Stammdaten

Register
Amtsgericht Osnabrück HRB 213341
Vorher
E3/DC GmbH
Eingetragen
26.2.2010
Branche
Herstellung von elektrischem InstallationsmaterialHerstellung von Elektrizitätsverteilungs- und -schalteinrichtungenHerstellung von Batterien und Akkumulatoren
Gegenstand
Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Soft- und Hardwareprodukten für Anlagen zur Speicherung und Rückspeisung von elektrischer Energie für den Bereich Fahrzeuge und stationäre Speicher sowie die damit im Zusammenhang stehenden Systemdienstleistungen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Thure Olivier
seit 8.8.2024
Prokura
Sabine Busse
seit 18.4.2024
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
1.000.000 €
100.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

HagerEnergy GmbH

Osnabrück

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die HagerEnergy GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der HagerEnergy GmbH, Osnabrück - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HagerEnergy GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bremen, 2. Juni 2023

Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

HANTKE CHRISTIAN, Wirtschaftsprüfer

TRAKSEL ALEX, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Dezember 2022

Aktiva

31.12.2022 31.12.2021
Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 428.466,24 293.695,24
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 917.411,08 105.360,08
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.965.126,32 1.891.544,32
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 746.318,48 333.297,65
4.628.855,88 2.330.202,05
5.057.322,12 2.623.897,29
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 58.483.594,36 29.452.712,41
2. Fertige Erzeugnisse und Waren 4.642.773,49 5.790.641,94
3. Geleistete Anzahlungen 294.805,38 294.805,38
63.421.173,23 35.538.159,73
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 11.646.782,55 4.663.378,26
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 19.815.655,47 31.704.197,84
3. Sonstige Vermögensgegenstände 4.394.701,79 2.500.633,70
35.857.139,81 38.868.209,80
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 777.388,30 1.940.772,40
100.055.701,34 76.347.141,93
C. Rechnungsabgrenzungsposten 177.628,30 257.526,31
105.290.651,76 79.228.565,53

Passiva

31.12.2022 31.12.2021
Euro Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 2.700.000,00 2.700.000,00
II. Kapitalrücklage 7.500.000,00 7.500.000,00
III. Gewinnvortrag 28.736.404,86 12.753.591,56
IV. Jahresüberschuss 16.447.038,56 15.982.813,30
55.383.443,42 38.936.404,86
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 204.230,00 93.985,00
2. Steuerrückstellungen 3.879.077,66 12.010.653,54
3. Sonstige Rückstellungen 12.313.338,67 9.266.886,00
16.396.646,33 21.371.524,54
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 366.818,72 622.786,32
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 26.028.906,86 11.425.821,32
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 6.720.114,73 6.442.284,76
4. Sonstige Verbindlichkeiten 394.721,70 429.743,73
davon aus Steuern Euro 165.660,30 (Vj. Euro 4.496,71)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit Euro 0,00 (Vj. Euro 1.197,91) 33.510.562,01 18.920.636,13
105.290.651,76 79.228.565,53

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2022

2022 2021
Euro Euro
1. Umsatzerlöse 250.102.395,22 181.426.294,13
2. Sonstige betriebliche Erträge 3.063.891,68 2.019.959,55
davon Erträge aus der Währungsumrechnung Euro 1.462.283,90 (Vj. Euro 563.614,10)
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 184.766.451,43 126.507.682,31
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 8.117.067,88 5.366.308,58
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 13.002.256,04 9.631.213,64
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.654.110,05 1.907.165,80
davon für Altersversorgung Euro 104.501,00 (Vj. Euro 85.678,00)
5. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 629.157,26 510.514,10
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 18.980.864,15 16.009.331,57
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung Euro 1.112.473,96 (Vj. Euro 173.423,11)
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 146.714,25 0,00
davon aus verbundenen Unternehmen Euro 145.281,76 (Vj. Euro 0,00)
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 725.624,02 9.728,28
davon an verbundene Unternehmen Euro 719.880,02 (Vj. Euro 1.107,20)
davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen Euro Euro 5.744,00 (Vj. Euro 8.307,00)
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 7.706.684,37 7.454.306,81
10. Ergebnis nach Steuern 16.730.785,95 16.050.002,59
11. Sonstige Steuern 283.747,39 67.189,29
12. Jahresüberschuss 16.447.038,56 15.982.813,30

ANHANG für das Geschäftsjahr 2022

1. Allgemeines

Die Gesellschaft ist unter der Firma HagerEnergy GmbH mit Sitz in Osnabrück im Handelsregister des Amtsgerichts Osnabrück unter der Nummer HRB 213341 eingetragen.

Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB.

Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) gemäß §§ 242 ff. HGB und §§ 264 ff. HGB unter Berücksichtigung der ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB dargestellt.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerke teilweise in diesem Anhang gemacht.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Im Jahr der Anschaffung oder Herstellung wird der immaterielle Vermögensgegenstand monatsgenau abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Im Jahr der Anschaffung oder Herstellung wird das Anlagegut monatsgenau abgeschrieben.

Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert bis Euro 800,00 werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt.

Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/ oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. Abgesehen von ggf. handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden Zeitwert niedrigeren Wert angesetzt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden unter Berücksichtigung von Einzel- und Pauschalwertberichtigungen bewertet.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag bilanziert.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach dem modifizierten Teilwert unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Für die Abzinsung wurde der durchschnittliche Marktzins der vergangenen zehn Jahre gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 bei einer Restlaufzeit von 15 Jahren von 1,79 % (Vorjahr 1,87 %) herangezogen. Erwartete Rentensteigerungen wurden mit 1,75 % p. a. (Vorjahr 1,75 % p. a.) berücksichtigt, Gehaltssteigerungen mit 2,5 % p. a. (Vorjahr 2,5 % p. a.). Die Fluktuation wurde, wie im Vorjahr, alters- und geschlechtsspezifisch festgelegt.

Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des Betrages angesetzt worden, der dem vorsichtig geschätzten Erfüllungsbetrag entspricht. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt. Im Geschäftsjahr 2021 wurde eine neue Methode zur Ermittlung der Gewährleistungsrückstellungen angewendet, mit der es möglich ist, Prognosen für künftige Gewährleistungsfälle zu ermitteln. Anhand dieses neuen Verfahrens wurden die Gewährleistungsrückstellungen im Jahr 2021 über Konzernrichtlinie von 1 % erhöht. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Laufzeit entsprechenden, von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten, durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre (bei Rückstellungen für Pensionen: durchschnittlicher Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre) abgezinst.

Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund temporärer oder quasi permanenter Differenzen zwischen handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beiträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Die Aktivierung des Überhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen davon-Vermerke zur Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch unrealisierte Währungskursdifferenzen.

3. Erläuterungen zur Bilanz & Gewinn- und Verlustrechnung

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Bei der Bestimmung der Nutzungsdauern wurde auf die amtlichen AfA-Tabellen der Finanzverwaltung zurückgegriffen.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen solche aus Lieferungen und Leistungen von Euro 3.210.453,19 (Vorjahr Euro 422.502,20). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen aus Einzahlungen in den Cash Pool betragen Euro 16.605.202,28 (Vorjahr Euro 31.281.695,64).

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind, wie im Vorjahr, innerhalb eines Jahres fällig.

Das Eigenkapital der Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr in Höhe des Jahresüberschusses des aktuellen Geschäftsjahres von Euro 38.936.404,86 auf Euro 55.383.443,42 erhöht. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt unverändert zum Vorjahr Euro 2.700.000,00, ist voll eingezahlt und wird zu Einhundertprozent von der Hager Vertriebsgesellschaft mbH & Co. KG, Blieskastel, gehalten.

Der Unterschiedsbetrag der Pensionsrückstellungen gemäß § 253 Abs. 6 HGB zwischen dem Ansatz von Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen zehn Jahre und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen sieben Jahre beträgt Euro 13.515 (Vj.: Euro 9.770).

Die Steuerrückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Gewerbesteuer in Höhe von Euro 3.020.308,72 (Vorjahr Euro 5.957.967,88) und für Körperschaftsteuer in Höhe von Euro 858.768,94 (Vorjahr Euro 6.028.035,80). Die Minderung im Jahresvergleich ergibt sich insbesondere aus im Geschäftsjahr 2022 getätigten Vorauszahlungen.

