Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 85280
Eingetragen
24.8.2015
Branche
Vermittlung von ArbeitskräftenSonstige Überlassung von ArbeitskräftenBefristete Überlassung von Arbeitskräften
Gegenstand
die Erbringung von Personalberatungsleistungen für Unternehmen, Körperschaften und Personen, die Vermittlung von Personal und die Arbeitnehmerüberlassung sowie alle damit zusammenhängenden Tätigkeiten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Frank Fries
seit 11.1.2016
Geschäftsführer
Maik Neumann
seit 24.8.2015
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
citus 18. GmbH (zukünftig firmierend unter: Vebego Holding GmbH)
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
M 2 Personal GmbH
Germany
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Vebego Deutschland B.V. & Co. KG

Köln

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

ENTWICKLUNG DES KONZERNANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2021

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
Zu Beginn des Geschäftsjahres (gesamt) Zugänge (Geschäftsjahr) Abgänge (Geschäftsjahr) Am Ende des Geschäftsjahres (gesamt)
EUR EUR EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 569.828,53 11.100,40 16.969,55 563.959,38
2. Geschäfts- oder Firmenwerte 39.134.763,07 0,00 0,00 39.134.763,07
39.704.591,60 11.100,40 16.969,55 39.698.722,45
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 253.828,58 0,00 3.390,00 250.438,58
2. Technische Anlagen und Maschinen 731.494,97 233.516,70 52.461,16 912.550,51
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.891.694,78 490.921,67 390.364,27 2.992.252,18
3.877.018,33 724.438,37 446.215,43 4.155.241,27
III. FINANZANLAGEN
Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 1.101.434,64 0,00 1.071.216,58 30.218,06
1.101.434,64 0,00 1.071.216,58 30.218,06
44.683.044,57 735.538,77 1.534.401,56 43.884.181,78
ABSCHREIBUNGEN
Zu Beginn des Geschäftsjahres (gesamt) Zugänge Abschreibungen (Geschäftsjahr) Abgänge Abschreibungen (Geschäftsjahr) Am Ende des Geschäftsjahres (gesamt)
EUR EUR EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 502.107,50 39.596,02 16.969,55 524.733,97
2. Geschäfts- oder Firmenwerte 7.119.380,21 2.464.603,37 0,00 9.583.983,58
7.621.487,71 2.504.199,39 16.969,55 10.108.717,55
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 115.685,77 14.318,35 0,00 130.004,12
2. Technische Anlagen und Maschinen 414.800,43 71.188,94 40.959,68 445.029,69
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.000.675,39 559.434,24 355.314,10 2.204.795,53
2.531.161,59 644.941,53 396.273,78 2.779.829,34
III. FINANZANLAGEN
Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
10.152.649,30 3.149.140,92 413.243,33 12.888.546,89
BUCHWERTE
Stand Geschäftsjahr Stand Vorjahr
EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 39.225,41 67.721,03
2. Geschäfts- oder Firmenwerte 29.550.779,49 32.015.382,86
29.590.004,90 32.083.103,89
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 120.434,46 138.142,81
2. Technische Anlagen und Maschinen 467.520,82 316.694,54
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 787.456,65 891.019,39
1.375.411,93 1.345.856,74
4155241,27
III. FINANZANLAGEN
Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 30.218,06 1.101.434,64
30.218,06 1.101.434,64
30.995.634,89 34.530.395,27

ENTWICKLUNG DES KONZERNEIGENKAPITALS FÜR 2021

Eigenkapital des Mutterunternehmen
Kapitalanteile der Kommanditisten Kapitalrücklage Verlustvortrag Konzernjahresfehlbetrag, der dem Mutterunternehmen zuzurechnen ist Summe
EUR EUR EUR EUR EUR
31. Dezember 2020 500,00 5.027.500,00 -4.545.511,08 0,00 482.488,92
Kapitalerhöhung 4.999.500,00 0,00 0,00 0,00 4.999.500,00
Konzernjahresfehlbetrag 0,00 0,00 0,00 -3.217.557,12 -3.217.557,12
31. Dezember 2021 5.000.000,00 5.027.500,00 -4.545.511,08 -3.217.557,12 2.264.431,80
Nicht beherrschende Anteile Konzerneigenkapital
Nicht beherrschende Anteile vor Jahresergebnis Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Gewinne Summe Summe
EUR EUR EUR EUR
31. Dezember 2020 351.387,15 0,00 351.387,15 833.876,07
Kapitalerhöhung 0,00 0,00 0,00 4.999.500,00
Konzernjahresfehlbetrag 0,00 -115.452,54 -115.452,54 -3.333.009,66
31. Dezember 2021 351.387,15 -115.452,54 235.934,61 2.500.366,41

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Vebego Deutschland B.V. & Co. KG, Köln:

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der Vebego Deutschland B.V. & Co. KG, Köln, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Vebego Deutschland B.V. & Co. KG, Köln, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2021 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 8. Juli 2022

GaMa GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Baum, Wirtschaftsprüfer

Faßbender, Wirtschaftsprüfer

Konzernanhang für 2021

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Konzernabschluss wurde gemäß §§ 290 ff. HGB aufgestellt.

Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Konzernbilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grund wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerke ebenfalls an dieser Stelle gemacht.

Registerinformationen

Das Mutterunternehmen ist unter der Firma Vebego Deutschland B.V. & Co. KG mit Sitz in Köln im Handelsregister des Amtsgerichts Köln unter der Nummer HRA 33769 eingetragen.

Konsolidierungskreis und Angaben zum Anteilsbesitz

Der Konzernabschluss umfasst das Mutterunternehmen sowie ausschließlich inländische Tochterunternehmen. Der Konzern hat im Rahmen der Erstkonsolidierung die folgenden Tochtergesellschaften nach den Grundsätzen der Vollkonsolidierung einbezogen:

Name Beteiligung in % Teilbereich Sitz der Gesellschaft
Vebego Holding GmbH * 100% Holding Köln
M2 Personal GmbH * 100% Zeitarbeit Köln
Pro Personalservice GmbH * 100% Zeitarbeit Köln
Profitec GmbH * 100% Zeitarbeit Köln
Arcon Personalservice GmbH * 100% Zeitarbeit Köln
AMS Personalservice GmbH * 100% Zeitarbeit Köln
Arcon Arbeitnehmerüberlassung GmbH * 100% Zeitarbeit Köln
ELSTA GmbH * 100% Zeitarbeit Köln
EMATEC GmbH * 100% Zeitarbeit Weimar
Pertec GmbH * 100% Zeitarbeit Bochum
Starotec GmbH * 100% Zeitarbeit Köln
SERVICO Holding GmbH * 100% Facility Management Dinslaken
ECCOS GmbH * 100% Facility Management Dinslaken
SERVICO Facility Management GmbH * 100% Facility Management Dinslaken
HDG Hoteldienstleistungsgesellschaft mbH 67% Facility Management Dinslaken
HCS Facility Management GmbH * 100% Facility Management Ibbenbüren
hago Facility-Management GmbH * 100% Facility Management Dinslaken

* Inanspruchnahme der Befreiung gemäß § 264 Abs. 3 HGB

Das Mutterunternehmen, die Vebego Deutschland B.V. & Co. KG, nimmt die Befreiung gemäß § 264b HGB in Anspruch.

