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Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Exclusive Networks Deutschland GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell des Unternehmens Die Exclusive Networks Deutschland GmbH (nachfolgend EN) wurde 1983 gegründet und tritt als Value Added Distributor (VAD) im Bereich IT-Security und Data-Center-Technologien auf dem Markt auf. Der Hauptsitz der Gesellschaft liegt in Berlin, jedoch besitzt die Gesellschaft zwei Niederlassungen in München und Münster. Mit durchschnittlich 92 Mitarbeitern vertreibt das Unternehmen seine Produkte ausschließlich über Vertriebspartner an mittelständische Unternehmen, Großkunden und an die öffentliche Hand. Die Vertriebspartner sind überwiegend in Deutschland ansässig. Die von der Gesellschaft vertriebenen Produkte stammen von führenden und aufstrebenden Herstellern aus den USA und Europa. Als VAD wird neben der Lieferung von Handelswaren eine komplette Palette aus Dienstleistungen, Pre-Sales-Beratungen, Trainings, Support und Installationen, Managed Services sowie Projektbetreuungen angeboten. Seit Anfang 2012 gehört die EN mehrheitlich der Exclusive Networks Firmengruppe an (Hauptsitz Boulogne-Billancourt, Frankreich). Exclusive Networks ist ein europäischer Value Added Distributor mit dem Fokus auf Sicherheits-, Storage- und Infrastruktur-Technologien. Die Deutsche Geschäftsführung leitet die Gesellschaft selbständig, eine Kontrolle erfolgt über den mit dem französischen Mutterkonzern verabschiedeten Budgetplan. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Jahr 2023 verlief weltwirtschaftlich in ruhigeren Bahnen als das Vorjahr. Mit einem Wachstum der Weltwirtschaft von 3% wurden die Erwartungen zu Beginn des Jahres erfüllt. Während die USA die prognostizierte Rezession abwenden konnte und auch die europäischen Nachbarn das Jahr mit einem positiven Ergebnis beenden konnten, schwächelte die deutsche Wirtschaft. In Deutschland herrschte im gesamten Jahresverlauf eine wirtschaftliche Stagnation mit rückläufigen Inflationsraten. Durch die Energiekrise mit dem dadurch entstandenen Kaufkraftverlust schrumpfte der private Konsum um 0,8%. 2 Um der europäischen Inflation entgegenzuwirken, wurden die Zinsen von der EZB mehrmals erhöht, was in Deutschland zu einer Verteuerung von Darlehen führte und die Investitionen bremste. Obwohl das nominale BIP in Deutschland auf 4.121,16 Billionen Euro gestiegen ist (vgl. Vorjahr 3.876,81 Billionen Euro), sank das um die Inflationsrate bereinigte BIP um 0,3 %. 3 Aufgrund der aktuellen Entwicklungen ist davon auszugehen, dass das Jahr 2024 nicht durch Wirtschaftswachstum geprägt sein wird, jedoch ist auch eine weltweite Rezession unwahrscheinlich, sofern keine weiteren Krisen auftreten. So könnte der Krieg im Nahen Osten sowie der Konflikt im Jemen und die damit verbundenen Lieferschwierigkeiten auf den Schiffsrouten durch das rote Meer den Handel in Europa ausbremsen. Wichtig für die Europäische Wirtschaft wird der Ausgang der Präsidentschaftswahlen in den USA sein. Sollte Donald Trump erneut zum Präsidenten gewählt werden, könnten US-Importzölle erhoben werden sowie ein Rückzug der USA aus der NATO erfolgen, was wiederum eine höhere Finanzierung des Ukrainekriegs durch die Europäer nach sich ziehen würde. Laut ITK-Branchenverband Bitkom ist die digitale Wirtschaft in Deutschland durch Wachstum geprägt. Für das Jahr 2024 wird ein Umsatzplus von 4,4% erwartet. Nach aktuellen Prognosen wird ein deutliches Wachstum um 8,1% auf 10 Milliarden Euro für das Geschäft mit Software und Systeminfrastruktur erwartet. Der Anteil der Sicherheitssoftware liegt bei 3,9 Milliarden Euro, was einem Anstieg um 12,7% entspricht. 