsorgereserven. Sachanlagen wurden mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten, reduziert um Abschreibungen, angesetzt. 3. Finanz- und Liquiditätslage Die Zahlungsfähigkeit der Stuttgarter Volksbank war im Geschäftsjahr 2008 jederzeit gegeben. Die aufsichtsrechtlichen Anforderungen aus der Liquiditätsverordnung wurden stets eingehalten. Das zur Erfüllung der Mindestreservevorschriften notwendige Guthaben wurde in der erforderlichen Höhe bei der zuständigen Zentralbank unterhalten. Von den Verwerfungen an den Interbank- und Kapitalmärkten ist unsere Bank in ihrer Finanz- und Liquiditätslage nicht betroffen. Wir profitieren vielmehr von der vom Interbankengeschäft weitgehend unabhängigen Refinanzierungsstruktur, die überwiegend aus den Geschäftsbeziehungen mit den Privat- und Firmenkunden resultiert. Aufgrund der Liquiditätsstruktur zum Bilanzstichtag ist die Zahlungsbereitschaft der Stuttgarter Volksbank auch in Zukunft gesichert. 4. Ertragslage Die wesentlichen Erfolgskomponenten der Genossenschaft stellen sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:
1) GuV-Posten 1 abzüglich GuV-Posten 2 zuzüglich GuV-Posten 3 2) GuV-Posten 5 abzüglich GuV-Posten 6 3) Saldo aus den GuV-Posten 1 bis 12 sowie abzüglich GuV-Posten 17 und 18 4) Saldo aus den GuV-Posten 13 bis 16 Der Zinsüberschuss ist unverändert die bedeutendste Ertragsquelle unseres Geschäfts. Der Rückgang um 7,5% ist im Wesentlichen auf die ungünstigen Entwicklungen am Geld- und Kapitalmarkt zurückzuführen. In Höhe von 1,3 Mio. Euro waren im Vorjahr positive Sondereffekte enthalten. Im Zuge der Finanzmarktkrise stiegen die kurzfristigen Geldmarktzinsen im Jahresverlauf 2008 bemerkenswert an. Parallel dazu hat sich die Zinsstrukturkurve im mittel- und langfristigen Bereich verflacht, d.h. die Zinsdifferenz zwischen kurz- und langfristigen Zinssätzen ist auf ein Minimum zurückgegangen. Phasenweise war die Zinsstrukturkurve sogar invers, d.h. für kurzfristige Einlagen lagen die Renditen höher als für Anlagen mit längeren Restlaufzeiten. Ebenso wirkte sich der wettbewerbsbedingt gestiegene Margendruck belastend aus. Die Bilanzstruktur der Stuttgarter Volksbank ist wie die der meisten Universalbanken durch tendenziell kurzfristige und variable Kundeneinlagen gekennzeichnet, dadurch hat sich der Zinsüberschuss reduziert. Der Provisionsüberschuss hat sich um 1,5% erhöht. Mit dem erreichten Ergebnis sind wir angesichts des schwierigen Marktumfeldes der Finanzmarktkrise insgesamt zufrieden. Der Personalaufwand hat sich gegenüber dem Vorjahr um 5,5 Mio. Euro reduziert. Der signifikante Rückgang hängt allerdings mit außerordentlichen Aufwendungen im Vorjahr für die Umstellung des Rechnungszinses zur Bemessung der Pensionsrückstellungen zusammen. Aber selbst unter Berücksichtigung dieser Effekte ist es uns gelungen, den Personalaufwand im Geschäftsjahr 2008 gegenüber dem Vorjahr um 0,5 Mio. zu reduzieren. Auch bei den anderen Verwaltungsaufwendungen konnten weitere Einsparungen in der Größenordnung von 1,2 Mio. Euro erreicht werden. Im Ergebnis hat sich der gesamte Verwaltungsaufwand um insgesamt 6, 7 Mio. Euro auf 49,1 Mio. Euro reduziert. Trotz dieser erfreulichen Entwicklung ist es uns nicht gelungen, die Aufwandsrentabilität gegenüber dem Vorjahr zu verbessern. Durch den Rückgang im Zinsüberschuss hat sich die cost-income-ratio im abgelaufenen Geschäftsjahr von 72,9% auf 74,2% verschlechtert. Das Betriebsergebnis vor Bewertung spiegelt die operative Ertragskraft der Stuttgarter Volksbank wider. Der Rückgang um rund 4,8 Mio. Euro ist auf Sondereffekte im Vorjahr zurückzuführen. Im Bewertungsergebnis sind der Vorsorgebedarf für das Kreditgeschäft, die Kurswertabschreibungen für den eigenen Wertpapierbestand und Aufwendungen für die Bildung von Vorsorgereserven enthalten. Darüber hinaus wird das Bewertungsergebnis durch die steuerlich und betriebswirtschaftlich sinnvolle Hebung von stillen Reserven beeinflusst. Der Bewertungsaufwand ist um 4,7 Mio. Euro niedriger ausgefallen als im Vorjahr. Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit wird mit 6,4 Mio. Euro ausgewiesen und liegt 0,1 Mio. Euro unter dem Vorjahresergebnis. Unter Berücksichtigung des Steueraufwandes und des Gewinnvortrages ergibt sich ein Jahresüberschuss in Höhe von 4,0 Mio. Euro. 5. Zusammenfassende Beurteilung der Lage Mit der geschäftlichen Entwicklung und der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind wir vor allem unter Berücksichtigung der Eskalation an den Finanzmärkten und der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen durchaus zufrieden. In der Erfolgsrechnung blieb die Zinsspanne erwartungsgemäß unter Druck und lag unter dem Vorjahreswert. Der Provisionsüberschuss blieb angesichts der Unsicherheiten in der Folge der Finanzmarktkrise im Rahmen unserer Erwartungen. Die Verwaltungsaufwendungen haben sich sehr positiv entwickelt. Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit liegt annähernd auf dem Niveau des Vorjahres. Deshalb schlagen wir der Hauptversammlung eine Dividende auf dem Niveau des Vorjahres vor. Die Risikotragfähigkeit der Bank und die Eigenkapitalrelationen haben sich durch die Stärkung der internen Reserven weiter verbessert. III. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ergeben. IV. Voraussichtliche Entwicklung (Prognosebericht) Die Stuttgarter Volksbank sieht sich den Herausforderungen eines dynamischen Wettbewerbs in einem von Unsicherheiten geprägten Marktumfeld gegenüber. Die Finanzmarktkrise hat gezeigt, dass die üblichen Marktmechanismen nach der Eskalation im Prinzip nicht mehr gegolten haben. Im Ergebnis waren die Finanzmärkte von massiven Störungen geprägt, phasenweise herrschten inaktive und illiquide Märkte vor. Vor diesem Hintergrund sind Prognosen mehr denn je mit großen Unsicherheiten behaftet. Dies gilt insbesondere auch für den sich weiter verstärkenden Verdrängungswettbewerb zwischen den Kreditinstituten. Aus unserer Sicht wird das Geschäftsjahr 2009 weiter von den Auswirkungen der Finanzmarktkrise und auch von dem globalen wirtschaftlichen Abschwung geprägt. Wir gehen davon aus, dass die Wirtschaftsleistung in Deutschland noch mindestens bis zur Jahresmitte schrumpfen wird. Eine Stabilisierung erwarten wir erst gegen Ende des Jahres. Eine realwirtschaftliche Abwärtsspirale wird nur dann verhindert werden können, wenn das verlorengegangene Vertrauen in das Finanzsystem wiederhergestellt ist. Es wird dabei auch auf die Wirksamkeit der Politik der EZB ankommen, so dass sinkende Leitzinsen auch tatsächlich Auswirkungen auf den Geldmarkt haben. Wir sind davon überzeugt, dass die weltweit abkühlende Wirtschaft, die daraus resultierenden rezessiven Risiken und die Folgen der Finanzmarktkrise nicht spurlos an unseren Kunden vorbei gehen wird. Abzuwarten bleibt, in wieweit die weltweite Rezession anhält und in den nächsten Jahren auch im Geschäftsgebiet unserer Bank zu einem erheblichen Anstieg der Insolvenzen und der Arbeitslosenquote und damit auch zu steigenden Kreditausfällen führen wird. Trotzdem sehen wir durchaus auch Perspektiven für unser Firmen- und Privatkundengeschäft in 2009. Wir erhoffen uns auch in diesem schwierigen Konjunkturumfeld eine Investitions- und Konsumnachfrage annähernd auf dem Niveau des Vorjahres. Vor diesem Hintergrund planen wir für das kommende Geschäftsjahr 2009 ein stagnierendes und erst ab dem Jahr 2010 wieder ein moderates Wachstum unseres bilanziellen Kundengeschäftes. Dabei setzen wir auf qualitatives Wachstum sowohl im Kredit- als auch im Einlagengeschäft. Wir erwarten in 2009 ein Marktumfeld, das von einem niedrigen Zinsniveau und hohen Bonitätsauf-schlägen geprägt ist. Das Werben um Privatanleger wird spürbar zunehmen. Selbst Banken mit traditi-onell sehr guten Refinanzierungsmöglichkeiten am Kapitalmarkt werden künftig verstärkt Refinanzie-rungen im Privatkundengeschäft suchen. Die Herausforderung wird es sein, die Zinsmarge auf dem heutigem Niveau zu erhalten. Wir gehen im Geschäftsjahr 2009 von einer weiteren Leitzinsreduzierung der Europäischen Zentral-bank aus. Die Zinsstrukturkurve wird aus unserer Sicht wieder steiler werden, allerdings auf niedrigem Niveau. Aus diesem Grund rechnen wir in den nächsten beiden Jahren mit einem reduzierten Zins-überschuss. Im Dienstleistungsgeschäft streben wir in den nächsten beiden Jahren eine leichte Ergeb-nisverbesserung an. Im Bereich der Personalaufwendungen erwarten wir in den nächsten beiden Jahren moderate Steige-rungen. Diesen Mehraufwand wollen wir über weitere Sachkostenreduktionen ausgleichen. Unverän-dert bleibt es unser strategisches Ziel, die Aufwandsrentabilität und das operative Betriebsergebnis in den Folgejahren zu verbessern. Wenn es uns gelingt, unsere Planwerte in den nächsten beiden Jahren