Ergo-Vision Chemnitz GmbH
Selbe AdresseErbringung von ergotherapeutischen Dienstleistungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Wolfgang Andreas Hennig seit 7.1.2010 | Vorstandsmitglied |
Peter Bossert seit 10.6.2009 | Vorstandsmitglied |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 25.00% |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Stadtwerke Chemnitz AktiengesellschaftChemnitzJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2008 bis zum 31.12.2008Bericht über das 19. Geschäftsjahr der Stadtwerke Chemnitz AktiengesellschaftLageberichtDer MarktPolitische und wirtschaftliche Entwicklung Das Jahr 2008 war am Energiemarkt von überdurchschnittlichen Preissteigerungen gekennzeichnet. Nach über zweijähriger Preisstabilität musste auch die Stadtwerke Chemnitz AG auf die deutlich gestiegenen Einkaufspreise reagieren und zum 1. September 2008 die Preise für unsere Strom- und Erdgasprodukte anheben, unbeschadet unserer guten Marktposition. Der Wettbewerb im Strom ist Realität. Die Preisunterschiede sind relativ gering. In unserem Netzgebiet tritt seit Sommer 2008 ein weiterer Wettbewerber auf, damit sind in Chemnitz und Umland rund 60 Stromanbieter aktiv. Der Wettbewerb im Erdgas verlief im Jahr 2008 noch verhalten. Zu dem seit 2007 bereits bekannten Anbieter sind 2008 neue hinzugekommen, deren Erfolge in unserem Netzgebiet bisher noch gering sind. Der schmerzhafte Bevölkerungsrückgang verlangsamte sich durch die positive wirtschaftliche Entwicklung auch im Jahr 2008 deutlich und lag 2008 bei nur noch rund 0,57 Prozent. Im IV. Quartal 2008 verdichteten sich jedoch die Anzeichen eines Konjunktureinbruches. Insbesondere durch Sondereffekte konnten wir das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit des Vorjahres nicht erreichen. Wir erzielten 12.218,8 Tausend Euro (Vorjahr 26.493,8 Tausend Euro). Nach Bereinigung um Sondereffekte würde ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von 23.651 Tausend Euro erwirtschaftet. Die Betriebsleistung erhöhte sich auf 351.323,6 Tausend Euro (Vorjahr 324.657,0 Tausend Euro). Das Betriebsergebnis verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr um 7.408 Tausend Euro auf 26.249 Tausend Euro. Bedingt ist das durch eine Erhöhung der Aufwendungen für die Betriebsleistungen um 34.074 Tausend Euro, der eine Steigerung der Betriebsleistung von lediglich 26.666 Tausend Euro gegenüber steht. Das Finanzergebnis veränderte sich auf -5.285 Tausend Euro. Im Vorjahr betrug es -5.474 Tausend Euro. Das Ergebnis aus periodenfremden und außerplanmäßigen Vorgängen einschließlich Sozialplan- und Vorruhestandsverpflichtungen beträgt -10.514 Tausend Euro (Vorjahr -4.578 Tausend Euro), hier wirkte sich vor allem die Bildung einer Rückstellung für Mehrerlösabschöpfung ergebnismindernd aus. Im Geschäftsjahr 2008 haben wir Kredite in Höhe von 96.935 Tausend Euro zur Optimierung der Finanzierung und Umschuldung von Altdarlehen aufgenommen, aber die Nettoverschuldung weiter verringert. Die Verbindlichkeiten gegenüber den Kreditinstituten betrugen zum Jahresende 129,2 Millionen Euro gegenüber noch 133,8 Millionen Euro im Vorjahr. Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat die Gesellschaft einen positiven operativen Cashflow von 55,7 Millionen Euro erwirtschaftet. Als Bilanzsumme standen zum Jahresschluss 546,8 Millionen Euro zu Buche, im vorangegangen Geschäftsjahr waren es 540,0 Millionen Euro. Die Eigenkapitalquote veränderte sich von 51,75 Prozent im Geschäftsjahr 2007 auf 51,22 Prozent. Unternehmensstrategie Das Unternehmen hat sich beginnend 2007 sehr umfassend mit verschiedenen strategischen Szenarien der zukünftigen Unternehmensaufstellung beschäftigt. Dabei wurden im Unternehmen und mit dem Aufsichtsrat verschiedene Facetten, die von punktuellen Kooperationen bis hin zu Fusionen mit anderen Partnern reichen, diskutiert. Die Ergebnisse dieser fruchtbaren Diskussion gehen in die weiteren Überlegungen ein. Eine Vorzugsstrategie wurde identifiziert und wird weiter untersetzt. Die dynamische Marktentwicklung veranlasst uns, eine zügige Umsetzung anzustreben. UmsatzVerkauf/Umsatz/Preisentwicklung Strom Die positive wirtschaftliche Entwicklung der Stadt Chemnitz schlägt sich auch in einem Strommehrverbrauch von 6 Gigawattstunden im Netzgebiet unserer Netzgesellschaft mbH Chemnitz nieder. Insbesondere unseren Akquisitionserfolgen ist der Gesamtzuwachs am Stromverkauf von 105 Gigawattstunden zuzuschreiben. Intensives Sparverhalten, geringfügige Kundenverluste infolge Versorgerwechsel und ein geringer Bevölkerungsrückgang führten zu einem leichten Verkaufsrückgang von 3 Gigawattstunden in der Kundengruppe Grundversorgung und in den Produkten in unserem angestammten Versorgungsgebiet. Außerhalb des Netzgebietes gelang durch Akquisitionen von 123 Gigawattstunden ein beachtlicher Zuwachs. Der Gesamtabsatz Strom verzeichnet mit 1.188 Gigawattstunden (Vorjahr 1.083 Gigawattstunden) einen Zuwachs um 9,7 Prozent. Die Umsatzerlöse (abzüglich Stromsteuer) summierten sich auf 136,7 Millionen Euro (Vorjahr 118,1 Millionen Euro). Die in den Preisen enthaltenen Netzentgelte sanken, was aber die gestiegenen Bezugskosten nicht kompensierten. Die Strompreise der Grundversorgung und die Produktpreise haben sich am Energiemarkt orientiert. In unserem Kundenkreis gibt es eine außerordentlich positive Resonanz, dass es uns seit 1. Februar 2006 bis 1. September 2008 gelungen war, die Strompreise - im Gegensatz zu anderen Anbietern - stabil zu halten. Das führte zu Akzeptanz bei unseren Kunden und zu einfacherer Handhabung in unserem eigenen Abrechnungsprogramm. Gemäß den Vorgaben des Energiewirtschaftsgesetzes haben wir mit Gewerbekunden mit einem Jahresverbrauch größer 10 Gigawattstunden einen entsprechenden Vertrag abgeschlossen. Erdgas Der Verkauf von Erdgas stieg witterungsbedingt um 95 Gigawattstunden im Bereich der Grundversorgungs- und Produktkunden. Insgesamt erhöhte sich der Gasverkauf auf 1.018 Gigawattstunden (Vorjahr 934 Gigawattstunden). Die Umsatzerlöse, nach Abzug der einbehaltenen Erdgassteuer, erreichten 55,1 Millionen Euro (Vorjahr 47,2 Millionen Euro). Bei unseren Gaskunden wurde unsere Preisstabilität vom 1. Februar 2006 bis 1. September 2008 außerordentlich positiv aufgenommen. Zum 1. September 2008 wurden unsere Preise infolge der gestiegenen Bezugskosten um durchweg 0,80 Cent/Kilowattstunde (netto) angehoben. Trinkwasser Seit dem Jahr 2000 halten wir für unsere Kunden einen stabilen Trinkwasserpreis trotz weiter gesunkenen Trinkwasserverbrauchs. Wir lieferten 10.713 Tausend Kubikmeter (Vorjahr 10.507 Tausend Kubikmeter) und erreichten Umsatzerlöse in Höhe von 24,4 Millionen Euro (Vorjahr 24,1 Millionen Euro). Abwasser Die Entsorgungsmenge belief sich im Geschäftsjahr auf 10.960 Tausend Kubikmeter (Vorjahr 10.018 Tausend Kubikmeter). Der Umsatz stieg auf 12,8 Millionen Euro (Vorjahr 11,3 Millionen Euro). Das Entgelt für die Abwasserentsorgung wurde zum 1. Januar 2008 gemäß Grundsatzbeschluss des Stadtrates vom 26. Januar 2005 gesplittet in Schmutzwasser- und Niederschlagswasserentsorgungsentgelt. Als Vertragspartner des Entsorgungsbetriebes der Stadt Chemnitz haben wir diese Regelung vertragskonform umgesetzt. Wärme/Kälte Im Fernwärmeverkauf ist für 2008 eine Steigerung zu 2007 von 13 Gigawattstunden zu verzeichnen. Trotz erheblichen Wohnungsleerstandes in Chemnitz und Stadtrückbauprojekten konnte witterungsbedingt mehr