4 2.2 Geschäftsverlauf Obwohl die Umsätze hinter den Erwartungen geblieben sind, lässt sich das abgelaufene Geschäftsjahr für die Exclusive Networks Deutschland GmbH als positiv beurteilen. Die Umsatzerlöse konnten um 34,8 Mio. Euro auf 311,9 Mio. Euro gesteigert werden, was einem Wachstum von 12,6% entspricht. Zurückzuführen ist dieses Wachstum hauptsächlich auf das Interesse der Kunden an Lizenzen und dem damit verbundenen Support. Während der Verkauf der Lizenzen um 9,4% auf 140 Mio. Euro anstieg, konnten die Umsätze für Support und Maintenance sogar einen Anstieg um 27,7% auf 91 Mio. Euro aufweisen. Das im Vorjahr prognostizierte Wachstum um rund 17% konnte insbesondere aufgrund der oben beschriebenen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht ganz erreicht werden. Der Jahresüberschuss vor der Ergebnisabführung konnte äquivalent zum Umsatz um 12,9% auf 4.059 TEUR gesteigert werden (Vorjahr: 3.596 TEUR). Die im Vorjahr prognostizierte deutliche Steigerung konnte insbesondere aufgrund der oben beschriebenen Verfehlung des Umsatzziels und der entsprechend niedrigeren Fixkostendegression nicht erreicht werden. 2.3 Lage Die Lage des Unternehmens lässt sich als gut bewerten. 2.3.1 Ertragslage Die Leistungen der Exclusive Networks Deutschland GmbH lassen sich in die zwei Hauptsparten Data-Center Technologies und Security unterteilen. Der Bereich Security stellt mit einem Umsatzanteil von 96% die wichtigere Sparte dar. Im Vergleich zum Vorjahr konnte diese Sparte um 11,1% wachsen. Die Sparte Data-Center-Technologien befindet sich weiterhin als zukünftige Wachstumssparte im Aufbau und konnte im Geschäftsjahr mit einem Wachstum von 18,5% im Vergleich zum Vorjahr beitragen. Das Ergebnis vor Steuern ist im Vergleich zum Vorjahr stabil bei 1,3 % der Umsatzerlöse geblieben. Die Entwicklung des Rohergebnisses, welches sich als Differenz zwischen den Umsatzerlösen und dem Wareneinsatz ergibt, hat sich um TEUR 2.439 auf TEUR 21.470 erhöht. Die Rohertragsquote ist damit stabil wie im Vorjahr bei 6,9% geblieben. Im Bereich Personal hat sich die durchschnittliche Mitarbeiterzahl von 89 auf 92 erhöht (Mitarbeiterzahl gem. § 267 Abs. 5 HGB). Die Gesamtanzahl der Mitarbeiter einschließlich Auszubildende belief sich auf 97 Mitarbeiter Ende 2023. Die Personalaufwendungen betrugen im Berichtsjahr TEUR 8.462, was einer Erhöhung von TEUR 352 entspricht (Vorjahr: TEUR 8.110). Das Unternehmen hat das Berichtsjahr mit einem Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung von TEUR 4.059 beendet (Vorjahr: TEUR 3.596). 2.3.2 Finanzlage Die Finanzlage des Unternehmens ist als sehr stabil zu bezeichnen. Das Finanzmanagement hat sich die übergeordneten Ziele gesetzt:
Die verfügbaren flüssigen Mittel erhöhten sich zum Bilanzstichtag um 146,8% im Vergleich zum vorherigen Geschäftsjahr auf 8,2 % der Bilanzsumme. Dieser deutliche Anstieg der flüssigen Mittel ist auf die Einführung des o.g. Factorings zurückzuführen. Hier wurde ein Großteil der vorhandenen Forderungen zum Ende des Jahres an einen Factor übertragen, im Gegenzug wurden diese Forderungen mit liquiden Mitteln des Factors ausgeglichen. Das Unternehmen nimmt auch weiterhin am Cash-Pooling der Exclusive Networks-Gruppe teil. Demzufolge hat die Stichtagsbetrachtung eine beschränkte Aussagekraft. Hinsichtlich der Fälligkeiten der zu diesem Zeitpunkt bestehenden Verbindlichkeiten war die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens nicht eingeschränkt. Die kurzfristigen Vermögensgegenstände übersteigen die kurzfristigen Schulden. Der Mittelzufluss resultiert vor allem aus dem Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit. Die Eigenkapitalquote verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr geringfügig von 3,2 % auf 2,9 %. Dies ist im Wesentlichen auf den leichten Anstieg der kurzfristigen Verbindlichkeiten zurückzuführen, während das Eigenkapital wegen des Ergebnisabführungsvertrags stabil bei 3,2 Mio. Euro bleibt. Das Unternehmen hat, wie auch im Vorjahr, keine Bankverbindlichkeiten in Anspruch genommen und finanziert sich im Wesentlichen über Lieferantenverbindlichkeiten sowie Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Die Liquiditätslage unserer Gesellschaft ist stabil. Es gab im abgelaufenen Geschäftsjahr keine finanziellen Engpässe. Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden. Sofern aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags nicht genügend Liquidität zur Finanzierung des Wachstums zur Verfügung stehen sollte, kann auf finanzielle Unterstützung der Gesellschafter zurückgegriffen werden. 2.3.3 Vermögenslage Das Anlagevermögen bleibt stabil bei 0,2 % des Gesamtvermögens. Das Umlaufvermögen ist im Berichtsjahr auf TEUR 111.889 gestiegen (Vorjahr: TEUR 100.629) und setzt sich vor allem aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 43.141), Forderungen gegen verbundene Unternehmen (TEUR 37.451), sonstigen Vermögensgegenständen (TEUR 14.695), liquiden Mitteln (TEUR 9.197) sowie Vorräten (TEUR 7.405) zusammen. Investitionen wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr vor allem im Bereich der IT-Infrastruktur getätigt. Die für die betrieblichen Leistungen der Gesellschaft benötigten Gegenstände des Anlagevermögens sind auf einem leistungsfähigen Stand, so dass wesentliche Investitionen über das Maß der turnusmäßigen Erneuerung derzeit nicht notwendig erscheinen. 2.3.4 Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung als finanziellen Leistungsindikator die Umsatzrendite heran. Die Umsatzrendite berechnen wir mit dem EBIT (Gewinn vor Zinsen und Steuern) im Verhältnis zu den Umsatzerlösen. Die Umsatzrendite liegt bei 1,24 % und damit leicht unter der Umsatzrendite des Jahres 2022. Trotz des leichten Rückgangs kann die Ertragslage als stabil bezeichnet werden. Die im Vorjahr erwartete leichte Steigerung konnte allerdings nicht erreicht werden. Als nichtfinanziellen Leistungsindikator verwenden wir die Anzahl der direkt und indirekt kaufenden Kunden. Die Anzahl der direkt kaufenden Kunden ist im Vergleich zum Vorjahr um 23,0 % gestiegen. Die Anzahl der indirekt kaufenden Kunden ist im Vergleich zum Vorjahr um rund 14,3 % gestiegen. Die im Vorjahr prognostizierte Entwicklung einer leichten Verdichtung bei den direkten und indirekten Kunden konnte damit nicht erreicht werden. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Trotz enormer Investitionen in die IT-Sicherheit steigt weltweit die Anzahl von Cyberangriffen unabhängig von Unternehmensgrößen oder Art des Unternehmens. Auch die Weiterentwicklung von KI hilft Cyberkriminellen bei der Verbesserung von Angriffen auf die Unternehmen. Diese setzen ihren Fokus vermehrt auf die Verbindungen von Lieferanten und Dienstleistern. Durch die vermehrte mobile Arbeit benötigen Unternehmen komplexe Security-Lösungen, die bestenfalls cloudbasiert sind, um die notwendigen Systeme auch für den Zugriff der Mitarbeiter von außen zu ermöglichen, aber gegen Angriffe von Dritten absichern. Hierfür werden herkömmliche Sicherheitssysteme nicht mehr ausreichen, was zu höheren Investitionen in die virtuelle und hybride IT-Sicherheit führt. Der Cyber-Distributionsbereich der Exclusive Networks Deutschland GmbH wird den Marktanforderungen durch seine etablierten Cloud Solutions und die cloudbasierten und Software-definierten Architekturen gerecht. Die Unternehmen profitieren mit den Cloud-Solutions durch einen Marktweitblick, technologische Expertise und tiefgreifende Service-Unterstützung. Auch 2024 liegt der Fokus für die Exclusive Networks Deutschland GmbH im Ausbau des gesamten Service-Portfolios. Durch die immer komplexeren und flexibleren Anforderungen an IT-Sicherheitssysteme werden die Anforderungen an die IT-Mitarbeiter in den Unternehmen immer anspruchsvoller werden, was einen hohen Consulting-Aufwand nach sich ziehen wird. Diese Anforderungen werden sich mittelfristig