Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 114199
Eingetragen
15.1.2019
Branche
Effekten- und WarenterminhandelManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem AnteilsbesitzVermittlung von Krediten
Gegenstand
die Erbringung von Finanzdienstleistungen in Form der Abschlussvermittlung (§ 2 Abs. 2 Nr. 5 WplG) und des Eigenhandels (§ 2 Abs. 2 Nr. 10 lit. c) WplG). Die Gesellschaft darf sich bei der Erbringung der unter 3.1 genannten Finanzdienstleistungen Eigentum oder Besitz an Geldern oder Wertpapieren von Kunden verschaffen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Uwe Dr. Trafkowski
seit 10.12.2025
Geschäftsführer
Christine Romar
seit 3.7.2025
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
CMC MARKETS UK PLCGBR
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

CMC MARKETS UK PLC
United Kingdom
15.798.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

CMC Markets Germany GmbH

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024

Lagebericht

1. Allgemeine Informationen zur Gesellschaft

1.1. Geschäftsmodell der Gesellschaft

Die CMC Markets Germany GmbH ("CMC", die "Gesellschaft" oder "GmbH") ist eine in Deutschland eingetragene und ansässige Kapitalgesellschaft. Die Gesellschaft ist ein Online-Finanzdienstleister für das Retail und institutionelle Segment und ermöglicht ihren Kunden den Handel mit Differenzkontrakten (Contracts for Difference oder CFD), Dynamischen Portfolio Swaps (DPS) und Countdowns in Bezug auf verschiedene zugrundeliegende Finanzwerte wie Aktien, Indizes, Währungen, Rohstoffe und Zinsen. Die Gesellschaft wird durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ("BaFin") in Deutschland beaufsichtigt. Zum Bilanzstichtag hat die Gesellschaft 61 Mitarbeiter (einschließlich der Niederlassungen der CMC Markets Germany GmbH) und ihre Geschäftsräume befinden sich in Frankfurt am Main, Deutschland. Insgesamt verfügt die Gesellschaft über vier Niederlassungen in: Österreich, Polen, Spanien und Norwegen.

Der alleinige Anteilseigner der Gesellschaft ist die CMC Markets UK plc ("CMC UK"). Das oberste Mutterunternehmen der CMC Markets Group ("die Gruppe") ist die an der Londoner Wertpapierbörse notierte CMC Markets plc. Die Gesellschaft ist das dritte Standbein der Gruppe neben der Muttergesellschaft in Großbritannien und der Schwestergesellschaft in Australien und betreut die Kunden in den Ländern des europäischen Wirtschaftsraumes.

1.2. Zielsetzung und Strategie

Die CMC Markets Germany GmbH ist bestrebt, ihren Kunden im Europäischen Wirtschaftsraum einen hervorragenden Service zu bieten, indem sie den Handel mit Differenzkontrakten (Contracts for Difference, CFD) und - in Deutschland - Dynamic Portfolio Swaps (DPS) auf professionellen Plattformen anbietet. Im Einklang mit der Gesamtstrategie der Gruppe, sich auf Premium-Kunden zu konzentrieren, definiert die Gesellschaft ihre Geschäftsplanung wie folgt:

1.2.1 Europäische Märkte und Optimierung des Kundenerlebnisses

Die Gesellschaft hat ihre Geschäftspolitik unverändert darauf ausgerichtet, die Bekanntheit ihrer Marke und ihrer Produkte in Europa weiter zu steigern. Zu den geschäftspolitischen Prioritäten für das Geschäftsjahr 2024/25 zählen insbesondere:

Vorbereitende Schritte für ein verbessertes CMC-Produktangebot

Upgrades der Multi-Asset-Plattform und eine verbesserte Benutzerfreundlichkeit (UX) werden nicht nur die Produktpalette erweitern, sondern auch unser Markenprofil schärfen.

Ausbau der Analyse- und Bildungsdienstleistungen

Konsolidierung von Analyse- und Bildungsinhalten zu eigenständigen CMC-Dienstleistungen bei gleichzeitiger globaler Zusammenarbeit mit Kollegen aus allen CMC-Regionen.

Einführung eines spezialisierten Bildungsangebots mit maßgeschneiderten Programmen

Rebranding des Analystenteams und Einführung eines Premium-Dienstes mit innovativen Methoden zur Bereitstellung von Inhalten.

Wachstum des Premium-Angebots mit Alpha+

Weiterentwicklung der Marke Alpha in der EU und Schaffung von Anreizen, um Kunden von Wettbewerbern abzuwerben.

1.2.2 Institutionelles Angebot

Mit dem Ausbau von CMC Markets Connect, der speziellen Marke für institutionelle Kunden, bedient die Gesellschaft zunehmend eine wachsende globale Kundschaft, darunter Banken, Makler und Hedgefonds.

Das Hauptaugenmerk der Gesellschaft liegt weiterhin auf der Förderung der B2B-Dienstleistungen in Europa, wobei der Schwerpunkt auf der Preisgestaltungstechnologie liegt.

1.2.3 Maßstäbe der Zielerreichung

Die strategischen Ziele des Unternehmens werden an den folgenden, finanziellen Leistungsindikatoren gemessen und zwar an der Anzahl:

neuer privater und institutioneller Kunden; wobei alle privaten und professionellen Kunden in die Kategorie Privatkunden fallen und alle Kunden, die Finanzdienstleistungen für Dritte erbringen, als institutionelle Kunden behandelt werden.

der aktiven Kunden (wobei als 'aktiver Kunde' diejenigen Geschäftsbeziehungen angesehen werden, bei denen pro Jahr mindestens ein Handelsgeschäft stattfindet).

Spreads, Finanzierungskosten und Provisionsumsätze (SFC-Ziele).

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Allgemeine wirtschaftliche Bedingungen

1.1.1 Weltwirtschaft

Im Geschäftsjahr 2023/2024 stand die Weltwirtschaft weiterhin vor großen Herausforderungen. Der Krieg in der Ukraine, die wirtschaftlichen Folgen einer restriktiven Geldpolitik und der Konflikt im Nahen Osten haben die globale wirtschaftliche Erholung beeinträchtigt. Während die Rohstoff- und Energiepreise sich im Vergleich zu den extremen Höchstständen stabilisiert haben, bleibt die Inflation weltweit ein beherrschendes Thema, vor allem aufgrund der langsamen Abkühlung der Inflation im Dienstleistungssektor. Diese Wachstumsraten reflektieren jedoch unterschiedliche Entwicklungen in den einzelnen Regionen, wobei vor allem Schwellenländer und die USA zu den Wachstumsführern zählen (4).

2.1.2 Wirtschaftliche Rahmenbedingungen in Deutschland

Die deutsche Wirtschaft erholt sich nur langsam von der Rezession im Jahr 2023, in dem das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,2 % zurückging. Für das Jahr 2024 wird ein schwaches Wachstum von 0,4 % erwartet, das im Jahr 2025 auf 1,5 % ansteigen könnte (2). Haupttreiber dieses leichten Wachstums sind die Erholung des privaten Konsums und ein erwarteter Anstieg der Investitionen, auch wenn diese weiterhin unter dem Niveau vor der Pandemie bleiben dürften. Die Arbeitslosenquote wird in den Jahren 2024 und 2025 stabil bei etwa 3,1 % bleiben (3).

2.1.3 Wirtschaftliche Bedingungen im Finanzsektor

Der Finanzsektor in Deutschland ist im Jahr 2023 mit den gestiegenen Zinsen und einer anhaltend hohen Inflation konfrontiert worden. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat den Leitzins mehrfach angehoben, was zu höheren Finanzierungskosten für Unternehmen und Verbraucher geführt hat. Für das Jahr 2024 wird jedoch eine leichte Lockerung der Geldpolitik erwartet, da die Inflation von durchschnittlich 2,4 % im Jahr 2024 sinken dürfte. Im Jahr 2025 könnte die Inflation weiter auf 2,0 % zurückgehen, was zu einer Stabilisierung der Zinssätze und einer vorsichtigen Erholung im Finanzsektor führen könnte (3). Der deutsche Aktienmarkt zeigt sich trotz dieser Unsicherheiten relativ robust. Der DAX zeigte eine kräftige Outperformance, während die eher auf Deutschland ausgerichteten Unternehmen des MDAX sich lediglich seitwärts bewegten.

2.1.4 Entwicklung des wirtschaftlichen Umfeldes für die CMC Markets Germany GmbH im Geschäftsjahr 2023/2024

Im Geschäftsjahr 2023/24 war ein deutlicher Rückgang der Erträge zu verzeichnen, der insbesondere auf die Kapitalmarktentwickklung mit signifikant geringerer Volatilität zurückzuführen war, was zu einer geringeren Handelsaktivität der Kunden führte. Trotz dieser Herausforderungen konzentrierte sich das Unternehmen weiterhin auf die Aufrechterhaltung hoher Standards bei der Systemverfügbarkeit und der Servicequalität und strebte danach, die Erwartungen der Kunden stets zu erfüllen. Das im November 2021 eingeführte Produkt Dynamic Portfolio Swap (DPS) erfreut sich bei den deutschen Kunden weiterhin großer Beliebtheit und trägt inzwischen mehr als 64 % zu den Gesamterträgen des Unternehmens bei.

(1) https://www.bundesbank.de/de/presse/pressenotizen/deutschland-prognose-der-bundesbank-deutsche-wirtschaft-fasst-langsam-wieder-tritt-914120

(2) https://www.ifo.de/en/facts/2024-06-20/ifo-economic-forecast-summer-2024-new-hope-but-not-a-summer-fairytale

(3) https://economy-finance.ec.europa.eu/economic-surveillance-eu-economies/germany/economic-forecast-germany_en

(4) https://www.imf.org/en/Publications/WEO/Issues/2024/07/16/world-economic-outlook-update-july-2024

3. Finanz-, Vermögens- und Ertragslage der Gesellschaft

3.1 Gewinn- und Verlustrechnung

Die Erträge aus dem Handelsbestandes haben sich im Geschäftsjahr deutlich reduziert und betrugen € 755.628.863 (2023: €1.096.953.593). Mit der Übernahme von Risiken auf dem eigenen Handelsbuch im vorherigen Geschäftsjahr setzt sich das Handelsergebnis nun aus den Erträgen und Kosten von Kunden- bzw. Absicherungsgeschäften in den Asset-Klassen Indizes, Rohstoffe, Zinsen und Währungen plus Erträgen aus Countdowns zusammen. Die Erträge setzen sich sowohl aus aggregierten Risiken innerhalb des Handelsbuchs, bei denen sich unterschiedliche Kundengeschäfte risikomäßig gegenüberstehen und keiner Absicherung bedürfen als auch der Differenz von Kundenpositionen, die innerhalb enger Risikolimite gehalten werden, und den Absicherungsgeschäften mit der Muttergesellschaft zusammen. Kundengeschäfte in den Asset-Klassen Aktien und Kryptowährungen werden weiterhin 1:1 mit der CMC Markets UK abgesichert und verbleiben ergebnisneutral.

Im Geschäftsjahr erzielte das Unternehmen Zinserträge in Höhe von €2.867.554, die aus Guthaben auf Treuhandkonten resultieren. Diese Zinserträge stellen den alleinigen Bestandteil der Provisionserträge dar, die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen werden. Es handelt sich dabei nicht um Einnahmen aus Dienstleistungen oder Geschäftsvereinbarungen, sondern um Zinsen, die auf den Treuhandkonten gezahlt werden.

Die sonstigen betrieblichen Erträge für das Geschäftsjahr betrugen zum 31. März 2024 € 3.141.556 (2023: €7.007.019) und wurden unverändert im Wesentlichen durch die Erträge aus konzerninterner Leistungsverrechnung geprägt. Diese setzte sich zusammen aus der Differenz des errechneten Cost-Plus Beitrages und den erzielten Handelserträgen. Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Erträge wurde durch die Berücksichtigung der Erträge aus dem Handelsbuch durch die transaktionsbasierten Absicherungsgeschäfte getrieben.

Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen für das Geschäftsjahr 2024 betrugen € 14.608.213 und sind im Vergleich zum Vorjahr (€ 17.246.174) gesunken. Dieser Rückgang ist auf verschiedene Faktoren zurückzuführen. Zum einen reduzierten sich die Personalaufwendungen leicht um TEUR 380 auf € 5.960.417 (2023: € 6.340.247). Zum anderen sanken die anderen Verwaltungsaufwendungen insgesamt um €2.258.130 auf € 8.647.796 (2023: € 10.905.926).

Das strategische Ziel in Bezug auf das organische Neukundenwachstum wurde nicht vollständig erreicht. Im Geschäftsjahr 2024 verzeichnete unser CFD-Geschäft der GmbH einen deutlichen Rückgang. Die Anzahl der neu eröffneten Konten sank um 26,4 % gegenüber dem Budget (1.529 tatsächlich vs. 2.082 budgetiert), während die Anzahl der aktiven Konten um 6,8 % zurückging (9.694 tatsächlich vs. 10.407 budgetiert). Dieser Rückgang ist auf eine Kombination realer Faktoren zurückzuführen. Die verschärften Kriterien für die CMC-Set-Eignung und den Zielmarkt haben es schwieriger gemacht, im Vergleich zu früheren Jahren absolute Anzahlen von Einzelhandelskunden zu gewinnen und zu halten, da wir uns auf Premium-Kunden mit hohem Wert konzentrieren möchten. Die globale wirtschaftliche Unsicherheit, bedingt durch Inflation, Marktvolatilität und steigende Zinssätze, hat zu einer nachweislich geringeren Handelsaktivität geführt. Einzelanleger agieren zunehmend risikoscheu und konservativer im Umgang mit Kapital. Diese Marktdynamik hat sich direkt und spürbar auf das Kundenengagement und das gesamte Handelsvolumen ausgewirkt.

PLAN IST
Neue Kunden 2.082 1.529
Aktive Kunden 10.407 9.694
Spreads 33.166.376 26.675.337
Financing 7.497.304 7.389.856
Commission 3.016.320 2.083.181

Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit der CMC Markets Germany GmbH betrug im Geschäftsjahr 2024 € 1.559.168 (2023: €1.806.569)

Der Jahresüberschuss in Höhe von € 1.074.226 entspricht in etwa den Erwartungen und stellt ein insgesamt zufriedenstellendes Ergebnis für das Geschäftsjahr 2023/24 dar.

3.2 Bilanz

Die Forderungen an Kreditinstitute sind von € 16.626.035 auf € 18.735.970 gestiegen. Die Forderungen an Kunden sind von € 1.487.125 auf € 1.621.399 gestiegen, betreffen zum Abschlusstag verbuchte, jedoch noch nicht zugeflossene Kundengelder. Bei den Forderungen an Kunden handelt es sich in erster Linie um Beträge, die aufgrund von Transaktionen fällig sind, die am letzten Arbeitstag vor dem 31. März 2024 durchgeführt wurden. Im Wesentlichen handelt es sich um Beträge, die aufgrund von Transaktionen am letzten Arbeitstag vor dem 31. März 2024 fällig wurden. Der Anstieg der Forderungen ist auf Veränderungen in den drei Hauptkategorien zurückzuführen: Kundenforderungen, segregierte Kundenkonten sowie Einzelwertberichtigungen auf uneinbringliche Forderungen. Die Erhöhung der Kundenforderungen und segregierten Kundenkonten spiegelt eine gestiegene Geschäftstätigkeit wider, während die Anpassung der Einzelwertberichtigungen eine vorsichtigere Bewertung von Forderungen aufgrund potenzieller Risiken darstellt. Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von € 2.517.362 (2023: € 8.124.038) resultieren größtenteils aus Steuerforderungen. Im aktuellen Geschäftsjahr besteht keine Intercompany-Forderung gegenüber CMC UK.

Die Handelsaktiva von € 43.030.848 (2023: € 24.383.937) und die Handelspassiva in Höhe von € 14.449.899 € (2023: €13.529.443) ergeben sich aus den offenen Derivatepositionen mit Kunden und CMC UK.

Das auf € 127.842.335 (2023: € 140.003.414) zurückgegangene Treuhandvermögen bezieht sich auf Gelder, die auf getrennten Konten gehalten werden; mit Treuhandverbindlichkeiten in gleicher Höhe.

Das Sachanlagevermögen hat sich im Berichtsjahr auf € 393.378 € (2023: €260.853) erhöht und setzt sich aus Zugängen in der Hauptniederlassung in Frankfurt sowie den vier Niederlassungen zusammen. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von € 414.795 (2023: €194.350) setzt sich aus Vorauszahlungen an Lieferanten zusammen. Aktive latente Steuern in Höhe von € 145.057 (2023: €42.615) beziehen sich auf latente Steueransprüche in Deutschland, Norwegen und Polen.

Der Saldo der Rückstellungen in Höhe von € 2.885.226 (2023: €3.502.623) setzt sich fast vollständig aus Rückstellungen für ausstehende Rechnungen einschließlich Bonus, Marketing- und Honorarzahlungen zusammen. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden bestehen in Höhe von € 5.734.761 (2023: €827.045), was einem Anstieg von € 4.907.716 entspricht. Dieser Anstieg bezieht sich in erster Linie auf die Erhöhung der Beträge, die das Unternehmen institutionellen Kunden schuldet, deren Gelder nicht auf segregierten Konten gehalten werden. Die sonstigen Verbindlichkeiten erhöhten sich auf € 9.699.053 (2023: € 1.387.723) und setzten sich aus der Muttergesellschaft geschuldeten Beträgen aus zu zahlender Kapitalertragssteuer auf Kundenerträge und Umsatzsteuer zusammen.

Außerdem wurde eine Rücklage für allgemeine Bankrisiken, die 10 % der Handelserträge beträgt, in Höhe von € 2.611.930 (2023: €1.467.429) gebildet.

3.3 Eigenkapital

Zum 31. März 2024 verfügt die Gesellschaft unverändert über ein Stammkapital von € 15.798.000 und eine Kapitalrücklage von € 11.621.849. Der Bilanzgewinn von € 1.074.226 erhöht die Gewinnrücklagen auf € 2.985.032. Der Bilanzgewinn des Vorjahres betrug € 1.232.269, welcher ebenfalls die Gewinnrücklagen erhöht hat. Insgesamt hat sich das Eigenkapital im Geschäftsjahr dadurch auf € 31.479.107 erhöht.

3.4 Aufsichtsrechtliche Kapitalquoten

Die Kapitalquote der Gesellschaft für das Geschäftsjahr zum 31. März 2024 beträgt (180,4%) (Vorjahr: 184,9%).

3.5 Finanzielle Lage

Liquidität

Die Liquidität der Gesellschaft besteht größtenteils aus Eigenmitteln und wird im Jahresabschluss überwiegend als Forderung gegenüber Kreditinstituten dargestellt. Die Gesellschaft benötigt liquide Mittel, um Verbindlichkeiten gegenüber Kunden aus CFD-Geschäften zu bedienen und um Zahlungsverpflichtungen gegenüber Lieferanten und Mitarbeitern nachzukommen. Im Falle eines höheren Liquiditätsbedarfs kann die Gesellschaft auf die Liquidität des Konzerns zurückgreifen. Zum 31. März 2024 verfügt die Gesellschaft über eine mehr als ausreichende Liquidität.

3.6 Zusammenfassung

Insgesamt stellt sich die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens für das Geschäftsjahr zum 31. März 2024 weiterhin positiv dar. Die Kapital- und Liquiditätslage der Gesellschaft wird von der Geschäftsführung als komfortabel angesehen.

4. Risiko- und Prognosebericht

4.1. Risikobericht

4.1.1. Risiko-Governance

Von zentraler Bedeutung für die Etablierung des Risikomanagement-Rahmenwerks ("RMF") der Gesellschaft ist die Übernahme der branchenüblichen Praxis eines sogenannten Drei-Verteidigungslinien (Three Lines of Defence)-Modells. Dieses ist auf die Konzernprozesse abgestimmt und regelt, wie das Unternehmen die Verantwortung für das Risikomanagement innerhalb der Organisation aufteilt und zuweist.

Das Drei-Verteidigungslinien-Modell wird wie folgt beschrieben:

1. Verteidigungslinie - Geschäftseinheiten - Tägliches Risiko- & Compliance-Management

2. Verteidigungslinie - Risiko-, Compliance- und Überwachungs-Funktionen - Strategisches Management, Festlegung von Richtlinien und Sicherstellung der Überwachung

3. Verteidigungslinie - Interne Revision - Unabhängige Prüfung der 1. und 2. Verteidigungslinien

4.1.2. Risikokategorisierung und -identifizierung

Die Geschäftsführung betrachtet Risiken in Gruppen, die auf die Aktivitäten des Unternehmens zugeschnitten sind und einen strukturierten Ansatz zur Risikoidentifizierung und -klassifizierung bieten. Hiermit wird eine effektive Überwachung und Berichterstattung von Risiken ermöglicht (unabhängig davon, ob sie intern oder extern entstanden sind). Sie bewertet jedes Risiko, dem das Unternehmen ausgesetzt ist, in einer Risiko und bestimmt die Wesentlichkeit eines jeden Risikos. Diese Risikogruppen und die zugehörigen Definitionen werden regelmäßig und anlassbezogen überprüft, um fortlaufend sicherzustellen, dass die für das Unternehmen relevanten Risiken angemessen berücksichtigt werden.

Die Risikoanalyse fasst Risiken zu drei Risikogruppen (Stufe 1) zusammen und ordnet diese zusätzlich den Risikotypen der K-Faktoren (Risk-to-Client, Risk-to-Market und Risk-to-Firm) gemäß Artikel 15 IFR zu:

Geschäftliche und strategische Risiken - Risk-to-Firm;

Finanzielle Risiken - Risk-to-Firm/Risk-to-Market; und

Operative oder nichtfinanzielle Risiken - Risk-to-Firm/Risk-to-Client.

Geschäftliche und Strategische Risiken

Geschäftliche und Strategische Risiken umfassen die potenziellen Bedrohungen für die Gesellschaft, die die Umsetzung der Geschäftsstrategie beeinträchtigen könnten. Hierzu zählen Risiken, die sich aus Entscheidungen der Geschäftsleitung bezüglich der angebotenen Produkte oder Dienstleistungen ergeben können. Das derzeit erhöhte strategische Risiko resultiert aus der geringen Produktdiversifikation.

Finanzielle Risiken

Aufgrund seiner Geschäftstätigkeit als Online-Handelsanbieter hat das Unternehmen die folgenden wesentlichen finanziellen Risiken identifiziert.

Kredit- und Kontrahentenrisiken- Risk-to-Firm

Diese könnten der Gesellschaft im Zusammenhang mit Kunden und Finanzinstituten entstehen.

Ein Kreditrisiko erfasst das Risiko, dass ein Kunde seinen Verpflichtungen zur Zahlung fälliger Beträge an das Unternehmen nicht nachkommt. Das betrifft nicht die Angebote der Gesellschaft im Retail-Bereich, da sie keinem ihrer Retail-Kunden Kreditkonditionen anbietet und ihnen einen Schutz vor Negativ-Salden gewährt. Einigen europäischen professionellen Kunden wird jedoch eine höhere Hebelwirkung ermöglicht, mit der Konsequenz, dass diese Konten in die Nachschusspflicht geraten könnten. Hinsichtlich dieser Konten ist das Unternehmen einem Kundenkreditrisiko ausgesetzt.

Das Kontrahentenrisiko bezeichnet das Risiko von Verlusten, die aus dem Ausfall eines Kontrahenten von Derivaten vor der endgültigen Abwicklung der Cashflows aus den Transaktionen entstehen und bei denen die von einem Ausfall betroffene Risikoposition maßgeblich von Marktfaktoren abhängt.

Kreditrisiko aus dem Bankbuch - Risk-to-Firm

Die Gesellschaft trägt ein Kreditrisiko aus Bankguthaben und aus Forderungen gegenüber CMC UK. Die Bankguthaben werden ausschließlich bei Investmentgrade-gerateten Instituten vorgehalten, die zudem zu den größten Häusern in ihren jeweiligen Ländern zählen.

Die Bonitäten der Einlageninstitute werden regelmäßig überprüft und der Geschäftsleitung zur Kenntnis gebracht. Aufgrund des starken Risikoprofils der CMC UK mit einem Eigenkapital von mehr als £300 Millionen und einer Kapitalquote von über 150% ist die Geschäftsleitung der Ansicht, dass keine spezifischen Überwachungsmaßnahmen für die Kreditwürdigkeit der CMC UK erforderlich sind.

Kontrahentenrisiken gegenüber Privatkunden und Institutionellen Kunden - Risk-to-Firm

Diese treten nur bei professionellen Kunden und geeigneten Gegenparteien auf, welche nicht durch einen Negativ-Saldo Schutz abgedeckt sind. Die Gesellschaft nutzt neben dem internen Liquidationsprozess, der Kundenpositionen automatisch schließt, falls das Risiko die hinterlegte Sicherheit übersteigt, auch gestaffelte Marginsätze sowie maximale Positionslimite für Kundenpositionen, um das Kontrahentenrisiko von Kunden zu reduzieren und zu überwachen.

Durch die transaktionsbasierten Absicherungsgeschäfte in Risiken aus Indizes, Rohstoffen, Zinsen und Fremdwährungen sowie die back-to-back-Vereinbarung für die Absicherung von Aktien- und Kryptowährungsrisiken mit CMC UK entsteht für CMC eine Risikoposition in Form eines Kontrahentenrisiko.

Markrisiko - Risk-to-Market

Das Marktrisiko ist definiert als das Risiko, dass der Wert unseres Handelsportfolios aufgrund von Änderungen von Marktrisikofaktoren sinkt. Die drei üblichen Marktrisikofaktoren sind Veränderungen von Preisen/Kursen, Zinssätzen und Wechselkursen.

Das Marktrisiko entsteht aus dem Handel mit CFDs, DPS und Countdowns.

Die Marktrisikoposition der Gesellschaft aus CFDs und DPS auf Aktien und Kryptowährungen ist aufgrund einer back-to-back-Vereinbarung mit CMC UK vollständig abgesichert. Dadurch ist die Eliminierung des Marktrisikos in diesen Asset-Klassen garantiert, da die Vereinbarung auch das Risiko aus Konten mit einem Schutz vor Negativ-Salden einbezieht.

Nach der Aufnahme des Handels auf eigenen Handelsbüchern der GmbH und der Risikoübernahme aus Geschäften auf Indizes, Rohstoffen, Zinsen und Fremdwährungen hat die Gesellschaft die Marktrisiken auf Transaktionsbasis mit CMC UK bzw. Der Saxo Bank fast komplett abgesichert und nur ein Restrisiko in Höhe von enggesetzten Limiten aufrechterhalten.

1 Darüber hinaus ergibt sich ein Fremdwährungsrisiko im Nicht-Handelsbuch aus der Inkongruenz zwischen Vermögensgegenständen und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen (nicht EUR). Aufgrund der Art der Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten der GmbH besteht kein wesentliches Zinsrisiko; alle Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit von weniger als 30 Tagen.

Liquiditätsrisiko

Bei dem Liquiditätsrisiko der Gesellschaft handelt es sich um das Risiko, dass nicht ausreichend Liquidität vorhanden ist, um die Verbindlichkeiten der Gesellschaft bei Fälligkeit zu erfüllen.

Die Hauptbereiche für Liquiditätsrisiken sind:

Fällige Zahlung von Verbindlichkeiten gegenüber Kunden

Fällige Zahlung von Verbindlichkeiten (Variation Margin) an die Hedge-Partner und

Fällige Zahlung von Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten und Mitarbeitern.

Die Gesellschaft steuert ihr Liquiditätsrisiko basierend auf der Liquidity Risk Management Policy. Für das Monitoring des Liquiditätsrisikos wird unter Einbeziehung aller Nostrokonten der Gesellschaft ein täglicher Bericht erzeugt, der den Liquiditätsüberschuss über der regulatorischen Mindestliquidität (dem sogennanten "harten Puffer") sowie einem "weichen Puffer" zusammenfasst, der in erster Linie aus Mindestsalden in Währungen für die Kundengeldsegregation besteht.

Operationellen Risiken

Die operationellen Risiken beschreiben das Risiko von Verlusten, die infolge der Unangemessenheit oder des Versagens von internen Verfahren, Menschen und Systemen oder durch externe Ereignisse eintreten. Zur Erfüllung der Aufgaben der Funktion für operationelle Risiken werden Richtlinien, Verfahren und Kontrollen eingeführt, um sicherzustellen, dass das operationelle Risiko des Auftretens von operationellen Risikovorfällen für das Unternehmen minimiert wird. Risk and Control Assessments (RACAs) konzentrieren sich auf die operationellen Risiken im Unternehmen und sind, zusätzlich zur allgemeinen Risikoidentifikation und -bewertung, Teil des Risikomanagement-Rahmenwerks der CMC.

Die Gesellschaft sieht im Bereich der operationellen Risiken die folgenden Risik als wesentlich an:

Outsourcing-Risiko - Risk-to-Firm

Das Outsourcing Risiko beschreibt die Wahrscheinlichkeit, dass eine wirksame Überwachung von ausgelagerten Vereinbarungen und anderen Drittparteibeziehungen nicht erfolgreich umgesetzt wird. Das Outsourcing-Risiko der Gesellschaft ergibt sich aus einem internen Outsourcing Arrangement, bei dem ihre Services an die CMC UK ausgelagert werden. Darüber hinaus besteht ein Drittparteienrisiko durch die Abhängigkeit von externen Dienstleistern für die Kundenidentitätsprüfung (KYC). Diese sind für die Verifizierung der Kundenidentität und die Sicherstellung der Einhaltung gesetzlicher Vorgaben zuständig. Die Risiken aus dem Outsourcing werden durch das Outsourcing-Controlling-Verfahren der Gesellschaft gesteuert, überwacht und berichtet. Die Überwachungsmaßnahmen sollten verstärkt werden, um eine umfassendere Kontrolle und Berichterstattung zu den Dienstleistungsniveaus sicherzustellen.

Bewertung der Risikoauswirkungen

Durch den Allokationsvertrag mit CMC UK sowie den engen Handelslimiten für Risiken aus CFDs und synthetischen DPS-Positionen auf Indizes, Rohstoffe, Zinsen und Fremdwährungen wird das Marktrisiko für CMC reduziert.

Das Kredit- und Kontrahentenrisiko von Finanzinstituten betrifft ausschließlich Geschäftsbeziehungen mit Kreditinstituten, die Sichteinlagen für CMC verwalten, sowie Absicherungspositionen mit der Muttergesellschaft.

Das Kontrahentenrisiko gegenüber Kunden wird durch die zu leistenden Sicherheitsleistungen nahezu vollständig eliminiert.

Das sehr niedrige Liquiditätsrisiko aus dem Geschäftsbetrieb der Gesellschaft betrifft die vertraglichen Verpflichtungen gegenüber Lieferanten und Mitarbeitenden.

Infolge der Auslagerung wesentlicher Aufgaben an die Muttergesellschaft entfällt der größte Anteil des operationellen Risikos auf das Auslagerungsrisiko. Eine weitere Verbesserung der Auslagerungskontrollen ist in Arbeit.

Risikobereitschaft

Die Geschäftsleitung hat ein Rahmenwerk zur Festlegung des Risikoappetits und zur Überwachung der Risikopositionen in Bezug auf die Risikobereitschaft implementiert. Das Rahmenwerk ist auf die Risikobereitschafft der Gruppe abgestimmt.

Die Gesellschaft ist rechtlichen, regulatorischen und Reputationsrisiken ausgesetzt, geht diese aber nicht aktiv ein. Im Rahmen ihrer Geschäftsstrategie, Wachstum und zukünftige Nachhaltigkeit/Profitabilität voranzutreiben, kann sie ihre Risikobereitschaft zeitweise anpassen.

Das Unternehmen hat die akzeptable Obergrenze für die ergebniswirksame Auswirkung mit €2.000.000 pro Geschäftsjahr definiert, was wiederum die Obergrenze für die Risikoberichterstattung ebenfalls mit €2.000.000 (Auswirkung auf das Ergebnis vor Steuern) definiert. Diese Obergrenze bezieht alle Risiken aggregiert ein.

Folglich ist dies die höchste Stufe innerhalb der Risikobewertungsmatrix, die zur Messung von Risiken innerhalb des Unternehmens verwendet wird.

Risikomanagement und Risikoberichterstattung

Das Risikomanagement-Team der Gesellschaft setzt sich aus Mitarbeitenden für finanzielle und operationelle Risiken zusammen, die dem Head of Risk Controlling direkt unterstehen. Die Geschäftsleitung wird durch die GmbH Steering Group und das Group Executive Risk Committee unterstützt. Zusammen tragen diese drei Gremien in diesem Zusammenhang die Verantwortung

für die Überwachung und Beaufsichtigung der externen und internen Prüfung der internen Kontrollen; und

für die Beaufsichtigung und Hinterfragung aller risikobezogenen Angelegenheiten.

Das Risikomanagement-Team steuert die Risiken gemäß dem Risikomanagement-Rahmenwerk, den ICAAP-Anforderungen und des Organisationshandbuchs. Die Risikoberichterstattung im Unternehmen hat das Ziel, die Geschäftsleitung durch tägliche, wöchentliche und monatliche Berichte über bestehende und entstehende Risiken zu informieren. Der Inhalt umfasst: Kapitaladäquanz, ausgewählte Risikoinformationen, Konzentrationsrisiken, Limit-Überschreitungen sowie Key Risk Indicators ("KRIs").

4.1.3. Interner Kapitaladäquanz-Bewertungsprozess (ICAAP)

Der ICAAP der Gesellschaft fasst die wesentlichen Aspekte zusammen, wie Risiken identifiziert, bewertet, steuert, überwacht und kommuniziert werden und damit die interne Kapitaladäquanz zu jeder Zeit sicherstellt. Der ICAAP orientiert sich an den von der BaFin aufgestellten Mindestanforderungen an das Risikomanagement ("MaRisk") und den drei Säulen des Baseler Ausschusses für Bankenaufsicht ("BCBS"), die wie folgt definiert sind:

Säule 1: Legt die anrechenbaren Eigenmittel des Unternehmens und die Berechnungen für die Mindesthöhe der Eigenmittelanforderungen (OFR) fest;

Säule 2: Stellt sicher, dass ein Unternehmen über ausreichend Kapital verfügt, um die Risiken zu tragen, die nicht vollständig durch die Mindesteigenmittelanforderungen erfasst werden;

Säule 3: Ergänzt die Säulen 1 und 2 und verbessert die Marktdisziplin, da die Unternehmen Informationen über ihre Kapitalausstattung und die Anforderungen der Säule 1 offenlegen müssen.

Da die zustädinge Aufsichtsbehörde bisher noch keine Anpassung der MaRisk und der Risikotragfähigkeitsrichtlinien des ICAAP auf Wertpapierinstitute vorgenommen hat, verwendet die Gesellschaft weiterhin die traditionelle Risikoklassifizierung gemäß MaRisk sowie eine eigene Risikotaxonomie. Die Risiken aus der eigenen Risikotaxonomie werden in die im IFR definierten Risikogruppen eingeordnet.

Zur Bewertung der Risiken wendet das Unternehmen den Säule-1plus-Ansatz an, der wird bis zum Ende des nächsten Geschäftsjahres durch einen normativen und ökonomischen Ansatz ersetzt, in Übereinstimmung mit den neuesten ICAAP-Richtlinien der BaFin. Neben den fixen Gemeinkosten und der permanenten Mindestkapitalanforderung werden die verbleibenden Markt- und Kreditrisiken mit dem IFR-K-Faktor-Standardansatz gemessen.

Die Sicherstellung eines angemessenen Verhältnisses zwischen Risiken und Eigenmitteln steht im Mittelpunkt der Risikobewertung. Zu diesem Zweck hat die Gesellschaft ein internes System zur Bewertung und Steuerung von Risiken und Kapital entwickelt.

Zur Bestimmung von Säule 2 Eigenkapitalanforderungen berechnet die Gesellschaft Risikowerte für das Kreditrisiko, zusätzliches Kontrahentenrisiko von Kunden, Stressszenarien für Marktpreisrisiken sowie geschäftsimmanente Risiken aus garantierten Stop-Loss-Orders und dem Negativsaldoschutz und Operationelle Risiken.

Operationelle Risiken werden mittels einer Szenarioanalyse auf Gruppenebene berechnet und anteilsmäßig auf alle Konzerngesellschaften aufgeteilt.

Zusätzlich zu den Eigenmittelanforderungen von 100% erfüllt die Gesellschaft eine freiwillige Kapitalanforderungen in Höhe von 50% der maßgeblichen Kapitalanforderungsberechnung. Damit wird der Tatsache Rechnung getragen, dass das Unternehmen noch kein SREP durchlaufen hat.

Sollte die zusätzliche, freiwillige Eigenmittelanforderung, die unter der Säule 2 Berechnung ermittelte Anforderung übersteigen, wird diese zum Ansatz gebracht.

Die Eigenmittelanforderungen nach IFR ergeben sich wie folgt:

in Mio. € 31. März 2024 31. März 2023
Kapitalausstattung 30,30 29,04
Permanente Mindestkapitalanforderung ('PMR') 0,75 0,75
Fixe Gemeinkosten ('FOR') 4,14 3,16
Summe der K-Faktor Anforderungen 11,20 11,21
Gehaltene Kundengelder (K-CMH) 0,53 0,58
Handelsbuchpositionen (K-NPR) 0,86 0,86
Gegenparteirisiko (K-TCD) 4,78 3,66
Täglicher Handelsstrom (K-DTF) 0,61 0,80
Konzentrationsrisiko (K-CON) 4,40 5,31
Summe der Säule 1 Anforderungen 11,20 11,21
Summe der Kapitalanforderungen 16,80 11,21
Überschuss über die Kapitalanforderungen 13,50 17,83
Eigenmittelquote 180% 259%

Die Kapitalanforderung der Gesellschaft wird durch die Summe der K-Faktoren bestimmt, da sowohl die PMR als auch die FOR wesentlich geringer ausfallen. Der Treiber der K-Faktoren ist das Gegenparteirisiko, welches wiederum maßgeblich durch die Absicherungsgeschäfte mit CMC UK bestimmt wird. Die CMC UK wird seit dem Wechsel des Aufsichtsregimes auf das WpIG/die IFR als Geschäftskunde eingestuft, da keine Äquivalenz zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich festgestellt worden ist. Durch die Einstufung der CMC UK als Geschäftskunde anstatt als Finanzinstitut beträgt des Konzentrationsrisikolimit gegenüber CMC UK lediglich 25% der Eigenmittel. Dadurch übersteigt der Risikopositionswert gegenüber CMC UK das Konzentrationslimit und die Gesellschaft berechnet einen K-Faktor für Konzentrationsrisiken, welcher den größten Anteil an allen K-Faktoren ausmacht.

Die Kapitalanforderung wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr stets eingehalten. CMC verfügt über ausreichend Kapital, um die aufsichtsrechtlichen Kapitalanforderungen zu erfüllen, und geht auf der Grundlage der für die kommenden drei Geschäftsjahre prognostizierten Aktivitäten davon aus, dass dieses auch mittelfristig den aufsichtlichrechtlichen Kapitalanforderungen genügen wird.

4.1.4. Strategische Wachstumschancen und Vorbereitungsarbeiten für die Erweiterung des Produktangebots auf EU-Ebene

Die Einführung von "Passport to CMC" in der EU erfordert im Geschäftsjahr 2025 umfangreiche Vorbereitungsarbeiten, um die Grundlagen für den mittelfristig geplanten Handel mit Aktien und Optionen und erweiterte Handelszeiten zu schaffen. Diese Vorarbeiten werden CMC in die Lage versetzen, ihre Marktpräsenz in ganz Europa bei der Markteinführung der Produkte erheblich zu verstärken. Durch die Ausweitung der Produktpalette auf Multi-Asset-Plattformen und die Konzentration auf algorithmische Externalisierung kann CMC eine breitere Kundenbasis ansprechen und gleichzeitig sein Markenprofil verbessern.

Darüber hinaus wird unser Fokus auf die Nutzung von Bildungsinhalten und Kundenengagement es uns ermöglichen, durch maßgeschneiderte Programme Mehrwert zu schaffen, die Performance zu steigern und die Konversionsraten zu verbessern. Alpha+, das darauf abzielt, unsere Premium-Marktposition zu festigen, bietet die Möglichkeit, eindeutige Wertangebote zu schaffen, die uns von unseren Mitbewerbern unterscheiden, während wir uns gleichzeitig auf neue Angebote wie das Alpha Rewards-Programm und EU Trader Analytics konzentrieren.

Schließlich wird die Optimierung unserer Onboarding-Prozesse, insbesondere durch eine verbesserte Technologie zur Identitätsüberprüfung, Ineffizienzen reduzieren und die Konversionsraten und die Kundenakquise verbessern, insbesondere in den europäischen Schlüsselmärkten.

Diese vorgennanten strategischen Initiativen bieten gemeinsam Wege zu erheblichem Wachstum und langfristiger Kundenbindung.

4.2. Prognosebericht

Für das Geschäftsjahr 2024/2025 wird ein weiterhin schwieriges wirtschaftliches Umfeld erwartet. Die deutsche Wirtschaft wird voraussichtlich aus der aktuellen Stagnation herausfinden, wobei das BIP-Wachstum 2025 auf 1,5 % ansteigen könnte (2). Trotz einer erwarteten Entspannung der Inflation bleibt die Unsicherheit durch geopolitische Spannungen, insbesondere den Ukraine-Konflikt und Nahost, hoch. Rückenwind versprechen die Erwartungen einer lockeren Geldpolitik, wenngleich sinkende Leitzinsen erst später im Jahr 2025 zu spürbaren Effekten in der Realwirtschaft führen dürften. Diese Unsicherheiten könnten weiterhin die Investitionstätigkeit hemmen und das Konsumverhalten beeinflussen. An den Börsen könnten wachsende konjunkturelle Sorgen in den USA zu höherer Volatilität führen. Der Internationale Währungsfonds (IWF) prognostiziert für das Jahr 2024 ein globales Wirtschaftswachstum von 3,2 %, welches 2025 leicht auf 3,3 % ansteigen soll.

Positiv hervorzuheben sind die fortschreitende Digitalisierung und der zunehmende Einsatz von Künstlicher Intelligenz, die in bestimmten Sektoren Wachstumsimpulse setzen könnten. Auch die globale Nachfrage nach nachhaltigen Produkten könnte den Exporten Deutschlands zugutekommen. Dennoch bestehen weiterhin Risiken durch geopolitische Unsicherheiten, mögliche Handelskonflikte und volatile Energiepreise, die das wirtschaftliche Umfeld beeinflussen (1).

Die CMC Markets Germany GmbH geht aufgrund der oben geschilderten Gesamtlage von einer wieder anziehenden Volatilität an den Finanzmärkten aus.

Insgesamt gehen wir von einer stabilen Geschäftsentwicklung aus.

Für das Geschäftsjahr 2024/2025 erwartet die Gesellschaft einen Jahresüberschuss von 1.166.521 €.

(1) https://www.bundesbank.de/de/presse/pressenotizen/deutschland-prognose-der-bundesbank-deutsche-wirtschaft-fasst-langsam-wieder-tritt-914120

(2) https://www.ifo.de/en/facts/2024-06-20/ifo-economic-forecast-summer-2024-new-hope-but-not-a-summer-fairytale

(3) https://economy-finance.ec.europa.eu/economic-surveillance-eu-economies/germany/economic-forecast-germany_en

(4) https://www.imf.org/en/Publications/WEO/Issues/2024/07/16/world-economic-outlook-update-july-2024

Bilanz zum 31. März 2024

AKTIVA

In € 31. März 2024 31. März 2023
1. Barreserve
a) Kassenbestand 311 191
2. Forderungen an Kreditinstitute
a) Täglich fällig 18.735.970
18.735.970 16.626.035
3. Forderungen an Kunden 1.621.399 1.487.125
4. Handelsbestand 43.030.848 24.383.937
5. Treuhandvermögen 127.842.335 140.003.414
6. Sachanlagen 393.378 260.853
7. Sonstige Vermögensgegenstände 2.517.362 8.124.038
8. Rechnungsabgrenzungsposten 414.795 194.350
9. Aktive latente Steuern 145.913 42.615
Bilanzsumme 194.702.311 191.122.558

PASSIVA

In € 31. März 2024 31. März 2023
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden
a) Andere Verbindlichkeiten
aa) Täglich fällig 5.734.761
5.734.761 827.045
2. Handelsbestand 14.449.899 13.529.443
3. Treuhandverbindlichkeiten 127.842.335 140.003.414
4. Sonstige Verbindlichkeiten 9.699.053 1.387.723
5. Rückstellungen
a) Andere Rückstellungen
2.885.226 2.885.226 3.502.623
6. Fonds für allgemeine Bankrisiken
davon:
Sonderposten nach § 340e Abs. 4 HGB
2.611.930 2.611.930 1.467.429
8.
a) Gezeichnetes Kapital 15.798.000 15.798.000
b) Kapitalrücklagen 11.621.849 11.621.849
c) Gewinnrücklagen
ca) Andere Gewinnrücklagen 2.985.032 1.752.762
d) Bilanzgewinn 1.074.226 1.232.269
31.479.107 30.404.881
Bilanzsumme 194.702.311 191.122.558

Gewinn- und Verlustrechnung für den Berichtszeitraum vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024

In € GJ 2024 GJ 2023
1. Zinsaufwendungen 4.693 334.865
2a. Ertrag des Handelsbestandes 755.628.863 1.096.953.593 1.096.953.593
2b. Aufwand des Handelsbestandes 745.327.089 1.084.427.611 1.084.427.611
davon: 1.144.501 1.391.776 1.391.776
Zuführung zum Sonderposten nach §340e (4) HGB 2.867.554
3. Provisionserträge
4. Sonstige betriebliche Erträge 3.141.556 7.007.019
5. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
a) Personalaufwand
aa) Löhne und Gehälter 5.048.385 5.501.695
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 838.552
912.032 5.960.417
b) andere Verwaltungsaufwendungen 8.647.796 10.905.926
14.608.213 17.246.174
6. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen 61.030 104.023
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 18.424 32.661
8. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen sowie Zuführungen zu Rückstellungen 59.356 8.709
9. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 1.559.168 1.806.569
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 484.942 574.300
davon latenter Steuerertrag -98.122 -71.877
11. Jahresüberschuss 1.074.226 1.232.269
12. Bilanzgewinn 1.074.226 1.232.269

Anhang für das Geschäftsjahr 2024

A. Allgemeine Informationen

I. Informationen zum Unternehmen und Grundlagen der Erstellung des Jahresabschlusses

Die CMC Markets Germany GmbH (die "Gesellschaft") mit Sitz in Frankfurt am Main ist im Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt am Main unter der Nummer 114199 eingetragen. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Beachtung der der branchenspezifischen Vorschriften für Institute in §§ 340 ff. HGB, dem Gesetz betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) sowie der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) aufgestellt und bezieht sich auf den Zeitraum vom 1. April 2023 bis 31. März 2024.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Bewertung der im Jahresabschluss ausgewiesenen Vermögensgegenstände und Schulden werden die allgemeinen Bewertungsgrundsätze der §§ 252 ff. HGB, die ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie die besonderen Bewertungsvorschriften für Kreditinstitute (§§ 340e ff. HGB) angewendet.

Barreserve und Forderungen

Die Barreserve wird mit dem Nennwert angesetzt. Forderungen an Kreditinstitute werden zu fortgeführten Anschaffungskosten angesetzt.

Die Forderungen an Kunden werden abzüglich der in wenigen Einzelfällen erforderlichen Einzelwertberichtigungen ausgewiesen.

Handelsaktiva / -passiva

Kundenpositionen und Sicherungsgeschäfte in CFDs werden auf der Grundlage des letzten veröffentlichten CFD-Kurses des jeweiligen Instruments vor 22 Uhr Londoner Zeit an jedem Handelstag inklusive eines Risikoabschlages bewertet. Für Aktien werden Geld-/Briefkurse verwendet, da die Kundenpositionen entsprechend ihrer Kauf- oder Verkaufsposition bewertet werden.

Für die Bewertung unserer Risikopositionen beziehen wir uns auf abgeleitete Preise von der Referenzbörse des jeweiligen Instruments um 22 Uhr Londoner Zeit an jedem Handelstag. Beträge, die wir Kunden schulden, stellen für uns nicht realisierte Verluste aus Handelspositionen mit Kunden dar, und Forderungen an Kunden stellen für uns nicht realisierte Gewinne dar.

Die Positionen des Handelsbestandes sind nur eingeschränkt mit den Vorjahreswerten vergleichbar, da im Vorjahr eine Verrechnung von offenen Handelspositionen mit den gestellten bzw. gezahlten Barsicherheiten erfolgte, während im aktuellen Geschäftsjahr keine solche Verrechnung mehr stattfindet.

Die Kriterien für die Einbeziehung von Finanzinstrumenten in den Handelsbestand entsprechen unverändert dem Vorjahr.

Der Risikoabschlag wird auf den nicht mittels back-to-back Model vollständig abgesicherten Handelsbestand angewendet. Zur Berechnung wird der K-Faktor für das Netto-Positionsrisiko (K-NPR), welcher ein Konfidenzniveau von 99,9% und eine einjährige Haltedauer annimmt, auf eine Haltedauer von 10 Tagen (dem Standard für einen regulatorischen VaR) skaliert. Dieser Betrag wird für alle Handelsbestände - also Aktiva und Passiva - ermittelt und entsprechend der Vorjahresmethodik nur auf die Handelsbestände auf der Aktivseite angerechnet.

Sachanlagen

Das Sachanlagevermögen wird grundsätzlich zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet und planmäßig über die voraussichtliche Nutzungsdauer des Vermögensgegenstandes in Anlehnung an die Steuertabellen des Bundesministeriums der Finanzen abgeschrieben.

Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden nach den steuerlichen Vorschriften des § 6 Abs. 2a EStG bilanziert.

Sonstige Vermögenswerte

Sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt.

Rechnungsabgrenzungsposten

Rechnungsabgrenzungsposten nach § 250 Abs. 1 HGB werden in Höhe der abzugrenzenden Aufwendungen oder Erträge gebildet, soweit sie Aufwendungen oder Erträge für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Latente Steuern

Die Buchwerte der latenten Steueransprüche werden zu jedem Bilanzstichtag überprüft und in dem Maße reduziert, in dem es nicht mehr wahrscheinlich ist, dass genügend steuerpflichtige Gewinne zur Verfügung stehen, um den Anspruch ganz oder teilweise zu realisieren.

Der latente Steueranspruch für Deutschland wird mit 31,925 % angesetzt und basiert auf den zeitlichen Unterschieden zwischen dem buchhalterischen Aufwand und dem steuerlichen Abzug der aktienbasierten Vergütungen.

Der latente Steueranspruch für Polen wird mit 19 % angesetzt und basiert auf den Unterschieden bei Buchwerten, Rückstellungen und nicht realisierte Währungsbewertungen.

Der latente Steueranspruch für Norwegen wird mit 25 % angesetzt und basiert auf den zeitlichen Unterschieden zwischen dem buchhalterischen Aufwand und dem steuerlichen Abzug der aktienbasierten Vergütungen.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten gegenüber Kunden und sonstige Verbindlichkeiten werden gemäß § 253 Abs. 1 S. 2 mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Rückstellungen

Die anderen Rückstellungen berücksichtigen alle bis zum Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die ausgewiesenen anderen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gemäß § 253 Abs. 1 S. 2, 2. Alt.

Eigenkapital

Das Stammkapital, Kapitalrücklage, Gewinnrücklage und Bilanzgewinn werden als Eigenkapital klassifiziert.

Die Gesellschaft hat keine Genussscheine, Genussrechte, Wandelschuldverschreibungen, Optionsscheine, Optionen, Besserungsscheine oder vergleichbare Wertpapiere oder Rechte ausgegeben.

Währungsumrechnung

Die Währungsumrechnung im Jahresabschluss der Gesellschaft folgt den Grundsätzen der §§ 256a und 340h HGB und steht im Einklang mit dem vom Fachausschuss für das Kreditwesen des Instituts der Wirtschaftsprüfer herausgegebenen Rechnungslegungsgrundsatz "Besonderheiten der Währungsumrechnung bei Unternehmen" (IDW RS BFA 4) vom 18. August 2011.

Alle auf eine Fremdwährung lautenden Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, die nicht in derselben Währung gedeckt sind, werden zu historischen Anschaffungskosten angesetzt. Sonstige auf eine Fremdwährung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten sowie noch nicht abgewickelte Kassageschäfte werden mit dem Kassamittelkurs am Bilanzstichtag, Devisentermingeschäfte mit dem Terminkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Gemäß § 340h HGB werden Gewinne und Verluste aus der Währungsumrechnung in der Gewinn- und Verlustrechnung saldiert als sonstige betriebliche Erträge bzw. sonstige betriebliche Aufwendungen ausgewiesen.

B. Angaben zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

I. Angaben zur Bilanz

(1) Forderungen an Kreditinstitute

In € 31. März 2024 31. März 2023
Darstellung in der Bilanz 18.735.970 16.626.035
Davon:
täglich fällig 18.735.970 16.626.035

(2) Forderungen an Kunden

In € 31. März 2024 31. März 2023
Darstellung in der Bilanz 1.621.399 1.487.125
Davon:
Kundenforderungen mit unbestimmter Laufzeit 1.621.399 1.487.125

(3) Handelsaktiva

In € 31. März 2024 31. März 2023
Darstellung in der Bilanz 43.030.848 24.383.937
Davon derivative Finanzinstrumente:
offene CFD Handelspositionen (Kundenverluste) 43.030.848 51.539.078
von Kunden einbehaltene Barsicherheiten 0 -27.155.141
mit Barsicherheiten verrechnete Handelspositionen 0 27.155.141
Offene Handelspositionen aus CFDs nach Verrechnung 43.030.848 24.383.937

Seit dem Geschäftsjahr 2023/24 erfolgt keine Verrechnung von offenen Handelspositionen mit Sicherheiten mehr. Das Marktrisiko für bestimmte Produkte, wird im Wege eines Back-to-Back-Modells an die Muttergesellschaft weitergeleitet. Der Risikoabschlag für den entsprechend abgesicherten Handelsbestand beträgt zum Bewertungsstichtag - wie im Vorjahr - €0. Für den Teil des Handelsbestandes, der ohne diese Weiterleitung abgesichert wird, wird ein Risikoabschlag ermittelt. Zum Bilanzstichtag beträgt der Risikoabschlag für den Handelsbestand ohne diese Absicherung €173.225 (Vorjahr: €175.212).

(4) Treuhandvermögen

In € 31. März 2024 31. März 2023
Darstellung in der Bilanz 127.842.335 140.003.414
Davon:
Forderungen an Kreditinstitute 127.842.335 140.003.414

Die Einzahlungen der Kunden auf das jeweilige Handelskonto werden treuhänderisch auf segregierten Konten bei Banken gehalten.

