R & W GmbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andreas Blome seit 24.1.2025 | Prokura |
Yalcin Housein Oglou seit 9.7.2024 | Geschäftsführer |
Kira Kathmann seit 18.4.2019 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 66.65% |
| Name | Anteil |
|---|---|
| 26.10% | |
| 7.25% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Recker Feinkost GmbHWetschenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der Recker Feinkost GmbHI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Wir, die Recker Feinkost GmbH, sind als Fachgroßhändler mit eigenem Fuhrpark tätig und liefern unsere Waren aus dem Food- und Non-Food-Sortiment seit 1957 an Gastronomie, Hotellerie, Freizeitpositionen und Gemeinschaftsverpflegungen. Unsere Produkte lagern in Bremen und Wetschen und jede Nacht wird Ware in Bremerhaven und Hannover umgeschlagen, damit wir unsere Kunden von Helgoland bis Hannover und Bramsche bis Stade täglich beliefern können. Wir sind seit 2010 Mitglied und Gesellschafter der Service-Bund GmbH & Co. KG ("Service-Bund"). Der Service Bund ist eine in über 50 Jahren gewachsene Kooperation von mittelständischen Lebensmittelfachgroßhändlern für den Einkauf und Vertrieb von Lebensmitteln im Zustellgroßhandel. Schwerpunktmäßige Tätigkeitsfelder sind die Bereiche Gemeinschaftsverpflegung, Gastronomie und Hotellerie in Deutschland und zunehmend auch in Österreich. Seit Gründung 1973 ist ein Netzwerk entstanden, das durch die Bündelung von Leistungen, hohe Serviceorientierung und eine kulturelle Identität, die von über Generationen gewachsenen Familienunternehmen getragen wird, das Ziel verfolgt, die wirtschaftliche Selbstständigkeit und den Erfolg der Gesellschafter nachhaltig und generationenübergreifend zu fördern und zu stärken. Wir sind seit 2002 exklusiver Vertriebspartner für Langnese Eiscreme von Unilever Deutschland. Bei uns erhält die Kundschaft neben dem hochwertigen Langnese-Sortiment auch exklusive Werbemittel zur Verkaufsförderung am Point of Sale, wie z. B. leihweise moderne Kühlgeräte im Langnese Design. Unilever Deutschland ist mit seiner großen Produkt- und Markenvielfalt -neben Langnese- wie mit Ben & Jerry's, Hellmann's, Knorr und The Vegetarian Butcher u.v.m. ein bedeutsamer Lieferant und Partner. Die Stärken von Recker Feinkost sind vor allem die Mitarbeitenden und die Partnerschaften. Durch diese zwei Säulen erzielen wir Verlässlichkeit, flexible Lösungen in der gesamten Ablauforganisation, starke Kompetenz in der Region und das gemeinsame Vorantreiben von Nachhaltigkeit im Zusammenspiel mit Wirtschaftlichkeit. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das konjunkturelle Klima hat sich in Deutschland und Europa nach Überwindung der Pandemie und einem kräftigen Start in das Jahr 2023 über den Sommer deutlich abgekühlt. Die Ursachen lagen dabei im Wesentlichen in der schwachen Industrieproduktion und den geldpolitischen Straffungen in den meisten Weltregionen, welche vor allem bei Investitionen zu Zurückhaltung führten. Sowohl Bundesregierung als auch Internationaler Währungsfonds (IWF) und die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) gehen davon aus, dass die Inflation mittelfristig wieder sinken und der durch sie erzeugte Kaufkraftentzug zunehmend durch Lohnzuwächse kompensiert wird. In den USA wird die Erreichbarkeit der zwei Prozent Inflationsmarke für Mitte 2024, für Europa gegen Ende 2024 erwartet. Ungeachtet der jüngsten Volatilität der Ölpreise hat die Stabilisierung