Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 107714
Eingetragen
17.12.2008
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehörTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenGroßhandel mit Lederwaren, Reisegepäck, Geschenk- und Werbeartikeln
Gegenstand
der Import und Export von sowie der Handel mit Waren aller Art, insbesondere der Import und Vertrieb von Kraftfahrzeug-Innenaus-stattungen. Ausgenommen sind solche Waren, die einer besonderen Genehmigung bedürfen.

Historie

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Management

NameRolle
Xueping Li
seit 10.3.2014
Prokura
Ming Jiang
seit 17.12.2008
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Shanghai Daimay Automotive Interior Co. Ltd.CHN
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Shanghai Daimay Automotive Interior Co. Ltd.
China
250.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

DAIMAY Europe GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2018

DAIMAY Europe GmbH, Hamburg

I. Grundlagen des Unternehmens

Die DAIMAY Europe GmbH (nachfolgend Daimay oder Gesellschaft) gehört zur Daimay Gruppe. Die Gesellschaft ist eine 100 %ige Tochtergesellschaft der Shanghai Daimay Automotive Interior Co., Ltd., Shanghai, China (im Folgenden Daimay China).

Daimay China ist als Entwickler, Hersteller und Vertreiber von bestimmten Automobil-Innenausstattungen in China tätig, bietet weltweit Servicedienstleistungen im Bereich der Technik, bei einzelnen Projekten und der Logistik an und beliefert Automobilkunden weltweit. Daimay China hat Fabriken in China (Shanghai, Zhejiang, Tianjin), Frankreich sowie Mexiko und Dienstleistungs-Tochtergesellschaften in den Vereinigten Staaten von Amerika, Deutschland, Südkorea und anderen Ländern.

Hauptprodukte sind Sonnenblenden, Autositze, Overhead Konsolen und Kopfstützen. Kunden der Daimay China sind die großen internationalen Automobilhersteller sowie diverse chinesische Autobauer. Daneben sind auch andere Automobilzulieferer Kunden der Daimay Gruppe.

Die Daimay wurde in 2008 als Servicecenter des Konzerns in Europa gegründet, um die Geschäftstätigkeiten der Daimay China in Europa zu erweitern und zu festigen. Die größte Absatzregion von Daimay ist Europa.

Die Daimay verfügt über keine eigene Produktion und kauft die Artikel von der Daimay China ein, die sich um Produktion und Logistik kümmert.

Ein Teil der Vorräte wird von Daimay in einem angemieteten Lager in Hamburg gelagert.

Der Sitz der Gesellschaft ist an der Peutestraße 50-52 in Hamburg.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen und Geschäftsverlauf

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland hat sich gemäß Verlautbarungen des Statistischen Bundesamts im Geschäftsjahr 2018 wie in 2017 weiterhin als sehr stabil erwiesen. Das Bruttoinlandsprodukt ist laut dem Statistischem Bundesamt gegenüber dem Vorjahr um 1,5% gewachsen (im Vorjahr: +2,2%).

Entwicklung der Pkw-Neuzulassungen

Weltweit haben sich die Automobilmärkte in 2018 unterschiedlich entwickelt. Der westeuropäische Pkw-Markt blieb 2018 auf Basis von Daten des Verbands der Automobilindustrie (VDA) jedoch noch stabil. Mehr als 15,6 Mio. Neuwagen wurden in Westeuropa neu zugelassen, in etwa so viele wie im Vorjahr.

Die Gesellschaft konnte im Berichtsjahr trotz geringerer Umsatzerlöse ihren Jahresüberschuss erhöhen.

Daimay beschäftigte zum Jahresende 23 (Vorjahr: 21) Arbeiter und Angestellte.

2. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage: Darstellung, Analyse, Beurteilung

a. Vermögens- und Finanzlage

Die Vorräte (Waren) verringerten sich stichtagsbedingt und vor dem Hintergrund eines Rückgangs der Umsatzerlöse um TEUR -230 (-5%) auf TEUR 4,873.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 4,822; Vorjahr: TEUR 6,740) reduzierten sich um -28% aufgrund niedrigerer Umsatzerlöse zum Jahresende.

