Hermann Springer GmbHLiquidiert

13359 Berlin, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 16478
Eingetragen
27.8.2004
Branche
Großhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln, Dental- und LaborbedarfGroßhandel mit Lederwaren, Reisegepäck, Geschenk- und WerbeartikelnGroßhandel mit Schuhen
Gegenstand
Herstellung und Vertrieb orthopädischer Erzeugnisse sowie Großhandel mit Leder und Bandagenzubehör.

Historie

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Management

NameRolle
Martin Brauner
seit 27.8.2004
Geschäftsführer
Hans-Joachim Hepper
seit 27.8.2004
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Hermann Springer GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2008 bis zum 31.12.2008

Bilanz

Aktiva

31.12.2008
EUR
31.12.2007
EUR
A. Anlagevermögen 3.463.525,56 302.869,69
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 53.768,00 79.009,00
II. Sachanlagen 2.936.571,16 158.408,44
III. Finanzanlagen 473.186,40 65.452,25
B. Umlaufvermögen 954.829,11 1.115.857,97
I. Vorräte 626.894,00 528.816,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 327.263,06 547.290,64
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 699,86 11.781,13
III. Wertpapiere 0,00 32.000,00
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 672,05 7.751,33
C. Rechnungsabgrenzungsposten 80.496,94 23.366,74
Bilanzsumme, Summe Aktiva 4.498.851,61 1.442.094,40

Passiva

31.12.2008
EUR
31.12.2007
EUR
A. Eigenkapital 476.381,43 312.355,89
I. gezeichnetes Kapital 152.500,00 152.500,00
II. Kapitalrücklage 10.000,00 10.000,00
III. Gewinnvortrag 49.855,89 84.801,86
IV. Jahresüberschuss 264.025,54 65.054,03
B. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen 347.419,78 8.456,00
C. Rückstellungen 668.762,11 644.697,48
D. Verbindlichkeiten 3.006.288,29 476.585,03
davon mit Restlaufzeit bis 1 Jahr 728.707,57 257.004,25
Bilanzsumme, Summe Passiva 4.498.851,61 1.442.094,40

Anhang


 
1. Allgemeine Angaben

 
Der Jahresabschluss der Hermann Springer GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft.


2. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich
 steuerrechtlicher Maßnahmen

 
2.1 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

 
Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.
Weiterhin wurden bei der Inanspruchnahme von Investitionszuschüssen diese im Sonderposten für Zuschüsse und Zulage passiviert.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen sowie Bauzeitzinsen einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 150,00 wurden im Jahr des Zugangs aktiviert und in voller Höhe abgeschrieben.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 1.000,00, die über der Geringwertigkeitsgrenze von Euro 150,00 liegen, wurden im Jahr des Zugangs in einem Sammelposten aktiviert und im Wirtschaftsjahr der Bildung und den folgenden vier Wirtschaftsjahren mit jeweils 20% aufwandswirksam aufgelöst.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen mit dem Aktivwert,

- Beteiligungen zu Anschaffungskosten,

- sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten.

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde auf der Basis versicherungsmathematischer Berechnungen entsprechend den steuerlichen Regelungen nach dem Teilwertverfahren durchgeführt.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Der Ausweis der erhaltenen Anzahlungen erfolgte mit den Nettobeträgen. Die abgeführte Umsatz- steuer wurde nicht in den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten eingestellt.

Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt.


2.2 Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

 
Die bisher üblichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden in den folgenden Fällen geändert:

Die als Rückdeckung für die erteilte Pensionszusage vorgesehenen Vermögenswerte (Rentenversicherung und Fondssparplan) wurden im Hinblick auf die Daueranlageabsicht in das Anlagevermögen umgegliedert.

Der Methodenwechsel war mit Blick auf die geänderten wirtschaftlichen Gegebenheiten notwendig. Ohne den vorgenommenen Methodenwechsel würde der Jahresabschluss teilweise zu falschen Aussagen über die Lage des Unternehmens führen.

Die Methodenänderungen beeinflussen die für einen Leser des Jahresabschlusses typischen Kennzahlen. Im Einzelnen sind zu nennen:

- das Deckungsverhältnis von langfristigem Kapital zu Anlagevermögen.


2.3 Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro

 
Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Soweit Gewinn- und Verlust-Posten auf Valuta-Forderungen oder -Verbindlichkeiten beruhen, erfolgte ihre Bewertung grundsätzlich zu dem am Entstehungstag maßgeblichen Wechselkurs. Sollte der Umrechnungskurs am Bilanzstichtag zu einer höheren Verbindlichkeit als zum Entstehungszeitpunkt führen, wurde der höhere Wert angesetzt.


2.4 Einbeziehung von Zinsen für Fremdkapital in die Herstellungskosten

 
Die Herstellungskosten beinhalten auch Zinsen für Fremdkapital, soweit dieses der Finanzierung des Herstellungsvorgangs dient. Der einbezogene Zinsaufwand betrifft nur die Dauer der Herstellung.


3. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz
 und Gewinn- und Verlustrechnung

 
3.1 Betrag der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte
 mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre

 
Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt Euro 2.042.666,84.

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt Euro 1.925.376,74.

Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden:

Grundschuld i.H.v. Euro 2.750.000,00, eingetragen im Grundbuch des Objektes 13407 Berlin, Lengeder Straße 52.


4. Sonstige Pflichtangaben

 
4.1 Namen der Geschäftsführer

 
Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

 vom 01.01.2008 bis 31.12.2008 Kaufmann Hans-Joachim Hepper,
 vom 01.01.2008 bis 31.12.2008 Bankkaufmann Martin Brauner.


4.2 Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer

 
Zu den zugunsten der Geschäftsführer vergebenen Krediten wird berichtet:

Kreditentwicklung Betrag

Stand bisheriger Kredite 15.143,99 Euro
Rückzahlung im Berichtsjahr - 12.973,84 Euro
Zinsen 630,94 Euro

= neuer Kreditbestand 2.801,09 Euro


4.3 Angaben nach § 42 Abs. 3 GmbHG

 
Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:

Sachverhalte Betrag

Forderungen 2.801,09  Euro


4.4 Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen
 von mind. 20 Prozent der Anteile

 
An den nachfolgend aufgeführten Unternehmen besteht ein Anteilsbesitz von mindestens 20 % aller Anteile:

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Firmenname Anteilshöhe   Jahresergebnis Eigenkapital
      in %        in Euro      in Euro

Pedux GmbH i.L.,     50,00 2007:     Auflösung beschlossen            0,00
Berlin  2008:     in Liquidation

Springer Sport GmbH,     50,00 2007:     9.107,89   94.238,06
Berlin  2008:   - 5.536,56   88.701,50
 

5. Unterschrift

 
 Berlin, den 25. Juni 2009

gez. Hans-Joachim Hepper

  

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