Strohdach Kommunaltechnik GmbH
Selbe AdresseHerstellung von land- und forstwirtschaftlichen Maschinen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Hiroya Ota seit 10.2.2025 | Geschäftsführer |
Thomas Fischer seit 15.2.2024 | Prokura |
Anna Somborn seit 15.2.2021 | Prokura |
Martin Hoffmann seit 7.1.2014 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ISEKI - MASCHINEN GmbHMeerbuschJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Der ISEKI-Maschinen GmbHEinleitungIm Geschäftsjahr 2023 befinden wir uns in einer globalen Lage, die von mehreren signifikanten Entwicklungen und Herausforderungen geprägt ist. Die anhaltenden Auswirkungen des Klimawandels, unterstrichen durch das wärmste Jahr in Deutschland und vermutlich weltweit seit Beginn der Industrialisierung, verdeutlichen die dringende Notwendigkeit, unsere Bemühungen im Umweltschutz zu verstärken und nachhaltiges Handeln in den Mittelpunkt unserer Geschäftsstrategie zu stellen. Gleichzeitig befinden wir uns in einer sich stetig verändernden geopolitischen Landschaft, in der Spannungen und Unsicherheiten die Bedeutung einer agilen und vorausschauenden Unternehmensführung hervorheben, um auf die dynamischen internationalen Märkte effektiv zu reagieren. Die wirtschaftliche Erholung nach den Herausforderungen der vergangenen Jahre setzt sich fort, sieht sich jedoch neuen wirtschaftspolitischen Entwicklungen und Gesetzgebungen gegenüber, die sowohl Chancen als auch Anpassungsbedarf für unser Unternehmen mit sich bringen. In diesem Umfeld passt die ISEKI-Maschinen GmbH ihre Strategien kontinuierlich an und entwickelt sie weiter, um nicht nur den aktuellen Herausforderungen gerecht zu werden, sondern auch zukunftsfähig zu bleiben. Die Investition in Innovationen und das Engagement für Nachhaltigkeit entwickeln sich zu zentralen Säulen unserer Geschäftstätigkeit, getragen von der Überzeugung, dass langfristiges Wachstum und Erfolg untrennbar mit unserer Verantwortung gegenüber der Umwelt und der Gesellschaft verbunden sind. Unternehmensstruktur und GeschäftstätigkeitMit mehr als 50-jähriger Tradition betreiben wir den Handel mit Maschinen, Zubehör und Anbaugeräten sowie Ersatzteilen für die Kommunal-, Grundstücks- und Landschaftspflege, insbesondere des Herstellers ISEKI & Co. Ltd., Tokio und den Handel mit Elektrofahrzeugen des Herstellers Goupil in Frankreich. Darüber hinaus umfasst das Verkaufsprogramm auch Maschinen und Geräte anderer internationaler Hersteller, die zur Ergänzung bzw. Komplettierung der Angebotspalette für unsere inländischen Vertriebspartner unerlässlich sind. Die Produktion eigener Anbaugeräte sowie die Montage, Ausrüstung und Instandsetzung der Maschinen erfolgt sowohl am Stammsitz in Meerbusch als auch in der Niederlassung Naunhof bei Leipzig. Beide Standorte sind auch Basis für eine zentral gesteuerte Distribution. WirtschaftsberichtLage der GesellschaftErtragslage Die ISEKI-Maschinen GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2023 positiv entwickelt. Die Umsatzerlöse stiegen im Vergleich zum Vorjahr um +4.554 TEUR auf 79.318 TEUR, was auf eine starke Nachfrage nach den Produkten des Unternehmens zurückzuführen ist. Insbesondere die starke Nachfrage nach Traktoren, Elektrofahrzeugen, Ersatzteilen und Reparaturleistungen trugen zu diesem Wachstum bei. Das Unternehmen konnte auch seinen Rohertrag um 2,3 Prozentpunkte auf 30,0 % verbessern, was auf eine kurzfristige Preisgestaltung, eine effizientere Materialbeschaffung und geringere Transportkosten im Vergleich zum Vorjahr zurückzuführen ist. Die Betriebskosten haben sich planmäßig erhöht. Zugleich hat das Unternehmen gezielt in die Außendarstellung, den Ausbau persönlicher Kundenbeziehungen und die Sicherstellung der Lieferfähigkeit der Produkte investiert, nachdem diese Bereiche in den Vorjahren aufgrund der verschärften Corona-Bedingungen vernachlässigt worden waren. Die Aufwendungen für Löhne und Gehälter sind aufgrund des gestiegenen Lohnniveaus und