Bei der erstmaligen Einbeziehung der oben genannten Tochtergesellschaften wurden die in den Konzernabschluss aufgenommenen Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten im Rahmen der Kaufpreisallokation neu bewertet resp. angesetzt, wobei es aus Wesentlichkeitsgründen zu keinen Änderungen gegenüber den Jahresabschlüssen der in den Konzern einbezogenen Unternehmen kam. Der aus der Kapitalkonsolidierung entstandene positive Unterschiedsbetrag wurde somit vollumfänglich dem Geschäfts- oder Firmenwert zugeordnet.

Die Equity-Bilanzierung der wesentlichen Beteiligungen an assoziierten Unternehmen nahmen wir nach der Buchwertmethode vor. Im Geschäftsjahr wurden die 50 % Beteiligungen an der PflegeProfi BVA GmbH, Berlin und der PersonalProfi CLD GmbH, Berlin veräußert. Zum Abschlussstichtag verblieb somit die Europäische Dienstleistungsakademie GmbH i.L. als einziges assoziiertes Unternehmen:

Name Beteiligung in % Teilbereich Sitz der Gesellschaft
Europäische Dienstleistungsakademie GmbH i.L. 50 % Facility Management Dinslaken

Konsolidierungsgrundsätze

Die Kapitalkonsolidierung für Unternehmen, die aufgrund eines Erwerbs erstmals konsolidiert wurden, wurde nach der Erwerbsmethode zum Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist, vorgenommen.

Dabei wird der Wertansatz der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals des Tochterunternehmens verrechnet. Das Eigenkapital wird mit dem Betrag angesetzt, der dem zum Konsolidierungszeitpunkt beizulegenden Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten entspricht. Ein nach der Verrechnung verbleibender Unterschiedsbetrag wird, wenn er auf der Aktivseite entsteht, als Geschäfts- oder Firmenwert und, wenn er auf der Passivseite entsteht, unter dem Posten "Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung" nach dem Eigenkapital ausgewiesen.

Der für die Bestimmung des Zeitwerts der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten und der für die Kapitalkonsolidierung maßgebliche Zeitpunkt ist grundsätzlich der, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist. Bei Tochterunternehmen, auf deren Einbeziehung bisher gemäß § 296 HGB verzichtet worden war, ist der Zeitpunkt der Einbeziehung des Tochterunternehmens in den Konzernabschluss maßgeblich.

Forderungen und Verbindlichkeiten, Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie Zwischenergebnisse innerhalb des Konsolidierungskreises wurden eliminiert.

Konzerninterne Ergebnisse aus Lieferungen und Leistungen mit assoziierten Unternehmen wurden wegen geringer Bedeutung nicht eliminiert.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen erstellt.

Die Jahresabschlüsse von assoziierten Unternehmen wurden an die konzerneinheitlichen Methoden angepasst.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, die einen Wert von 800 EUR nicht übersteigen, werden im Jahr des Zuganges in voller Höhe als Aufwand erfasst.

Bei den Finanzanlagen werden die Ausleihungen grundsätzlich zum Nennwert angesetzt.

Die Zugänge bzw. Abgänge bei Beteiligungen an assoziierten Unternehmen enthalten anteilige Jahresüberschüsse bzw. Jahresfehlbeträge.

Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt.

Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten abzüglich der Wertabschläge für Einzelrisiken und für das allgemeine Kreditrisiko bilanziert.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten im Wesentlichen Abgrenzungen für im Voraus geleistete Auszahlungen, die im Folgejahr zu Aufwand werden.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach der Anwartschaftsbarwertmethode unter Verwendung "der Richttafeln 2018 G" ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 1,87 % gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 0 % und erwartete Rentensteigerungen mit 0 % berücksichtigt. Die Fluktuation wurde mit einer Rate von 0 % berücksichtigt.

Der Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 S. 1 HGB zwischen dem Ansatz der Pensionen und ähnliche Verpflichtungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren (1,35 %) ergibt zum 31. Dezember 2021 einen Betrag von 80 TEUR.

Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen verrechnet. Da kein aktiver Markt besteht, anhand dessen sich der Marktpreis ermitteln lässt, wurden für die Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts der Wertpapiere diese mit dem Deckungskapital zuzüglich zugewiesener Zuschüsse bewertet.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst.

Die Verbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten im Wesentlichen Abgrenzungen für im Voraus geleistete Einzahlungen, die im Folgejahr zu Ertrag werden.

Auf temporäre und quasi-permanente Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz werden nur insoweit latente Steuern angesetzt als der Wert der passiven latenten Steuern den Wert der aktiven latenten Steuern übersteigt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Dabei werden auch Differenzen, die auf Konsolidierungsmaßnahmen gemäß den §§ 300 bis 307 HGB beruhen, berücksichtigt, nicht jedoch Differenzen aus dem erstmaligen Ansatz eines Geschäfts- oder Firmenwerts bzw. eines negativen Unterschiedsbetrags aus der Kapitalkonsolidierung.

Währungsumrechnung

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 298 Abs. 1 i.V.m. § 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 298 Abs. 1 i.V.m. § 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

Erläuterungen zur Konzernbilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Geschäfts- oder Firmenwerte einschließlich der Geschäfts- oder Firmenwerte aus der Erstkonsolidierung von Anteilen werden über einen Zeitraum von 15 Jahren abgeschrieben. Vor dem Hintergrund des langfristigen Geschäftsmodells und der sehr langfristigen Kundenbeziehungen wurden für die verschiedenen Firmenwerte die oben genannten Nutzungsdauern angenommen.

Die Kapitalkonsolidierung der erworbenen Anteile führte in 2019 zu einem als Geschäfts- oder Firmenwert aktivierten Unterschiedsbetrag in Höhe von 38.389 TEUR. Dieser entfiel in Höhe von 25.625 TEUR auf M2 Gesellschaften und in Höhe von 12.764 TEUR auf SERVICO Gesellschaften. Nach Abschreibungen im Geschäftsjahr und Vorjahren beträgt der Buchwert 29.527 TEUR. Darüber hinaus besteht auf SERVICO-Ebene ein Geschäfts- oder Firmenwert aus Verschmelzungen in der Vergangenheit mit einem Buchwert zum 31.12.2021 in Höhe von 24 TEUR. Insgesamt ergibt sich somit ein Buchwert für den Geschäfts- oder Firmenwert zum Abschlussstichtag in Höhe von 29.551 TEUR.

Vorräte

Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Forderungen gegenüber Gesellschaftern bestehen in Höhe von 1 TEUR (Vj. 3 TEUR) und beinhalten Leistungsbeziehungen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Darlehen in Höhe von 26 TEUR (Vj. 17 TEUR) gegenüber Mitarbeitern die eine Laufzeit zwischen 1 und 5 Jahren haben. Des Weiteren sind Mietkautionen in Höhe von 211 TEUR (Vj. 200 TEUR) enthalten, die eine Laufzeit entsprechend den Mietverträgen haben.

Aktive latente Steuern

Der Berechnung wurde ein Steuersatz von 31,78 % zugrunde gelegt. Die aktiven latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus Bilanzdifferenzen bei den Pensionsrückstellungen, den sonstigen Rückstellungen sowie aus körperschaft- und gewerbesteuerlichen Verlustvorträgen. Die aktiven latenten Steuern wurden nicht aktiviert.