Fernwärme verkauft werden. Mit 41,8 Millionen Euro konnte der Fernwärmeumsatz in 2008 gegenüber 2007 (40,3 Millionen Euro) gesteigert werden. Den Nahwärmeverkauf haben wir - begründet durch die kältere Witterung - um 8 Gigawattstunden gesteigert. Die Umsatzerlöse betrugen somit 2,6 Millionen Euro (Vorjahr 1,9 Millionen Euro). Die Fernwärmepreise wurden zum 1. Januar 2008 und zum 1. Juli 2008 auf Basis der vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Preisindizes angepasst. Der Kälteverkauf konnte auf 11,9 Gigawattstunden gesteigert werden (Vorjahr 11,3 Gigawattstunden). Die Umsatzerlöse betrugen 2008 analog dem Vorjahr 1,4 Millionen Euro. KundenKundenentwicklung Strom In fremden Netzgebieten gewannen wir 2008 weitere Kunden im Privatkundenbereich, im Gewerbekundenbereich und bei den Sondervertragskunden. Im eigenen Netzgebiet haben wir Kundenverluste von zirka 1,6 Prozent, dem gegenüber steht ein leichter Bevölkerungsrückgang in Chemnitz von 0,6 Prozent. Der Übergang von Verträgen der Grundversorgung zu den günstigeren Produkten erfolgte nach Ankündigung der Preisänderung etwas schneller als zuvor. Im Jahr 2008 versorgten wir zirka 5.800 Kunden außerhalb des Netzgebietes der Netzgesellschaft mbH Chemnitz ebenso zuverlässig mit Strom. Erdgas Hier beginnt der Wettbewerb. So konstatierten wir im Jahr 2008 5,0 Prozent Kundenverluste an Wettbewerber und durch natürliche Kundenbewegungen. Fernwärme Der Leistungsrückgang von rund 4,4 Megawatt resultierte vor allem aus dem Stadtumbau. So erfolgte zum Beispiel ein Rückbau von 1.286 Wohnungen. Neugewinnung Durch unsere Aktion "Kunden werben Kunden" haben wir 210 Neukunden im Jahr 2008 für Strom gewonnen. Durch Vertriebsvereinbarungen zur Vermittlung von Stromkunden konnten wir 281 Umlandkunden mit zirka 4,6 Gigawattstunden neu gewinnen. Die Komplettversorgung mit allen Medien haben wir für den Neubau Justizzentrum/Kaßberg übernommen. Im Rahmen der Versorgung des SIB (Sächsisches Immobilien- und Baumanagement) kamen mehrere leistungsgemessene Verbrauchsstellen im Regierungsbezirk hinzu, unter anderem die Objekte der Bergakademie Freiberg. Erdgas als Kraftstoff stellen wir an zwei Tankstellen in Chemnitz bereit. Die Verkaufsmenge beläuft sich auf 3.178 Megawattstunden. NetzbetriebStromnetz Wir stehen für eine zuverlässige Infrastruktur als Basis für die weitere wirtschaftliche Entwicklung in Chemnitz. Entsprechend unseres 110-kV-Netzkonzeptes stellten wir eine weitere Verbindung zwischen den Verknüpfungspunkten zum vorgelagerten Netz in Röhrsdorf und Glösa/Niederwiesa her. Dafür nutzten wir die schon in den 90er Jahren mitverlegten Leerrohre. Nunmehr besteht eine zweite Verbindung zum vorgelagerten Netz des Umspannwerkes Niederwiesa. Im dritten Quartal begann der Bau des neuen kundeneigenen 110/10 kV-Umspannwerks für die Firma Trompetter Guss Chemnitz GmbH. Außerdem erfolgte die Einschleifung dieses neuen Umspannwerkes in die 110 kV-Kabeltrasse zwischen den Umspannwerken Chemnitz Mitte und Chemnitz Hochschule. Die Gesamtinvestitionen in die Stromverteilungsnetze beliefen sich im Geschäftsjahr 2008 auf rund 4,3 Millionen Euro gegenüber 5,6 Millionen Euro im Vorjahr. Die Stadtwerke Chemnitz AG ist seit 2007 Dienstleister für die Netzgesellschaft mbH Chemnitz. Netzverfügbarkeit Die Zuverlässigkeit des Chemnitzer Stromversorgungsnetzes ist vergleichsweise hoch. Für 2007 wurde im bundesdeutschen Durchschnitt eine Nichtverfügbarkeit von 42 Minuten angegeben. Für das von uns betriebene Stromversorgungsnetz betrug im Jahr 2008 diese Größe 14 Minuten. Stadtbeleuchtung Neben Wartungsarbeiten haben wir planmäßige Investitionsmaßnahmen in Höhe von 1.031 Tausend Euro (Vorjahr 1.125 Tausend Euro) realisiert. Im Geschäftsjahr 2008 errichteten wir 369 neue Masten, dem stehen 156 Abbrüche gegenüber. Die Anzahl der Leuchten hat sich leicht erhöht. Wärme- und Kältenetz Das Chemnitzer Wirtschaftsleben profitiert in vielfacher Weise von den auf lange Sicht angelegten Investitionen unseres Unternehmens. Zu den herausragenden Maßnahmen gehört die Erweiterung der Kälteversorgung im Druckhaus der Freien Presse. Hier erfolgte die Installation einer Kältemaschine mit 600 Kilowatt einschließlich Rückkühlwerk und Neubau von zwei Kältekreisen zum Anschluss moderner Druckmaschinen. Wir haben im Rahmen unseres Beteiligungsportfolios Know-how an eine Chemnitzer Firma zur Verfügung gestellt, damit diese einen Großkältespeicher nach Stadtwerke-Vorbild für einen wichtigen Kunden realisieren konnte. Die Inbetriebnahme dieses 6.500 Kubikmeter-Kältespeichers ist erfolgreich verlaufen. Des Weiteren errichteten wir eine Nahkälteanlage mit 280 Kilowatt für das Arbeitsgericht. Bei der Ansiedlung junger Familien haben wir durch umfangreiche Arbeiten zur Erschließung von Einfamilienhäusern im Baugebiet Steinwiese beigetragen. Die Beimischstation für Trasse A (Temperaturabsenkung Fernheiznetz) war eine weitere Leistung im Rahmen des Stadtumbaus. Die Gesamtinvestitionen für Wärme- und Kältenetze und -anlagen betrugen 3,7 Millionen Euro gegenüber 4,5 Millionen Euro im Vorjahr. Erdgasnetz Die Investitionen für das Erdgasnetz beliefen sich auf rund 1,7 Millionen Euro (Vorjahr 1,4 Millionen Euro). Damit wurden z. B. Umverlegungen für den Autobahnzubringer Kalkstraße, Chemnitz-Rottluff vorangetrieben. Ein 4.508 Meter langer Abschnitt der 25-bar-Leitung aus dem Ontras-Netz (VNG) wurde an das Chemnitzer Netz angeschlossen und trägt dazu bei, die langfristige Erdgasversorgung sicherzustellen. Trinkwassernetz Die Investitionen in unser Trinkwassernetz betrugen im Geschäftsjahr 2008 2,4 Millionen Euro gegenüber 2,9 Millionen Euro im Vorjahr. Baumaßnahmen galten der Rohrnetzauswechslung inklusive Netzanpassungen, koordiniert mit Straßenbau und Abwasserkanal. Die Leistungen dienen einem erstklassigen Hygiene-Standard. Abwassernetz Zuverlässig planen und betreuen wir als Dienstleister auch die Investitionstätigkeiten im Abwassernetz. Die Leistungen am Abwassernetz und an den Entwässerungsanlagen sind für die Modernisierung des städtischen Entsorgungssystems und damit letztlich für die Lebensqualität in Chemnitz von großer Bedeutung. Im Jahr 2008 wurden zirka 11,0 Kilometer Entwässerungsleitungen neu errichtet. Grundlage ist das Abwasserbeseitigungskonzept. Jahresübergreifend werden hier noch einmal zirka 4,0 Kilometer hinzukommen. Es wurden zirka 500 neue Hausanschlüsse hergestellt. Bei der Leitungserneuerung haben das innovative Berstlining-Verfahren bzw. Microtunneling deutlich zur Kosteneinsparung beigetragen. Zur Belüftung des innerstädtischen Kanalsystems und damit zur Vorbeugung von Geruchsbelästigungen haben wir eine neue Technologie entwickelt und eingesetzt. Erschließungen Größte Gewerbeerschließung war der Technopark mit Strom, Fernwärme und Trinkwasser. In dieses Gründerzentrum investieren die Stadt Chemnitz und der Freistaat Sachsen rund 14 Millionen Euro. Etwa 15 Unternehmen aus dem Bereich Mikrotechnologie erwarten für ihre Ansiedlung eine perfekte Erschließung durch modernste Infrastruktur. Wir haben unseren Part dabei bislang in allen Komponenten zuverlässig erfüllt. Weiterhin wurden neue Wohngebiete erschlossen. Stadtumbaumaßnahmen Die Stadtwerke Chemnitz AG ist Mitglied der Stadtumbau GmbH und nimmt maßgeblich Einfluss auf das Programm und dessen Umsetzung. Zum einen soll die Attraktivität der Stadt gefördert werden. Zum anderen geht es um die Anpassung der Baubestände an die