zu erreichen, werden wir jeweils ein Betriebsergebnis nach Risikovorsorge erwirtschaften, das es uns erlaubt, die internen Reserven und die Risikotragfähigkeit der Stuttgarter Volksbank weiter zu stärken. Nicht zu unterschätzende Risiken für die Ertragslage bestehen in den Unsicherheiten der Auswirkun-gen der globalen Wirtschaftskrise, sowohl im Eigengeschäft (Zinsstrukturkurve und Bonitätsrisiken) als auch im Kundengeschäft (Wettbewerbskonditionen jenseits des Geld- und Kapitalmarktes, Wertpapier-Vermittlungsgeschäft). Chancen für die Ertragslage können aus einer steileren Zinsstrukturkurve auf höherem Niveau bei niedrigen Geldmarktrenditen oder einer Margenausweitung entstehen. Ebenso könnte eine bessere Konjunkturentwicklung zu einer positiveren Geschäftsentwicklung führen. V. Vorschlag für die Ergebnisverwendung Der Jahresüberschuss wird mit 3.989.937,63 Euro ausgewiesen. Unter Berücksichtigung des Gewinnvortrages aus dem Vorjahr in Höhe von 119.737,36 Euro ergibt sich ein Bilanzgewinn von 4.109.674,99 Euro. Wir schlagen vor, einen Betrag in Höhe von 4.099.180,00 Euro zur Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 0,25 Euro je nennwertloser Stückaktie zu verwenden. Der verbleibende Bilanzgewinn von 10.494,99 Euro wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Stuttgart, 12. März 2009 Stuttgarter Volksbank AG Der Vorstand: Kattinger Schön Weismann 1. Jahresbilanz zum 31. Dezember 2008Stuttgarter Volksbank AG, StuttgartAktivseite
2. Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2008 bis 31. Dezember 2008
3. Anhang für das Geschäftsjahr 2008Stuttgarter Volksbank AG, StuttgartA. Allgemeine Angaben Die Aufstellung des Jahresabschlusses 2008 der Stuttgarter Volksbank Aktiengesellschaft erfolgte nach den Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches, den Vorschriften des Aktiengesetzes und der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute (RechKredV). Von der Wahlmöglichkeit, Angaben im Anhang darzustellen, wurde Gebrauch gemacht. Im Geschäftsjahr wurde die hundertprozentige Tochtergesellschaft, die BCA Grundstücksverwaltungsgesellschaft mit beschränkter Haftung, auf die Stuttgarter Volksbank Aktiengesellschaft verschmolzen. Dabei wurde das übernommene Vermögen zum Buchwert der abgegangenen Anteile angesetzt. Die Immobilien-Treuhand und Finanzierungsvermittlung Stolz KG, die durch die Verschmelzung der BCA Grundstücksverwaltungsgesellschaft mit beschränkter Haftung mit der Stuttgarter Volksbank Aktiengesellschaft zu einer hundertprozentigen Tochtergesellschaft wurde, ist durch das Ausscheiden des einzigen persönlich haftenden Gesellschafters auf die Stuttgarter Volksbank Aktiengesellschaft angewachsen. B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanz ist unter Berücksichtigung von Zuweisungen zu den Rücklagen für eigene Anteile erstellt. Die Forderungen sind zum Nennwert und bei Minderverzinslichkeit bzw. Unverzinslichkeit zum Barwert angesetzt. Unterschiedsbeträge zwischen dem höheren Nennwert und dem Auszahlungsbetrag sind in den passiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten. Sie werden zinsanteilig aufgelöst. Der unter Aktivposten 15 ausgewiesene Auszahlungsanspruch auf Körperschaftsteuerguthaben nach § 37 Abs. 5 KStG ist unter Berücksichtigung eines Diskontierungszinssatzes von 4 % mit dem Barwert bewertet, da die Auszahlung auf zehn Jahre verteilt erfolgt. Bonitätsrisiken und dem allgemeinen latenten Risiko wird durch Einzelwertberichtigungen, Rückstellungen und Pauschalwertberichtigungen ausreichend Rechnung getragen. Zusätzlich besteht eine Vorsorge für allgemeine Bankrisiken gemäß § 340f HGB. Das Wahlrecht gemäß § 340f Abs. 3 HGB wurde in Anspruch genommen. Die wie Umlaufvermögen behandelten Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere sowie Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere haben wir nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet und dabei die von den "Wertpapiermitteilungen" (WM-Datenservice) zur Verfügung gestellten Jahresschlusskurse herangezogen. Die entsprechend IDW RS HFA 22 als strukturierte Produkte bezeichneten Vermögensgegenstände bzw. Verbindlichkeiten werden, soweit sie lediglich ein Zinsänderungs- und Emittentenrisiko enthalten, als einheitlicher Vermögensgegenstand bzw. einheitliche Verbindlichkeit bilanziert und bewertet. Die entsprechend IDW RS HFA 22 als strukturierte