Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 42973
Vorher
G + S Bauen und Wohnen GmbH
Eingetragen
9.9.2004
Branche
Bauträger für WohngebäudeBauträger für andere Gebäude und BauwerkeKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Gegenstand
Erwerb von Grundstücken oder grundstücksgleichen Rechten, deren Erschließung, Entwicklung, Bebauung, Bewirtschaftung und Vermarktung im eigenen Namen und auf eigene Rechnung sowie im Namen und für Rechnung von Dritten und die Übernahme von Aufgaben, die im Bereich des Städtebaus und der Infrastruktur anfallen sowie die Vermittlung von Kaufverträgen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Martin Rüter
seit 7.4.2026
Geschäftsführer
Sven Brawanski
seit 22.1.2025
Prokura
Philipp Meier
seit 28.2.2024
Prokura
Thomas Michael Bach
seit 28.2.2024
Prokura
Harald Horstkotte
seit 14.6.2018
Prokura
Christian Wedler
seit 15.3.2018
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
GWH Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft mbH Hessen
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

GWH Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft mbH Hessen
Germany
512.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

GWH Bauprojekte GmbH

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die GWH Bauprojekte GmbH

Prüfungsurteil

Wir haben den Jahresabschluss der GWH Bauprojekte GmbH, Frankfurt am Main - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat.

Grundlage für das Prüfungsurteil

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieses Systems der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Eschborn/Frankfurt am Main, 21. März 2024

EY GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Enzenhofer, Wirtschaftsprüfer

Keskin, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Geschäfts- und anderen Bauten 93.241,41 94.982,12
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.283,73 9.509,95
101.525,14 104.492,07
B. Umlaufvermögen
I. Zum Verkauf bestimmte Grundstücke und andere Vorräte
1. Grundstücke ohne Bauten 2.053.828,64 1.717.101,95
2. Bauvorbereitungskosten 244.456,15 44.282,00
3. Grundstücke mit unfertigen Bauten 20.729,01 43.672.166,82
4. Grundstücke mit fertigen Bauten 109.815.859,72 57.743.398,77
5. Unfertige Leistungen 574.676,93 547.000,00
6. Geleistete Anzahlungen 584.017,26 584.017,26
113.293.567,71 104.307.966,80
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Vermietung 86.492,81 73.926,72
2. Forderungen aus Grundstücksverkäufen 162.282,95 212.190,24
3. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.321,59 7.321,59
4. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 42.495,39 1.933.711,63
5. Sonstige Vermögensgegenstände 6.404.542,71 10.848.708,21
6.703.135,45 13.075.858,39
III. Flüssige Mittel
Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 2.600.398,91 1.891.329,83
122.597.102,07 119.275.155,02
C. Rechnungsabgrenzungsposten 49.000,00 0,00
122.747.627,21 119.379.647,09

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 4.000.000,00 4.000.000,00
II. Kapitalrücklage 9.500.000,00 9.500.000,00
III. Gewinnvortrag 105.689,46 105.689,46
13.605.689,46 13.605.689,46
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.617.722,00 1.670.949,00
2. Sonstige Rückstellungen 3.990.693,05 4.978.519,60
5.608.415,05 6.649.468,60
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen 952.282,83 736.834,65
2. Verbindlichkeiten Vermietung 64.227,55 33.678,45
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 462.336,59 460.342,82
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 101.895.770,01 97.601.034,09
5. Sonstige Verbindlichkeiten 39.712,53 123.948,94
103.414.329,51 98.955.838,95
D. Rechnungsabgrenzungsposten 119.193,19 168.650,08
122.747.627,21 119.379.647,09

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse
a) aus der Hausbewirtschaftung 2.951.386,57 2.136.612,31
b) aus Betreuungstätigkeit 5.692.193,10 4.906.233,50
8.643.579,67 7.042.845,81
2. Bestandsveränderung
a) Bestandsabgänge aus dem Verkauf von Grundstücken 0,00 3.425,85
b) Erhöhung des Bestands an zum Verkauf bestimmten Grundstücken mit unfertigen Bauten 8.985.600,91 21.275.569,05
8.985.600,91 21.272.143,20
3. Sonstige betriebliche Erträge 3.332.960,22 9.585.723,57
4. Aufwendungen für bezogene Leistungen 10.058.571,02 22.966.845,98
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 2.672.993,12 2.620.124,37
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 585.863,35 879.306,56
(davon für Altersversorgung EUR 88.347,93; Vorjahr: EUR 427.475,49)
3.258.856,47 3.499.430,93
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 2.966,59 10.274,12
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.344.537,79 1.404.475,72
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 49.470,15 93,25
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 4.964.587,56 1.737.219,18
10. Ergebnis vor Steuern 1.382.091,52 8.282.559,90
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 0,00
12. Ergebnis nach Steuern 1.382.091,52 8.282.559,90
13. Sonstige Steuern 1.492,39 1.368,00
14. Ergebnis vor Gewinnabführung 1.380.599,13 8.281.191,90
15. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführter Gewinn 1.380.599,13 8.281.191,90
16. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2023

A. Allgemeine Angaben

Die GWH Bauprojekte GmbH, ("GWH BP") hat ihren Sitz in Frankfurt am Main und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Frankfurt am Main (HRB 42973). Sie ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Der Jahresabschluss 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH - Gesetzes aufgestellt.

Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung wurden entsprechend der Verordnung über Formblätter für die Gliederung des Jahresabschlusses von Wohnungsunternehmen gegliedert. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt.

Durch die Angabe in TEUR können sich Rundungsdifferenzen ergeben.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten.

Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um lineare planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen angesetzt.

In die Herstellungskosten selbsterstellter Anlagen sind neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die Abschreibungen auf Gebäude des Anlagevermögens erfolgten linear pro rata temporis nach der Restnutzungsdauermethode. Die der linearen Abschreibung zugrunde liegenden Nutzungsdauern betragen 50 Jahre bei Gebäuden.

Die Abschreibungen auf Betriebs- und Geschäftsausstattung wurden linear mit Abschreibungssätzen zwischen 5 % und 25 % p.a. vorgenommen.

Die zum Verkauf bestimmten Grundstücke wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert. Die Herstellungskosten wurden auf Grundlage der Einzelkosten und anteiligen Gemeinkosten analog zum Anlagevermögen ermittelt. Soweit erforderlich, wurde der niedrigere beizulegende Wert angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten angesetzt. Erkennbaren Ausfallrisiken wird durch entsprechende Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Sofern die Gründe für in früheren Perioden vorgenommene Wertberichtigungen nicht mehr vorliegen, erfolgen entsprechende Wertaufholungen.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten weist mit TEUR 49 erstmalig die Abgrenzungen aus den Betriebskosten 2023 aus.

Die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zu Nennwerten angesetzt.

Das gezeichnete Kapital wurde zum Nennwert bilanziert.

Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages einschließlich der künftigen Kosten- und Preissteigerungen angesetzt.

Bei der Bewertung der Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen werden die Verpflichtungen aus der betrieblichen Altersversorgung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ("Projected Unit Credit Method") ermittelt. Danach werden nicht nur die am Stichtag bekannten Renten und erworbene Anwartschaften, sondern auch künftig zu erwartende Steigerungen von Gehältern und Renten berücksichtigt. Die Bewertung erfolgte auf der Basis eines versicherungsmathematischen Gutachtens unter folgenden Annahmen:

31.12.2023 31.12.2022
Gehaltstrend 3,50 % p.a. 3,50 % p.a.
Rentendynamik 3,50 % p.a. 3,50 % p.a.
Rechnungszinsfuß 1,82 % p.a. 1,78 % p.a.
Sterbewahrscheinlichkeit "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck
Individualisierungsverfahren "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck

Pensionsrückstellungen sind mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre abzuzinsen (§ 253 Abs. 2 Satz 1 HGB). Der verwendete Zinssatz entspricht dem von der Deutschen Bundesbank für Dezember 2023 bekanntgegebenen Abzinsungssatz gemäß § 253 Abs. 2 HGB für eine angenommene Laufzeit von 15 Jahren und beträgt 1,82 % p.a. (Vorjahr 1,78 % p.a.).

Der Unterschiedsbetrag zwischen der Bewertung der Pensionsrückstellungen mit dem 10- und dem 7-Jahres-Durchschnittszinssatz nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 18. Der Unterschiedsbetrag ist weder ausschüttungs- noch abführungsgesperrt, da ausreichend frei verfügbare Rücklagen vorhanden sind.

Sonstige Rückstellungen i.H.v. 4 Mio. EUR (Vorjahr 5 Mio. EUR). berücksichtigen alle drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages einschließlich zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen angesetzt. Sonstige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst.

Die Verbindlichkeiten wurden mit ihren Erfüllungsbeträgen bewertet, die Verpflichtungen aus erhaltenen Anzahlungen werden zum Nennwert angesetzt.

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten spiegelt mit TEUR 119 (Vorjahr TEUR 169) die Abzinsung der WI-Rheinblick wider.

C. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

Bilanz

Die Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens werden unter Angabe der Abschreibung des Geschäftsjahres in der Anlage zum Anhang dargestellt.

