Stammdaten

Register
Amtsgericht Aschaffenburg HRB 10355
Vorher
S. & G. Rohrleitungs- und Anlagenbau GmbH
Eingetragen
10.11.1989
Branche
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer GebäudeausrüstungTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Installationsbedarf für Gas, Wasser, Heizung und KlimatechnikBau von Industrieanlagen, außer Gebäuden
Gegenstand
Rohrleitungs- und Anlagenbau, die Beratung, Planung, Entwicklung, Herstellung, Vertrieb und die Montage von Brandschutzanlagen und Brandschutzgeräten sowie deren Wartung. Die Gesellschaft kann auch Erzeugnisse herstellen, ankaufen, verkaufen und vermitteln, die zur Verwendung bei dieser Tätigkeit bestimmt sind

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Günther Heinz
seit 26.2.2013
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
500.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Imtech Brandschutz GmbH

Alzenau

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013

Bilanz zum 31. Dezember 2013

Aktiva

31.12.2013 31.12.2012
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 47.733,00 63.728,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 69.721,92 77.600,92
2. Maschinen 358.570,00 260.395,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 822.190,00 1.250.481,92 841.975,00 1.179.970,92
1.298.214,92 1.243.698,92
B. Umlaufvermögen
1. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.053.145,19 1.202.323,43
2. Unfertige Leistungen 36.239.075,13 19.652.448,54
abzüglich erhaltene Anzahlungen - 31.741.713,34 5.550.506,98 - 16.784.936,76 4.069.835,21
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.552.296,09 4.209.962,98
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.998.627,54 5.043.119,13
3. Sonstige Vermögensgegenstände 65.670,36 6.616.593,99 357.560,96 9.610.643,07
12.167.100,97 13.680.478,28
C. Rechnungsabgrenzungsposten 84.600,00 0,00
13.549.915,89 14.924.177,20

Passiva

31.12.2013 31.12.2012
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 500.000,00 500.000,00
II. Kapitalrücklage 1.047.545,96 1.047.545,96
III. Gewinnvortrag 2.905,17 2.905,17
1.550.451,13 1.550.451,13
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen 159.122,00 16.626,00
2. Sonstige Rückstellungen 2.121.513,55 1.868.604,86
2.280.635,55 1.885.230,86
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 8.660.106,77 8.911.987,52
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 1.485.456,80
3, Sonstige Verbindlichkeiten 1.058.722,44 1.091.050,89
- davon aus Steuern EUR 410.729,62 (i, Vj. EUR 428.327,45) -
9.718.829,21 11.488.495,21
13.549.915,89 14.924.177,20

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2013

2013 2012
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 43.658.885,12 42.396.238,08
2. Erhöhung des Bestands an unfertigen Leistungen 16.586.626,59 8.757.361,02
3. Aktivierte Eigenleistungen 0,00 94.694,43
4. Sonstige betriebliche Erträge 25.342,17 56.448,92
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren - 17.433.806,25 - 16.864.157,68
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen - 18.614.043,06 - 36.047.849,31 - 15.854.191,47 - 32.718.349,15
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter - 15.099.941,96 - 13.781.571,91
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung - 3.230.144,34 - 18.330.086,30 - 2.529.029,51 - 16.310.601,42
- davon für Altersversorgung EUR 2.368,38 (i. Vj. EUR 29.166,31) -
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen - 583.521,60 - 461.245,51
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen - 5.517.325,16 - 4.703.493,43
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 34,38
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen - 475.162,59 - 533.189,27
- davon an verbundene Unternehmen EUR 474.391,59 (i. Vj. EUR 532.491,27) -
- davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen EUR 771,00 (i. Vj. EUR 698,00) -
11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit - 683.091,08 - 3.422.101,95
12. Erträge aus Verlustübernahme 683.091,08 3.422.101,95
13. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2013

I. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013 wurde unter Anwendung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft nach § 267 Abs. 3 HGB i. V. m. § 267 Abs. 4 Satz 1 HGB.

Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanz wird gemäß den gesetzlichen Vorschriften des § 266 HGB gegliedert. Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bewertet. Abschreibungen auf Sachanlagen werden linear vorgenommen. Die Abschreibungen basieren auf den steuerlich anerkannten Nutzungsdauern.

Geringwertige Anlagegüter (Wert bis einschließlich EUR 150,00 netto) werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe - ohne Einbeziehung in die Entwicklung des Anlagevermögens - direkt als Aufwand erfasst.

Geringwertige Anlagegüter (Wert zwischen größer als EUR 150,00 netto und EUR 410,00 netto) werden seit 2010 im Jahr des Zugangs - mit Einbeziehung in die Entwicklung des Anlagevermögens - in voller Höhe abgeschrieben. Der in Vorjahren gebildete Sammelposten für geringwertige Anlagegüter gemäß § 6 Abs. 2a EStG (Wert zwischen größer EUR 150,00 netto bis einschließlich EUR 1.000,00 netto) wurde im Jahr 2013 planmäßig mit einem Fünftel abgeschrieben.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Einstandspreisen unter Beachtung des Niederstwertprinzips.

Die unfertigen Leistungen sind mit den Einzelkosten zuzüglich angemessener Gemeinkostenzuschläge bewertet. Sofern die zu erwartenden Erlöse eines Auftrages die Vollkosten nicht decken, erfolgt eine Abwertung auf den niedrigeren beizulegenden Wert.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert.

Der Prozentsatz für Pauschalwertberichtigungen auf Forderungen beträgt 2,5 %. Diese dienen überwiegend der Absicherung latenter Rechnungskürzungsrisiken.

Die Pensionsverpflichtungen sind auf der Grundlage der "Projected-Unit-Credit-Methode" (PUC-Methode) unter Zugrundelegung eines Rechnungszinsfußes von 4,89 % p.a. (i. Vj. 5,05 % p.a.), erwarteten Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2,5 % p.a. (i. Vj. 3,0 % p.a.) und einem Rententrend von unverändert zum Vorjahr 2,0 % p.a. passiviert. Zugrunde gelegt werden die Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen sämtliche erkennbaren Risiken nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung. Die Garantierückstellungen sind mit 0,75 % (i. Vj. 0,75 %) der garantiepflichtigen Umsätze der letzten zwölf Monate bewertet.

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Erläuterungen zu Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Zur Entwicklung und Zusammensetzung verweisen wir auf das Anlagegitter (Anlage zum Anhang).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren im Wesentlichen aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr in Höhe von TEUR 1.023, aus der Konzernfinanzierung in Höhe von TEUR 293 und der Ergebnisübernahme in Höhe von TEUR 683 (gegen die Gesellschafterin). Im Vorjahr resultierten die Forderungen gegen verbundene Unternehmen im Wesentlichen aus der Verlustübernahme der Gesellschafterin Imtech Beteiligung II GmbH.

Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Eigenkapital/Ergebnisverwendung

Das Stammkapital in Höhe von TEUR 500 wird von der alleinigen Gesellschafterin, der Imtech Beteiligung II GmbH, Hamburg, gehalten.

Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages ist der Jahresfehlbetrag 2013 durch die Imtech Beteiligung II GmbH, Hamburg, auszugleichen.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Aufwendungen aus der operativen Tätigkeit in Höhe von TEUR 1.134 (Einzel- und Pauschalgewährleistungen, Drohverluste, ausstehende Rechnungen und Bauleistungen) sowie Rückstellungen im Zusammenhang mit personalbezogenen Verpflichtungen in Höhe von TEUR 960 (ausstehender Urlaub, Berufsgenossenschaft, Zeitguthaben).

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig.

Im Vorjahr bestanden die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen im Wesentlichen aus der Konzernfinanzierung der Imtech Deutschland GmbH & Co. KG in Höhe von TEUR 9.174, die mit Forderungen aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr mit der Imtech Deutschland GmbH & Co. KG in Höhe von TEUR 7.795 verrechnet wurden.

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse entfallen mit rd. EUR 31,8 Mio auf den Anlagenbau und mit rd. EUR 11,8 Mio auf Serviceleistungen.

