GENUPORT Trade AktiengesellschaftLiquidiert

Gutenbergring 60, 22848 Norderstedt, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Kiel HRB 3728 NO
Eingetragen
17.12.2004
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wein, Sekt und SpirituosenGroßhandel mit GetränkenGroßhandel mit Getreide, Rohtabak, Saatgut und Futtermitteln
Gegenstand
Import und Export und der Vertrieb von Waren aller Art, insbesondere von Nahrungs- und Genussmitteln in Mittel-, West- und Osteuropa. Ebenso ist Gegenstand des Unternehmens, im Zusammenhang mit dem Handel von Waren stehende Dienstleistungen zu erbringen.

Historie

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Management

NameRolle
Carsten Kriete
seit 9.9.2013
Prokura
Prokura
Vorstandsmitglied

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Uwe Johann Ludwig Lebens
Norderstedt
1.162.800 €
94.41%
K********* M********** L*****
68.800 €
5.59%

Konzern- und Jahresabschlüsse

GENUPORT Trade Aktiengesellschaft

Norderstedt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014

Lagebericht des Vorstandes zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2014

der Genuport Trade AG

1. Darstellung des Geschäftes und der Rahmenbedingungen

Die Inlandsnachfrage nach Süßwaren ist insgesamt stabil. Die Genuport Vertriebs- und Marketingdienstleistungen konnte Genuport in 2014 erfolgreich durchsetzen.

Die Verbraucher in Deutschland können sich wie schon die Jahre zuvor über die günstigsten Süßwarenpreise in ganz Europa freuen. In keinem europäischen Land kann man Süßwaren so preiswert einkaufen wie in Deutschland. Das Marktforschungsinstitut Nielsen hat im Herbst 2014 im Auftrag von SWEETS GLOBAL NETWORK in 20 europäischen Ländern die Preise für einen identischen Süßwarenkorb erhoben. Während die Konsumenten in Deutschland 23,65 Euro für den Süßwarenkorb - bestehend aus 17 Markenprodukten (sechs Schokoladenprodukte, fünf Zuckerwaren, drei Süßgebäckprodukte und drei Salzige Snacks) - bezahlen mussten, waren es in Norwegen, dem Land, das die Preisliste anführt, mit 50,05 Euro mehr als das Doppelte. Am zweitteuersten sind die Süßwaren in unserem Nachbarland Schweiz mit 39,72 Euro, gefolgt von Dänemark (35,62 Euro) und Schweden (33,75 Euro).

Auf Seiten der Süßwarenproduzenten gibt es nach unserer Einschätzung bezüglich der Übertragung des Vertriebs ihrer Marken wachsende Potentiale.

2. Ertragslage

Bereinigt um das a. o. Ergebnis (Besserungsscheine) erwirtschaftet Genuport ein Ergebnis aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit von TEUR 1.259.

Zusammenfassend kann die Ertragslage wie folgt dargestellt werden:

  2014 2013
  TEUR   TEUR  
Bruttoumsatzerlöse 92.079 100,0% 84.600 100,0%
EBT 1.071 1,1% 458 0,5%
Steuern 371 0,4% 54 0,1%
Ergebnis vor Besserungs- scheinen 888 1,0% 735 0,9%
Jahresüberschuß 700 0,8% 404 0,5%

Erläuterung:

Bei den Bruttoumsatzerlösen handelt es sich um die Umsatzerlöse vor Abzug der Konditionen.

Das Ergebnis konnte unter anderem durch aktives Kostenmanagement erzielt werden.

Der Jahresüberschuß vor Steuern beträgt TEUR 1.071 (im Vorjahr TEUR 458). Im Berichtsjahr wird unter den Steuern der Verbrauch der latenten Steuerabgrenzung in Höhe von TEUR 342 ausgewiesen.

3. Umsatzentwicklung

Die Bruttoumsatzerlöse bei Genuport liegen kumuliert bei 92,1 Mio. EUR; sie sind gegenüber dem Vorjahr angestiegen. Der Anstieg ist im wesentlichen auf organisches Wachstum, sowie auf die Gewinnung neuer Lieferanten zurückzuführen. Auch in Zukunft stellt die Gewinnung neuer Lieferanten eine wesentliche Aufgabe des Managements dar.