Unter den Finanzanlagen wird die 50%ige Beteiligung an der CP Campus Projekte GmbH, Frankfurt am Main, gehalten. Aufgrund der Erwartung langfristiger Verluste wurde der Wert der CP Campus zum 31.12.2020 auf EUR 0 abgeschrieben. Das Eigenkapital der CP Campus Projekte GmbH beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 905. (Vorjahr TEUR 1.297), das Geschäftsjahr 2023 wurde mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 392 (Vorjahr Jahresüberschuss TEUR 861) abgeschlossen.

Die zum Verkauf bestimmten Grundstücke und andere Vorräte haben sich wie folgt entwickelt:

31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
Grundstücke ohne Bauten 2.054 1.717
Bauvorbereitungskosten 244 44
Grundstücke mit unfertigen Bauten 21 43.672
Grundstücke mit fertigen Bauten 109.816 57.744
Unfertige Leistungen 575 547
Geleistete Anzahlungen 584 584
113.294 104.308

Der Anstieg bei den Grundstücken mit fertigen Bauten ist vorwiegend durch die Fertigstellung von 142 Wohneinheiten aus dem Projekt Lyoner Gärten bedingt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Forderungen aus Grundstücksverkäufen in Höhe von TEUR 162 (Vorjahr TEUR 212) betreffen Forderungen aus Bauträgergeschäft TEUR 162 (Vorjahr TEUR 212).

Das zum Nennwert angesetzte und erbrachte gezeichnete Kapital beträgt TEUR 4.000 (Vorjahr TEUR 4.000).

Die Rückstellungen haben sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:

01.01.2023 Inanspruchnahme Auflösung
TEUR TEUR TEUR
Pensionsrückstellungen 1.671 57 25
Personalrückstellungen 447 413 6
Rückstellungen für Verkaufsobjekte 3.423 121 799
Ausstehende Rechnungen 178 84 6
Sonstige Verpflichtungen 931 64 4
Sonstige Rückstellungen 4.979 682 815
Rückstellungen 6.650 739 840
Zuführung Umbuchung 31.12.2023
TEUR TEUR TEUR
Pensionsrückstellungen 29 0 1.618
Personalrückstellungen 447 0 475
Rückstellungen für Verkaufsobjekte 16 0 2.519
Ausstehende Rechnungen 46 0 134
Sonstige Verpflichtungen 0 0 863
Sonstige Rückstellungen 509 0 3.992
Rückstellungen 538 0 5.608

Die Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellung in Höhe von TEUR 29 (Vorjahr TEUR 25) werden unter den Zinsaufwendungen ausgewiesen.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben in Höhe von TEUR 25 (Vorjahr TEUR 31) Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr bis fünf Jahre. Die übrigen Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen im Wesentlichen Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter aus Ergebnisabführung in Höhe von TEUR 1.381 (Vorjahr TEUR 8.281) und Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von rd. TEUR 99.991 (Vorjahr TEUR 87.515).

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 40 (Vorjahr TEUR 37) enthalten.

Die Verbindlichkeiten sind nicht gesichert.

Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse wurden ausschließlich im Inland erzielt. Sie teilen sich im Geschäftsjahr in Erlöse aus der Hausbewirtschaftung TEUR 2.951 (Vorjahr TEUR 2.137) und den Erlösen aus dem Bauträgergeschäft TEUR 5.692 (Vorjahr TEUR 4.906) zusammen.

Wesentliche periodenfremde Erträge resultieren aus Erträgen des Bauträgergeschäfts in Höhe von TEUR 2.266 (Vorjahr TEUR 9.000) sowie der Auflösungen von Rückstellungen in Höhe von TEUR 840 (Vorjahr TEUR 532), die in den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen sind.

Der Personalaufwand setzt sich wie folgt zusammen:

2023 2022
TEUR TEUR
Löhne und Gehälter 2.673 2.620
Sozialversicherungsabgaben 433 405
Aufwendungen Altersversorgung 153 474
Personalaufwand 3.259 3.499

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Zinsaufwendungen an verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 4.935 (Vorjahr TEUR 1.542) enthalten.

Die außergewöhnlichen Erträge in Höhe von TEUR 200 (Vorjahr TEUR 0, Wärmeversorgungsanlage "Lyoner Gärten") sind in den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen.

Das Jahresergebnis der Gesellschaft wird aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages an die GWH Wohnungsbaugesellschaft mbH Hessen ("GWH") abgeführt.

D. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestehen keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Grundstückskäufen. Für die Fertigstellung der laufenden Bauträgerprojekte besteht ein Bestellobligo von 646 TEUR (Vorjahr 8,3 Mio. EUR).

Personal

Im Geschäftsjahr hat die Gesellschaft durchschnittlich 33 kaufmännische und technische Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr 32). Die Geschäftsbesorgung erfolgt durch die Gesellschafterin GWH.