Bevölkerungszahlen. In jedem Fall verbindet sich damit die Anforderung, die Versorgungsnetze im Einvernehmen mit unseren Kunden wirtschaftlich anzupassen. Zahlreiche Bauvorhaben mit Leitungsrückbau, Abtrennungen oder Anpassungen von Leistungsparametern wurden beim Stadtumbau realisiert. Hierbei wurden teilweise Fördermittel eingesetzt. Diese Hauptaktivitäten fanden in den Stadtteilen Am alten Flughafen, Helbersdorfer Hang, Markersdorf Süd, Markersdorf Nord, Morgenleite, Sonnenberg und Hutholz Süd statt. Eine enge Zusammenarbeit mit der Stadt Chemnitz und der Stadtumbau GmbH-Chemnitz war für die umfangreichen Maßnahmen Erfolgsgarant. In 2008 wurden zirka 1.300 Wohnungen durch unsere Kunden zurückgebaut. Hierbei wurde die technische Infrastruktur mittels Baufeldfreimachung, Umverlegung oder Abtrennungen angepasst. Zusätzlich haben wir Netzanpassungen durchgeführt. Insgesamt betrugen die Aufwendungen für Stadtumbaumaßnahmen in 2008 für Fernwärme zirka 1,4 Millionen Euro, für Strom zirka 0,57 Millionen Euro und für Trinkwasser zirka 0,28 Millionen Euro. Service Kooperativ arbeiten wir mit dem ortsansässigen Handwerk zusammen. Zur Optimierung dieser Zusammenarbeit entwickelte unsere Tochtergesellschaft make IT GmbH eine neue Softwarelösung. Die Installationsfirmen können über Internet die Aufträge bearbeiten. Im Gegenzug stehen uns die Daten zum Beispiel für Zählermontagen zur automatisierten Weiterverarbeitung im SAP zur Verfügung. Eine weitere Funktionalität ist die Bereitstellung von Unterlagen zur Abrechnung mit den Installationsfirmen. Die Zahl der fernausgelesenen Zähler stieg auf 954 mit Schwerpunkt Sonderkunden in den Sparten Strom und Gas. Die Datenbereitstellung der Fernauslesung im Internet ermöglichten wir für 84 Geschäftspartner. Die zahlreichen Wasserspiele in Chemnitz bereichern traditionell das Stadtbild und liegen Bürgern am Herzen. Seit 2002 betreiben wir im Auftrag der Stadt Chemnitz Brunnenanlagen. Die Brunnenanlage im Park der Jugend wurde saniert und Mitte des Jahres in Betrieb genommen. Seit dem 1. Juli 2008 bieten wir online eine weitere Dienstleistung an - die Erstellung des Energieausweises für Gebäude, auf Wunsch bedarfs- oder verbrauchsorientiert. Dieses Angebot zur Erhöhung der Energieeffizienz erweitert unsere Dienstleistungspalette. Dabei geben wir unseren Kunden schon seit mehreren Jahren wirkungsvolle Unterstützung durch qualifizierte Analyse- und Beratungsleistungen. Zu den Standards gehören Thermografie, E-CHECK bzw. Gas-CHECK von Gebäuden, die sich für Privat und Gewerbe auszahlen. Im Rahmen des Dienstleistungskonzessionsvertrages mit dem Entsorgungsbetrieb der Stadt Chemnitz wurden Investitionen für Neubau- und Erhaltungsmaßnahmen (Abwasserbeseitigung) in Höhe von 13,6 Millionen Euro bearbeitet. Im Rahmen der Bearbeitung zum Grundbuchbereinigungsgesetz wurden weitere Sicherungen von versorgungstechnischen Anlagen der Stadtwerke erreicht. Beschaffung, Erzeugung und AbwasserentsorgungIm Geschäftsjahr kauften wir Strom im Volumen von 672 Gigawattstunden ein (im Vorjahr 575 Gigawattstunden). Davon entfielen 161 Gigawattstunden (im Vorjahr 153 Gigawattstunden) auf den Bezug gemäß EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz). Das entspricht etwa 14 Prozent unseres Stromabsatzes und 24 Prozent unseres Bezuges. Im Juni 2008 kam ein Kohleliefervertrag mit der Mitteldeutsche Braunkohlengesellschaft mbH, Theißen, für den Zeitraum von zehn Jahren ab 2010 unter Dach und Fach, womit unser Heizkraftwerk zuverlässig mit Brennstoff versorgt werden kann. Dabei haben wir uns von einengenden Abnahmeverpflichtungen jedoch freigehalten. Preissprünge auf den Primärenergiemärkten waren für 2008 typisch. Nach einem Allzeithoch im Ölbereich setzte in der zweiten Julihälfte ein starker Preisverfall ein. Das widerspiegelte sich mit Verzögerung in den Gasbezugspreisen. Ähnliches war auf den Großhandelsmärkten für Strom zu verzeichnen. Durch tranchenweisen Einkauf von Strom mittels Termingeschäften vom Heizkraftwerk der Stadtwerke Chemnitz AG und vom Großhandelsmarkt haben wir dieser Entwicklung entgegen gesteuert. Wir bezogen von der WINGAS GmbH, Kassel, und der VNG-Verbundnetz Gas AG, Leipzig, insgesamt 1.160 Gigawattstunden (im Vorjahr 1.076 Gigawattstunden). Auf Grund der klimatischen Verhältnisse war besonders im ersten Halbjahr 2008 im Vergleich zum langjährigen Mittel ein unterdurchschnittlicher Gasbezug zu verzeichnen, der auch im zweiten Halbjahr nur bedingt kompensiert werden konnte. Vom Zweckverband Fernwasser Südsachsen bezogen wir 12.456 Tausend Kubikmeter (im Vorjahr 12.425 Tausend Kubikmeter) Trinkwasser. Um hier zum Wohle unserer Kunden Preisstabilität fortzusetzen, waren außergewöhnliche Anstrengungen nötig. Das betrifft sowohl technologische und betriebswirtschaftliche wie auch wirtschaftspolitische Fragen. Nach mehrjährigen Bemühungen gelang es uns, überzogene Preisforderungen auf der Seite der Vorlieferanten zurückzudrängen. Auch das Projekt einer alternativen Wasserleitung nach Tschechien mussten wir dafür ins Kalkül ziehen. Inzwischen gibt es jedoch positive Signale seitens des Talsperreneigentümers Freistaat Sachsen. Strom- und Fernwärmeerzeugung Die Erzeugung betrug 476 Gigawattstunden Strom (im Vorjahr 527 Gigawattstunden) und 1.045 Gigawattstunden Fernwärme (im Vorjahr 1.029 Gigawattstunden). Wir bezogen 1.019.482 Tonnen Braunkohle von der Vattenfall Europe Mining AG, Cottbus. Im Rahmen des Probebetriebes zur Mitverbrennung von Ersatzbrennstoff (EBS) wurden in den Dampferzeugern B und C des Heizkraftwerkes Nord II 16.320 Tonnen EBS eingesetzt. Das entspricht 2,32 Prozent der zugeführten Brennstoffwärme an den Blöcken B/20 und C/30. 125 Gigawattstunden Erdgas für die Erzeugung von Strom und Wärme bezogen wir von der VNG-Verbundnetz Gas AG. Der Primärenergieeinsatz Kohle fiel wegen der Umbauarbeiten am Block 20 zirka 10 Prozent niedriger als vorgesehen aus. Es wurde demzufolge mehr Erdgas eingesetzt. Im Februar 2008 wurden von der Deutschen Emissionshandelsstelle DEHSt die Bescheide für Heizkraftwerk und Heizwerk Altchemnitz erlassen. Im Heizkraftwerk wurden Investitionen in Höhe von 34.784 Tausend Euro in Angriff genommen. Schwerpunkte waren dabei die Umbauarbeiten für die Neuerrichtung der 100-Megawatt Turbine, der feuerungstechnische Umbau des Dampferzeugers 20 in Verbindung mit der Automatisierung des Blockes 20 (30,83 Millionen Euro) sowie die grundhafte Überholung des Turbosatzes 20 für weitere acht Jahre Nutzungsdauer (1,391 Millionen Euro). Zudem wurde die grundhafte Sanierung des Kühlturmes I begonnen. Im April 2008 wurden Instandhaltungstätigkeiten als Servicebereich dem Geschäftsbereich Erzeugung Strom/Wärme/Abwasserbehandlung zugeordnet. Ziel war die Konzentration auf Störungsbehebung und Instandhaltungsvorbereitung sowie -überwachung. Es wurden Routinetätigkeiten und Großreparaturen bzw. Wartung außerhalb des Unternehmens vergeben. Diese Lösung hat sich bereits jetzt bewährt. Erneuerbare Energien Die Erschließung und Nutzung alternativer Energiequellen nahm in der Strategie unseres Unternehmens größeren Raum ein als zuvor. Leistungsfelder waren Planung, Bau und Betriebsführung von Solaranlagen. Mit der Übernahme der Betriebsführung von drei Solarthermieanlagen von der Sächsischen Wohnungsgenossenschaft Chemnitz eG unterstrichen wir unseren Dienstleistungsanspruch. Im Berichtsjahr begannen wir mit der Grundsatzplanung für den ersten Chemnitzer