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von Euro 12.313.338,67 (Vorjahr Euro 9.266.886,00) betreffen langfristige Gewährleistungsrückstellungen in Höhe von Euro 10.982.112,86 (Vorjahr Euro 7.500.000,00). Die kurzfristigen Rückstellungen umfassen insbesondere sonstige Personalrückstellungen in Höhe von Euro 911.600,73 (Vorjahr Euro 323.960,00), Rückstellungen für Streitigkeiten in Höhe von Euro 19.000,00 (Vorjahr Euro 10.000,00), Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von Euro 124.677,26 (Vorjahr Euro 0,00), Rückstellungen für Jahresabschlusskosten in Höhe von Euro 45.000,00 (Vorjahr Euro 35.000,00) sowie sonstige kurzfristige Rückstellungen in Höhe von Euro 230.947,82 (Vorjahr Euro 1.397.926,00).

Neben den Gewährleistungsrisiken, denen durch die langfristige Rückstellung Rechnung getragen wird, bestehen keine weiteren Haftungsverhältnisse.

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen solche aus Lieferungen und Leistungen von Euro 249.264,33 (Vorjahr Euro 143.542,35) und aus Cash Pool von Euro 6.470.850,40 (Vorjahr Euro 6.298.742,41).

in Euro 31.12.2022
Restlaufzeit Gesamt
Art der Verbindlichkeit bis 1 Jahr mehr als 1 Jahr mehr als 5 Jahre
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 366.819 0 0 366.819
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 26.028.907 0 0 26.028.907
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 6.720.115 0 0 6.720.115
4. Sonstige Verbindlichkeiten 394.721 0 0 394.721
33.510.562 0 0 33.510.562
in Euro 31.12.2021
Restlaufzeit Gesamt
Art der Verbindlichkeit bis 1 Jahr mehr als 1 Jahr mehr als 5 Jahre
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 622.786 0 0 622.786
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 11.425.821 0 0 11.425.821
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 6.442.285 0 0 6.442.285
4. Sonstige Verbindlichkeiten 429.744 0 0 429.744
18.920.636 0 0 18.920.636

Sämtliche Umsatzerlöse wurden vollumfänglich in der D-A-CH-Region, Spanien und Niederlanden erzielt.

Von der Umsatzerlösen in Höhe von Euro 250.102.395,22 (Vorjahr Euro 181.426.294,13) entfallen Euro 236.565.194,68 (Vorjahr Euro 168.615.094,30) auf das Kerngeschäft mit Stromspeichern sowie der restliche Betrag in Höhe von Euro 13.537.200,54 (Vorjahr Euro 12.811.199,83) auf diverse weitere Produkte und Dienstleistungen.

4. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen von 11.286.478,05 Euro betreffen im Wesentlichen Miet- und Leasingverträge. Die Miet- und Leasingverträge haben unterschiedliche Laufzeiten bis spätestens 31.05.2032 (Mietverträge) und bis spätestens 16.05.2026 (Leasingverträge). Gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen.

5. Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag sind keine wesentlichen Ereignisse eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben.

6. Ergebnisverwendungsvorschlag oder -beschluss

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss von Euro 16.447.038,56 auf neue Rechnung vorzutragen.

7. Sonstige Angaben

Das für das Geschäftsjahr 2022 berechnete Honorar des Abschlussprüfers braucht nicht angegeben zu werden, da es in die Angaben im Konzernabschluss der Hager SE, Blieskastel, einbezogen wird.

Im Geschäftsjahr 2022 waren durchschnittlich 256 Mitarbeiter beschäftigt, davon zum Großteil mit 77 Mitarbeitern im Bereich Entwicklung und mit 64 Mitarbeitern im Bereich Service & Support.

Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2022 waren:

Herr Dr. Dipl.-Ing. Andreas Piepenbrink, Osnabrück

CEO - Geschäftsführer - BU Vice President Hager Group for Energy Management Development

Herr Rémy Joseph Becher, Gresswiller / Frankreich

COO - Geschäftsführer - BU Vice President Hager Group for Energy Management Operations

Die Gesellschaft macht hinsichtlich der Angaben zu den Organbezügen gemäß § 285 Nr. 9a HGB von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch.

Die Hager SE, Blieskastel, stellt als Konzernobergesellschaft und als verbundenes Unternehmen der Gesellschaft den Konzernabschluss für den größten Kreis von verbundenen Unternehmen auf. Die HagerEnergy GmbH wird in den Konzernabschluss, welcher im Unternehmensregister veröffentlicht wird, einbezogen.