4. Finanz- und Vermögenslage

Die Bilanzsumme liegt mit rund 17 Mio. EUR etwas über dem Vorjahresniveau. Die Finanz- und Vermögenslage wird anhand der folgenden Kurzbilanz dargestellt:

Zahlen
in T€
   
Aktiva    
Anlagevermögen 2.937 17%
Umlaufvermögen 13.614 79%
Flüssige Mittel 5 0%
Abgrenzungsposten 713 4%
Bilanzsumme 17.268 100%
PASSIVA    
Eigenkapital 3.209  
St. Betkap. / Mezz. Kap. 1.000  
Wirtschaftliches Eigenkapital 4.209 24%
Rückstellungen 5.333 31%
Bankverb. 225 1%
Andere Verb. 7.456 43%
Abgrenzungsposten 45  
  17.268 100%

Ein wirtschaftliches Eigenkapital (bilanzielles Eigenkapital und Stille Beteiligungen) in Höhe von 4,2 Mio. EUR konnte erreicht werden. Die Kontokorrentlinien bei Banken stehen unverändert zur Verfügung.

Mit der Factoring-Gesellschaft besteht seit mehreren Jahren ein Vertrag, der im Vorjahr verlängert wurde.

5. Mitarbeiter

Die Vertriebs- und Marketingdienstleistung wird von 63 Mitarbeitern erbracht. Im Außendienst wird zusätzlich externes Personal eingesetzt. Die Führungskräfte im Vertrieb werden regelmäßig fachbezogen geschult. Genuport bildet drei junge Mitarbeiter zu Groß- und Außenhandelskaufleuten aus. Auch werden im Rahmen von universitären Zusammenarbeiten zwei Praktikumsplätze bereitgestellt; die Praktikanten nutzen die Erfahrungen für Bachelor- und Masterarbeiten.

6. Nachtrags- und Risikobericht

Das Unternehmen verfügt aktuell und langfristig über eine gesicherte Finanzierung. Die Besserungsscheine gegenüber Aktionären werden planmäßig bedient.

Ein Risikofrüherkennungssystem, durch das sowohl kurz- als auch langfristige Risiken identifiziert werde, ist in den organisatorischen Abläufen integriert (Meetings auf verschiedenen Ebenen, laufendes Berichtswesen). In diesem Zusammenhang werden auch strategische Risiken, z.B. im Zusammenhang mit sich wandelndem Konsumentenverhalten, analysiert.

7. Prognosebericht

Für 2015 und 2016 werden für weite Teile des Sortimentes gute Wachstumschancen erwartet.

Wir erwarten für das Jahr 2015 eine leichte Umsatzsteigerung bei einem Ergebnis auf Vorjahresniveau.

Neben organischem Wachstum aus dem bestehenden Sortiment gibt es bereits Verhandlungen mit Markeninhabern, deren Produkte 2015 und 2016 neu in das Sortiment aufgenommen werden sollen.

 

Norderstedt, im Januar 2015

Dr. Uwe Lebens

Vorstand

Bilanz zum 31. Dezember 2014 - verkürzte Fassung zur Offenlegung -

Aktivseite

  Stand 31.12.2014
Stand 31.12.2013
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.020.670,05 1.239.089,63
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.842.260,46 1.911.927,08
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 73.728,00 97.142,66
  1.915.988,46 2.009.069,74
III. Finanzanlagen    
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 25.000,00
  0,00 25.000,00
  2.936.658,51 3.273.159,37
B. Umlaufvermögen    
I. Waren 7.352.449,92 4.327.814,49
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: € 698.744,83 (Vj.: € 765.0276,15) 6.199.043,34 5.590.244,25
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 4.700,97 1.399.953,97
C. Rechnungsabgrenzungsposten 141.924,20 242.002,56
D. Aktive latente Steuern 571.082,00 913.483,00
E. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 62.614,88 0,00
  17.268.473,82 15.746.657,64

