Golf Studio Berlin GmbH
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Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Benjamin Koller seit 20.10.2025 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Defshop GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens Die Defshop GmbH gehört aus Sicht des Managements zu einem der führenden B2C-Anbieter für Street- und Urbanwear in Europa. Als Spezialversender wird unter der Domain www.def-shop.com der Onlineshop betrieben und erfreut sich stetig wachsender Beliebtheit bei der meist männlichen Zielgruppe im Alter zwischen 15 und 45 Jahren. Die Nähe zur relativ jungen Zielgruppe und das aktive Communitymanagement auf Social Media verschafft der Defshop einen unvergleichbaren, authentischen und besonderen Marktauftritt. Als Multichannel-Unternehmen agiert die Defshop GmbH hauptsächlich im DACH-Markt. II. Forschung und Entwicklung Die Entwicklungskosten ergaben sich in den Vorjahren im Wesentlichen aus der Webshop-Entwicklung. Wirtschaftsbericht Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Die Entwicklung der Weltwirtschaft wurde im Jahr 2023 durch die Folgen des Krieges in der Ukraine und der dadurch verursachten gestiegenen Energie- und Rohstoffpreise negativ beeinflusst. Durch die hohe Inflation ist die Kaufkraft die Kaufbereitschaft der Verbraucher deutlich gesunken. Das Wirtschaftswachstum ging im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 % zurück 1. Die deutsche Volkswirtschaft zeigte sich 2023 trotz der vielen Krisen grundsätzlich robust, allerdings auch bedingt durch erhebliche Unterstützungsmaßnahmen der Regierung. Im Versand und Onlinehandel ging der Umsatz um 0,4 % zurück 2. In der Bekleidungsbranche konnte 2023 ein Wachstum von 3,7 % erreicht werden 3. Inzwischen ist in der Textil und Bekleidungsindustrie wieder das vor-Corona Niveau erreicht. 1 Quelle Statistisches Bundesamt 2 Quelle Statistisches Bundesamt 3 Quelle Statistisches Bundesamt III. Vermögens-, Finanz und Ertragslage Vermögenslage Das Anlagevermögen von 5,2 Mio. Euro (VJ 3,9 Mio. Euro) besteht im Wesentlichen aus Software für das E-Commerce Geschäft und Lager- und Logistikeinrichtungen. Die Warenbestände erhöhten Sich auf 17,2 Mio. Euro (VJ 14,8 Mio. Euro). Das Eigenkapital beträgt unverändert zum Vorjahr 20,2 Mio. Euro. Finanzlage Die Finanzierung, im Wesentlichen des Warenbestandes, erfolgte überwiegend durch den Gesellschafter sowie durch Lieferantenverbindlichkeiten. Wesentliche Lieferanten sind Schwesterunternehmen. Ertragslage Im Jahr 2023 konnte der Umsatzrückgang der Vorjahre gestoppt werden. Gegenüber 2022 erhöhte sich der Umsatz um 22%. Im Vorjahr waren von einem Wachstum um 15% für 2023 ausgegangen. Aufgrund der Integration von erworbenen Webshops und aufgrund höherer B2B -Verkäufe an Schwestergesellschaften konnte die Prognose übertroffen werden. Die Rohmarge ging auf 40,7% zurück (VJ 48,2%). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind leicht auf 22,2 Mio. Euro (VJ 18,9 Mio. Euro) angestiegen. Wesentlicher Einfluss darauf waren gestiegene Marketingaufwendungen. Die Kosten für Marketing sind auch aufgrund höherer Preise im Online-Marketing (Google, Meta) aufgrund des Marktdrucks angestiegen. Weiterer Einfluss für den Einsatz höherer Marketingaufwendungen war der Neuaufbau der Sichtbarkeit des neuen Webshops. Hier waren deutlich erhöhte Aufwendungen notwendig um die vorherige Sichtbarkeit wieder zu erreichen und dem neuen Webshop eine vergleichbare Performance zu geben. Das Ergebnis ist in der Folge deutlich negativ, der Verlust des Jahres beträgt vor Ergebnisabführung 4,7 Mio. Euro (Vorjahr 0,0 Mio. Euro). Mit der nun geschaffenen neuen und leistungsfähigeren Basis sowohl des Webshops als auch des operativen ERP-Systems ist künftig ein weiteres Wachstum und deutliche Effizienzsteigerungen möglich. Gesamtbeurteilung der Vermögens-, Finanz und Ertragslage Zusammenfassend betrachtet die Geschäftsführung den Verlauf des Geschäftsjahres 2023 als unbefriedigend. Die gleichzeitige Umstellung aller wesentlichen IT-Systeme im Unternehmen war eine Herausforderung, die alle Unternehmensressourcen beanspruchte. Aufgetretene Schwierigkeiten nach der Einführung konnten inzwischen behoben werden. Alle Systeme sind voll einsatzfähig und deutlich leistungsfähiger und stabiler als die früheren Systeme. In 2024 kann daher voll der Focus auf die Steigerung der Profitabilität und Ausschöpfung von Potentialen gelegt werden. Die Finanzlage ist angespannt. Hohe Warenbestände werden durch hohe Lieferantenverbindlichkeiten finanziert. Mit wesentlichen Lieferanten, die Schwestergesellschaften sind, wurden Vereinbarungen über Stundungen getroffen. Es ist geplant die Warenbestände zu reduzieren und so weitere Finanzmittel zu generieren. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren Zusätzlich zu den finanziellen Leistungsindikatoren werden nichtfinanzielle Leistungsindikatoren zur Steuerung der DEF Holding GmbH verwendet: - Anzahl der Seitenaufrufe (Visits) ca. 77.000 Aufrufe täglich (Vorjahr: 75.000) - Anteil mobiler Aufrufe (in % der Seitenaufrufe) 84 % (Vorjahr: 80 %) - Bounce Rate (Absprungrate) im ø 34 % (Vorjahr: 48 %) Die nicht-finanziellen Leistungsindikatoren werden von der Geschäftsführung gesteuert. IV. Steuerung, Reporting und Chancen/Risiken der künftigen Entwicklung Die Steuerung von Chancen und Risiken ist integraler Bestandteil der Unternehmensstrategie. Strategische und Marktrisiken Gesamtwirtschaftliche Risiken Die Entwicklung der Defshop hängt maßgeblich von der allgemeinen wirtschaftlichen Lage in Deutschland und der Konsumlaune sowie dem Konsumentenvertrauen ab. Wettbewerbsintensität und geringe Markteintrittsbarrieren Die Defshop ist einem intensiven Wettbewerb ausgesetzt, der sich mit den diversen Krisen noch verschärft hat. Das stetige Wachstum im Online-Handel bedeutet auch eine Intensivierung des Wettbewerbs. Dem Risiko eines Preisverfalls im Markt begegnet Defshop durch spezielle Pricing-Modelle und einer zentral gesteuerten Beschaffungsorganisation. Parallel dazu wird der - besonders durch Influencer und Social Media getriebene - Trend zu Premiummarken aufgegriffen. Veränderung der Kundennachfrage Durch ständiges Beobachten der Trends und der Käufernachfrage sowie durch eine klare Ausrichtung des Markenportfolios auf seine Zielgruppen agiert Defshop auf die Kundennachfragerisiken. Operative Risiken IT-Risiken Als Online-Händler ist eine Bedrohung durch Cyber-Angriffe ein wesentliches Risiko. Durch ständige Aktualisierung von Schutzmaßnahmen minimieren wir dieses Risiko. Risiken durch Inflation Die anhaltend hohe Inflation könnte Einfluss auf den Unternehmenserfolg haben. Nach den sehr hohen Inflationsraten 2022 und 2023 hat sich im Laufe des Jahres die Inflationshöhe reduziert. Es verbleiben jedoch Risiken über künftig wieder steigende Inflationsraten Die hohe Inflation 2022 und 2023 hatte Kaufkraftverluste zur Folge. In der Folge auch gestiegene Einkaufspreise. Es bestehen aber somit auch Chancen Verkaufspreise zu erhöhen. Die Kunden sind nun steigende und dauerhaft höhere Konsumpreise gewöhnt. Liquiditätsrisiken Für die Unternehmensfortführung ist die Verfügbarkeit von frei verfügbaren liquiden Mitteln notwendig, um den finanziellen Verpflichtungen jederzeit nachkommen zu können. Die Defshop GmbH hat eine ausreichende Finanzierung durch den strategischen Investor. Rückführungen der Finanzierung und liquiditätswirksame Zinszahlungen sind zunächst nicht zu leisten. Durch eine Steigerung von Umsatz und Profitabilität ist geplant die Liquiditätssituation künftig zu verbessern. Chancen Wir sehen es als kontinuierliche Aufgabe Chancen zu identifizieren und zu entwickeln. Für unsere Gesellschaft ergeben sich Chancen und Risiken insbesondere aus der Internationalisierung unseres Geschäftes in Verbindung mit dem richtigen Einsatz unserer Ressourcen. Durch die klare Marktpositionierung im "Urban Wear" Markt, dem Ausbau der Internationalisierung und dem weiteren Ausbau und Stärkung der Eigenmarken ergeben sich für Defshop auch künftig weitere Wachstumspotentiale. Daneben sehen wir Chancen zur Ertragssteigerung durch Steigerung der Effizienz insbesondere bezüglich Eigenmarkenanteil und Marketingkosten. V. Prognosebericht: Zukünftige Entwicklung und Ausblick Erwartete gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen für 2024 Die zukünftige Entwicklung des Unternehmens hängt in großem Maße auch von der weiteren Entwicklung der Branche, der Entwicklung der Kaufkraft (Inflation) und weiteren externen Faktoren wie beispielsweise eine Verschärfung der internationalen Konflikte (Angriffskrieg Russlands, Nahost-Konflikt, wirtschaftliche Konflikte mit China) oder einer weiteren Verschärfung der Lage bei den Rohstoff- und Energiepreisen ab. Planung für 2024 Im Geschäftsjahr 2024 erwartet die Geschäftsleitung, aufgrund des schwierigen Marktumfelds, etwas geringere Umsatzerlöse als im Vorjahr im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Aufgrund der gesunkenen Kaufkraft wird der Konsum eingeschränkt. Die politische Unzufriedenheit trübt ebenfalls die Kauflaune. Besonders im Stationären Textil- und Schuheinzelhandel kam es zu Insolvenzen und in der Folge Filialschließungen (Bsp. Galeria Kaufhof) oder einer Gesamtaufgabe des Geschäftsbetriebs (Bsp. Esprit). Es können sich daraus auch Chancen ergeben, weil sich die Konsumausgaben dann auf andere Marktteilnehmer verteilen. Die dauerhafte finanzielle Stärkung durch den Hauptgesellschafter ist weiterhin gegeben. Die Finanzlage ist als ausreichend zu bezeichnen.
