VOG Import-Export Deutschland Ges.m.b.H.

Rheinstraße 32, 64283 Darmstadt, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Darmstadt HRB 5054
Eingetragen
6.1.1992
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wein, Sekt und SpirituosenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Beratung und Unterstützung von Industrieund Handelsunternehmen in Managementund in betriebswirtschaftlichen Fragen und damit in Zusammenhang stehende Dienstleistungen. Die Gesellschaft kann alle Geschäfte betreiben, die dem Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu dienen geeignet sind. Die Gesellschaft darf auch andere Unternehmen gleicher oder ähnlicher Art übernehmen, vertreten und sich an solchen Unternehmen beteiligen und zwar auch als persönlich haftende Gesellschafterin. Ist der Import und Export und Handel von Waren aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Robert Berger
seit 31.8.2023
Geschäftsführer
Sven Baumgärtel
seit 11.1.2022
Prokura
Andreas Pirschl
seit 10.6.2015
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

VOG Import-Export Deutschland Ges.m.b.H.

Darmstadt

Jahresabschluss zum 31.12.2023

Lagebericht

Die Warenerlöse (vor Erlösschmälerungen) liegen mit € 83,2 Mio. um 9,1 % über dem Vorjahr, bedingt durch Umsatzsteigerungen im Food-Bereich.

Umsatz nach Warengruppen:

Der Bereich Öl ist im Umsatz um - 26,3 % auf € 22,1 Mio. gefallen. Der mengenmäßige Verkauf in Deutschland ist um 29 % zurückgegangen. Die Ursachen liegen einerseits in den massiven Hamsterkäufen im Vorjahr und andererseits in der inflations bedingten Kaufzurückhaltung. Auch trotz durchgeführter Preisabsenkung im September konnte der Absatzrückgang nicht gestoppt werden.

Der Bereich Wein liegt mit € 3,99 Mio. um 3,6 % über dem Vorjahr. Der Weinabsatz von 1,4 Mio. Flaschen (wie im Vorjahr) konnte gehalten werden, jedoch ist die noch immer anhaltende Kaufzurückhaltung und der Trend zu Billigprodukten zu beobachten.

Allgemein bleibt es abzuwarten, inwieweit sich das Konsum- und Kaufverhalten der Konsumenten und Konsumentinnen wieder auf einem normalen Niveau einpendeln wird.

Die übrigen Warenbereiche haben sich wie folgt entwickelt:

Die Konservenumsätze haben sich um 39 % auf € 54,2 Mio. erhöht. Die wesentliche Ursache liegt in der nochmaligen Ausweitung des Geschäftes mit italienischen Markentomatenkonserven aufgrund von verstärkten Marketingaktivitäten und besserer Marktdurchdringung.

Die Non Food-Umsätze sind von € 3,4 Mio. auf € 2,9 Mio. um - 16 % gefallen.

Vermögens- und Ertragslage:

Die Bilanzsumme beträgt € 16,7 Mio. und ist damit gegenüber dem Geschäftsjahr 2022 um - 8 % gefallen. Der Rückgang der Bilanzsumme basiert im Wesentlichen auf dem reduzierten Bestand der Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr (- € 1,O Mio.) sowie dem gesunkenen Bankguthaben (- € 0,6 Mio.).

Der Jahresüberschuss liegt mit € 289 Tsd. (Vorjahr € 2.199 Tsd.) um - € 1.910 Tsd. unter dem Vorjahr. Die wesentliche Ursache liegt im Absatzrückgang im Ölbereich.

Prognose-, Chancen- und Risikobericht:

Der Budgetumsatz 2024 wurde mit € 31,1 Mio. (vor Erlösschmälerungen) um 63 % unter dem Niveau des Vorjahres angesetzt. Der Hauptgrund für den deutlichen Rückgang liegt im Wegfall des Geschäfts mit italienischen Markentomatenkonserven.

Im Jänner 2024 lag der Umsatz etwas über dem Vorjahr.

Die Geschäftsführung sieht keine bestandsgefährdenden Risiken für die Gesellschaft. Wesentliche Veränderungen in den Kundenbeziehungen werden nicht erwartet. Inwieweit sich die Konflikte in der Ukraine und Israel auf das Kaufverhalten in Deutschland auswirken bleibt abzuwarten.

Im den Bereichen Öl und Wein wird weiterhin verstärkt versucht der negativen Entwicklung gegenzusteuern.

Im Bereich Lebensmittel wird 2024 versucht nach dem Wegfall eines Markenkonservengeschäfts Alternativen aufzubauen sowie weitere Anstrengungen zu unternehmen, einige neue Produktgruppen im Bio- und Feinkostbereich am deutschen Markt einzuführen, um dem allgemeinen Konsumentenverhalten zu entsprechen.

Forschung und Entwicklung:

Keine, da Vertriebsgesellschaft.