Energiepark. Auf dem Gelände des alten Gaswerkes Altchemnitz ist die Errichtung eines Biomasse-Heizkraftwerkes avisiert. Strom und Wärme sollen durch die Verbrennung von Holzpellets gewonnen werden. Abwasserbehandlung Nach 13 Jahren Betriebszeit haben wir in dem zuerst in Betrieb gegangenen Bauabschnitt der Zentralen Kläranlage Re-Investitionen getätigt. Sie dienten der Erneuerung stark beanspruchter Anlagenteile im Zulaufbereich. Überholt wurden das Regendurchlaufbecken mit Rückpumpanlage und das Rechenhaus. Die installierten Tauchmotorpumpen der Rückpumpanlage wurden in ihrer hydraulischen Leistung deutlich erweitert und so an die Erfordernisse des beginnenden Klimawandels mit kurzen aber extremen Starkniederschlägen angepasst. Im Bereich des Rechenhauses haben wir die gesamten Förderanlagen ausgetauscht, was sowohl der Anlagensicherheit als auch einer deutlichen Verbesserung der Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter der Kläranlage diente. Als innovative Technologie wurde im April eine Ultraschalldesintegrationsanlage im Bereich der Überschuss-Schlammeindickung als Teilstromanlage in Betrieb genommen, um mit einer erhöhten Faulgasausbeute den Einsatz erneuerbarer Energien zu erhöhen und die Energieeffizienz der Kläranlage zu verbessern. AuftrittUnternehmens-Kommunikation Der Claim "Mit uns am Besten" bringt in kürzester Form zum Ausdruck, was Kunden von uns erwarten dürfen. Wir kommunizierten das Leistungs- und Preisbekenntnis mit unseren gesamten Auftritten: mit Plakaten, Werbung am ÖPNV, Kino- und Funkwerbung, Werbung an eigenen Kfz bis hin zu Sonderwerbeformen im Lokalfernsehen. Eine hervorragende Rolle bei der externen wie internen Kommunikation kam unserem Internationalen Fachforum für Energie im September zu, das wir gemeinsam mit der Technischen Universität Chemnitz, Referenten von renommierten Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus Deutschland, der Schweiz und Dänemark durchführten. Wir stellten neue Konzepte und alternative Wege für mehr Effizienz und Umweltschutz in der Energieversorgung vor. Messeauftritte der Stadtwerke, so zur Baumesse, zur Technologiemesse SIT, den Azubi- und Studientagen und Ausbildungsmesse der Sparkasse, der Beteiligung am Stand Wirtschaftsförderungsgesellschaft der CWE/Stadt Chemnitz zur EXPO REAL 2008 in München fügten sich zu einem facettenreichen Leistungsbild zusammen. Dadurch wurden erfolgreiche Kundenbindung und Kundenrückgewinnung sowie Neuakquisition von Kunden im und außerhalb des Netzgebietes unterstützt. Per eigener Kundenzeitung "service & info" informierten wir über aktuelle Entwicklungen in der Energiebranche und in unserem Unternehmen, über neue Produkte, unsere Dienstleistungen und innovativen Projekte sowie unser soziales und umweltpolitisches Engagement und gaben Tipps für kluge Energieanwendung. Gesonderte Informationen erhielten ausgewählte Multiplikatoren via Newsletter und Sonderjournal. Für die regelmäßige interne Kommunikation hat sich die Mitarbeiterzeitung "Si" - online oder gedruckt - bewährt. Mit einem kompletten Relaunch verbesserten wir unsere Internetseiten visuell und in der Handhabung und erweiterten den Online-Service. Finanzielle Förderung kam ausgewählten Projekten und Leistungsträgern in Kunst, Kultur und Sport in Chemnitz zugute. Die Schulkontakte und die Zusammenarbeit mit der Universität entwickelten sich in erfreulicher Weise weiter. BeteiligungenElicon Energie Dienstleistungen & Consulting GmbH (ELICON) Die Stadtwerke Chemnitz AG sind zu 100 Prozent an der ELICON beteiligt. Im Geschäftsjahr 2008 hat die ELICON verschiedene Großprojekte erfolgreich umgesetzt, z. B. Photovoltaikanlagen auf einer Freifläche in Claußnitz, auf einer ehemaligen Deponie für die Stadtwerke Wittenberg, an der Fassade eines Parkhauses in Chemnitz für die Stadtwerke Chemnitz AG und auf dem Dach des Industriemuseums Chemnitz. Hinzu kamen weitere mittelgroße Dachanlagen bei verschiedenen Firmen. Die im Herbst 2008 aufgetretene internationale Finanzkrise brachte die typischen unternehmerischen Risiken eines Entwicklers großer Projekte zum Tragen. Es kam auf Grund von Finanzierungsschwierigkeiten zur deutlichen Zurückhaltung bei Investoren und Banken, so dass die Umsetzung einiger bereits entwickelter und für 2008 vorgesehener Projekte auf 2009 verschoben wurde. Die zunächst im Jahresverlauf gering ausfallende Modulpreissenkung erschwerte die zeitnahe Platzierung von Projekten zusätzlich. Hintergrund war die europaweite Nachfrage bei regional unterschiedlicher EEG-Förderung. Der Markt folgte deshalb nicht unmittelbar den in Deutschland reduzierten EEG-Fördersätzen, vor allem bei großen Freiflächenanlagen. Erst zum Jahresende führte die zusammengebrochene Nachfrage zu deutlichen Preisabschlägen bei Modulen. Die Vorlaufkosten der ELICON hatten einen wesentlichen Einfluss auf des Geschäftsergebnis des Unternehmens. Zur Stabilisierung der Situation wurde ein Forderungsverzicht gegen Besserungsschein und eine Patronatserklärung zugunsten der ELICON erteilt. Zur Verbesserung der Geschäftsentwicklung der ELICON in dem zukunftsweisenden Geschäftsfeld Erneuerbare Energien hat die Stadtwerke Chemnitz AG 2008 entsprechende Maßnahmen ergriffen. make IT GmbH Das Unternehmen ist in eine Vielzahl von Projekten im Gesellschafterkreis maßgeblich eingebunden, so z. B. in die Fortführung des Projektes Datenaustauschprozesse. Zur Stärkung der eigenen Leistungsfähigkeit wurde eine Hochverfügbarkeitstechnologie implementiert. Im Geschäftsjahr 2008 konnte die make IT GmbH ihr Drittkundengeschäft ausbauen. So konnten der Chemieanlagenbau Chemnitz GmbH und die Stadthalle Chemnitz Kultur- und Kongreßzentrum GmbH als neue Kunden gewonnen werden. Die Stadtwerke Chemnitz AG halten 25 Prozent. Netzgesellschaft mbH Chemnitz Geschäftsfelder der Netzgesellschaft mbH Chemnitz sind der Betrieb, die Unterhaltung und der Ausbau von Strom- und Gasnetzen. Mit eigenem Personal nimmt sie die Aufgaben der Netzstrategie, der Netztechnik sowie der Netzwirtschaft und des Assetmanagements wahr. Der Gesellschaft obliegt zudem die wichtige Rolle, die Auswirkungen der bevorstehenden Anreizregulierung zu antizipieren. Der Anteil der Stadtwerke beträgt 100 Prozent. PEC Parkeisenbahn Chemnitz gGmbH Einer Vielzahl von Veranstaltungen und vergleichsweise hohen Fahrgastzahlen steht die schwerste Anschlagsserie auf die Parkbahn im Laufe ihrer Geschichte gegenüber. Dabei entstandener erheblicher Sachschaden konnte zum Teil mit einer Spendenaktion aufgefangen werden. Die Beteiligung der Stadtwerke Chemnitz AG bestand mit 25 Prozent fort. Saxonia Service GmbH und Co. KG (Saxonia) Der Markt für Reinigungs-, Hausmeister- und Wachdienstleistungen ist von zunehmendem Wettbewerb gekennzeichnet. Dennoch gelang es Saxonia, ihr Vorjahresergebnis zu halten. Die Stadtwerke halten 7,5 Prozent der Anteile. Stadtumbau GmbH - Chemnitz Im Mittelpunkt steht die Koordination des Stadtumbaus in der Stadt Chemnitz. Auf 16,67 Prozent beläuft sich der Stadtwerkeanteil. TBZ-PARIV Technologieberatungszentrum Parallele Informationsverarbeitung-GmbH Der Druck-, Kuvertierungs- und Versanddienstleister und Spezialist für DV-Komplettlösungen für Archivierung, Workflow und Scannen konnte seine Marktposition gut behaupten. Unsere Beteiligung beträgt 33,3 Prozent. RAC-Rohrleitungsbau Altchemnitz GmbH (RAC) Mit Großprojekten außerhalb konnte die Geschäftstätigkeit weiter ausgebaut werden. Der Fokus lag