Die Guthaben bei Kreditinstituten betragen 39% (Vorjahr: 18%) der Bilanzsumme. Es handelt sich dabei im Wesentlichen um Euro- und USD Guthaben auf Kontokorrentkonten bei zwei deutschen Kreditinstituten. Hiervon sind TEUR 50 als Mietsicherheit verpfändet. Der Anstieg von TEUR 3,963 resultiert vor allem aus dem positiven operativen Cash flow.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben sich stichtagsbedingt um TEUR 1,301 erhöht.

Ein höherer Umsatzsteuersaldo zum Jahresende führte zum Anstieg der sonstigen Verbindlichkeiten von TEUR 326.

Das Verhältnis der Summe des Eigenkapitals und der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen zur Bilanzsumme beträgt zum Stichtag unverändert 96%. Daimay ist mithin primär durch Eigenkapital und durch Verbindlichkeiten im Konzern finanziert.

b. Ertragslage

Daimay realisierte im Geschäftsjahr 2018 einen Jahresüberschuss von TEUR 253 (Vorjahr: TEUR 1). Die Umsatzerlöse verringerten sich um TEUR -5,504 (-19%) auf TEUR 23,166. Dies resultiert hauptsächlich aus der geringeren Absatzmenge im Berichtsjahr.

Höhere Kursgewinne (TEUR +632) führten zu einem Anstieg der sonstigen betrieblichen Erträge.

Die Materialaufwandsquote blieb konstant bei 91% der Umsatzerlöse.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verringerten sich um TEUR -272 (-17%). Dies resultierte im Wesentlichen aus geringeren Kosten der Warenabgabe (TEUR -164) und niedrigeren Kursverlusten (TEUR -207).

Das ordentliche Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT) beträgt TEUR 352 im Vergleich zu TEUR 4 im Vorjahr.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Unsere aktuelle Ausrichtung als Automobilzulieferer ist primär von der Nachfrage nach Pkw am europäischen Markt abhängig. Daher nutzen wir die die Umsatzerlöse und den Wareneinsatz als finanzielle Leistungsindikation für den Zweck, unsere Unternehmensziele zu überwachen.

Weiterer Leistungsindikator ist die Anzahl der Mitarbeiter.

4. Gesamtaussage

Das Ergebnis vor Ertragsteuern und Zinsen (EBIT) ist mit TEUR 352 (Vorjahr: TEUR 4) deutlich höher als im Vorjahr. Die Mitarbeiteranzahl liegt mehr oder weniger auf dem Niveau der Vorjahre.

Die Gesellschaft konnte weiterhin eine stabile wirtschaftliche Situation mit einer ausreichenden Eigenkapital- und Liquiditätsbasis erreichen.

III. Prognosebericht

Insgesamt stiegen die Neuzulassungen 2019 in der Europäischen Union nur um 1,2 %, und mit Blick auf die Ergebnisse für das Gesamtjahr 2020 schrumpfte der EU-Pkw-Markt als direkte Folge der "Covid-19" Pandemie dramatisch um 23,7 % auf 9,9 Millionen Einheiten. Die Eindämmungsmaßnahmen - einschließlich groß angelegter Abriegelungen und anderer Einschränkungen während des gesamten Jahres - hatten einen beispiellosen Einfluss auf den Pkw-Absatz in der gesamten Europäischen Union.

Angesichts der anhaltenden Unsicherheiten der "Covid-19" Pandemie können die tatsächlichen Auswirkungen von den geschätzten Auswirkungen abweichen, was eine kontinuierliche Überwachung der Folgen auf die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft erforderlich macht.

Die Auftragslage der Daimay hat sich weiter positiv entwickelt. Es bleibt abzuwarten, wie der "Dieselskandal" und andere Probleme und Risiken der Automobilindustrie den Absatz der Daimay negativ beinflussen werden.