Passivseite

   
  Stand 31.12.2014
Stand 31.12.2013
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital   1.231.600,00
II. Kapitalrücklage   471.477,23
III. Gewinnrücklagen   0,00
IV. Gewinnvortrag   401.589,09
V. Jahresüberschuss   404.006,35
  3.209.028,33 2.508.672,67
B. Stilles Beteiligungskapital / Mezzanines Kapital 1.000.000,00 1.000.000,00
  4.209.028,33 3.508.672,67
C. Rückstellungen 5.333.092,44 3.749.797,56
D. Verbindlichkeiten 7.681.353,05 8.478.187,41
davon gegenüber Kreditinstituten € 224.907,27 (Vj.: € 0,00)    
davon gegenüber verbundenen Unternehmen: € 0,00 (Vj.: € 4.331,75)    
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 7.680.927,89 (Vj.: € 7.696.845,90)    
davon aus Steuern: € 53.323,51 (Vj.: € 53.323,51)    
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 2.049,77 (Vj.: € 229,27)    
E. Rechnungsabgrenzungsposten 45.000,00 10.000,00
  17.268.473,82 15.746.657,64
Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten: T€ 1.035    

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2014 bis zum 31. Dezember 2014 - verkürzte Fassung zur Offenlegung -

  2014
2013
1. Rohergebnis   35.213.477,86 30.341.085,59
2. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter -3.327.471,33    
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung -732.213,57 -4.059.684,90 -4.185.962,00
davon für Altersversorgung: € 189.576,19 (Vorjahr: € 61.042,89)      
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   -325.771,44 -327.354,42
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen   - 29.196.468,54 - 24.639.669,96
    1.631.552,98 1.188.099,21
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   37.825,45 22.231,85
6. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens   -25.000,00 0,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   -385.428,77 -421.596,33
8. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   1.258.949,66 788.734,73
9. Außerordentliche Aufwendungen   -187.500,00 -331.147,38
10. Außerordentliches Ergebnis   -187.500,00 -331.147,38
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   -371.094,00 -53.581,00
davon aus latenten Steuern: € 342.401,00 (Vorjahr: € 53.581,00)      
12. Jahresüberschuss   700.355,66 404.006,35

Anhang zum Jahresabschluss 2014 - verkürzte Fassung zur Offenlegung -

A. Allgemeine Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Bilanzierungsmethoden

Die Bilanz enthält sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten. Die Ausübung von Bilanzierungswahlrechten wird nachstehend bei den einzelnen Posten der Bilanz erläutert.

2. Bewertungsmethoden

Bei der Bewertung von Vermögensgegenständen, Verbindlichkeiten, Rentenverpflichtungen und Rückstellungen sind die gesetzlichen Vorschriften beachtet worden. Zu den Methoden der Abschreibung und zu der Ausübung von Bewertungswahlrechten werden nachstehende Angaben bei den einzelnen Posten der Bilanz gemacht.

Die Umrechnung von Fremdwährungsposten in der Bilanz erfolgt zu Stichtagskursen. Erforderlichenfalls werden zum Bilanzstichtag Abwertungen vorgenommen.

B. Angaben zu den Posten der Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in einer Anlage zum Jahresabschluss dargestellt. Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungs- / Herstellungskosten vermindert um die planmäßige Abschreibung angesetzt. Das bewegliche Anlagevermögen wurde linear abgeschrieben. Die Nutzungsdauer für Markenrechte beträgt 15 Jahre, für bewegliche Anlagegenstände 3 bis 6 Jahre.

Finanzanlagen wurden zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

2. Vorräte

Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten. Soweit Bestandsrisiken vorlagen, z.B. wegen Ablauf der Mindesthaltbarkeitsdauer, wurden angemessene Lagerabschläge vorgenommen.

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

(a) Allgemeines

Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt, daneben besteht eine Pauschalwertberichtigung für Skonti. Ein allgemeines Kreditrisiko ist nicht zu berücksichtigen ist, weil die Forderungen überwiegend versichert sind. Mit einem Kreditinstitut (Faktor) besteht ein Factoring-Vertrag. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden abzüglich der durch den Faktor finanzierten Forderungen ausgewiesen.

(b) Forderungen an nahestehende Unternehmen / Personen

In der Position "Sonstige Vermögensgegenstände" sind u.a. folgende Forderungen an nahestehende Personen und Unternehmen i.S.v. § 285 Nr. 21 HGB enthalten:

Darlehen der GENUPORT Trade AG an ein Vorstandsmitglied in Höhe von T€ 447 (Vj. T€ 448). Das auf unbestimmte Zeit gewährte Darlehen wird mit einem Zinssatz von 2,0 % über dem Basiszinssatz der Europäischen Notenbank jährlich verzinst.

