Groz-Beckert Kommanditgesellschaft

Albstadt

Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRA 401300
Eingetragen
1.10.1996

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
K**** B***
seit 17.4.2025
Kommanditist
C***** G***
seit 17.4.2025
Kommanditist
D***** G***
seit 17.4.2025
Kommanditist
Z** G***
seit 17.4.2025
Kommanditist
Kommanditist
L**** W*****
seit 7.3.2025
Kommanditist
J**** C*********
seit 8.8.2023
Kommanditist
M******* C*********
seit 8.8.2023
Kommanditist
S**** C*********
seit 8.8.2023
Kommanditist
J***** F****
seit 8.8.2023
Kommanditist
Kommanditist
D**** M****** B******
seit 12.8.2022
Kommanditist
Kommanditist
S***** B****
seit 15.9.2021
Kommanditist
A***** T******* B***
seit 14.9.2021
Kommanditist
T****** A**** B***
seit 14.9.2021
Kommanditist
D****** L********
seit 14.5.2021
Kommanditist
J**** K*********
seit 16.3.2020
Kommanditist
T****** K*********
seit 16.3.2020
Kommanditist
M**** C***** E******
seit 16.3.2020
Kommanditist
F**** B*****
seit 16.3.2020
Kommanditist
F****** S****
seit 10.1.2019
Kommanditist
E*** B****
seit 10.1.2019
Kommanditist
R****** S***** G***
seit 10.10.2017
Kommanditist
J**** B******
seit 10.10.2017
Kommanditist
A***** B***** G***
seit 10.10.2017
Kommanditist
J***** B******
seit 10.10.2017
Kommanditist
N****** G****
seit 20.6.2016
Kommanditist
K****** W***
seit 6.5.2016
Kommanditist
M***** G******
seit 6.5.2016
Kommanditist
A***** W****
seit 6.5.2016
Kommanditist
M*** L******
seit 6.5.2016
Kommanditist
Kommanditist
H**** I**** S*****
seit 22.12.2015
Kommanditist
S***** M*****
seit 31.7.2015
Kommanditist
M**** E*********
seit 8.12.2014
Kommanditist
B** E*********
seit 8.12.2014
Kommanditist
P****** B******
seit 13.8.2014
Kommanditist
T** E*********
seit 13.8.2014
Kommanditist
C******** R********
seit 13.8.2014
Kommanditist
L***** C******** G***
seit 13.8.2014
Kommanditist
M******** B******
seit 13.8.2014
Kommanditist
J** F***** G***
seit 13.8.2014
Kommanditist
Kommanditist
A******** B*****
seit 11.4.2014
Kommanditist
T****** S*****
seit 11.4.2014
Kommanditist
V***** S*****
seit 11.4.2014
Kommanditist
A********** E****
seit 22.11.2013
Kommanditist
K** O***** W****
seit 22.11.2013
Kommanditist
K******** S*****
seit 22.11.2013
Kommanditist
M***** L******
seit 22.11.2013
Kommanditist
S*** M****** W****
seit 22.11.2013
Kommanditist
V**** M***
seit 22.11.2013
Kommanditist
A***** S*****
seit 22.11.2013
Kommanditist
L**** M***
seit 22.11.2013
Kommanditist
M***** B******* G***
seit 22.11.2013
Kommanditist
C********* X***** G**
seit 29.10.2013
Kommanditist
Kommanditist
B******* Y******* G**
seit 29.10.2013
Kommanditist
L*** V******* G**
seit 29.10.2013
Kommanditist
A******** Z****** G**
seit 29.10.2013
Kommanditist
D***** F******* G***
seit 29.10.2013
Kommanditist
S***** M*********
seit 21.10.2013
Kommanditist
G***** S****
seit 21.10.2013
Kommanditist
G******* W*****
seit 21.10.2013
Kommanditist
L**** F**
seit 21.10.2013
Kommanditist
V***** B****
seit 21.10.2013
Kommanditist
S***** D*** G***
seit 17.9.2013
Kommanditist
T***** D****** G***
seit 17.9.2013
Kommanditist
E*** C********** G***
seit 17.9.2013
Kommanditist
F**** S*****
seit 17.9.2013
Kommanditist
I**** A**** S*****
seit 17.9.2013
Kommanditist
Kommanditist
Kommanditist
S******** G******
seit 18.7.2013
Kommanditist
Kommanditist
Kommanditist
Kommanditist
G***** W*****
seit 14.12.2006
Kommanditist
S******** G***
seit 14.12.2006
Kommanditist
Kommanditist
M***** D** F*******
seit 14.12.2006
Kommanditist
Kommanditist
M***** B*****
seit 14.12.2006
Kommanditist
D****** C**** G***
seit 14.12.2006
Kommanditist
G****** G***
seit 14.12.2006
Kommanditist
R***** G******
seit 14.12.2006
Kommanditist
Kommanditist
H****** B***
seit 14.12.2006
Kommanditist
I***** E*********
seit 14.12.2006
Kommanditist
A****** B****
seit 14.12.2006
Kommanditist
H****** B****
seit 14.12.2006
Kommanditist
Kommanditist
Kommanditist
V***** A*** S****
seit 14.12.2006
Kommanditist
S***** B******
seit 14.12.2006
Kommanditist
F****** G***
seit 14.12.2006
Kommanditist
Kommanditist
U***** D** m*** G***
seit 14.12.2006
Kommanditist
M***** G******
seit 14.12.2006
Kommanditist
Kommanditist
F****** D** B****
seit 14.12.2006
Kommanditist
K**** B*****
seit 14.12.2006
Kommanditist
E******* G***
seit 14.12.2006
Kommanditist
J****** G***
seit 14.12.2006
Kommanditist
M****** T********
seit 14.12.2006
Kommanditist
Kommanditist
Kommanditist
C******** B****
seit 14.12.2006
Kommanditist
M****** G***
seit 14.12.2006
Kommanditist
I***** E*****
seit 14.12.2006
Kommanditist
M******** K*******
seit 14.12.2006
Kommanditist
R*** E**** S*****
seit 14.12.2006
Kommanditist
Kommanditist
G***** E*****
seit 14.12.2006
Kommanditist
Kommanditist
H*** U***** S*****
seit 14.12.2006
Kommanditist
T***** H*****
seit 14.12.2006
Kommanditist
U***** G**
seit 14.12.2006
Kommanditist
S******* G***
seit 14.12.2006
Kommanditist
C************** V****
seit 14.12.2006
Kommanditist
Kommanditist
O***** S**********
seit 14.12.2006
Kommanditist
S****** A**** S*****
seit 14.12.2006
Kommanditist
J***** G*********
seit 14.12.2006
Kommanditist
K****** H********
seit 14.12.2006
Kommanditist
A******* G***
seit 14.12.2006
Kommanditist
G******* B******
seit 14.12.2006
Kommanditist
H***** B****
seit 14.12.2006
Kommanditist
Kommanditist
M***** H*****
seit 14.12.2006
Kommanditist
O**** G***
seit 14.12.2006
Kommanditist
C********* P******
seit 14.12.2006
Kommanditist
K******** D** B****
seit 14.12.2006
Kommanditist
D***** B****
seit 14.12.2006
Kommanditist
K*********** G**
seit 14.12.2006
Kommanditist
A***** B***
seit 14.12.2006
Kommanditist
H************* G***
seit 14.12.2006
Kommanditist
P****** G***
seit 14.12.2006
Kommanditist
S****** K*******
seit 14.12.2006
Kommanditist
Kommanditist
Kommanditist
F***** E****
seit 14.12.2006
Kommanditist
R***** K*******
seit 14.12.2006
Kommanditist
Kommanditist
S***** M********
seit 14.12.2006
Kommanditist
T***** B***
seit 14.12.2006
Kommanditist
Kommanditist
Kommanditist
M********* S*****
seit 14.12.2006
Kommanditist
B****** V****
seit 14.12.2006
Kommanditist
A******** F******
seit 14.12.2006
Kommanditist
U***** G***
seit 14.12.2006
Kommanditist
C******** B******
seit 14.12.2006
Kommanditist
Kommanditist
Kommanditist
U***** B****
seit 14.12.2006
Kommanditist
Kommanditist
P**** D** H********
seit 14.12.2006
Kommanditist
K***** G**
seit 14.12.2006
Kommanditist
M******* B******
seit 14.12.2006
Kommanditist
A****** M********
seit 14.12.2006
Kommanditist
M*** H******* H*****
seit 14.12.2006
Kommanditist
K****** E****
seit 14.12.2006
Kommanditist
G*** M****** B****
seit 14.12.2006
Kommanditist
M***** B****
seit 14.12.2006
Kommanditist

Gesellschafter

168 Gesellschafter

Kommanditgesellschaft (KG)

5 von 168 angezeigt

G*** M****** B****
Kommanditist
485.357 €
E*** B****
Kommanditist
310.383 €
D****** L********
Kommanditist
10.000 €
M***** B****
Kommanditist
338.280 €
M*** H******* H*****
Kommanditist
551.352 €

Beteiligungen

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Groz-Beckert Kommanditgesellschaft

Albstadt

Jahres- und Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Inhaltsverzeichnis

I. Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Anlage zur Bilanz im Geschäftsjahr 2023

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

II. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

Bilanz zum 31.12.2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 15.052.543,00 11.197.821,00
2. Geleistete Anzahlungen 2.097.148,91 702.253,65
17.149.691,91 11.900.074,65
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 105.209.481,40 110.214.561,48
2. Technische Anlagen und Maschinen 54.171.524,89 44.983.218,60
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 25.405.123,12 21.462.010,73
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 141.507.732,66 102.168.274,23
326.293.862,07 278.828.065,04
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 283.983.653,85 284.017.563,80
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 17.155.017,04 20.979.218,59
3. Beteiligungen 137.360,83 2.658.128,53
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 62.155,51 66.206,79
5. Sonstige Ausleihungen 442.958,90 345.368,14
301.781.146,13 308.066.485,85
645.224.700,11 598.794.625,54
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 23.219.072,63 21.635.359,39
2. Unfertige Erzeugnisse 26.697.980,84 21.191.089,86
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 192.626.099,86 153.077.346,09
4. Geleistete Anzahlungen 2.381.592,66 1.100.847,84
244.924.745,99 197.004.643,18
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 581.437,67 17.971.715,63
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 92.592.332,38 58.457.789,46
3. Sonstige Vermögensgegenstände 8.815.162,66 6.802.348,22
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 60.221,98 (Vj. EUR 4.000,00)
101.988.932,71 83.231.853,31
III. Wertpapiere 10.000,00 10.000,00
IV. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 887.013,53 9.596.251,81
347.810.692,23 289.842.748,30
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 5.012.160,64 5.098.477,94
998.047.552,98 893.735.851,78