Eigenkapital

Die Kapitalanteile der Kommanditisten (5.000 TEUR) und die Kapitalrücklage in Höhe von 5.028 TEUR entsprechen dem bei der Muttergesellschaft ausgewiesenen Bilanzposten.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Angaben zur Verrechnung nach § 298 Abs. 1 i.V.m.§ 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:

TEUR
Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden 900
Anschaffungskosten der Vermögensgegenstände 193
Beizulegender Zeitwert der Vermögensgegenstände 193
Verrechnete Aufwendungen 8
Verrechnete Erträge 8

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für personalbezogene Rückstellungen (Urlaubsrückstellung, Beiträge für die Berufsgenossenschaft, Restrukturierung und Tantiemen), ausstehende Lieferantenrechnungen und die Schwerbehindertenabgabe gebildet.

Verbindlichkeiten

Art der Verbindlichkeiten (Vorjahreswerte in Klammern) bis 1 Jahr von 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre Summe
in TEUR in TEUR in TEUR in TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1 0 0 1
(2) (0) (0) (2)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.736 0 0 2.736
(860) (0) (0) (860)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 76 0 40.637 40.713
(151) (0) (45.637) (45.788)
Verbindlichkeiten gegenüber Beteiligungsunternehmen 0 0 0 0
(2) (2) (0) (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 5.966 11 0 5.977
(5.184) (11) (0) (5.195)
Summe in TEUR 8.779 11 40.637 49.427
(6.199) (11) (45.637) (51.847)

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 24.503 TEUR (Vj. 29.578 TEUR) enthalten, die langfristige sowie kurzfristige Darlehensverbindlichkeiten und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen enthalten.

Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Aufgliederung der Umsatzerlöse

Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen

2021 2021 2020 2020
in TEUR in % in TEUR in %
Personaldienstleistungen 44.341 48% 39.955 44%
Reinigungsdienstleistungen 43.579 48% 41.062 47%
Logistikdienstleistungen 2 0% 1.682 2%
Sonstige Tätigkeiten 3.739 4% 5.415 6%
Summe 91.662 100% 88.113 100%

Die Umsätze werden im Wesentlichen im Inland erzielt.

Sonstige betriebliche Erträge

Hierin enthalten sind periodenfremde Erträge in Höhe von 1.689 TEUR (Vj. 966 TEUR). Es handelt sich im Wesentlichen um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 1.501 TEUR (Vj. 683 TEUR).

Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen

Die Abschreibungen beinhalteten im Vorjahr in Höhe von 1.283 TEUR außerplanmäßige Abschreibungen, im Geschäftsjahr sind keine außerplanmäßigen Abschreibungen angefallen.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Hierin enthalten sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 956 TEUR (Vj. 885 TEUR). Diese beinhalten im Wesentlichen Buchverluste aus Anlagenabgängen in Höhe von 877 TEUR und Forderungsausfälle in Höhe von 46 TEUR.

Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers für Abschlussprüfungsleistungen beläuft sich auf 112 TEUR. Darin enthalten sind Reisekosten und Auslagen in Höhe von 6 TEUR. Steuerberatungsleistungen sowie sonstige Leistungen werden von Netzwerkunternehmen unseres Abschlussprüfers erbracht.

Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Bedeutung oder außergewöhnlicher Größenordnung

Im Geschäftsjahr wurden Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 1.501 TEUR (Vj. 683 TEUR) realisiert, die in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthalten sind.

Im Geschäftsjahr wurden aus dem Verkauf von Beteiligungen an assoziierten Unternehmen Verluste in Höhe von 867 TEUR realisiert.

Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung des Mutterunternehmens schlägt vor, den Bilanzverlust des Mutterunternehmens in Höhe von 4.685,50 EUR (Vj. 12.815,52 EUR) auf neue Rechnung vorzutragen.

Außerbilanzielle Geschäfte

Für einige bewegliche Vermögensgegenstände wurden Operating Leasing-Verträge abgeschlossen. Die zukünftigen Verpflichtungen aus diesen Operating Leasing-Verträgen betragen 1.555 TEUR (Vj. 1.305 TEUR). Die Leasingverträge enden zwischen 2022 bis 2030. Das Risiko besteht in der regelmäßigen Bedienung der Raten unabhängig von der Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Vorteil ist eine bessere Liquiditätsplanung.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den außerbilanziellen Geschäften bestehen in Höhe von 1.233 TEUR sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen. Diese Mietverträge enden zwischen 2022 und 2026.

Sonstige Angaben

Persönlich haftender Gesellschafter

Die persönlich haftende Gesellschafterin der Vebego Deutschland B.V. & Co. KG, Köln, ist die Vebego Deutschland B.V., Voerendaal, Niederlande, mit einem gezeichneten Kapital in Höhe von 18.000,00 EUR (Vj. 18.000,00 EUR).

Mitglieder der Geschäftsführung

Die Geschäftsführung wird von der Vebego Deutschland B.V., Voerendaal, Niederlande, wahrgenommen. Die Geschäftsführer sind:

Herr Kevin Fleck, Kaufmann, Winterthur, Schweiz (ab dem 01.07.2021)

Herr Giuseppe Santagada, Stein, Schweiz (ab dem 01.07.2021)

Herr Thijs Hubert Willem Martin van Hegelsom, Kaufmann, Grubbenvorst, Niederlande (bis zum 30.06.2021)

Herr Christoph Rock, Kaufmann, Berlin (bis zum 30.06.2021)

Hinsichtlich der Geschäftsführerbezüge wird von der Schutzklausel des § 314 Abs. 3 Satz 2 HGB i.V.m. § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:

Bereich 2021 2020
Operative Mitarbeiter 3.764 3.929
Verwaltungsmitarbeiter 209 231
Summe 3.973 4.160

Konzernverhältnisse

Das Unternehmen, das den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, dem das Mutterunternehmen als Tochterunternehmen angehört, ist die Vebego International N.V., Curaçao / Niederländische Antillen.

Das Unternehmen, das den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, dem das Mutterunternehmen als Tochterunternehmen angehört, ist die Vebego International B.V. Voerendaal, Niederlande.

Die beiden Konzernabschlüsse werden nicht offengelegt.

Nachtragsbericht

Mit Wirkung zum 1. Januar 2022 wurde die HECTAS Facility Services Stiftung & Co. KG von der Vorwerk Gruppe erworben.

Zudem wurde mit Wirkung zum 1. Januar 2022 ein Asset Deal mit apea - Fachpersonal GmbH & Co. KG, arpea - Personal- & Dienstleistungs GmbH & Co. KG sowie arpea - Verwaltungs- & Beteiligungs GmbH geschlossen.

Ende Februar 2022 kam es zu kriegerischen Handlungen, als das russische Militär die Grenzen des ukrainischen Staatsgebiets übertreten hat. Aktuell ist die Gruppe von diesen Ereignissen finanziell noch nicht direkt betroffen. Wie sich dies im Weiteren auf die Geschäftslage der Kunden und damit auf neue Aufträge auswirkt, ist noch nicht abschätzbar.

Erläuterungen zur Konzernkapitalflussrechnung

Der Finanzmittelfonds beinhaltet den Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von 16.603.732,71 EUR (Vj. 16.450.374,26 EUR).

Erläuterungen zum Konzerneigenkapitalspiegel

In Höhe des folgenden Betrags ergibt sich (basierend auf den Einzelabschlüssen) die folgende Gewinnausschüttungssperre:

TEUR
Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 S. 1 HGB für Zinssatzänderung 80

 

Köln, den 20. Juni 2022

Vebego Deutschland B.V., Voerendaal, Niederlande

vertreten durch die Geschäftsführer

Kevin Fleck

Giuseppe Santagada

Der Jahresabschluss wurde am 31. März 2023 festgestellt.