IV. Sonstige Angaben

1. Ergebnisabführungsvertrag

Die Gesellschaft hat mit der Imtech Beteiligung II GmbH, Hamburg, als herrschende Gesellschaft einen Ergebnisabführungsvertrag geschlossen. Die Gesellschafterversammlung der Imtech Brandschutz GmbH hat diesem Vertrag am 17. Dezember 2007 zugestimmt. Die Eintragung des Ergebnisabführungsvertrages in das Handelsregister der Imtech Brandschutz GmbH datiert vom 14. Mai 2008.

2. Personalbestand

2013 2012
Gewerbliche Arbeitnehmer 224 183
Angestellte 156 126
380 309

3. Haftung

Die Gesellschaft hat zusammen mit weiteren Gesellschaften der Imtech-Gruppe und der Commerzbank Aktiengesellschaft einen Cash Concentrating Vertrag im Juli 2011 geschlossen. Die Gesellschaft haftet mit ihren bestehenden Guthabenkonten bei der Commerzbank Aktiengesellschaft.

4. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus langfristigen Miet- und Leasingverträgen betragen TEUR 3.089 davon TEUR 1.311 in 2014.

5. Mitglieder der Geschäftsführung

 

Dipl.-Kfm. Axel Glaß (Mitglied der Geschäftsleitung der Imtech Deutschland GmbH & Co. KG) (bis 08. Februar 2013)

 

Dipl.-Ing. Thomas Reitzel

 

Dipl.-Wirtsch.-Ing. Günter Heinz (ab 08. Februar 2013)

Den Mitgliedern der Geschäftsführung wurden keine Vorschüsse oder Kredite gewährt.

Die Geschäftsführung erhielt für ihre Tätigkeit keine Bezüge von der Gesellschaft.

6. Konzernzugehörigkeit

Alleinige Gesellschafterin der Imtech Brandschutz GmbH ist die Imtech Beteiligung II GmbH, Hamburg. Die Gesellschaft ist Tochterunternehmen im Sinne des § 290 Abs. 2 HGB.

Die Royal Imtech N.V., Gouda, Niederlande, ist das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten und den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss wird am Sitz der Muttergesellschaft offen gelegt.

Auf Grund der Angabe des Abschlussprüferhonorars im Konzernabschluss der Royal Imtech N.V. hat die Gesellschaft auf die Angabe nach § 285 Nr. 17 HGB verzichtet.

 

Alzenau, 20. Oktober 2014

Imtech Brandschutz GmbH

Die Geschäftsführung

Thomas Reitzel

Günter Heinz

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2013

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2013
EUR
Umgliederung
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2013
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 200.715,52 0,00 27.994,00 0,00 228.709,52
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 274.120,88 0,00 0,00 0,00 274.120,88
2. Maschinen 415.571,64 - 18.788,00 165.326,65 0,00 562.110,29
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.507.747,90 18.788,00 445.737,95 138.059,57 1.834.214,28
2.197.440,42 0,00 611.064,60 138.059,57 2.670.445,45
2.398.155,94 0,00 639.058,60 138.059,57 2.899.154,97
Abschreibungen
01.01.2013
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2013
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 136.987,52 43.989,00 0,00 180.976,52
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 196.519,96 7.879,00 0,00 204.398,96
2. Maschinen 155.176,64 48.363,65 0,00 203.540,29
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 665.772,90 483.289,95 137.038,57 1.012.024,28
1.017.469,50 539.532,60 137.038,57 1.419.963,53
1.154.457,02 583.521,60 137.038,57 1.600.940,05
Buchwerte
31.12.2013
EUR
31.12.2012
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 47.733,00 63.728,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 69.721,92 77.600,92
2. Maschinen 358.570,00 260.395,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 822.190,00 841.975,00
1.250.481,92 1.179.970,92
1.298.214,92 1.243.698,92

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2013

I. Grundlage des Unternehmens

Die Imtech Brandschutz GmbH mit Sitz in Alzenau ist ein mittelbares Tochterunternehmen der Imtech Deutschland GmbH & Co. KG. Die Gesellschaft ist im Bereich Rohrleitungs- und Anlagenbau sowie im Bereich der Beratung, Planung, Entwicklung, Herstellung, Vertrieb, Montage und Instandsetzung von Brandschutzanlagen und Brandschutzgeräten sowie deren Wartung tätig. Die operativen Einheiten sind in drei Regionen aufgeteilt und zwar in die Regionen Nord, Mitte und Süd.