Produkte bezeichneten Vermögensgegenstände bzw. Verbindlichkeiten werden, soweit sie neben dem Zinsänderungs- und Emittentenrisiko weiteren Risiken unterliegen, in ihre Komponenten zerlegt. Diese Komponenten werden einzeln bilanziert und bewertet. Die Bewertung der Sachanlagen erfolgte zu den Anschaffungskosten und, soweit abnutzbar, vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen. Den planmäßigen Abschreibungen liegen die der geschätzten Nutzungsdauer entsprechenden Abschreibungssätze zugrunde, die auch steuerlich geltend gemacht werden. Sonderabschreibungen nach dem Steuerrecht wurden in Höhe von TEUR 434 in Anspruch genommen. Sachanlagen wurden im Anschaffungsjahr pro rata temporis abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter zwischen 150 EUR und 1.000 EUR werden seit 2008 nicht mehr im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben sondern die Abschreibung wird auf 5 Jahre verteilt. Im Geschäftsjahr wurde ein Wertpapier mit fester Laufzeit und fester Verzinsung erworben. Zur Refinanzierung wurde ein Darlehen mit derselben Laufzeit und ebenfalls fester Verzinsung aufgenommen. Die beiden Geschäfte wurden zu einer Bewertungseinheit zusammengefasst. Für ein Schuldscheindarlehen mit fallender Stufenverzinsung wurde erstmals ein passiver Rechnungsabgrenzungsposten gebildet. Die Auswirkungen auf die Vermögens- und Ertragslage waren unwesentlich. Die Passivierung der Verbindlichkeiten erfolgte zu dem jeweiligen Rückzahlungsbetrag. Für abgezinste Verbindlichkeiten wurde ein Ausgleichsposten in den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten eingestellt. Abgezinste Sparbriefe wurden zum Rückzahlungsbetrag bewertet. Der Belastung aus Einlagen mit steigender Verzinsung und aus Zuschlägen sowie sonstigen über den Zins hinausgehenden Vorteilen für Einlagen wurde durch Rückstellungsbildung in angemessenem Umfang Rechnung getragen. Pensionsrückstellungen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen gemäß § 6a EStG nach dem Teilwertverfahren auf Basis der "Richttafeln 2005 G" (Prof. Dr. Klaus Heubeck) in vollem Umfang gebildet. Sie beruhen auf einem Rechnungszinssatz von 4,0 %. Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen und Jubiläumszuwendungen wurden ebenfalls nach versicherungsmathematischen Grundsätzen gebildet. Sie beruhen auf einem Rechnungszinssatz von 4,0 %. Im Übrigen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften Rückstellungen in angemessener Höhe gebildet. Außerdem bestehen Aufwandsrückstellungen. Der Wechseldiskont wird über die Restlaufzeiten abgegrenzt und vom Nominalwert der Papiere abgesetzt. Die Währungsumrechnung erfolgt entsprechend § 340h HGB. Auf ausländische Währung lautende Vermögensgegenstände und Schulden sind mit ihrem Kassamittelkurs bewertet. Noch nicht abgewickelte Devisentermingeschäfte sind zum Terminkurs des Bilanzstichtags umgerechnet worden. Aufwendungen, die sich aus der Währungsumrechnung ergeben, sind in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt. Erträge aus der Währungsumrechnung werden nur berücksichtigt, wenn sie aus Positionen herrühren, die in derselben Währung besonders gedeckt sind oder soweit sie zur Deckung von Aufwendungen aus Positionen in derselben Währung bei einfacher Deckung verwendet werden können. Für nicht berücksichtigungsfähige positive Währungsumrechnungsdifferenzen ist ein passiver Ausgleichsposten gebildet, der im Posten Rückstellungen erfasst ist. Für die Erfassung des sich aus der Währungsumrechnung besonders gedeckter Termingeschäfte ergebenden Nettobetrages wurde ein Aktivposten unter den sonstigen Vermögensgegenständen eingestellt. Derivative Finanzinstrumente (Swap-, Termin- und Optionsgeschäfte) werden nach dem Grundsatz der Einzelbewertung behandelt. Dienen sie jedoch der Absicherung bilanzieller oder außerbilanzieller Posten, wird die sich aus Grund- und Sicherungsgeschäft ergebende Bewertungseinheit bewertet, sofern hierfür die erforderlichen Voraussetzungen vorliegen. Bei Zinsbegrenzungsvereinbarungen wird die gezahlte Prämie entsprechend dem Verfall der Teiloptionen über die Laufzeit verteilt. C. Entwicklung des Anlagevermögens 2008 (volle EUR)