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2021

1. Grundlagen des Konzerns

Rahmenbedingungen

Die Vebego Deutschland B.V. & Co. KG ist ein Konzern (im Folgenden: Vebego Deutschland genannt) der Vebego International Gruppe und gliedert sich in verschiedene Gesellschaften, welche infrastrukturelles Facility Management und Zeitarbeit in Deutschland erbringen. Insgesamt besteht die Gruppe in Deutschland aus 19 Unternehmen, die entweder im Rahmen der Vollkonsolidierung (18) oder als Beteiligungen at equity (1) einbezogen werden.

Infrastrukturelles und technisches Facility Management wird in den Bereichen Gesundheitswesen, öffentliche Einrichtungen, Industrie und Handel erbracht.

Ferner sind wir bundesweit im Bereich der Zeitarbeit tätig. Die einzelnen Unternehmen stellen ihren Kunden überwiegend gewerblich-technische Fachkräfte zur Verfügung, die im Fern- und Montageeinsatz und auch regional tätig sind.

Nachhaltigkeit Entwicklungsziele und unser Bekenntnis zu unserer Verantwortung

Wir sind überzeugt, dass wir in unserer Rolle als bedeutungsvoller Arbeitgeber den größten Einfluss erzielen und Ungleichheit abbauen können. Daher haben wir als Kollektiv beschlossen, uns in erster Linie auf unseren Beitrag zu SDG 8 (Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum) und SDG 10 (Weniger Ungleichheiten) zu konzentrieren. Darüber hinaus sehen wir in dem Eingehen von Partnerschaften zur Erreichung von Zielen (SDG 17) den für uns richtigen und erstrebenswerten Weg.

\ Unser Beitrag zur SDG 8 und SDG 10

Bei Vebego stellt Unternehmertum einen wichtigen Wert dar. Jeder, der arbeiten will, erhält bei uns eine Chance, unabhängig vom Bildungsniveau, der gesellschaftlichen Stellung, persönlichen Herausforderungen und Qualitäten. Sowohl zentral als auch innerhalb unserer Unternehmen gibt es viele Initiativen, die Inklusion fördern.

\ Inklusion & Vielfalt

Wir stehen in Deutschland noch am Anfang unseres Weges ein großer Arbeitgeber für Arbeitnehmer mit geringen Chancen am Arbeitsmarkt zu werden. Aber bereits jetzt gibt es in unseren Unternehmen zahlreiche Initiativen, die dafür sorgen, dass Mitarbeiter mit geringen Chancen am Arbeitsmarkt nachhaltig eingesetzt werden können.

\ Sinnvolle Arbeit

Wir wollen allen unseren Mitarbeitern eine sinnvolle Arbeit bieten. Unsere Rolle als Arbeitgeber erfüllen wir dabei weitreichender als nur in der Funktion eines guten Arbeitgebers. Indem wir eine sinnvolle Arbeit bieten, richten wir unsere Aufmerksamkeit auch auf das soziale, vitale und finanzielle Wohlergehen der Mitarbeiter.

Um dies zu erreichen setzen wir konkrete Mittel ein:

Um die Fortschritte bei der Umsetzung dieses Ziels zu überwachen, haben wir eine wissenschaftlich fundierte Methodik namens Sinnvolle Arbeit entwickelt.

Diese Methodik besteht aus einem Fragebogen, den alle unsere 100%igen Unternehmen jedes Jahr ihren Mitarbeitern vorlegen. Die Ergebnisse geben Aufschluss darüber, inwieweit unsere Mitarbeiter ihre Arbeit als sinnvoll erfahren.

Die Ergebnisse dieser Untersuchung werden in Fokusgruppen mit Mitarbeitern besprochen, um gemeinsam nach Verbesserungsmöglichkeiten zu suchen.

Dies führt zu Verbesserungsvorschlägen, die in der Interventionsphase weitestgehend in die Praxis umgesetzt werden.

Die darauffolgende erneute jährliche Erhebung zeigt, ob die Bemühungen zu besseren Ergebnissen geführt haben.

"Wir sind ein Unternehmen, für das der Profit kein Selbstzweck ist, sondern das auf Wachstum und Rendite setzt, um die Bedingungen für das zu schaffen, worauf es wirklich ankommt: ein bleibender Impact für Kunden, Mitarbeiter und die Gesellschaft."

Ronald Goedmakers / CEO Vebego

Das verantwortliche Handeln der Mitarbeiter wurde in Unternehmensleitsätze gefasst und für alle Unternehmen der Vebego Gruppe verbindlich.

Dieser Code of Conduct gilt für die gesamte Vebego Organisation.

2. Rahmenbedingungen und Branchensituation

2.1 Allgemeine Rahmenbedingungen

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Jahr 2021 (preisbereinigt) um 2,7 Prozent höher als im Jahr 2020. "Die konjunkturelle Entwicklung war auch im Jahr 2021 stark abhängig vom Corona-Infektionsgeschehen und den damit einhergehenden Schutzmaßnahmen", sagte Georg Thiel, Präsident des Statistischen Bundesamtes, bei einer Pressekonferenz in Wiesbaden. Trotz der andauernden Pandemiesituation und zunehmender Liefer- und Materialengpässe habe sich die deutsche Wirtschaft nach dem Einbruch im Vorjahr aber erholt, wenngleich die Wirtschaftsleistung das Vorkrisenniveau noch nicht wieder erreicht habe. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, sei das BIP 2021 noch um 2,0 Prozent niedriger gewesen.

2.2. Geschäftsverlauf und wesentliche Ereignisse

a) Facility Management

Aufgrund der aktuellen Lage im Zusammenhang mit Covid war die Verunsicherung in der Wirtschaft allgemein aber auch in dem heterogenen Markt des Facility Managements groß. Die unterschiedlichen Gewerke und Kundensegmente stellten unterschiedliche Anforderungen an uns als Serviceunternehmen. Insgesamt konnten wir eine stabile wirtschaftliche Entwicklung sowohl im Umsatz als auch im Ertrag ausweisen. Unsere motivierten Mitarbeitenden waren jederzeit mit einem hohen Maß an Flexibilität für unsere Kunden da. Das führte zu einer gestiegenen Wertschätzung in der Pandemie und bildet das Fundament für die zukünftigen Herausforderungen. Durch die Entwicklung neuer Lösungen im intensiven Wettbewerb blicken wir positiv in die Zukunft.

b) Zeitarbeit

Gemäß Lünendonk wuchs der Markt für Zeitarbeit in Deutschland 2021 trotz anhaltender Pandemie und Lieferkettenprobleme deutlich. Alle 25 führenden Dienstleister steigerten 2021 die Umsätze gegenüber dem Vorjahr. Das erste Mal seit der Finanz- und Wirtschaftskrise verzeichnen damit alle 25 führenden Unternehmen ein Wachstum. Zuletzt gelang dies im Geschäftsjahr 2011. Die Umsätze stiegen 2021 durchschnittlich um 20,9 Prozent gegenüber 2020. Im Vorjahr war die Entwicklung im Durchschnitt um 16,4 Prozent rückläufig.