auch in den Erträgen der Exclusive Networks Deutschland GmbH niederschlagen. In der Budgetplanung für das Geschäftsjahr 2024 geht die Gesellschaft von einer Umsatzsteigerung von 15% im Vergleich zum Berichtsjahr 2023 aus. Sie plant eine leichte Steigerung der Umsatzrendite und einen deutlichen Anstieg des Jahresüberschusses vor Ergebnisabführung. Im Rahmen der nichtfinanziellen Leistungsindikatoren gehen wir von einem leichten Anstieg unserer direkt und indirekt kaufenden Kunden aus. Die Exclusive Networks Deutschland GmbH ist in einem immer wichtiger werdenden Bereich tätig, welcher von starker Konkurrenz geprägt ist und dadurch knapp kalkulierte Margen nach sich zieht. Aufgrund des weitreichenden Angebots von verschiedenen Produkten und Leistungen sowie den kontinuierlichen Entwicklungen und Anpassungen an die Marktrahmenbedingungen bestehen hinsichtlich der künftigen Unternehmensentwicklung keine besonderen Risiken. Als Handelsunternehmen bestehen für die Exclusive Networks Deutschland GmbH die marktüblichen Risiken (z.B. Konkurrenzdruck, sinkende Margen, konjunkturelle Entwicklungen). Aufgrund der unterschiedlichen Kunden aus zahlreichen Branchen werden Ausfälle einzelner Kunden auf ein moderates Risiko reduziert. Zusätzlich sind Ausfälle mit einer Warenkreditversicherung abgesichert. Die Gesellschaft wird auch im Geschäftsjahr 2024 mit seiner konservativen Finanzpolitik fortfahren, um die Ausfallrisiken auf einem Minimum zu halten. Die Gesellschaft besitzt ein leistungsfähiges Vertriebsnetz, so dass keine Lieferantenabhängigkeiten bestehen. Aufgrund der starken Marktpositionierung kann der Wegfall einzelner Distributionsverträge durch andere Hersteller oder neue Produktsegmente kompensiert werden. Risiken aus dem Warenbestand sind aufgrund der fortgeführten Beschaffungspolitik mit vertraglichen Vereinbarungen mehrerer Hersteller als gering einzustufen. Dadurch, dass die Gesellschaft viele Waren in den USA bezieht, können Wechselkursschwankungen zwischen Euro und US-Dollar das Ergebnis beeinflussen. Wenn Einnahmen und Ausgaben in unterschiedlichen Währungen abgeschlossen werden, besteht das Risiko, dass der Wert der erbrachten Leistung nicht mit dem Wert der erbrachten Gegenleistung übereinstimmt (Transaktionsrisiken). Um dieses Risiko zu minimieren, schließt die Gesellschaft Devisentermingeschäfte ab. Zum Stichtag bestehen kurzfristige Devisentermingeschäfte in Höhe von TUSD 41.600, die zur Absicherung von bestehenden Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in USD dienen. Die gesellschaftseigene IT-Infrastruktur basiert weitestgehend auf Cloud-Solutions und ist mit der konzerninternen Kernkompetenz gesichert. Hierbei werden die zentralen Systeme und Sicherheitsstrategien auf Konzernebene definiert, wobei die zentralen Systeme redundant ausgelegt sind. Entsprechende Serviceverträge bestehen mit den Providern. Notfallszenarien, Backupstrategien und Security Policies werden regelmäßig den veränderten Anforderungen angepasst. Die Gesellschaft ist ein reines Handelsunternehmen (Distributor), wodurch keine Forschung und Entwicklung im engeren Sinne betrieben wird. Aus diesem Grund werden auch zukünftig keine nennenswerten Aufwendungen in diesem Bereich getätigt werden, somit sind eigene Investitionsvorhaben von geringer Bedeutung. Der Konzern hat ein gruppenweites Managementinformationssystem im Einsatz. Dieses kann Informationen wie Umsatz-, Kunden- und Margenentwicklung in Echtzeit widerspiegeln, wodurch das Management Abweichungen von Planzahlen zeitnah erfassen und darauf reagieren kann. Aufgrund der immer gezielteren Angriffe auf die IT-Strukturen von Unternehmen werden die Anforderungen an die Sicherheitssysteme von Unternehmen immer komplexer. Auch rechtliche und versicherungstechnische Anforderungen werden Investitionen der Unternehmen in ihre IT-Infrastruktur notwendig machen. Die