Talent in Tech GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Uwe Dr. Trafkowski seit 10.12.2025 | Geschäftsführer |
Christine Romar seit 3.7.2025 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
CMC MARKETS UK PLC | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
CMC Markets Germany GmbHFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024Lagebericht1. Allgemeine Informationen zur Gesellschaft 1.1. Geschäftsmodell der Gesellschaft Die CMC Markets Germany GmbH ("CMC", die "Gesellschaft" oder "GmbH") ist eine in Deutschland eingetragene und ansässige Kapitalgesellschaft. Die Gesellschaft ist ein Online-Finanzdienstleister für das Retail und institutionelle Segment und ermöglicht ihren Kunden den Handel mit Differenzkontrakten (Contracts for Difference oder CFD), Dynamischen Portfolio Swaps (DPS) und Countdowns in Bezug auf verschiedene zugrundeliegende Finanzwerte wie Aktien, Indizes, Währungen, Rohstoffe und Zinsen. Die Gesellschaft wird durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ("BaFin") in Deutschland beaufsichtigt. Zum Bilanzstichtag hat die Gesellschaft 61 Mitarbeiter (einschließlich der Niederlassungen der CMC Markets Germany GmbH) und ihre Geschäftsräume befinden sich in Frankfurt am Main, Deutschland. Insgesamt verfügt die Gesellschaft über vier Niederlassungen in: Österreich, Polen, Spanien und Norwegen. Der alleinige Anteilseigner der Gesellschaft ist die CMC Markets UK plc ("CMC UK"). Das oberste Mutterunternehmen der CMC Markets Group ("die Gruppe") ist die an der Londoner Wertpapierbörse notierte CMC Markets plc. Die Gesellschaft ist das dritte Standbein der Gruppe neben der Muttergesellschaft in Großbritannien und der Schwestergesellschaft in Australien und betreut die Kunden in den Ländern des europäischen Wirtschaftsraumes. 1.2. Zielsetzung und Strategie Die CMC Markets Germany GmbH ist bestrebt, ihren Kunden im Europäischen Wirtschaftsraum einen hervorragenden Service zu bieten, indem sie den Handel mit Differenzkontrakten (Contracts for Difference, CFD) und - in Deutschland - Dynamic Portfolio Swaps (DPS) auf professionellen Plattformen anbietet. Im Einklang mit der Gesamtstrategie der Gruppe, sich auf Premium-Kunden zu konzentrieren, definiert die Gesellschaft ihre Geschäftsplanung wie folgt: 1.2.1 Europäische Märkte und Optimierung des Kundenerlebnisses Die Gesellschaft hat ihre Geschäftspolitik unverändert darauf ausgerichtet, die Bekanntheit ihrer Marke und ihrer Produkte in Europa weiter zu steigern. Zu den geschäftspolitischen Prioritäten für das Geschäftsjahr 2024/25 zählen insbesondere:
1.2.2 Institutionelles Angebot Mit dem Ausbau von CMC Markets Connect, der speziellen Marke für institutionelle Kunden, bedient die Gesellschaft zunehmend eine wachsende globale Kundschaft, darunter Banken, Makler und Hedgefonds. Das Hauptaugenmerk der Gesellschaft liegt weiterhin auf der Förderung der B2B-Dienstleistungen in Europa, wobei der Schwerpunkt auf der Preisgestaltungstechnologie liegt. 1.2.3 Maßstäbe der Zielerreichung Die strategischen Ziele des Unternehmens werden an den folgenden, finanziellen Leistungsindikatoren gemessen und zwar an der Anzahl:
2. Wirtschaftsbericht 2.1. Allgemeine wirtschaftliche Bedingungen 1.1.1 Weltwirtschaft Im Geschäftsjahr 2023/2024 stand die Weltwirtschaft weiterhin vor großen Herausforderungen. Der Krieg in der Ukraine, die wirtschaftlichen Folgen einer restriktiven Geldpolitik und der Konflikt im Nahen Osten haben die globale wirtschaftliche Erholung beeinträchtigt. Während die Rohstoff- und Energiepreise sich im Vergleich zu den extremen Höchstständen stabilisiert haben, bleibt die Inflation weltweit ein beherrschendes Thema, vor allem aufgrund der langsamen Abkühlung der Inflation im Dienstleistungssektor. Diese Wachstumsraten reflektieren jedoch unterschiedliche Entwicklungen in den einzelnen Regionen, wobei vor allem Schwellenländer und die USA zu den Wachstumsführern zählen (4). 