Bilanz

AKTIVA

31. Dez. 2023
31. Dez. 2022
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
- Software 1,53 2,04
II. Sachanlagen
- andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 30.055,04 43.077,48
30.056,57 43.079,52
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte 270.251,17 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 15.614.127,39 16.732.911,07
- davon Forderungen gegen verbundene Unternehmen: € 2.174,06 (Vorjahr: € 1.709,07)
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 772.073,85 1.372.880,37
16.656.452,41 18.105.791,44
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 10.170,56 8.404,03
16.696.679,54 18.157.274,99

PASSIVA

31. Dez. 2023
31. Dez. 2022
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 511.291,88 511.291,88
II. Gewinnvortrag 5.609.319,38 4.070.797,15
III. Jahresüberschuss 289.285,10 2.198.522,23
6.409.896,36 6.780.611,26
B. RÜCKSTELLUNGEN 788.965,05 1.635.836,66
C. VERBINDLICHKEITEN 9.497.818,13 9.740.827,07
- davon Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen: € 1.477.792,59 (Vorjahr: € 2.649.030,13)
- davon Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter: € 7.401.765,44 (Vorjahr: € 6.192.418,73)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 9.497.818,13 (Vorjahr: € 9.740.827,07)
16.696.679,54 18.157.274,99

Gewinn- und Verlustrechnung

2023
2022
1. Rohergebnis 13.757.159,65 15.500.651,10
2. Personalaufwand:
a) Löhne und Gehälter -784.182,05 -790.212,82
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung -136.408,94 -138.099,26
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -22.129,27 -14.806,55
4. sonstige betriebliche Aufwendungen -12.392.088,92 -11.328.927,21
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 11.871,97 47,73
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,00 -893,40
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -139.757,69 -1.023.282,18
8. Ergebnis nach Steuern 294.464,75 2.204.477,41
9. sonstige Steuern -5.179,65 -5.955,18
10. Jahresüberschuss 289.285,10 2.198.522,23

Anhang

I. Allgemeine Erläuterungen zum Jahresabschluss

Die VOG Import-Export Deutschland Ges.m.b.H., Darmstadt, (im Folgenden kurz "Gesellschaft" genannt) hat ihren Sitz in Darmstadt und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Darmstadt unter der Nummer 5054 seit dem 6. Januar 1992 eingetragen.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2023 wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. des HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Von den Erleichterungsvorschriften bei der Offenlegung gemäß § 327 Nr. 1 und 2 HGB wurde Gebrauch gemacht. Ebenso wurden die Erleichterungsvorschriften für die Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung gemäß § 276 HGB sowie für die Erstellung des Anhangs gemäß § 288 Abs. 2 HGB bei der Offenlegung in Anspruch genommen.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Anlagevermögen

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bilanziert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Bei den Zugängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens wurden die Abschreibungen pro rata temporis vorgenommen.

Geringwertige Anlagegüter im Sinne des § 6 Abs. 2 EStG werden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben.

Die jeweiligen Abschreibungen erfolgen wie folgt:

Anlageposition Abschreibungsmethode Nutzungsdauer
Immaterielle Vermögensgegenstände linear 2 - 3 Jahre
Betriebs- und Geschäftsausstattung linear 3 - 11 Jahre
Geringwertige Wirtschaftsgüter linear 1 Jahr

Vorräte

Handelswaren werden zu Anschaffungskosten oder mit niedrigeren Marktpreisen bilanziert.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Zur Abdeckung von vereinbarten Bonifikationen im Zusammenhang mit zum Bilanzstichtag ausgewiesenen Forderungen aus dem Lieferverkehr wurden Einzelwertberichtigungen in Höhe von insgesamt T€ 662 gebildet.

Des Weiteren wurde zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos, des Zinsverlustes sowie der Mahnkosten eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen gebildet.

Rückstellungen

Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Zur Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 wird auf den separat dargestellten Anlagenspiegel verwiesen (siehe Anlage zum Anhang).

Gewinnvortrag

Der Gewinnvortrag zum 1. Januar 2023 in Höhe von T€ 6.269 wurde um die für das Geschäftsjahr 2022 beschlossene Dividende von T€ 660 gemindert.

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren ausschließlich aus dem laufenden Liefer- und Leistungsverkehr.

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter resultieren ausschließlich aus dem laufenden Liefer- und Leistungsverkehr.

