Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 35794
Eingetragen
24.3.1986
Branche
BeteiligungsgesellschaftenTätigkeiten von WerbeagenturenManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Gegenstand
(1) Gegenstand des Unternehmens sind Geschäfte jeder Art im Bereich der Werbewirtschaft, insbesondere auf dem Gebiet der Werbemittlung sowie der Marktforschung, der Personal- und EDV-Beratung. Die Gesellschaft kann auch Beteiligungen an Unternehmen erwerben, halten und verwalten, die auf dem gleichen Gebiet oder auf ähnlichen Gebieten tätig sind.

Historie

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Management

NameRolle
Jan Wilczewski
seit 12.2.2025
Geschäftsführer
Bastian Schwärmer
seit 23.4.2019
Geschäftsführer
Michaela Mamczinski
seit 28.6.2013
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
The Interpublic Group of Companies, Inc.USA
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Mediabrands GmbH
Germany
52.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Initiative Media GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2009

Lagebericht

1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Die Initiative Media GmbH ist eine Mediaagentur, die im Rahmen der weltweit operierenden IPG-Interpublic Group of Companies Gruppe, New York, insbesondere auf dem Gebiet der Werbemittlung, der Mediaplanung, des Mediaeinkaufs und der Mediaabwicklung tätig ist. Die durch die Finanzkrise 2008/2009 verursachte rückläufige konjunkturelle gesamtwirtschaftliche Entwicklung wirkte sich auch in 2009 negativ auf die Werbeaufwendungen der bestehenden Kunden der Initiative Media GmbH aus. Die Werbeausgaben im Gesamtmarkt entwickelten sich auf Netto-Basis ebenfalls rückläufig.

2. Ertragslage

Trotz einiger Kundengewinne in 2009 musste aufgrund gleichzeitiger Kundenverluste sowie des anhaltenden konjunkturell verursachten Rückgangs der Schaltvolumina der Bestandskunden ein Rückgang der Umsatzerlöse um 40,6 Mio. EUR verzeichnet werden. Trotz des Umsatzrückgangs verminderte sich das Rohergebnis (bereinigt um die periodenfremden Erträgen) nur gering.

Die Aufwendungen für Personal verminderten sich um 1,8 Mio. EUR im Wesentlichen aufgrund von Personalreduzierungsmaßnahmen.

Die Abschreibungen auf Sachanlagen erhöhten sich um 0,03 Mio. EUR.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verminderten sich gegenüber dem Vorjahr um 0,8 Mio. EUR aufgrund geringerer Konzernkostenumlagen.

Das Netto-Zinsergebnis aus Zinsen und ähnlichen Erträgen erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr leicht um 0,1 Mio. EUR.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit verminderte sich leicht um insgesamt 0,408 Mio. EUR auf 1,604 Mio. EUR, welches aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages an die Initiative Group GmbH abgeführt wurde.

3. Vermögens- und Finanzlage

Zum 31. Dezember 2009 ist die Vermögenslage unserer Gesellschaft wie im Vorjahr durch hohe Investitionen im kurzfristig verfügbaren Umlaufvermögen und kurzfristiges Fremdkapital gekennzeichnet. Die Bilanzsumme ist um EUR 1,1 Mio. gestiegen, was einerseits auf der Aktivseite im Wesentlichen auf das erhöhte Guthaben bei Kreditinstituten zurückzuführen ist, die sich aufgrund der Führung des Cashpools ergeben. Andererseits vermindern sich die sonstigen Vermögensgegenstände und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen aufgrund des Rückgangs der Schaltvolumina. Gleichzeitig haben sich auf der Passivseite die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Verbindlichkeiten erhöht. Die erhaltenen Anzahlungen sind aufgrund der rückläufigen Umsätze leicht zurückgegangen.

4. Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag

Seit 1. Januar 2005 besteht mit der Initiative Group GmbH, Hamburg, als herrschendem Unternehmen ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag.