dabei vorrangig im Bereich des Anlagenbaus. Es wird erwartet, dass das Geschäftsjahr 2008 wiederum erfolgreich abgeschlossen wird. Auch hier halten wir 33,3 Prozent der Gesellschafteranteile. Die RAC Service GmbH als 100prozentige Tochter der RAC schloss 2007 ihr Geschäftsjahr ebenfalls erfolgreich ab. VNG - Verbundnetz Gas AG (VNG AG) Es wurden weitere Anstrengungen unternommen, das Geschäft in allen Wertschöpfungsstufen auszubauen, von der Exploration und Verteilung bis hin zum Endkundenvertrieb. Mit 2,12 Prozent Beteiligung (gepoolt über VNG VuB) sind wir engagiert. VNG Verbundnetz Gas Verwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH (VNG VuB) Der Verlauf des Geschäftsjahres war belastet durch die versuchte Mehrheitsübernahme an der VNG AG durch die EWE AG, Oldenburg mittels Kauf von Anteilen einzelner VuB-Stadtwerke an der VNG AG. In diesem Zusammenhang angestrengte Gerichtsverfahren waren zum Jahresabschluss noch anhängig. Der Anteil der Stadtwerke beträgt 8,2 Prozent. Zweckverband Fernwasser Südsachsen Seit 1994 sind die Stadtwerke Verbandsmitglied. Eine Sicherheitsneugründung und damit verbunden der Aufbau einer zukunftsfähigen südsächsischen Fernwasserversorgung stand zum Geschäftsjahresende bevor. Parallel dazu setzen wir die Prüfung einer Diversifikation unseres Wasserbezugs fort. RisikomanagementAlle Risiken im Berichtsjahr waren begrenzt und jederzeit überschaubar. Die Risikosituation der Stadtwerke Chemnitz AG hat sich im Vergleich zur letzten Berichterstattung nur unwesentlich verändert. Das aggregierte Gesamtrisiko bleibt gering, mögliche Schadenswerte sind weiterhin vollständig mit Eigenkapital gedeckt. Es wurden keine bestandsgefährdenden Risiken identifiziert. Die etablierte Risikoorganisation hat sich auch 2008 bewährt. Alle Grundsätze waren in Vorstandsanweisungen dokumentiert. Wir nutzten die dezentralen Strukturen, wobei die Geschäftsbereiche "bottom up" und quartalsweise Bericht erstatteten. Die Risiken wurden hinsichtlich Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkung auf das Planergebnis bewertet. Besonderes Augenmerk galt den Steuerungsmaßnahmen und deren Umsetzung in den Geschäftsbereichen. Leistungswirtschaftliche Risiken Die wesentlichen Risiken in dieser Kategorie bestehen in Versorgungsausfällen der Strom- und Wärmeversorgung, ausgelöst durch diverse technische Störungen. Zur Vorbeugung möglicher Ausfälle hielten wir unsere technischen Anlagen konsequent instand und stellten die Qualifizierung unserer Mitarbeiter durch Schulungen sicher. Rechtliche Risiken Die Klimaschutzgesetzgebung stellt einen großen Risikofaktor dar. Ein wesentliches Risiko bildet speziell die geplante Versteigerung der Emissionszertifikate in der dritten Handelsperiode des Emissionshandels. Weitere Risiken in dieser Kategorie sehen wir in der Anreizregulierung. Marktrisiken Beschaffungsseitig wirkte sich die Preisentwicklung im Strommarkt stark aus. Mit Inbetriebnahme des Portfolio- und Risikomanagementsystems zu Jahresbeginn haben wir unser separates Risikomanagementsystem stetig qualifiziert. Tägliche Überwachung der Marktpreisrisiken erfolgte mit dem Frühwarnindikator Value at Risk. Daneben haben wir weitere, ineinandergreifende Limite und Regelungen etabliert. Kontrahentenausfall z. B. wurde über bonitätsabhängige Limite gesteuert. Mit dem monatlichen Reporting wurde das Risikomanagement-Gremium und der Vorstand über die Risikosituation im Energiehandel informiert. Absatzseitig wirkte der infolge Liberalisierung zunehmende Wettbewerb. Mit geeigneten Preis- und Vertriebsstrategien, Kundennähe durch Service und Fokussierung auf unser Kerngeschäft hat das Unternehmen fortlaufend reagiert. Finanzrisiken Liquiditätsrisiken begegnen wir durch rollierende Liquiditätsplanung. Zinsänderungsrisiken wurden mittels Zinssicherungsswaps gesichert, die neben der Risikobegrenzung auch der Optimierung der Kreditkonditionen dienen. Für die abgeschlossenen Zinsderivate bestand zeitlicher und inhaltlicher Konnex mit dem jeweiligen Basisgeschäft. AusblickErzeugung/Heizkraftwerk Im Mittelpunkt wird die Installation unserer neuen Kraftwerkskomponenten am Standort Heizkraftwerk-Nord stehen. Wir gehen davon aus, dass die Errichtung des Anbaus an das Maschinenhaus und die Installation aller Stahlbausegmente bis Mitte Januar 2009 abgeschlossen sein wird, um Baufreiheit für das anschließende Einbringen der Kraftwerkskomponenten sicherzustellen. Auch die Aufrüstung und grundhafte Ertüchtigung der Kühltürme I und III werden im Zeitraum von Januar bis Juni 2009 abgeschlossen. Die Umweltmaßnahmen zur Reduzierung der Stickoxide am Dampferzeuger 30 beginnen im Jahr 2009. Parallel dazu werden auch die Automatisierungsmaßnahmen durchgeführt und abgeschlossen. Das Jahr 2009 wird von einer regen Bautätigkeit und erheblichen Anstrengungen des Projektteams geprägt werden. Stadtumbau Die Stadtentwicklung kommt gut voran. Wir erbrachten alle notwendigen Leistungen qualitäts- und termingerecht, um sowohl die Wohnbauten als auch Gewerbeansiedlungen mit Energie und Wasser zu versorgen. Zugleich wurde der notwendige Rückbau eingeordnet. Für 2009 sind in Chemnitz ein Rückbau von zirka 3.000 Wohnungen und weitere Netzanpassungen geplant. Anträge zur Förderung wurden für folgende Vorhaben gestellt: • Strukturierungsmaßnahmen bei der Trinkwasserversorgung konzentrieren sich auf die Speicherreduzierung (Hochbehälter Zschopauer Straße) und die Querschnittsreduzierung (Helbersdorfer Straße). • Strukturierungsmaßnahmen beim Strom betreffen vorrangig neun Transformatorenstationen. • Strukturierungsmaßnahmen im Fernwärmenetz beinhalten eine weitere Temperaturabsenkung/Beimischung für die Trasse B und Anpassungen von Umformerstationen und Heiznetzen. Erdgastankstelle Die Nachfrage nach Erdgas für Kraftfahrzeuge hat zugenommen. Unsere Zahlung eines Bonus für die Umrüstung herkömmlicher Fahrzeuge wirkte sich aus. Folgerichtig war die Entscheidung, am Standort Werner-Seelenbinder-Straße der Chemnitzer Verkehrs-AG für Anfang 2009 die Erweiterung der vorhandenen Erdgastankstelle unter Federführung der Stadtwerke vorzunehmen. Durch die Aufstellung einer zusätzlichen Verdichter/Kompaktstation erhöht sich die Kapazität. Danach ist eine Betankung von acht Erdgasbussen möglich. Die Kosten für die Erweiterung von zirka 140 Tausend Euro werden von den Stadtwerken übernommen. Der Betrieb obliegt der Chemnitzer Verkehrs-AG, wobei anfallende Aufwendungen von den Stadtwerken getragen werden. Sanierung Altlastenfläche Saydaer Straße Die Sanierung des traditionsreichen, aber ökologisch schwer belasteten Geländes des früheren Gaswerkes an der Saydaer Straße stellt einen gravierenden Wandel in der Standortqualität und der öffentlichen Wahrnehmung dar. Der Sanierungsaufwand wird rund 7 Millionen Euro betragen. Nach umfangreicher Sanierungsplanung und europaweiter Ausschreibung begann im Herbst 2008 die Altlastensanierung. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende 2009. Umsatz- und Ergebnisplanung Das Jahresergebnis des Geschäftsjahres 2008 war wesentlich durch einmalige Aufwendungen belastet. Für das Jahr 2009 erwartet die Gesellschaft ein wesentlich verbessertes Jahresergebnis bei annähernd konstanten Umsatzerlösen. Für die Folgejahre sind weitere Umsatz- und Ergebnissteigerungen geplant. Chemnitz, den 20. März 2009 Stadtwerke Chemnitz Aktiengesellschaft DER VORSTAND Uwe Barthel Karl Gerhard Degreif Bilanz zum 31. Dezember 2008Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung 1. Januar 2008 bis 31. Dezember 2008