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. EIGENKAPITAL 315.750.000,00 312.900.000,00
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 153.018.444,00 163.849.168,00
2. Steuerrückstellungen 1.957.188,00 299.588,00
3. Sonstige Rückstellungen 32.826.679,80 40.315.546,42
187.802.311,80 204.464.302,42
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 105.804.892,09 59.182.655,44
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.086,89 536.422,40
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.184.115,22 6.508.640,94
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 4.000.789,21 (Vj. EUR 6.508.640,94)
davon mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr EUR 183.326,01 (Vj. EUR 0,00)
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 235.665.502,46 153.169.937,60
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 235.636.835,96 (Vj. EUR 153.141.271,10)
davon mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr EUR 28.666,50 (Vj. EUR 28.666,50)
5. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 141.389.020,69 149.129.829,18
6. Sonstige Verbindlichkeiten 7.449.623,83 7.844.063,80
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 7.447.169,73 (Vj. EUR 7.841.609,70)
davon mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr EUR 2.454,10 (Vj. EUR 2.454,10)
davon aus Steuern EUR 1.685.113,56 (Vj. EUR 1.715.221,69)
494.495.241,18 376.371.549,36
998.047.552,98 893.735.851,78

Die Verbindlichkeiten aus Bürgschaften betragen EUR 88.803.131,58 (Vj. EUR 104.411.332,57), davon gegenüber verbundenen Unternehmen EUR 75.547.464,98 (Vj. EUR 91.448.456,57)

Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt EUR 1.258.092,00 (Vj. EUR 5.914.734,00).

Anlage zur Bilanz 2023

EUR
1. Umsatzerlöse 507.016.973,25
2. Erträge aus Beteiligungen 354.679,63
3. Löhne und Gehälter, soziale Abgaben, Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 156.568.652,79
Anzahl
4. Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (einschließlich 126 Auszubildende) 1.947

5. Bewertungs- und Abschreibungsmethoden

Das Anlagevermögen ist zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Abschreibung der immateriellen Vermögensgegenstände sowie der Sachanlagen erfolgt planmäßig unter Zugrundelegung der voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauern. Wirtschaftsgüter mit einem Wert über EUR 250,00 bis EUR 800,00 werden als geringwertiges Wirtschaftsgut aktiviert und im Jahr der Anschaffung oder Herstellung komplett abgeschrieben. Wirtschaftsgüter unter EUR 250,00 werden als Aufwandsposten erfasst. Über einem Wert von EUR 800,00 erfolgt eine Aktivierung als Einzelanlage und Abschreibung nach individueller Nutzungsdauer.

Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte und Wertpapiere zu den Anschaffungskosten oder bei voraussichtlich dauerhaften Wertminderungen zu dem niedrigeren beizulegenden Zeitwert bewertet. Die Ausleihungen werden zum Nennwert bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Die eingeschränkte Verwertbarkeit von Beständen wurde durch ausreichende Abschläge berücksichtigt.

Forderungen wurden zum Nennwert angesetzt und um erforderliche Einzelwertberichtigungen gekürzt. Zur Berücksichtigung des allgemeinen Risikos wurde eine Pauschalwertberichtigung gebildet.

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten und für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften gebildet. Sie tragen den erkennbaren Risiken voll Rechnung.

Ökonomische Sicherungsbeziehungen werden gemäß § 254 HGB durch die Bildung von Bewertungseinheiten bilanziell nachvollzogen. In den Fällen, in denen sowohl die "Einfrierungsmethode", bei der die sich ausgleichenden Wertänderungen aus dem abgesicherten Risiko nicht bilanziert werden, als auch die "Durchbuchungsmethode", wonach die sich ausgleichenden Wertänderungen aus dem abgesicherten Risiko sowohl des Grundgeschäfts als auch des Sicherungsinstruments bilanziert werden, angewandt werden können, wird die "Einfrierungsmethode" angewandt. Die sich ausgleichenden positiven und negativen Wertänderungen werden ohne Berührung der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1. Jan. 2023 Zugänge Umbuchungen Abgänge 31. Dez. 2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 57.977.944,15 13.374.060,20 0,00 7.900,00 71.344.104,35
2. Geschäfts- oder Firmenwert 624.392,28 0,00 0,00 0,00 624.392,28
3. Geleistete Anzahlungen 702.253,65 1.394.895,26 0,00 0,00 2.097.148,91
59.304.590,08 14.768.955,46 0,00 7.900,00 74.065.645,54
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 216.284.583,01 176.781,30 27.288,18 349.474,75 216.139.177,74
2. Technische Anlagen und Maschinen 237.378.453,34 13.415.367,96 7.368.051,15 10.447.729,21 247.714.143,24
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 65.679.898,36 8.895.863,45 994.579,24 2.498.744,66 73.071.596,39
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 102.168.274,23 47.729.377,00 -8.389.918,57 0,00 141.507.732,66
621.511.208,94 70.217.389,71 0,00 13.295.948,62 678.432.650,03
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 284.017.563,80 651.185,98 0,00 685.095,93 283.983.653,85
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 21.536.018,06 392.413,55 0,00 4.119.515,23 17.808.916,38
3. Beteiligungen 2.658.128,53 1.000.000,00 0,00 0,00 3.658.128,53
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 71.668,57 255,91 0,00 6.245,70 65.678,78
5. Sonstige Ausleihungen 345.368,14 318.295,94 0,00 220.705,18 442.958,90
308.628.747,10 2.362.151,38 0,00 5.031.562,04 305.959.336,44
989.444.546,12 87.348.496,55 0,00 18.335.410,66 1.058.457.632,01
Kumulierte Abschreibungen
1. Jan. 2023 Zugänge Umbuchungen
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 46.780.123,15 9.519.338,20 0,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 624.392,28 0,00 0,00
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00
47.404.515,43 9.519.338,20 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 106.070.021,53 5.148.334,48 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 192.395.234,74 11.020.191,82 2,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 44.217.887,63 5.406.587,30 -2,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00
342.683.143,90 21.575.113,60 0,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 556.799,47 97.099,87 0,00
3. Beteiligungen 0,00 3.520.767,70 0,00
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 5.461,78 0,00 0,00
5. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00
562.261,25 3.617.867,57 0,00
390.649.920,58 34.712.319,37 0,00
Kumulierte Abschreibungen
Abgänge Zuschreibung 31. Dez. 2023
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7.900,00 0,00 56.291.561,35
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 624.392,28
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00
7.900,00 0,00 56.915.953,63
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 288.659,67 0,00 110.929.696,34
2. Technische Anlagen und Maschinen 9.872.810,21 0,00 193.542.618,35
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.957.999,66 0,00 47.666.473,27
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00
12.119.469,54 0,00 352.138.787,96
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 653.899,34
3. Beteiligungen 0,00 0,00 3.520.767,70
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 1.938,51 3.523,27
5. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00
0,00 1.938,51 4.178.190,31
12.127.369,54 1.938,51 413.232.931,90
Nettobuchwerte
31. Dez. 2023 31. Dez. 2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 15.052.543,00 11.197.821,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00
3. Geleistete Anzahlungen 2.097.148,91 702.253,65
17.149.691,91 11.900.074,65
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 105.209.481,40 110.214.561,48
2. Technische Anlagen und Maschinen 54.171.524,89 44.983.218,60
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 25.405.123,12 21.462.010,73
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 141.507.732,66 102.168.274,23
326.293.862,07 278.828.065,04
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 283.983.653,85 284.017.563,80
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 17.155.017,04 20.979.218,59
3. Beteiligungen 137.360,83 2.658.128,53
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 62.155,51 66.206,79
5. Sonstige Ausleihungen 442.958,90 345.368,14
301.781.146,13 308.066.485,85
645.224.700,11 598.794.625,54

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Groz-Beckert Kommanditgesellschaft, Albstadt

Prüfungsurteil

Wir haben den Jahresabschluss der Groz-Beckert Kommanditgesellschaft, Albstadt, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 - geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat.

Grundlage für das Prüfungsurteil

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss zu dienen.

Hinweis auf einen sonstigen Sachverhalt

Unter Inanspruchnahme der Erleichterungsvorschrift des § 264 Abs. 3 HGB wurden kein Anhang und kein Lagebericht aufgestellt. Im Zeitpunkt der Beendigung unserer Abschlussprüfung konnte nicht abschließend beurteilt werden, ob die Befreiungsvorschrift des § 264 Abs. 3 HGB zu Recht in Anspruch genommen worden ist, weil die Voraussetzungen nach § 264 Abs. 3 Satz 1 sowie Satz 1 Nr. 3, Nr. 4 und Nr. 5 Buchst. c) bis e) HGB ihrer Art nach erst zu einem späteren Zeitpunkt erfüllt werden können. Unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss ist diesbezüglich nicht modifiziert.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieses Systems der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den 27. Februar 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Kai Mauden, Wirtschaftsprüfer

ppa. Zhivko Kolev, Wirtschaftsprüfer

Inhaltsverzeichnis

I. Konzernlagebericht für 2023

II. Konzernabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

1. Bilanz zum 31. Dezember 2023

2. Anhang für das Geschäftsjahr 2023

3. Aufstellung über den Anteilsbesitz 2023 gemäß § 313 HGB

4. Anlagenspiegel

III. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

Konzernlagebericht für 2023

Die Groz-Beckert Unternehmensgruppe ist mit ihren drei Geschäftsbereichen internationaler Marktführer für Entwicklung, Herstellung und Vertrieb prozesskritischer textiler Präzisionswerkzeuge und industrieller Schneidlösungen sowie Lösungsanbieter von textilen Bewehrungen für die Bauindustrie und Verbundstoffen. Die Produktion von Groz- Beckert Produkten erfolgt in Deutschland, Belgien, China, Finnland, Indien, Kroatien, Niederlande, Österreich, Portugal, Tschechien, USA und in Vietnam. Zahlreiche Vertriebstochtergesellschaften und Vertriebspartner ergänzen die weltweite Präsenz.