5. Personalbereich

Frau Marianne Dölz wurde im Juni 2009 als Geschäftsführerin abberufen. Ferner wurden Herr Mathias Rump und Frau Katrin Werling im Geschäftsjahr 2009 abberufen. Herr Thorsten Schulz wurde am 7. September 2009 in die Geschäftsführung berufen. Herr Volker Helm übernahm den Vorsitz der Geschäftsführung mit Wirkung zum 20. April 2010. Die Mitarbeiterzahl betrug im Jahresdurchschnitt 96,0 (Vorjahr: 118,25) und hat sich reduziert.

6. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Als Dienstleistungsunternehmen operiert die Gesellschaft ohne langfristig gebundenes Vermögen bzw. Schulden. Zusätzlich profitiert sie als Teil der IPG-Gruppe von deren finanzieller und administrativer Kompetenz. Deshalb gibt es nur branchentypische Risiken hinsichtlich der zukünftigen Entwicklung, die im Rahmen der vorhandenen Planungs- und Controllingsysteme berücksichtigt werden. Dazu gehören Abhängigkeit von den Schaltvolumina der Kunden sowie Haftungsrisiko für die Mediaschaltungen sowie mögliche rechtliche Auseinandersetzungen mit Vermarktern. Darüber hinausgehende bestandsgefährdende bzw. wesentliche Risiken sind nicht ersichtlich.

Aus der weiteren Fragmentierung der Kommunikationskanäle und der fortschreitenden Digitalisierung und Echtzeit Kommunikation können sich zusätzliche Chancen für eine positive Geschäftsentwicklung ergeben.

7. Voraussichtliche Entwicklung

Die Geschäftsführung geht für das Jahr 2010 aufgrund der durch die Finanzkrise verursachten anhaltenden konjunkturellen Schwäche von einem geringeren Rohergebnis aus, hinsichtlich des Ergebnisses der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit geht die Geschäftsführung für 2010 von einem zumindest leicht reduzierten Ergebnis aus.

Die Geschäftsführung möchte an dieser Stelle allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für Einsatz und Engagement im Geschäftsjahr 2009 danken.

 

Hamburg, 22. Juni 2010

Die Geschäftsführer

Volker Helm

Mathias Glatter

Dirk Schröder

Thorsten Schulz

Bilanz

Aktiva

  31.12.2009
31.12.2008
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. EDV-Software 157.033,00 276.826,00
II. Sachanlangen    
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 164.073,00 259.359,00
  321.106,00 536.185,00
B. Umlaufvermögen    
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.593.736,34 5.505.253,26
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 5.110.470,00 3.113.438,57
(davon aus Lieferungen und Leistungen € 5.110.470,00 ; Vorjahr € 3.113.438,57)    
3. Sonstige Vermögensgegenstände 14.430.241,04 20.452.724,38
(davon mit einer Restlaufzeit von größer fünf Jahren € 405.164,94; Vorjahr: € 388.102,62)    
  22.134.447,38 29.071.416,21
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 19.802.503,60 11.599.033,13
  41.936.950,98 40.670.449,34
  42.258.056,98 41.206.634,34

Passiva

   
  31.12.2009
31.12.2008
A. Eigenkapital    
I. Stammkapital 52.000,00 52.000,00
B. Rückstellungen    
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 480.516,00 461.277,00
2. Sonstige Rückstellungen 3.053.631,77 3.580.929,81
  3.534.147,77 4.042.206,81
C. Verbindlichkeiten    
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 13.427.116,90 14.564.259,78
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 7.711.596,57 7.515.542,81
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 13.084.059,26 12.477.513,22
(davon gegenüber Gesellschaftern € 11.654.844,51 ; Vorjahr € 9.760.465,25 )    
(davon aus Lieferungen und Leistungen € 139.127,14 ; Vorjahr € 1.523.444,27)    
4. Sonstige Verbindlichkeiten 4.449.136,48 2.555.111,72
(davon aus Steuern € 104.798,43; Vorjahr € 346.359,01)    
  38.671.909,21 37.112.427,53
  42.258.056,98 41.206.634,34

