Schenker Industrial Logistics GmbHLiquidiert

81669 München, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 153242
Eingetragen
20.7.2004
Branche
Erbringung von LogistikdienstleistungenPaket- und ExpressdiensteErbringung von sonstigen Dienstleistungen für die Luftfahrt a. n. g.
Gegenstand
Erbringung von Logistikdienstleistungen, insbesondere auf dem Gebiet der Lagerbewirtschaftung und Lagerhaltung, vorwiegend in den Bereichen Ersatzteil-Logistik, Mikro-Logistik (Produktionslogistik) und Media-Logistik Accessories, und zwar schwerpunktmäßig für die Branchen Elektrotechnik, Maschinen- /Anlagenbau, Halbleiter-, Luft- und Raumfahrttechnik sowie High-Tech-Industrie.

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Hans Linicus
seit 14.10.2009
Geschäftsführer
Martina Blau
seit 20.4.2009
Prokura
Sabrina Preußler
seit 23.2.2009
Prokura
Michael Schor
seit 23.2.2009
Prokura
Günter Dömel
seit 21.3.2007
Prokura
Udo Klöpping
seit 21.3.2007
Prokura
Günther Bolke
seit 21.3.2007
Prokura
Karolin Zutt
seit 21.3.2007
Prokura
Horst Jonischkeit
seit 21.3.2007
Prokura
Wolfgang Eckert
seit 16.8.2006
Prokura
Axel Frings
seit 20.8.2004
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Schenker AG
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
100.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Schenker Industrial Logistics GmbH

München

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2007

Lagebericht

Das Unternehmen im Überblick

Die Schenker Industrial Logistics GmbH ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Schenker AG, Essen, und der Siemens AG, München. Die Schenker AG hält 51 % der Anteile an der Gesellschaft. 49 % der Anteile werden durch die Siemens AG, München, gehalten.

Das Geschäft der SIL ist nach wie vor geprägt durch die intensive Zusammenarbeit mit wenigen Großkunden. Damit ist die Gesellschaft im hohen Maße von der wirtschaftlichen Entwicklung dieser Kunden abhängig bzw. von deren nationalen und internationalen Aktivitäten und somit letztendlich auch vom konjunkturellen Verlauf der Weltwirtschaft.

Im Geschäftsjahr 2007 war die Gesellschaft einem starken preislichen Wettbewerbsdruck ausgesetzt, der zur Folge hatte, dass insbesondere bei den Geschäften mit Fujitsu Siemens Computers und mit Siemens massive Preiseinbußen und damit verbunden Umsatzrückgänge hingenommen werden mussten. Somit mussten an etlichen Standorten (Augsburg, München, Paderborn) Restrukturierungen durchgeführt und in der Folge der Standort Paderborn geschlossen werden. Die Produktivität des Standortes Ginsheim - Gustavsburg wurde mit der Installation eines neuen SAP - Steuerungssystems erhöht. Die Standorte Augsburg, München, Leipzig, Hannover und CZ - Trutnov wurden grundlegend im Personalkostenbereich sowie in den Leistungsprozessen entsprechend optimiert.

Mit dem Kunden Continental in Trutnov (ehemals Siemens VDO) wurden anhand des gestiegenen Geschäfts- und Leistungsvolumens detaillierte Prozessanalysen und darauf basierend Preisverhandlungen geführt.

Die Internationalisierung der SIL wurde in 2007 weiter vorangetrieben. So konnte für den Kunden Siemens die komplette logistische Versorgung in Spanien übernommen werden. Zum 01. März 2007 konnte der operative Betrieb in Madrid, Orense und in Barcelona aufgenommen werden. Hierfür wurde eine eigene Gesellschaft, die Schenker Industrial Logistics Iberica SL mit Sitz in Madrid, als 100%tige Tochter der Schenker S.A., Madrid gegründet. Für die Aussteuerung der SIL Spanien ist wiederum die deutsche SIL verantwortlich.

Als zusätzliche wichtige Ereignisse in 2007 sind zu nennen:

Neugeschäfte

SIL hat sich 2007 insgesamt an 44 Ausschreibungen mit einem Gesamtgeschäftsvolumen von 16,9 Mio. € beteiligt. Davon konnten 1,5 Mio. € als neue Geschäfte generiert werden. Ein großer Teil der Ausschreibungen wurde bis heute noch nicht entschieden.

Verbesserung des Qualitätsmanagementsystems

Eine Überprüfung des QM - Systems der Schenker Industrial Logistics hat auch in 2007 durchweg gute Ergebnisse der operativen Leistungsfähigkeit und Performance an den Standorten ergeben. An vereinzelten Standorten wurden notwendige Projekte zur Qualitätssicherung initiiert und mit gutem Ergebnis abgeschlossen. Das DIN EN ISO 9001:2000 Audit wurde in 2007 mit einem nochmals verbesserten Ergebnis gegenüber 2006 abgeschlossen.

EFQM (European Foundation for Quality Management) Einführung

Zur Erreichung dieses Qualitätsmerkmals wurde der Prozess angestoßen, d.h. es wurden im Unternehmen die notwendigen Verantwortlichen benannt sowie Workshops und Schulungen abgehalten. In 2008 wird der Prozess in die erste Runde der Selbstauditierung gehen und fortgeführt.