Die Region Nord wird aus Hamburg geführt und hat Niederlassungen bzw. Servicestützpunkte in Hamburg, Hannover und Berlin. Die Region Mitte wird aus Alzenau geführt und hat Niederlassungen bzw. Servicestützpunkte in Alzenau, Düsseldorf und Hirschberg. Die Region Süd wird aus Nürnberg geführt und hat die Niederlassungen bzw. Servicestützpunkte in Nürnberg, München, Freiburg und Jena. Des Weiteren betreibt die Imtech Brandschutz GmbH in Elmenhorst noch eine eigene Vorfertigungsstätte.

Insbesondere ist die Gesellschaft auf die Erstellung von brandschutztechnischen Anlagensystemen wie z. B.

Sprinkleranlagen

Hydrantenanlagen

Schaumlöschanlagen

Sprühflutanlagen

Feinsprühlöschanlagen

Gaslöschanlagen

Sonderlöschanlagen

spezialisiert. Diese Anlagensysteme werden hauptsächlich auf dem deutschen Markt, z. B. in Einkaufszentren, Lager- bzw. Logistikhallen, Baumärkte, Hochregallager, Stadien sowie Industrie-, Verwaltungs- und Bürogebäuden montiert.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft hat sich im gesamten Jahresdurchschnitt 2013 als stabil erwiesen. Das Geschäftsklima und die Auftragseingangssituation sprechen für einen Anstieg der Produktion in den kommenden Monaten. Die Antriebskräfte kommen aus der Binnenwirtschaft. Die Außenwirtschaft bleibt bislang noch etwas schwach, aber hellt sich allmählich auf. Die Entwicklung der Weltwirtschaft bleibt - gemessen an der Weltindustrieproduktion - dennoch weniger dynamisch als in der Vergangenheit.

Der Arbeitsmarkt entwickelt sich bundesweit weiter günstig und die Erwerbstätigkeit nimmt zu. Gleichzeitig wird es dadurch noch schwieriger, qualifizierte Fachkräfte zu gewinnen bzw. an das Unternehmen zu binden.

Der private Konsum dürfte angesichts günstiger Rahmenbedingungen bei der Beschäftigung und Einkommen ein wichtiger konjunktureller Impulsgeber bleiben.

Zielmärkte der Imtech Brandschutz GmbH sind weiterhin Hochbauten sowie der industrielle Anlagenbau. In diesem Marktsegment bewegen sich nach wie vor die bekannten Wettbewerber wie Minimax, Vinchi, Tyco, Multimon. In diesem doch sehr übersichtlichem Marktumfeld sehen wir uns mit starken Wettbewerbern und geringen Margen konfrontiert. Ein zentraler Wettbewerbspunkt stellt aufgrund dieser Tatsache die Kostenführerschaft dar.

2. Geschäftsverlauf

Die derzeitige Gesamtsituation der Imtech Deutschland GmbH & Co. KG und die schlechte finanzielle Situation im Imtech Konzern spiegelte sich auch im Vergabeverhalten der Kunden von der Imtech Brandschutz GmbH wider.

Deutlich zu merken war im Jahr 2013 auch der Verkaufsprozess des größten Mitbewerbers, welcher mit sehr aggressiven Preisen den Markt bearbeitet hat.

Die Imtech Brandschutz GmbH ist aber weiterhin eines der führenden Unternehmen im Bereich der Brandschutztechnik und in Deutschland unter den Top 5 der Wettbewerber zu finden.