Rund die Hälfte der Listenunternehmen haben wieder das Umsatzniveau des Jahres 2019 - und damit vor der Corona-bedingten Krise - erreicht oder übertroffen. Die kumulierten Umsätze der Top 25 liegen im Jahr 2021 mit rund 9,326 Millionen Euro nur noch rund 2 Prozentpunkte unterhalb des Vorkrisenniveaus von 2019 (9,554 Mio. Euro). Aufgrund des hohen Kurzarbeiteranteils im Jahr 2020 steigt die Anzahl der intern und extern Beschäftigten nicht so deutlich wie der Umsatz.

c) Vebego Deutschland

In der Vebego Deutschland sind alle Aktivitäten zusammengefasst. In der Konzernbilanz beträgt der Geschäfts- und Firmenwert 29.551 TEUR (Vj. 32.015 TEUR). Im Vorjahr wurde als Auswirkung der Corona Pandemie das Geschäftsmodell einer Tochtergesellschaft eingestellt. Im Vorjahr ergab sich hieraus eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von 1.283 TEUR.

Im Geschäftsjahr 2021 wurden die at Equity Beteiligungen an der PflegeProfi BVA GmbH, Berlin und der PersonalProfi CLD GmbH, Berlin veräußert.

3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Geschäftsentwicklung für das Geschäftsjahr kann insgesamt als gut bezeichnet werden. Wie im Konzernlagebericht des Vorjahres angenommen, haben sich die Umsätze in 2021 leicht erhöht und die operativen Mitarbeiter haben sich leicht verringert. Im Vorjahr wurde zudem ein verbessertes EBITDA und EBIT sowie Konzernjahresergebnis prognostiziert. Zwar hat sich das EBITDA entgegen der Erwartung verschlechtert, das EBIT und das Konzernjahresergebnis haben sich jedoch wie vorausgesagt verbessert.

3.1 Vermögenslage

Das Anlagevermögen in Höhe von 30.996 TEUR (Vj. 34.530 TEUR) beinhaltet im Wesentlichen die Geschäfts- und Firmenwerte in Höhe von 29.551 TEUR (Vj. 32.015 TEUR). Der ursprüngliche Betrag in Höhe von 35.160 TEUR resultiert dabei aus der Reorganisation der Gruppe in Deutschland im Jahr 2019. Die gesamten Geschäfts- und Firmenwerte wurden im Geschäftsjahr 2021 in Höhe von 2.465 TEUR (Vj. 3.847 TEUR) abgeschrieben. Im Vorjahr wurden außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von 1.283 TEUR gebildet.

Die Finanzanlagen beinhalten die Beteiligungen an assoziierten Unternehmen über 30 TEUR (Vj. 1.101 TEUR). Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus dem Verkauf von 2 Beteiligungen.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich auf 8.739 TEUR (Vj. 7.782 TEUR) und zeichnen sich durch eine geringe Ausfallquote aus.

Die sonstigen Vermögensgegenstände haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 1.075 TEUR auf 2.401 TEUR erhöht. Dies resultiert im Wesentlichen aus aktivierten Vorlaufkosten im Zusammenhang mit dem im Jahr 2022 erfolgten Kauf einer Unternehmensgruppe sowie Steuerforderungen für Ertragsteuern.

Die Pensionsrückstellungen beinhalten Pensionsverpflichtungen für aktuelle sowie ehemalige Geschäftsführer im Bereich des Facility Managements.

Die Steuerrückstellungen bilden die noch zu erwarteten Ertragssteuerzahlungen betreffend das Geschäftsjahr 2021 und 2020 ab. Diese werden trotz des Konzernjahresfehlbetrages erwartet, da beispielsweise die Abschreibungen auf die Geschäfts- und Firmenwerte steuerlich nicht berücksichtigt werden sowie nicht alle Konzerngesellschaften in der steuerlichen Organschaft sind.

Die sonstigen Rückstellungen im Wert von 5.888 TEUR (Vj. 6.082 TEUR) bestehen im Wesentlichen aus personalbezogenen Rückstellungen über 5.263 TEUR (Vj. 5.467 TEUR). Die größten Positionen sind dabei die Rückstellungen für Resturlaub in Höhe von 2.728 TEUR (Vj. 2.479 TEUR), für Beiträge zu Berufsgenossenschaften mit 1.051 TEUR (Vj. 966 TEUR) und für Tantiemen in Höhe von 968 TEUR (Vj. 730 TEUR).

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 40.713 TEUR (Vj. 45.788 TEUR) betreffen im Wesentlichen zwei Darlehen über insgesamt 40.637 TEUR (Vj. 45.637 TEUR) zum Jahresende, welche zur Finanzierung der Reorganisation der Gruppe aufgenommen wurden.

Die sonstigen Verbindlichkeiten über 5.977 TEUR (Vj. 5.195 TEUR) umfassen im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Löhnen in Höhe von 3.671 TEUR (Vj. 3.216 TEUR) sowie Steuern mit 2.048 TEUR (Vj. 1.686 TEUR). Die Löhne werden erst im Folgemonat ausbezahlt.

3.2 Finanzlage

Die Vebego Deutschland verfügt zum Bilanzstichtag über liquide Mittel in Höhe von 16.604 TEUR (Vj. 16.450 TEUR). Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen in Höhe von 1 TEUR (Vj. 2 TEUR). Langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen nicht. Gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen langfristige Verbindlichkeiten i.H. von 40.637 TEUR (Vj. 45.637 TEUR). Diese Verbindlichkeiten resultieren aus der Reorganisation der Gruppe in Deutschland.

Die Entwicklung des Cashflows hat sich im Geschäftsjahr wie folgt dargestellt:

TEUR 2021 2020
1. Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit 2.045 2.230
2. Cashflow aus Investitionstätigkeit -532 2.154
3. Cashflow aus Finanzierungstätigkeit -1.359 -1.370
Erhöhung der liquiden Mittel 154 3.013
Liquide Mittel zu Beginn der Periode 16.450 13.437
Liquide Mittel zum Ende der Periode 16.604 16.450

Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit

Im Berichtsjahr wurde mit 2.045 TEUR (Vj. 2.230 TEUR) ein positiver Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit erzielt. Dafür waren, ausgehend vom Konzernjahresfehlbetrag, im Wesentlichen zahlungsunwirksame Effekte wie Abschreibungen sowie die Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie weiterer Aktiva ausschlaggebend.

Cashflow aus Investitionstätigkeit

Im Jahr 2021 beliefen sich die Nettoausgaben für Investitionen in immaterielle und materielle Anlagengegenstände auf 736 TEUR (Vj. 562 TEUR). Dem gegenüber stehen Einzahlungen aus Abgängen des Anlagevermögens in Höhe von 203 TEUR.

Cashflow aus Finanzierungstätigkeit

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit lag bei negativen 1.359 TEUR (Vj. -1.370 TEUR). Diese resultierte im Wesentlichen aus drei Effekten: Zum einen erhöhten Einzahlungen ins Eigenkapital die Finanzmittel um 5.000 TEUR, zum anderen führten Tilgungen von Krediten (-5.001 TEUR) sowie gezahlten Zinsen (-1.358 TEUR) zu Zahlungsabflüssen im Geschäftsjahr.

Die Finanzlage für das Geschäftsjahr 2021 entsprach im Wesentlichen den Planungen. Abweichungen haben sich zur Planung des operativen Cashflows ergeben, da es zu einer deutlichen Zunahme der Forderungen sowie anderer Aktiva und zu einer Zunahme der Verbindlichkeiten gekommen ist.