Exclusive Networks Deutschland GmbH bewegt sich somit in stetig wachsenden Geschäftsfeldern, wobei sie ihren Fokus auf dem Cyber-Security-Markt gelegt hat. Aufgrund einer stabilen Kunden- und Lieferantenbeziehung besteht eine solide Basis für weiteres Wachstum in den nächsten Jahren. Dadurch dass der Konzern weltweit zu den wichtigsten Distributoren für neue Technologien zählt, kann auch die deutsche Gesellschaft profitieren. Der weltweite Bekanntheitsgrad und die Konzernstruktur erlaubt es, Kundenwünschen, die über Landesgrenzen hinausgehen, zu entsprechen. Die Geschäftsleitung überprüft regelmäßig das Hersteller-Portfolio und wägt mit einer sorgfältigen Kosten-Nutzenanalyse ab, ob neue Technologien in das Portfolio aufgenommen werden. Auch im Jahr 2024 steht die Optimierung von Geschäftsprozessen im Fokus der Gesellschaft.
Berlin, den 31. Mai 2024 Marcus Adä
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https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html
Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVSEITE
Gewinn und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Firma: Exclusive Networks GmbHSitz: BerlinRegistergericht: Amtsgericht Charlottenburg Handelsregister: HRB 210494Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der Exclusive Networks Deutschland GmbH zum 31.12.2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes (GmbHG) aufgestellt. Die Gesellschaft erfüllt die Merkmale einer großen Kapitalgesellschaft im Sinne des §267 Abs. 3 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gem. §275 Abs. 2 gegliedert. Der Jahresabschluss wurde in Euro (EUR) aufgestellt. Der Jahresabschluss und der Lagebericht der Exclusive Networks GmbH werden im Unternehmensregister bekannt gemacht. Der Jahresabschluss vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Besondere Umstände, die zusätzliche Angaben im Sinne des § 264 Abs. 2 Satz 2 HGB erforderlich gemacht hätten, liegen nicht vor. Im Jahresabschluss sind entsprechend der Regelung des § 246 HGB sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten. Die Posten der Aktivseite wurden nicht mit Posten der Passivseite und Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die zum Abschlussstichtag entstanden waren, berücksichtigt worden. Die Darstellung des Jahresabschlusses, insbesondere die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung, entspricht den Vorschriften nach § 266 sowie § 275 Abs. 2 HGB. Die Gesellschaft hat mit der Exclusive Group GmbH, Berlin, als beherrschendem Unternehmen mit Wirkung zum 1. Januar 2012 einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag getroffen. Die Exclusive Networks Deutschland GmbH hat im laufenden Geschäftsjahr sein Geschäftsmodell zur Steuerung seiner finanziellen Vermögenswerte geändert, um gezielt Cashflows zu generieren. So werden die Cashflows seit Dezember des Berichtsjahres sowohl durch Vereinnahmung vertraglicher Cashflows als auch durch den Verkauf von finanziellen Vermögenswerten (Factoring) generiert. Verkäufe von finanziellen Vermögenswerten werden direkt am Handelstag erfasst, d.h. diese wurden direkt bei Eingang der Verpflichtung zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Grundsatz der Bewertungsstetigkeit nach § 252 Abs. 1 Nr. 6 HGB wurde eingehalten. Für die Erstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden und gegenüber dem Vorjahr unveränderten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Zugangsbewertung der Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung wurde ganzjährig mit dem Devisenkassamittelkurs durchgeführt. Im Jahresabschluss sind diese grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. Die Vorschriften zur Umrechnung von Kursen nach § 256a HGB wurden beachtet. Soweit die Restlaufzeit größer als ein Jahr ist, erfolgt die Bewertung zum Devisenkassamittelkurs unter Beachtung des