der weltweiten Rohstoffpreise die Gesamtinflation in den meisten Ländern auf das Niveau von Anfang 2021 zurückgeführt und damit die Krise bei den Lebenshaltungskosten gemildert. (Quellen: OECD, Interim Economic Outlook, 05.02.2024, IWF, World Economic Outlook, Januar 2024, Bundesregierung, Jahreswirtschaftsbericht 2024, 22.02.2024). Laut IWF liegt das Handelswachstum deutlich unter dem Durchschnitt von 4,9 Prozent in den Jahren 2000 bis 2019 mit 0,9 Prozent. Dieser Rückgang im Jahr 2023 spiegelt die Entwicklung der globalen Nachfrage wider, aber auch die Verschiebung ihrer Zusammensetzung hin zu inländischen Dienstleistungen. Weitere negative Faktoren sind die verzögerten Auswirkungen der Dollaraufwertung, die den Handel aufgrund der weit verbreiteten Fakturierung von Produkten in Dollar verlangsamt, sowie zunehmende Handelsschranken. Auch die deutsche Wirtschaft konnte sich von den globalen wirtschaftlichen Entwicklungen nicht abkoppeln. Hinzu kamen die Überforderung von Wirtschaft und Gesellschaft durch die gesellschaftlich teilweise umstrittenen Transformationsthemen wie Energieerzeugung und -bereitstellung, Dekarbonisierung, Verkehr oder KI-Nutzung, die demographische Entwicklung in Deutschland und Europa, der immer weiterwachsende bürokratische Aufwand, durch neue Gesetze, Verordnungen und Auflagen sowie langwierige Entscheidungs- und Genehmigungsverfahren. Beispielhaft seien die anhaltenden Diskussionen um die europäische Lieferkettenverordnung, im Januar 2024 in Kraft getreten für Unternehmen mit mindestens 1.000 Beschäftigten- genannt. Ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) zufolge ging das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,3 Prozent zurück. Trotz der zuletzt rückläufigen Inflationsraten dämpften die Preissteigerungen die Konjunktur. Der preisbereinigte private Konsum ging um 0,8 Prozent zurück und die staatlichen Konsumausgaben mussten einen Rückgang von 1,5 Prozent verzeichnen. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft, die nach dem tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 begonnen hatte, nicht fort. (Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 038 vom 30. Januar 2024). Mit durchschnittlich 45,9 Mio. Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland wurde im Jahr 2023 ein neuer Beschäftigungshöchststand erreicht. Dies sind rund 333.000 Personen mehr als im Vorjahr. Neben einer steigenden Erwerbsbeteiligung erklärt sich der Zuwachs insbesondere durch die Zuwanderung von Arbeitskräften aus dem Ausland. Der Beschäftigungsaufbau erfolgte dabei fast ausschließlich im Dienstleistungssektor. (Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 59 vom 16. Februar 2024). Viele Wirtschaftsforschungsinstitute (u.a. ifo-Institut, Institut der deutschen Wirtschaft, Sachverständigenrat für Wirtschaft) rechnen auch im laufenden Jahr nicht mit einer nachhaltigen Besserung, sondern allenfalls mit einem geringen Anstieg der Wirtschaftsleistung, wie Prognosen aus dem Dezember 2023 zeigen. Für Deutschland wird ein Wachstum von nur 0,5 Prozent erwartet. Als Ursachen werden unter anderem die geopolitischen Krisen (Krieg in der Ukraine und im Nahen Osten), ein geringeres Wachstum in China und anhaltend hohe Energiepreise bei einer insgesamt wenig dynamischen Entwicklung des Welthandels genannt, alles Faktoren, die einen negativen Einfluss auf die exportorientierte deutsche Wirtschaft haben. (Quelle: Handelsblatt vom 01.02.2024). Der Index der Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte zum Beispiel ist nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes von November bis Dezember 2023 um 1,2 Prozent auf einen Stand von 137,3 (2020 = 100) gestiegen. Für das gesamte Jahr ist der Anstieg aufgrund der Rückgänge während des Jahres nach vorläufigen Zahlen um 9,9 Prozent niedriger als im Vorjahr. (Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 057 vom 14. Februar 2024). Auch die Großhandelspreise haben sich nach den erheblichen Sprüngen 2022 im Berichtsjahr wieder beruhigt. Zu Beginn des Jahres sanken die Preise erheblich und zogen gegen Ende 2023 wieder leicht an. Die Verkaufspreise im Großhandel waren im direkten Jahresvergleich im Dezember 2023 um 2,6 Prozent niedriger als im Dezember 2022. Die rückläufige Tendenz zeigt sich bereits an den letzten drei Monaten. So lag der Rückgang gegenüber dem Vorjahr im November 2023 bei -3,6 Prozent nach -4,2 Prozent im Oktober 2023. Gegenüber dem Vormonat November 2023 fielen die Großhandelspreise im Dezember 2023 dann nur noch um 0,6 Prozent (Quelle: Statisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 018 vom 15. Januar 2024). Das Gastgewerbe in Deutschland konnte sich 2023 leicht besser entwickeln als das wirtschaftliche Umfeld und einen Teil der Rückgänge aus den Corona-Jahren wieder aufholen. Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes hat das Gastgewerbe im Jahr 2023 real (preisbereinigt) 1,1 Prozent und nominal (nicht preisbereinigt) 8,5 Prozent mehr Umsatz erzielt als im Vorjahr. Das Gastgewerbe war 2023 erheblichen Preisanstiegen ausgesetzt, so dass die nominalen Umsätze deutlich gegenüber dem Vorjahr stiegen. Die realen Umsätze entwickelten sich nach hohen Zuwächsen zu Jahresbeginn in der zweiten Jahreshälfte wieder rückläufig. Im Vergleich zum Vor-Corona-Jahr 2019 war der reale Gastgewerbeumsatz im Jahr 2023 um 11,3 Prozent niedriger, während der nominale Umsatz um 8,8 Prozent höher ausfiel. (Quelle: DEHOGA-Zahlenspiegel IV/23). Die positive Bilanz des Gastgewerbes im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr führt Destatis hauptsächlich auf die vergleichsweisen hohen Zuwächse in der Beherbergung (real +4,5 Prozent und nominal +10,8 Prozent) zurück. Die Übernachtungszahlen hatten 2023 fast wieder das Vor-Corona-Niveau erreicht Dennoch waren die realen Umsätze der Branche 5,2 Prozent niedriger als im Vor-Corona-Jahr 2019, wohingegen die nominalen Umsätze 12,0 Prozent höher ausgefallen waren. In der Beherbergungsbranche erwirtschafteten die Hotels, Gasthöfe und Pensionen 2023 real 5,2 Prozent mehr Umsatz als 2022. Trotz der seit 2021 fortschreitenden Erholung lag der Umsatz der Branche damit real noch 4,7 Prozent unter dem Niveau von 2019. (Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 029 vom 18. Januar 2024) 2. Geschäftsverlauf Recker Feinkost erzielte den höchsten Umsatz der Unternehmensgeschichte im Jahr 2023. Die getroffenen Maßnahmen und deren Umsetzung während und nach der Pandemiezeit, das mutige Handeln und der Zukunftsglaube haben sich in 2023 ausgezahlt. Herausfordernd sind weiter die Preisschwankungen im Lebensmittelbereich. Mitte September wurde die Recker Feinkost GmbH mit der Großhandlung Hansa Feinkost GmbH (Stadthagen) verschmolzen. Die Hansa Feinkost hatte innerhalb der ersten 8,5 Monate einen Umsatz von 1,5 Mio. Euro erzielt. Den Mitarbeitenden ist ein Übergang zur Recker Feinkost GmbH angeboten worden und einige haben es angenommen. Das Geschäftsjahr 2023 