Unternehmensverbindungen

Die SIL GmbH hat mit rechtlicher Wirkung zum 01. Oktober 2003 die ELSPED Speditions-gesellschaft m.b.H., Hamburg, zu 100 % erworben. Die ELSPED bietet Speditionsdienstleistungen aller Art, insbesondere jedoch in der Seefracht an.

Für das Geschäftsjahr 2007 wurde durch die ELSPED ein Beteiligungsergebnis von T€ 583 (Vorjahr T€ 853) an die SIL GmbH abgeführt.

Wirtschaftliches Umfeld

Wie bereits oben erwähnt, ist unsere wirtschaftliche Entwicklung maßgeblich abhängig von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland. Hier waren die Wachstumsimpulse im Jahr 2007 anhaltend positiv, aber nicht mehr so stark wie im Vorjahr.

Nachdem die Mehrwertsteuererhöhung zu Beginn des Jahres 2007 die gesamtwirtschaftliche Dynamik erheblich gedämpft hatte, expandierte die deutsche Wirtschaft im weiteren Jahresverlauf wieder kräftiger. Allerdings blieb sowohl die Zuwachsrate der Inlandsnachfrage als auch die des Exports hinter der des Vorjahres zurück. Angesichts der nachlassenden Expansion der Weltwirtschaft und der Euro-Aufwertung verlangsamte sich der Exportanstieg merklich. Die guten Absatz- und Ertragsaussichten der Unternehmen und die hohe Kapazitätsauslastung führten zu einem weiter beschleunigten Anstieg der Ausrüstungsinvestitionen. Die Bauinvestitionen legten - wenn auch verlangsamt - weiter zu. Der private Konsum stagnierte nahezu aufgrund der Mehrwertsteuererhöhung und einer Zunahme der Sparquote. Die Zahl der Erwerbstätigen, vor allem auch die der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, nahm spürbar zu, und die Arbeitslosenquote sank infolgedessen merklich.

Die Nachfrage im Bereich Kontraktlogistik / Supply Chain Management (SCM) nahm auch im Berichtsjahr deutlich zu. Der Markt verlangt zunehmend eine flexible Ausrichtung auf internationale, kundenindividuelle Prozesse im Sinne "maßgeschneiderter" gleichzeitig aber auch kosteneffizienter Lösungen.

Geschäftsverlauf

Der Umsatz belief sich im Berichtsjahr auf T€ 33.187 (Vorjahr T€ 36.735). Der Rückgang erklärt sich im Wesentlichen aus dem Umsatzrückgang der Geschäftsstelle Frankfurt aufgrund des im Vorjahr ausgelaufenen Geschäftes mit dem Kunden Mitsubishi Motors Deutschland (MMD) sowie den o.a. Preiszugeständnissen bei den Bestandsgeschäften. Die sonstigen betrieblichen Erträge stiegen auf T€ 2.204 (Vorjahr 1.958), insbesondere aufgrund der Verrechnung von Abfindungen gegenüber dem Kunden FSC.

Die Personalaufwendungen betrugen T€ 15.756 (Vorjahr T€ 17.830). Der Rückgang beruht insbesondere auf einer auf 361 (Vorjahr 397) durchschnittlich gesunkenen Mitarbeiterzahl (ohne Umrechnung in Vollzeit-Personen).

Der Rückgang des Materialaufwandes auf T€ 2.907 (Vorjahr T€ 3.402) ist auf die geringeren Verrechnungen von Transportdienstleistungen sowie der Einstellung der Verpackungsdienstleistungen für den Kunden FSC zurückzuführen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen T€ 14.348 (Vorjahr T€ 13.508) und entfielen im Wesentlichen auf Mieten mit T€ 6.277 (Vorjahr T€ 5.396), fremden Dienstleistungen mit T€ 3.272 (Vorjahr T€ 4.478), konzerninterne Verrechnungen mit T€ 1.768 (Vorjahr T€ 1.305) sowie Versicherungsaufwendungen mit T€ 614 (Vorjahr T€ 520). Der Anstieg der Mieten sowie Versicherungsaufwendungen beruht im Wesentlichen auf der Geschäftsausweitung mit dem Kunden FSC beim Warehousing. Zudem beruht der Rückgang der fremden Dienstleistungen im Wesentlichen aus dem geringeren Einsatz von Leiharbeitern. Die gestiegenen Konzerninternen Verrechnungen, sind vornehmlich auf die Einführung des SAP - Steuerungssystems am Standort Ginsheim-Gustavsburg zurückzuführen.

Die Abschreibungen betrugen im Berichtsjahr T€ 1.694 (Vorjahr 2.915), der Rückgang ist durch in 2006 vorgenommene außerplanmäßige Abschreibung auf den Goodwill von T€ 1.005 aufgrund der Standortschließung in Bremerhaven zu erklären.

Das Finanzergebnis betrug T€ 701 (Vorjahr T€ 882) und entfällt im Wesentlichen auf das Beteiligungsergebnis der ELSPED mit T€ 583 (Vorjahr T€ 853) und das Zinsergebnis T€ 118 (Vorjahr T€ 29). Gründe für die Verschlechterung des Beteiligungsergebnisses der ELSPED liegen in einem drastischen Preisverfall beim Kunden Siemens und dem Ausbleiben entsprechender Neugeschäfte. Das Zinsergebnis konnte aufgrund verbesserter Konditionen in 2007 gesteigert werden. Der Jahresüberschuss ging aufgrund der oben genannten Sachverhalte gegenüber dem Vorjahr nochmals zurück. Er betrug T€ 681 (Vorjahr T€ 998).

Die Budgetvorgaben für das Berichtsjahr konnten weitgehend erfüllt werden. Die Gesellschaft geht jedoch davon aus, dass mit der neuen Zuordnung zur Schenker AG, sowie dem geplanten Zusammenschluss mit der Schenker Hightech Logistics, sowie einer gezielten Vertriebsintegration in die globale Schenker Organisation attraktive Neugeschäfte geworben werden können.

Die Geschäftsführung geht weiterhin davon aus, dass auch in den folgenden Geschäftsjahren ein Gewinn erzielt werden kann.

Bilanzstruktur:

Bilanzstruktur in T€ 2007 2006
Anlagevermögen 13.188 50,7% 14.435 47,1%
Umlaufvermögen 12.923 48,2% 15.337 52,1%
ARAP 292 1,1% 261 0,8%
Bilanzsumme 26.403 100,0% 30.033 100,0
Eigenkapital 15.285 57,0% 15.602 50,9%
Rückstellungen 6.715 26,5% 7.171 23,3%
Verbindlichkeiten 4.403 16,5% 7.260 25,8%
PRAP 0 0,0% 0 0,0%
Bilanzsumme 26.403 100,0% 30.033 100,0%

Der Rückgang des Anlagevermögens resultiert aus der planmäßigen Abschreibung des Sachanlagevermögens und des Goodwills. Darüber hinaus wurden nur kleinere Ersatzinvestitionen durchgeführt. Die Verringerung des Umlaufvermögens begründet sich maßgeblich durch den Abbau der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen (Deutsche Bahn Cash Pooling) sowie der Forderungen gegenüber dem Kunden FSC und anderen Drittkunden.

Demgegenüber wurden Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aus der Konzernverrechnung (i.W. Schenker Deutschland AG) getilgt, was wiederum den Rückgang der Verbindlichkeiten erläutert. Der gegenüber dem Vorjahr um ca. T€ 300 geringere Jahresüberschuss von T€ 681 (Vorjahr T€ 998) führt nach Ausschüttung des Jahresüberschusses 2006 im Berichtsjahr zu einem entsprechenden Rückgang des Eigenkapitals.

Leistungsindikatoren

Das Anlagevermögen der SIL ist wie im Vorjahr zu 100% durch das langfristige Kapital und das Eigenkapital der Gesellschaft gedeckt.

Die Eigenkapitalquote betrug im Jahr 2007 57,9 % (Vorjahr 51,9 %). Die Eigenkapitalrendite belief sich auf 4,5 % (Vorjahr 6,4%) und ist weiter gesunken.

Der Rohertrag ist im Vergleich um Vorjahr um T€ 3.053 auf T€ 30.280 zurückgegangen.

Alle weiteren Informationen können Sie der beigefügten Bilanz (Anlage 1) sowie der Gewinn- und Verlustrechnung (Anlage 2) entnehmen.

Investitionen

Die Investitionen beschränkten sich auf kleinere Ersatzinvestitionen. Aufgrund des geplanten weiteren Wachstums der Gesellschaft, ist in Zukunft mit einer steigenden Investitionstätigkeit zu rechnen.

Finanzierung

Eine Fremdfinanzierung war für die SIL im Berichtsjahr nicht notwendig. Die Gesellschaft verfügte im gesamten Jahr über ausreichend Guthaben auf dem Deutsche Bahn Cash-Pool- und Tagesgeldkonto.

Mitarbeiter

Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter lag ohne Umrechnung in Vollzeit-Personen im Jahr 2007 durchschnittlich bei 361 (Vorjahr: Durchschnittlich 397).

Ziele und Strategie

Der Mehrheitsgesellschafter Schenker AG plant die derzeit noch von der Siemens AG gehaltenen 49% Geschäftsanteile in 2008 zu erwerben. Der entsprechende Kaufvertrag wurde am 16. Juni 2008 notariell beurkundet; seine rechtliche Wirksamkeit steht noch unter dem Vorbehalt der Genehmigung nach § 65 BHO, der kartellrechtlichen Freigabe sowie der Kaufpreiszahlung.

Danach sollen die europaweiten Aktivitäten der SIL mit den Logistikaktivitäten der Schenker Hightech Logistics zusammengeschlossen werden, welche ebenfalls europaweite Logistikdienstleistungen im Bereich der Hightech-Branche anbietet und aus dem Erwerb der BAX Global durch die Schenker AG im Jahre 2006 hervorgegangen ist. Ziel ist es eine leistungsstarke und wettbewerbsfähige Logistik für die Hightech Branche in Europa zu formen und den Kunden eine noch professionellere und weiter reichende Dienstleistung anzubieten.

Mit der Zusammenlegung der Aktivitäten beider Gesellschaften entsteht eine europäische Logistikgesellschaft mit ca. 100. Mio EUR Umsatz und 1.000 Mitarbeitern in 10 Ländern Europas (Belgien, Dänemark, Deutschland, Italien, Luxemburg, Niederlande, Polen, Spanien, Tschechien, Ungarn).

Ferner zählen die Sicherung der bestehenden Geschäftsbeziehungen sowie die gezielten Vertriebsintegration in die globale Schenker Organisation zur Generierung attraktiver Neugeschäfte im gesamten europäischen Umfeld zu den Zielen für 2008. Dabei beträgt das Wachstumsziel mindestens 5 % Neuumsatz.

Risiken und Chancen

Die SIL GmbH ist, wie alle Dienstleister in diesem Marktsegment, den allgemeinen Marktrisiken in der Logistik, speziell der Kontraktlogistik ausgesetzt. Die oben skizzierte neue Struktur bietet jedoch vorwiegend die Chance mehr am weiter wachsenden europäischen Logistikmarkt zu partizipieren. Die durch die Einbeziehung in die globale Schenker Organisation gestärkte Vertriebskraft sollte hier ebenfalls eine positive Weiterentwicklung stützen.

An dem Marktwachstum wird die Gesellschaft in 2008 aller Wahrscheinlichkeit aufgrund der verbesserten vertrieblichen Leistungen wieder stärker partizipieren können.

Die Risiken liegen auch in Zukunft bei den bestehenden Geschäftsbeziehungen. Preiszugeständnisse oder Veränderungen im Geschäftsvolumen ziehen in der Regel direkte Ergebnisverluste und in den meisten Fällen auch Kosten für die Restrukturierung der Standorte nach sich. Im Zuge der veränderten Strategie und der noch konsequenteren Nutzung des bereits in 2004 eingeführten Risikomanagementsystems, ist es das oberste Ziel der Gesellschaft, diese Risken weiter zu minimieren.

Darüber hinaus werden zum Bilanzstichtag und für die Zukunft keine bestandsgefährdende Risiken für die Gesellschaft gesehen.

Ausblick

Nach den zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts vorliegenden Einschätzungen der Wirtschaftsforschungsinstitute werden die konjunkturellen Rahmenbedingungen in Deutschland im Jahr 2008 weiterhin positiv sein, wenn auch im Vergleich zum Jahr 2007 leicht abgeschwächt. Die Wachstumsprognosen für die Industrieländer entsprechen den Erwartungen für die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland. Deutlich kräftiger wird das Wachstum in den Schwellenländern ausfallen. Die nachfolgenden Einschätzungen für die Konjunktur im Jahr 2008 basieren auf der Annahme einer insgesamt stabilen weltpolitischen Entwicklung.

Für Deutschland lassen die für das Jahr 2008 vorliegenden Prognosen eine Fortsetzung des Aufschwungs mit schwächerem Tempo erwarten. Das BIP wird im Jahresdurchschnitt weiter zunehmen. Wesentliche Triebkraft dabei wird der private Konsum sein. Hier wirken sich voraussichtlich nach dem schwachen Vorjahr das steigende Arbeitsvolumen, anziehende Effektivlöhne und eine wieder zunehmende Anschaffungsneigung positiv aus. Schwächer fallen hingegen die Wachstumsbeiträge in nahezu allen anderen Sektoren aus. Ausrüstungs- und Bauinvestitionen werden schwächer expandieren als im Vorjahr. Die Exporte werden weniger stark zulegen, da sich die Weltkonjunktur leicht abkühlt. Hingegen werden die Importe aufgrund einer steigenden Binnennachfrage im Konsumbereich stärker wachsen. Die Inflationsrate wird aufgrund des Basiseffekts der Mehrwertsteuererhöhung im Vorjahr 2008 auf dem Vorjahresniveau bleiben .

Im Euro-Raum wird die wirtschaftliche Expansion kräftig bleiben, sich jedoch infolge nachlassender Dynamik der Weltwirtschaft und eines starken Euros etwas verlangsamen. Im Jahr 2008 wird die Wachstumsdynamik des realen BIP voraussichtlich leicht zurückgehen.

Die Einschätzungen stehen wie immer unter den nachfolgend genannten Vorbehalten.

Zukunftsbezogene Aussagen

Dieser Lagebericht enthält Aussagen und Prognosen, die sich auf die zukünftige Entwicklung der Schenker Industrial Logistics GmbH beziehen. Diese Prognosen stellen Einschätzungen dar, die wir auf Basis aller uns zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Sollten die den Prognosen zu Grunde liegenden Annahmen nicht eintreffen oder Risiken - wie sie beispielsweise im Risikobericht genannt werden - eintreten, so können die tatsächlichen Entwicklungen und Ergebnisse von den derzeitigen Erwartungen abweichen.

Die Gesellschaft übernimmt keine Verpflichtung, die hierin enthaltenen Aussagen zu aktualisieren.

Bilanz

Aktiva

31.12.2007 31.12.2006
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen
an solchen Rechten und Werten 53.521,42 39.274,84
2. Geschäfts- oder Firmenwert 6.757.197,73 7.967.442,27
6.810.719,15 8.006.717,11
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und
Bauten einschließlich der Bauten auf
fremden Grundstücken 5.661,37 11.733,88
2. Technische Anlagen und Maschinen 26.346,61 31.656,32
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäfts-
ausstattung 827.647,81 867.432,17
859.655,79 910.822,37
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 5.516.950,00 5.516.950,00
13.187.324,94 14.434.489,48
B. Umlaufvermögen
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.079.777,28 5.789.231,59
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 7.803.552,03 8.102.123,59
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.039.838,54 1.446.287,05
12.923.167,85 15.337.642,23
C. Rechnungsabgrenzungsposten 292.521,78 260.416,94
26.403.014,57 30.032.548,65

Passiva

31.12.2007 31.12.2006
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Kapitalrücklage 14.503.877,59 14.503.877,59
III. Jahresüberschuss 680.801,97 997.816,78
15.284.679,56 15.601.694,37
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen 3.985.347,00 4.059.658,00
2. Steuerrückstellungen 94.008,99 101.462,12
3. Sonstige Rückstellungen 2.635.919,45 3.009.615,50
6.715.275,44 7.170.735,62
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 641.385,04 904.224,92
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen 3.007.662,61 5.833.854,41
3. Sonstige Verbindlichkeiten 754.011,92 522.039,33
(davon aus Steuern € 199.926,59;
Vorjahr € 428.448,53)
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit
€ 3.021,89; Vorjahr € 4.370,00)
4.403.059,57 7.260.118,66
26.403.014,57 30.032.548,65

Gewinn- und Verlustrechnung

2007 2006
1. Umsatzerlöse 33.187.296,92 36.734.802,00
2. Sonstige betriebliche Erträge 2.203.318,06 1.957.959,11
35.390.614,98 38.692.761,11
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -1.365.636,94 -1.760.455,70
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -1.541.369,56 -1.641.984,62
-2.907.006,50 -3.402.440,32
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -12.999.398,10 -14.677.012,58
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -2.756.554,21 -3.152.523,15
(davon Altersversorgung € 147.289,03;
Vorjahr € 210.840,53)
-15.755.952,31 -17.829.535,73
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände
des Anlagevermögens und Sachanlagen -1.694.193,34 -2.915.034,82
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -14.347.762,99 -13.507.505,14
685.699,84 1.038.245,10
7. Erträge aus Ergebnisabführung 583.118,27 853.379,25
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 350.675,88 223.301,96
(davon aus verbundenen Unternehmen € 350.425,88;
Vorjahr € 223.301,96)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -232.555,14 -194.612,33
(davon an verbundene Unternehmen € 231.461,27;
Vorjahr € 193.568,45)
701.239,01 882.068,88
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.386.938,85 1.920.313,98
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -706.136,88 -922.497,20
12. Jahresüberschuss 680.801,97 997.816,78

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungskosten
01.01.2007 Zugänge Abgänge Konzern-
interne
Abgänge
31.12.2007
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche
Rechte und Werte sowie
Linzenzen an solchen
Rechten und Werten 59.169,90 34.925,91 0,00 0,00 94.095,81
2. Geschäfts- oder Firmenwert 12.580.000,00 0,00 0,00 0,00 12.580.000,00
12.639.169,90 34.925,91 0,00 0,00 12.674.095,81
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücks-
gleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf
fremden Grundstücken 44.684,33 0,00 0,00 0,00 44.684,33
2. Technische Anlagen
und Maschinen 75.788,08 5.765,40 0,00 0,00 81.553,48
3. Andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung 1.955.047,15 407.671,49 51.270,75 3.919,06 2.307.528,83
2.075.519,56 413.436,89 51.270,75 3.919,06 2.433.766,64
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen
Unternehmen 5.516.950,00 0,00 0,00 0,00 5.516.950,00
Summe Anlagevermögen 20.231.639,46 448.362,80 51.270,75 3.919,06 20.624.812,45
Wertberichtigungen
01.01.2007 Zugänge Abgänge Konzern-
interne
Abgänge
31.12.2007
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche
Rechte und Werte sowie
Linzenzen an solchen
Rechten und Werten 19.895,06 20.679,33 0,00 0,00 40.574,39
2. Geschäfts- oder Firmenwert 4.612.557,73 1.210.244,54 0,00 0,00 5.822.802,27
4.632.452,79 1.230.923,87 0,00 0,00 5.863.376,66
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücks-
gleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf
fremden Grundstücken 32.950,45 6.072,51 0,00 0,00 39.022,96
2. Technische Anlagen
und Maschinen 44.131,76 11.075,11 0,00 0,00 55.206,87
3. Andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung 1.087.614,98 446.121,85 49.936,75 3.919,06 1.479.881,02
1.164.697,19 463.269,47 49.936,75 3.919,06 1.574.110,85
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen
Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 5.797.149,98 1.694.193,34 49.936,75 3.919,06 7.437.487,51
Buchwerte
31.12.2007 31.12.2006
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche
Rechte und Werte sowie
Linzenzen an solchen
Rechten und Werten 53.521,42 39.274,84
2. Geschäfts- oder Firmenwert 6.757.197,73 7.967.442,27
6.810.719,15 8.006.717,11
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücks-
gleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf
fremden Grundstücken 5.661,37 11.733,88
2. Technische Anlagen
und Maschinen 26.346,61 31.656,32
3. Andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung 827.647,81 867.432,17
859.655,79 910.822,37
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen
Unternehmen 5.516.950,00 5.516.950,00
Summe Anlagevermögen 13.187.324,94 14.434.489,48

Anhang

Der Jahresabschluss der Schenker Industrial Logistics GmbH ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) aufgestellt. Vorjahresbeträge wurden vergleichbar gestellt.

(1) Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagegegenstände, mit Ausnahme geringwertiger Software, sind mit ihren Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen angesetzt. Erworbene, im Einzelfall geringwertige Software wird im Anschaffungsjahr vollständig als Aufwand verrechnet.

Das Sachanlagevermögen ist mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet.

Außerplanmäßige Abschreibungen auf niedrigere beizulegende Werte werden gegebenenfalls vorgenommen.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern linear. Die Abschreibungen werden grundsätzlich entsprechend den steuerlichen Abschreibungstabellen ermittelt und erfolgen "pro rata temporis". Die Nutzungsdauern der wesentlichen Gruppen sind folgender Tabelle zu entnehmen:

Jahre
EDV-Programme, Sonstige Rechte 3-10
Geschäfts-, Betriebs- und andere Bauten 2-33
Maschinen und maschinelle Anlagen 2-15
Sonstige technische Anlagen, Maschinen und Fahrzeuge 2-15
Betriebs- und Geschäftsausstattung 2-15

Geringwertige Anlagegegenstände im Einzelwert bis 410 € werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und im Folgejahr als Abgang ausgewiesen.

Finanzanlagen sind mit Anschaffungskosten, gegebenenfalls unter Vornahme außerplanmäßiger Abschreibungen, ausgewiesen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennbetrag angesetzt, soweit nicht in Einzelfällen ein niedrigerer Wertansatz geboten ist. Erkennbaren Risiken wird durch Einzel- bzw. pauschalierten Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Pauschalwertberichtigungen werden in Höhe von 1% des Nettoforderungsbetrages gebildet.

Pensionsrückstellungen werden mit dem Teilwert gemäß § 6 a EStG passiviert. Im Jahresabschluss sind die Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zu Grunde gelegt. Die Höhe der Rückstellungen wird nach versicherungsmathematischen Methoden mit einem Rechnungszinssatz von unverändert 6% p.a. ermittelt.

Analog der Pensionsrückstellungen werden weitere personalbezogene Rückstellungen nach versicherungsmathematischen Grundsätzen gemäß den Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck gebildet. Die zu verwendenden Rechnungszinssätze betragen 6% p.a. für Vorruhestands- und Sterbegeldrückstellungen und 5,5% p.a. für Altersteilzeit- und Jubiläumsrückstellungen.

Alle anderen Rückstellungen sind in Höhe des Betrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Rückstellungen tragen allen erkennbaren bilanzierungspflichtigen Risiken Rechnung. Die sonstigen Rückstellungen werden auf Vollkostenbasis ermittelt. Risiken für nicht abgeschlossene Schadensfälle und Prozesse werden grundsätzlich erst ab einer Eintrittswahrscheinlichkeit von 50% erfasst.

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag ausgewiesen.

Forderungen und Verbindlichkeiten aus Leistungsbeziehungen in fremder Währung werden zum Euro-Referenzkurs bzw. zum amtlichen Mittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Forderungen und Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen und Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, werden bei Bestehen einer Aufrechnungslage im Sinne des § 387 BGB - miteinander saldiert. Forderungen und Verbindlichkeiten gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht betreffen Beteiligungsunternehmen der DB AG.

Abweichend von der in § 275 Abs. 2 HGB vorgeschriebenen Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung werden die sonstigen Steuern nicht unter dem hierfür vorgesehenen Posten Nr. 19 erfasst, da es sich hierbei um Kostensteuern handelt. Diese werden unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen.

Erläuterungen zur Bilanz

(2) Anlagevermögen

Unter den immateriellen Vermögensgegenständen wird der Firmenwert mit T€ 6.757 (im Vorjahr: T€ 7.967) aus den eingebrachten Logistikstandorten der Schenker Deutschland AG und der Siemens AG ausgewiesen. Dieser ist vermindert um die planmäßige lineare Abschreibung pro rata temporis über eine voraussichtliche Nutzungsdauer von zehn bzw. neun Jahren.

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in Anlage I zum Anhang dargestellt.

(3) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

in T€ 2007 davon
Rest-
laufzeit
mehr als
1 Jahr
2006
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.080 0 5.789
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 7.803 0 8.102
Sonstige Vermögensgegenstände 1.040 0 1.446
Insgesamt 12.923 0 15.337

Die Wertberichtigungen auf Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände belaufen sich auf T€ 322 (im Vorjahr: T€ 65).

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen mit T€ 7.452 (im Vorjahr T€ 5.284) Forderungen aus Finanzierung. Davon entfallen auf Forderungen aus Cash-Pooling gegen die DB AG T€ 6.869 (im Vorjahr T€ 5.284). Sie beinhalten darüber hinaus Forderungen gegen verbundene Unternehmen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 351 (im Vorjahr: T€ 2.818).

(4) Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Die Aktiven Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von T€ 293 (im Vorjahr: T€ 261) betreffen Vorauszahlungen an die Transfergesellschaft B + T GmbH, Minden, aufgrund der Schließung des Standortes Paderborn.

(5) Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital der Schenker Industrial Logistics GmbH beträgt 100 T€. Die Anteile werden von der Schenker Deutschland AG, Frankfurt, stets in Vertretung der Schenker AG, Essen (51 %) und der Siemens AG, München (49 %) gehalten.

(6) Kapitalrücklagen

Die Kapitalrücklagen in Höhe von T€ 14.504 bestehen unverändert zum Vorjahr.

Die Gesellschaft weist, wie im Vorjahr, keine Gewinnrücklagen aus.

(7) Gewinnrücklagen

Die Gesellschaft weist, wie im Vorjahr, keine Gewinnrücklagen aus.

(8) Rückstellungen

In T€ 2007 2006
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 3.985 4.060
Steuerrückstellungen 94 101
Sonstige Rückstellungen 2.636 3.010
Insgesamt 6.715 7.171

Den Rückstellungen für Pensionen wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr 121 T€ zugeführt (im Vorjahr: T€ 175). Die Auflösung für Pensionen betrug T€ 109 (im Vorjahr: T€ 3).

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

in T€ 2007 2006
Verpflichtungen im Personalbereich 1.713 2.066
Ausstehende Eingangsrechnungen 345 513
Provisionsabgrenzungen zu Verkehrseinnahmen 291 371
Garantie/Gewährleistungsrückstellung 23 10
Übrige Risiken 264 50
Insgesamt 2.636 3.010

Die Verpflichtungen im Personalbereich betreffen vor allem Vorruhestandsverpflichtungen T€ 478 (im Vorjahr: T€ 693), Tantiemeverpflichtungen T€ 206 (im Vorjahr: T€ 467), Urlaubsansprüche T€ 222 (im Vorjahr: T€ 275) und Jubiläumsrückstellungen T€ 206 (im Vorjahr: T€ 205 ).

Die übrigen Risiken fassen alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten zusammen.

(9) Verbindlichkeiten

in T€ 2007 davon mit Restlaufzeit 2006
bis
1 Jahr
1 bis
5 Jahre
über
5 Jahre
Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen
641,00 904,00
Verbindlichkeiten gegenüber
verbundenen Unternehmen
3.008,00 1.000,00 500,00 5.834,00
Sonstige Verbindlichkeiten 754,00 522,00
davon aus Steuern (200,00) (428,00)
davon im Rahmen der sozialen
Sicherheit
(3,00) (4,00)
Insgesamt 4.403,00 1.000,00 500,00 7.260,00
davon zinspflichtig (1.500,00) (2.500,00)

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen betreffen Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von T€ 1.500 (im Vorjahr: T€ 2.500) und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 1.508 (im Vorjahr: T€ 3.334).

(10) Sonstige finanzielle Verpflichtungen

in T€ 2007 2006
Verpflichtungen aus Miet-, Leasing- und
anderen Drittschuldverhältnissen
5.514 6.701
- davon gegenüber verbundenen Unternehmen ( ) ( )
Insgesamt 5.514 6.701

Die Verpflichtungen aus Miet-, Leasing- und anderen Drittschuldverhältnissen werden mit dem Nominalwert ausgewiesen. Insgesamt wurden im Geschäftsjahr 2007 Leasingraten in Höhe von T€ 6.277 (im Vorjahr: T€ 5.396) gezahlt.

Die zukünftigen Verpflichtungen aus Miet-, Leasing- und anderen Drittschuldverhältnissen werden wie folgt fällig:

In T€ 2007 2006
Fälligkeiten:
fällig bis 1 Jahr 5.355 5.506
fällig 1 bis 5 Jahre 159 1.195
fällig über 5 Jahre 0 0
Insgesamt 5.514 6.701

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

(13) Umsatzerlöse

In T€ 2007 2006
Warehouse-/Inhouselogistik 16.384 21.717
Servicelogistik 14.127 12.392
Orderlogistik 2.351 2.170
Archivlogistik 325 456
Insgesamt 33.187 36.735

Die Umsatzerlöse werden im Wesentlichen im Inland erzielt.

Die Umsatzerlöse 2007 in Höhe von 33.187 T€ (Vorjahr 36.735 T€) werden durch Logistikdienstleistungen, insbesondere auf dem Gebiet der Lagerbewirtschaftung und Lagerhaltung, vorwiegend in den Bereichen Ersatzteillogistik, Mikrologistik (Produktionslogistik) und Media-Logistik Accessories, und zwar schwerpunktmäßig für die Branchen Elektrotechnik, Maschinen-/Anlagenbau, Halbleiter-, Luft- und Raumfahrttechnik sowie High-Tech-Industrie erzielt.

(14) Sonstige betriebliche Erträge

in T€ 2007 2006
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 868 1.367
Weiterbelastete Abfindungen 528 0
Weiterberechnete Personal- und Betriebskosten 551 340
Entschädigungen und Versicherungsleistungen 71 25
Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 3 23
Übrige sonstige betriebliche Erträge 183 203
Insgesamt 2.204 1.958

(15) Materialaufwand

in T€ 2007 2006
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe
und für bezogene Waren
1.366 1.760
Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.541 1.642
Insgesamt 2.907 3.402

(16) Personalaufwand

In T€ 2007 2006
Löhne und Gehälter 12.999 14.677
Soziale Abgaben und Aufwendungen
für Altersversorgung
2.757 3.153
- davon für Altersversorgung (147) (211)
Insgesamt 15.756 17.830