Imparitätsprinzips, wonach Kursverluste aufwandswirksam und Kursgewinne nicht berücksichtigt werden. Eine abweichende Bewertung wurde vorgenommen, wenn Bewertungseinheiten gebildet werden. Anlagevermögen Das Anlagevermögen wurde nach § 253 Abs. 1 HGB mit den Anschaffungskosten, vermindert um die planmäßigen Abschreibungen entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer, aktiviert. Bei einer voraussichtlich dauerhaften Wertminderung wird der niedrigere beizulegende Wert angesetzt. Bei im laufenden Geschäftsjahr zugegangenen Vermögensgegenständen wurde der Abschreibungsbetrag in Anrechnung gebracht, der dem Zeitpunkt zwischen der Anschaffung oder Herstellung des Vermögensgegenstandes und dem Ende des Geschäftsjahres entspricht. Die im Geschäftsjahr angeschafften geringwertigen Wirtschaftsgüter wurden in Übereinstimmung mit den steuerlichen Vorschriften gemäß § 6 Abs. 2 EStG in voller Höhe als Aufwand erfasst. Umlaufvermögen Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Die Warenbestände wurden mit den durchschnittlichen Einkaufskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten erfasst. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich u.a. aus überdurchschnittlicher Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Forderungen gegen verbundene Unternehmen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt worden. Allen risikobehafteten Posten wird durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde aufgrund der bestehenden Warenkreditversicherung unter Wesentlichkeitsgesichtspunkten wie im Vorjahr keine Pauschalwertberichtigung gebildet. Im Rahmen des Factoring-Vertrages veräußerte Forderungen werden zum Zeitpunkt des Verkaufs ausgebucht (sog. echtes Factoring). Die Einbehalte des Factoring-Unternehmens für etwaige nachträgliche Forderungsminderungen werden unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen. Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nominalwert angesetzt. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden für Ausgaben, die Aufwendungen im Folgejahr sind, gebildet und laufzeitadäquat linear aufgelöst. Rückstellungen und Verbindlichkeiten Steuerrückstellungen für das Berichtsjahr wurden nicht gebildet. Die Gesellschaft hat mit der Exclusive Group GmbH, Berlin, als beherrschendem Unternehmen mit Wirkung zum 1. Januar 2012 einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag abgeschlossen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem von der Bundesbank veröffentlichten laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert. Passive Rechnungsabgrenzungsposten Passive Rechnungsabgrenzungsposten werden für Einnahmen, die Erträge des Folgejahres betreffen, gebildet und laufzeitadäquat linear verbraucht. Latente Steuern Aufgrund der mit der Exclusive Group GmbH, Berlin, bestehenden ertragsteuerlichen Organschaft werden etwaige latente Steuern gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB bei der Organträgerin gebildet. Währungsumrechnung Fremdwährungsposten werden mit dem Euro-Referenzkurs (Devisenkassamittelkurs) der Europäischen Zentralbank zum 31. Dezember 2023 bewertet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten im Wesentlichen Ansprüche aus Lieferungen und Leistungen sowie Forderungen aus dem konzernweiten Liquiditätsmanagement. Es bestehen Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 37.450 (Vorjahr: TEUR 8.282), davon entfallen TEUR 36.882 (Vorjahr: TEUR 7.468) auf Forderungen aus Cash-Pooling und TEUR 568 (Vorjahr: TEUR 814) auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Von letztgenannten entfallen keine auf Forderungen gegen den Gesellschafter (Vorjahr: TEUR 7). Weiterhin bestehen Kautionen in Höhe von TEUR 262 (Vorjahr: TEUR 262) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beinhalten Forderungen in Höhe von TEUR 8.071 (Vorjahr: TEUR 5.684) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die Restlaufzeit aller übrigen Forderungen und Vermögensgegenstände beträgt wie im Vorjahr bis zu einem Jahr. 3. Aktive Rechnungsabgrenzung In den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind keine Disagien enthalten. 4. Eigenkapital Das Grundkapital beträgt TEUR 100 und ist voll eingezahlt. Die Entwicklung des Eigenkapitals ist in der nachfolgenden Übersicht dargestellt:
Durch den o.g. Gewinnabführungsvertrag zeigt sich keine Veränderung im Eigenkapital im Berichtsjahr. Das Eigenkapital umfasst das gezeichnete Kapital sowie die vororganschaftlich entstandenen anderen Gewinnrücklagen. 5. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
6. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren lagen zum Bilanzstichtag wie im Vorjahr nicht vor. Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte besichert sind, bestanden zum Bilanzstichtag nicht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in Höhe von TEUR 53.819. Davon bestehen TEUR 542 aus Kostenweiterbelastungen gegenüber verbundenen Unternehmen, TEUR 639 aus Miet- und Leasingverträgen (hiervon sind TEUR 74 aus Hardware-Operational-Leasing-Verträgen) sowie TEUR 52.638 aus offenen Warenbestellungen. Weitere finanzielle Verpflichtungen, die aus der Bilanz nicht ersichtlich sind und für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung wären, lagen nicht vor. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 7. Umsatzerlöse Aufgliederung der Umsätze nach Art der Leistung
Die Umsatzerlöse wurden, wie im Vorjahr, nahezu ausschließlich im Inland erzielt. 8. Sonstige betriebliche Erträge Hierin sind u.a. enthalten:
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen Hierin sind u.a. enthalten:
10. Abschreibungen Die Abschreibungen betreffen ausschließlich planmäßige Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens und auf Sachanlagen. Außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert im Anlagevermögen und auf den niedrigeren nahen Zukunftswert waren nicht erforderlich. Sonstige Angaben 11. Arbeitnehmer und Geschäftsführer Im Geschäftsjahr 2023 wurden bei der Exclusive Networks Deutschland GmbH durchschnittlich 92 (Vorjahr: 89) Arbeitnehmer beschäftigt. Davon waren 87 als Angestellte und fünf als leitende Angestellte beschäftigt. Geschäftsführer im Geschäftsjahr waren Herr Marcus Adä, Kaufmann, sowie Herr Jesper Trolle, Kaufmann. Herr Jesper Trolle wurde mit Gesellschafterbeschluss vom 24. Oktober 2023 abberufen. Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Einzelprokura hatte Frau Viola Tannhäuser. Die Geschäftsführer sind nicht bei der Gesellschaft angestellt und erhalten von dieser keine Geschäftsführerbezüge. Bezüge an frühere Mitglieder der Geschäftsführung wurden im Geschäftsjahr nicht gewährt. Vorschüsse und Kredite an Mitglieder der Geschäftsführung wurden im Geschäftsjahr nicht gewährt. 12. Abschlussprüferhonorar Das berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt ausschließlich für Abschlussprüferleistungen TEUR 123 (Vorjahr: TEUR 113). 13. Derivative Finanzinstrumente Die Gesellschaft hat Devisentermingeschäfte mit einem Nominalwert von TUSD 41.600 und verschiedenen Laufzeiten bis längstens zum 15. April 2024 abgeschlossen. Zweck dieser Geschäfte ist die Absicherung eines Währungskursrisikos bei Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie erwarteten Transaktionen aus Wareneinkäufen in gleicher Höhe, Währung und Fristigkeit. Die Termingeschäfte und die abgesicherten Verbindlichkeiten bzw. erwarteten Transaktionen wurden als Portfolio-Hedge designiert und als Bewertungseinheiten zusammengefasst. Die Effektivität wurde prospektiv anhand eines Critical Term Match gemessen. Gegenläufige Wertänderungen beim Grundgeschäft und Sicherungsgeschäft werden nach der Einfrierungsmethode erfasst. Der Buchwert der Devisentermingeschäfte beträgt EUR 0. 14. Nachtragsbericht Es haben sich bisher keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres ereignet. 15. Konzernverhältnisse Die Exclusive Networks Deutschland GmbH ist eine 100 %-ige Tochter der Exclusive Group GmbH, Berlin. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Exclusive Networks SA, Boulogne Billancourt/Frankreich (kleinster und größter Kreis von Unternehmen), einbezogen. Der Konzernabschluss wird im Tribunal de Commerce de Nanterre, 92000 Nanterre, veröffentlicht.