 

Osnabrück, den 15. Mai 2023

Dr. Andreas Piepenbrink, CEO, Geschäftsführer

BU Vice President Hager Group for Energy Management Development

Rémy Joseph Becher, COO, Geschäftsführer

BU Vice President Hager Group for Energy Management Operations

Entwicklung des Anlagevermögens 2022

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2022 Zugänge Abgänge 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 795.564,76 243.893,42 0,00 1.039.458,18
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 129.165,84 857.307,76 0,00 986.473,60
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.135.604,71 1.579.146,08 50.106,52 5.664.644,27
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 333.297,65 413.020,83 0,00 746.318,48
4.598.068,20 2.849.474,67 50.106,52 7.397.436,35
5.393.632,96 3.093.368,09 50.106,52 8.436.894,53
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2022 Zugänge Abgänge 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 501.869,52 109.122,42 0,00 610.991,94
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 23.805,76 45.256,76 0,00 69.062,52
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.244.060,39 474.778,08 19.320,52 2.699.517,95
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
2.267.866,15 520.034,84 19.320,52 2.768.580,47
2.769.735,67 629.157,26 19.320,52 3.379.572,41
Buchwerte
31.12.2022 31.12.2021
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 428.466,24 293.695,24
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 917.411,08 105.360,08
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.965.126,32 1.891.544,32
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 746.318,48 333.297,65
4.628.855,88 2.330.202,05
5.057.322,12 2.623.897,29

Lagebericht für 2022

Allgemeine Entwicklung von Wirtschaft und Branche

Die allgemeine wirtschaftliche Lage und die gesamte Branche der erneuerbaren Energien erfahren im Jahr 2022 eine verstärkte Nachfrage. Die weltpolitischen Veränderungen erfordern ein Umdenken des Energiemarktes in Deutschland, Europa sowie weltweit. Die Branche der erneuerbaren Energien ist somit im Jahr 2022 eines der wichtigsten Themen der gesellschaftlichen Aufmerksamkeit und wird auch politisch stark diskutiert. 1

Angetrieben durch die geopolitischen Spannungen und allgemein gestiegene Energiepreise hat der Markt für Photovoltaik und Batteriespeicher im Jahr 2022 ein hochdynamisches Wachstum erlebt. Die Zahl der in Betrieb genommenen Photovoltaik-Anlagen (im Folgenden auch: "PV-An lagen") in Deutschland hat sich seit 2018 (ca. 75.000 PV-Anlagen) bis 2022 (ca. 380.000 PV-Anlagen) verfünffacht. Der verstärkte Ausbau der Photovoltaikanlagen wirkt sich ebenfalls stark auf die Speicherbranche aus. So wurden vom Marktstammdatenregister im Jahr 2022 ca. 220.000 Heimspeichersysteminstallationen in Deutschland ermittelt. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies ein signifikantes Wachstum von über 45 %. Im Jahr 2022 kamen rund 47 % der Gesamtenergieproduktion aus Solar- und Windkraft. Auch international wird ein extraordinäres Gesamtwachstum verzeichnet, so wächst der PV-Markt international um etwa 60 % (2021: ca. 170 Terrawatt; 2022: ca. 270 Terrawatt). 2

1 https://www.iwr.de/ticker/solarausbau-beschleunigt-sich-weltweiter-pv-markt-2022-auf-rekord-wachstumskurs-artikel5124
2 https://www.iwr.de/ticker/solarausbau-beschleunigt-sich-weltweiter-pv-markt-2022-auf-rekord-wachstumskurs-artikel5124; https://www.enpal.de/pressemitteilungen/solarboom-in-2023-bau-von-pv-anlagen-im-vergleich-zum-vorjahr-fast-verdreifacht; https://pv-magazine.de/2023/02/22/plus-200-prozent-waren-drin-super-photovoltaik-jahr-2022/#:~:
text=Der%20Photovoltaik-Markt%20in%20der,Basis%20eines%20bereits%20gro%C3%9Fen%20Marktes