(5) Anlagespiegel

In € AHK Am 1. April 2023 Zugänge Differenz aus der Fremdwährungsumrechnung Abgänge AHK Zum 31. März 2024
Sachanlagevermögen 456.457 242.211 585 51.487 647.766

Entwicklung der kumulierten Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Sachanlagen:

Kumulierte Abschreibungen und Wertberichtigungen Zum 31. März 2024 Buchwert Zum 31. März 2024 Buchwert Am 1. April 2023
254.387 393.378 260.853
In € Kumulierte Abschreibungen und Wertberichtigungen Am 1. April 2023 Abschreibung Abgänge Differenz aus der Fremdwährungsumrechnung Kumulierte Abschreibungen und Wertberichtigungen Zum 31. März 2024
Sachanlagevermögen 195.604 61.030 2.428 182 254.388

Die Sachanlagen enthalten einen Nettobuchwert in Höhe von 360.233 EUR für Betriebs- und Geschäftsausstattung.

(6) Sonstige Vermögensgegenstände

In € 31. März 2024 31. März 2023
Darstellung in der Bilanz 2.517.362 8.124.038
Davon:
Forderungen an die Muttergesellschaft 0 5.551.765
Steuerforderungen 1.478.586 1.160.669
an CMC UK gezahlte Barsicherheiten 0 730.996
Mietkaution 246.044 253.164
Zinsenforderungen 332.062 0
Übrige Forderungen 460.670 427.444

Sonstige Forderungen beinhalten hauptsächlich Forderungen gegenüber Dritten aus bereits geleisteten Zahlungen sowie noch ausstehende Vermögenswerte, die bereits vertraglich vereinbart wurden, aber zum Bilanzstichtag noch nicht eingegangen sind.

(7) Rechnungsabgrenzungsposten

In € 31. März 2024 31. März 2023
Darstellung in der Bilanz 414.795 194.350
Davon:
Im Voraus gezahlte Aufwendungen 414.795 194.350

Die Rechnungsabgrenzungsposten belaufen sich zum 31. März 2024 auf €414.795 (31. März 2023: €194.350). Der Anstieg gegenüber dem Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus höheren im Voraus bezahlten Aufwendungen, die auf mehrere langfristige Verträge zurückzuführen sind, die im Laufe des Geschäftsjahres abgeschlossen wurden.

(8) Latente Steuern, auch Betrag nach § 285 Nr. 28 HGB

In € 31. März 2024 31. März 2023
Darstellung in der Bilanz 145.913 42.615
Davon:
Differenzen zwischen der handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Bewertung der Buchwerte 145.913 42.615

(9) Verbindlichkeiten gegenüber Kunden

In € 31. März 2024 31. März 2023
Darstellung in der Bilanz 5.734.761 827.045
Davon:
täglich fällig 5.734.761 827.045

Dies sind Beträge, die das Unternehmen gegenüber Kunden schuldet, deren Gelder nicht auf segregierten Konten gehalten werden und die ein Terms and Conditions Agreement (TTCA) mit dem Unternehmen abgeschlossen haben. Neben diesen Verbindlichkeiten bestehen auch weitere Verbindlichkeiten gegenüber anderen Kunden.

(10) Handelspassiva

In € 31. März 2024 31. März 2023
Darstellung in der Bilanz 14.449.899 13.529.443
Davon derivative Finanzinstrumente:
offene CFD Handelspositionen (Kundengewinne) 14.449.899 24.208.263
an Kunden gezahlte Barsicherheiten 0 10.678.820
offene Absicherungsgeschäfte mit CMC Markets UK Plc 657.514 12.325.576
an CMC UK gezahlte Barsicherheiten 657.514 12.325.576
mit Barsicherheiten verrechnete Handelspositionen 657.514 23.004.396
Offene Handelspositionen aus CFDs nach Verrechnung 14.449.899 13.529.443

Es wurden keine Barsicherheiten entgegengenommen und mit den Handelsaktiva verrechnet. Der Umfang der Verrechnung betrifft von Kunden einbehaltene Barsicherheiten in Höhe von 0 € (Vj. 27.155.141 €).

(11) Treuhandverbindlichkeiten

In € 31. März 2024 31. März 2023
Darstellung in der Bilanz 127.842.335 140.003.414
Davon:
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden, täglich fällig 127.842.335 140.003.414

Die Einzahlungen der Kunden auf das jeweilige Handelskonto werden treuhänderisch auf segregierten Konten bei Banken gehalten.

(12) Sonstige Verbindlichkeiten

In € 31. März 2024 31. März 2023
Darstellung in der Bilanz 9.699.053 1.387.723
Davon:
Der Muttergesellschaft geschuldete Beträge 9.239.746 0
1.111.282.579
Verbindlichkeiten aus Kapitalertragsteuer 367.647 1.282.579
Übrige Verbindlichkeiten 91.660 96.144

(13) Rückstellungen

Der Gesamtbetrag der Rückstellungen zum Jahresende beträgt €2.885.226 (2023: €3.502.623). Zum größten Teil handelt es sich um Rückstellungen für nachlaufende Rechnungen der CMC Markets Germany GmbH und ihrer vier Niederlassungen. Die größten Rückstellungen zum Jahresende wurden für Prüfungs- und Regulierungsgebühren gebildet.

Die Gesellschaft hatte zu Beginn ihres Mietvertrags für Büroräume in Frankfurt einen mietfreien Zeitraum. Der Saldo zum Jahresende beträgt € 12.876.

Außerdem wurde eine Rücklage für allgemeine Bankrisiken gebildet, die 10 % der Handelserträge beträgt. Die Rücklage beläuft sich auf € 2.611.930 (2023: € 1.467.429). Diese Erhöhung spiegelt das gestiegene Handelsvolumen wider und dient als zusätzliche Vorsichtsmaßnahme zur Absicherung gegen potenzielle Marktrisiken.

(14) Eigenkapital

In € 31. März 2024 31. März 2023
Gezeichnetes Kapital 15.798.000 15.798.000
Kapitalrücklage 11.621.849 11.621.849
Gewinnrücklage 2.985.032 1.752.762
Bilanzgewinn 1.074.226 1.232.269
Eigenkapital 31.479.107 30.404.881

Das voll eingezahlte Stammkapital in Höhe von € 15.798.000 wird von CMC Markets UK plc gehalten. Der Gewinn des Geschäftsjahres 2023 € in Höhe von € 1.232.269 wurde in die Gewinnrücklage eingestellt.

(15) Vermögensgegenstände und Schulden in Fremdwährung

Zum Bilanzstichtag standen in Fremdwährung denominierten Vermögensgegenständen von € 47.497.133 (2023: € 39.470.539) Schulden von €46.839.948 (2023: € 39.470.539) gegenüber. Diese gliedern sich wie folgt auf:

in Tausend Euro CHF GBP NOK PLN SEK USD
Vermögensgegenstände 160 4-496 11.595 14.093 6725 10.537
Schulden 160 4-551 11.331 13.606 6727 10.435

II. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

(1) Zinsaufwendungen

Im Geschäftsjahr fielen Aufwendungen für auf Euro-Bankguthaben erhobene Negativzinsen in Höhe von €0 (VJ: € 334.866) an.

(2) Erträge und Aufwendungen des Handelsbestands

In € 31. März 2024 31. März 2023
Erträge des Handelsbestandes: 755.628.863 1.096.953.593
CFD-Handelsertrag 732.805.788 1.075.589.217
Davon
Back-to-Back 114.174.392 382.127.350
geschäftsbasierte Absicherung 618.631.396 693.461.867
Countdown Erlöse 793.581 3.427.222
Andere Handelserträge 22.029.494 17.937.154
Davon
Back-to-Back 9.065.771 12.090.984
geschäftsbasierte Absicherung 12.963.723 5.846.170
In € 31. März 2024 31. März 2023
Aufwendungen des Handelsbestandes: 745.327.089 1.084.427.611
CFD-Handelsaufwand 689.268.109 1.033.139.489
Davon
Back-to-Back 114.174.392 382.127.350
geschäftsbasierte Absicherung 575.093.717 651.012.139
Countdown Aufwand 720.799 3.286.115
Andere Handelsaufwendungen 54.193.680 46.407.221
Davon
Back-to-Back 9.065.771 12.090.984
geschäftsbasierte Absicherung 45.127.909 34.316.238
Zuführung zum Sonderposten nach §340e (4) HGB 1.144.501 1.391.776

Den Handelserträgen aus dem CFD Geschäft auf Aktien und Crypto-Währungen stehen jeweils Hedging-Aufwendungen mit der Muttergesellschaft in gleicher Höhe gegenüber, so dass sich hieraus in der Summe kein Ertrag oder Verlust ergibt.

Die im Vorjahr aufgenommene Absicherung von CFD Geschäften auf Indizes, Fremdwährungen, Rohstoffen und Zinsen auf eine geschäftsbasierte Absicherung wurde im Geschäftsjahr 2024 fortgeführt. Das heißt, die aggregierten Risiken aus Kundengeschäften werden nach dem Überschreiten definierter Handelslimite mit expliziten Absicherungsgeschäften mit der Muttergesellschaft abgemindert. Daraus ergibt sich eine andere Darstellung der CFD-Handelserträge.