Berlin, 4. Dezember 2024 Defshop GmbH Dr. Franco Lucá BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben Anwendung gesetzlicher Vorschriften Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs.2 HGB. Die Gesellschaft ist unter der Firma Defshop GmbH beim Amtsgericht Berlin (Charlottenburg) unter der Nummer HRB 164900 B mit Sitz in Berlin eingetragen. Mit Wirkung zum 1. Januar 2022 wurde die Roadmap 1 GmbH mit der Gesellschaft verschmolzen. Der Jahresabschluss der Defshop GmbH wurde unter Anwendung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Aktivierungswahlrecht für selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurde angewendet. Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen des beweglichen Sachanlagevermögens werden über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer nach der linearen Methode vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter gem. § 6 (2) S. 1 EStG mit Anschaffungskosten zwischen Euro 250,00 und Euro 800,00 wurden im Erwerbsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen, sonstige Vermögensgegenständen und liquide Mittel werden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden notwendige Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Vorauszahlungen für künftige Zeiträume zeitanteilig abgegrenzt. Die Eigenkapitalposten sind zum Nennbetrag bewertet. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasipermanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden und ihren steuerlichen Wertansätzen werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen im Zeitpunkt der Bilanzerstellung alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden laufzeitkongruent abgezinst. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz Angabe zu Restlaufzeitvermerken Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 0,00). Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Retouren mit TEuro 550 (Vorjahr: TEuro 1.092), Personalkosten TEuro 220 (Vorjahr: TEuro 171) und übrige TEuro 227 (Vorjahr: TEuro 203). Verbindlichkeitenspiegel
Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen im Wesentlichen Verbindlichkeiten gegenüber Zahlungsanbietern TEuro 1.092 (Vorjahr. TEuro 313,6) Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind mit den branchenüblichen Eigentumsvorbehalten verbunden. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsätze im Geschäftsjahr betragen TEuro 55.938 (Vorjahr: TEuro 45.869). Sie wurden zu 47,2 % (Vorjahr: 38,5 %) in Deutschland, zu 3,5 % (Vorjahr: 2,3 %) in den Niederlanden, zu 1,1 % (Vorjahr 1,2 %) in Frankreich sowie zu geringeren Prozentsätzen in weiteren westeuropäischen Ländern erzielt. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträgen in Höhe von TEuro 56 (Vorjahr: TEuro 1.468) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEuro 61 (Vorjahr: TEuro 181) enthalten. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Zum Bilanzstichtag bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen § 285 HGB für Mietverträge (2024 TEuro 1.545, 2025-2028 TEuro 7.519 sowie für Leasingverträge von insgesamt TEuro 237 (2024 TEuro 59). Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch den Geschäftsführer Herrn Dr. Franco Lucá, München, geführt. Gesamtbezüge der Organe Bezüge für die Geschäftsführung fielen während des Geschäftsjahres nicht an. Konzernunternehmen Unsere Gesellschaft ist ein Konzernunternehmen der Negotiari AG, Appenzell, Schweiz. Nachtragsbericht Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungIm Rahmen des Ergebnisabführungsvertrags mit der DEF Group GmbH werden für das Geschäftsjahr 2023 TEuro 4.739,7 aus Verlustübernahme abgeführt (Vorjahr/Gewinnabführung: TEuro 57,4). Unterschrift der Geschäftsführung
Berlin, den 4. Dezember 2024 Defshop GmbH gez. Dr. Franco Lucá Brutto-Anlagenspiegel Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel wie folgt zu entnehmen.
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 04.12.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkAn die Defshop GmbH Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Defshop GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Defshop GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023. • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulation der Rechnungslegung und Vermögensschädigung) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können; • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Karlsruhe, den 4. Dezember 2024 Moses
& Partner
Moses, Wirtschaftsprüfer |
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