Geschäftsführung

Mitglieder der Geschäftsführung waren im Geschäftsjahr:

 

Christian Wedler, Betriebswirt M.Sc. (CEO), Kassel

 

Tino Nitsche, Diplom-Bauingenieur (CTO), Bad Rappenau

Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird unter Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Steuerliche und rechtliche Verhältnisse

Die Gesellschaft ist in den umsatzsteuerlichen Organkreis der Landesbank Hessen-Thüringen Girozentrale, Frankfurt am Main/Erfurt eingebunden. Darüber hinaus besteht eine körperschaft- und gewerbesteuerliche Organschaft der GWH.

Im Rahmen eines Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages hat sich die GWH BP zudem verpflichtet, das Jahresergebnis an die GWH abzuführen.

Die von der OECD veröffentlichten Modellregeln zur Globalen Mindestbesteuerung (Säule 2) wurden in Deutschland mit Wirkung für das am 1. Januar 2024 beginnende Geschäftsjahr der GWH Bauprojekte GmbH umgesetzt. Die Systeno GmbH ist in den Konzernabschluss der Landesbank Hessen-Thüringen Girozentrale einbezogen und fällt insoweit in den Geltungsbereich der erlassenen Rechtsvorschriften. Etwaige Erklärungs- und Zahlungspflichten sind jedoch durch das oberste Mutterunternehmen Landesbank Hessen-Thüringen Girozentrale zu erfüllen, daher erwartet die GWH Bauprojekte GmbH kein mögliches Risiko für zusätzliche Steuern aus der Säule 2.

Die in § 274 Absatz 3 HGB eingeführte Ausnahme bedeutet, dass latente Steuern im Zusammenhang mit Ertragsteuern, die sich aus anwendbaren oder angekündigten Steuervorschriften zur Umsetzung der Modellregeln der Säule 2 ergeben, in der GWH Bauprojekte GmbH weder erfasst noch ausgewiesen werden.

Honorare des Abschlussprüfers

Bezüglich der Angaben zu den für das Geschäftsjahr berechneten Gesamthonoraren des Abschlussprüfers wird von der Befreiungsvorschrift des § 285 Nr. 17 HGB Gebrauch gemacht, da die Angaben im Konzernabschluss der GWH Immobilien Holding GmbH, Frankfurt am Main ("GWH IH") erfolgen.

Gesellschafter

Alleinige Gesellschafterin ist die GWH.

Konzernabschluss

Die GWH Immobilien Holding GmbH, Frankfurt am Main ("GWH IH") hält indirekt die Mehrheit der Anteile an der Gesellschaft und stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Gesellschaft erhältlich.

Die Landesbank Hessen-Thüringen Girozentrale, Frankfurt am Main/Erfurt, hält indirekt die Mehrheit der Anteile an der GWH Bauprojekte GmbH. Sie ist das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Dieser wird beim Handelsregister der Amtsgerichte Frankfurt am Main (HRA 29821) und Jena (HRA 102181) eingereicht. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Gesellschaft erhältlich.

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Es wurden keine wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen zu nicht marktüblichen Bedingungen durchgeführt.

Nachtragsbericht

Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 bestehen weiterhin kriegerische Auseinandersetzungen in der Ukraine, deren Bedeutung und Relevanz auf den Geschäftsbetrieb aktuell nicht benannt werden können.

 

Frankfurt am Main, den 21. März 2024

Die Geschäftsführung

Christian Wedler

Tino Nitsche

Entwicklung des Anlagevermögens in der Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

Anschaffungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 24.702,32 0,00 0,00 24.702,32
24.702,32 0,00 0,00 24.702,32
Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Geschäfts- und anderen Bauten 118.098,82 0,00 0,34 118.098,48
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 168.723,98 0,00 0,00 168.723,98
286.822,80 0,00 0,34 286.822,46
Finanzanlagen
Beteiligungen 512.500,00 0,00 0,00 512.500,00
512.500,00 0,00 0,00 512.500,00
Anlagevermögen 824.025,12 0,00 0,34 824.024,78
Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 24.702,32 0,00 0,00 24.702,32
24.702,32 0,00 0,00 24.702,32
Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Geschäfts- und anderen Bauten 23.116,70 1.740,37 0,00 24.857,07
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 159.214,03 1.226,22 0,00 160.440,25
182.330,73 2.966,59 0,00 185.297,32
Finanzanlagen
Beteiligungen 512.500,00 0,00 0,00 512.500,00
512.500,00 0,00 0,00 512.500,00
Anlagevermögen 719.533,05 2.966,59 0,00 722.499,64
Buchwert
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 0,00
0,00 0,00
Sachanlagen
0,00
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Geschäfts- und anderen Bauten 93.241,41 94.982,12
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.283,73 9.509,95
101.525,14 104.492,07
Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00
0,00 0,00
Anlagevermögen 101.525,14 104.492,07

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