Die Bundespolitik in Deutschland beschloss im Jahr 2022 einige wegweisende Verbesserungen für einen beschleunigten Ausbau von Photovoltaik. So wurde beispielsweise die EEG-Umlage abgeschafft und damit auch die Personenidentität beim Eigenverbrauch gestrichen. Die Entbürokratisierung für Netzverknüpfungspunkte hilft vor allem privaten Nutzern. Die Bundesregierung legte weitere Grundsteine für Mieterstrommodelle, so wurde die Deckelung von 500 MW pro Jahr aufgehoben und eine Begrenzung der Leistung bei 100 kW entfällt. Zur kurzfristigen Entlastung der Hersteller wurden Zertifizierungsverfahren über eine Verordnung vereinfacht, fehlende Nachweise können innerhalb von 18 Monaten nachgereicht und Stromerzeugungsanlagen bis 950 kW vorläufig ans Netz angeschlossen werden. 3

Die kurzfristig erhöhte allgemeine gesamtwirtschaftliche Nachfrage stellt die Lieferketten nach dem Ende der Corona-Pandemie erneut auf die Probe. Durch fehlende Vorprodukte aus dem Ausland fehlen der deutschen Industrie von Anfang 2021 bis Mitte 2022 Güter im Wert von knapp 64 Milliarden Euro. Besonders stark betroffen sind Industrien, welche von Halbleitern abhängig sind. Die Beschaffung von Halbleitern übersteigt aufgrund der hohen Nachfrage oft das Zehnfache des üblichen Preises. 4

Die Elektromobilität ist im Jahr 2022 weiter auf dem Vormarsch. Im Jahr 2021 wurden private Ladestationen, unter anderem durch die staatliche Förderung (Förderprogramm 440), stark unterstützt. Kunden hatten durch die starke Subventionierung die Möglichkeit, ihr Eigenheim auf die für Elektroautos notwendige Infrastruktur umzurüsten. Im Jahr 2022 wurde die Subventionierung der Ladestationen nicht weiter fortgeführt, im Gegensatz zur staatlichen Förderung von Elektroautos. Dies führte 2022 zu einem Rückgang an Installationen von geförderten Ladestationen um 59 % im deutschen Markt. Der Kauf von Elektroautos wird weiter mit bis zu EUR 4.500 unterstützt. 5

Grundlagen und Entwicklung der HagerEnergy GmbH

Gegenstand der im Jahr 2010 gegründeten Gesellschaft ist die Entwicklung, Herstellung und der Vertrieb von Soft- und Hardware für Anlagen zur Speicherung und Rückspeisung von elektrischer Energie für den Bereich Fahrzeuge und stationäre Speicher sowie die damit im Zusammenhang stehenden Systemdienstleistungen.

3 https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Artikel/Energie/ausbau-der-erneuerbaren-energien.html
4 https://www.boeckler.de/de/pressemitteilungen-2675-lieferengpasse-kosteten-deutsche-industrie
-bis-mitte-2022-knapp-64-milliarden-euro-44984.htm#:~:text=Neue%20Studie%20des%20IMK%
20Lieferengp%C3%A4sse,mehr%20Resilienz%20bei%20Lieferketten%20n%C3%B6tig
5 2022: Außergewöhnliches erstes KfW-Förderhalbjahr | KfW; KfW 440: Zuschuss für Wallboxen - Ihre Ladestation für zu Hause (energieheld.de); Ladestationen für Elektroautos - Wohngebäude (440) | KfW; https://www.eupd-research.com/rueckgang-an-installationen-von-gefoerderten-ladestationen-um-59-prozentpunkte/

Zum Ende des Jahres 2022 beschäftigt die Gesellschaft 271 Mitarbeiter an den Hauptstandorten Osnabrück, Wetter und Göttingen in den Bereichen Entwicklung, Produktion, Lagerverwaltung, Service, Vertrieb und Verwaltung. Das Unternehmen ist seit Juli 2014 in allen Bereichen nach ISO 9001 zertifiziert.

Die HagerEnergy GmbH hat im Jahr 2022 von den im Jahr 2021 erfolgreich etablierten Batterietypen verschiedener internationaler Hersteller profitieren können und hatte trotz Lieferschwierigkeiten stets eine ausreichende Batterieverfügbarkeit. Die Lieferung von Hauskraftwerken hat sich 2022 im Vergleich zum Vorjahr um ca. 28 % erhöht und bei den Wallboxen um ca. 12 %.