Die Veränderungen der Posten "Anteile an verbundenen Unternehmen" und "Beteiligungen" resultieren im Wesentlichen aus der Verschmelzung der BCA Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH auf die Stuttgarter Volksbank AG sowie aus der gewinnrealisierenden Einbringung von DZ BANK-Aktien in die DZ-Beteiligungs AG & Co. KG Stuttgart nach Tauschgrundsätzen. Durch die Einbringung entstand ein Gewinn in Höhe von TEUR 4.708. D. Erläuterungen zur Bilanz In den Forderungen an Kreditinstitute sind EUR 216.115.967 Forderungen an die zuständige genossenschaftliche Zentralbank enthalten. Die in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen haben folgende Restlaufzeiten:
Anteilige Zinsen, die erst nach dem Bilanzstichtag fällig werden, wurden nicht nach den Restlaufzeiten gegliedert. In den Forderungen an Kunden (A 4) sind EUR 72.331.658 Forderungen mit unbestimmter Laufzeit enthalten. Von den in der Bilanz ausgewiesenen Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren (A 5) werden im auf den Bilanzstichtag folgenden Geschäftsjahr EUR 83.520.336 fällig. In den Forderungen sind folgende Beträge enthalten, die auch Forderungen an verbundene Unternehmen oder Beteiligungsunternehmen sind:
In folgenden Posten sind enthalten:
Wir besitzen an folgenden Unternehmen Kapitalanteile in Höhe von mindestens 20 %:
Mit den unter Buchstaben a), b) und d) bis f) genannten Unternehmen besteht ein Konzernverhältnis. Ein Konzernabschluss wurde nicht aufgestellt, weil aufgrund untergeordneter Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage (§ 296 Abs. 2 HGB) auf die Aufstellung verzichtet werden konnte. Die addierten Bilanzsummen der Gesellschaften betragen weniger als 1 % eines aufzustellenden Konzernabschlusses. Mit den Gesellschaften a) und d) bis f) besteht jeweils ein Gewinnabführungsvertrag. An die Bank wurden die Ergebnisse der Gesellschaft a) von TEUR 114, e) von TEUR 64 und f) von TEUR 57 abgeführt (siehe Posten 4 der Gewinn- und Verlustrechnung). Bei der Gesellschaft d) wurde auf eine Gewinnabführung verzichtet (TEUR 3). In den Bilanzposten "Treuhandvermögen" und "Treuhandverbindlichkeiten" sind ausschließlich Kredite ausgewiesen, die wir im eigenen Namen für fremde Rechnung halten. Im Aktivposten "Sachanlagen" sind Grundstücke und Bauten, die wir im Rahmen eigener Tätigkeit nutzen, in Höhe von EUR 27.723.332 und Betriebs- und Geschäftsausstattungen in Höhe von EUR 4.296.470 enthalten. In dem Posten "Sonstige Vermögensgegenstände" sind folgende wesentliche Einzelbeträge enthalten:
Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Unterschiedsbeträge zwischen dem Ausgabebetrag und dem höheren Rückzahlungsbetrag von Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 1.092.689 (Vorjahr EUR 1.422.228) enthalten. Soweit bei Kreditgewährungen der Nennbetrag der gewährten Kredite unter dem Auszahlungsbetrag lag, wurde der Unterschiedsbetrag in den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten eingestellt. Der Unterschiedsbetrag belief sich am Bilanzstichtag auf EUR 1.953.873 (Vorjahr EUR 2.635.355). In den folgenden Posten und Unterposten sind Vermögensgegenstände, für die eine Nachrangklausel besteht, enthalten:
In den Vermögensgegenständen sind Fremdwährungsposten im Gegenwert von EUR 38.355.998 enthalten. In den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind EUR 252.297.747 Verbindlichkeiten gegenüber der zuständigen genossenschaftlichen Zentralbank enthalten. Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeiten auf:
Anteilige Zinsen, die erst nach dem Bilanzstichtag fällig werden, wurden nicht nach den Restlaufzeiten gegliedert. Von den begebenen Schuldverschreibungen (P 3a) werden im auf den Bilanzstichtag folgenden Jahr EUR 58.883.250 fällig. Im passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Disagiobeträge, die bei der Ausreichung von Forderungen in Abzug gebracht wurden, im Gesamtbetrag von EUR 744.840 (Vorjahr EUR 1.056.435) enthalten. Zu den nachrangigen Verbindlichkeiten (Passivposten 9) ergeben sich folgende Angaben: Im Geschäftsjahr fielen Aufwendungen für nachrangige Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 2.139.133 an. Mittelaufnahmen, die 10 % des Gesamtbetrages der nachrangigen Verbindlichkeiten übersteigen, erfolgen zu folgenden Bedingungen:
Eine vorzeitige Rückzahlungsverpflichtung ist ausgeschlossen. Die Verbindlichkeiten sind im Falle des Insolvenzverfahrens oder der Liquidation der Bank erst nach Befriedigung aller nicht nachrangigen Gläubiger zurückzuzahlen. Eine Umwandlung in andere Eigenkapitalformen ist nicht möglich. Die mit den Gläubigern der nachrangigen Verbindlichkeiten getroffenen Nachrangabreden entsprechen § 10 Abs. 5a Nr. 1 und 3 KWG. Die Restlaufzeit der nachrangigen Verbindlichkeiten liegt zwischen 2 und 10 Jahren. Die nachrangigen Verbindlichkeiten sind mit Zinssätzen von 3,90 % bis 7,58 % ausgestattet. In den nachstehenden Verbindlichkeiten sind folgende Beträge enthalten, die auch Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen oder Beteiligungsunternehmen sind:
Innerhalb der Verbindlichkeiten gegenüber Beteiligungsunternehmen ist bei den Verbindlichkeiten an Kreditinstituten (P 1) die Verbindlichkeit gegenüber der zuständigen genossenschaftlichen Zentralbank in Höhe von TEUR 252.298 enthalten. In den Schulden sind Fremdwährungsposten im Gegenwert von EUR 28.053.903 enthalten. Der Passivposten 12a "Gezeichnetes Kapital" wird unverändert mit EUR 41.917.549 ausgewiesen und setzt sich aus 16.396.720 Stückaktien zusammen. Die ADVB Beteiligungs GmbH, Hamm hält mehr als 25 % des gezeichneten Kapitals der Gesellschaft. Genehmigtes Kapital: Zum Bilanzstichtag besteht genehmigtes Kapital in Höhe von EUR 10.000.000 auf Grund des bis 27. Mai 2011 befristeten Hauptversammlungsbeschlusses vom 28. Juni 2006. Vom genehmigten Kapital wurde bislang kein Gebrauch gemacht. Eigene Aktien: Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 24. Juni 2008 wurde der Vorstand ermächtigt, im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat eigene Aktien gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 7 und Nr. 8 Aktiengesetz zurückzukaufen. Diese Ermächtigung gilt 18 Monate. Der Ankaufspreis darf sich nur zwischen EUR 6,00 und EUR 8,00 bewegen. Die gesetzlichen Bestimmungen des § 71 AktG sind zu wahren. Im Geschäftsjahr wurden auf Grund von Einzelvereinbarungen 499.330 Aktien (3,05 % des gezeichneten Kapitals) zum Kurs von EUR 6,60 zurückgekauft und 205.879 Aktien (1,26 % des gezeichneten Kapitals) zum Kurs von EUR 6,60 platziert. Die Bank hat zum 31. Dezember 2008 645.987 Aktien (3,94 % des gezeichneten Kapitals) zur breiten Platzierung im Bestand. Diese Aktien haben einen Buchwert von EUR 4.239.080,65. Die Bilanzierung erfolgt zum Kurs von EUR 6,56 (Anschaffungskosten). Der gesamte Bestand ist dem Handelsbestand zugeordnet. Die Kapital- und Gewinnrücklagen (P 12b und c) haben sich wie folgt entwickelt:
Dem haftenden Eigenkapital werden mit Feststellung dieses Jahresabschlusses nicht realisierte Reserven i.S.v. § 10 Abs. 2b Satz 1 Nr. 7 KWG in Höhe von EUR 10.623.496 nach den Zahlen der Jahresbilanz zugerechnet. Zum Bilanzstichtag bestanden noch nicht abgewickelte Devisentermingeschäfte, Zinsswaps, Credit Default Swaps, Caps, Floors, Collars, Zinsfutures sowie aktienkursbezogene Optionsgeschäfte. Die zinsbezogenen Geschäfte dienen ausschließlich der Deckung von Zinsschwankungen. Die währungsbezogenen Geschäfte entfallen auf Geschäfte zur Deckung von Wechselkursschwankungen. Die aktienbezogenen Geschäfte wurden ausschließlich im Kundeninteresse getätigt. Credit Default Swaps wurden zur Absicherung von Kreditrisiken der Bank abgeschlossen sowie aus getrennt zu bilanzierenden strukturierten Produkten übernommen. Das Kreditrisikoäquivalent wurde gemäß Solvabilitätsverordnung ermittelt. Die Besicherungswirkungen durch den Sicherungsgeber wurden risikomindernd berücksichtigt. In der nachfolgenden Tabelle sind die am Bilanzstichtag noch nicht abgewickelten Derivatgeschäfte zusammengefasst. Neben der Gliederung nach Produktgruppen wird die Fälligkeitsstruktur auf Basis der Nominalbeträge angegeben. Die Adressenrisiken sind als Kreditrisikoäquivalente entsprechend den Eigenkapitalvorschriften der Solvabilitätsverordnung angegeben. Volumen im Derivategeschäft (Angaben in TEUR)
Folgende derivative Finanzinstrumente bestehen zum Bilanzstichtag (Angaben in TEUR; die Buchwerte bzw. Zeitwerte enthalten keine Zinsabgrenzungen):