Die Gesamtleistung 2013 von 60,3 Mio. € konnte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 9,1 Mio. € gesteigert werden. Sie setzte sich aus den zwei Hauptgeschäftszweigen Anlagenbau und Service zusammen. Im Bereich Anlagenbau haben wir eine Leistungssteigerung um 4,5 % im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen. Der Anlagenbau erwirtschaftet rund 80 % der Gesamtleistung. Das Servicegeschäft ist im Vergleich zu 2012 sogar um 45,7 % angestiegen. Der Anteil an der Gesamtleistung beträgt rund 20 %.

3. Ertragslage

Betriebsleistung

Die Umsatzerlöse für das Geschäftsjahr 2013 betragen 43,7 Mio. € (iVj: 42,4 Mio. €) und haben sich gegenüber dem Vorjahr um 1,3 Mio. € erhöht.

Durch einen im Vergleich zum Vorjahr deutlich erhöhten Auftragseingang 2013 wird eine entsprechende Bestandsveränderung von 16,6 Mio. € (iVj: 8,8 Mio. €) ausgewiesen.

Als Folge dieser Entwicklung hat sich die Betriebsleistung gegenüber dem Vorjahr um 9,0 Mio. € auf 60,3 Mio. € (iVj: 51,3 Mio. €) erhöht.

Materialaufwand

Der Materialaufwand setzt sich aus dem Einkauf von Material in Höhe von 17,4 Mio. € und Werkvertragsleistungen in Höhe von 18,6 Mio. € zusammen. Insgesamt hat sich der Materialaufwand gegenüber dem Vorjahr um 3,3 Mio. € auf 36,0 Mio. € (iVj: 32,7 Mio. €) erhöht. Ursächlich hierfür ist die gegenüber dem Vorjahr gestiegene Betriebsleistung bei insgesamt um 3,9 Prozentpunkte verbesserter Materialaufwandsquote.

Personalaufwand

Der Personalaufwand hat sich gegenüber dem Vorjahr um 2,0 Mio. € auf 18,3 Mio. € (iVj: 16,3 Mio. €) erhöht. Ursächlich hierfür ist im Wesentlichen die gegenüber dem Vorjahr erhöhte Beschäftigtenzahl.

Übrige Betriebsaufwendungen

Die übrigen Betriebsaufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr um 0,8 Mio. € auf 5,5 Mio. € (iVj: 4,7 Mio. €) gestiegen. Ursächlich sind hierfür insbesondere die gegenüber dem Vorjahr deutlich gestiegenen Fahrzeugkosten. Des Weiteren werden unter diesem Posten im Wesentlichen Mietkosten sowie allgemeine Verwaltungskosten ausgewiesen.

Jahresfehlbetrag

Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages wird der Jahresfehlbetrag von -683 T€ des Geschäftsjahres 2013 (iVj: 3.422 T€) von der Gesellschafterin, die Imtech Beteiligungen II GmbH, Hamburg, ausgeglichen.

Wie im Lagebericht für 2012 prognostiziert, ist es uns in 2013 gelungen, eine Steigerung der Gesamtleistung zu erreichen. Die Steigerung der Gesamtleistung wurde dadurch möglich, dass im letzten Quartal 2012 noch eine gute Auftragseingangslage realisiert werden konnte. Leider hat sich im Jahre 2013 herausgestellt, dass diese Projekte zum Teil nicht mit der nötigen Sorgfalt kalkuliert und bewertet wurden.

Aufgrund dieser Tatsache konnten wir unser prognostiziertes Ergebnis von 2 Mio. € in 2013 nicht erreichen und mussten für das Geschäftsjahr 2013 nochmal ein negatives, wenn auch im Vergleich zum Vorjahr stark verbessertes Ergebnis ausweisen.

4. Vermögenslage

Anlagevermögen

Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2013 wird insgesamt ein Anlagevermögen von 1,30 Mio. € ausgewiesen (iVj: 1,24 Mio. €). Im Vergleich zum Vorjahr hat sich das Anlagevermögen nicht wesentlich verändert.