Die HagerEnergy GmbH konnte im Jahr 2022 neue Entwicklungspartnerschaften aufbauen und bestehende Partnerschaften ausbauen. Weiter befindet sich die HagerEnergy GmbH in enger Kooperation mit Automobilherstellern für weitere Neuentwicklungen. Der HagerEnergy GmbH gelingt es, gemeinsam mit der Business Unit innerhalb der Hager Group (Hager BU Energy Management) im Jahr 2022 eine eigenentwickelte und produzierte Wallbox zu verkaufen.

Vermögenslage

Das langfristige Vermögen wurde bei Investitionen von TEUR 3.093 und Abschreibungen von TEUR 629 um TEUR 2.433 erhöht (TEUR 5.057; Vorjahr: TEUR 2.624). Die Erhöhung des Umlaufvermögens (TEUR 100.055; Vorjahr: TEUR 76.347) ist im Wesentlichen auf einen erhöhten Vorratsbestand zurückzuführen (TEUR 63.421; Vorjahr: TEUR 35.538), um die erhöhten Auftragseingänge bedienen zu können. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind im Vergleich zum Vorjahr leicht zurückgegangen (TEUR 35.857; Vorjahr: TEUR 38.868). Dies ist bedingt durch die geminderten Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen (Inanspruchnahme des Cash Poolings), aufgrund der entstandenen Kosten für die Erhöhung unseres Vorratsbestandes. Diese betrugen zum 31. Dezember 2022 TEUR 16.605 (Vorjahr: TEUR 31.282).

Die flüssigen Mittel setzen sich aus Bankguthaben und Kassenbeständen zusammen. Diese betragen zum Bilanzstichtag TEUR 777 (Vorjahr: TEUR 1.940). Bedingt durch den Jahresüberschuss von TEUR 16.447 hat sich das Eigenkapital gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 55.383 (Vorjahr: TEUR 38.936) erhöht.

Die Rückstellungen in Höhe von TEUR 16.397 (Vorjahr: TEUR 21.371) betreffen im Wesentlichen langfristige Gewährleistungs- und Garantierückstellungen in Höhe von TEUR 10.982 (Vorjahr: TEUR 7.500) und Steuerrückstellungen in Höhe von TEUR 3.879 (Vorjahr: TEUR 12.011).

Ertragslage

Im Jahr 2022 konnte der Absatz des Kernproduktes um ca. 38 % gegenüber 2021 gesteigert werden, somit wurden Umsatzerlöse von TEUR 250.102 (Vorjahr: TEUR 181.426) generiert. Die Materialaufwendungen entwickelten sich leicht überproportional zum gestiegenen Umsatz. Im Vergleich zum Vorjahr ergab sich eine gestiegene Rohmarge von TEUR 57.218 (Vorjahr: TEUR 49.552).

Gegenläufig wirkten im Wesentlichen erhöhte Personalkosten von TEUR 15.656 (Vorjahr: TEUR 11.538) infolge des Aufbaus von eigenen Mitarbeitern sowie gestiegene sonstige betriebliche Aufwendungen von TEUR 18.981 (Vorjahr: TEUR 16.009).

Insgesamt wurde im Jahr 2022 ein Jahresüberschuss von insgesamt TEUR 16.447 (Vorjahr: TEUR 15.983) erzielt. Damit wurde die Vorjahresprognose des Jahresüberschusses von TEUR 16.569 marginal unterschritten. Den prognostizierten Umsatzerlösen von EUR 191 Mio. stehen erwirtschaftete Umsatzerlöse im Jahr 2022 von EUR 250,1 Mio. gegenüber, das Übersteigen zur Prognose ist insbesondere auf den deutlich gestiegenen Absatz zurückzuführen. Aufgrund leicht überproportional zum gestiegenen Umsatz erhöhte Materialaufwendungen liegt der Jahresüberschuss im Jahr 2022 im Rahmen der angegebenen Prognose.

Finanzlage

Durch die Übernahme der neuen Gesellschafterin wurde mit Vertrag von Januar 2018 mit der Hager Investment SA, Luxembourg (Luxemburg), eine Vereinbarung über die Abführung und Aufnahme von liquiden Mitteln getroffen. Der HagerEnergy GmbH wird durch das Cash Pooling eine Kontokorrentlinie von TEUR 8.000 gewährt. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war im gesamten Geschäftsjahr 2022 gegeben.

