Platin 2409. GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Lucie Kucerova seit 30.11.2023 | Geschäftsführer |
Collleen Maura O`Sullivan seit 13.11.2019 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Zebra Diamond Holdings Limited | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Zebra Technologies Germany GmbHRatingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023I. ALLGEMEINE ANGABEN Die Zebra Technologies Germany GmbH wurde mit Gesellschaftsvertrag vom 26. Juni 2014 gegründet. Der Sitz der Gesellschaft ist Ratingen beim Amtsgericht Düsseldorf unter HRB 88221. Die Zebra Technologies Germany GmbH ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 HGB. Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Bilanzierung und Bewertung der Aktivposten Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen erfolgen über die voraussichtliche Nutzungsdauer entsprechend branchenüblichen bzw. amtlichen Abschreibungstabellen. Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert werden vorgenommen, soweit Hinweise auf eine dauerhafte Wertminderung vorliegen. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungs- und Herstellungskosten bis zu EUR 800 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert angesetzt und wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet sind, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen. Der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zu ihren Nennwerten in Euro angesetzt. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten errechnet. Die Berechnung wird mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz von 29,825 % durchgeführt. Die wesentlichen temporären Differenzen zwischen der Handels- und Steuerbilanz resultieren aus unterschiedlichen Wertansätzen der Pensionsrückstellungen, die in den kommenden Jahren ertragswirksam aufgelöst werden. Die entsprechend dem Ansatzwahlrecht des § 274 Abs. 1 HGB bilanzierten latenten Steuern in Höhe von TEUR 391 (Vorjahr: TEUR 370) beruhen auf einem Aktivüberhang aus der Saldierung der passiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 155 (Vorjahr: TEUR 186) mit den aktiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 546 (Vorjahr: TEUR 556). Der ausschüttungsgesperrte Betrag im Sinne des § 268 Abs. 8 HGB beträgt TEUR 391 (Vorjahr: TEUR 370) und resultiert vollständig aus der Aktivierung latenter Steuern. 2. Bilanzierung und Bewertung der Passivposten Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellung für Pensionen wird mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Bewertung erfolgt auf der Grundlage der versicherungsmathematischen Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Für die Abzinsung wurde gem. § 253 Abs. 2 HGB der veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre für eine Restlaufzeit von 15 Jahren in Höhe von 1,82 % verwendet. Der Rechnungszins bei einem 7-Jahres-Durchschnitt liegt bei 1,74 %. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 3,00 % und erwartete Rentensteigerungen mit 2,00 % berücksichtigt. Die Fluktuation wurde mit einer Rate von 0,84 % berücksichtigt. Der Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 HGB aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre zu der Abzinsung der Pensionsrückstellung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre, der gemäß § 253 Abs. 6 HGB ausschüttungsgesperrt ist, beträgt TEUR 45 (Vorjahr: TEUR 208). Die Bewertung der in den sonstigen Rückstellungen enthaltenen Jubiläumsrückstellung erfolgt nach den Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels des Anwartschaftsbarwert-verfahrens. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck verwendet. Bei der Ermittlung wurde ein Zinsfuß von 1,74 % p.a. sowie eine erwartete durchschnittliche Fluktuation von 2,20 % berücksichtigt. Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen berücksichtigt sind. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. III. Erläuterungen zu Bilanzposten Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres in der folgenden Übersicht dargestellt. Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 15.154 (Vorjahr: TEUR 9.769) resultieren aus Forderungen aus dem Cash Pool in Höhe von TEUR 12.883 (Vorjahr: TEUR 7.347) und aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 2.271 (Vorjahr: TEUR 2.422). Alle Forderungen sind innerhalb eines Jahres fällig. Forderungen gegen die Gesellschafterin bestehen, wie im Vorjahr, nicht. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen TEUR 69 (Vorjahr: TEUR 379) sind Kautionen in Höhe von TEUR 48 (Vorjahr: TEUR 52), Umsatzsteuerforderungen in Höhe von TEUR 14 (Vorjahr: TEUR 26) und Lohnforderungen in Höhe von TEUR 7 (Vorjahr: TEUR 8) enthalten. Die Kautionen haben im Wesentlichen eine Restlaufzeit von zwei bis drei Jahren. Die übrigen sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Gezeichnetes Kapital Das im Handelsregister eingetragene und voll eingezahlte gezeichnete Kapital beträgt unverändert zum Vorjahr EUR 25.000. Gewinnvortrag Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2022 in Höhe von TEUR 677 wurde gemäß Gesellschafterbeschluss vom 10. August 2023 auf neue Rechnung vorgetragen. Pensionsrückstellungen Die Pensionsrückstellungen für Mitarbeiter der Gesellschaft sind in voller Höhe gebildet und belaufen sich zum Stichtag auf TEUR 3.102 (Vorjahr: TEUR 3.083). Der Zinsaufwand aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen beträgt TEUR 55 (Vorjahr: TEUR 55). Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 3.493 (Vorjahr: TEUR 2.457) beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Restrukturierung TEUR 2.050 (Vorjahr: TEUR 92), Rückstellung für Provisionen TEUR 741 (Vorjahr: TEUR 1.506), Urlaubsrückstellung TEUR 113 (Vorjahr: TEUR 214) und Rückstellung für Mitarbeiterboni TEUR 38 (Vorjahr: TEUR 197). Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig. Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin bestehen, wie im Vorjahr, nicht. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 24.490 (Vorjahr: TEUR 20.777) betreffen ausschließlich Intercompany-Dienstleistungen. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzten sich wie folgt zusammen:
Zinsen und ähnliche Aufwendungen In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 55 (Vorjahr: TEUR 55) enthalten. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entfallen auf das Ergebnis des laufenden Geschäftsjahres. Sie beinhalten auch Aufwendungen aus der Zuführung von latenten Steuern in Höhe von TEUR 21 (Vorjahr: TEUR 51). V. Sonstige Angaben Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter stellt sich wie folgt dar:
Am Jahresende beschäftigte die Gesellschaft 110 (Vorjahr: 119) Mitarbeiter. Sonstige finanzielle Verpflichtungen und nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte
Durch den Abschluss von Leasing- und Mietgeschäften verringert sich die Kapitalbindung im Unternehmen und das Investitionsrisiko wird reduziert, da dieses beim Leasinggeber bzw. Vermieter verbleibt. Zugleich besteht eine gewisse Abhängigkeit vom Leasinggeber bzw. Vermieter. Daneben resultieren aus den Leasing- und Mietvereinbarungen i.d.R. höhere Gesamtkosten, da die Leasingraten üblicherweise insgesamt die Kosten eines fremdfinanzierten Kaufes übersteigen. Geschäftsführung Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr:
Die Geschäftsführer haben weder im Geschäftsjahr noch im Vorjahr Bezüge für ihre Tätigkeit bei der Gesellschaft erhalten. GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 2.088 (Vorjahr: TEUR 677) auf neue Rechnung vorzutragen. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers betrug TEUR 55 (Vorjahr: TEUR 62) und betrifft ausschließlich Prüfungsleistungen. Name und Sitz des Mutterunternehmens Sämtliche Anteile der Gesellschaft werden von der Zebra Diamond Holdings Limited mit Sitz in Bourne End, Vereinigtes Königreich, gehalten. Konzernverhältnisse Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der ZEBRA TECHNOLOGIES CORPORATION mit Sitz in Delware, USA einbezogen. ZEBRA TECHNOLOGIES CORPORATION mit Sitz in Delware, USA erstellt einen Konzernabschluss für den kleinsten und den größten Kreis der Unternehmen. Dieser ist im Internet auf der Homepage der Muttergesellschaft abrufbar. Ereignisse nach dem Stichtag Es sind keine Ereignisse eingetreten, die für die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft von besonderer Bedeutung sind.
Ratingen, 21. Juni 2024 Zebra Technologies Germany GmbH Colleen M O'Sullivan, Geschäftsführerin Lucie Kucerova, Geschäftsführerin Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 20231. GRUNDLAGEN DER GESELLSCHAFT Die Zebra Technologies Germany GmbH (im Folgenden die Gesellschaft) wurde am 4. August 2014 in Deutschland gegründet und erwarb anschließend den Geschäftsbetrieb "Enterprise" der Motorola Solution Germany GmbH, um dieses Geschäft zu führen. Am 17. März 2022 hat die Zebra Technologies Germany GmbH 100 % der Anteile an der Reflexis Systems GmbH mit Sitz in Düsseldorf (HRB 75161) erworben. Die Reflexis Systems GmbH ist ein Unternehmen des Zebra Technologies Corporation Konzerns und betätigt sich im Bereich der Entwicklung, Lizensierung, Installation und der technischen Unterstützung von Softwarelösungen. Die Reflexis Systems GmbH ist als übertragender Rechtsträger nach Maßgabe des Verschmelzungsvertrages vom 21. März 2022 rückwirkend zum 1. Januar 2022 auf den übernehmenden Rechtsträger Zebra Technologies Germany GmbH verschmolzen. Als körperschaft- und gewerbesteuerrechtlicher Stichtag der Verschmelzung gilt der Tag, an dem die Reflexis Systems GmbH die handelsrechtliche Schlussbilanz erstellt hat (§ 2 Abs. 1 UmwStG), d.h. Schlussbilanz zum 31. Dezember 2021. Die Gesellschaft ist Teil der Zebra-Gruppe (Zebra), die Kunden eine Komplettlösung für alle Zwecke bietet - von mobilen Computern und Scannern bis hin zu Spezialdruckern, RFID, Software und Dienstleistungen - um kritische Vermögenswerte, Personen und Transaktionen zu identifizieren, zu verfolgen und zu verwalten. Zebras breite Palette differenzierter Produkte, und ihre global ausgelegte Forschung und Entwicklung stellen sicher, dass Zebra weltweit relevante Lösungen bietet, die Kunden dabei helfen, von wichtigen Technologietrends zu profitieren. Als ein Ergebnis des "One Zebra"-Ansatzes, hat die Gesellschaft sich entschieden, die betrieblichen Aktivitäten in die übrige Zebra Technologies Gruppe zu integrieren und somit ein neues und einheitliches Geschäftsmodell zu erschaffen. In diesem Geschäftsmodell vertreibt die Gesellschaft die Produkte nicht mehr selbst, da diese nun durch die Zebra Technologies Europe Ltd. vertrieben werden. Die Gesellschaft bietet lediglich Marktentwicklungsdienstleistungen an und wird auf Basis eines "Cost-Plus-Modell" vergütet. Die Gesellschaft betreibt eine Zweigniederlassung in Berlin. Forschung und Entwicklung Die Zebra Technologies Germany GmbH betreibt selbst keine Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten; diese werden ausschließlich von anderen Unternehmen der Zebra Technologies Gruppe bereitgestellt. 2. GESAMTWIRTSCHAFTLICHE UND BRANCHENBEZOGENE RAHMENBEDINGUNGEN Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. Im Jahr 2023 wurde die Wirtschaftsleistung durchschnittlich von 45,9 Millionen Erwerbstätigen erbracht, deren Arbeitsort in Deutschland lag. Das waren 0,7 % oder 333.000 Personen mehr als im Vorjahr - mehr als je zuvor in Deutschland. Die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte war einer der Gründe für den Anstieg der Beschäftigung im Jahr 2023. Darüber hinaus kam es zu einer steigenden Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Diese positiven Effekte konnten die dämpfenden Auswirkungen des demografischen Wandels mehr als ausgleichen. 1 3. GESCHÄFSVERLAUF Die Gesellschaft fungiert als Marktentwickler für die Zebra Technologies Europe Limited und erhält für ihre Tätigkeit eine Vergütung auf definierte Kostenarten inklusive einer angemessenen, fremdüblichen Marge (Cost-Plus-Modell). Die Zebra Technologies Germany GmbH erzielte im Geschäftsjahr 2023 Umsatzerlöse von TEUR 24.490. Im Vergleich dazu lag der geplante Umsatz bei TEUR 22.127. Das Vorjahresbudget wurde damit übertroffen. Die positive Abweichung des Umsatzes von der Prognose ist auf die Kündigung einiger Mitarbeiter zurückzuführen, die den Abfindungsaufwand erhöhen. Dies führt im Rahmen der Kostenplusvergütung zu einer Umsatzsteigerung gegenüber der Vorjahresprognose. Das Ergebnis vor Steuern lag um TEUR 1.702 über dem prognostizierten Budget des Vorjahres. Ertragslage Die Gesamtleistung der Gesellschaft (Summe aus Umsatzerlösen) beträgt TEUR 24.490 (Vorjahr: TEUR 20.777). Diese ergibt sich aufgrund des Cost-Plus-Modells aus der Summe der Aufwendungen zuzüglich einer vereinbarten Gewinnspanne. Der Umsatzanstieg resultiert im Wesentlichen aus höheren Restrukturierungskosten, die im Rahmen des Cost-Plus-Modells der Gesellschaft vergütet werden. Der Personalaufwand ist mit TEUR 18.476 gegenüber dem Vorjahr (TEUR 16.571) gestiegen. Der Anstieg des Personalaufwands ist im Wesentlichen auf höhere Restrukturierungskosten zurückzuführen.
1 Quelle:
https://www.destatis.de/EN/Press/2024/01/PE24_019_811.html.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 3.858 (Vorjahr: TEUR 3.954) beinhalten im Wesentlichen Reisekosten, Kfz-Kosten und Aufwendungen für aktienbasierte Vergütungen. Der Rückgang steht im Einklang mit dem Kosteneinsparplan. Der Jahresüberschuss (nach Steuern) beträgt TEUR 2.088 (Vorjahr: TEUR 677) und konnte daher gegenüber dem Vorjahr deutlich gesteigert werden. Der Anstieg resultiert aus einem überproportionalen Anstieg der Umsatzerlöse im Vergleich zu den Personalaufwendungen sowie gleichbleibenden sonstigen betrieblichen Erträgen. Das Ergebnis nach Steuern zum Stichtag 31. Dezember 2023 beträgt TEUR 2.107 (Vorjahr: TEUR 695). Dieser Betrag setzt sich aus dem Ergebnis vor Steuern im Jahr 2023 in Höhe von TEUR 3.018 (Vorjahr: TEUR 906) abzüglich der Einkommensteuer in Höhe von TEUR 911 (Vorjahr: TEUR 211) zusammen. Der Anstieg der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag ist im Wesentlichen auf den höheren Jahresüberschuss zurückzuführen. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme hat sich von TEUR 10.714 auf TEUR 15.788 zum 31. Dezember 2023 erhöht. Dies ist insbesondere auf höhere Cash-Pooling-Forderungen in Höhe von TEUR 12.883 (Vorjahr: TEUR 7.347) zurückzuführen. Diese sind in der Bilanz unter Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten. Die sonstigen Vermögensgegenstände verringerten sich auf TEUR 69 (Vorjahr: TEUR 379). Wesentliche Faktoren sind hierbei die Forderungen aus Körperschaft-, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 293). Im Jahr 2023 lagen die Steuervorauszahlungen unter den tatsächlich angefallenen Ertragsteuern. Ende 2023 verfügt die Gesellschaft über einen Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 11) mit Ausnahme der oben genannten konzerninternen Cash-Pool-Fazilität, die als Forderungen erfasst wird. Das Eigenkapital beträgt TEUR 6.972 (Vorjahr: TEUR 4.883). Die Eigenkapitalquote beträgt 44 % (Vorjahr: 46 %). Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen in Höhe von TEUR 3.102 haben sich gegenüber dem Vorjahr TEUR 3.083 nur marginal geändert. Die Steuerrückstellung beträgt zum Stichtag 31. Dezember 2023 TEUR 83 (Vorjahr: TEUR 0) und setzt sich zusammen aus einer Verpflichtung für Körperschaftsteuer in Höhe von TEUR 42 und Gewerbesteuer in Höhe von TEUR 41. Aufgrund regelmäßiger Vorauszahlungen und der damit einhergehenden auf der Aktivseite ausgewiesenen Überzahlung aus Vorjahren liegt die Rückstellung zum Stichtag deutlich unterhalb der insgesamt erfolgswirksam erfassten Steuern vom Einkommen und vom Ertrag. Die sonstigen Rückstellungen bestehen im Wesentlichen aus Rückstellungen für Restrukturierung in Höhe von TEUR 2.050 (Vorjahr: TEUR 92), für Vertriebsprovisionen in Höhe von TEUR 741 (Vorjahr: TEUR 1.506), einer Urlaubsrückstellung in Höhe von TEUR 113 (Vorjahr: TEUR 214) sowie einer Rückstellung für Mitarbeiterboni in Höhe von TEUR 38 (Vorjahr: TEUR 197). Die Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2023 in der Lage, alle finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen. Personal Zum 31. Dezember 2023 beschäftigte die Gesellschaft 110 Mitarbeiter (Vorjahr: 119). Leistungsindikatoren Die Zebra Technologies Germany GmbH ist als Marketinggesellschaft innerhalb des Konzerns in die EMEA-Region eingeordnet. Diese Region wird durch das Management als eine Berichtseinheit auf Ebene der Zebra Technologies Europe Limited bewertet. Aus diesem Grund gibt es keine spezifischen Leistungsindikatoren, die ausschließlich für die Zebra Technologies Germany GmbH verwendet werden. 4. AUSBLICK FÜR DIE ZUKUNFT Die Stimmung unter den Unternehmen in Deutschland hat sich verbessert. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im April auf 89,4 Punkte gestiegen, nach 87,9 Punkten im März. Dies ist der dritte Anstieg in Folge. Die Unternehmen waren zufriedener mit den laufenden Geschäften. Auch die Erwartungen hellten sich auf. Die Konjunktur stabilisiert sich, vor allem durch die Dienstleister. 2 Die Gesellschaft fungiert als Marktentwickler für Zebra Technologies Europe Limited und erhält für ihre Tätigkeit eine angemessene Vergütung für angefallenen Kosten (Cost-Plus-Modell). Aktuell plant die Zebra Technologies Europe Limited keine Änderung der Art oder des geografischen Standorts ihrer Geschäftstätigkeit. Die Marktentwickler sollen weiterhin auf konsistente Weise mit einem Rentabilitäts- und Arbeitsniveau arbeiten, das mit den Vorjahren übereinstimmt. Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir einen Rückgang der Umsatzerlöse auf ca. Mio. EUR 19 und einen Gewinn vor Steuern von Mio. EUR 1,5. Der geplante Rückgang im Jahr 2024 ist auf geringere Restrukturierungskosten zurückzuführen, die im Rahmen des Cost- Plus-Modells vergütet werden. Für das Geschäftsjahr 2025 werden wieder leicht gestiegene Umsatzerlöse in Höhe von Mio. EUR 21 und ein Gewinn vor Steuern in Höhe von Mio. EUR 1,6 erwartet. Eine Notwendigkeit zur Finanzierung der Gesellschaft über externe Dritte wird nicht erwartet. Die Gesellschaft bleibt profitabel und es herrschen keine Bedenken in Bezug auf ihren Fortbestand in absehbarer Zukunft.
2 Quelle: Ifo Institute Business Climate Index
April 2024.
5. CHANCEN- UND RISIKOBERICHT Wesentliche Chancen für die künftige Entwicklung Wir sind der Ansicht, dass uns die Größe und der Umfang unseres Unternehmens als Teil der Zebra Technologies Gruppe, einschließlich der Marktstellung, Investitionen in Produktentwicklung, Portfoliobreite, Durchdringung neuer Märkte und globaler Vertrieb, Vorteile gegenüber unseren Wettbewerbern verschafft. Die Gesellschaft gehört zur größten bestehenden Produktbasis unserer Branche. Wesentliche Risiken für die künftige Entwicklung Die Gesellschaft unterliegt wie jede Gesellschaft Risiken im Zusammenhang mit Geschäften, aber es wurden keine Risiken identifiziert, die eine potenziell kritische Auswirkung auf die Ergebnisse der Gesellschaft haben könnten. Es gab keine erkennbaren Risiken für die Gesellschaft im aktuellen Vorhersagezeitraum, die Zweifel in Bezug auf die Fähigkeit der Gesellschaft, ihre Geschäfte fortzuführen, erwecken. Solche Risiken sind momentan auch für die Zukunft nicht zu erkennen. Es bestehen folgende Risiken, denen die Gesellschaft durch das Cost-Plus-Modell im Wesentlichen nur mittelbar ausgesetzt ist: Russisch-ukrainischer Konflikt Der Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine hat Europa und die Welt in höchste Alarmbereitschaft versetzt. Der anhaltende militärische Konflikt in der Ukraine und die damit verbundenen Sanktionen gegen die Russische Föderation haben massive wirtschaftliche Folgen. Das Unternehmen hat kein direktes Engagement in der Ukraine, Russland oder Weißrussland und wird daher voraussichtlich keine wesentlichen Anpassungen der Buchwerte seiner Vermögenswerte und Verbindlichkeiten innerhalb des nächsten Geschäftsjahres vornehmen. Die Ungewissheit über den weiteren Verlauf des bewaffneten Konflikts erschwert eine genaue Prognose der Geschäftsentwicklung für das Jahr 2024 und darüber hinaus. Sollte sich der Konflikt weiter ausbreiten und eskalieren, könnte dies erhebliche negative Auswirkungen auf die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung und damit auch auf Zebra Technologies Germany GmbH haben. Die gesetzlichen Vertreter des Unternehmens gehen jedoch davon aus, dass der Konflikt auf die Ukraine beschränkt bleibt und die aktuelle Entwicklung der Situation im Jahr 2023 bestätigt diese Annahme. Wir erwarten daher nur unwesentliche negative Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Unternehmens. Inflation Deutlich gestiegene Energiepreise, insbesondere für Erdgas und Rohöl, trugen zu einer hohen Inflation im Jahr 2023 bei. Im Mai 2023 lag die jährliche Inflationsrate in Deutschland bei 6,1 %. Mit Beginn des Jahres 2024 verlangsamt sich die Inflation jedoch auf eine Jahresrate von 2,4 % im Mai 2024 (Quelle: Destatis Statistisches Bundesamt). Die Preissteigerungen der letzten beiden Jahre haben sich auch auf die Kostenstruktur von Zebra Technologies Germany GmbH ausgewirkt, aber aufgrund des Cost-Plus-Modells gab es keine negativen Auswirkungen auf die Ertragslage des Unternehmens. Für das Geschäftsjahr 2024 wird eine Inflationsrate von ca. 2 % erwartet, so dass die Auswirkungen auf die Kostenstruktur deutlich geringer sein werden als in den Vorjahren. Aus diesem Grund wird das Risiko als gering eingestuft. Zinsen Fast neun Monate lang (September 2023 - Juni 2024) hielt die Europäische Zentralbank (EZB) den Leitzins bei 4,75 %. Aufgrund der sinkenden Inflation in der Eurozone beschloss die EZB, den Leitzins am 12. Juni 2024 auf 4,5 % zu senken (Quelle: EZB), und es wird allgemein eine weitere schrittweise Senkung bis Ende 2024 erwartet. Trotz dieses Trends kann der derzeitige Zinssatz in der Eurozone immer noch als hoch empfunden werden. Der hohe Zinssatz dürfte weiterhin dazu beitragen, die Inflationsraten in Europa zu senken und sie relativ stabil zu halten. Unmittelbare Auswirkung dieser Bestimmung ist die Tatsache, dass jede Kreditaufnahme derzeit teurer ist und jede Investitionstätigkeit erschwert wird. Zebra Technologies Germany GmbH verfügt über kein externes Bankdarlehen, und die konzerninterne Cashpool-Fazilität wird derzeit in Anspruch genommen. Das Unternehmen plant auch keine bedeutenden Investitionen, die in absehbarer Zukunft eine externe Finanzierung erforderlich machen würden. Daher sind die