3.3 Ertragslage

Die Umsatzerlöse belaufen sich auf 91.662 TEUR (Vj. 88.113 TEUR). Davon entfallen 44.341 TEUR (Vj. 39.955 TEUR) auf den Bereich der Personaldienstleistungen und 43.579 TEUR (Vj. 41.062 TEUR) auf Reinigungsleistungen. Daneben existieren Umsätze aus sonstigen Tätigkeiten in Höhe von 3.739 TEUR (Vj. 5.415 TEUR). Im Vorjahr waren noch Umsätze aus Logistikdienstleistungen in Höhe von 1.682 TEUR enthalten. Aufgrund der Einstellung des Geschäftsmodells belaufen sich diese im Geschäftsjahr 2021 nur noch auf 2 TEUR. Insgesamt stellen die Personaldienstleistungen mit rund 48,4 % den größten Umsatzanteil dar. Reinigungsleistungen im Bereich des Facility Managements erwirtschaften rund 47,5 %.

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 2.536 TEUR (Vj. 1.951 TEUR) beinhalten im Wesentlichen Auflösungen von Rückstellungen in Höhe von 1.501 TEUR (Vj. 683 TEUR).

Der Personalaufwand beinhaltet Löhne und Gehälter in Höhe von 56.305 TEUR (Vj. 53.019 TEUR) und Sozialabgaben in Höhe von 13.477 TEUR (Vj. 12.712 TEUR). Bedingt durch den hohen Personalbedarf auf den angebotenen Dienstleistungen ist die Personalaufwandsquote 1 mit rund 76,1 % (Vj. 74,6%) entsprechend hoch. Der Anstieg der Personalaufwendungen im Vergleich zum Vorjahr steht im Wesentlichen im Verhältnis zur Entwicklung der Umsatzerlöse.

1 Personalaufwandsquote: (Personalaufwand/Umsatzerlöse)x100

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen belaufen sich auf 3.149 TEUR (Vj. 4.456 TEUR) und beinhalten im Wesentlichen die Abschreibungen auf Geschäfts- und Firmenwerte in Höhe von 2.465 TEUR (Vj. 3.848 TEUR). Der Rückgang im Vergleich zum Vorjahr resultiert aus einer im Vorjahr vorgenommenen außerplanmäßigen Abschreibung in Höhe von 1.283 TEUR.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich im Geschäftsjahr 2021 auf 15.696 TEUR (Vj. 13.395 TEUR). Wesentliche Aufwandspositionen sind dabei neben den Reisekosten der Mitarbeiter mit 6.290 (Vj. 5.452 TEUR), Fahrzeugkosten 1.286 TEUR (Vj. 1.140 TEUR), die Rechts- und Beratungskosten 1.250 TEUR (Vj. 1.065 TEUR), die Mietkosten für Immobilien 802 TEUR (Vj. 933 TEUR) und Aufwendungen für Telefon, Fax und Telekommunikation über 662 TEUR (Vj. 495 TEUR).

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen in Höhe von 1.375 TEUR (Vj. 1.384 TEUR) resultieren im Wesentlichen aus Darlehen von verbundenen Unternehmen, die zur Finanzierung der Reorganisation der Gruppe in Deutschland benötigt wurden.

3.4 Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Die relevanten finanziellen und nicht finanziellen Leistungsindikatoren für die Vebego Deutschland sind Umsatz, EBITDA, EBIT, Cashflow und Bilanzrelationen (insbesondere die Eigenkapitalquote) sowie Anzahl der Mitarbeiter.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Umsatz

Der Umsatz stellt den Gesamtwert der von einem Unternehmen verkauften Waren oder Dienstleistungen in einer Periode dar. Bei Vebego Deutschland wird er im Rahmen des Monatsabschlusses überwacht. Der Umsatz besteht aus der Summe aller im Monat an Kunden geschriebenen Rechnungen.

EBITDA

Das EBITDA - Earnings before Interest, Taxes, Depreciation and Amortisation - steht für das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände. Dieses Ergebnis eliminiert etwaige Unterschiede bei Abschreibungen, Steuern oder Zinsen und eignet sich damit als Ergebnisgröße zum Vergleich mit anderen Unternehmen.

EBIT

Das EBIT - Earnings before Interest and Taxes - ist das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern.

Cashflow

Der Cashflow gliedert sich in drei Cashflow-Arten:

Cashflow aus operativer Tätigkeit: Der operative Cashflow beinhaltet u.a. das Betriebsergebnis sowie die Veränderung des operativen kurzfristigen Working Capital (Vorräte, Forderungen, Verbindlichkeiten) und gibt Auskunft über die Ertragskraft aus dem operativen Geschäft.

Cashflow aus Investitionstätigkeit: Der Cashflow aus Investitionstätigkeit beinhaltet alle Zahlungsmittelflüsse aus Investitionen und Desinvestitionen innerhalb der SEVEN PRINCIPLES Gruppe.

Cashflow aus Finanzierungstätigkeit: Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit zeigt die Zahlungsmittelflüsse aus Finanzierungen wie der Aufnahme/Rückführung eines Darlehens oder einer Kapitalerhöhung.

Anzahl der operativen Mitarbeiter

Die Anzahl der operativen Mitarbeiter wird auf der Basis des Durchschnitts pro Quartal ermittelt.

Leistungsindikator 2021 2020
Umsatz TEUR 91.662 88.113
EBITDA TEUR 1.999 2.772
EBIT TEUR -1.150 -1.684
Cashflow
- aus operativer Tätigkeit TEUR 2.045 2.230
- aus Investitionstätigkeit TEUR -532 2.154
- aus Finanzierungstätigkeit TEUR -1.359 -1.370
Anzahl der operativen Mitarbeiter Pro Kopf 3.764 3.929

Nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Als Dienstleistungsunternehmen sind für Vebego Deutschland die Mitarbeiter das wertvollste Kapital. Der Unternehmenserfolg beruht auf ihrer Kompetenz, ihrem Engagement und ihrer Leistungsbereitschaft. Durch ihre Bestleistung überzeugen sie Bestandskunden und gewinnen das Vertrauen, aus dem Folgeaufträge entstehen können.

4. Prognose, Chancen- und Risikobericht

4.1 Prognosebericht

Im Vorjahresvergleich war das BIP im 1. Quartal 2022 preisbereinigt 4,0 % höher als im 1. Quartal 2021, in dem die deutsche Wirtschaft von den Auswirkungen der zweiten Welle der Corona-Pandemie getroffen worden war. Preis- und kalenderbereinigt betrug das BIP-Wachstum 3,7 %. Im Vergleich zum 4. Quartal 2019, dem Quartal vor Beginn der Corona-Krise, lag das BIP im 1. Quartal 2022 um 0,9 % niedriger (preis-, saison- und kalenderbereinigt).

Aufgrund der anhaltenden Corona-Krise sowie des Kriegs in der Ukraine sind diese Ergebnisse mit größeren Unsicherheiten als sonst üblich behaftet.

Neben der Erstberechnung des 1. Quartals 2022 hat das Statistische Bundesamt wie üblich auch die bisher veröffentlichten Ergebnisse für die Quartale und das Jahr 2021 überarbeitet und neu verfügbare statistische Informationen in die Berechnungen der Ergebnisse einbezogen. Für das BIP ergaben sich dabei keine Änderungen der bisherigen Ergebnisse.

Laut der Gemeinschaftsdiagnose der führenden Wirtschaftsinstitute in Deutschland wird die Inflationsrate im Jahr 2022 ca. 6,1 Prozent betragen. Auslöser für die steigenden Verbraucherpreise ist der Krieg in der Ukraine mit den wachsenden Unsicherheiten und einer steigenden Preisentwicklung im Energiesektor. Für das Jahr 2023 wird eine Inflationsrate von 2,8 Prozent prognostiziert.