der Auszahlung der Energie- und Inflationsprämie um 4,3 % gestiegen. Der Warenbestand konnte aufgrund von Lieferkettenproblemen und Lieferverzögerungen aus den Jahren 2022 und älter im Jahr 2023 endgültig wieder aufgefüllt werden. Der um 10.555 TEUR erhöhte Warenbestand bietet wieder die komfortable Situation einer angemessenen Produktverfügbarkeit. Das Jahresergebnis beträgt 3.042 TEUR und wurde somit um 1.415 TEUR verbessert. Trotz der sehr positiven Entwicklung steht das Unternehmen vor Herausforderungen. Steigende Rohstoff- und Energiepreise sowie Lieferschwierigkeiten über die Region des Roten Meeres wirken sich auf die Produktion aus und führen langfristig zu höheren Kosten. Finanzlage Die ISEKI-Maschinen GmbH konnte seine Liquiditätssituation deutlich verbessern. Durch die Kapitaleinlage und Anteilserhöhung von ISEKI & Co. Ltd., Tokio im Jahre 2022 hat das Unternehmen seine KfW-Kredite vorzeitig (Ende 2022) vollständig zurückgeführt und verfügt nun auch nach der Wiederauffüllung der Lagerbestände im Jahr 2023 und den notwendigen Investitionen über ausreichend liquide Mittel. Lieferantenverbindlichkeiten werden pünktlich und meist unter Inanspruchnahme von Skonti beglichen. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden zu einem sehr hohen Anteil innerhalb der gewährten Zahlungsziele vereinnahmt. Wir sind jederzeit in der Lage, unseren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen Vermögenslage Die Bilanzsumme beträgt zum Stichtag 63.960 TEUR und hat sich damit gegenüber dem Vorjahr deutlich verändert. Die Vorräte haben sich um 10.555 TEUR erhöht und die Verbindlichkeiten um 10.433 TEUR. Die Forderungen erhöhten sich um 8.810 TEUR. Die Eigenkapitalquote beträgt damit 58,9 % und liegt 10,1 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die ISEKI-Maschinen GmbH im Geschäftsjahr 2023 eine positive und sehr stabile Entwicklung verzeichnet hat. Das Unternehmen hat eine solide Liquiditätssituation und investiert gezielt in Weiterentwicklung und Nachhaltigkeit. Die Herausforderungen in Bezug auf die Handelspolitik erfordern jedoch eine ständige Überwachung und Anpassung der Geschäftsstrategie. BeteiligungenDie Beteiligung von 20 % an der Feldklasse GmbH besteht weiterhin. Die MAFA Vertriebs GmbH hat im Jahr 2023 ein positives Geschäftsergebnis erzielt. Das Geschäftsmodell konnte im dritten Jahr in Folge so optimiert werden, dass die Gesellschaft wieder eigenständig und erfolgreich agiert. Das gleiche Geschäftsmodell konnte auf die Martin-Maschinenvertrieb GmbH übertragen werden. Beide Gesellschaften agieren am Standort Meerbusch, näher an der Muttergesellschaft und in deren Vertriebsstrukturen. Die Unternehmung Kogatec Kommunal- und Gartentechnik GmbH & Co. KG weist in 2023 ebenfalls ein positives Geschäftsergebnis aus. Hier zeigen die strategische Neuausrichtung Erfolge und letztlich ebenfalls auskömmliche Geschäftsergebnisse. Die Unternehmung Strohdach Kommunaltechnik GmbH hat ihre Immobilie verkauft, Forderungen bereits in 2022 zurückgeführt und ist in 2023 nicht mehr operativ tätig. PersonalZum Ende des Berichtsjahres beschäftigen wir 212 MitarbeiterInnen. Die geschäftliche Entwicklung hat es uns in 2023 ermöglicht erneut eine steuerfreie Inflationsausgleichsprämie auszuzahlen und die Gehälter bei Bedarfsfall auf ein faires Lohnniveau anzuheben. An dieser Stelle bedanken wir uns nochmals bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für den im Berichtsjahr geleisteten hohen Einsatz. Zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des UnternehmensVoraussichtliche Entwicklung des UnternehmensIm Jahr 2024 sehen wir uns mit einer globalen Wirtschaftslage konfrontiert, die von anhaltenden geopolitischen Spannungen, sich wandelnden Handelsdynamiken und den Folgen des Klimawandels geprägt ist. Angesichts der volatilen Energiepreise und der allgemeinen Inflation verfolgen wir weiterhin eine vorsichtige Preispolitik, um diese Kosten zeitverzögert an unsere Kunden