Die börsengehandelten Derivate wurden zum Bilanzstichtag mit ihrem Börsenkurs bzw. Marktpreis bewertet. Zinsswaps werden anhand der aktuellen Zinsstrukturkurve am Bilanzstichtag mit der Barwertmethode bewertet. Hierbei werden die Zahlungsströme (Cashflows) mit dem risiko- und laufzeitadäquaten Marktzins diskontiert. Der Marktwert von Devisentermingeschäften ergibt sich aus dem Börsenpreis am Bilanzstichtag. Für die Bewertung der übrigen Optionen werden Optionspreismodelle eingesetzt. Deren Einsatz erfolgt auf der Basis der allgemein anerkannten grundlegenden Annahmen. Danach bestimmt sich der Wert einer Option insbesondere nach dem Wert des zu Grunde liegenden Basisobjekts und dessen Volatilität, dem vereinbarten Basispreis, -zinssatz oder -index, dem risikolosen Zinssatz sowie der Restlaufzeit des Kontrakts. Der unter der Position Aktiva 14 (Rechnungsabgrenzungsposten) erfasste Buchwert der Zinsbegrenzungsvereinbarungen beläuft sich auf EUR 22.914. Von den Verbindlichkeiten und Eventualverbindlichkeiten sind durch Übertragung von Vermögensgegenständen gesichert:
E. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung In den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 276.464 und periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 463.904 enthalten. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entfallen auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. F. Sonstige Angaben An die Mitglieder des Vorstands wurden Gesamtbezüge gewährt in Höhe von EUR 810.706. Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats betrugen EUR 170.269. Die früheren Mitglieder des Vorstands bzw. deren Hinterbliebene erhielten EUR 1.892.099. Für frühere Mitglieder des Vorstands und deren Hinterbliebenen bestehen zum 31.12.2008 Pensionsrückstellungen in Höhe von EUR 22.973.860. Die Forderungen an und aus eingegangenen Haftungsverhältnissen betrugen für Mitglieder des Vorstands EUR 329.799, für Mitglieder des Aufsichtsrats EUR 758.686. Nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, bestehen in Form von Garantieverpflichtungen gegenüber der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. (Garantieverbund) in Höhe von EUR 4.287.000. Die Zahl der 2008 durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug:
Außerdem wurden durchschnittlich 33 Auszubildende beschäftigt. In den gesetzlich zu bildenden Aufsichtsgremien der nachfolgenden großen Kapitalgesellschaften nehmen Vorstandsmitglieder oder Mitarbeiter unserer Bank Mandate wahr:
Mitglieder des Vorstands, ausgeübter Beruf Kattinger, Rainer, (Sprecher), Geschäftsleiter Schön, Siegfried, Geschäftsleiter Weismann, Thomas, Geschäftsleiter Mitglieder des Aufsichtsrats, ausgeübter Beruf Schühle, Rudi, - Vorsitzender - , Bankdirektor i.R. Maser, Dr. Peter, - stellvertretender Vorsitzender - , Rechtsanwalt/Geschäftsführer der Raupach & Wollert-Ellmendorff Rechtsanwaltsgesellschaft mbH Huttenlocher, Hermann, Diplom-Betriebswirt (FH), Unternehmensberater Dußling, Wolfgang, Diplom-Betriebswirt (FH), Bankkaufmann, Arbeitnehmervertreter Eisenmann, Dr. Tobias, Rechtsanwalt Sozietät Schmid, Bauer und Eisenmann Graf, Waltraud, Geschäftsführende Gesellschafterin der Schuh-Graf Verwaltungs-GmbH Hiller, Bernward, Vorstand i.R. Merkle, Sonja, Diplom-Biologin, Geschäftsführerin der Reinhold Hummel GmbH & Co. KG Meyer, Hans-Joachim, Bankkaufmann, Arbeitnehmervertreter Munkwitz, Claus, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Region Stuttgart Scheu, Peter, Diplom-Kaufmann, Geschäftsführer der Hagesüd Interspice GmbH & Co. OHG Silberberger, Hermann, Bankkaufmann, Arbeitnehmervertreter Weller, Frank, Bankkaufmann, Arbeitnehmervertreter Wittler, Udo, Vorsitzender des Vorstandes BAG Bankaktiengesellschaft Zeller, Bernd, Bankfachwirt, Arbeitnehmervertreter
Stuttgart, 12. März 2009 Stuttgarter Volksbank AG Der Vorstand Kattinger Schön Weismann Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Stuttgarter Volksbank AG, Stuttgart, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2008 bis 31. Dezember 2008 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach §§ 340k und 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Stuttgart, 19. März 2009 GENO
Stuttgart GmbH
Reichle, Wirtschaftsprüfer ppa. Führinger, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss 2008 wurde gemäß § 172 AktG vom Aufsichtsrat am 3. April 2009 festgestellt, die ordentliche Hauptversammlung unserer Gesellschaft vom 5. Juni 2009 hat dem Vorschlag des Vorstandes und des Aufsichtsrates über die Gewinnverwendung zugestimmt. Bericht des AufsichtsratesStuttgarter Volksbank AG, StuttgartDer Aufsichtsrat nahm im Geschäftsjahr 2008 die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben im Plenum und in den aus seiner Mitte gewählten Ausschüssen (Präsidium sowie Kredit- und Prüfungsausschuss) wahr. Im Berichtszeitraum haben vier turnusmäßige und eine konstituierende Aufsichtsratssitzung