Gewinn- und Verlustrechnung

  2009
2008
1. Umsatzerlöse 131.190.573,13 171.744.578,53
2. Sonstige betriebliche Erträge 2.160.734,33 2.841.178,36
3. Materialaufwand    
a) Aufwendungen für bezogene Leistungen 120.940.872,61 159.079.576,03
4. Personalaufwand    
a) Gehälter 6.177.869,84 7.861.519,24
b) Soziale Abgaben 1.274.737,63 1.427.670,44
davon für Altersversorgung € 268.679,85; Vorjahr € 303.269,95)    
  7.452.607,47 9.289.189,68
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 280.652,30 246.964,86
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.374.182,57 4.177.869,94
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 303.546,13 245.597,21
(davon aus verbundene Unternehmen € 53.210,00; Vorjahr € 197.084,34 )    
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2.098,42 25.563,75
(davon an verbundene Unternehmen € 1.849,49; Vorjahr € 25.563,75)    
9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.604.440,22 2.012.189,84
10. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinne 1.604.440,22 2.012.189,84
11. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang

1. Allgemeine Angaben, Bilanzierung und Bewertung, Währungsumrechnung

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2009 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs gemäß §§ 242 ff und §§ 264 ff HGB aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewandt.

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen, bewertet. Geringfügige Wirtschaftsgüter werden im Jahr der Anschaffung und in den folgenden 4 Jahren mit jeweils 20% abgeschrieben.

Die Forderungen, Sonstigen Vermögensgegenstände und flüssige Mittel werden zu Nennwerten bilanziert. Erkennbare Einzelrisiken sowie das allgemeine Kreditrisiko wurden durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt.

Fremdwährungsforderungen werden mit dem Kurs am Buchungstag oder dem niedrigeren Kurs am Bilanzstichtag, Fremdwährungsverbindlichkeiten mit dem Kurs am Buchungstag oder dem höheren Kurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Pensionsverpflichtungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen auf Basis eines Zinsfußes von 6% und unter Verwendung der Richttafeln 2005G in Übereinstimmung mit § 6a EStG ermittelt. Die Rückstellungen für Versorgungszusagen aus Entgeltumwandlung wurden unter Zugrundelegung eines Rechnungszinsfußes von 3,5% p.a. für die Zwecke der Handelsbilanz und von 6 % p.a. für die Zwecke der Steuerbilanz berechnet.

Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbare Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Die Höhe der Rückstellungen entspricht vernünftiger kaufmännischer Beurteilung.

Verbindlichkeiten wurden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

2. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

2.1. Anlagevermögen

Immaterielle Vermögensgegenstände

Die immateriellen Vermögensgegenstände umfassen ausschließlich Softwareprogramme und -lizenzen. Die Software wird über drei bzw. fünf Jahre linear abgeschrieben.

Sachanlagen

Einbauten in fremde Gebäude und Betriebs- und Geschäftsausstattung werden über die betriebsübliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Für Geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) wird, wenn deren Anschaffungskosten mehr als € 150 bis € 1.000 betragen, im Jahr der Anschaffung ein Sammelposten gebildet. Dieser wird im Jahr der Bildung und in den folgenden 4 Jahren mit je 20% abgeschrieben. Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2009 ist dem beigefügten Anlagespiegel zu entnehmen.

2.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren im Wesentlichen aus der Leistungsverrechnung und aus der internationalen Betreuung unserer Kunden in Zusammenarbeit mit verbundenen ausländischen Gesellschaften.

Alle Forderungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Dem allgemeinen Kreditrisiko ist durch eine pauschalierte Einzelwertberichtigung in Höhe von € 14.386 auf Forderungen ausreichend Rechnung getragen.

Die Sonstigen Vermögensgegenstände resultieren vor allem aus noch nicht abgerechneten Vermittlungsleistungen.

2.5. Sonstige Rückstellungen

Die Sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Beträge für Erlösbeteiligungen und schmälerungen, Honorar- und Skontorückvergütungen, Personal (Altersteilzeit, Jubiläumszuwendungen, ausstehende Urlaubsansprüche, Berufsgenossenschaft und ähnliche), Renovierung und ausstehende Rechnungen.