wurde von wachsenden Umsätzen, von Investitionen in die Modernisierung, wie z. B. Einführung einer neuen Zeiterfassung, Kauf eines neuen 15 to. LKWs geprägt. Des Weiteren wurden LKWs zur Auslieferung Mitte 2024 bestellt. a) Ertragslage Steuerungsgrößen und zugleich wichtigste finanzielle Leistungsindikatoren bei Recker Feinkost sind Umsatz, Eigenkapitalquote und der Jahresüberschuss. Diese Kennzahlen geben Aufschluss über unser Wachstum und unsere Wirtschaftlichkeit. Mit einem soliden Umsatzwachstum von knapp 4,3 Mio. Euro hat Recker Feinkost sein Umsatzziel erreicht. Durch die gute Umsatzentwicklung konnte ein Ergebnis von 1,5 Mio. Euro Gewinn erzielt werden. Der geringere Gewinn ist unter anderem auf den erhöhten Wareneinsatz, prozentual gestiegene Personalkosten sowie Mieterhöhungen zurückzuführen. Die Werbe- und Reisekosten sind höher als im Vorjahr. Wir sind erneut Aussteller bei der Gastro Ivent in Bremen, die Ende Februar 2024 stattgefunden hat. Die erste Rechnung bzgl. der Standgebühr ist im November 2023 gebucht und bezahlt. Einige weitere Kosten, die eng im Zusammenhang mit der Umsatzgröße stehen, sind ebenso erhöht. Hier sind insbesondere die Kosten für Vertriebsprovisionen -Wolfram Deppe und Ingo Mischock- zu nennen sowie die Managementleistung des Gesellschafters. Die Dienstleistungsgebühr für Service Bund national Vertriebsges. mbH ist ganzjährig 1,2% gewesen; diese ist Mitte 2022 angehoben worden. b) Finanzlage Das Unternehmen weist eine solide Finanzlage aus. Die Stichtagsliquidität liegt bei über 2.160 TEuro. Zahlungen für etwaige Eingangsrechnungen sind innerhalb der Skontofrist fristgerecht bzw. innerhalb des Zahlungsziels vollständig geleistet worden. Steuernachzahlungen für 2022 sind in voller Höhe gezahlt worden. Die Steuervorauszahlungen für 2023 sind unterjährig bezahlt worden. Im IV. Quartal 2023 erfolgte eine Anpassung und die daraus resultierende Zahlung der deutlich erhöhten Steuervorauszahlung für 2023. Alle Zins- und Tilgungszahlungen sind fristgerecht geleistet worden. Die Zahlungsfähigkeit war im Berichtsjahr jederzeit gegeben. c) Vermögenslage Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich zum Stichtag 31.12.2023 auf ca. 1.600 TEuro. Es wurden nur geringe Wertberichtigungen der Forderungen vorgenommen, da der Forderungsausfall als unwahrscheinlich eingestuft wird und somit kein Risiko für die Gesellschaft besteht. Die Bilanzsumme hat sich auf 10.251 TEuro verringert. Der Warenbestand in Höhe von 3.060 TEuro stellt hierbei neben den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen einen Großteil auf der Aktivseite dar. Die Vermögenslage ist geordnet, die Vermögens- und Kapitalstruktur solide. 3. Gesamtaussage Die Geschäftsführung erwartet eine geringfügig wachsende, aber vor allem stabile konjunkturelle Entwicklung. Mengenmäßig wird ein solides Wachstum erwartet, aufgrund der weiterhin hohen finanziellen Belastungen der Privathaushalte durch unterschiedlichste Gründe. Sowohl der Krieg in der Ukraine als auch der Terrorangriff der Hamas auf Israel fordert Europa und somit Deutschland heraus. Es wird neben Westeuropa auch in Deutschland eine erstarkende rechtspolitische Bewegung spürbar. Zukünftig wird es zyklisch wiederkehrende Vertrauenskrisen, die Risiken für Konjunktur und die Absatzmärkte darstellen, geben. Die Ergebnisentwicklung der Recker Feinkost hängt maßgeblich von konjunkturellen Entwicklungen ab. III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Prognosebericht