Die Investitionen bestehen im Wesentlichen aus Investitionen ins Anlagevermögen und betragen TEUR 3.093.

Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft

Der Wirtschaftsplan sieht eine kontinuierliche Erhöhung der Umsatzerlöse durch neue Produkte und auch Marktwachstum vor. Die Gesellschaft plant im Geschäftsjahr 2023 mit einer deutlichen Produktionssteigerung und einer höheren Nachfrage von Privatkunden. Die Umsatzerlöse sollen sich laut Wirtschaftsplan im Jahr 2023 von EUR 250 Mio. auf EUR 299 Mio. erhöhen. Der Jahresüberschuss wird aufgrund höherer Investitionen in Personal, Marketing und Entwicklung mit EUR 21,9 Mio. prognostiziert.

Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung sowie Ausblick auf die Geschäftsjahre 2023 - 2024

Die deutsche Bundesregierung plant den Ausbau der erneuerbaren Energien auf einen Anteil von 80% bis zum Jahr 2050. Hierfür werden verschiedene Szenarien geplant, unter anderem wird der Ausbau von 133,4 Gigawatt Photovoltaik-Batteriespeicherkapazität vorgesehen. 6

Der Gesetzesgeber hat für 2023 einige Regularien festgesetzt, die die Umstellung der Haushalte auf erneuerbare Energien erleichtern. Der Betrieb von privaten Solaranlagen wird bis zu 30 kW von der Umsatzsteuer befreit. Ebenfalls entfällt die Umsatzsteuer auf den Erwerb und damit verbundene Leistungen von Stromspeichern und PV-Anlagen. Ab dem 1. Januar 2023 entfällt die Einspeisebegrenzung in Höhe von 70 %. Somit sind neue PV-Anlagen bis 25 kWp von der Einspeisebegrenzung befreit. 7

Der Gewerbe PV Bereich wird durch das geänderte Gebäudeenergiegesetz ebenfalls für Wärmepumpen attraktiv und durch den Wegfall der 750 kWp Grenze für Eigenverbrauch sowie durch die Möglichkeiten Dachflächen flexibel in Einspeisung/Eigenverbrauch zu unterteilen attraktiv. 8

Im Verlauf 2023 wird eine leichte Entspannung bei der Beschaffung der Halbleiter, der Leistungselektronik und der Batterien aufgrund des weltweit gestiegenen Produktionsangebotes erwartet. Erste Preisentspannungen zeigen sich bei den Materialpreisen, insbesondere bei Lithium, welches der Hauptbestandteil der meistverwendeten Batterien in Deutschland ist. Eine Preisentspannung für den Endverbraucher ist jedoch noch nicht ersichtlich. 9

6 https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Publikationen/Energie/photovoltaik-stategie2023.pdf?_blob=publicationFile&v=4
7 EEG-Reform 2023: Umsatzsteuer entfällt für Energiespeicher und PV-Anlagen - und was sich sonst noch verbessert. (varta-ag.com); EEG 2023: Das hat sich für Photovoltaik-Anlagen geändert | Verbraucherzentrale.de
8 BAFA - Förderprogramm im Überblick - Änderungen an der BEG: Neuerungen ab 01.01.2023
9 Warum der Lithium-Preis gerade deutlich sinkt - Capital.de

Die HagerEnergy GmbH plant 2023 ihr Produktportfolio zu erweitern. Besonderer Fokus liegt im Gewerbespeicherbereich. Hier wird das neue Produkt, der S 20 X Pro, eingeführt, welches insbesondere für das Gewerbe entwickelt wurde. Das bidirektionale Laden erfährt aufgrund zahlreicher erfolgreicher Feldtests eine immer weiter steigende Aufmerksamkeit. Dies birgt ein enormes Marktpotenzial. 2023 plant die HagerEnergy GmbH dynamische Stromtarife dem Endverbraucher in Kooperation anzubieten, damit dieser an den Preisen der Strombörse partizipieren kann.