Zielsetzung 2022

Nach einem anspruchsvollen, aber letztlich erfolgreichen Geschäftsjahr 2021, ist die Zieldefinition für das Jahr 2022 herausfordernd. Es gibt sowohl in Bezug auf die pandemische Lage wie auch auf dem Arbeitsmarkt größere Unsicherheiten. Dennoch gehen wir von einer generellen Erholung der wirtschaftlichen Lage aus. Durch die Akquisition der Hectas Facility Services Gruppe von der Vorwerk Gruppe zum 01.01.2022 erwarten wir in 2022 eine deutliche Umsatzsteigerung und deutliche steigende Gewinne (EBIT und EBITDA) in den Bereichen Facility Management als auch in der Zeitarbeit. Auch bei den weiteren finanziellen (Cash-flow) und nicht finanziellen Leistungsindikatoren (Mitarbeiter) gehen wir von einer deutlichen Steigerung aus. Des Weiteren ist die Akquisition ein wichtiger Meilenstein in Bezug auf unsere Ambition, ein wichtiger und großer Market Player im Facility Management in Deutschland zu werden. Des Weiteren gilt es, die Zusammenführung des bereits bestehenden Facility Management Geschäfts (Servico) mit der Hectas vorzubereiten. Die Integration soll per 01.01.2023 vollständig umgesetzt sein und im Nachgang durch ein Rebranding abgeschlossen werden.

4.2 Chancen

a) Facility Management

Personalmangel, Digitalisierung, Nachhaltigkeit und ein starker Preisdruck sind die wichtigsten Themen im Bereich Facility Management abgesehen von potentiellen Coronaauswirkungen auf den Markt. Hier ist die Vebego als führendes Serviceunternehmen für die nächsten Jahre strategisch sehr gut aufgestellt.

Des Weiteren gilt es sicherzustellen, dass die Integration der Servico Gruppe mit der Hectas Facility Services einwandfrei vorbereitet und ein regelmäßiges Risk Assessment durchgeführt wird. Dieser Prozess wird von externen Partnern unterstützt, um alle rechtlichen und regulatorischen Vorgaben zu erfüllen.

b) Zeitarbeit

Der Markt der Zeitarbeit bietet auch mit und nach Corona große Potenziale, da diese Beschäftigungsform für die deutsche Wirtschaft ein wichtiger Bestandteil ist und bleiben wird.

Wir gehen davon aus, dass die Nachfrage nach qualifiziertem Fachpersonal in den nächsten Jahren anhaltend hoch sein wird. Durch die bundesweite Organisation und die intensive Suche nach Mitarbeitern in verschiedenen Ländern, können wir auf eine Vielzahl gewerblich-technischer Fachkräfte zugreifen.

4.3 Risiken

Bei den Unternehmen der Vebego Deutschland werden regelmäßig Prüfungen im Bereich des Risikomanagements durchgeführt. Die Organisation der Vebego International prüft die Standards der Unternehmen.

Strategische Risiken

Markt und Wettbewerb, Kunden

Die Geschäftstätigkeit der Vebego Deutschland unterliegt konjunkturellen Einflüssen. Entsprechend können Rückgänge auf der Absatzseite in einem intensiven Wettbewerbsumfeld nicht ausgeschlossen werden. Dies gilt insbesondere auch für den Fall einer erneuten Ausbreitung der Corona Pandemie. Des Weiteren haben die stark inflationären Tendenzen einen negativen Einfluss auf die Geschäftstätigkeit. Steigende Preise und Löhne führen zu Preiserhöhungen bei unseren Kunden, welche jedoch nicht in jedem Fall vollumfänglich übertragen werden können. Weiterhin führt der zunehmend globale Wettbewerb und das Streben der Kunden nach Kostensenkungen zu einem Druck auf das Preisniveau. In einem zunehmend diversifizierten Kundenportfolio können Verzögerungen bei Zahlungseingängen sowie Insolvenzen von Abnehmern zu Ausfällen bei offenen Rechnungen führen. Das Preisniveau und die Zahlungsmoral der Kunden haben direkten Einfluss auf das Ergebnis und den Cashflow. Laufende Prozessoptimierungen im zentralen Debitorenmanagement unserer Unternehmen schränken derartige Risiken allerdings ein. Darüber hinaus gewährleistet eine breit angelegte Kundenstruktur eine deutliche Risikostreuung im Bereich der Forderungen.

Operative Risiken

Personal

a) Facility Management

Die Personalsituation bleibt extrem angespannt. Es bleibt eine große Herausforderung künftig die erforderlichen Arbeitskräfte zu gewinnen. Die Umsetzung der SDGs im Rahmen der Strategie Design our Future und unsere integrative Rolle auf dem Arbeitsmarkt wird dabei helfen, dieser Herausforderung zu begegnen.

Wir bieten Menschen Ein- oder Aufstiegschancen völlig unabhängig, von Herkunft, Geschlecht, Vorerfahrung oder Schulabschluss.

Der Zusammenschluss der Servico Gruppe mit der Hectas führt zu einer deutlich erhöhten Marktwahrnehmung und mehr Möglichkeiten im Employer Branding. Es besteht daher die berichtigte Annahme, dass dies einen positiven Effekt auf die Arbeitsgeberattraktivität hat.

b) Zeitarbeit

Die Zeitarbeitsbranche zeichnet sich durch einen hohen Arbeitskräftebedarf aus, der sich aus dem Arbeitsmarkt nur in geringem Umfang gewinnen lässt. Die Branche unterliegt einer starken Schwankung entsprechend der Konjunktur. Flexible Managementstrukturen sind notwendig und vorhanden. Mit Spezialisierung wird dem Margendruck entgegengewirkt.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Das Liquiditätsrisiko wird im Konzern zentral überwacht und gesteuert. Risiken aus Zahlungsstromschwankungen werden frühzeitig im Rahmen der kontinuierlichen Überwachung und Planung der Zahlungsströme erkannt. Die Vebego Deutschland verfügt zum Bilanzstichtag über Liquiditätsreserven in Höhe von 16.604 TEUR (Vj. 16.450 TEUR).

Compliance und rechtliche Risiken

Das Thema Compliance gewinnt zunehmend an Bedeutung - sowohl bei Vebego Deutschland als auch bei ihren Kunden. Es ist das Selbstverständnis der Vebego Deutschland, sich ausdrücklich zur Beachtung geltender Gesetze, Regelungen und Vorschriften zu bekennen sowie relevante Standards einzuhalten. Entsprechende Regelungen sind im Code of Conduct enthalten.

Gesamtbild

Vebego Deutschland bewegt sich in einem weiterhin positiven Marktumfeld und ist bestrebt, die sich entsprechend ergebenden Chancen wahrzunehmen. Demgegenüber stehen Risiken wie die demografische Entwicklung, verstärkt um den aktuellen Mangel an Fachkräften sowie die inflationären Tendenzen. Vebego Deutschland steht im starken Wettbewerb mit anderen Unternehmen um Fachkräfte. Die Gewinnung, Integration und Bindung dieser Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist essenziell für den Unternehmenserfolg. Der Merger zwischen Servico und Hectas erhöht die Markpräsenz substantiell, hat einen positiven Effekt auf die Arbeitgeberattraktivität und generiert mittelfristig Synergien.

5. Berichterstattung in Bezug auf die Risiken der Verwendung von Finanzinstrumenten

Die wesentlichen verwendeten Finanzinstrumente umfassen Darlehen von verbundenen Unternehmen, Leasingverhältnisse und Schulden aus Lieferungen und Leistungen. Unter Einsatz dieser Finanzinstrumente erfolgt die Finanzierung der Gesellschaft. Die Gesellschaft verfügt über verschiedene finanzielle Vermögenswerte, zum Beispiel Ausleihungen an verbundene Unternehmen, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Zahlungsmittel. Derivative Finanzinstrumente werden nicht eingesetzt.