Die vorläufigen Zahlen weisen für Daimay 2019 ein ausgeglichenes EBIT, gesunkene Umsatzerlöse und Materialaufwand aus. Die Mitarbeiterzahl ist auf dem Niveau des Vorjahres geblieben. Wir haben weder signifikante Investitionen vorgenommen noch hatten wir einen Finanzierungsbedarf. Davon gehen wir auch in den Folgejahren aus.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Begriffsbestimmung und Elemente des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems

Wie fast jedes Unternehmen ist Daimay verschiedenen generellen und spezifischen geschäftlichen Risiken ausgesetzt. Ziel ist es, diese Risiken so früh wie möglich zu erkennen und die daraus resultierenden Auswirkungen so gut wie möglich zu begrenzen. Die Risikopolitik der Gesellschaft entspricht dabei dem Bestreben, nachhaltig zu wachsen und den Unternehmenswert zu steigern.

Die Gesellschaft ist in ein Berichts- und Risikomanagementsystem der Daimay Gruppe eingebunden und berichtet regelmäßig an die Zentrale.

Die Gesellschaft ist durch die Einbindung in den Konzern der Muttergesellschaft wesentlich von deren Gesamtentwicklung abhängig.

Es besteht unsere Chance (und vice versa Risiko), mit jedem Anstieg des europaweiten Pkw Verkaufs unser Verkaufsvolumen und somit auch unsere Umsatzerlöse zu steigern. Dies würde zusammen mit einer mehr oder weniger stabilen Kostenbasis zu einem Anstieg des ordentlichen Ergebnisses führen.

2. Diskussion einzelner Chancen und Risiken

a. Allgemeine Risiken

Chancen und Risiken in Verbindung mit Preisänderungen

Die Gesellschaft steht grundsätzlich einem Preisänderungsrisiko gegenüber. Da der Wareneinkauf von den verbundenen Unternehmen als Abschlag auf den Verkaufspreis errechnet wird, ist insoweit das Risiko relativ gering. Außerdem pflegt die Daimay ihre Kundenkontakte intensiv und beobachtet die Märkte genau. Folglich stuft sie dieses Risiko als beherrschbar ein. Wesentliche quantifizierbare Risiken im Sinne der Risikodefinition waren zum Bilanzstichtag nicht bekannt.

Markt- und Markteinführungsrisiko

Das Markteinführungsrisiko für die Produkte der Gesellschaft verbleibt bei der Daimay China, da diese ggfs. zurückgenommen werden, wenn einzelne Produkte auf dem Markt der deutschen Gesellschaft nicht wie erwartet nachgefragt werden.

Ein generelles Marktrisiko entsteht aus dem Marktumfeld (z.B. Marktnachfrage, Wettbewerb). Da das Management der Daimay China bzw. Daimay Automotive China die Entscheidungsbefugnis über die Marktstrategie hat, liegt das Marktrisiko inkl. des Risikos der Marketingkosten auf Seiten der Daimay Gesellschaften in China.

Ein weiteres Risiko der Gesellschaft, welches zu berücksichtigen ist, sind die nachhaltigen Auswirkungen der Einführung des WLTP-Tests (World Light Vehicle Test Procedure) im September 2018, bei dem die Neuzulassungen in Europa dramatisch um 23,5 % zurückgingen. Die Autohersteller mussten entweder die Fahrzeugproduktion drosseln, bis ihre Fahrzeuge den Test bestanden, was für einige den Einbau neuer Filter und anderer Komponenten bedeutete, oder sie konnten den vorhandenen Bestand vorregistrieren und die Notwendigkeit der Nachrüstung von Autos vermeiden, die nicht vor dem Stichtag verkauft wurden.

Der neue Test ist außerdem strenger und prüft alle denkbaren Fahrzeugoptionen, was für einige ein Problem mit dem Timing bedeutet.

Produkt-, Garantie- und Gewährleistungsrisiko

Die Daimay hat kein Risiko aus der Produktion. Es bestehen auch keine Garantie-, Gewährleistungs- oder Produkthaftungsrisiken. Solche Risiken werden in der Regel als Nachlass auf den Preis berücksichtigt.

b. Finanzwirtschaftliche Chancen und Risiken

Debitorenausfallrisiko

Die Gesellschaft steuert und minimiert ihr Forderungsausfallrisiko über ein angemessenes Debitoren-Management. Dabei wird z.B. der Zahlungsverkehr eng überwacht, um sicherzustellen, dass unsere Zahlungsbedingungen eingehalten werden. Andere Kreditrisiken in Bezug auf interne oder externe Kunden sind sehr limitiert, da wir über große und bonitätsstarke Großkunden verfügen. Zum Stichtag sind keine wesentlichen quantifizierbaren Risiken aus dem Ausfall von Debitoren im Sinne der Risikodefinition bekannt bzw. über ausreichende Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.

Lagerhaltungsrisiko

Die Daimay übernimmt im Rahmen ihrer eigenen Vertriebsaktivitäten das lokale Marketing und den Vertrieb. Das Risiko der Lagerhaltung und der übrigen Logistik liegt dabei im Wesentlichen bei der Daimay China, da im Verhältnis zu den Umsatzerlösen nur ein relativ geringer Lagerbestand (Bestand zum Erhalt der Lieferbereitschaft von ca. einem Monat) unterhalten wird. Weiterhin ist dieser Warenbestand hauptsächlich für schon bestehende Lieferaufträge vorgesehen, so dass sich der Vorratsbestand stets relativ schnell umschlägt und hieraus Forderungen bzw. nachfolgend Bankguthaben entstehen.

Liquiditätsrisiko

Ein Liquiditätsrisiko besteht dann, wenn die liquiden (flüssigen) Mittel nicht ausreichen, um die finanziellen Verpflichtungen der Gesellschaft vollständig begleichen zu können. Diesem Risiko begegnet die Gesellschaft, indem sie ihren gesamten Liquiditätsbedarf kurzfristig ermittelt und anhand einer Liquiditätsplanung die Mittelzu- und -abflüsse steuert.

Risiken aus Zahlungsstromschwankungen sind durch regelmäßige Zahlungen der Muttergesellschaft in China und dem Vorhalten eines angemessenen Eigenkapitals bzw. Guthabens auf den Bankkonten minimiert. Ein Kontokorrentkredit, um eine kurzfristige Kontenunterdeckung zu finanzieren, wird wie in den vergangenen Jahren nicht benötigt.

Durch das Cashflow-Management bestand im Berichtszeitraum zu keiner Zeit ein wesentliches Liquiditätsrisiko im Sinne der Risikodefinition.

Chancen und Risiken in Verbindung mit Währungs- und Zinsänderungen

Währungsrisiken sind beschränkt, da Einzug und Zahlung von Forderungen und Verbindlichkeiten hauptsächlich in Euro erfolgen. Auslagen werden in lokaler Währung ersetzt, da die Kosten i.d.R. in lokaler Währung (Euro) entstehen. Konzernverrechnungskonten bestehen ebenfalls in Euro.

Es gibt nur ein geringes Zinsrisiko, da die Gesellschaft hauptsächlich durch Eigenkapital und Darlehen im Konzern finanziert ist. Es sind keine Bankfinanzierungen oder andere Kredite notwendig.

Wir benötigen daher auch keine derivativen Finanzinstrumente wie Swaps oder Termingeschäfte.

c. Zusammenfassung der Chancen- und Risikolage

Die Risikolage der Gesellschaft hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr nach Einschätzung der Geschäftsführung nicht wesentlich verändert. Es bleibt abzuwarten, ob und wie die volatilen Umfeldfaktoren unser Geschäft beeinflussen.

Für das abgelaufene Geschäftsjahr haben sich keine Risiken gezeigt, die einzeln oder in ihrer Gesamtheit den Fortbestand der Gesellschaft gefährden. Bestandsgefährdende Risiken sind auch in absehbarer Zeit nach Einschätzung der Geschäftsführung nicht erkennbar. Unter Berücksichtigung der wesentlichen Chancen zeigt die Gesamtrisikolage der Gesellschaft eine angemessene Risiko- und Chancensituation, auf die unsere strategischen Ziele entsprechend ausgerichtet sind.

 

Hamburg, 7. November 2020

gez. Jiang Ming, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2018
EUR
31.12.2017
EUR
A. Anlagevermögen 128.042,00 68.477,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 23.042,00 7,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 23.042,00 7,00
II. Sachanlagen 105.000,00 68.470,00
1. technische Anlagen und Maschinen 0,00 213,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 79.170,00 68.257,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 25.830,00 0,00
B. Umlaufvermögen 17.079.832,39 15.476.426,73
I. Vorräte 4.873.010,52 5.103.150,72
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.440.118,27 7.569.702,11
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 40.085,34 0,00
2. sonstige Vermögensgegenstände 5.400.032,93 7.569.702,11
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 6.766.703,60 2.803.573,90
C. Rechnungsabgrenzungsposten 10.088,62 11.857,29
Bilanzsumme, Summe Aktiva 17.217.963,01 15.556.761,02

Passiva

31.12.2018
EUR
31.12.2017
EUR
A. Eigenkapital 1.512.946,88 1.259.511,01
I. gezeichnetes Kapital 250.000,00 250.000,00
II. Bilanzgewinn 1.262.946,88 1.009.511,01
B. Rückstellungen 215.323,63 204.050,56
C. Verbindlichkeiten 15.489.692,50 14.093.199,45
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 14.985.422,00 13.684.607,08
2. sonstige Verbindlichkeiten 504.270,50 408.592,37
Bilanzsumme, Summe Passiva 17.217.963,01 15.556.761,02

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2018 - 31.12.2018
EUR
1.1.2017 - 31.12.2017
EUR
1. Rohergebnis 2.780.884,69 2.515.992,31
2. Personalaufwand 1.068.840,77 891.033,27
a) Löhne und Gehälter 875.011,14 713.738,41
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 193.829,63 177.294,86
3. Abschreibungen 24.020,44 12.509,17
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 24.020,44 12.509,17
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.335.527,27 1.607.726,52
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 224.988,36 432.251,21
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 26.384,19 0,60
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 24.370,00 1.459,22
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 100.265,19 1.937,07
8. Ergebnis nach Steuern 254.245,21 1.327,66
9. sonstige Steuern 809,34 691,83
10. Jahresüberschuss 253.435,87 635,83

Ergebnisverwendung

1.1.2018 - 31.12.2018
EUR
1.1.2017 - 31.12.2017
EUR
10. Jahresüberschuss 253.435,87 635,83
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.009.511,01 1.008.875,18
12. Bilanzgewinn 1.262.946,88 1.009.511,01

Anhang für das Geschäftsjahr 2018

DAIMAY Europe GmbH, Hamburg

1. Allgemeine Angaben

Pflichtangaben gemäß § 264 Abs. 1a HGB

Firma und Sitz: DAIMAY Europe GmbH, Hamburg

Registergericht und Handelregisternummer: Amtsgericht Hamburg, HRB 107714

Übrige Angaben

Der vorliegende Jahresabschluss der DAIMAY Europe GmbH auf den 31. Dezember 2018 wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 2 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Von den Erleichterungen des § 288 HGB bei der Aufstellung des Anhangs wurde teilweise Gebrauch gemacht.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen der Wirtschaftsgüter erfolgen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer und werden nach der linearen Methode vorgenommen.

Im Fall einer dauerhaften Wertminderung wird das Anlagevermögen auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgewertet.

Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

3. Angaben zu Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Anlagevermögen

Hinsichtlich der Entwicklung des Anlagevermögens verweisen wir auf die Darstellung im Anlagenspiegel.

Sonstige Rückstellungen

Sonstige Rückstellungen wurden hauptsächlich für Personalkosten und ausstehende Rechnungen passiviert.

Mitzugehörigkeitsvermerke

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind zugleich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind wie im Vorjahr zugleich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin.

Fremdwährungserträge und -aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Fremdwährungsumrechnung von TEUR 679 (Vorjahr: TEUR 47).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Fremdwährungsumrechnung von TEUR 225 (Vorjahr: TEUR 432).

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen Miet- und Leasingverpflichtungen von TEUR 603 zum Bilanzstichtag.

4. Übrige Angaben

Durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer

Im Durchschnitt beschäftigte die Gesellschaft 24 Arbeitnehmer im Geschäftsjahr.

Name und Sitz der Muttergesellschaft

Die Shanghai Daimay Automotive Interior Co. Ltd., Shanghai, China, erstellt als oberste Muttergesellschaft des Gesamtkonzerns den Konzernabschluss für den kleinsten und zugleich größten Kreis von Unternehmen der Gruppe. Dieser ist an deren Sitz in Shanghai, China, erhältlich.

Geschäftsführer

Herr Jiang Ming, Kaufmann

 

Hamburg, 7. November 2020

gez. Jiang Ming, Managing Director

Anschaffungskosten
01.01.2018
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2018
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 17,248.78 27,650.00 11,248.78 33,650.00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 3,503.50 0.00 3,503.50 0.00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 128,442.28 30,662.44 5,651.06 153,453.66
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0.00 25,830.00 0.00 25,830.00
131,945.78 56,492.44 9,154.56 179,283.66
149,194.56 84,142.44 20,403.34 212,933.66
Abschreibungen
01.01.2018
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2018
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 17,241.78 4,609.00 11,242.78 10,608.00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 3,290.50 211.00 3,501.50 0.00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 60,185.28 19,200.44 5,102.06 74,283.66
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0.00 0.00 0.00 0.00
63,475.78 19,411.44 8,603.56 74,283.66
80,717.56 24,020.44 19,846.34 84,891.66
Netto Buchwert 31.12.2018
EUR
Netto Buchwert 31.12.2017
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 23,042.00 7.00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 0.00 213.00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 79,170.00 68,257.00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 25,830.00 0.00
105,000.00 68,470.00
128,042.00 68,477.00

Mit Gesellschafterbeschluss vom 17. Februar 2021 wurden der Jahresüberschuss von EUR 253.435,87 und der Gewinnvortrag von EUR 1.009.511,01 auf neue Rechnung vorgetragen.

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 17.02.2021 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

In dem zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden größenabhängige Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die DAIMAY Europe GmbH

Eingeschränkte Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der DAIMAY Europe GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DAIMAY Europe GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss mit Ausnahme der möglichen Auswirkungen des im Abschnitt "Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile" beschriebenen Sachverhalts in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt mit Ausnahme dieser möglichen Auswirkungen unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht mit Ausnahme der möglichen Auswirkungen des im Abschnitt "Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile" beschriebenen Sachverhalts insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen, mit Ausnahme dieser möglichen Auswirkungen, steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkungen der Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile

Das Vorhandensein der Vorräte in Höhe von TEUR 4,873 ist nicht hinreichend nachgewiesen, weil wir nicht an der Inventur teilnehmen und durch alternative Prüfungshandlungen keine hinreichende Sicherheit über den Bestand der Vorräte gewinnen konnten. Wir können daher nicht ausschließen, dass Änderungen insbesondere am Ausweis der Vorräte, des Jahresergebnisses sowie des Eigenkapitals hätten vorgenommen werden müssen. Diese Sachverhalte beeinträchtigen möglicherweise auch die Darstellung des Geschäftsverlaufs im Lagebericht einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage der Gesellschaft sowie die Darstellung der Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung.

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere eingeschränkten Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, 8. November 2020

ARGENTA GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

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