Wirtschaftliches Umfeld

Die Weltkonjunktur hielt sich angesichts der starken Inflation und der massiven Straffung der Geldpolitik im Jahr 2023 besser als erwartet, die wirtschaftliche Expansion blieb dennoch moderat. Für das Berichtsjahr wird mit einer Zuwachsrate der Weltproduktion von 3,1 % gerechnet. Dies liegt zwar leicht unter dem Vorjahreswachstum von 3,3 %, ist jedoch deutlich mehr als zu Jahresbeginn mit 2,5 % prognostiziert wurde. Da die Industrieproduktion und der Welthandel auch nach dem Jahreswechsel ohne Schwung blieben und keine Anzeichen für eine Belebung erkennbar sind, dürfte der Zuwachs in 2024 laut dem Institut für Weltwirtschaft (Kiel) mit 2,9 % nochmals etwas schwächer ausfallen 1).

Im Verlauf des Jahres 2023 sind die Störfaktoren des Vorjahres weitgehend geschwunden: Die Rohstoffpreise und insbesondere die Preise für Energie sind nach und nach gesunken und in der Folge hat sich die Inflation verringert. Die Reallöhne stiegen dank nachlassender Inflation und anziehender Vergütungen inzwischen wieder und Lieferengpässe behindern die wirtschaftliche Aktivität nicht mehr ungewöhnlich stark. Gleichzeitig blieb jedoch die Unsicherheit für Unternehmen und Konsumenten hoch. Sie ist unter anderem geopolitischer Natur und in anhaltenden oder neuen militärischen Auseinandersetzungen oder wirtschaftlichen Konflikten begründet und dämpfte die Neigung zu Investitionen und Konsum.

Zwischen den fortgeschrittenen Volkswirtschaften waren die Unterschiede in der Produktionsentwicklung beträchtlich. Besonders robust zeigte sich die Wirtschaft in den Vereinigten Staaten, wo sich die Produktion trotz Zinsanstiegs - gestützt durch die Finanzpolitik - um 2,4 % (Vorjahr 1,9 %) erhöhte. Nach einer kräftigen Erholung im Gefolge der Pandemie befindet sich die Wirtschaft im Euroraum derzeit in der Flaute: mit einer Steigerung von 0,5 % wurde kaum mehr als eine Stagnation erreicht. Auch in Deutschland hat sich die Wirtschaftsleistung im Wesentlichen seitwärts bewegt. Die konjunkturelle Schwäche war vor allem dem rückläufigen Konsum und einem sehr schwachen Auslandsgeschäft geschuldet. Auch die Bauaktivität zeigte sich in der Tendenz weiter abwärtsgerichtet. Nachdem im Vorjahr noch ein Zuwachs von 1,9 % erzielt wurde, verringerte sich das Bruttoinlandsprodukt in 2023 um 0,1 %.

Geschäftsverlauf

2023 war erneut ein Jahr voller Herausforderungen. Wirtschaftliche Turbulenzen und zunehmende geopolitische Konflikte erschwerten eine positive Entwicklung. In den Bereichen Textile Tools (Textile Werkzeuge) und Engineered Textiles (Technische Textilien) waren im Berichtsjahr Umsatzrückgänge zu verzeichnen. Der Bereich Cutting Tools (Industriemesser) schloss das erste komplette Geschäftsjahr innerhalb der Unternehmensgruppe ab.

In Summe überschreitet der Konzernumsatz den Vorjahreswert um 66 Mio. €. Der damit erzielte Umsatzzuwachs von 8 % resultiert in erster Linie daraus, dass der Geschäftsbereich Cutting Tools erst im Oktober des Vorjahres von der Groz-Beckert Gruppe übernommen wurde und somit der Vergleichszeitraum lediglich die Umsätze von 3 Monaten enthält. Dieser positive Umsatzeffekt des Geschäftsbereichs Cutting Tools wird überlagert von den negativen Effekten der beiden anderen Bereiche. Im Vergleich zum Planwert des Berichtsjahres blieb der Umsatz hinter den Erwartungen zurück. Das erzielte Konzernergebnis unterschreitet sowohl das Vorjahr, als auch den Plan.

Geschäftsbereich Textile Tools

Knitting

Im Verlauf des gesamten Jahres blieb das Konsumklima in der Bekleidungs- und Modeindustrie hinter den Erwartungen zurück, hauptsächlich bedingt durch eine erhebliche Unsicherheit auf dem Markt. Diese führte zu einer geringen Auslastung der Textilbetriebe, insbesondere in den wichtigen Textilmärkten, in denen die Nachfrage nach gestrickter Fläche bzw. Produkten spürbar abnahm. Die vorherrschende Unsicherheit beeinträchtigte zudem die Bereitschaft zu Neuinvestitionen, was sich negativ auf die Maschinenbauer in allen Stricktechnologien und Regionen auswirkte. Das Geschäft mit Endkunden ging ebenfalls merklich zurück, da die Auslastung in den Strickbetrieben im Vergleich zu den Vorjahren deutlich geringer war. Für die Sparte Knitting ist Asien - vornweg vor allem China - mit Abstand der wichtigste Kontinent für den Verkauf der Produkte. Innerhalb Asiens herrscht ein sehr hoher Wettbewerbsdruck, da die Kunden in dieser Region sehr preissensibel sind und sich für günstigere Nadeln und Systemteile immer offener und experimentierfreudiger zeigen.

Im Rahmen der Teilnahme an der ITMA Mailand, der textilen Leitmesse, konnte Groz- Beckert und auch die Sparte Knitting wichtige Neuentwicklungen vorstellen.

Sewing

Am Markt für Industrienähmaschinennadeln war ab dem zweiten Quartal die Konsumzurückhaltung beim Kauf von Textilien in den USA und in Europa deutlich spürbar. Die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine, die damit verbundenen Kostensteigerungen sowie hohe Inflationsraten führten zu deutlich geringeren Käufen von Textilien und zu einer Verunsicherung der Textilindustrie hinsichtlich Investitionen in neue Kapazitäten. Die großen Mode- und Sportmarken vermeldeten volle Lager und dementsprechend brachen in den Märkten, die für die USA und Europa produzieren, die Auftragseingänge auf bis zu 25-30 % unter Vorjahr ein. Vor allem Nordamerika, Südostasien (ohne China) und Indien waren stark betroffen. Entgegen dieser Entwicklung wuchsen Plattformen wie Shein und TEMU, die Textilien aus China sehr preisgünstig in den USA und Europa anbieten, ohne den klassischen Handel einzubinden. Dieses Super Fast Fashion Segment stabilisierte zwar die Absätze in China, konnte aber nicht die fehlenden Umsätze mit höherwertigeren Nadeln in Europa und Amerika kompensieren.

Der Umsatz mit Industrienähmaschinennadeln kann dem Vorjahresvergleich nicht standhalten, durch die schwierigen Rahmenbedingungen blieb er auch unter den Erwartungen. Bei den Haushaltsnähnadeln überschreitet der Umsatz das extrem schwache Vorjahr deutlich. Die hohen Lagerbestände aus der Zeit der Pandemie sind weitgehend abgebaut. Auf dem Hauptmarkt USA ist die Nachfrage auf das Niveau vor der Pandemie zurückgekehrt.

Die weltweite Produktion getufteter Bodenbeläge war im Vergleich zu den Vorjahren weiterhin rückläufig, insbesondere bei Teppichböden für den privaten Sektor in den wichtigen Märkten USA und Westeuropa. Darüber hinaus belastet der zunehmende Trend zu alternativen Hartbodenbelägen die Branche. Im Bereich Automotive lag die Auslastung der Hersteller deutlich unter Vorkrisenniveau. Lediglich die Hersteller von Kunstrasen erfreuten sich einer guten Auslastung. Insgesamt blieben die Umsätze erneut unter dem Vorjahr.

Nonwovens

Trotz der Schwankungen während des Berichtsjahres wurde der Umsatz des Vorjahres übertroffen. Der wertmäßig höchste Umsatzzuwachs wurde auf dem weltweit zweitgrößten Nonwovens-Markt, den USA, erzielt. Dort profitierte man unter anderem von guten Geschäften mit Großkunden und der Einrichtung neuer Nadellinien. Ebenfalls positiv entwickelte sich die Nachfrage in Westeuropa. In Deutschland war eine Verbesserung im Segment Automobil spürbar, in Italien waren die Verkäufe an einen Maschinenbauer sehr erfolgreich. Während der Umsatz in Asien auf dem Hauptmarkt China auf Vorjahresniveau blieb, wurde in Indien eine Umsatzsteigerung erzielt. Die weltweite Nachfrage ist nicht zuletzt beeinflusst durch die stark gestiegene Kostensensibilität der Kunden sowie durch den weiter zunehmenden Fachkräftemangel.

Weaving

Das Jahr wurde mit einem deutlichen Umsatzrückgang abgeschlossen und spiegelt damit die sehr schwache Marktlage der Webereien wider. Ursache hierfür ist insbesondere das weltweit zurückhaltende Konsumverhalten. Selbst in China war die Konsumkraft und der Wille der chinesischen Konsumenten, mehr Geld auszugeben, gering. Doch China war und wird auch in naher Zukunft der weltweit größte Hersteller von Textilien bleiben und ist deshalb ein sehr interessanter Markt. Dank intensiver Vertriebsleistung der Sparte Weaving gelang es trotz schwieriger Umstände, den Verkauf bei Schlüsselkunden Chinas auszubauen. Da die Webereien nach wie vor kaum Investitionen in Neumaschinen tätigen, sind die meisten Webmaschinenbauer von der Nachfrageflaute betroffen und mussten infolgedessen die Maschinenproduktion sehr deutlich drosseln. Dagegen gewinnt die Webereivorbereitung weltweit aufgrund der sinkenden Attraktivität von Arbeitsplätzen in den Webereien immer mehr an Bedeutung, da Präzision in den Vorprozessen der Weberei zunehmend wichtiger wird. Zudem war es auch im Jahr 2023 in Wachstumsmärkten wie Indien für viele Weber von Bedeutung, die Zeit für unproduktive Tätigkeiten - wie z.B. Handeinzug - zu verkürzen.

Carding

Der Umsatz der Sparte Carding hat sich gegenüber dem Vorjahr leicht verbessert. Positiv entwickelte sich in erster Linie das Segment Spinnerei. Deutliche Umsatzzuwächse wurden in Bangladesch, Pakistan und Usbekistan erzielt. Hier wurden vor allem die Vertriebsaktivitäten intensiviert. In anderen Ländern dagegen hat sich die in 2022 eingesetzte Abkühlung in 2023 fortgesetzt. Die Auslastung der Spinnereien ist teilweise auf 50 % - 60 % gesunken. Die Maschinenhersteller sehen sich infolgedessen mit einem starken Rückgang der Auftragseingänge konfrontiert. Zudem sind die Garnvorräte hoch und der Verbrauch an Bekleidung ging erheblich zurück.

Die Nachfrage im Segment Nonwovens war insgesamt schwächer. Der Vliesstoffmarkt hat weiterhin unter den Überkapazitäten im Hygienesegment gelitten. Darüber hinaus hat sich der Automobilsektor noch nicht erholt und reagiert sehr preisempfindlich. Auf Grund der schleppenden Nachfrage sind die Auftragsbestände bei den wichtigsten Maschinenherstellern stark gesunken. Dagegen entwickeln sich die Märkte für Filtration und Geotextilien gut.

Im Rahmen der ITMA 2023 wurde für das Segment Nonwovens die weltweit feinste Garnitur für High-End-Anwendungen vorgestellt, die der GB InLine-Produktfamilie angehört.

Geschäftsbereich Engineered Textiles

Nichtmetallische Bewehrungen

Im Bereich der nichtmetallischen Bewehrungen für die Baubranche wird der Vorjahresumsatz merklich unterschritten. Hierfür sind vor allem steigende Kreditzinsen und die sinkende Nachfrage in der DACH-Region (Deutschland-Österreich-Schweiz) verantwortlich. In Italien, wo der Verkauf länger durch Verzögerungen bei der erforderlichen Zertifizierung gestockt hatte, laufen die Geschäfte langsam wieder an. In der Türkei und in Israel wurden neue Kunden gewonnen und es konnte ein Handelsvertrag mit einem der israelischen Kunden abgeschlossen werden.

Verbundstoffe

Im Bereich Verbundstoffe liegt der Umsatz auf Vorjahrsniveau. Es wurden Umsatzrückgänge in der DACH-Region verzeichnet, betroffen sind insbesondere die Segmente Sport und Automobil. Im Segment Sport wirkten sich unter anderem die geringen Schneemengen des letzten Winters auf die Skiindustrie aus, die mit Lamellen beliefert wird. Ferner machten sich deutliche Preisreduzierungen seitens der Wettbewerber in der Nachfrage bemerkbar. Dank neuer Kunden in der Türkei, Spanien, Frankreich und Italien sowie der Erweiterung von Geschäftsbeziehungen zu bestehenden Kunden konnte die Umsatzentwicklung trotz negativer Tendenz in der DACH Region abgemildert und ausgeglichen werden.

Geschäftsbereich Cutting Tools

Aus der Betrachtung der Vorjahresumsätze ohne Berücksichtigung der Konzernzugehörigkeit zeigten sich in den einzelnen Produktgruppen nachfolgend beschriebene Entwicklungen.

Papier und Verpackung

In der Division Papier und Verpackung lag der Umsatz im Jahr 2023 knapp unter dem Vorjahr. Die Entwicklung in den verschiedenen Bereichen ist auf Jahressicht unterschiedlich: Im Bereich Wellpappe gab es zum Jahresende einen positiven Trend bei der zuvor nachlassenden Investitionstätigkeit im Hauptmarkt Asien. Auch der Bereich Druckweiterverarbeitung hat sich zum Jahresende hin positiv entwickelt. Im Bereich Rakel bestand der hohe Preisdruck das ganze Jahr über. Bei den Hygienepapieren war es ein in Summe durchwachsenes Jahr, für das Jahr 2024 ist man jedoch positiv gestimmt.

Holz

In der Division Holz lag der Umsatz leicht über dem Vorjahreswert. Vor allem in der ersten Jahreshälfte kam es aufgrund von noch reger Investitionstätigkeit der Abnehmer- Industrien zu einer hohen Nachfrage. Auch die Sorge um die Brüchigkeit der Lieferketten sorgte für zusätzliche Volumina im Umsatz. Zudem konnte der US-amerikanische Markt weiter erschlossen werden. Richtung Jahresende war eine Eintrübung der Stimmung aufgrund der Krise in der Bauindustrie in den Verkaufszahlen spürbar, so dass in Summe ein Umsatz knapp über Vorjahr resultiert.

Metall

Die Produkte der Division Metall waren im ganzen Jahr stark nachgefragt, die Umsätze überstiegen daher den Vorjahreswert deutlich und erreichten einen historischen Bestwert. Die Steigerung gegenüber dem Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus der Umsatzrealisierung von bereits im Vorjahr beauftragten Großprojekten. Besonders erfreulich ist, dass die gestiegenen Rohmaterialpreise an den Markt weitergegeben werden konnten. Das Wachstum wurde vor allem in den Schlüsselländern Deutschland, Italien und den USA generiert. Dem Vertrieb gelang es hier, sich die Stücke aus dem kleiner werdenden Kuchen zu sichern.

Kunststoff, Gummi und Recycling (KGR)

Der Umsatz der Division KGR liegt ebenfalls über dem Vorjahreswert. Es werden größtenteils Großkunden aus dem Bereich Recycling bedient, welcher im Berichtsjahr eine starke Nachfrage erfahren hat. In den anderen Bereichen (beispielsweise in der Reifenindustrie) erfolgten verschiedene vertriebliche Anbahnungen, die zu neuen Umsätzen geführt haben.

Maschinenelemente und Werkzeuge

Bei den Maschinenelementen konnte eine Steigerung des Umsatzes gegenüber dem Vorjahr erreicht werden. Die Umsätze dieser Division sind abhängig von der Geschäftsentwicklung der großen Kunden aus dem Bereich Biegetechnik und Folienstreckanlagen. Ferner sorgte auch der Bereich Kraftwerkstechnik für zusätzliche Umsätze.

Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme des Groz-Beckert Konzerns ist im Jahr 2023 um 69 Mio. € angestiegen. Zum Ende des Geschäftsjahres betrug sie 1.552 Mio. €.

Die Vorräte sind im Vergleich zum Vorjahr um 58 Mio. € angestiegen, was in erster Linie die Fertigerzeugnisse betrifft. Trotz schleppender Nachfrage wurden die Produktionsmengen im Berichtsjahr nicht wesentlich reduziert.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich um 8 Mio. € erhöht.

Der Rückgang der flüssigen Mittel um 52 Mio. € ist vor allem auf die rege Investitionstätigkeit sowie auf die Erhöhung der Bestände zurückzuführen.

Der Anstieg des Eigenkapitals beinhaltet die Zuführung aus dem Jahresüberschuss des Konzerns.

Die Rückstellungen haben sich in Summe um 5 Mio. € verringert, unter anderem verursacht durch die Pensionsrückstellungen.

Der Anstieg der Bankverbindlichkeiten um 44 Mio. € ist durch die hohe Investitionstätigkeit in Verbindung mit dem Bestandsaufbau bedingt.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich um 2 Mio. € verringert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern unterschreiten den Vorjahreswert um 3 Mio. €.

Im Kalenderjahr 2023 hat sich der Umsatz gegenüber 2022 zwar erhöht, dies resultiert jedoch aus dem Zukauf des Geschäftsbereichs Cutting Tools. Aufgrund der erst im Oktober 2022 erfolgten Akquisition enthält der Vergleichswert des Vorjahres nur den Umsatz von 3 Monaten. Bereinigt um den Bereich Cutting Tools zeigt sich hingegen in fast allen Regionen ein Umsatzrückgang. In China konnte das Umsatzniveau des Vorjahres annähernd erreicht werden.

Investitionen

Das Investitionsvolumen der Groz-Beckert Gruppe belief sich in 2023 auf 131 Mio. €. Damit wird der Vorjahreswert um 44 Mio. € überschritten.

Von der Erhöhung der Investitionen entfallen 16 Mio. € auf Grundstücke und Gebäude. Den größten Anteil daran haben die Erweiterung in Kroatien, der Produktionsneubau in Albstadt sowie ein Grundstückskauf in Indien. Die Investitionen in technische Anlagen und Maschinen liegen um 21 Mio. € über dem Vorjahr. Mehr als die Hälfte dieses Anstiegs sind von der GBKG in Albstadt verursacht, unter anderem im Zusammenhang mit dem Neubau der Produktion. Darüber hinaus sind die Investitionen in Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie in immaterielles Vermögen angestiegen.

Mitarbeiter

Die Anzahl der Beschäftigen in der Groz-Beckert Gruppe hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 6 Personen erhöht und betrug am 31.12.2023 9.595 Mitarbeiter. Durch die schwache Nachfrage bedingt wurde die Mitarbeiteranzahl an verschiedenen Produktionsstandorten reduziert. Dies wurde durch Zugänge in anderen Gesellschaften, insbesondere im Zukunftsbereich Engineered Textiles, mehr als kompensiert.

Forschung und Entwicklung

Forschen, entwickeln, verbessern: Was Theodor Groz und Ernst Beckert zu erfolgreichen Unternehmern gemacht hat - und letztlich das Unternehmen zum weltweit agierenden Konzern, ist eine zeitlose Maxime. Schon oft hat die Grundlagenforschung des Unternehmens mithilfe modernster Technologien maßgebliche Verbesserungen und Innovationen für die Branche hervorgebracht. Heute ist Innovation für Groz-Beckert ein zentraler Unternehmenswert und zudem ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal im globalen Wettbewerb. Mit dem seit 2010 bestehenden Technologie- und Entwicklungszentrum (TEZ) schuf Groz-Beckert eine zukunftsweisende Plattform, um gemeinsam mit Textilmaschinenbauern, Textilherstellern, Instituten und Partnern die textile Zukunft zu gestalten. Darüber hinaus werden hier Werkstoffe sowie neue Technologien zur textilen Flächenherstellung untersucht und zur Marktreife gebracht.

Für alle Entwicklungsprojekte ist die Einhaltung des definierten Innovationsprozesses verbindlich, der die Überprüfung von laufenden Projekten nach Quality Gates einfordert.

Groz-Beckert nutzt Patente und Marken, um seine Produkte zu schützen. Das Hauptthema der Patentanmeldungen von 2023 war die Steigerung der Effizienz und Zuverlässigkeit der Produkte.

Umweltpolitik

Groz-Beckert stellt sich Tag für Tag dem Ziel, lebenswerte ökologische Bedingungen für heutige und kommende Generationen zu wahren. Dafür haben wir uns verbindliche Nachhaltigkeitsziele gesetzt und einer aktiven Strategie zur Verminderung von Treibhausgasemissionen und unseres Ressourcenverbrauchs verpflichtet. Im gesamten Unternehmensumfeld streben wir damit nach einer verantwortungsvollen Umwelt- und Energiebilanz als Kern einer nachhaltigen Geschäftstätigkeit.

Besonderes Augenmerk legen wir dabei auf die ständige Weiterentwicklung aller technischen und organisatorischen Abläufe, um eine kontinuierliche Optimierung zu erreichen. Dadurch verringern wir den Einsatz von Materialien, realisieren effektive Energieeinsparungen und erhöhen den Anteil an erneuerbaren Quellen in unserem Strom- und Energiemix.

Gleichzeitig wirken wir auf eine stetige Verbesserung entlang der gesamten Liefer- und Wertschöpfungskette hin - sei es bei der Planung interner und externer Prozesse, der Wahl von Materialien und Lieferanten oder der Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen. Langfristig wollen wir Groz-Beckert in eine kreislaufwirtschaftliche Praxis überführen, bei der durch die konsequente Wiederverwendung von Ressourcen und Materialien und die nachhaltige Ausschöpfung aller energetischen Potenziale eine negative Umweltwirkung weitgehend ausgeschlossen wird.

Risiko- und Chancenbericht

Die GBKG verfügt über ein integriertes Managementsystem, in dem die Anforderungen der Normen ISO 9001 Qualitätsmanagement, ISO 14001 Umweltmanagement, ISO 45001 Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit sowie ISO 27001 Informationssicherheit umgesetzt sind. Das integrierte Managementsystem der GBKG ist extern zertifiziert und an definierte Standorte ausgerollt. Die Umsetzung wird dort durch interne Audits unter Leitung der GBKG regelmäßig überprüft. Verbesserungspotenziale in allen Geschäftsprozessen werden durch regelmäßig und systematisch ablaufende unternehmensinterne Prozesse identifiziert und realisiert. Dies wird durch benannte Abteilungen ständig vorangetrieben.

Seit Juli 2022 ist das Informationsmanagementsystem (ISMS) am Standort GBKG gemäß ISO 27001 extern zertifiziert. Im Rahmen des ISMS findet regelmäßig eine Risikobewertung für Informationssicherheitsrisiken statt. Gefundene Risiken werden entsprechend ihrer Priorität bearbeitet. Der Geltungsbereich des ISMS umfasst alle Assets (Office PCs, Laptops, ThinClients, iDevices, Server, Netzwerktechnik) inklusive Software und Rechenzentren für die Geschäftsprozesse der GBKG am Standort Albstadt sowie digitale Kundenprodukte der GBKG. Es wurden keine kritischen Verletzungen der Sicherheitsziele des ISMS in 2023 festgestellt. Das ISMS wird aktuell auf weitere Standorte des Geschäftsbereichs Textile Tools weltweit ausgerollt.

Die für das Unternehmen wesentlichen Risikofelder werden in einer Risikodatenbank erfasst. Darin sind Sach- und Betriebsunterbrechungsrisiken sowie kritische Produktionsprozesse beschrieben und bewertet. Produktionsausfälle können durch das internationale Produktionsnetz in einem definierten Ausmaß aufgefangen werden.

Die Risiken von Sach-, Betriebsunterbrechungs-, Transport- sowie Betriebs- und Produkthaftpflichtschäden sind in ausreichendem Umfang über ein konzernweites Versicherungsprogramm und durch lokale Deckungen versichert. Als Teil des Risikomanagements hat Groz-Beckert ein zentrales Versicherungsmanagement, das wirtschaftlich angemessene, versicherbare Risiken konzernweit strategisch festlegt und absichert. Im Jahr 2023 erfolgten erforderliche Anpassungen und Aktualisierungen der Versicherungsverträge an unternehmerische Veränderungen. Um den laufenden sowie zukünftigen Errichtungen von Photovoltaik-Anlagen im Konzern gerecht zu werden und diese konzernweit einheitlich gegen Risiken absichern zu können, wurde in 2023 damit begonnen, mit dem Sachversicherer einen PV-Rahmenvertrag zu konzipieren, welcher in 2024 zum Abschluss kommen wird. Für die bestehende Haftpflichtpolice wurde im Jahr 2023 eine Neuordnung auf das aktuellste Bedingungswerk erarbeitet. Für das Neubauprojekt in Albstadt besteht zur Absicherung von Sachschäden während der Bauphase eine Bauleistungsversicherung. Aufgrund der Bauverzögerungen wurde die Laufzeit verlängert. An verschiedenen Standorten wurden Risiko- und Brandschutzbesichtigungen durchgeführt.

Zur Früherkennung der Veränderungen von Marktanteilen und Wettbewerbern in den einzelnen Absatzmärkten dient die regelmäßige Aufbereitung marktrelevanter Informationen. Aufgrund der Bedeutung des asiatischen Marktes hat die Tochtergesellschaft in Singapur die Aufgabe, die Trends in den lokalen Textilmärkten sowie die Wettbewerbssituation permanent zu analysieren und deren Auswirkungen aufzuzeigen. Zudem besteht an diesem Standort zur Verkürzung der Lieferzeiten und zur Risikominimierung eine zweite Logistikdrehscheibe. Die Erarbeitung und Aufbereitung von marktrelevanten Informationen für Amerika und Europa erfolgt durch die entsprechenden Vertriebsorganisationen in Zusammenarbeit mit der Marktforschung der GBKG. Basierend auf den Veränderungen im Markt wird das Vertriebsnetz laufend angepasst, was zur Neugründung von Vertriebsgesellschaften und Anpassung bei bestehenden Gesellschaften führen kann. Zur Vermeidung von Risiken auf der Beschaffungsseite werden Bestände für Vormaterialien mit einem ausreichend hohen Sicherheitsbestand gehalten.

Im Unternehmen fest verankerte und gewachsene Werte, eine reflektierte Unternehmensphilosophie, Verantwortungsbewusstsein gegenüber Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, der Gesellschaft und der Umwelt: so versteht Groz-Beckert ökonomische, ökologische und soziale Nachhaltigkeit. Die eigene Betriebskrankenkasse BKK Groz-Beckert, deren Gründung auf das Jahr 1888 zurückgeht, die Groz-Beckert Stiftung sowie das Gesundheits- und Bildungszentrum (GEBIZ) mit Kindertagesstätte und privater Grundschule sind hierfür sichtbare Beispiele.

Anfang Dezember 2022 hat Groz-Beckert einen Verhaltenskodex als Teil des neu implementierten, weltweiten Compliance Management Systems veröffentlicht. Der Verhaltenskodex ist eine verbindliche Richtlinie, die als öffentliches Dokument zur Verfügung steht. Er gibt allen Beschäftigten Vorgaben im täglichen, professionellen Handeln als Mitarbeiter, Führungskraft und Kollege und dient als Kompass im Umgang mit Kunden, Lieferanten und Partnern. Der Verhaltenskodex gilt für jeden bei Groz- Beckert, auf allen Ebenen der Organisation und weltweit. Ebenso wird von den Geschäftspartnern erwartet, dass sie den Prinzipien des Verhaltenskodex von Groz- Beckert folgen. Bestandteil des Compliance Management Systems ist zudem ein Hinweisgebersystem, über das auch Verstöße gegen den Verhaltenskodex gemeldet werden können.

Die regelmäßige Analyse und Bewertung der wirtschaftlichen Risiken durch die Geschäftsführung und die Spartenleitungen erfolgt durch die monatliche Vorlage der Abschlüsse aller Gesellschaften sowie des monatlich erstellten Konzernabschlusses. Darüber hinaus liegen die Absatz- und Umsatzwerte täglich vor. Notwendige Maßnahmen werden in regelmäßigen Konzernleitungssitzungen diskutiert und beschlossen. Die Unternehmensplanung enthält zur Risikoeinschätzung alternative Szenarien zur Abbildung von möglichen wirtschaftlichen Risiken. Der weltweite Liquiditätsstatus wird monatlich verfolgt.

Zu den allgemeinen weltwirtschaftlichen Risiken zählt nach wie vor der anhaltende Krieg Russlands gegen die Ukraine: Es ist unsicher, wie lange der Konflikt noch andauern und ob er eskalieren wird. Eine weitere Ausbreitung hätte unweigerlich Konsequenzen auf die weltwirtschaftliche Entwicklung. Der im Oktober 2023 aufgeflammte Nahost-Konflikt hatte bislang zwar noch keine spürbaren Folgen für die Ölmärkte. Sollten jedoch weitere Staaten im Nahen Osten in die Auseinandersetzung hineingezogen werden, könnte dies spürbare Folgen nach sich ziehen. Entsprechende Chancen würden aus einer Beendigung der geopolitischen Konflikte erwachsen.

Weitere Chancen auf Konjunkturbelebung und damit auf eine positive Geschäftsentwicklung der Groz-Beckert Unternehmensgruppe bieten unter anderem ein weiterer Rückgang der Inflation sowie eine Lockerung der Geldpolitik durch Zinssenkungen. Darüber hinaus könnte eine Abnahme der Unsicherheit über wirtschaftliche Rahmenbedingungen für Unternehmen und Konsumenten zu einem verbesserten Investitionsklima führen. Ein Wiederaufleben der wirtschaftlichen Dynamik in China könnte ein Impuls für das Anziehen der Weltkonjunktur und damit eine Verbesserung des außenwirtschaftlichen Umfeldes nach sich ziehen. Nach wie vor enthält die Entwicklung der für Groz-Beckert relevanten Währungen Chancen für den Konzernumsatz und damit auch für das Ergebnis.

Aus heutiger Sicht sind keine vermögens-, umsatz- und ertragsrelevanten Risiken erkennbar, die den Bestand des Konzerns gefährden.

Prognosebericht

Im Ausblick auf das Jahr 2024 rechnet das Kieler Institut für Weltwirtschaft damit, dass der Aufschwung der Weltwirtschaft weiter auf sich warten lässt. Da sich eine konjunkturelle Belebung aus jetziger Sicht noch nicht abzeichnet, wird sich das weltweite Wachstum mit einem prognostizierten Zuwachs von 2,9 % zum dritten Mal in Folge abschwächen.

Die Risiken für die Prognose sind finanzieller und politischer Natur. Zwar bilden Energieversorgung und Energiepreise nach wie vor eine Risiko. Doch hat die Vergangenheit gezeigt, dass die Märkte bei freier Preisbildung in der Lage sind, Anpassungsreaktionen auszulösen, welche die gesamtwirtschaftlichen Folgen stark mindern. Der jüngste Konflikt im Nahen Osten hat die geopolitischen Risiken zusätzlich zum russischen Krieg gegen die Ukraine erhöht und stellt eine neue Gefahr dar. In beiden Fällen könnte eine Eskalation zu erheblichen Auswirkungen auf die globale Wirtschaftstätigkeit führen.

Für das Jahr 2024 gehen wir davon aus, dass es im ersten Halbjahr zu keinen wesentlichen Änderungen der Nachfrage kommen wird. Ferner wird mit einem weiteren Rückgang der Inflation und entsprechender Anpassung der Geldpolitik gerechnet. Im Hinblick auf die Energieversorgung und Rohstoffpreise erscheinen Aufwärts- und Abwärtsrisiken aktuell ausgeglichen. Weiterhin wird davon ausgegangen, dass sich der Krieg in der Ukraine sowie der Nahost-Konflikt nicht weiter ausweiten. Vor diesem Hintergrund und unter der Prämisse, dass die Nachfrage nicht weiter nachlässt, erwartet die Groz-Beckert Unternehmensgruppe eine leichte Umsatzsteigerung. In Bezug auf das Ergebnis wird im Vergleich zu 2023 mit keiner wesentlichen Veränderung gerechnet.

 

Albstadt, den 11. März 2024

Die Geschäftsführung

Hans-Jürgen Haug

Eric Schöller

Markus Settegast

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
T€ T€ T€ T€
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 4.466 7.283
2. Geschäfts- oder Firmenwert 107.656 119.772
3. Geleistete Anzahlungen 2.105 710
114.227 127.765
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 280.889 283.964
2. Technische Anlagen und Maschinen 169.265 165.727
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 43.924 37.601
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 195.413 142.017
689.491 629.309
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 137 2.658
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 70 67
3. Sonstige Ausleihungen 621 993
828 3.718
804.546 760.792
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 111.514 114.209
2. Unfertige Erzeugnisse 64.422 61.271
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 319.569 261.840
4. Geleistete Anzahlungen 2.814 2.567
498.319 439.887
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 118.360 110.302
2. Sonstige Vermögensgegenstände 35.640 26.013
154.000 136.315
III. Wertpapiere 15 15
IV. Flüssige Mittel 68.651 120.311
720.985 696.528
C. Rechnungsabgrenzungsposten 8.434 8.800
D. Aktive latente Steuer 17.321 16.025
E. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 305 400
1.551.591 1.482.545

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
T€ T€ T€
A. Eigenkapital 916.302 883.037
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 166.629 174.850
2. Steuerrückstellungen 18.686 10.100
3. Sonstige Rückstellungen 70.253 75.616
255.568 260.566
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 122.692 78.743
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 7.986 5.381
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 20.958 23.465
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 202.031 205.315
5. Sonstige Verbindlichkeiten 25.781 25.982
379.448 338.886
D. Rechnungsabgrenzungsposten 273 56
1.551.591 1.482.545

Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt T€ 1.376 (Vj. T€ 6.302).

Konzernanhang für 2023

Vorbemerkungen

Die Groz-Beckert Kommanditgesellschaft hat ihren Sitz in Albstadt und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Stuttgart (Reg. Nr. HRA 401300).

Der Konzernabschluss der Groz-Beckert Kommanditgesellschaft ist für das Geschäftsjahr 2023 nach den Vorschriften des Publizitätsgesetzes aufgestellt.

Die Konzernbilanz ist nach § 266 HGB gegliedert. Zur Verbesserung der Klarheit der Darstellung sind sämtliche "Davon-Vermerke" der Bilanz in den Konzernanhang aufgenommen worden.

Der Konzernabschluss ist in Tausend Euro (T€) aufgestellt.

Von den Erleichterungen des § 13 Abs. 3 PubIG i. V. m. § 5 Abs. 5 PubIG für Personengesellschaften wurde Gebrauch gemacht.

Hinsichtlich der Angaben gemäß § 13 Abs. 2 PubIG i. V. m. § 313 Abs. 2 HGB wurde die Schutzklausel gemäß § 13 Abs. 2 PubIG i. V. m. § 313 Abs. 3 HGB in Anspruch genommen.

Konsolidierungskreis

Der Konzernabschluss umfasst die Groz-Beckert Kommanditgesellschaft und 78 in- und ausländische Gesellschaften. Es gab keine Veränderungen gegenüber dem Vorjahr.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss der Groz-Beckert Kommanditgesellschaft einbezogenen Unternehmen wurden unverändert zum Vorjahr nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden erstellt.

Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Die planmäßige Abschreibung richtet sich nach den voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauern. Die selbst erstellten Anlagen wurden mit den direkt zurechenbaren Material- und Lohnkosten sowie anteiligen Material- und Fertigungsgemeinkosten bewertet.

Planmäßige Abschreibungen erfolgten linear. Vor dem 1. Januar 2010 zugegangene Wirtschaftsgüter wurden teilweise nach der degressiven Methode abgeschrieben.

Beteiligungen und Wertpapiere wurden zu den Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert, Ausleihungen zum Nennwert bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Vorräte wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten wurden neben den Einzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten einbezogen. Soweit erforderlich, wurden Bestandsrisiken durch den Ansatz niedrigerer Stichtagspreise, verlustfreien Wertansatz bzw. Gängigkeitsabschläge berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten abzüglich der Wertabschläge für Einzelrisiken und für das allgemeine Kreditrisiko bilanziert.

Die Wertpapiere des Umlaufvermögens werden zu Anschaffungskosten oder gegebenenfalls zu niedrigeren Werten, die sich aus den Börsen- oder Marktpreisen am Stichtag ergeben, angesetzt.

Bei der Bemessung der Rückstellungen wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Bilanzierung erfolgt zum Erfüllungsbetrag.

Pensionsrückstellungen wurden im Inland nach versicherungsmathematischen Grundsätzen mit einem Rechnungszins von 1,83 % (Vj. 1,78 %) ermittelt, dabei wurden die Richttafeln 2018 G verwendet. Zukünftige Gehaltstrends wurden mit 3,3 % zum 1.5.2024 und 3,0 % ab 2025 (Vj. 5,2 % zum 1.6.2023, 3,3 % zum 1.5.2024, 3,0 % ab 2025), Karrieretrends mit 1,25 % (Vj. 1,25 %), Rentenanpassungen mit 2 % (Vj. 2 %) und die Fluktuationsrate mit 0,75 % (Vj. 0,75 %) berücksichtigt. Bei den Gesellschaften basieren die Altersversorgungen auf leistungsorientierten Plänen, die im Rahmen der Pensionsrückstellungen als Saldo aus dem Barwert der Pensionsverpflichtung abzüglich des Werts des vorhandenen Deckungsvermögens (Deckungskapital) bilanziert wurden.

Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen sowie der Verpflichtung aus Lebensarbeitszeitkonten dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i. S. d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen verrechnet. Das Deckungsvermögen umfasst zum Marktwert bewertete Wertpapiere.

Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst.

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Soweit Bewertungseinheiten gemäß § 254 HGB gebildet werden, kommen folgende Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze zur Anwendung: Ökonomische Sicherungsbeziehungen werden durch die Bildung von Bewertungseinheiten bilanziell nachvollzogen. In den Fällen, in denen sowohl die "Einfrierungsmethode", bei der die sich ausgleichenden Wertänderungen aus dem abgesicherten Risiko nicht bilanziert werden, als auch die "Durchbuchungsmethode", wonach die sich ausgleichenden Wertänderungen aus dem abgesicherten Risiko sowohl des Grundgeschäfts als auch des Sicherungsinstruments bilanziert werden, angewandt werden können, wird die Einfrierungsmethode angewandt. Die sich ausgleichenden positiven und negativen Wertänderungen werden ohne Berührung der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

Währungsumrechnung

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden dabei das Realisationsprinzip (§ 298 Abs. 1 i. V. m. § 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 298 Abs. 1 i. V. m. § 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

Die Aktiv- und Passivposten der in ausländischer Währung aufgestellten Jahresabschlüsse wurden, mit Ausnahme des Eigenkapitals (historische Kurse), zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag in Euro umgerechnet. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind zum Durchschnittskurs in Euro umgerechnet. Die sich ergebenden Umrechnungsdifferenzen sind innerhalb des Konzerneigenkapitals ausgewiesen.

Konsolidierungsgrundsätze

Die Kapitalkonsolidierung erfolgte bis 2009 nach der Buchwertmethode durch Verrechnung der Buchwerte mit dem anteiligen Eigenkapital der Tochterunternehmen. Ferner wurde bei der Erstkonsolidierung auf den Zeitpunkt des erstmaligen Vorliegens der Voraussetzungen für eine Vollkonsolidierung ein entstehender Unterschiedsbetrag, der aufgrund des Wahlrechts gemäß § 309 Abs. 1 Satz 3 HGB a. F. entsteht, von den Rücklagen abgesetzt. Im Übrigen wurden aktive und passive Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung ebenfalls unter den Gewinnrücklagen erfasst. Seit 2010 wird die Neubewertungsmethode angewendet.

Die wechselseitigen Forderungen und Verbindlichkeiten wurden gegeneinander aufgerechnet. Sich hierbei ergebende Währungsdifferenzen wurden unter der Position Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung erfasst. Ferner wurden konzerninterne Zwischenergebnisse eliminiert. Die auf erfolgswirksame Konsolidierungsvorgänge entfallenden latenten Steuern wurden berücksichtigt.

In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurden die Innenumsätze sowie andere konzerninterne Erträge mit den entsprechenden Aufwendungen verrechnet bzw. in Bestandsveränderungen oder andere aktivierte Eigenleistungen umgegliedert.

Erläuterungen zur Konzernbilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist gesondert dargestellt. Zwischengewinne aus konzerninternen Verkäufen von Anlagevermögen wurden eliminiert.

Für alle entgeltlich erworbenen Geschäfts- und Firmenwerte wurde bei der Abschreibung von einer Nutzungsdauer von 10 Jahren ausgegangen, da dies der erwarteten Periode der Nutzung entspricht.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 2.516 (Vj. T€ 2.939) haben eine voraussichtliche Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Es bestehen zum Stichtag keine Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die eine längere Restlaufzeit als ein Jahr haben.

Aktive latente Steuern

Zur Anpassung der Steuerbelastung aus den Einzelabschlüssen an das Konzernergebnis ist ein aktiver Steuerabgrenzungsposten aus Konsolidierungsmaßnahmen in Höhe von 12 % bzw. T€ 17.321 (Vj. T€ 16.025) angesetzt worden. Die Aktivierung von latenten Steuern aus Bewertungsdifferenzen im Anlagevermögen und den Vorräten zwischen Handelsbilanz und Steuerbilanz der konsolidierten Unternehmen unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts gemäß § 274 HGB.

Aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung

Der aktive Unterschiedsbetrag resultiert aus der Saldierung nach § 298 Abs. 1 i.V.m. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB von Altersversorgungsverpflichtungen mit Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind (Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB).

Angaben zur Verrechnung nach § 298 Abs. 1 i.V.m. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:

TEUR
Anschaffungskosten der Vermögensgegenstände 33.877
Beizulegender Zeitwert der Vermögensgegenstände 44.809
Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden 46.316

Eigenkapital

Bei den Gewinnrücklagen als Bestandteil des Eigenkapitals handelt es sich um andere Gewinnrücklagen. Sie enthalten die satzungsmäßige Rücklage der Groz-Beckert Kommanditgesellschaft, aktive und passive Unterschiedsbeträge aus der Erstkonsolidierung von Gesellschaften, ergebniswirksame Unterschiede aus Schulden- und Kapitalkonsolidierung sowie Zwischenergebniseliminierung, Rückstellungen auf Konzernebene und Einstellungen aus dem Ergebnis von Tochterunternehmen. Des Weiteren sind im Eigenkapital Währungsunterschiede aus der Kapital- und Schuldenkonsolidierung enthalten.

Sonstige Rückstellungen

Von den sonstigen Rückstellungen entfällt ein wesentlicher Teil auf Personalaufwendungen wie Jubiläumsaufwendungen, Abschiedsgeschenke, Urlaubs- und Gleitzeitguthaben, Rückstellungen für Sanierungsmaßnahmen, Rechts- und Beratungskosten, Abfindungen sowie Freistellungsbonus.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:

Bilanzausweis davon mit einer Restlaufzeit von
31.12.2023 bis zu 1 Jahr 1 bis 5 Jahre mehr als 5 Jahren
T€ T€ T€ T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 122.692 113.996 8.696 0
(Vorjahr) (78.743) (65.849) (12.083) (811)
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 7.986 7.986 0 0
(Vorjahr) (5.381) (5.257) (124) (0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 20.958 20.775 183 0
(Vorjahr) (23.465) (23.461) (4) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 202.031 202.031 0 0
(Vorjahr) (205.315) (205.315) (0) (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 25.781 24.952 537 292
(Vorjahr) (25.982) (25.041) (639) (302)
davon aus Steuern 7.365
(Vorjahr) (8.393)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 2.423
(Vorjahr) (2.328)
379.448 369.740 9.416 292

Zusätzliche Angaben wegen Nichtoffenlegung der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

2023 2022
T€ T€
Umsatzerlöse 879.541 813.843
Löhne und Gehälter, Soziale Abgaben, Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 390.036 360.472

Ergebnisverwendung

Der Jahresüberschuss der Groz-Beckert Kommanditgesellschaft wird nach Abzug der satzungsmäßigen Zuführung in die Gewinnrücklagen den Gesellschafterkonten gutgeschrieben.

Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag bestanden keine bedeutsamen angabepflichtigen Haftungsverhältnisse des Konzerns.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasing-, Miet-, Pacht- und ähnlichen Verträgen oder aus Abnahmeverpflichtungen waren für die Beurteilung der Finanzlage am Bilanzstichtag nicht von Bedeutung.

Bewertungseinheiten

Folgende Bewertungseinheit wurde gebildet:

Grundgeschäft / Sicherungsinstrument Risiko / Art der Bewertungseinheit Einbezogener Betrag Höhe des abgesicherten Volumens
(T€) (T€)
Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten/Zinsswaps Zinsänderungsrisiko/ Micro Hedge 20.000 20.000

Die gegenläufigen Wertänderungen und Zahlungsströme von Grund- und Sicherungsgeschäften gleichen sich in vollem Umfang innerhalb der Sicherungszeiträume voraussichtlich aus, weil die Risikopositionen in betraglich gleicher Höhe und Laufzeit durch Zinsswaps und Zinscaps abgesichert werden.

Angaben zur Mindestbesteuerung

Das sog. Mindestbesteuerungsrichtlinie-Umsetzungsgesetz wurde am 27. Dezember 2023 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht und ist am Tag nach der Veröffentlichung, d.h.

am 28. Dezember 2023, in Kraft getreten. Kernstück des Gesetzes ist das sog. Mindeststeuergesetz. Flankiert wird dieses durch Anpassungen an anderen Gesetzen, u.a. auch am Handelsgesetzbuch (HGB) und am Einführungsgesetz zum Handelsgesetzbuch (EGHGB). Die Änderungen am HGB sehen bis auf Weiteres eine Ausnahme von der Bilanzierung latenter Steuern im handelsrechtlichen Jahres- und Konzernabschluss für Sachverhalte, die aus in- oder ausländischen Mindeststeuergesetzen resultieren, vor (§§ 274 Abs. 3, 306 Satz 5 HGB). § 285 Nr. 30a HGB verlangt die Angabe des tatsächlichen Steueraufwands oder -ertrags, der sich aus einem entsprechenden Mindeststeuergesetz für das Geschäftsjahr ergibt. Sofern ein solches Gesetz noch nicht in Kraft getreten ist, sind stattdessen die erwarteten Auswirkungen eines solchen Mindeststeuergesetzes auf die Gesellschaft zu erläutern. Für den Konzernabschluss wird in § 314 Abs. 1 Nr. 22a HGB entsprechendes verlangt.

Auf den laufenden Steueraufwand des Groz-Beckert Konzerns hat die Mindestbesteuerung für 2023 keine Auswirkung, da das Gesetz auf das Geschäftsjahr zum 31.12.2023 keine Anwendung findet.

Darüber hinaus sieht das Gesetz über die Mindestbesteuerung unter anderem einen substanzbasierten Freibetrag sowie Safe-Harbour-Regelungen vor, deren Voraussetzungen für Folgezeiträume relevant sein können.

Insgesamt werden die erwarteten Auswirkungen des Mindeststeuergesetzes auf den Groz-Beckert Konzern als nicht wesentlich für die Vermögens- Finanz- und Ertragslage des Konzerns eingeschätzt.

Ereignisse nach Ende des Geschäftsjahres

Es traten nach Ende des Geschäftsjahres 2023 bis zur Erstellung dieses Lageberichts keine Vorgänge ein, die eine besondere Bedeutung für die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Konzerns darstellen.

Offenlegungspflichten (Inanspruchnahme von § 264 Abs. 3 HGB bzw. § 264b HGB)

Für folgende Kapitalgesellschaften wurden die Einreichungen zum Zwecke der Offenlegung gemäß §§ 264 Abs. 3 S.1 Nr. 5 lit. a und b vorgenommen:

1.

ACUS Management GmbH, Albstadt

2.

C.C. Egelhaaf Maschinenfabrik GmbH, Albstadt

3.

Ferd. Schmetz GmbH, Albstadt

4.

Gasthof Linde GmbH, Albstadt

5.

Gesellschaft feinmechanischer Erzeugnisse Ebingen mbH, Albstadt

6.

Groz-Beckert - Next Generation GmbH, Albstadt

7.

Groz-Beckert Beteiligungs- und Grundstücksgesellschaft mbH, Albstadt

8.

Groz-Beckert Europe GmbH, Albstadt

9.

Groz-Beckert Financing GmbH, Albstadt

10.

Groz-Beckert Finanz GmbH, Albstadt

11.

Groz-Beckert Service GmbH, Albstadt

12.

Groz-Beckert Verwaltungs- und Beteiligungs-SE, Albstadt

13.

Grundschule Malesfelsen gemeinnützige GmbH, Albstadt

14.

Kita und Grundschule Malesfelsen GmbH, Albstadt

15.

Ledan Finanz GmbH, Albstadt

16.

Ledan Verwaltung GmbH, Albstadt

17.

PeVeMa GmbH, Albstadt

18.

Schmeing Verwaltungs-GmbH, Raesfeld

19.

SMC GmbH, Heiningen

20.

SNF Personal und Immobilien GmbH, Albstadt

21.

Solidian GmbH, Albstadt

22.

Steven Reeds GmbH, Ochtrup

23.

TAF Training-Ausdauer-Fitness GmbH, Albstadt

24.

TKM Geringswalde GmbH, Geringswalde

25.

TKM GmbH, Remscheid

26.

TKM Meyer GmbH, Bargteheide

27.

Yantex Holding GmbH, Albstadt

Die Personenhandelsgesellschaft

28.

Schmeing GmbH & Co. KG, Raesfeld

ist gemäß § 264b HGB von der Offenlegung eines Jahresabschluss und Lageberichts gemäß §§ 264 ff. HGB für das Geschäftsjahr 2023 befreit.

Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt 1)

2023 Anzahl 2022 Anzahl
Produktion 6.890 6.568
Vertrieb 1.097 843
Entwicklung und Verwaltung 1.407 1.299
davon Auszubildende (227) (176)
9.394 8.709

1) Ohne inaktive Mitarbeiter.

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Die Vergütung an die geschäftsführende Gesellschafterin (Groz-Beckert Verwaltungs- und Beteiligungs-SE, Albstadt) betrug im Geschäftsjahr € 12.000.

Gesamtbezüge des Aufsichtsrats

Die Vergütung für die gesamte Tätigkeit der Mitglieder des Aufsichtsrats lag im Jahr 2023 bei € 340.051.

Prüfungs- und Beratungsgebühren

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt für

2023 2022
T€ T€
Abschlussprüfungsleistungen 378 323
Sonstige Leistungen 0 610
378 933

 

Albstadt, den 11. März 2024

Die Geschäftsführung

Hans-Jürgen Haug

Eric Schöller

Markus Settegast

Aufstellung über den Anteilsbesitz 2023 gemäß § 313 HGB

Anteil am Kapital
Name und Sitz der Gesellschaft in %
Konsolidierungskreis
ACUS Management GmbH, Albstadt 100,0
C.C. Egelhaaf Maschinenfabrik GmbH, Albstadt 100,0
ELDEEN HOLDING AG, Zug/Schweiz 100,0
Exeltor Inc., Saint John/Kanada 100,0
Ferd. Schmetz GmbH, Albstadt 100,0
Ferd. Schmetz Needle Corporation, Miami/USA 100,0
Gasthof Linde GmbH, Albstadt 100,0
Gesellschaft feinmechanischer Erzeugnisse Ebingen mit beschränkter Haftung, Albstadt 100,0
Grob Textile AG, Zug/Schweiz 100,0
Groz-Beckert Asia Pvt. Ltd., Chandigarh/Indien 100,0
Groz-Beckert Beteiligungs- und Grundstücksgesellschaft mbH, Albstadt 100,0
Groz-Beckert Carding Belgium NV., Deerlijk/Belgien 100,0
Groz-Beckert Carding (Wuxi) Co. Ltd., Wuxi/China 100,0
Groz-Beckert Carding India Private Limited, Pune/Indien 100,0
Groz-Beckert Czech s.r.o., Budweis/Tschechische Republik 100,0
Groz-Beckert East Asia LLP/Singapur 100,0
Groz-Beckert Europe GmbH, Albstadt 100,0
Groz-Beckert Financing GmbH, Albstadt 100,0
Groz-Beckert Finanz GmbH, Albstadt 100,0
Groz-Beckert France S.A.S., Paris/Frankreich 100,0
Groz-Beckert Iberica S.A., Barcelona/Spanien 100,0
Groz-Beckert Italia S.r.l., Mailand/Italien 100,0
Groz-Beckert Japan K.K., Osaka/Japan 100,0
Groz-Beckert Korea Co. Ltd., Seoul/Korea 100,0
Groz-Beckert de Mexico S.A. de C.V., Naucalpan de Juarez/Mexiko 100,0
Groz-Beckert - Next Generation GmbH, Albstadt 100,0
Groz-Beckert Portuguesa, Unipessoal Lda., Valadares/Portugal 100,0
Groz-Beckert Sales & Services Vietnam Company Limited, Ho Chi Minh City/Vietnam 100,0
Groz-Beckert Service GmbH, Albstadt 100,0
Groz-Beckert (Shanghai) Trading Co. Ltd., Shanghai/China 100,0
Groz-Beckert Singapore Pte. Ltd./Singapur 100,0
Groz-Beckert Taiwan Ltd., Taipei City/Taiwan 100,0
Groz-Beckert Trading (Shenzhen) Co. Ltd., Shenzhen/China 100,0
Groz Beckert Turkey Tekstil Makine Parçalari Ticaret Limited Şirketi, Istanbul/Türkei 100,0
Groz-Beckert U.K. Ltd., Leicester/Großbritannien 100,0
Groz-Beckert USA Inc., Fort Mill/USA 100,0
Groz-Beckert Verwaltungs- und Beteiligungs-SE, Albstadt 100,0
Groz-Beckert Vietnam Company Ltd., Ai Nghia Town/Vietnam 100,0
Groz-Beckert (Yantai) Trading Co., Ltd., Yantai/China 100,0
Grundschule Malesfelsen gemeinnützige GmbH, Albstadt 100,0
Kelteks d.o.o ., Karlovac/Kroatien 100,0
Kita und Grundschule Malesfelsen GmbH, Albstadt 100,0
Ledan Finanz GmbH, Albstadt 100,0
Ledan Verwaltung GmbH, Albstadt 100,0
PeVeMa GmbH, Albstadt 100,0
PT Groz-Beckert Indonesia, Bandung/Indonesien 100,0
Schmeing GmbH & Co. KG, Raesfeld 100,0
Schmeing Verwaltungs-GmbH, Raesfeld 100,0
Schmetz India Private Limited, Mumbai/Indien 100,0
Schmetz Industrienadel-Produktionsgesellschaft mbH, Albstadt 100,0
Schmetz Innovations Center GmbH, Albstadt 100,0
Schmetz Middle East (FZE), Sharjah/VAE 100,0
Schmetz Nadelproduktion GmbH, Albstadt 100,0
Schmetz Verwaltungs- und Vertriebs GmbH, Albstadt 100,0
SERVAGU-Projectos Para Acessórios Texteis Lda., Lissabon/Portugal 100,0
Shanghai TKM Trading Co., Ltd., Shanghai/China 100,0
SinoTech Asia Limited, Hongkong/China 100,0
SMC GmbH, Heiningen 100,0
SNF Personal und Immobilien GmbH, Albstadt 100,0
Solidian GmbH, Albstadt 100,0
Steven Reeds GmbH, Ochtrup 100,0
Sugiura Knitting Needle Mfg. Co. Ltd., Osaka/Japan 100,0
TAF Training-Ausdauer-Fitness GmbH, Albstadt 100,0
TKM Austria GmbH, Böhlerwerk/Österreich 100,0
TKM Blades Malaysia SDN. BHD., Petaling Jaya Selangor Darol Ehsan Malaysia / 100,0
TKM Canada Inc., St. Alphonse du Granby/Kanada 100,0
TKM Diacarb B.V., Rotterdam/Niederlande 100,0
TKM France SARL, Bondues/Frankreich 100,0
TKM Geringswalde GmbH, Geringswalde 100,0
TKM GmbH, Remscheid 100,0
TKM Meyer GmbH, Bargteheide 100,0
TKM Singapore Pte. Ltd.,/Singapur 100,0
TKM TTT Finland Oy, Akaa/Finnland 100,0
TKM United States Inc., Erlanger/USA 100,0
Yantex Holding GmbH, Albstadt 100,0
YANTEX (Yantai) Precision Textile Accessories Company Ltd., Yantai/China 100,0
Nicht einbezogene Gesellschaften:
verce GmbH, Wuppertal 42,79

Die Beteiligungen an einigen in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen können wir aus unternehmenspolitischen Gründen nicht nennen.

Anlagenspiegel

Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens 2023

31.12.2022 Zugänge Umbuchungen
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I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 44.526 1.285 161
2. Geschäfts- oder Firmenwert 150.966 336 0
2. Geleistete Anzahlungen 710 1.395 0
196.202 3.016 161
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 523.184 6.714 5.366
2. Technische Anlagen und Maschinen 771.607 8.658 34.391
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 151.782 15.898 2.053
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 142.154 96.272 -41.971
1.588.727 127.542 -161
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 2.658 1.000 0
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 72 7 0
3. Sonstige Ausleihungen 1.000 376 0
3.730 1.383 0
1.788.659 131.941 0
Abgänge Unterschiede aus der Währungsumrechnung 31.12.2023
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I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 526 -275 45.171
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0 -32 151.270
2. Geleistete Anzahlungen 0 0 2.105
526 -307 198.546
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 701 -4.982 529.581
2. Technische Anlagen und Maschinen 20.495 -9.205 784.956
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.945 -1.685 162.103
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 176 -733 195.546
27.317 -16.605 1.672.186
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0 0 3.658
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 6 0 73
3. Sonstige Ausleihungen 731 -17 628
737 -17 4.359
28.580 -16.929 1.875.091
31.12.2022 Zugänge Umbuchungen
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I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 37.243 4.231 18
2. Geschäfts- oder Firmenwert 31.194 12.452 0
2. Geleistete Anzahlungen 0 0 0
68.437 16.683 18
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 239.220 11.871 0
2. Technische Anlagen und Maschinen 605.880 38.703 1.923
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 114.181 12.582 -1.941
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 137 0 0
959.418 63.156 -18
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0 3.521 0
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 5 0 0
3. Sonstige Ausleihungen 7 0 0
12 3.521 0
1.027.867 83.360 0
Abgänge Unterschiede aus der Währungsumrechnung 31.12.2023
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I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 526 -261 40.705
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0 -32 43.614
2. Geleistete Anzahlungen 0 0 0
526 -293 84.319
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 534 -1.865 248.692
2. Technische Anlagen und Maschinen 23.182 -7.633 615.691
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.215 -1.428 118.179
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 -4 133
28.931 -10.930 982.695
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0 0 3.521
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 2 0 3
3. Sonstige Ausleihungen 0 0 7
2 0 3.531
29.459 -11.223 1.070.545
31.12.2023 31.12.2022
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I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 4.466 7.283
2. Geschäfts- oder Firmenwert 107.656 119.772
2. Geleistete Anzahlungen 2.105 710
114.227 127.765
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 280.889 283.964
2. Technische Anlagen und Maschinen 169.265 165.727
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 43.924 37.601
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 195.413 142.017
689.491 629.309
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 137 2.658
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 70 67
3. Sonstige Ausleihungen 621 993
828 3.718
804.546 760.792

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Groz-Beckert Kommanditgesellschaft, Albstadt

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der Groz-Beckert Kommanditgesellschaft, Albstadt, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Groz- Beckert Kommanditgesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den nach §13 PublG anzuwendenden deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2023 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den nach § 13 PublG deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grunds- ätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 14 PublG unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Konzernabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Beaufsichtigung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den 11. März 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Kai Mauden, Wirtschaftsprüfer

ppa. Zhivko Kolev, Wirtschaftsprüfer

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