Laut der Prognose des Internationalen Währungsfonds wird das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2024 lediglich um 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr wachsen. Damit befände sich Deutschland in einer Stagnation (Quelle: Statistisches Bundesamt 16.04.24). Im Monatsbericht Februar 2024 zur wirtschaftlichen Lage in Deutschland schreibt das Bundeswirtschaftsministerium: "Die Stimmung der Verbraucherinnen und Verbraucher und in den Unternehmen hat sich zuletzt wieder eingetrübt. Belastende Faktoren wie die außenwirtschaftliche Nachfrageschwäche, Streiks im öffentlichen Verkehr, hohe Krankenstände bei den Erwerbstätigen sowie geopolitische Spannungen mit Verzögerungen bei Lieferketten können in der Summe dazu führen, dass sich die erwartete konjunkturelle Erholung nochmals verzögert.") Wie erwähnt ist die konjunkturelle Entwicklung bedeutsam für Recker Feinkost. Wir sind aber etwas positiver gestimmt und erwarten ein solides Umsatzwachstum bei einem geringeren Gewinn in 2024. Abzuwarten bleibt, wie sich die Erhöhung auf 19% Umsatzsteuer im Gastrogewerbe auswirkt; gelingt es unseren Kunden, eine Akzeptanz für höhere Preise zu erzielen - unsere Unterstützung haben sie. 2. Chancenbericht Die Chancen der Recker Feinkost liegen im Wesentlichen in der Weiterentwicklung des Außer-Haus Marktes sowie insbesondere des Marktes der Gemeinschaftsverpflegung, in dem in den Betrieben und Verwaltungseinrichtungen, den Pflegeheimen oder Schulen, Kitas und Universitäten einerseits die Nachfrage nach Lebensmitteln zur Zubereitung in der Gemeinschaftsverpflegung zunimmt, andererseits zunehmend Convenience-Produkte eingesetzt werden. Das Gastro-Gewerbe und die Freizeitpositionen sind ebenso bedeutsam für Recker Feinkost in puncto Umsatzzuwachs. Seit Anfang 2024 stehen diese beiden Vertriebsbereiche durch die Mehrwertsteuererhöhung auf wieder 19 Prozent unter besonderen Druck und sind bemüht, die Lage durch eine Vielzahl an Maßnahmen abzufedern. Voraussichtlich wird der Convenience- und Automatisierungsgrad in der Gastronomie weiter zunehmen. Hier bietet sich für Recker Feinkost die Chance, durch die Partnerschaft mit der Sander-Gruppe professionelle Lösungen für die weiterhin bestehenden Herausforderungen wie zunehmenden Fachkräftemangel und die steigenden Personal-, Betriebs- und Energiekosten anzubieten und so die Effizienz der Betriebe maßgeblich zu steigern und weiter Marktanteile zu gewinnen. Die inflationsbedingt gestiegenen Preise erfordern, dass die Qualität der gekauften Waren zur Erhöhung der Kundenwahrnehmung steigen muss. Hier ist Recker Feinkost mit den qualitativ hochwertigen Eigenmarken des Service-Bundes sehr gut aufgestellt. Ziel ist es, gemeinsam mit den Kunden Konzepte zu erarbeiten, die wirtschaftlich ertragreich für alle sind. Ende Dezember 2023 hat die Recker Feinkost das Unternehmen H&F Tiefkühlgroßhandlung in Nortmoor in einem Asset Deal zum Januar 2024 erworben. Dadurch entsteht eine deutlich höhere Präsenz im Bereich Ostfriesland und dies wird als Chance zum Ausbau der Geschäftstätigkeit gesehen. 