Forderungen an drei nahestehende Gesellschaften in Höhe von insgesamt T€ 252 (Vj: T€ 344.), verzinslich mit 2% über dem Basiszinssatz. Die einer Grundstücksgesellschaft, an der der Vorstand mehrheitlich beteiligt ist, gewährten Bankdarlehen sind durch Grundschulden der Genuport Trade AG gesichert.

4. Eigenkapital / Grundkapital

Das Gezeichnete Kapital entwickelte sich wie folgt:

 
Stand 31.12.2014 1.231.600,00

Gegenüber dem Vorjahr haben sich keine Veränderungen ergeben.

Das Grundkapital ist eingeteilt in 1.231.600 nennwertlose Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von je € 1,00.

5. Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage entwickelte sich wie folgt:

  EUR
Stand am 01.01.2014 471.477,23
Änderungen 2014 0,00
Stand am 31.12.2014 471.477,23

6. Ausschüttungssperre

Hinsichtlich eines Betrages von T€ 572 besteht aufgrund des Ausweises aktiver latenter Steuern, sowie in Höhe des Aktivpostens gem. § 246 HGB in Höhe von T€ 63 eine Ausschüttungssperre.

7. Stilles Beteiligungskapital / Mezzanine Kapital

Unter dieser Position wird Kapital ausgewiesen, das im Insolvenzfall gegenüber allen anderen Gläubigern (mit Ausnahme von Gläubigern nach § 39 Abs. 1 Nr. 5 InsO) nachrangig ist.

Es handelt sich um nachrangige Sondermittel (Landesmittel) der öffentlichen Hand in Höhe von € 1,0 Mio. je zur Hälfte als stille Beteiligung und als Sonderdarlehen. Diese Mittel dienen nach dem Wunsch der Kapitalgeber als Investment.

Die Verzinsungen dieser Mittel sind zu einem Teil fix und zum anderen Teil gewinnabhängig. Die Tilgung erfolgt jeweils in 5 gleichen Raten beginnend am 30.12.2015.

8. Rückstellungen

Die Rückstellungen wurden in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme angesetzt.

Die Pensionsrückstellungen wurden um den Aktivwert aus Rückdeckungsansprüchen gekürzt. Dieser Ausweis wurde im Berichtsjahr beibehalten.

 
Verpflichtungen aus Pensionen 928.739,00
. / . Aktivwert aus Rückdeckungsansprüchen 849.402,00
Pensionsrückstellung 79.337,00

Die Bewertung im Pensionsgutachten erfolgte nach der PUC-Methode. Es wurden die Richttafeln 2005 G von Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Der Rechnungszinsfuß wurde mit 4,62 % angesetzt. Der Vorstandsversorgung liegt ein Anwartschaftstrend von 2,0% zugrunde. Rententrend und der Gehaltstrend wurden mit 2,0% bzw. 0,0% berücksichtigt. Der Aufwand aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellungen beläuft sich auf EUR 41.014,00, er wurde mit Erträgen aus der Aufzinsung der Rückdeckungsversicherung in Höhe von EUR 16.844,79 verrechnet, es verbleibt ein Aufwand aus der Aufzinsung von EUR 24.169,21.

Von den Verpflichtungen aus Pensionen entfallen EUR 849.402,00 auf den Vorstand. In Höhe des übersteigenden Aktivwertes wird ein Aktivposten gem. § 246 Abs. 2 Satz 3 in Höhe von EUR 62.614,88 ausgewiesen.

9. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten, die auf fremde Währung lauten, wurden zum Stichtagskurs bewertet.

Es bestehen keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren.

10. Bilanzgewinn (Angaben nach § 158 Abs. 1 S. 2 AktG)

 
(1) Bilanzgewinn am 01.01.2014 805.595,44
(2) Jahresüberschuß 700.355,66
(3) Bilanzgewinn am 31.12.2014 1.505.951,10

C. Angaben zu den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzrealisierung

Die Umsatzerlöse resultieren aus dem Warengeschäft. Umsätze werden grundsätzlich mit der Erbringung von Leistungen entsprechend den jeweils vereinbarten Bedingungen realisiert. Die Umsatzerlöse berücksichtigen Rabatte, Kundenboni und Skonti.

2. Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen / Wertberichtigungen von T€ 252 enthalten, sowie sonstige aperiodische Erträge in Höhe von T€ 37.

3. Außerordentliches Ergebnis

Das außerordentliche Ergebnis in Höhe von insgesamt T€ 186 (Aufwand) beinhaltet die Aufwendungen aufgrund von Besserungsscheinen.

4. Steuern vom Einkommen und Ertrag

Der ausgewiesene Steueraufwand resultiert im wesentlichen aus der anteiligen Auflösung der latenten Steuerabgrenzung. Er betrifft ausschließlich das ordentliche Ergebnis.

D. Sonstige Angaben

Die Bezüge des Aufsichtsrates betrugen für das Berichtsjahr T€ 10.

1. Mitarbeiter

Während des Geschäftsjahres waren im Durchschnitt 63 Arbeitnehmer bei der Gesellschaft beschäftigt . Davon entfielen auf die Gruppe der

  2014 Vorjahr
Angestellten 60 60
Auszubildenden 3 3

2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus Miet-, Leasing- und Logistikverträgen bestehen langfristige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von T€ 8.104. Die Verpflichtungen erstrecken sich über einen Zeitraum von 5 Jahren, bis Ende 2019.

3. Angaben zum Beteiligungsbesitz

An folgenden Unternehmen ist die Gesellschaft zu mindestens 20 % beteiligt:

Name Eigenkapital Anteil letzter Jahresabschluss Ergebnis
SCHO-KA-KOLA GmbH T€ 4 100% 2013 T€ - 7

4. Haftungsverhältnisse

Verbindlichkeiten Dritter in Höhe in Höhe von T€ 1.035 sind durch Grundschulden auf den Grundbesitz der Gesellschaft besichert. Aufgrund der Liquiditätsplanung der Schuldner ist davon auszugehen, dass diese ihre Verpflichtungen erfüllen werden. Eine Rückstellung wird daher nicht gebildet. Zur Sicherung der Kontokorrentlinien von Kreditinstituten in Höhe von T€ 5.000 bestehen Sicherungsübereignungen des Warenlagers (Raumsicherungsübereignung).

Sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 8 sind durch Übereignung der damit finanzierten Software (sale-and-lease-back) besichert.

5. Besserungsscheine

Gegenüber zwei Gläubigern bestehen Verpflichtungen aus nicht passivierten Besserungsscheinen, die sich zum Jahresende auf T€ 563 belaufen. Die Besserungszahlungen sind durch die Gesellschaft nur zu leisten, wenn sich hierdurch kein negatives Jahresergebnis ergibt.

6. Organe

Vorstand

Dr. Uwe Lebens, Dipl.-Wirtsch.- Ing.

(Er ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit)

Aufsichtsrat

Helmut Landwehr, Unternehmer, (Vorsitzender)

Dieter Stempel, Unternehmer

Hans Schmitz, Unternehmer

 

Norderstedt, im Januar 2015

Der Vorstand

Dr. Uwe Lebens

Anlagenspiegel zum 31.12.2014

der Genuport Trade AG

  Entwicklung der Anschaffungswerte
  Anschaffungswert 01.01.2014
Zugänge 2014
Abgänge 2014
Anschaffungswert 31.12.2014
A. Anlagevermögen        
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.296.716,57 0,00 0,00 3.296.716,57
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
  3.296.716,57 0,00 0,00 3.296.716,57
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.196.100,77 0,00 0,00 2.196.100,77
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung        
a) Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.070.914,68 3.275,64 773.208,49 300.981,83
b) Kraftfahrzeuge 76.873,95 0,00 0,00 76.873,95
c) Geringwertige Wirtschaftsgüter 164.161,80 10.994,94 119.683,17 55.473,57
  3.508.051,20 14.270,58 892.891,66 2.629.430,12
III. Finanzanlagen        
Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 0,00 0,00 25.000,00
  25.000,00 0,00 0,00 25.000,00
  6.829.767,77 14.270,58 892.891,66 5.951.146,69
  Entwicklung der Abschreibungen
 