direkten Auswirkungen der hohen Zinssätze minimal. Eine indirekte Auswirkung auf das Unternehmen könnte eine geringere Nachfrage von Seiten der Lieferanten sein. Andererseits sind die Aussichten für die Zukunft aufgrund des erwarteten weiteren Rückgangs der Zinssätze positiv. Die Zebra-Gruppe beobachtet auch die Marktsituation sorgfältig, um auf eine mögliche Rezession vorbereitet zu sein, die kommen könnte. Aus diesem Grund sind wir der Ansicht, dass die Auswirkungen dieses Risikos nicht wesentlich sind. Marktrisiko Auf dem Markt besteht ein Wettbewerbsrisiko, von welchem auch die Tätigkeit als Dienstleister für Marketing und Vertrieb indirekt betroffen ist. Die Zebra Technologies Gruppe verfügt über eine große Anzahl von Kunden aus verschiedenen vertikalen und geographischen Märkten, was dabei hilft, das Marktrisiko zu mindern. Das Marktrisiko lässt sich in zwei Komponenten unterteilen: Umsatzvolumenrisiko und Preisrisiko. Das Umsatzvolumenrisiko bezieht sich auf Schwankungen der verkauften Mengen, während sich das Preisrisiko auf Schwankungen des Preises bezieht. Diese Risiken werden im Wesentlichen von anderen Konzernunternehmen getragen. Betriebsrisiko Dabei handelt es sich um das Risiko finanzieller Verluste, die aus internen Prozessen, Menschen und Systemen resultieren. Die Gesellschaft steuert dieses Risiko durch geeignete interne Kontrollen sowie kontinuierliche Prozessverbesserung und -steuerung. Der künftige Erfolg von Zebra Technologies Germany GmbH hängt maßgeblich von den fortlaufenden Diensten und Beiträgen des Seniormanagements sowie anderer Schlüsselmitarbeiter ab. Die Fähigkeit, hochqualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen, zu binden und zu motivieren, ist wichtig für den langfristigen Erfolg von Zebra Technologies Germany GmbH. Der Wettbewerb in Bezug auf Kompetenzen in bestimmten Funktionen innerhalb unserer Branche ist intensiv und Zebra Technologies Germany GmbH ist künftig möglicherweise nicht in der Lage, Schlüsselmitarbeiter oder andere hochqualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen, zu integrieren oder zu binden. Unterbrechungen der Dienste des Seniormanagements oder unserer Fähigkeit, Schlüsselpersonal zu gewinnen und zu binden, können sich wesentlich nachteilig auf unser Unternehmen und unsere Geschäftsergebnisse auswirken. Produktqualitätsrisiko Das Produktqualitätsrisiko beinhaltet die Risiken, dass die produzierten Produkte nicht die notwendigen qualitativ hochwertigen Eigenschaften besitzen, um am Markt erfolgreich zu sein. Andere Unternehmen der Gruppe sind für die Qualitätssicherungsaktivitäten im Zusammenhang mit verkauften, von Dritten hergestellten Produkten verantwortlich. Daher sind sie für die Qualitätsstandards der durch die Gruppe verkauften Produkte verantwortlich und tragen das primäre Produktqualitätsrisiko. Sind Qualitätsstandards ungeeignet oder entsprechen sie nicht dem Bedarf der Kunden, könnten die Verkaufsaktivitäten der Gesellschaft dem nachteiligen Einfluss gestiegener Gewährleistungsansprüche und belasteter Kundenbeziehungen unterliegen. Liquiditätsrisiko Dabei handelt es sich um das Risiko, dass die Gesellschaft aufgrund unzureichender liquider Mittel nicht zur Finanzierung ihrer Ausgaben in der Lage ist. Die Gesellschaft wird durch einen positiven Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit finanziert. Es besteht die Möglichkeit, konzerninterne Gesellschaftsdarlehen zur Finanzierung im Falle eines Liquiditätsrisikos zu verwenden.
Ratingen, 21. Juni 2024 Zebra Technologies Germany GmbH Colleen Maura O'Sullivan, Geschäftsführerin Lucie Kučerova, Geschäftsführerin BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Zebra Technologies Germany GmbH, Ratingen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Zebra Technologies Germany GmbH, Ratingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Zebra Technologies Germany GmbH, Ratingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 21. Juni 2024 Deloitte
GmbH
Wolfgang Braun, Wirtschaftsprüfer Johannes Müller, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das am 31.12.2023 endende Geschäftsjahr wurde mit Beschluss vom 25.06.2024 festgestellt. |
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