Die kontinuierliche Überwachung der Liquiditätsrisiken erfolgt frühzeitig im Rahmen der Liquiditätsplanung. Hierbei werden die Investitionen sowie die erwarteten Cashflows aus der Geschäftstätigkeit geplant.

Die Vebego Deutschland Gruppe verfügt zum Stichtag über 16.604 TEUR (Vj. 16.450 TEUR) liquide Mittel. Es existieren keine wesentlichen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen im Wesentlichen zwei Darlehen über insgesamt 40.637 TEUR (Vj. 45.637 TEUR) mit einer Restlaufzeit von über 5 Jahren.

Die Gruppe schließt Geschäfte ausschließlich mit kreditwürdigen Kunden ab. Deren Bonität wird jeweils im Zuge der Auftragsannahme geprüft. Zudem werden die Forderungsbestände laufend überwacht, sodass die Vebego Deutschland bisher keine wesentlichen Forderungsausfälle zu verzeichnen hatte.

 

Köln, den 20. Juni 2022

Vebego Deutschland B.V., Voerendaal, Niederlande

vertreten durch die Geschäftsführer

Giuseppe Santagada

Kevin Fleck

KONZERNKAPITALFLUSSRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021

(mit Vergleichszahlen zum 31. Dezember 2020)

Vorjahr
EUR EUR
1. Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit:
Konzernjahresfehlbetrag -3.333.009,66 -3.827.958,20
Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 3.149.140,92 4.455.640,26
Zunahme (+) / Abnahme (-) der Rückstellungen -109.011,42 -1.022.870,78
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen (+) / Erträge (-) 2.940,45 0,00
Zunahme (-) / Abnahme (+) der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie andere Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -1.969.855,40 2.432.990,15
Zunahme (+) / Abnahme (-) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten sowie andere Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 2.492.194,06 -1.123.637,49
Gewinn (-) / Verlust (+) aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 797.347,04 -68.958,80
Zinsaufwendungen (+) / -ertrag (-) 1.372.740,67 1.396.832,08
Ertragsteueraufwand (+) / -ertrag (-) 781.339,48 733.321,93
Ertragssteuerzahlungen -1.138.796,06 -745.650,69
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit: 2.045.030,08 2.229.708,46
2. Cashflow aus der Investitionstätigkeit:
Einzahlungen aus den Abgängen von immateriellen Vermögenswerten 0,00 112.557,80
Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -11.100,40 -57.478,91
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 85.870,75 0,00
Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -724.438,38 -504.212,23
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 117.500,00 2.500.000,00
Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen 0,00
Erhaltene Zinsen 0,00 102.971,41
Cashflow aus Investitionstätigkeit: -532.168,03 2.153.838,07
3. Cashflow aus Finanzierungstätigkeit:
Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen 4.999.500,00 0,00
Auszahlungen für die Tilgung von Krediten -5.000.801,92 -2.157,80
Gezahlte Zinsen -1.358.201,68 -1.368.250,91
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit: -1.359.503,60 -1.370.408,71
4. Finanzmittelfonds am Ende der Periode:
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds 153.358,45 3.013.137,82
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 16.450.374,26 13.437.236,44
Finanzmittelfonds am Ende der Periode: 16.603.732,71 16.450.374,26

KONZERNBILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2021

(mit Vergleichszahlen zum 31. Dezember 2020)

Aktiva

Vorjahr
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 39.225,41 67.721,03
2. Geschäfts- oder Firmenwert 29.550.779,49 32.015.382,86
29.590.004,90 32.083.103,89
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 120.434,46 138.142,81
2. Technische Anlagen und Maschinen 467.520,82 316.694,54
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 787.456,65 891.019,39
1.375.411,93 1.345.856,74
III. Finanzanlagen
Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 30.218,06 1.101.434,64
30.218,06 1.101.434,64
30.995.634,89 34.530.395,27
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Waren 5.471,32 3.806,07
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 8.738.583,09 7.781.595,98
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 595,09 2.500,00
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 1.940,22
4. Sonstige Vermögensgegenstände 2.401.152,66 1.326.057,68
11.140.330,84 9.112.093,88
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 16.603.732,71 16.450.374,26
27.749.534,87 25.566.274,21
C. Rechnungsabgrenzungsposten 225.483,42 168.030,23
58.970.653,18 60.264.699,71

Passiva

Vorjahr
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Kapitalanteile der Kommandisten 5.000.000,00 500,00
II. Kapitalrücklage 5.027.500,00 5.027.500,00
III. Konzernbilanzverlust -7.763.068,20 -4.545.511,08
IV. Nicht beherrschende Anteile 235.934,61 351.387,15
2.500.366,41 833.876,07
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 703.388,29 603.942,24
2. Steuerrückstellungen 430.114,55 897.658,64
3. Sonstige Rückstellungen 5.888.251,77 6.082.170,25
7.021.754,61 7.583.771,13
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 856,30 1.658,22
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.736.185,37 860.328,05
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 40.713.013,81 45.788.253,84
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen
ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 2.204,00
5. Sonstige Verbindlichkeiten 5.977.007,67 5.194.608,40
davon aus Steuern EUR 2.048.087,12 (Vj.: EUR 1.685.988,89)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 89.630,10 (Vj.: EUR 100.383,70)
49.427.063,15 51.847.052,51
D. Rechnungsabgrenzungsposten 21.469,01 0,00
58.970.653,18 60.264.699,71

KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR 2021 BIS 31. DEZEMBER 2021

(mit Vergleichszahlen zum 31. Dezember 2020)

Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 91.662.056,19 88.113.056,00
2. Sonstige betriebliche Erträge 2.536.499,29 1.951.008,11
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 1.496.903,63 2.410.996,23
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 5.221.477,16 6.718.380,79 5.738.291,84
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 56.304.882,74 53.018.603,61
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 13.477.238,96 69.782.121,70 12.711.549,89
davon für Altersversorgung EUR 22.580,53 (Vj.: EUR 23.698,53)
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 3.149.140,92 4.455.640,26
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 15.696.266,14 13.395.329,59
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 550,40 (Vj.: EUR 0,00)
7. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,00 48.541,68
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 0,00 (Vj.: EUR 48.541,68)
8. Ergebnis aus assoziierten Unternehmen (Verlust) -2.940,45 -65.982,81
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.324,88 4.846,40
davon Erträge aus der Abzinsung EUR 2.193,60 (Vj.: EUR 2.052,81)
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.375.065,55 1.384.237,36
davon an verbundene Unternehmen EUR 1.358.829,94 (Vj.: EUR 1.371.528,60)
davon Aufwendungen aus der Abzinsung EUR 16.689,00 (Vj.: EUR 18.039,26)
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 781.339,48 733.321,93
12. Ergebnis nach Steuern -3.304.374,67 -3.796.501,33
13. Sonstige Steuern 28.634,99 31.456,87
14. Konzernjahresfehlbetrag -3.333.009,66 -3.827.958,20
15. Verlustvortrag aus dem Vorjahr -4.545.511,08 -754.689,62
16. Nicht beherrschenden Anteilen zustehender Gewinn 115.452,54 37.136,74
17. Konzernbilanzverlust -7.763.068,20 -4.545.511,08

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