weiterzugeben. Die weltweiten Lieferengpässe beeinträchtigen unsere Lieferfähigkeit nach wie vor, wenn auch in abgeschwächter Form. Dank intensiver Abstimmung mit unseren Lieferanten konnten wir bisher unsere Umsatz- und Ergebnisziele erreichen. Unsere Auftragsbücher für das Jahr 2024 sind dank der anhaltenden Nachfrage nach ISEKI-Maschinen und dem Wachstumsmarkt für Elektrotransporter gut gefüllt. Die Pflege langfristiger und vertrauensvoller Geschäftsbeziehungen bleibt ein Schlüsselaspekt unserer Unternehmensstrategie. RisikenDie fortgeschrittenen Kontrollmechanismen unseres Unternehmens ermöglichen es uns, Risiken frühzeitig zu identifizieren und angemessen zu reagieren. Gegen Ausfall- und Bonitätsrisiken sind wir durch adäquate Wertberichtigungen abgesichert, und unser effizientes Forderungsmanagement minimiert das Risiko von Zahlungsausfällen. Unsere konservativen Bewertungskriterien gewährleisten eine objektive und realistische Bewertung unserer Vermögenswerte. PrognoseFür 2024 blicken wir mit Zuversicht auf die Erreichung unserer Ertragsziele. Wir erwarten, dass unsere Maßnahmen zu einer stabilen Ergebnismarge und einer Verbesserung unserer internen Finanzierungskraft führen werden, die es uns ermöglicht, allen unseren Verpflichtungen termingerecht nachzukommen. Forschung und EntwicklungLeistungen zur technischen Weiterentwicklung bestehender Produkte und zur Schaffung neuer Produkte erbringen wir in einem Umfang, der uns seit Jahren eine solide Position unter den Marktführern sichert. ZweigniederlassungenVon unserem Stammsitz in Meerbusch aus betreiben wir weiterhin eine unselbstständige Niederlassung in Naunhof bei Leipzig.
Meerbusch, den 01. Februar 2024 Geschäftsführung gez. Martin Hoffmann gez. Takaomi Fukuta BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang (§§ 284 ff HGB) für das Geschäftsjahr 2023der Gesellschaft ISEKI-MASCHINEN GmbH, MeerbuschA. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss 1. Anwendung des Handelsgesetzbuches Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB aus. Die Firma der Gesellschaft lautet ISEKI-MASCHINEN GmbH mit Sitz in Meerbusch. Sie ist eingetragen beim Amtsgericht Neuss unter der Registernummer B 2938. Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches erstellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 S. 2, 266 ff. HGB). Die Vorschriften des Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) wurden erstmals im Geschäftsjahr 2016 angewandt. Zur Verbesserung der Übersichtlichkeit werden in der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung die "davon Vermerke" nicht gezeigt. Sie werden im Anhang an geeigneter Stelle dargestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das bisher bereits angewandte Gesamtkostenverfahren fortgeführt. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bewertung ist unter Berücksichtigung der Fortführung des Unternehmers durchgeführt worden (going-concern-prinzip) Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten trägt allen erkennbaren Risiken nach den Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung. Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen bewertet. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten zwischen EUR 150,01 bzw EUR 250,00 und EUR 1.000,00 wurden bis zum Geschäftsjahr 2020 innerhalb eines jahresbezogenen Sammelpostens erfasst und unabhängig vom Zeitpunkt des Zugangs oder eines Abgangs über einen Zeitraum von fünf Jahren linear abgeschrieben. Ab dem Vorjahr wurde von der Möglichkeit der Vollabschreibung beweglicher Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 im Zugangsjahr Gebrauch gemacht. In der Entwicklung des Anlagevermögens sind diese Anlagegüter jeweils als Zugang mit Abschreibung und Abgang ausgewiesen. Die Anteile an verbundenen Unternehmen sowie die Beteiligungen sind mit den Anschaffungskosten bewertet. Aufgrund einer voraussichtlich vorübergehenden Wertminderung erfolgte hinsichtlich der Anschaffungskosten eines