2.6 Verbindlichkeiten

Alle Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Unter den Erhaltenen Anzahlungen sind Kundenanzahlungen für Media-Schaltungen sowie Abschlagszahlungen im Rahmen von Agenturverträgen ausgewiesen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen im Wesentlichen die Ergebnisabführung an die Gesellschafterin, Posten aus der Leistungsverrechnung zwischen verbundenen Gesellschaften sowie Verbindlichkeiten aus dem Cash Pooling mit der Obergesellschaft Lintas GmbH Hamburg, vormals Lowe Communications Group GmbH, Hamburg ("Lintas GmbH"). Mit Lintas GmbH als Obergesellschaft, bestanden im Geschäftsjahr Liquiditätsausgleichsvereinbarung für Konten der Initiative bei der Deutschen Bank , bei der Commerzbank, bei der Dresdner Bank sowie der HSBC Trinkhaus & Burkhardt AG, Düsseldorf. Seit Oktober 2008 ist unsere Gesellschaft als Cashpool-Führer tätig und verwaltet die finanziellen Mittel selbst.

Bei den Sonstigen Verbindlichkeiten handelt es sich überwiegend um kreditorische Debitoren, Gutschriften aus noch abzurechnenden Vermittlungsleistungen sowie Verbindlichkeiten aus noch zu erbringenden Leistungen.

2.7 Eigenkapital / Ergebnisabführungsvertrag / Organschaft

Das Stammkapital unserer Gesellschaft betrug € 52.000 und wird unverändert von der Initiative Group GmbH gehalten.

Mit der Initiative Group GmbH, Hamburg als herrschendem Unternehmen ist am 3. November/ 4. November 2004 ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit Wirkung ab 1. Januar 2005 geschlossen worden. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von T€ 1.604 wurde an die Initiative Group GmbH abgeführt.

Mit der Lintas GmbH, als Obergesellschaft, besteht eine körperschaft-, gewerbe- und umsatzsteuerliche Organschaft. Die Gesellschaft ist als Organgesellschaft hinsichtlich dieser Steuern nicht selbständig steuerpflichtig.

3. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Pensionsrückstellungen für die Mitarbeiter der Gesellschaft, die einen Anspruch nach der Gesamtversorgungsregelung gemäß einer Betriebsvereinbarung aus dem Jahre 1982 besitzen, sind bei der Lintas GmbH, vormals Lowe, als Obergesellschaft gebildet. Die Zuführung zur Rückstellung und die Zahlungen an die Pensionäre der Gesellschaft werden jährlich von der Lintas GmbH an die IM weiterbelastet. Für das Geschäftsjahr 2009 beliefen sich die Pensionsaufwendungen auf T€ 195 (Vorjahr T€ 291). Zur Absicherung der Zahlungsansprüche der Mitarbeiter hat die Gesellschaft einen Schuldbeitritt gegenüber Lintas GmbH und IPG erklärt. Die maximale Haftung der IM aus diesem Schuldbeitritt zum 31. Dezember 2009 besteht in Höhe der bei Lintas GmbH gebildeten Pensionsrückstellung von T€ 3.833.

Als sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen zukünftige Mietzahlungen für Büroräume inklusive Nebenkosten mit einem Jahresvolumen von T€ 648. Durch eine weitere Nachtragsvereinbarung wurde das Mietverhältnis bis zum 30. Juni 2014 fest abgeschlossen. Der Gesellschaft wurde eine mietzinsfreie Zeit von neun Monaten gewährt, die auf den Zeitraum bis Juli 2013 aufgeteilt wurde. Desweiteren bestehen Verpflichtungen aus Leasingverträgen für Firmenfahrzeuge in Höhe von p.a. T€ 53 sowie für Büroausstattung in Höhe von T€ 55 jeweils mit einer durchschnittlichen Vertragslaufzeit von etwa 3 Jahren. Daneben bestehen finanzielle Verpflichtungen aus sonstigen Wartungs- und Dienstleistungsverträgen von T€ 278.

4. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse / Materialaufwand

Die Umsätze und Materialaufwand betreffen Mediaumsätze und Mediaaufwendungen. Umsatzerlöse mit verbundenen Unternehmen betrugen in 2009 T€ 2.657. Die Umsätze in Höhe von T€ 131.191 enthalten T€ 1.029 periodenfremde Honorare.

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus weiterbelasteten Kosten an verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 1.636 enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassen vor allem Dienstleistungskosten von verbundenen Unternehmen, Erlöserstattungen, Miet- und Leasing-Aufwendungen inkl. Nebenkosten, Reisekosten, Rechts- und Beratungskosten, Reparaturen und Wartung, Porti und Telefonkosten, EDV-Kosten und Betriebsversicherungen. Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten T€ 48 periodenfremde Kosten. Für die Abschlussprüfung wurde in 2009 insgesamt ein Betrag von T€ 108 aufgewendet und T€ 20 zurückgestellt. Weitere Leistungen sind durch die Prüfungsgesellschaft nicht erbracht worden.

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge bzw. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Hierunter werden hauptsächlich Zinsen aus internen Verrechnungskonten hauptsächlich mit der Lintas GmbH ausgewiesen.

5. Anzahl der Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 96,0 Mitarbeiter (ausschließlich Angestellte) (Vorjahr 118,25 Mitarbeiter).

6. Angaben zum Mutterunternehmen

Gesellschafterin der Initiative Media GmbH war bis zum 31. Dezember 2002 die Lintas GmbH. Seit dem 1. Januar 2003 ist die Alleingesellschafterin die Initiative Group GmbH, Hamburg, die auch gleichzeitig Mutterunternehm für den kleinsten Kreis der Unternehmen darstellt. Die genannten Gesellschaften werden in den Konzernabschluss der The Interpublic Group of Companies, Inc. (Mutterunternehmen für den größten und kleinsten Kreis der Unternehmen) einbezogen. Der Konzernjahresabschluss wird auf der Website des Konzerns www.interpublic.com veröffentlicht.

7. Angaben zu den Geschäftsführern

Die Gesamtbezüge der Geschäftsführer im Berichtsjahr beliefen sich auf T€ 840. Im Berichtsjahr waren Geschäftsführer

Marianne Dölz Vorsitzende (bis 30.09.2009)

Mathias Glatter Kundenberatung

Volker Helm Vorsitzender (ab 20.04.2010)

Mathias Rump Kundenberatung (vom 28.11.2007 bis 30.04.2009)

Dirk Schröder Geschäftsführer Finanzen

Thorsten Schulz Kundenberatung (ab 07.09.2009)

Katrin Werling Kundenberatung (bis 30.06.2009)

 

Hamburg, den 22. Juni 2010

Die Geschäftsführer

Volker Helm

Mathias Glatter

Thorsten Schulz

Dirk Schröder

Entwicklung des Anlagevermögens 2009

  Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
  01.01.2009
Zugänge
Abgänge
31.12.2009
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. EDV-Software 941.910,99 99.953,73 119.316,00 922.548,72
II. Sachanlagen        
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.833.911,05 49.491,57 53.998,10 1.829.404,52
  2.775.822,04 149.445,30 173.314,10 2.751.953,24
  Abschreibungen
  01.01.2009
Zugänge
Abgänge
31.12.2009
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. EDV-Software 665.084,99 136.225,73 35.795,00 765.515,72
II. Sachanlagen        
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.574.552,05 144.426,57 53.647,10 1.665.331,52
  2.239.637,04 280.652,30 89.442,10 2.430.847,24
  Restbuchwerte
  31.12.2009
31.12.2008
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. EDV-Software 157.033,00 276.826,00
II. Sachanlagen    
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 164.073,00 259.359,00
  321.106,00 536.185,00

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Initiative Media GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lageberichtüberwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Hamburg, den 26. Juli 2010

PricewaterhouseCoopers
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Morag McLean, Wirtschaftsprüfer

ppa. Marko Schipper, Wirtschaftsprüfer

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