AnhangDer Jahresabschluss ist nach den maßgeblichen Vorschriften des Handelsgesetzbuches, des Aktiengesetzes und des D-Markbilanzgesetzes aufgestellt und im Folgenden erläutert. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind einzelne Posten in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst. Diese Posten sind nachstehend aufgegliedert und erläutert. Seit 2008 werden die Aufwendungen für die Abwertung sowie die Rückgabe entgeltlich erworbener Emissionsberechtigungen im Materialaufwand ausgewiesen, im Vorjahr in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Die in der Jahresverbrauchshochrechnung ermittelten bilanziellen Abgrenzungen der noch zu zahlenden Netznutzungsentgelte in Höhe von 23.029 TEUR (Vorjahr 24.571 TEUR) abzüglich der gezahlten Abschläge aus Netznutzung Strom und Gas in Höhe von 19.205 TEUR (Vorjahr 20.833 TEUR) wurden aus den Forderungen gegen verbundene Unternehmen in die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen umgegliedert. Das Vorjahr wurde entsprechend angepasst. Im Saldo ergibt sich jeweils eine Erhöhung der Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 3.738 TEUR. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Zur Entwicklung des Anlagevermögens verweisen wir auf den Anlagespiegel, der Bestandteil dieses Anhanges ist. Hierzu geben wir nachstehend ergänzende Einzelerläuterungen. 1 Immaterielle Vermögensgegenstände Es handelt sich um entgeltlich erworbene EDV-Software sowie Nutzungsrechte. Sie sind zu Anschaffungskosten erfasst und werden entsprechend der steuerlichen Vorschriften linear abgeschrieben. 2 Sachanlagen Sachanlagen werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bewertet. Der Inhalt der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. Die Herstellungskosten enthalten entsprechend § 255 Abs. 2 HGB die Einzelkosten für Material, Löhne und Leistungen Dritter sowie angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten für die selbst erstellten Anlagen. Die Abschreibungen erfolgen auf Grundlage der steuerlichen Vorschriften. Wie im Vorjahr ist die lineare Abschreibungsmethode angewandt worden. Im Geschäftsjahr wurden außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von 1,95 Mio. EUR auf Grundstücke erfasst. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Zugangsjahr voll abgeschrieben und als Abgang gezeigt. Wirtschaftsgüter mit einem Anschaffungswert über 150 EUR und nicht mehr als 1.000 EUR werden gemäß § 6 Abs. 2a EStG in einem Sonderposten über 5 Jahre abgeschrieben. Die Zugänge zu den Sachanlagen des Berichtsjahres betragen unter Berücksichtigung der Anlagen im Bau von 18,8 Mio. EUR (Vorjahr 18,9 Mio. EUR) insgesamt 41,8 Mio. EUR (Vorjahr 30,7 Mio. EUR). Investitionen wurden in allen Betriebsbereichen durchgeführt. 3 Finanzanlagen Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten bewertet. Der unter 3.4 gezeigte Abgang bei den "Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht" betrifft in Höhe von 102 TEUR die planmäßige Teilrückführung des an die RAC-Rohrleitungsbau Altchemnitz GmbH, Chemnitz, ausgereichten Darlehens. Unter den Finanzanlagen werden folgende Posten ausgewiesen: 3.1. Anteile an verbundenen Unternehmen
3.2. Beteiligungen
3.4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
3.5. Geleistete Anzahlungen auf Beteiligungen
Umlaufvermögen 4 Vorräte
Als Vorräte werden überwiegend Materialien für Investitionen und Instandhaltungen sowie Brennstoffe ausgewiesen. Sie sind zu gleitenden Durchschnittspreisen bewertet, soweit nicht der Stichtagspreis niedriger lag. Unentgeltlich ausgegebene Emissionsberechtigungen wurden mit einem Erinnerungswert von 1,00 EUR bilanziert. Die entgeltlich erworbenen Emissionsberechtigungen sind auf den zum 31.12.2008 gültigen niedrigeren Börsenpreis abgewertet. 5 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert; erkennbare Risiken sind in Form von Einzel- und Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen resultieren überwiegend aus dem Medienverkauf. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 3.200 TEUR und sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von 11.341 TEUR. Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von 31 TEUR. Die Position "sonstige Vermögensgegenstände" enthält im Wesentlichen noch nicht abziehbare Vorsteuer, den Aktivwert aus der Rückdeckungsversicherung zu Pensionsverpflichtungen, Forderungen aus der Vergütung für Heizungshausanlagen, Forderungen Refinanzierung von Dekontaminierungsmaßnahmen und Mieten und Pachten. 6 Flüssige Mittel
Der Bestand an flüssigen Mitteln ist stichtagsbedingt. 7 Rechnungsabgrenzungsposten
Die sonstigen Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten in 2008 geleistete Zahlungen für Verträge, Zeitschriften, Veranstaltungen etc., die aufwandsmäßig das Geschäftsjahr 2009 betreffen. 8 Sonderverlustkonto aus Rückstellungsbildung Im Sonderverlustkonto sind gemäß § 17 Abs. 4 DMBilG die unter den Rückstellungen ausgewiesenen Beträge eingestellt, die auf Grund der erstmaligen Anwendung des § 249 Abs. 1 Satz 1 HGB in der DM-Eröffnungsbilanz gebildet wurden. Das Sonderverlustkonto hat sich auf Grund der Verschmelzung der Gasversorgung Chemnitz GmbH im Jahr 1994 ergeben und wird in Höhe der Inanspruchnahme und Auflösung der Rückstellungen abgeschrieben. 9 Eigenkapital
Das Grundkapital der Stadtwerke Chemnitz AG ist eingeteilt in 122.223 Namensaktien im Nennbetrag von je 512 EUR. Bei den Gewinnrücklagen handelt es sich um andere Gewinnrücklagen im Sinne des § 266 (3) A III 4. HGB. Der Bilanzgewinn umfasst wie in den Vorjahren ausschließlich den Gewinnvortrag. Kapitalrücklage, Gewinnrücklagen und Bilanzgewinn sind nur insoweit ausschüttungsfähig, wie sie den Betrag des auf der Aktivseite ausgewiesenen Sonderverlustkontos aus Rückstellungsbildung übersteigen. Gesellschafter sind die Versorgungs- und Verkehrsholding GmbH Chemnitz, Chemnitz (51 %), die Thüga Aktiengesellschaft, München (30 %) und die envia Mitteldeutsche Energie AG, Chemnitz (19 %). Unsere Gesellschaft ist ein Konzernunternehmen der Versorgungs- und Verkehrsholding GmbH Chemnitz, Chemnitz (VVHC), in deren Konzernabschluss die Gesellschaft einbezogen wird. Der nach handelsrechtlichen Vorschriften erstellte Konzernabschluss und der Konzernlagebericht der VVHC werden im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht. Damit ist die Stadtwerke Chemnitz AG von der Verpflichtung, selbst einen Konzernabschluss nebst -lagebericht erstellen zu müssen, gemäß § 291 (1) und (2) HGB befreit. 10 Sonderposten zum Anlagevermögen
Der Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen wird über die Nutzungsdauer der geförderten Sachanlagen linear aufgelöst. Bei der Erstellung von Energie- und Wasseranschlüssen wurden Baukostenzuschüsse und Hausanschlusskosten berechnet. Die Auflösung des hierfür gebildeten Sonderpostens erfolgt planmäßig mit 5,0 % der Ursprungsbeträge, wenn diese bis 31.12.2002 berechnet wurden. Ab dem 01.01.2003 berechnete Baukostenzuschüsse und Hausanschlusskosten werden mit einem Auflösungssatz gleich Abschreibungssatz der dazugehörigen technischen Anlage aufgelöst. Der Einfluss dieser Bewertungsänderung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist geringfügig. 11 Sonderposten für unentgeltlich ausgegebene Schadstoffemissionsrechte Die sich im Bestand befindlichen kostenfrei ausgereichten Emissionszertifikate werden in voller Höhe zur Erfüllung der Rückgabeverpflichtungen nach dem Treibhausgas-Emissionshandelsgesetz (TEHG) für das Jahr 2008 benötigt. Daher wurde der Sonderposten aufgelöst und eine entsprechende Rückstellung für die Rückgabeverpflichtung eingestellt. 12 Rückstellungen
Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen basieren auf versicherungsmathematischen Gutachten. Für die Ermittlung der Teilwerte ist dabei ein Zinsfuß von 6,0 % und die neuen Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt worden. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten schwerpunktmäßig Rückstellungen aus dem Personalbereich (16.393 TEUR), für den Erwerb der ehemaligen Gasversorgung Chemnitz GmbH (8.374 TEUR), Nachzahlung Konzessionsabgabe Trinkwasser für die Jahre 2003 bis 2007 (11.078 TEUR), Mehrerlösabschöpfung Strom und Gas (7.790 TEUR) und andere ungewisse Verbindlichkeiten. Die Höhe der Rückstellung für die Übertragung der Gasversorgung Chemnitz GmbH trägt den aus heutiger Sicht zu erwartenden Umständen Rechnung. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle nach vernünftiger kaufmännischer Vorsicht erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. 13 Verbindlichkeiten
Vermerkpflichtige Sicherheiten wurden nicht gewährt. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen enthalten hauptsächlich Abrechnungen für Investitionen, Instandhaltungen, sonstige Leistungen sowie Einsatz- und Bezugsstoffe. Die Verpflichtungen, die sich aus dem Gewinnabführungsvertrag gem. § 291 AktG an die Versorgungs- und Verkehrsholding GmbH Chemnitz, Chemnitz ergeben, werden unter Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 8,8 Mio. EUR ausgewiesen. Weiterhin sind unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 8.662 TEUR und Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuer in Höhe von 865 TEUR ausgewiesen. Von den unter diesem Posten ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen 9.706 TEUR gegenüber Gesellschaftern. Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen mit 3.279 TEUR Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von 2.408 TEUR Ausgleichszahlungen an Aktionäre. Von den unter diesem Posten ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen 2.773 TEUR gegenüber Gesellschaftern. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten unter anderem abzuführende Strom- und Erdgassteuer (5.045 TEUR), Löhne und Gehälter (1.644 TEUR), Lohn- und Kirchensteuer (1.522 TEUR) sowie kreditorische Debitoren (714 TEUR). Die Verbindlichkeiten wurden mit den Rückzahlungsbeträgen passiviert. 14 Rechnungsabgrenzungsposten Unter den sonstigen Rechnungsabgrenzungsposten werden Mietvorauszahlungen und Vorauszahlungen auf Lieferungen und Leistungen für 2009 ausgewiesen. Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB bestehen in Höhe von 121 TEUR aus einer Bürgschaft. sonstige finanzielle Verpflichtungen Verpflichtungen im Sinne des § 285 Nr. 3 HGB ergeben sich aus Verträgen und laufenden Bauvorhaben. Aus laufendem Bestellobligo und aus langfristigen Miet- und Leasingverträgen ergeben sich 47,7 Mio. EUR Verpflichtungen; davon gegenüber verbundenen Unternehmen 0 EUR. Daneben bestehen langfristige Energie- und Wasserversorgungsverträge zur Sicherstellung des Absatzes. Des Weiteren bestehen gemäß § 5 Abs. 5 KAE Eventualverbindlichkeiten aus der Nachzahlung der Konzessionsabgabe Trinkwasser für die Geschäftsjahre 2003 bis 2008, falls die Ergebnisse der nächsten fünf Geschäftsjahre dies gestatten. Die sich hieraus ergebende Eventualverpflichtung beläuft sich zum 31.12.2008 nach Abzug der als Rückstellung bilanzierten Beträge auf etwa 2,7 Mio. EUR. Für die ELICON Energie Dienstleistungen & Consulting GmbH, Chemnitz, an der wir zu 100 Prozent beteiligt sind, haben wir im Jahr 2008 eine Patronatserklärung abgegeben. Zum Bilanzstichtag liegen acht Swap-Geschäfte zur Zinssicherung von langfristigen Darlehen vor. Dabei handelt es sich um geschlossene Positionen. Der Zeitwert der Swap-Geschäfte beträgt zum 31.12.2008 -5.704 TEUR. Aus einem im Jahr 2008 erklärten Forderungsverzicht mit Besserungsschein gegenüber der ELICON Energie Dienstleistungen & Consulting GmbH, Chemnitz, bestehen Rechte aus dem Besserungsschein in Höhe von 1.295 TEUR. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 15 Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse, einschließlich sonstige Umsätze, gliedern sich wie folgt:
In den Umsatzerlösen ist die vereinnahmte Stromsteuer und Erdgassteuer in Höhe von 21.805.029 EUR (Vorjahr 19.446.774 EUR) enthalten. Die Umsatzerlöse enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von 2,1 Mio. EUR (im Vorjahr 1,6 Mio. EUR Aufwendungen). Die Umsätze wurden ausschließlich im Inland erzielt. 16 Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von insgesamt 4.527 TEUR (im Vorjahr 6.891 TEUR) im Wesentlichen resultierend aus der Auflösung von Rückstellungen (3.707 TEUR), aus der Auflösung von Einzel- und Pauschalwertberichtigungen zu Forderungen (174 TEUR), Zahlungseingänge ausgebuchter Forderungen (165 TEUR) sowie aus der Abrechnung nach EEG, KWKG (162 TEUR). Darüber hinaus beinhalten die sonstigen betrieblichen Erträge Erträge aus Ausgleichszahlungen gemäß § 5 Abs. 1 Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz, Erträge aus Mieten und Pachten, Erträge aus kaufmännischen Dienstleistungen, Kostenweiterberechnungen, Schadenersatz und Erträge aus vergüteter Erdgassteuer. 17 Materialaufwand
Die Materialaufwendungen beinhalten Strombezug, Wasserbezug, Gasbezug, Kohleverbrauch einschließlich Entsorgungskosten HKW und Verbrauch von Reparaturmaterialien. Mit Gründung der Netzgesellschaft mbH Chemnitz zum 01.01.2007 sind in den Materialaufwendungen auch die zu zahlenden Netzentgelte Strom und Gas an diese enthalten. Seit 2008 werden die Aufwendungen für die Abwertung sowie die Rückgabe entgeltlich erworbener Emissionsberechtigungen im Materialaufwand ausgewiesen. 18 Personalaufwand
Die Zahl der Mitarbeiter und Auszubildenden betrug:
Die Personalaufwendungen beinhalten auch die Bezüge der zwei amtierenden und zweier ehemaliger Vorstände. Gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterbleiben die sonstigen Angaben nach § 285 Nr. 9a, b HGB. Die unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesenen Aufsichtsratsvergütungen beliefen sich auf 9.800 EUR. Hierbei handelt es sich ausschließlich um Sitzungsgelder. 19 Abschreibungen Hierzu wird auf den Anlagespiegel sowie auf die Ausführungen unter den Textziffern 1 und 2 zur Bilanz im Anhang verwiesen. Im Gesamtbetrag sind Abschreibungen in Höhe von 2,1 Mio. EUR (im Vorjahr 7 TEUR) auf das Sonderverlustkonto aus Rückstellungsbildung enthalten. Das Jahresergebnis wurde durch in Vorjahren vorgenommene steuerliche Sonderabschreibung in Höhe von ca. 2 Mio. EUR positiv beeinflusst. 20 Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 10.939 TEUR (im Vorjahr 5.798 TEUR) - im Wesentlichen resultierend aus Konzessionsabgaben für Vorjahre (2.623 TEUR), Mehrerlösabschöpfung Strom und Gas (6.992 TEUR) sowie aus Verlusten aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens (587 TEUR). Darüber hinaus sind in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen die Konzessionsabgaben, EDV-Kosten, Wertberichtigungen und Ausbuchungen uneinbringlicher Forderungen, Mieten und Pachten, Versicherungen, Beratungskosten, Kosten für Öffentlichkeitsarbeit, etc. enthalten. 21 Erträge aus Beteiligungen Die Erträge aus Beteiligungen beinhalten die Gewinnausschüttung der make IT GmbH, Chemnitz, der VNG-Verbundnetz Gas AG, Leipzig, der RAC-Rohrleitungsbau Altchemnitz GmbH, Chemnitz, der TBZ-PARIV Technologieberatungszentrum Parallele Informationsverarbeitung-GmbH, Chemnitz, und der SAXONIA Service GmbH & Co. KG, Chemnitz. - davon aus verbundenen Unternehmen 21 TEUR (Vorjahr 21 TEUR) 22 Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens Die Erträge aus Ausleihungen beinhalten die Zinszahlungen auf Darlehen mit der RAC-Rohrleitungsbau Altchemnitz GmbH, Chemnitz. - davon aus verbundenen Unternehmen 0 EUR (Vorjahr 0 EUR) 23 Zinsergebnis