A. Anlagevermögen        
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.057.626,94 218.419,58 0,00 2.276.046,52
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
  2.057.626,94 218.419,58 0,00 2.276.046,52
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 284.173,69 69.666,62 0,00 353.840,31
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung        
a) Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.030.363,13 16.075,10 773.208,49 273.229,74
b) Kraftfahrzeuge 39.259,14 10.514,41 0,00 49.773,55
c) Geringwertige Wirtschaftsgüter 145.185,50 11.095,73 119.683,17 36.598,06
  1.498.981,46 107.351,86 892.891,66 713.441,66
III. Finanzanlagen        
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 25.000,00 0,00 25.000,00
         
  3.556.608,40 350.771,44 892.891,66 3.014.488,18
  Buchwerte
  Buchwert 31.12.2014
Stand 01.01.2014
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.020.670,05 1.239.089,63
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00
  1.020.670,05 1.239.089,63
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.842.260,46 1.911.927,08
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung    
a) Betriebs- und Geschäftsausstattung 27.752,09 40.551,55
b) Kraftfahrzeuge 27.100,40 37.614,81
c) Geringwertige Wirtschaftsgüter 18.875,51 18.976,30
  1.915.988,46 2.009.069,74
III. Finanzanlagen    
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 25.000,00
     
  2.936.658,51 3.273.159,37

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um eine verkürzte Fassung für mittelgroße Kapitalgesellschaften für Zwecke der Offenlegung (§ 327 HGB). Zu dem vollständigen Jahresabschluss hat der Abschlussprüfer den nachstehenden Bestätigunsgvermerk erteilt:

"Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der GENUPORT Trade AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften (und den ergänzenden Regelungen der Satzung) liegen in der Verantwortung des Vorstandes der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstandes sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen in der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."

 

Krefeld, den 2. Februar 2015

RSM Verhülsdonk GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft · Steuerberatungsgesellschaft

Welling, Wirtschaftsprüfer

Teichgräber, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrates an die Hauptversammlung

der Genuport Trade AG

Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses 2014, Lagebericht und den Vorschlag über die Verwendung des Bilanzgewinns gem. § 171 Abs. 1 des Aktiengesetzes:

Der von der RSM Verhülsdonk GmbH geprüfte Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2014 mit Lagebericht und Erläuterungen der wirtschaftlichen Verhältnisse der Genuport Trade AG in Norderstedt vom 02.02.2015 wurde vom Vorsitzenden des Aufsichtsrates eingehend geprüft.

Einwendungen gegen den Abschluss und Lagebericht sind nicht zu erheben. Der Aufsichtsrat stimmt mit dem Ergebnis des Abschlussprüfers, der einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt hat, überein.

Durch regelmäßige Gespräche mit dem Vorstand und der Geschäftsführung konnte der Aufsichtsratsvorsitzende sich von der ordnungsgemäßen Tätigkeit des Vorstandes und seiner Mitarbeiter überzeugen. Regelmäßig ist der Aufsichtsratsvorsitzende über die Finanzsituation und die aktuellen Ergebnisse sowie über das umfangreiche Berichtswesen, Investitionen und Personalmaßnahmen informiert worden.

Der Aufsichtsrat billigt den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss, der damit festgestellt ist.

Ich empfehle hiermit, den Jahresabschluss für das Jahr 2014 der Genuport Trade AG ebenso wie den vom Vorstand erstellten Gewinnvorschlag - siehe Anlage - anzunehmen.

 

Norderstedt, den 16.02.2015

Helmut Landwehr, Vorsitzender des Aufsichtsrates

Ergebnisverwendungsvorschlag- und beschluss

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, eine Dividende in Höhe von 0,66 EUR je Aktie auszuschütten - bedeutet einen Ausschüttungsbetrag in Höhe von 812.856,00 EUR. Der restliche Bilanzgewinn in Höhe von 693.095,10 EUR soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Der Jahresabschluss 2014 wurde am 26. Februar 2015 einstimmig genehmigt und festgestellt.

Die vorgeschlagene Ergebnisverwendung wurde einstimmig genehmigt.

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