(17) Sonstige betriebliche Aufwendungen

in T€ 2007 2006
Mieten und Pachten 6.277 5.396
Beratung und sonstige Leistungen Dritter 3.780 4.883
Versicherungen 614 520
Instandhaltungsaufwand 370 389
Reise- und Repräsentationskosten 343 365
Aufwendungen aus der Bildung von Wertberichtigungen
auf Forderungen und der Ausbuchung von Forderungen
267 14
Aus- und Weiterbildung sowie sonstige Personalaufwendungen 171 177
Drucksachen und Büromaterial 80 85
Verluste aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 0 3
Übrige sonstige betriebliche Aufwendungen 2.446 1.675
Insgesamt 14.348 13.507
davon periodenfremd 267 1.073

In den übrigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind mit 1.768 T€ (im Vorjahr 1.305 T€) konzerninterne Aufwendungen für DV-Aufwand, Mietumlagen und Kommunikationskosten etc. enthalten.

(18) Beteiligungsergebnis

In T€ 2007 2006
Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 583 853
Insgesamt 583 853

(19) Zinsergebnis

In T€ 2007 2006
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 351 223
- davon aus verbundenen Unternehmen (350) (223)
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 233 194
- davon an verbundene Unternehmen (231) (194)
Insgesamt 118 29

(20) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

In T€ 2007 2006
Körperschaftsteuer 368 490
- davon aus Vorjahren (5) (18)
Gewerbeertragsteuer 318 405
- davon aus Vorjahren (2) (0)
Solidaritätszuschlag 20 27
Insgesamt 706 922

Sonstige Angaben

(21) Konzernzugehörigkeit

Die Schenker Industrial Logistics GmbH ist ein Tochterunternehmen der Schenker Deutschland AG, Frankfurt, stets in Vertretung der Schenker AG, Essen, und wird in den Konzernabschluss der Deutsche Bahn AG, Berlin, einbezogen, der gem. § 315 a HGB entsprechend den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315 a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften erstellt wird.

Entsprechend der Befreiungsregelungen des § 291 HGB wurde kein Teilkonzernabschluss erstellt.

Die vom deutschen Handelsrecht abweichenden Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden im Konzernabschluss der DB AG wirken sich im Wesentlichen bei der Bilanzierung der Pensionsrückstellungen, den Leasingverhältnissen und den Impairmenttests aus. Der Konzernabschluss der DB AG wird beim elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht.

(22) Anteile an verbundenen Unternehmen

Die Gesellschaft hält ausschließlich die 100 %-ige Beteiligung an der ELSPED Speditions-Gesellschaft mbH, Hamburg (im Folgenden: Elsped), die ein Eigenkapital zum 31. Dezember 2007 in Höhe von T€ 582 (im Vorjahr: T€ 582) und einen Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2007 vor Gewinnabführung von T€ 583 (im Vorjahr: T€ 853) aufweist.

(23) Beschäftigte

2007 2006
umgerechnet in Vollzeitbeschäftigte im Jahres-
durchschnitt
am Jahres-
ende
im Jahres-
durchschnitt
am Jahres-
ende
Arbeitnehmer 339 339 368 392
Auszubildende 0 1 0 0
Insgesamt 339 340 368 392

Die Zahl der Mitarbeiter wird innerhalb des DB Konzerns zur besseren Vergleichbarkeit in Vollzeit-Personen ausgewiesen. Teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter werden demnach entsprechend ihrem Anteil an der tariflichen Jahresarbeitszeit in Vollzeitkräfte umgerechnet.

(24) Mitglieder und Gesamtbezüge der Geschäftsführung und des Aufsichtsrats/Beirats

Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr 2007 an:

 

Axel Frings, Finning

 

Detlef Kurzbuch, Bensheim Auerbach

Als Beirat waren bestellt:

Vorsitzender des Beirats:

 

Dr. Bernd-Rüdiger Pahnke, Mönchhagen

 

Vorstand der Schenker Deutschland AG

Stellvertretender Vorsitzender des Beirats:

 

Rudolf Verges, Schwalbach am Taunus

 

Vice President Business Partner Management

 

Michael Korn, Großostheim
Stellvertr. Vorstandsvorsitzender der Schenker Deutschland AG

 

Dr. Detlef Trefzger, Düsseldorf
Vorstand Schenker AG

 

Klaus Schlichting, München
Executive Vice President Global Shared Services Procurement & Logistics

 

Peter Kastenmeier, Puchheim
Teamleiter CF R 61 der Siemens AG

Gesamtbezüge:

Von der Angabe der Geschäftsführerbezüge ist unter Berufung auf § 286 Abs. 4 HGB abgesehen worden.

in T€ 2007 2006
Gesamtbezüge des Aufsichtsrats/Beirats 16 24

(25) Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag werden im Lagebericht erläutert.

(26) Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag

Mit der Elsped besteht seit 2004 ein Gewinnabführungsvertrag.

 

München, 21. Juli 2007

Schenker Industrial Logistics GmbH

Die Geschäftsführung

Axel Frings

Detlef Kurzbuch

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Schenker Industrial Logistics GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Berlin, den 21. Juli 2008

PricewaterhouseCoopers
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Thomas Kieper, Wirtschaftsprüferin

ppa. Lydia Willmes, Wirtschaftsprüferin

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

41 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.