sowie vierzehn Ausschusssitzungen stattgefunden. Darüber hinaus wurden Beschlüsse im Umlaufverfahren gefasst. Vorgänge, die der Zustimmung des Plenums oder der Ausschüsse bedurften, wurden geprüft, mit dem Vorstand erörtert und entschieden. Die Mitglieder des Aufsichtsrats, insbesondere des Präsidiums, standen dem Vorstand auch außerhalb von Sitzungen zu Informations- und Beratungsgesprächen zur Verfügung. Der Vorstand berichtete dem Aufsichtsrat regelmäßig, zeitnah und umfassend über die Entwicklung und Lage der Bank, insbesondere über die Rentabilität und die Risikolage. Hierüber fand stets ein konstruktiver Dialog statt. Ferner hat sich der Aufsichtsrat mit der Geschäftsstrategie und der Risikostrategie, der strategischen Unternehmensplanung und der operativen Planung für das Geschäftsjahr 2008 intensiv auseinander gesetzt. Die Möglichkeit zur Einsichtnahme in die Bücher war dem Aufsichtsrat zu jedem Zeitpunkt gegeben. Ausgewählte Sachkonten wurden im Kredit- und Prüfungsausschuss ausführlich behandelt. Bei der Überwachung des Kreditgeschäfts wurden Bonitäten, Risiken sowie Bewertungsfragen mit dem Vorstand detailliert erörtert. Des Weiteren wurden auch die diesbezüglichen Planungsprozesse regelmäßig besprochen und gewürdigt. Eingehend hat sich der Aufsichtsrat mit der wirtschaftlichen Lage der Bank befasst. Der Aufsichtsrat ist mit dem Verlauf und dem Ergebnis des Geschäftsjahrs 2008 - in Anbetracht des durch die Verwerfungen an den globalen Finanzmärkten außerordentlich schwierigen Umfelds - sehr zufrieden. Weiter hat sich der Aufsichtsrat über besondere Vorgänge und Projekte von wesentlicher Bedeutung unterrichten lassen. Außerdem wurden im Plenum sowie im Kredit- und Prüfungsausschuss die Kreditstruktur und die Risikolage im Kreditgeschäft sowie ausgewählte Einzelengagements behandelt. Die Ergebnisse externer Prüfungen sowie die Jahresberichte der Internen Revision und des Compliance-Beauftragten wurden den Aufsichtsratsmitgliedern umgehend zugeleitet und im Kredit- und Prüfungsausschuss sowie im Plenum ausführlich erörtert. Der Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und der Lagebericht sind von der durch die Hauptversammlung als Abschlussprüfer gewählten GENO Stuttgart GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Stuttgart, geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Die schriftlichen Berichte des Abschlussprüfers wurden den Aufsichtsratsmitgliedern umgehend zugeleitet. Der Bericht über die Wertpapierdienstleistungs- und Depotprüfung wurde in der Aufsichtsratssitzung am 17.09.2008 umfassend besprochen und positiv zur Kenntnis genommen. Die Ergebnisse des ersten Teils der Jahresabschlussprüfung wurden nach Vorlage des ersten Berichtsteils von den Prüfern in der Aufsichtsratssitzung am 03.12.2008 erläutert, vom Aufsichtsrat ausführlich beraten und zustimmend zur Kenntnis genommen. An der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats am 03.04.2009 haben die Abschlussprüfer ebenfalls teilgenommen. Nach ausgiebiger Beratung des vorgelegten schriftlichen zweiten Berichtsteils und der gegebenen Erläuterungen hat der Aufsichtsrat das Ergebnis der Prüfung zustimmend zur Kenntnis genommen. Er hat den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns geprüft und gebilligt. Nach dem abschließenden Ergebnis der Prüfung des Aufsichtsrats waren Einwendungen nicht zu erheben. Somit wurde der Jahresabschluss gemäß § 172 Aktiengesetz festgestellt. Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren Einsatz und die geleistete Arbeit. Mit Beendigung der Hauptversammlung am 24.06.2008 sind die Herren Bernward Hiller, Hermann Huttenlocher und Rudi Schühle turnusgemäß aus dem Aufsichtsrat ausgeschieden. Die Herren Hiller, Huttenlocher und Schühle wurden von der Hauptversammlung erneut in den Aufsichtsrat gewählt. Bei den Arbeitnehmervertretern schied mit Beendigung der Hauptversammlung Herr Bernd Zeller turnusgemäß aus dem Aufsichtsrat aus. Herr Zeller wurde von den Arbeitnehmern erneut in den Aufsichtsrat gewählt. Herr Rudi Schühle wurde vom Aufsichtsrat in dessen konstituierenden Sitzung im Anschluss an die Hauptversammlung zum Aufsichtsratsvorsitzenden und Herr Dr. Peter Maser zum stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden gewählt.
Stuttgart, 03.04.2009 Der Aufsichtsrat Rudi Schühle, Vorsitzender |
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