3. Risikobericht Recker Feinkost erzielt ihre Umsätze in Niedersachsen, Bremen und im Norden von Nordrhein-Westfalen durch den Vertrieb von Lebensmitteln bzw. Non-Food-Produkten mit der Belieferung von Gemeinschaftsverpflegung, Gastronomie- und Hotellerie-Betrieben. Eine Verschlechterung der in Deutschland vorherrschenden konjunkturellen Rahmenbedingungen, z. B. im Zusammenhang mit dem Rückgang von Umsätzen von Unternehmen und Gewerbetreibenden, kann zu einer rückläufigen Nachfrage führen und sich insofern auf das Preisniveau auswirken. Die Nachfrage wird außerdem durch die Inflationsrate, das Ausmaß der Staatsverschuldung sowie durch die Entwicklung des Zinsniveaus & des Energiepreises in Deutschland beeinflusst. Eine hohe Inflation kann die Nachfrage von Endverbrauchern vor allem nach Leistungen des Gastrogewerbes negativ beeinflussen. Die wirtschaftliche Entwicklung kann im begrenzten Rahmen durch die Politik beeinflusst werden. Durch den Rückgang von verfügbaren Nettoeinkommen könnte sich die Nachfrage der Verbraucher verschlechtern und sich insoweit auf den Geschäftsverlauf negativ auswirken. Beim Handel mit Lebensmitteln und Lebensmittel-Produkten besteht das Risiko, dass der Service-Bund den Wert von Rohprodukten und Logistikleistungen sowie die Herstellung von Convenience-Produkten nichtzutreffend einschätzt und einen zu hohen Erwerbspreis zahlt bzw. Lieferkontrakte eingeht, die sich später als unwirtschaftlich erweisen. Darüber hinaus könnten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gefährdet sein bzw. sich als uneinbringlich herausstellen. Gesetzliche und regulatorische Rahmenbedingungen für den Fachgroßhandel könnten sich ändern und die Geschäftstätigkeit der Recker Feinkost negativ beeinflussen. Der Gesetzgeber könnte zum Beispiel Verordnungen und Gesetze erlassen, die die Preisgestaltung oder generell den Handel einschränken. Das gilt insbesondere für mögliche Gesetze und Verordnungen, die durch erhöhte bürokratische Anforderungen Risiken bergen, etwa in nicht vollständiger oder falscher Erstellung oder die mit zusätzlichem erheblichen Aufwand und Kosten verbunden sind, die die Ertragslage des Unternehmens belasten könnten. Im Bereich der Informationstechnik (IT) und bei der Verarbeitung von elektronischen Daten (EDV) könnten Störungen, Ausfälle und Manipulation der IT-Systeme sowie unautorisierte Zugriffe auf die Unternehmens-IT die Geschäftsabläufe der Recker Feinkost erheblich beeinträchtigen. Um diesem Risiko zu begegnen, wird ausschließlich am Markt etablierte Software, die einen hohen Sicherheitsstandard bietet, eingesetzt. Das cloudbasierte ERP-System ist in 2023 in der ersten Gebietszentrale implementiert worden. Die Einführung des ERP-Systems ist bei Recker Feinkost auf Ende 2024 bzw. Anfang 2025 geschoben worden. Die qualifizierten Mitarbeitenden in Schlüsselpositionen sowie das gesamte Team sind entscheidend für den wirtschaftlichen Erfolg. Sie stellen ihr Wissen und ihre Fähigkeiten sowie Fertigkeiten in den Dienst des Unternehmens. Die Risiken im Bereich des Personals sind vielfältiger Natur. Angesichts des demographischen Wandels ist eine ausgewogene Personalstruktur wichtig. Recker Feinkost ist Mitglied im Verbund familienfreundlicher Unternehmen im Landkreis Diepholz e.V. und hat eine Kooperation mit der Oberschule in Rehden, um diesem Risiko entgegenzuwirken. Für die bestehenden Mitarbeitenden stehen Weiterbildungsmöglichkeiten und die stetige Verbesserung der Arbeitsbedingungen im Fokus. IV. Fazit Vor den Hintergrund der finanziellen, stabilen Unternehmensstruktur sowie dem Verbund mit dem Service-Bund und der Kooperation mit Sander Gourmet sieht sich die Geschäftsführung gut gerüstet für die Bewältigung der künftigen Risiken. Eine Gefährdung des Unternehmens ist derzeit nicht erkennbar. Die Eintrittswahrscheinlichkeit der vorgenannten Risiken wird als eher gering eingestuft.