Umlaufvermögen

Das Umlaufvermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr insgesamt um 1,5 Mio. € auf 12,2 Mio. € (iVj: 13,7 Mio. €) reduziert. Ursächlich hierfür sind insbesondere die gegenüber dem Vorjahr um 3,0 Mio. € reduzierten Forderungen gegen verbundene Unternehmen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen 2,0 Mio. € (iVj: 5,0 Mio. €).

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt gegenüber dem Vorjahr unverändert 0,5 Mio. € und wird von der alleinigen Gesellschafterin gehalten. Der Jahresfehlbetrag 2013 ist aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages von der Gesellschafterin auszugleichen.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um 0,3 Mio. € auf 2,1 Mio. € erhöht.

Verbindlichkeiten

Aufgrund der gegenüber dem Vorjahr positiven Finanzlage haben sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber dem Vorjahr insgesamt um 0,3 Mio. € auf 8,6 Mio. € (iVj: 8,9 Mio. €) und die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um 1,5 Mio. € auf 0 € reduziert.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuer und den Personalbereich betreffende Abgrenzungen.

5. Finanzlage

Die Gesellschaft ist in das Cash-Management-System der Imtech Deutschland GmbH & Co. KG, Hamburg, eingebunden.

Außerbilanzielle Finanzinstrumente wurden nicht eingesetzt.

Der sich ergebende Finanzmittelfonds am Ende des Geschäftsjahres 2013 beträgt 0,3 Mio. € (iVj: -9,2 Mio. €).

Die Gesellschaft konnte im Geschäftsjahr ihren finanziellen Verpflichtungen nachkommen.

III. Nachtragsbericht

Wesentliche Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Bilanzstichtag eingetreten sind (§ 289 Abs. 2 Nr. 1 HGB), liegen nicht vor.

IV. Risiko- und Chancenbericht

Neben den im laufenden Projektgeschäft naturgemäß innewohnenden Risiken sind für die Imtech Brandschutz GmbH keine besonderen Geschäftsrisiken zu erkennen.

Die Abwicklung der Projekte wird durch die Projekt- und Montageleitung gesteuert und überwacht. Daneben werden mindestens monatlich Projektstatusgespräche - unter Teilnahme der Geschäftsführung - durchgeführt, um mögliche Risiken frühzeitig erkennen zu können.

Ferner ist die Gesellschaft in das übergeordnete Controlling der Zentrale der Imtech Deutschland GmbH & Co. KG in Hamburg integriert.

Durch den stark gestiegenen Auftragseingang und die damit zusammenhängende Steigerung der Gesamtleistung des Unternehmens liegt der Fokus der Geschäftsführung zukünftig auf der weiteren Optimierung der implementierten standardisierten Projektabwicklung im technischen wie auch im kaufmännischen Bereich.

Aufgrund der Zulassungskriterien der Sachversicherer für brandschutztechnische Anlagensysteme, die die Imtech Brandschutz vollumfänglich erfüllt, ist der anbietende Wettbewerbsmarkt weiterhin relativ überschaubar; insbesondere durch die oben genannte Sprinklervorfertigung, hat sich die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens gegenüber dem Vorjahr verbessert. In Folge dessen, sieht sich die Geschäftsführung auch zukünftig keinen wesentlichen Wettbewerbsrisiken ausgesetzt.

Um weiterhin die Vorgaben der Sachversicherer zu erfüllen, hat sich die Gesellschaft entschlossen, für die Zukunft eine eigene Montagegesellschaft in der Slowakei zu gründen, um den Anforderungen an zertifiziertes Montagepersonal gerecht zu werden.

Zum Bilanzstichtag hat die Gesellschaft keine derivativen Finanzinstrumente eingesetzt. Im Jahr 2013 hat die Gesellschaft vor allem liquide Mittel und das konzerninterne Cash-Management-System zur Finanzierung der Geschäftstätigkeiten und Investitionen verwendet. Darüber hinaus verfügt die Gesellschaft über verschiedene weitere Finanzinstrumente, wie z. B. Forderungen und Verbindlichkeiten, die unmittelbar aus der Geschäftstätigkeit resultieren.