Die Gesellschaft ist im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit Währungsrisiken u. a. im Bereich des Einkaufs, der teilweise in US-Dollar abgewickelt wird, ausgesetzt. Um dem hieraus resultierenden Währungsrisiko zu begegnen, werden im Konzernverbund in Abhängigkeit vom jeweiligen Einkaufsvolumen Fremdwährungsoptionen abgeschlossen. Folglich werden keine wesentlichen Effekte auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage aus Fremdwährungseffekten erwartet.

Im Berichtszeitraum hat die HagerEnergy GmbH keine wesentlichen Forderungsausfälle zu verzeichnen. Eventuelle zukünftige Forderungsausfälle sind zum Großteil über eine Kreditversicherung abgesichert. Des Weiteren ist ein Großteil der Forderungen über die Delkredere-Versicherungen abrechnender Inkassounternehmen abgesichert.

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass die momentanen Bedingungen und Chancen in der D-A-CH-Region für die HagerEnergy GmbH günstig bleiben. Die HagerEnergy GmbH prüft außerdem einen Markteintritt in weitere europäische Länder. Bei einer weiterhin hohen Nachfrage im Jahr 2023 und gleichzeitig wachsender Konkurrenz in Form von asiatischen Wettbewerbern verschärft sich die Marktsituation. 10

Der fortlaufend bestehende Russland-Ukraine-Krieg hat direkte Auswirkungen auf die Nachfrage nach erneuerbaren Energien und direkte Auswirkungen auf weltweite Lieferketten. Durch den Krieg entstehen unbekannte Variablen, welche zukünftige wirtschaftliche Entwicklungen schwer prognostizierbar machen. Inwieweit sich der Krieg direkt oder indirekt auf das Geschäft der HagerEnergy GmbH auswirkt, ist nicht absehbar.

10 500.000 Photovoltaik-Heimspeicher mittlerweile in Deutschland installiert - pv magazine Deutschland (pv-magazine.de)

Insgesamt kann die Zukunftsprognose für erneuerbare Energien und die damit verbundenen Produkte und Dienstleistungen sehr positiv bewertet werden. Die HagerEnergy GmbH wird von der hohen Nachfrage und den günstigen Bedingungen weiterhin profitieren.

 

Osnabrück, den 15. Mai 2023

Dr. Andreas Piepenbrink, CEO, Geschäftsführer

BU Vice President Hager Group for Energy Management Development

Rémy Joseph Becher, COO, Geschäftsführer

BU Vice President Hager Group for Energy Management Operations

Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt

Wir, die Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, haben unsere Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung im Auftrag der Gesellschaft vorgenommen. Neben der gesetzlichen Funktion der Offenlegung (§ 325 HGB) in den Fällen gesetzlicher Abschlussprüfungen richtet sich der Bestätigungsvermerk ausschließlich an die Gesellschaft und wurde zu deren interner Verwendung erteilt, ohne dass er weiteren Zwecken Dritter oder diesen als Entscheidungsgrundlage dienen soll. Das in dem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis von freiwilligen Abschlussprüfungen ist somit nicht dazu bestimmt, Grundlage von Entscheidungen Dritter zu sein, und nicht für andere als bestimmungsgemäße Zwecke zu verwenden.

Unserer Tätigkeit liegt unser Auftragsbestätigungsschreiben zur Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung einschließlich der "Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften" in der vom Institut der Wirtschaftsprüfer herausgegebenen Fassung vom 1. Januar 2017 zugrunde.

Klarstellend weisen wir darauf hin, dass wir Dritten gegenüber keine Verantwortung, Haftung oder anderweitige Pflichten übernehmen, es sei denn, dass wir mit dem Dritten eine anders lautende schriftliche Vereinbarung geschlossen hätten oder ein solcher Haftungsausschluss unwirksam wäre.

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass wir keine Aktualisierung des Bestätigungsvermerks hinsichtlich nach seiner Erteilung eintretender Ereignisse oder Umstände vornehmen, sofern hierzu keine rechtliche Verpflichtung besteht.

Wer auch immer das in vorstehendem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis unserer Tätigkeit zur Kenntnis nimmt, hat eigenverantwortlich zu entscheiden, ob und in welcher Form er dieses Ergebnis für seine Zwecke nützlich und tauglich erachtet und durch eigene Untersuchungshandlungen erweitert, verifiziert oder aktualisiert.

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