Wetschen, den 03. Juni 2024 Recker Feinkost GmbH gez. Kira Kathmann, Geschäftsführerin BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Unternehmen Die Recker Feinkost GmbH mit Sitz in Wetschen ist im Handelsregister des Amtsgerichts Walsrode unter der Registernummer HRB 100071 eingetragen. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Nach den in § 267 HGB/ § 267a HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB und der ergänzenden Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind vorzugsweise im Anhang angegeben. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 Satz 2, 266 ff. HGB). Mit Verschmelzungsvertrag vom 23.08.2023 wurde die Firma Hansa Feinkost GmbH auf die Recker Feinkost GmbH verschmolzen. Die Aufwendungen und Erlöse für den Zeitraum (ab 01.01.2023) wurden in die Buchführung der Recker Feinkost GmbH integriert. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten zwischen Euro 250,01 und Euro 800,00 wurden im aktuellen Jahr vollständig abgeschrieben und der sofortige Abgang unterstellt. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Beteiligungen zu Anschaffungskosten - Genossenschaftsanteile zu Anschaffungskosten - Ausleihungen zum Nennwert Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Zur Absicherung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung von 1 % auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen gebildet. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen 175.417,00 Euro. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des AnlagevermögensDie Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht. Der Betrag der in den kumulierten Abschreibungsbeträgen nicht enthaltenen Sofortabschreibungen beläuft sich auf:4.154,31 €. Zu den Abschreibungen im Zusammenhang mit Zugängen und Abgängen sowie Umbuchungen im Laufe des Geschäftsjahres sind folgende Angaben zu machen:
Abschreibung auf Geschäfts- oder Firmenwert Der aus einem Asset-Deal übernommene Kundenstamm und ein weiterer übernommener Kundenstamm im Jahr 2022 werden jeweils über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben. Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer werden aufgrund des hohen Bekanntheitsgrades in der Region 15 Jahre festgelegt. Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG / § 264c Abs. 1 HGB Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten
Sonstige Vermögensgegenstände Unter den sonstigen Vermögensgegenständen wurden größere Beträge für noch nicht vereinnahmte Einzüge von ca. 138.700,00 € erfasst. Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Teilwertverfahren angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Durch die Umstellung der Bewertung der Pensionsrückstellungen durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) im Jahr 2010 ergab sich ein zusätzlicher, einmaliger Rückstellungsbetrag i.H.v. Euro 186.434,00. Von der Übergangsregelung gem. Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB wurde Gebrauch gemacht und in den vorangegangenen Jahren demgemäß 1/15-stel, also Euro 12.429,00 den Pensionsrückstellungen zugeführt und als sonstiger betrieblicher Aufwand jeweils ausgewiesen. Im Geschäftsjahr 2018 wurden aufgrund der abgefundenen Pensionsverpflichtungen eines Berechtigten Euro 71.327,00 von dem Rückstellungsbetrag i.H.v. Euro 186.434,00 komplett aufgelöst. Somit werden in den Jahren 2018 - 2021 nur noch Euro 2.240,00 den Pensionsrückstellungen jährlich zugeführt und als sonstiger betrieblicher Aufwand ausgewiesen. Ab dem Jahr 2022 wird nur noch ein Arbeitnehmer berücksichtigt, da eine weitere Arbeitnehmerin im laufenden Geschäftsjahr verstorben ist. Es wurde ein Betrag in Höhe von Euro 70.090,00 ausbezahlt. Im laufenden Geschäftsjahr wird ein Betrag von Euro 1.875,00 der Pensionsrückstellung zugeführt und als sonstiger betrieblicher Aufwand ausgewiesen. Der Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellung beträgt auf den 31.12.2023 Euro 308.121,00. Die Unterdeckung der Pensionsrückstellung zum 31.12.2023 beträgt Euro 1.862,00. Das für die Pensionsverpflichtungen absichernde Deckungsvermögen wurde mit seinem beizulegenden Zeitwert i.H.v. Euro 130.842,00 auf den 31.12.2023 mit der Pensionsrückstellung verrechnet. Die Anschaffungskosten des Deckungsvermögens (der Rückdeckungsversicherungen) betrugen auf den 31.12.2023 Euro 130.842,00. Bezogen auf die Vorsorgeberechtigten ergibt sich nach der Verrechnung der jeweiligen Pensionsverpflichtungen mit den dazugehörigen Rückdeckungsversicherungen für keinen Versorgungsberechtigten ein aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung, welcher auf der Aktivseite auszuweisen wäre. Bei den Rückstellungen für Altersvorsorgeverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz bei Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz bei Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre ein Unterschiedsbetrag zum Stichtag 31. Dezember 2023 i.H.v. Euro 4.160,00. In dieser Höhe von Euro 4.160,00 liegt gem. § 253 Absatz 6 Satz 2 HGB eine Ausschüttungssperre vor. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Angabe zu Restlaufzeitvermerken Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 10.000,00 Euro (Vorjahr: 11.982,52 Euro). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 3.063.738,32 Euro (Vorjahr: 3.365.116,70 Euro). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 548.032,17 Euro (Vorjahr: 995.732,51 Euro). Verbindlichkeiten, die erst nach dem Bilanzstichtag entstehen In den Verbindlichkeiten sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Ausgaben führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Aufwand erfasst wurden. Im Einzelnen waren folgende antizipative Sachverhalte zu berücksichtigen: Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro). Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden: - verlängerter Eigentumsvorbehalt bzgl. der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen - bezüglich der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betreffende Fahrzeugfinanzierungen die Sicherungsübereignung von 2 Mercedes Sprintern und 2 LKW`s. Darüber hinaus bestehen für die Verbindlichkeiten im üblichen Umfang branchenübliche bzw. kraft Gesetzes entstehende Sicherheiten. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen.
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung In den übrigen sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von T€ 127 sind im Geschäftsjahr u.a. Versicherungsentschädigungen von T€ 15, Erträge aus abgeschriebenen Forderungen von T€ 28 und Erstattungen aus Lohnfortzahlungen in Höhe von T€ 11 enthalten. In den übrigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von T€ 371 sind u.a. im Geschäftsjahr T€ 365 aus Verlusten aus der Verschmelzung mit der Firma Hansa Feinkost GmbH durch die Auflösung der Beteiligung enthalten. Die gesondert auszuweisenden Posten gem. § 277 HGB setzen sich wie folgt zusammen:
Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch die Geschäftsführer Herrn Klaus Recker (Kaufmann mit Schwerpunkt Logistik, Einkauf, Verwaltung) und durch Frau Kira Kathmann (Kauffrau mit Schwerpunkt Kaufmännischer Bereich) - jeweils einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit - geführt. Herr Klaus Recker wurde als Geschäftsführer zum 31.12.2023 abberufen. Die Eintragung im Handelsregister erfolgte zum 03.01.2024. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
Konzernzugehörigkeit Die Recker Feinkost GmbH wird in den Konzernabschluss der Braun Food-Service Holding GmbH, Hamburg, einbezogen. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Ende Dezember 2023 hat die Gesellschaft das Unternehmen H&F Tiefkühlgroßhandel GmbH & Co. KG in Nortmoor in einem Asset Deal zum Januar 2024 erworben. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung sind bisher nicht eingetreten und werden auch nicht für den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres 2024 erwartet. Davon ausgenommen sind die Auswirkungen des Krieges Russland gegen die Urkaine und des Nahost-Konfliktes, wodurch die Preis- und Versorgungssituation auf den Beschaffungsmärkten verschärft wurde. Unterschrift der Geschäftsführung
Wetschen, 29. Mai 2024 gez. Kira Kathmann sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 25.06.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkVorbemerkung: Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form aufgrund der Erleichterungen gem §§ 325 ff. HGB. BESTäTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERSAn die Recker Feinkost GmbH, Wetschen Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Recker Feinkost GmbH, Wetschen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Recker Feinkost GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse o entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und o vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus o identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen und Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, das aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können, o gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben, o beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben, o ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann, o beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt, o beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens, o führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bielefeld, den 20. Juni 2024 DR.
RÖHRICHT - DR. SCHILLEN GmbH
Cebulla, Wirtschaftsprüfer Heidbrink, Wirtschaftsprüfer |
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