Wegen der gestiegenen Betriebsleistung und dadurch möglichen Forderungsrisiken wurde mit dem zentralen Cash Management in Hamburg ein Forderungsmanagementprogramm eingeführt, um diese Risiken weitgehend im Vorfeld zu minimieren.

V. Bestandsgefährdende Risiken

Die Imtech Holding GmbH, Hamburg, führt in ihrem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2012 aus, dass ihr Fortbestand von der erfolgreichen Umsetzung geplanter Sanierungsmaßnahmen und dem Fortbestand ihres Mutterunternehmens, der Royal Imtech N.V., Gouda, abhängig ist. Bezüglich des Fortbestandes der Royal Imtech N.V. bestehen wesentliche Unsicherheiten. Auf Grund der wirtschaftlichen und finanziellen Einbindung in den Imtech Konzern können diese bestandsgefährdenden Risiken der Konzernobergesellschaften auf die Imtech Brandschutz GmbH durchschlagen, so dass diese ihrerseits im Bestand gefährdet wäre.

Darüber hinaus wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr keine Einzelrisiken identifiziert, die allein für sich oder in ihrer Gesamtheit den Fortbestand der Gesellschaft gefährdet hätten.

VI. Prognosebericht

Die Zusammenarbeit mit den Regionen der Imtech Deutschland GmbH & Co. KG hat sich weiterhin bewährt und ist positiv nutzbar, auch wenn die derzeitige Gesamtsituation im Imtech Konzern sich zum Teil im zögerlichen Vergabeverhalten der Kunden von der Imtech Brandschutz GmbH widerspiegelt. Ab Anfang des Jahres 2014 haben wir wegen negativer Erfahrungen im Auftragseingang von 2012, welche sich im Jahr 2013 gezeigt haben, eine stärkere Selektion der Projekte durchgeführt. Das heißt, im Vorfeld von Akquisemaßnahmen werden die Kunden genau analysiert und bewertet.

Weiterhin findet eine gründliche Risikoeinschätzung bei allen Projekten statt und die Kalkulation wird von den verantwortlichen Mitarbeitern anhand von Kennzahlen im Rahmen einer detaillierten Analyse überprüft. Wegen dieser intensiven Selektion und den daraus resultierenden Auswirkungen auf die Auftragshereinnahme werden wir im Jahre 2014 nur eine Gesamtleistung von ca. 53 Mio. € generieren, die unterhalb der Gesamtleistung von 2013 liegt.

Auf Basis dieser Selektion bei der Auftragsannahme und der gründlichen Auftrags- und Projektkalkulation erwartet die Geschäftsführung zukünftige negative Nachlaufeffekte auf das Ergebnis zu vermeiden und rechnet auf Basis der Bewertung des dritten Quartals 2014 mit einem insgesamt positiven Jahresergebnis 2014 von 0,5 Mio. € und mit einem postiven Jahresergebnis 2015 von 1,5 Mio. €.

Die Geschäftsführung erwartet für die kommenden zwei Geschäftsjahre eine etwas geringere Gesamtleistung und dass das Unternehmen sich weiter festigt, um in den Folgejahren wieder gesund und stetig zu wachsen.

 

Alzenau, 20. Oktober 2014

Thomas Reitzel

Günter Heinz

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Imtech Brandschutz GmbH, Alzenau, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Imtech Brandschutz GmbH. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir auf die Ausführungen der Imtech Brandschutz GmbH im Lagebericht hin. Dort ist in Abschnitt V. unter "Bestandsgefährdende Tatsachen" ausgeführt, dass aufgrund der wirtschaftlichen und finanziellen Einbindung in den Imtech Konzern die bestandsgefährdenden Risiken der Konzernobergesellschaften in Deutschland und den Niederlanden auf die Imtech Brandschutz GmbH durchschlagen können, sodass diese ihrerseits im Bestand gefährdet wäre.

 

Bremen, 20. Oktober 2014

KPMG AG
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Schadeck, Wirtschaftsprüfer

Moritz, Wirtschaftsprüferin

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