Berlin, den 31. Mai 2024 Marcus Adä Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Exclusive Networks Deutschland GmbH, Berlin Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Exclusive Networks Deutschland GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Exclusive Networks Deutschland GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, den 4. Juni 2024 Deloitte
GmbH
Gerald Reiher, Wirtschaftsprüfer Paul Wegener, Wirtschaftsprüfer |
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Großhandel mit Kaffee, Tee, Kakao und Gewürzen
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Garten- und Landschaftsbau
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Effekten- und Warenterminhandel
Luft- und Raumfahrzeugbau für zivile Zwecke
Einzelhandel mit kosmetischen Erzeugnissen und Körperpflegemitteln
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Vermittlung von Arbeitskräften
Unternehmensberatung
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Elektrizitätshandel
Bauträger für Wohngebäude
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Wirtschafts- und Arbeitgeberverbände
Forschung und Entwicklung im Bereich Biotechnologie
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Vermittlung von Krediten
Zimmerei und Ingenieurholzbau
Beteiligungsgesellschaften
Public-Relations-Beratung
Unternehmensberatung
Unternehmensberatung
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Unternehmensberatung
Public-Relations-Beratung
Beteiligungsgesellschaften
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Geräten der Unterhaltungselektronik
Datenverarbeitung, Hosting und damit verbundene Tätigkeiten a. n. g.
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Großhandel mit Fahrrädern, E-Bikes, deren Teilen und Zubehör
Erbringung von Reservierungsdienstleistungen für Theater-, Sport- und Unterhaltungsveranstaltungen
Praxen von Steuerberaterinnen und -beratern, Steuerbevollmächtigten sowie steuerberatende Berufsausübungsgesellschaften
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Architekturbüros für Hochbau
Herstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen Geräten
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Großhandel mit pharmazeutischen Erzeugnissen
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Beteiligungsgesellschaften
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Betrieb von Einrichtungen für kunstschaffende Tätigkeiten und darstellende Künste a. n. g.
Forschung und Entwicklung im Bereich Biotechnologie
Praxen von Wirtschaftsprüferinnen und -prüfern, vereidigten Buchprüferinnen und -prüfern, Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und Buchprüfungsgesellschaften
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Entwicklung und Programmierung von Anwendungssoftware
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Datenverarbeitung, Hosting und damit verbundene Tätigkeiten a. n. g.
Beteiligungsgesellschaften
Erbringung sonstiger juristischer Dienstleistungen
Bereitstellung von Datenverarbeitungsdiensten
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Beteiligungsgesellschaften
Praxen von Wirtschaftsprüferinnen und -prüfern, vereidigten Buchprüferinnen und -prüfern, Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und Buchprüfungsgesellschaften
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen