intermediate Havarie-Beratung GmbH
Selbe AdresseVermittlungstätigkeiten für die Güterbeförderung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Corinna Annika Száraz seit 16.9.2024 | Prokura |
Gerd Güldenast seit 1.3.2023 | Vorstandsmitglied |
Bastian Diedrich seit 15.5.2017 | Prokura |
Marcus Person seit 23.3.2016 | Prokura |
Mone Strzelczyk seit 17.3.2014 | Prokura |
Björn Portillo Schütz seit 7.11.2011 | Vorstandsmitglied |
Stefan Messerknecht seit 22.1.2007 | Vorstandsmitglied |
Detlef Hanke seit 15.6.2005 | Vorstandsmitglied |
Björn Feddersen seit 15.6.2005 | Vorstandsmitglied |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
hmmh multimediahaus AGBremenJahresabschluss zum 30.06.2023Lagebericht1 Vorbemerkungen1.1 AllgemeinDer folgende Lagebericht stellt den Geschäftsverlauf der hmmh multimediahaus AG einschließlich der Geschäftsergebnisse für das Geschäftsjahr 2022/2023 vom 01. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 dar. 1.2 Geschäft und Struktur des UnternehmensDie hmmh multimediahaus AG ist eine der größten E-Commerce-Agenturen in Deutschland. Die hmmh multimediahaus AG bietet ein umfassendes Leistungsspektrum von Business- und Channel-übergreifenden Dienstleistungen im Bereich Connected Commerce an. hmmh berät, gestaltet und betreut innovative Lösungen für Online-Shops, Websites, Portale, mobile Anwendungen, crossmediale Kampagnen und Social Media. Die Digital-Agentur bringt Marken ins Netz und schafft interaktive Erlebniswelten. Hauptsitz des Unternehmens ist Bremen, Zweigniederlassungen bestehen in Hamburg und Berlin. Die hmmh AG gehört zur Serviceplan Gruppe und ist in der Tochter-Gruppe Plan.Net integriert. 1.3 Markt- und WettbewerbsumfeldDie hmmh operiert überwiegend im deutschen Markt. Hauptkundengruppe sind Handels-, Dienstleistungs- und Industrieunternehmen. Durch die Zugehörigkeit zur Plan.Net Gruppe wird die Gruppe insgesamt zur größten Digital-Agentur in Europa. Das Wirtschaftswachstum wird weiterhin durch eine hohe Inflation und dem Einmarsch Russlands in die Ukraine belastet. Die Erwartungen für das globale Wachstum in 2022 wurden laut des World Economic Outlooks des Internationalen Währungsfonds auf 3,2% gesenkt. Die Prognose für 2023 beträgt 2,7% (1) Wichtige Einflussfaktoren, die für eine Abschwächung der Weltkonjunktur in 2022 verantwortlich waren, haben sich laut dem Institut für Weltwirtschaft Kiel (IfW Kiel) zuletzt verbessert. Die Engergiepreise sind zurückgegangen. Durch die Abkehr von der Null-Covid-Politik Chinas ist die Behinderung wirtschaftlicher Aktivitäten durch Lieferengpässe gesunken. Einschränkend wirkt die Straffung der Geldpolitik. Die Expansionsaussicht der Weltwirtschaft wird für dieses und nächstes Jahr moderat eingeschätzt (2). Im Euroraum rechnen die Experten des IfW mit einer Zunahme des BIPs um 1,1% im Jahr 2023 und mit 1,6% im Jahr 2024. Die bis zuletzt hohe Inflation dürfte sich nach und nach verringern (3). Die deutsche Wirtschaft wurde Mitte 2022 durch einen Kaufkraftverlust bedingt durch die hohen Energiepreise für private Haushalte als auch Unternehmen belastet. Seit Herbst 2022 haben sich die Konjunkturaussichten durch die Einführung von Preisbremsen bei den Energiekosten verbessert (4). Das IfW geht davon aus, dass die deutsche Wirtschaft im Verlauf des Jahres 2023 auf einen moderaten Expansionskurs zurückgelangen wird. Die Industrie weist weiterhin hohe Auftragsbestände auf. Die konsumnahen Dienstleistungen dürften durch den Anstieg der Löhne profitieren. Das deutsche BIP wird in 2023 voraussichtlich um 0,3% sinken. Für das Jahr 2024 rechnet das IfW mit einem Anstieg von 1,8% (5). Das Geschäftsklima in der Digitalbranche ist im Gegensatz zur Gesamtwirtschaft weiterhin positiv. Der Digitalverband Bitkom prognostiziert im Jahr 2023 für die Unternehmen der IT und Telekommunikations-Branche im deutschen Markt ein Umsatzplus von 2,1%. Für 2024 sehen die Experten eine Verdopplung des Wachstums auf 4,7%. Das größte Problem in der Branche bleibt weiterhin der IT-Fachkräftemangel (6). Wichtige Zukunftstreiber der Branche sind insbesondere Themen wie Artificial Intelligence und Machine Learning (7). (1) https://www.imf.org/en/Publications/WEO/Issues/2022/10/11/world-economic-outlook-october-2022 (2) https://www.ifw-kiel.de/fileadmin/Dateiverwaltung/IfW-Publications/-ifw/Konjunktur/Prognosetexte/deutsch/2023/KKB_103_2023-Q2_Welt_DE.pdf (3) https://www.ifw-kiel.de/fileadmin/Dateiverwaltung/IfW-Publications/-ifw/Konjunktur/Prognosetexte/deutsch/2023/KKB_100_2023_Q1_Euroraum.pdf (4) https://www.ifw-kiel.de/fileadmin/Dateiverwaltung/IfW-Publications/-ifw/Konjunktur/Prognosetexte/deutsch/2022/KKB_98_2022-Q4_Deutschland_DE.pdf (5) https://www.ifw-kiel.de/fileadmin/Dateiverwaltung/IfW-Publications/-ifw/Konjunktur/Prognosetexte/deutsch/2023/KKB_104_2023-Q2_Deutschland_DE.pdf (6) https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Halbjahres-Konjunktur-Digitalbranche-waechst-stabil (7) https://www.bvdw.org/der-bvdw/news/detail/artikel/internetagentur-ranking-des-bvdw-markt-waechst-um-16-prozent/ 2 Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens2.1 GeschäftsverlaufDas Geschäftsjahr 2022/2023 war weniger stark geprägt durch die COVID-19 Pandemie als die Geschäftsjahre davor. So konnte das Neukundengeschäft wieder stärker ausgebaut werden. Mit T€ 28.050 (Vorjahr T€ 26.476) lagen die Projekterlöse T€ 1.583 über Vorjahresniveau, allerdings mit T€ 513 unter dem Budget. 2.2 Lage des UnternehmensIm Geschäftsjahr wurden weitere Neukunden akquiriert. Bestandskunden wurden zusätzlich zu den etablierten Dienstleistungen mit innovativen Lösungen aus den Bereichen Serviceportale bedient. Die Covid19-Pandemie hatte Anfang des Geschäftsjahres weiterhin auf das Markt- und Wettbewerbsumfeld sehr differenzierte Auswirkungen. Profitiert haben Anbieter mit schon jetzt starken E-Commerce-Plattformen sowie Unternehmen wie hmmh, wenn sie Kunden in weniger betroffenen Branchen hatten und haben. Schwierigkeiten haben Marktteilnehmer und Anbieter, die in kritischen Branchen unterwegs sind wie z.B. Tourismus, Automobil, Transport und Gastronomie. Wesentliche Auswirkungen von Lieferengpässen und der Folgen des Ukrainekonflikts konnten nicht verzeichnet werden. Finanzielle Leistungsindikatoren der Gesellschaft sind die Umsatzerlöse (inkl. Bestandsveränderung) sowie das Vorsteuerergebnis. 2.3 PersonalstrukturDas Geschäftsjahr 2022/2023 war geprägt von Konstanz. Die Fluktuationsquote lag im Geschäftsjahr 2022/2023 mit 10% drei Prozentpunkte über dem Vorjahr (7%). Insgesamt lagen die Personalkosten mit T€ 19.535 (Vorjahr 17.487) über dem Budget. 3 Entwicklung der Ertrags-, Vermögens- und FinanzlageDie nachfolgenden Erläuterungen zur Entwicklung der Ertragslage berücksichtigen die wirtschaftliche Betrachtungsweise. 3.1 ErtragslageInsgesamt lag das Ergebnis vor Ertragssteuern im Geschäftsjahr 2022/2023 mit T€ 2.575 unter dem Vorjahr 2021/2022 (T€ 3.068) und damit T€ 594 unter dem Budget. Begründet war diese Entwicklung durch folgende Punkte: Die Nachwehen der Pandemie und der Ukrainekonflikt führten zum Anstieg der Inflation. Daraus resultierten für hmmh trotz hohem Kostenbewusstsein Kostensteigerungen. Diese zeigten sich sowohl in den Personalkosten als auch in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Neben einer Zunahme der Reisekosten nach Abschwächen der Pandemie, erhielt das Personal zudem eine einmalige Inflationsausgleichszahlung. Obwohl die Bestands- und Neukundenumsätze zum Vorjahr wiederholt erhöht werden konnten, verringerte sich die Marge durch die beschriebenen Kostensteigerungen zum Vorjahr. Der Personalaufwand von T€ 19.535 lag im Geschäftsjahr 2022/2023 um T€ 2.048 über dem Vorjahr (T€ 17.487) und T€ 535 über dem Budget. Der Fremddienstleistungsaufwand von T€ 2.416 erhöhte sich im Geschäftsjahr um T€ 183 zum Vorjahr (T€ 2.233 ) und lag über Budget. Dies resultierte im Wesentlichen aus einem erhöhten Rückgriff auf Near- und Offshoredienstleistungen sowie externe Partner. Im Bereich der sonstigen betrieblichen Aufwendungen wurden alle Kostenarten ständig überprüft. Durch Lockerungen bei der COVID-19-Pandemie kam es zu einer Erhöhung der Reisekosten und durch die Aktualisierung der IT-Ausstattung stieg die Höhe der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um T€ 356 auf T€ 3.791 im Geschäftsjahr (Vorjahr T€ 3.435). Die Umsatzerlöse wurden in diesem Jahr im Wesentlichen in Deutschland erwirtschaftet. 3.2 VermögenslageDie wesentlichen Bilanzpositionen der Jahre 2019/2020 bis 2022/2023 entwickelten sich wie folgt:
Die Höhe der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Geschäftsjahr sind im Wesentlichen auf die erhöhten Umsatzerlöse zurückzuführen und ist weiterhin im Zusammenhang mit Ausschöpfen der Zahlungsziele einiger Kunden zu sehen. Die Eigenkapitalquote sinkt um 7%-Punkte auf 39% und ist damit kann unter dem Niveau des Vorjahres. 3.3 FinanzlageIm Geschäftsjahr wurden T€ 756 in Finanzanlagen investiert. Die Abnahme der flüssigen Mittel auf T€ 944 zum 30.06.2023 ist im Wesentlichen stichtagsbedingt. Im Geschäftsjahr wurde ein Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit von T€ 1.850 erzielt. Die Gesellschaft war und ist jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Sämtliche Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, Restlaufzeiten unter einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus einem Darlehen gegenüber der Serviceplan Gruppe von T€ 1.430 und mit T€ 185 aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen mit T€ 927 im Wesentlichen solche aus Steuern. 3.4 Gesamtaussage zur Lage des UnternehmensInsgesamt beurteilt der Vorstand die Lage des Unternehmens als gut. Der prognostizierte Umsatz zwischen TEUR 26.300 und TEUR 28.000 konnte erreicht werden. Das hohe Kundenvertrauen, die Beschleunigung der digitalen Transformation sowie eine solide, nur in geringerem Umfang "pandemiegefährdete" Kundschaft - verbunden mit gesteigerter Produktivität trotz der veränderten Rahmenbedingungen durch das Home-Office liefert der hmmh ein respektables Ergebnis. 4 Risikomanagement sowie Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung4.1 Risikomanagementziele und -methodenDie hmmh multimediahaus AG hat verschiedene Systeme zur rechtzeitigen Information über drohende Umsatz- und Ertragsveränderungen. Neben der monatlichen, betriebswirtschaftlichen Auswertung werden alle erwarteten Umsätze (erteilte Aufträge, erwartete regelmäßige Aufträge aus langjährigen Kundenverbindungen, Aufträge aufgrund längerfristiger Verträge und aufgrund von Verhandlungen in Aussicht gestellter Aufträge) in einer zentralen Auftrags-Software erfasst und mit den Planzahlen verglichen. Die Produktivität wird laufend durch den Vergleich projektbezogener und damit fakturierbarer Stunden mit den allgemeinen Stunden überprüft und hieraus ein Trend abgeleitet. Ferner werden alle Vertriebsaktivitäten mit Ihren Auftragsvolumen und Erfolgsaussichten ausgewertet und verglichen. Die Prognose für das Neukundengeschäft basiert auf der Analyse der aktuellen Konjunkturverlautbarungen, des Potenzials bereits bekannter Interessenten, persönlicher Kontakte und der Kontakte durch den Partnervertrieb wie beispielsweise von SAP und Shopware. Der überwiegende Anteil der offenen Posten wird ohne Mahnung beglichen. Bestands- wie Neukunden zeichnen sich durch eine hohe Zahlungsmoral aus. 4.2 Chancen und Risiken der künftigen EntwicklungInsgesamt sieht die Unternehmensleitung weiterhin gute Zukunftschancen im Geschäftsfeld der hmmh AG. Diese Chancen haben sich durch die Covid19-Pandemie mittel- und langfristig eher noch vergrößert. Schon jetzt hat die Pandemie für einen enormen Digitalisierungsschub in der Gesellschaft, der Verwaltung und der Wirtschaft gesorgt. Dieser Trend wird sich weiter verstärken. Das Kaufverhalten von Endkonsumenten und Unternehmen wird schneller digitalisiert werden. Daraus entstehen gute Möglichkeiten für die hmmh AG. Die hmmh multimediahaus AG agiert sowohl projekt- als auch etatbasiert. Daher sind Abweichungen von den Planzahlen in einem stark Entscheider- und konjunkturabhängigen Projektgeschäft nicht auszuschließen. Die Branche ist durch einen hohen Preisdruck und lange Akquisitionsphasen gekennzeichnet. In diesem Zusammenhang legt die hmmh weiter einen verstärkten Fokus auf die Kunden- und Mitarbeitendenzufriedenheit. Die kundenorientierten Teams befinden sich im permanenten engen Austausch mit ihren Kunden, um eine möglichst hohe Kundenzufriedenheit zu gewährleisten. Im Rahmen der Mitarbeitendenzufriedenheit unternimmt die hmmh verschiedenste Maßnahmen, um den Kolleg*innen das unverwechselbare hmmh-Gefühl zu vermitteln. Hierzu gehören u.a. die hmmh-academy, das Patensystem, Events & Sport, aber auch ökologische Nachhaltigkeit und Soziales Engagement. Durch die Zugehörigkeit zur Plan.Net-Gruppe erhöht sich der Bekanntheitsgrad der hmmh als Digitalagentur und neue Kunden interessieren sich für das Leistungspaket der hmmh. Die positive Umsatzentwicklung in der Branche sollte auch in den kommenden Jahren für ein stabiles Wachstum sorgen. Darüber hinaus kann die hmmh Near- und Offshore-Angebote bieten, sodass Mischkalkulationen mit deutschen und indischen Entwicklern angeboten werden. So wird dem Preisdruck und dem Wettbewerb entgegengewirkt. Auftragseingang und -höhe können nur unter einer marktüblichen hohen Unsicherheit geplant werden. Risiken bei der Betrachtung der Entwicklung des Auftragsverhaltens der Bestandskunden des Unternehmens und der möglichen Akquisitionspotenziale bei Neukunden sind insbesondere durch wirtschaftliche Einflüsse des Ukrainekonflikts gegeben. Im Laufe des Geschäftsjahres hielt der positive Trend des Vorjahres an, da durch die Pandemie ein erhöhter Bedarf an eCommerce-Lösungen bei den Kunden entstanden ist. Dieser wird sich voraussichtlich in 2023/2024 fortsetzen. Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden, sind nicht zu erkennen. 5 AusblickDas Budget für das Geschäftsjahr 2023/2024 der hmmh multimediahaus AG stellt eine Bewertung des Auftragsverhaltens der Bestandskunden des Unternehmens und der möglichen Akquisitionspotenziale bei Neukunden unter Berücksichtigung der oben genannten Risiken dar. Der Vorstand plant mit Erlösen (inklusive Bestandsveränderungen) zwischen T€ 29.000 und T€ 31.000, die rd. 8% über den Erlösen des Budgets 2022/2023 liegen würden. Die Planung der Fremdleistungen steht in direktem Zusammenhang mit den geplanten Umsätzen. Um möglichst flexibel auf Umsatzerweiterungen reagieren zu können, kann es im Geschäftsverlauf eintreten, dass auf weitere Fremdleistungen zurückgegriffen wird. Die Kostenplanung für 2023/2024 basiert auf einer individuellen Analyse der Kostenkonten. Die Personalkosten basieren auf dem bestehenden Mitarbeiterstamm. Bei einer guten Auftragsentwicklung kann es im Laufe des Geschäftsjahres 2023/2024 zu einer Erweiterung des Mitarbeiterstamms und dadurch entsprechende höheren Personalkosten kommen. Die Planwerte der sonstigen Kosten basieren auf der Entwicklung von 2022/2023. Für das Geschäftsjahr 2023/2024 ist ein positives Vorsteuerergebnis zwischen T€ 3.000 und T€ 3.200 geplant. 6 Schlusserklärung des Vorstandes nach § 312 Abs. 3 AktGNach den Umständen, die uns in dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem Rechtsgeschäfte mit den verbundenen Unternehmen vorgenommen wurden, hat die Gesellschaft bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten. Berichtspflichtige Maßnahmen auf Veranlassung oder im Interesse der herrschenden Unternehmen wurden weder getroffen noch unterlassen.
Bremen, den 11. Oktober 2023 _________________________ _________________________ Stefan Messerknecht Björn Portillo _________________________ Gerd Güldenast Bilanz
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1 Allgemeine AngabenGegenstand des Unternehmens ist die Erstellung von Dienstleistungen und Produkten der Medienberatung, Medienkonzeption, Kommunikation und Produktion im Bereich klassischer und digitaler Medien. Die hmmh multimediahaus AG ist im Handelsregister des Amtsgerichts Bremen unter HRB 20536 eingetragen. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde für das Geschäftsjahr 2022/2023 gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB Hinsichtlich der ihr gemäß § 288 Abs. 2 HGB eingeräumten Erleichterungen bei der Erstellung des Abschlusses wurde bezüglich einzelner Angaben im Anhang Gebrauch gemacht. 2 Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Vorjahres wurden unverändert beibehalten. Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aufgestellt. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um Abschreibungen bewertet. Die nutzungsbedingten Normalabschreibungen werden planmäßig linear vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter des Sachanlagevermögens mit Anschaffungskosten i. H. v. € 250 bis € 1.000 werden als Sammelposten über fünf Jahre Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis zu € 250 werden bei Zugang aufwandswirksam erfasst. Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen sind mit den Anschaffungskosten, dem Nominalwert oder dem niedrigeren beizulegenden Wert zum Bilanzstichtag angesetzt. Die unfertigen Leistungen werden zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten die aktivierungspflichtigen Bestandteile des § 255 Abs. 2 HGB und es werden angemessene Teile der Verwaltungskosten in die Herstellungskosten einbezogen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit ihrem Nennwert angesetzt. Alle erkennbaren Risiken wurden durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden mit ihrem Nennwert angesetzt. Die in den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzten Aufwendungen wurden in Höhe der vorausgezahlten Beträge angesetzt. Das Grundkapital wird zum Nennwert bilanziert. Rückstellungen sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Umsatzerlöse werden mit erbrachter Leistung oder mit Abnahme realisiert. 3 Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung3.1 AnlagevermögenEine von den gesamten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten ausgehende Darstellung der Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens wird im Anlagenspiegel in der Anlage zum Anhang dargestellt. 3.2 Angaben zum Anteilsbesitz
3.3 Forderungen und sonstige VermögensgegenständeDie Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr alle eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen (T€ 193) resultieren komplett aus Lieferungen und Leistungen. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind, wie im Vorjahr, T€ 180 aus Gesellschafterdarlehen enthalten. 3.4 Aktive latente SteuernZum Bilanzstichtag ergibt sich nach Saldierung der aktiven und passiven latenten Steuern (Gesamtdifferenzbetrachtung) ein Aktivüberhang der latenten Steuern. Diese resultieren aus den Differenzen bilanzieller Wertansätze für Rückstellungen. Die Gesellschaft macht von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB keinen Gebrauch, sodass sich insgesamt kein Ausweis latenter Steuern in der Bilanz ergibt. 3.5 EigenkapitalDas Grundkapital beträgt per 30. Juni 2023 € 942.000 (unverändert zum Vorjahr). Es setzt sich aus insgesamt 942.000 auf den Namen lautenden, vinkulierten Stückaktien mit einem Nennwert von € 1,00 zusammen. Die Plan.Net Gruppe für digitale Kommunikation GmbH & Co. KG, München, hält 80% Aktienanteil. Herr Stefan Messerknecht hält 10% der Aktien und Herr Björn Portillo hält 10% der Aktien. Die Kapitalrücklage beträgt zum 30. Juni 2023 € 858.945,62. Diese teilt sich auf in Beträge gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB (€ 849.095,59 aus der Ausgabe von Anteilen über den Nennbetrag hinaus) sowie gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB (€ 9.850,03 andere Zuzahlungen in das Eigenkapital). Die Gewinnrücklage beträgt zum 30.Juni 2023 € 26.300,26 und ist ausschließlich der gesetzlichen Rücklage zuzuordnen. Der im Bilanzgewinn ausgewiesene Jahresüberschuss beträgt € 1.802.952,56. 3.6 Rückstellungen3.6.1 SteuerrückstellungenAufgrund der Steuerberechnung 2022 wurden Steuerrückstellungen für die laufenden Ertragsteuern in Höhe von T€ 1.375 gebildet (Vorjahr T€ 974). 3.6.2 Sonstige RückstellungenDie sonstigen Rückstellungen betreffen mit T€ 1.411 (Vorjahr T€ 1.253) im Wesentlichen ungewisse Verbindlichkeiten aus dem Personalbereich, davon T€ 387 für Zielvereinbarungen (Vorjahr: T€ 533) und T€ 570 für Resturlaub (Vorjahr T€ 570). T€ 285 der sonstigen Rückstellungen wurden für ausstehende Rechnungen und T€ 18 für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen gebildet. Sämtliche Rückstellungen besitzen eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. 3.7 VerbindlichkeitenSämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr Restlaufzeiten unter einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus einem Darlehen von T€ 1.430 (Vorjahr T€ 700) mit T€ 185 aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (Vorjahr T€ 41). Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen mit T€ 927(Vorjahr T€ 863) solche aus Steuern. Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB bestehen nicht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in Höhe von T€ 3.731. Davon gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 177. Die Verpflichtungen setzen sich aus Zahlungsverpflichtungen für Miet- (T€ 3.461) und Leasingverträgen (T€ 19) zusammen. Die Miet- und Leasingverträge enden zwischen 11. Oktober 2022 und 30. Juni 2025. 3.8 Sonstige betriebliche ErträgeIn den sonstigen betrieblichen Erträgen keine periodenfremden Erträge enthalten (Vorjahr: T€ 3). Die sonstigen betrieblichen Erträge sind geprägt durch Auflösungen von Rückstellungen T€ 109. 3.9 AbschreibungenDie Abschreibungen des Geschäftsjahres sind im Anlagenspiegel in der Anlage zum Anhang dargestellt. 4 Ergänzende Angaben4.1 Organe4.1.1 Aufsichtsrat:Herr Florian Haller, München (Aufsichtsratsvorsitzender), Hauptgeschäftsführer der Serviceplan Group, München Herr Fabian Prüschenk, Feldafing (stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender), Geschäftsführer der Plan.Net Gruppe, München Herr Wolf Ingomar Faecks, München, Geschäftsführer der Plan.Net-Gruppe, München Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2022/2023 keine Vergütung erhalten. 4.1.2 Vorstandsmitglieder der Gesellschaft sind:Herr Stefan Messerknecht, Bremen, Sprecher des Vorstands, Finance & Human Ressources, Technology & Consulting und Business Development Herr Björn Portillo, Bremen, Vorstand, Marketing & User Experience und Operations Gerd Güldenast, Achim, Vorstand, Technology und Enterprise Commerce Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird von der Befreiung Gebrauch gemacht, die Bezüge des Vorstands nicht anzugeben. 4.2 Anzahl der MitarbeiterIm Unternehmen wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr im Durchschnitt 269 (Vorjahr: 257) Mitarbeiter (ausschließlich Angestellte, feste Mitarbeiter inklusive geringfügig und Teilzeitbeschäftigte, jedoch ohne Mitarbeiter in Elternzeit bzw. Studenten, die weniger als 18 Stunden in der Woche arbeiten) beschäftigt. Hiervon sind 180 in Vollzeit und 72 in Teilzeit beschäftigt. 4.3 Prüfungs- und BeratungsgebührenDas für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt für T€ 24,5. 4.4 Mitteilung nach § 20 Abs. 6 AktG80% der Aktien der Gesellschaft werden von der Serviceplan Group SE & Co.KG, München, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts München unter HRA 45163, über die Plan.Net Gruppe für digitale Kommunikation GmbH & Co. KG, München, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts München unter HRA 79530, gehalten. Seit dem 19. bzw. 20. September 2015 werden je 10% der Aktien von den Vorstandsmitgliedern Herrn Stefan Messerknecht, Bremen und Herrn Björn Portillo, Bremen gehalten. Die Serviceplan Group hält die Mehrheit der Anteile der Plan.Net Gruppe, diese wiederum 80% der Aktien der hmmh multimediahaus AG. 4.5 KonzernzugehörigkeitDie Gesellschaft ist seit dem 01.07.2014 eine Tochtergesellschaft der Plan.Net Gruppe für digitale Kommunikation GmbH & Co. KG, die wiederum eine 80%ige Tochtergesellschaft der Serviceplan Group SE & Co. KG, München, und mit den Unternehmen der Serviceplangruppe verbunden ist. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Serviceplan Group SE & Co. KG, mit Sitz in München, einbezogen, die für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen den Konzernabschluss aufstellt. Der Konzernabschluss der Serviceplan Group SE & Co. KG im elektronischen Bundesanzeigers einzureichen und im elektronischen Bundesanzeiger bekannt zu machen. 4.6 ErgebnisverwendungDer Jahresüberschuss im Geschäftsjahr 2022/2023 beträgt € 1.802.952,56 (Vorjahr: € 2.070.167,66). Der Vorstand schlägt dem Aufsichtsrat und der Hauptversammlung vor, einen Betrag von € 1.802.952,56 auszuschütten. 4.7 NachtragsberichtNach Ablauf des Geschäftsjahres sind keine weiteren Ereignisse eingetreten, die von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens führen könnten.
Bremen, den 11. Oktober 2023 _________________________ _________________________ Stefan Messerknecht Björn Portillo _________________________ Gerd Güldenast Bestätigungsvermerkdes unabhängigen Abschlussprüfers An die hmmh multimediahaus AG, Bremen: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der hmmh multimediahaus AG, Bremen, - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der hmmh multimediahaus AG, Bremen, für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse · entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. Juni 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 und · vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus · identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da do-lose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. · gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. · beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. · ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. · beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. · beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesent-sprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. · führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 11. Oktober 2023 Rödl & Partner GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft Hager Mainka-Klein Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer Entwicklung des Anlagevermögens
Bericht des AufsichtsratsDer Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Der Aufsichtsrat hat den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens regelmäßig beraten und seine Tätigkeit überwacht. Der Vorstand hat dem Aufsichtsrat regelmäßig berichtet. Sitzungen des Aufsichtsrats fanden statt. Die Rödl & Partner Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mbH, Denninger Str. 84, 81925 München, hat den Jahresabschluss und den Lagebericht der hmmh multimediahaus AG zum 30. Juni 2023 nach den Grundsätzen des deutschen Handelsgesetzbuches geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Die Unterlagen zu Jahresabschluss und Lagebericht sind vom Vorstand rechtzeitig an uns verteilt worden. Der Prüfungsbericht der Rödl & Partner Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mbH lag allen Mitgliedern des Aufsichtsrats vor und wurde in der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats am 17. Oktober 2023 in Gegenwart des Abschlussprüfers umfassend behandelt. Der Abschlussprüfer berichtete über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung, insbesondere hat er Erläuterungen zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft abgegeben und für ergänzende Auskünfte zur Verfügung gestanden. Der Abschlussprüfer berichtete auch darüber, dass keine wesentlichen Schwächen des internen Kontroll- und des Risikomanagementsystems bezogen auf den Rechnungslegungsprozess vorlagen. Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung sind keine Einwendungen zu erheben, insbesondere nicht gegen den Jahresabschluss und den Lagebericht. Wir stimmen dem Jahresabschluss, dem Lagebericht und dem entsprechenden Prüfungsbericht uneingeschränkt zu. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Abschluss gebilligt; er ist damit festgestellt.
Bremen, den 17. Oktober 2023 ____________________________ Florian Haller Aufsichtsratsvorsitzender |
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