Im Countdown-Geschäft erfolgt keine externe Absicherung.

Die Erträge aus dem Handelsbestand wurden um den Risikoabschlag gemäß §340e HGB reduziert.

(3) Provisionserträge

Im Geschäftsjahr erzielte das Unternehmen Zinserträge in Höhe von € 2.867.554, die aus der Verzinsung von Guthaben auf Kundentreuhandkonten resultieren. Diese Zinserträge wurden in den Provisionserträgen der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen. Im Vorjahr existierten diese Einnahmen nicht, da die entsprechenden Vereinbarungen noch nicht implementiert waren. Der Anstieg der Provisionseinnahmen ist somit ausschließlich auf die Zinserträge aus Treuhandkonten zurückzuführen.

In € 31. März 2024 31. März 2023
Provisionserträge: 2.867.554 0

(4) Sonstige betriebliche Erträge

Die Erträge aus Verrechnungspreisen €2.835.104 (2023: € 6.113.223), bestimmen den größten Teil der sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von insgesamt €3.141.556 (2023: € 7.007.019). Die Niederlassungen erzielten insgesamt Erträge aus Verrechnungspreisen in Höhe von €5.918.617 (2023: € 5.856.849). Diese waren an die CMC Markets Germany GmbH gerichtet und flossen in die Ermittlung der Erträge aus Verrechnungspreisen an das britische Mutterhaus mit ein

In € 31. März 2024 31. März 2023
Gesamte Betriebserträge der Niederlassungen: 5.918.617 5.856.849
Norwegen 1.684.650 1.870.823
Spanien 1.481.433 1.799.020
Polen 2.541.486 1.836.668
Österreich 211.048 350.338

(5) Allgemeine Verwaltungskosten

a) Personalaufwand

In € 31. März 2024 31. März 2023
Darstellung in der Gewinn- und Verlustrechnung 5.960.417 6.340.247
Davon:
Löhne und Gehälter 5.048.385 5.501.695
a) Gehaltskosten 4.206.512 4.071.044
b) Bonus 582.997 902.590
c) Sonstige 258.876 528.062
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 912.032 838.552
a) Gesetzliche Sozialabgaben des Arbeitgebers 730.561 684.529
b) Beiträge des Arbeitgebers zur Altersversorgung 171.518 145.462
c) Sonstige 9.953 8.561

b) Andere Verwaltungsaufwendungen

In € 31. März 2024 31. März 2023
Darstellung in der Gewinn- und Verlustrechnung 8.647.796 10.905.927
Davon:
Marketing- und Vertriebskommunikation 2.607.844 2.826.783
Honorare 1.756.497 1.367.408
Bankgebühren 1.218.610 2.473.998
Mieten und Nebenkosten 795.658 729.440
Nicht erstattungsfähige Umsatzsteuer 846.582 1.410.764
Vertriebskosten 253.556 1.050.563
Andere Verwaltungsaufwendungen 1.169.049 1.046.971

(6) Sonstige betriebliche Aufwendungen

In € 31. März 2024 31. März 2023
Darstellung in der Gewinn- und Verlustrechnung 18.424 32.661
Davon:
Repräsentations- und Bewirtungskosten für Mitarbeiter 18.424 23.368
Strafen und Bußgelder 0 9.293

(7) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Aufgrund der im laufenden und vorhergehenden Geschäftsjahr geleisteten Vorauszahlungen für Körperschafts- und Gewerbesteuer ergeben sich nach Verrechnung des steuerpflichtigen Gewinns für das Jahr Steuerforderungen.

Sonstige Angaben

I. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

In € 31. März 2024 31. März 2023
Im Geschäftsjahr als Aufwand erfasste Verpflichtungen aus Dauerschuldverhältnissen 562.577 539.262

Die Zahlungen für Dauerschuldverhältnisse umfassen langfristige vertragliche Verpflichtungen, wie z. B. Mietverträge für Büroräume und Leasingverträge, die die Gesellschaft zu zahlen hat. Zum 31. März 2024 wurden die Mietverträge mit einer durchschnittlichen Laufzeit von 3,1 Jahren abgeschlossen. Weitere Verpflichtungen aus unkündbaren Dauerschuldverhältnissen, wie z. B. Leasingverträge, sind ebenfalls enthalten.

Die Gesellschaft hatte ausstehende Verpflichtungen aus unkündbaren Dauerschuldverhältnissen wie folgt:

In € 31. März 2024 31. März 2023
Innerhalb eines Jahres 558.313 693.456
Zwischen zwei und fünf Jahren 776.440 1.915.247
Nach fünf Jahren - -
Gesamt 1.334.753 2.608.702

II. Verwendung des Bilanzgewinns

Die Gesellschaft ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der CMC Markets UK plc. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Überschuss des laufenden Jahres in Höhe von € 1.641.800 in die Gewinnrücklagen einzustellen.

III. Unternehmensgruppe

Die oberste Muttergesellschaft und der größte und kleinste Konsolidierungskreis von Unternehmen, die in einen Konzernabschluss einzubeziehen sind, ist CMC Markets plc.

Kopien des Konzernabschlusses sind am eingetragenen Sitz von CMC Markets plc in 133 Houndsditch, London, EC3A 7BX, Großbritannien, erhältlich. Kopien sind auch beim britischen Handelsregister (Companies House) erhältlich und können unter www.cmcmarketsplc.com abgerufen werden.

IV. Durchschnittliche Anzahl der Mitarbeitenden

Inklusive der vier Niederlassungen beschäftigte die Gesellschaft die folgende Anzahl von Mitarbeitenden:

Nummer 31. März 2024 31. März 2023 Jahresdurchschnitt 2023/24
Frontoffice 23 28 26
Backoffice 38 33 35
Gesamt 61 61 61

Länderspezifische Berichtserstattung (country-by-country reporting) nach § 42 WpIG

Staat Art der Tätigkeiten Niederlassung
Deutschland Online-Finanzdienstleistungsunternehmen, das seinen Kunden den Handel mit Differenzkontrakten (CFDs) auf eine Reihe von Aktien, Indizes, Währungen, Rohstoffen und Staatsanleihen ermöglicht CMC Markets Germany GmbH Frankfurt a.M.
Österreich Gewinnung, Bindung und Betreuung von CFD-Kunden CMC Markets Germany GmbH, Niederlassung Wien
Norwegen Gewinnung, Bindung und Betreuung von CFD-Kunden CMC Markets Germany GmbH, Oslo
Spanien Gewinnung, Bindung und Betreuung von CFD-Kunden CMC Markets Germany GmbH, Sucursal en Espana, Madrid
Polen Gewinnung, Bindung und Betreuung von CFD-Kunden CMC Markets Germany GmbH Społka z Ograniczoną Odpowiedzial-nością Oddział w Polsce, Warschau
Staat Umsatz Anzahl L+G Empfänger (VZÄ) Gewinn vor Steuern Steuern auf Gewinn oder Verlust
Deutschland 17.311 26 1.235 412
Österreich 211 1 12 -5
Polen 2.541 14 148 38
Spanien 1.481 8 37 22
Norwegen 1.685 8 110 17
Konsolidierungsanpassungen -5.918 - 0 -
CMC Markets Germany GmbH 17.311 57 1.542 484

Die CMC Markets Germany GmbH und ihre Niederlassungen haben im Geschäftsjahr keine staatlichen Beihilfen in Anspruch genommen.

V. Geschäftsführung

Die Steuerung der CMC Markets Germany GmbH liegt in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft.

Zum 31. März 2024 bestand die Geschäftsführung der Gesellschaft aus den folgenden Mitgliedern:

Craig MacLeod Inglis (Managing Director) - Head of Europe: Sales, Client Service, Marketing, Business Operations, Trading.

Markus Kegler (Chief Operating Officer) - Risk Controlling, Legal, Compliance, Finance and Controlling, Office Management, Business Operations and Information Security, IT.

Die Gesellschaft hat auf Angaben über die Vergütung der Geschäftsführung gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

VI. Honorar des Abschlussprüfers

Die Honorarkosten des Abschlussprüfers für Prüfungsleistungen beliefen sich im Jahr auf €691.303 (2023: €473.955). Diese gliedern sich wie folgt auf:

a. Abschlussprüfungsleistungen: € 573.287

Von den EUR 573.287 entfallen EUR 111.287 auf das Vorjahr.

b. Andere Bestätigungsleistungen: € 118.015

Von den EUR 118.015 sind EUR 84.484 Erträge aus nicht verbrauchten Rückstellungen für andere Bestätigungsleistungen aus Vorjahren.

VII. Bericht über Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Nach dem 31. März 2024 bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses durch die Geschäftsführung am 07.10.2024 sind keine berichtspflichtigen Ereignisse von wesentlicher Bedeutung eingetreten.

 

Frankfurt am Main, 07.10.2024

CMC Markets Germany GmbH

Die Geschäftsführung

Craig Inglis, Geschäftsführer

Harald Alberts, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die CMC Markets Germany GmbH, Frankfurt am Main

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der CMC Markets Germany GmbH, Frankfurt am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CMC Markets Germany GmbH, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 20. Dezember 2024

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Rene Rumpelt, Wirtschaftsprüfer

Jan Marmann, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss wurde am 23. Dezember 2024 festgestellt.

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

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