IV. Sonstige Angaben

Verbundene Unternehmen

Als verbundene Unternehmen werden alle Gesellschaften angesehen, die mittelbar oder unmittelbar im Mehrheitsbesitz oder unter der einheitlichen Leitung der VOG Einfuhr und Großhandel mit Lebensmitteln und Bedarfsgütern AG, Linz, Österreich, stehen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Wesentliche finanzielle Verpflichtungen, die nicht in den Rückstellungen, Verbindlichkeiten oder Haftungsverhältnissen enthalten sind, bestehen für folgende Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen:

Gesamtbetrag
T€
Geschäftsräume 76
Kraftfahrzeuge 64
140

Die Zahlungen verteilen sich auf die folgenden Jahre:

Gesamtbetrag
T€
2024 49
2025 43
2026 36
2027 12
2028 und später 0
140

Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag bestehen keine Haftungsverhältnisse über die gemäß § 251 HGB zu berichten wären.

Organe

Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr an:

- Walter Holzner, Kaufmann, Vorstandsvorsitzender der VOG Einfuhr und Großhandel mit Lebensmitteln und Bedarfsgütern AG, Alkoven, Österreich, bis 3. Juli 2023;

- Robert Berger, Kaufmann, Vorstand der VOG Einfuhr und Großhandel mit Lebensmitteln und Bedarfsgütern AG, Enns, Österreich, ab 3. Juli 2023;

- Andreas Pirschl, Kaufmann, Vorstand der VOG Einfuhr und Großhandel mit Lebensmitteln und Bedarfsgütern AG, Pucking, Österreich.

Allgemeine Vertretungsregel:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten. Durch Gesellschafterbeschluss kann Geschäftsführern Einzelvertretungsbefugnis erteilt werden. Auch können Geschäftsführer durch Gesellschafterbeschluss ermächtigt werden, die Gesellschaft bei der Vornahme von Rechtsgeschäften mit sich im eigenen Namen (sog. Selbstkontrahierungsverbot) oder als Vertreter eines Dritten uneingeschränkt zu vertreten.

Demnach vertreten die Geschäftsführer die Gesellschaft gemeinsam. Walter Holzner ist von den Beschränkungen des § 181 BGB (Selbstkontrahierungsverbot) befreit.

Zum Prokuristen war im Geschäftsjahr ernannt:

- Sven Baumgärtel, Kaufmann, Wuppertal.

Der Prokurist vertritt die Gesellschaft zusammen mit einem Geschäftsführer.

Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 10 Mitarbeiter (Vorjahr: 10 Mitarbeiter) beschäftigt.

Von den durchschnittlich 10 Mitarbeitern entfallen 7 Mitarbeiter auf den Bereich Vertrieb und 3 Mitarbeiter auf den Bereich Verwaltung.

Konsolidierungskreis

Die alleinige Gesellschafterin, VOG Einfuhr und Großhandel mit Lebensmitteln und Bedarfsgütern AG, Linz, Österreich, ist das Konzernunternehmen, welches für den Konzernabschluss des kleinsten und zugleich größten Kreises von Unternehmen verantwortlich ist.

Der Konzernabschluss ist in den Geschäftsräumen der Gesellschafterin einsehbar.

Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben.

Gewinnverwendungsbeschluss

Es wird der Gesellschafterversammlung vorgeschlagen aus dem Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von T€ 289 eine Dividende von T€ 86 auszuschütten und den verbleibenden Betrag von T€ 203 zusammen mit dem Gewinnvortrag zum 1. Januar 2023 in Höhe von T€ 5.609 mithin in Höhe von insgesamt T€ 5.812 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Darmstadt, 7. Februar 2024

gez. Robert Berger e.h.

gez. Andreas Pirschl e.h.

Anlagespiegel

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1. Jan. 2023
Zugänge
Abgänge
31. Dez. 2023
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
- Software 10.624,22 0,00 684,00 9.940,22
II. SACHANLAGEN
- andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung 172.917,13 9.110,40 59.935,24 122.092,29
183.541,35 9.110,40 60.619,24 132.032,51
Kumulierte Abschreibungen
1. Jan. 2023
Zugänge
Abgänge
31. Dez. 2023
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
- Software 10.622,18 0,00 683,49 9.938,69
II. SACHANLAGEN
- andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung 129.839,65 22.129,27 59.931,67 92.037,25
140.461,83 22.129,27 60.615,16 101.975,94
Nettobuchwerte
31. Dez. 2023
31. Dez. 2022
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
- Software 1,53 2,04
II. SACHANLAGEN
- andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung 30.055,04 43.077,48
30.056,57 43.079,52

Bestätigungsvermerk

Der vorstehende zur Offenlegung bestimmte Jahresabschluss wurde unter Berücksichtigung der größenabhängigen Erleichterungen zur Offenlegung aufgestellt. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Prüfungsurteil

Wir haben den Jahresabschluss der VOG Import-Export Deutschland Ges.m.b.H. - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der VOG Import-Export Deutschland Ges.m.b.H für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Frankfurt am Main, 7. Februar 2024

Schiff-Martini & Cie. GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Weiler, Wirtschaftsprüfer

gez. Neeser, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 26. April 2024 festgestellt und genehmigt.

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