verbundenen Unternehmens in Vorjahren eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von TEUR 350 auf den niedrigen beizulegenden Wert. Die Betriebsstoffe sowie die Waren, Roh- und Hilfsstoffe, wurden zu durchschnittlichen Einkaufspreisen angesetzt. Soweit die Vorräte für nicht oder für schlecht verkäuflich gehalten wurden, wurde diesem Umstand durch entsprechende Wertberichtigungen Rechnung getragen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie liquide Mittel wurden mit Nominalwerten angesetzt. Neben einer vorzunehmenden Einzelwertberichtigung wurde eine Pauschalwertberichtigung zu Debitoren wegen des allgemeinen Forderungsausfallrisikos gebildet. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Verbindlichkeiten wurden mit ihren Erfüllungsbeträgen passiviert. Der Wertansatz der Haftungsverhältnisse entspricht dem am Bilanzstichtag tatsächlich bestehenden Haftungsumfang. 3. Währungsumrechnung Posten des Jahresabschlusses in fremder Währung sind in Anlehnung an § 256 a HGB grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. B. Erläuterungen zum Jahresabschluss I. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Anlageposten und ihre Entwicklung im Jahre 2023 sind in der Anlage 3 Seite 10 dargestellt. 2. Vorräte Bei den Handelswaren wurde zur Berücksichtigung der Risiken wenig gängiger Vorräte ein Abschlag von den Anschaffungskosten gebildet. Verschrottungen im Geschäftsjahr führten zu Abwertungen in Höhe von rund TEUR 749 (Vorjahr TEUR 738). 3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Alle Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. 4. Bilanzgewinn Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von EUR 21.637.903,06 enthalten. 5. Kapitalrücklage Die Bildung der Kapitalrücklage erfolgte im vorangegangenen Geschäftsjahr nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB. 6. Gewinnrücklagen
Die satzungsmäßige Notwendigkeit zur Einstellung ist durch Erreichen der Zielgröße entfallen. 7. sonstige Rückstellungen Hier werden im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Garantieleistungen (TEUR 661), ausstehende Eingangsrechnungen (TEUR 219), Urlaubsansprüche der Mitarbeiter (TEUR 264) und sonstige Personalleistungen (TEUR 467) sowie Berufsgenossenschaftsbeträge (TEUR 81) ausgewiesen. 8. Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Die nachfolgenden Posten enthalten Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG) wie folgt:
9. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in der ausgewiesenen Höhe durch Grundschulden, lastend auf den Betriebsgrundstücken sowie durch Forderungsabtretungen und Sicherungsübereignungen der Warenläger und Drittsicherheiten gesichert. Alle übrigen Verbindlichkeiten sind - abgesehen von vertragsüblichem Eigentumsvorbehalt - wie im Vorjahr ungesichert. II. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse lassen sich nach Produktbereichen wie folgt untergliedern:
C. Sonstige Angaben 1. Haftungsverhältnisse Es bestehen Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB:
Eine Inanspruchnahme aus Gewährleistungsverträgen wird aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering eingeschätzt. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen nicht vor (§ 285 Nr. 27 HGB). 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB):
3. Anteilsbesitz Die Gesellschaft ist mit 100 % an der Martin-Maschinenvertrieb GmbH, Meerbusch, beteiligt. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 weist einen Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2023 von EUR 25.914,95 aus; das Eigenkapital zum 31. Dezember 2023 stellt sich mit einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von EUR 1.272.893,24 dar. Die Gesellschaft hält des Weiteren 100 % der Anteile an der Strohdach Kommunaltechnik GmbH, Meerbusch. Das Eigenkapital zum 31. Dezember 2023 der Strohdach Kommunaltechnik GmbH beträgt EUR 368.808,98; der Jahresfehlbetrag 2023 beläuft sich auf EUR 55.865,57. Zum 31. Dezember 2023 hält die Gesellschaft unverändert zum Vorjahr 100 % der Anteile an der MAFA Vertriebs GmbH, Meerbusch. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 weist einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von EUR 1.928.756,54 aus; der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres beträgt EUR 58.596,63. Die Gesellschaft hält sämtliche Kommanditanteile an der Kogatec Kommunal- und Gartentechnik GmbH & Co. KG, Meerbusch, und alle Anteile an deren Komplementärin, der Kogatec Kommunal- und Gartentechnik Verwaltungs GmbH, Meerbusch. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der Kommanditgesellschaft weist einen nicht durch Vermögenseinlagen gedeckter Verlustanteil des Kommanditisten in Höhe von EUR 31.786,20 aus und einen Jahresüberschuss von EUR 5.848,43 aus. Der Jahresabschluss der Komplementärin zum 31. Dezember 2023 zeigt ein Eigenkapital von EUR 29.895,41. Der Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres 2023 beträgt EUR 60,78. Zum 31. Dezember 2023 ist die Gesellschaft, unverändert zum Vorjahr, mit einem Anteil von 20% am Stammkapital der Feldklasse GmbH, Meerbusch, beteiligt. Nach dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 beträgt das Eigenkapital dieser Gesellschaft EUR 240.160,68. Im Geschäftsjahr 2022 wurde ein Jahresüberschuss von EUR 92.339,30 erzielt. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 steht noch aus. 4. Gewinnverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor den Bilanzgewinn von EUR 24.680.392,19 - bestehend aus dem Jahresüberschuss des Geschäftsjahres von EUR 3.042.489,13 und dem Gewinnvortrag aus dem Vorjahr von EUR 21.637.903,06 - vorbehaltlich einer zu beschließenden Gewinnausschüttung - auf neue Rechnung vorzutragen. 5. Beschäftigte Arbeitnehmer Die Aufteilung der durchschnittlichen Zahl der beschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern wird nach betrieblichen Funktionsbereichen wie folgt vorgenommen:
Im Geschäftsjahr wurden darüber hinaus durchschnittlich 12 Auszubildende beschäftigt. 6. Angaben gemäß § 285 Nr. 17 HGB Die im Geschäftsjahr 2023 als Aufwand erfassten Beträge für Abschlussprüferleistungen beziffern sich mit TEUR 35. Steuerberatungsleistungen sind mit TEUR 14 berücksichtigt. 7. Angaben gemäß § 285 Nr. 19 und Nr. 20 HGB Als derivative Finanzinstrumente werden Devisentermingeschäfte über die Hausbanken zur Steuerung des Währungsrisikos auf JPY-Währung eingesetzt. Zum Bilanzstichtag bestehen hieraus rechnerisch Marktwerte mit negativen Beträgen von TEUR 188 und negativen Beträgen von TEUR 330 (Barwert-Modell). Aufgrund des Vorliegens geschlossener Positionen unterbleibt die Bildung einer Rückstellung. 8. Geschäftsführer Geschäftsführer waren während des Geschäftsjahres 2023 und sind zurzeit die Herren Martin Hoffmann, Kaufmann, Meerbusch. Takaomi Fukuta, Kaufmann, Auderghem/Belgien Entwicklung des Anlagevermögens
Meerbusch, den 25. Januar 2024 gez. Martin Hoffmann gez. Takaomi Fukuta sonstige Berichtsbestandteile
Meerbusch, den 25. Januar 2024 gez. Martin Hoffmann gez. Takaomi Fukuta Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 26.04.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die ISEKI-MASCHINEN GmbH, Meerbusch Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der ISEKI-MASCHINEN GmbH, Meerbusch - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der ISEKI-MASCHINEN GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümer ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümer ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümer resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümer, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihr Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteile ich die Darstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichend geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Neuss, den 2. Februar 2024 gez. Mockenhaupt, Wirtschaftsprüfer |
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