Die Zinsaufwendungen enthalten periodenfremde Zinsen in Höhe von 1.654 TEUR, resultierend aus den Zinsen auf zu zahlende Konzessionsabgabe Trinkwasser (1.170 TEUR) und Zinsen auf Mehrerlöse (484 TEUR). 24 Aufwendungen aus Verlustübernahme Seit 18.12.2006 besteht zwischen der Netzgesellschaft mbH Chemnitz und der Stadtwerke Chemnitz AG ein Ergebnisabführungsvertrag, eingetragen am 21.12.2006 ins Handelsregister, mit Wirkung ab 01.01.2007. Dieser Vertrag beinhaltet die gesetzliche Verpflichtung zur Verlustübernahme. 25 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Der Ausweis betrifft im Wesentlichen die Körperschaftsteuer auf die Ausgleichszahlung an andere Aktionäre in Höhe von 448 TEUR (im Vorjahr 2.651 TEUR). Der Posten enthält ferner periodenfremde Erträge in Höhe von 437 TEUR (im Vorjahr 4 TEUR). 26 Sonstige Steuern Hierunter werden Aufwendungen für Grundsteuer, Kraftfahrzeugsteuer, eigene Stromsteuer und Energiesteuer ausgewiesen. Im Berichtsjahr sind 481 TEUR die Vorjahre betreffende Stromsteuererstattung in den sonstigen Steuern enthalten. Angaben nach § 10 (2) EnWG Leistungswirtschaftliche Beziehungen besonderen Umfangs hat die Stadtwerke Chemnitz AG im Berichtsjahr zu folgenden Unternehmen unterhalten: Netzgesellschaft mbH Chemnitz, Chemnitz: - Erträge in Höhe von insgesamt 57,3 Mio. EUR aus der Verpachtung des Gas- und Stromnetzes, aus der Instandhaltung des Gas- und Stromnetzes, aus Medienlieferungen, Konzessionsabgaben Gas und Strom, aus Vergütungen für eingespeisten KWK-Strom und vermiedene Netznutzung sowie aus diversen Serviceleistungen - Aufwendungen in Höhe von insgesamt 57,2 Mio. EUR aus Netznutzungsentgelten Chemnitzer Verkehrs-Aktiengesellschaft, Chemnitz: - Erträge in Höhe von insgesamt 2,5 Mio. EUR aus Medienlieferungen, Mieten und der Erbringung von Dienstleistungen make IT GmbH, Chemnitz: - Erträge in Höhe von insgesamt 0,7 Mio. EUR aus Mieten und der Erbringung von Dienstleistungen - Aufwendungen in Höhe von insgesamt 3,5 Mio. EUR aus empfangenen Dienstleistungen Aufsichtsrat und Vorstand im Berichtsjahr 2008
Am 20.12.2001 haben wir mit der Versorgungs- und Verkehrsholding GmbH Chemnitz, Chemnitz einen Ergebnisabführungsvertrag geschlossen (HR-Eintrag 23.01.2002). GewinnverwendungsvorschlagDer Hauptversammlung wird vorgeschlagen, den Bilanzgewinn in Höhe von 784,80 EUR auf neue Rechnung vorzutragen. Chemnitz, den 20. März 2009 Stadtwerke Chemnitz Aktiengesellschaft DER VORSTAND Uwe Barthel Karl Gerhard Degreif Anlagenspiegel- gesamt SWC AG -
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss -- bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang-- unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Stadtwerke Chemnitz Aktiengesellschaft, Chemnitz, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2008 geprüft. Nach § 10 Abs. 4 EnWG umfasste die Prüfung auch die Einhaltung der Pflichten zur Entflechtung in der internen Rechnungslegung nach § 10 Abs. 3 EnWG. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften sowie die Einhaltung der Pflichten nach § 10 Abs. 3 EnWG liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht sowie über die interne Rechnungslegung nach § 10 Abs. 3 EnWG abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden und dass mit hinreichender Sicherheit beurteilt werden kann, ob die Pflichten nach § 10 Abs. 3 EnWG in allen wesentlichen Belangen erfüllt sind. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht sowie in der internen Rechnungslegung nach § 10 Abs. 3 EnWG überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts sowie die Beurteilung, ob die Wertansätze und die Zuordnung der Konten in der internen Rechnungslegung nach § 10 Abs. 3 EnWG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt sind und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Stadtwerke Chemnitz Aktiengesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar." Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Entflechtung in der internen Rechnungslegung nach § 10 Abs. 3 EnWG hat zu keinen Einwendungen geführt."
Chemnitz, den 27. März 2009 KPMG
AG
Nieweg, Wirtschaftsprüfer Lorenz, Wirtschaftsprüfer Bericht des AufsichtsratsDer Aufsichtsrat hat sich durch den Vorstand während des Geschäftsjahres regelmäßig durch schriftliche und mündliche Berichte über die Geschäftsentwicklung und die Lage der Gesellschaft informieren lassen und die Geschäftsführung der Gesellschaft anhand der Berichte des Vorstandes überwacht. Alle wichtigen Vorgänge hat er mit dem Vorstand eingehend beraten. Beanstandungen haben sich bei der Überwachung der Geschäftsführung nicht ergeben. Der Aufsichtsrat der Stadtwerke Chemnitz AG führte im Jahr 2008 vier Sitzungen durch. Außerdem fand eine Sitzung des Präsidialausschusses statt. Schwerpunktmäßig befasste sich das Aufsichtsgremium mit der wirtschaftlichen Entwicklung des Unternehmens und der strategischen Positionierung im liberalisierten Energiemarkt. Der Vorstand der Stadtwerke Chemnitz AG berief im Jahr 2008 zwei Hauptversammlungen ein. Die ordentliche Hauptversammlung wurde im Juni 2008 durchgeführt. Die außerordentliche Hauptversammlung zur Entgegennahme geänderter Jahresabschlüsse und zum Abschluss einer Vereinbarung fand im Dezember 2008 statt. Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss und der Lagebericht für das Geschäftsjahr 2008 sind von der durch die Hauptversammlung als Abschlussprüfer gewählten KPMG Deutsche Treuhand-Gesellschaft Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft - umfirmiert in KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft - geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Der Bericht des Abschlussprüfers ist dem Aufsichtsrat ausgehändigt und in die Aussprache zum Jahresabschluss und dessen Prüfung einbezogen worden. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss und den Lagebericht geprüft. Nach dem abschließenden Ergebnis dieser Prüfung sind Einwendungen nicht zu erheben. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss gebilligt, der damit festgestellt ist. Der Aufsichtsrat spricht dem Vorstand, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern seinen Dank und seine Anerkennung für die Arbeit im abgelaufenen Geschäftsjahr aus. Chemnitz, den 30. April 2009 Stadtwerke Chemnitz AG Der Aufsichtsrat Barbara Ludwig, Vorsitzende Beschlussfassung über die GewinnverwendungDie Hauptversammlung beschloss, entsprechend dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat, den Bilanzgewinn für das Geschäftsjahr 2008 von 784,80 € in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen. Die Vorsitzende stellte fest, dass dieser Gewinnverwendungsbeschluss einstimmig gefasst ist. |
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