2.1.2 Wirtschaftliche Rahmenbedingungen in Deutschland Die deutsche Wirtschaft erholt sich nur langsam von der Rezession im Jahr 2023, in dem das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,2 % zurückging. Für das Jahr 2024 wird ein schwaches Wachstum von 0,4 % erwartet, das im Jahr 2025 auf 1,5 % ansteigen könnte (2). Haupttreiber dieses leichten Wachstums sind die Erholung des privaten Konsums und ein erwarteter Anstieg der Investitionen, auch wenn diese weiterhin unter dem Niveau vor der Pandemie bleiben dürften. Die Arbeitslosenquote wird in den Jahren 2024 und 2025 stabil bei etwa 3,1 % bleiben (3). 2.1.3 Wirtschaftliche Bedingungen im Finanzsektor Der Finanzsektor in Deutschland ist im Jahr 2023 mit den gestiegenen Zinsen und einer anhaltend hohen Inflation konfrontiert worden. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat den Leitzins mehrfach angehoben, was zu höheren Finanzierungskosten für Unternehmen und Verbraucher geführt hat. Für das Jahr 2024 wird jedoch eine leichte Lockerung der Geldpolitik erwartet, da die Inflation von durchschnittlich 2,4 % im Jahr 2024 sinken dürfte. Im Jahr 2025 könnte die Inflation weiter auf 2,0 % zurückgehen, was zu einer Stabilisierung der Zinssätze und einer vorsichtigen Erholung im Finanzsektor führen könnte (3). Der deutsche Aktienmarkt zeigt sich trotz dieser Unsicherheiten relativ robust. Der DAX zeigte eine kräftige Outperformance, während die eher auf Deutschland ausgerichteten Unternehmen des MDAX sich lediglich seitwärts bewegten. 2.1.4 Entwicklung des wirtschaftlichen Umfeldes für die CMC Markets Germany GmbH im Geschäftsjahr 2023/2024 Im Geschäftsjahr 2023/24 war ein deutlicher Rückgang der Erträge zu verzeichnen, der insbesondere auf die Kapitalmarktentwickklung mit signifikant geringerer Volatilität zurückzuführen war, was zu einer geringeren Handelsaktivität der Kunden führte. Trotz dieser Herausforderungen konzentrierte sich das Unternehmen weiterhin auf die Aufrechterhaltung hoher Standards bei der Systemverfügbarkeit und der Servicequalität und strebte danach, die Erwartungen der Kunden stets zu erfüllen. Das im November 2021 eingeführte Produkt Dynamic Portfolio Swap (DPS) erfreut sich bei den deutschen Kunden weiterhin großer Beliebtheit und trägt inzwischen mehr als 64 % zu den Gesamterträgen des Unternehmens bei. (1) https://www.bundesbank.de/de/presse/pressenotizen/deutschland-prognose-der-bundesbank-deutsche-wirtschaft-fasst-langsam-wieder-tritt-914120 (2) https://www.ifo.de/en/facts/2024-06-20/ifo-economic-forecast-summer-2024-new-hope-but-not-a-summer-fairytale (3) https://economy-finance.ec.europa.eu/economic-surveillance-eu-economies/germany/economic-forecast-germany_en (4) https://www.imf.org/en/Publications/WEO/Issues/2024/07/16/world-economic-outlook-update-july-2024 3. Finanz-, Vermögens- und Ertragslage der Gesellschaft 3.1 Gewinn- und Verlustrechnung Die Erträge aus dem Handelsbestandes haben sich im Geschäftsjahr deutlich reduziert und betrugen € 755.628.863 (2023: €1.096.953.593). Mit der Übernahme von Risiken auf dem eigenen Handelsbuch im vorherigen Geschäftsjahr setzt sich das Handelsergebnis nun aus den Erträgen und Kosten von Kunden- bzw. Absicherungsgeschäften in den Asset-Klassen Indizes, Rohstoffe, Zinsen und Währungen plus Erträgen aus Countdowns zusammen. Die Erträge setzen sich sowohl aus aggregierten Risiken innerhalb des Handelsbuchs, bei denen sich unterschiedliche Kundengeschäfte risikomäßig gegenüberstehen und keiner Absicherung bedürfen als auch der Differenz von Kundenpositionen, die innerhalb enger Risikolimite gehalten werden, und den Absicherungsgeschäften mit der Muttergesellschaft zusammen. Kundengeschäfte in den Asset-Klassen Aktien und Kryptowährungen werden weiterhin 1:1 mit der CMC Markets UK abgesichert und verbleiben ergebnisneutral. Im Geschäftsjahr erzielte das Unternehmen Zinserträge in Höhe von €2.867.554, die aus Guthaben auf Treuhandkonten resultieren. Diese Zinserträge stellen den alleinigen Bestandteil der Provisionserträge dar, die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen werden. Es handelt sich dabei nicht um Einnahmen aus Dienstleistungen oder Geschäftsvereinbarungen, sondern um Zinsen, die auf den Treuhandkonten gezahlt werden. Die sonstigen betrieblichen Erträge für das Geschäftsjahr betrugen zum 31. März 2024 € 3.141.556 (2023: €7.007.019) und wurden unverändert im Wesentlichen durch die Erträge aus konzerninterner Leistungsverrechnung geprägt. Diese setzte sich zusammen aus der Differenz des errechneten Cost-Plus Beitrages und den erzielten Handelserträgen. Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Erträge wurde durch die Berücksichtigung der Erträge aus dem Handelsbuch durch die transaktionsbasierten Absicherungsgeschäfte getrieben. Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen für das Geschäftsjahr 2024 betrugen € 14.608.213 und sind im Vergleich zum Vorjahr (€ 17.246.174) gesunken. Dieser Rückgang ist auf verschiedene Faktoren zurückzuführen. Zum einen reduzierten sich die Personalaufwendungen leicht um TEUR 380 auf € 5.960.417 (2023: € 6.340.247). Zum anderen sanken die anderen Verwaltungsaufwendungen insgesamt um €2.258.130 auf € 8.647.796 (2023: € 10.905.926). Das strategische Ziel in Bezug auf das organische Neukundenwachstum wurde nicht vollständig erreicht. Im Geschäftsjahr 2024 verzeichnete unser CFD-Geschäft der GmbH einen deutlichen Rückgang. Die Anzahl der neu eröffneten Konten sank um 26,4 % gegenüber dem Budget (1.529 tatsächlich vs. 2.082 budgetiert), während die Anzahl der aktiven Konten um 6,8 % zurückging (9.694 tatsächlich vs. 10.407 budgetiert). Dieser Rückgang ist auf eine Kombination realer Faktoren zurückzuführen. Die verschärften Kriterien für die CMC-Set-Eignung und den Zielmarkt haben es schwieriger gemacht, im Vergleich zu früheren Jahren absolute Anzahlen von Einzelhandelskunden zu gewinnen und zu halten, da wir uns auf Premium-Kunden mit hohem Wert konzentrieren möchten. Die globale wirtschaftliche Unsicherheit, bedingt durch Inflation, Marktvolatilität und steigende Zinssätze, hat zu einer nachweislich geringeren Handelsaktivität geführt. Einzelanleger agieren zunehmend risikoscheu und konservativer im Umgang mit Kapital. Diese Marktdynamik hat sich direkt und spürbar auf das Kundenengagement und das gesamte Handelsvolumen ausgewirkt.
Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit der CMC Markets Germany GmbH betrug im Geschäftsjahr 2024 € 1.559.168 (2023: €1.806.569) Der Jahresüberschuss in Höhe von € 1.074.226 entspricht in etwa den Erwartungen und stellt ein insgesamt zufriedenstellendes Ergebnis für das Geschäftsjahr 2023/24 dar. 3.2 Bilanz Die Forderungen an Kreditinstitute sind von € 16.626.035 auf € 18.735.970 gestiegen. Die Forderungen an Kunden sind von € 1.487.125 auf € 1.621.399 gestiegen, betreffen zum Abschlusstag verbuchte, jedoch noch nicht zugeflossene Kundengelder. Bei den Forderungen an Kunden handelt es sich in erster Linie um Beträge, die aufgrund von Transaktionen fällig sind, die am letzten Arbeitstag vor dem 31. März 2024 durchgeführt wurden. Im Wesentlichen handelt es sich um Beträge, die aufgrund von Transaktionen am letzten Arbeitstag vor dem 31. März 2024 fällig wurden. Der Anstieg der Forderungen ist auf Veränderungen in den drei Hauptkategorien zurückzuführen: Kundenforderungen, segregierte Kundenkonten sowie Einzelwertberichtigungen auf uneinbringliche Forderungen. Die Erhöhung der Kundenforderungen und segregierten Kundenkonten spiegelt eine gestiegene Geschäftstätigkeit wider, während die Anpassung der Einzelwertberichtigungen eine vorsichtigere Bewertung von Forderungen aufgrund potenzieller Risiken darstellt. Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von € 2.517.362 (2023: € 8.124.038) resultieren größtenteils aus Steuerforderungen. Im aktuellen Geschäftsjahr besteht keine Intercompany-Forderung gegenüber CMC UK. Die Handelsaktiva von € 43.030.848 (2023: € 24.383.937) und die Handelspassiva in Höhe von € 14.449.899 € (2023: €13.529.443) ergeben sich aus den offenen Derivatepositionen mit Kunden und CMC UK. Das auf € 127.842.335 (2023: € 140.003.414) zurückgegangene Treuhandvermögen bezieht sich auf Gelder, die auf getrennten Konten gehalten werden; mit Treuhandverbindlichkeiten in gleicher Höhe. Das Sachanlagevermögen hat sich im Berichtsjahr auf € 393.378 € (2023: €260.853) erhöht und setzt sich aus Zugängen in der Hauptniederlassung in Frankfurt sowie den vier Niederlassungen zusammen. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von € 414.795 (2023: €194.350) setzt sich aus Vorauszahlungen an Lieferanten zusammen. Aktive latente Steuern in Höhe von € 145.057 (2023: €42.615) beziehen sich auf latente Steueransprüche in Deutschland, Norwegen und Polen. Der Saldo der Rückstellungen in Höhe von € 2.885.226 (2023: €3.502.623) setzt sich fast vollständig aus Rückstellungen für ausstehende Rechnungen einschließlich Bonus, Marketing- und Honorarzahlungen zusammen. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden bestehen in Höhe von € 5.734.761 (2023: €827.045), was einem Anstieg von € 4.907.716 entspricht. Dieser Anstieg bezieht sich in erster Linie auf die Erhöhung der Beträge, die das Unternehmen institutionellen Kunden schuldet, deren Gelder nicht auf segregierten Konten gehalten werden. Die sonstigen Verbindlichkeiten erhöhten sich auf € 9.699.053 (2023: € 1.387.723) und setzten sich aus der Muttergesellschaft geschuldeten Beträgen aus zu zahlender Kapitalertragssteuer auf Kundenerträge und Umsatzsteuer zusammen. Außerdem wurde eine Rücklage für allgemeine Bankrisiken, die 10 % der Handelserträge beträgt, in Höhe von € 2.611.930 (2023: €1.467.429) gebildet. 3.3 Eigenkapital Zum 31. März 2024 verfügt die Gesellschaft unverändert über ein Stammkapital von € 15.798.000 und eine Kapitalrücklage von € 11.621.849. Der Bilanzgewinn von € 1.074.226 erhöht die Gewinnrücklagen auf € 2.985.032. Der Bilanzgewinn des Vorjahres betrug € 1.232.269, welcher ebenfalls die Gewinnrücklagen erhöht hat. Insgesamt hat sich das Eigenkapital im Geschäftsjahr dadurch auf € 31.479.107 erhöht. 3.4 Aufsichtsrechtliche Kapitalquoten Die Kapitalquote der Gesellschaft für das Geschäftsjahr zum 31. März 2024 beträgt (180,4%) (Vorjahr: 184,9%). 3.5 Finanzielle Lage Liquidität Die Liquidität der Gesellschaft besteht größtenteils aus Eigenmitteln und wird im Jahresabschluss überwiegend als Forderung gegenüber Kreditinstituten dargestellt. Die Gesellschaft benötigt liquide Mittel, um Verbindlichkeiten gegenüber Kunden aus CFD-Geschäften zu bedienen und um Zahlungsverpflichtungen gegenüber Lieferanten und Mitarbeitern nachzukommen. Im Falle eines höheren Liquiditätsbedarfs kann die Gesellschaft auf die Liquidität des Konzerns zurückgreifen. Zum 31. März 2024 verfügt die Gesellschaft über eine mehr als ausreichende Liquidität. 3.6 Zusammenfassung Insgesamt stellt sich die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens für das Geschäftsjahr zum 31. März 2024 weiterhin positiv dar. Die Kapital- und Liquiditätslage der Gesellschaft wird von der Geschäftsführung als komfortabel angesehen. 4. Risiko- und Prognosebericht 4.1. Risikobericht 4.1.1. Risiko-Governance Von zentraler Bedeutung für die Etablierung des Risikomanagement-Rahmenwerks ("RMF") der Gesellschaft ist die Übernahme der branchenüblichen Praxis eines sogenannten Drei-Verteidigungslinien (Three Lines of Defence)-Modells. Dieses ist auf die Konzernprozesse abgestimmt und regelt, wie das Unternehmen die Verantwortung für das Risikomanagement innerhalb der Organisation aufteilt und zuweist. Das Drei-Verteidigungslinien-Modell wird wie folgt beschrieben:
4.1.2. Risikokategorisierung und -identifizierung Die Geschäftsführung betrachtet Risiken in Gruppen, die auf die Aktivitäten des Unternehmens zugeschnitten sind und einen strukturierten Ansatz zur Risikoidentifizierung und -klassifizierung bieten. Hiermit wird eine effektive Überwachung und Berichterstattung von Risiken ermöglicht (unabhängig davon, ob sie intern oder extern entstanden sind). Sie bewertet jedes Risiko, dem das Unternehmen ausgesetzt ist, in einer Risiko und bestimmt die Wesentlichkeit eines jeden Risikos. Diese Risikogruppen und die zugehörigen Definitionen werden regelmäßig und anlassbezogen überprüft, um fortlaufend sicherzustellen, dass die für das Unternehmen relevanten Risiken angemessen berücksichtigt werden. Die Risikoanalyse fasst Risiken zu drei Risikogruppen (Stufe 1) zusammen und ordnet diese zusätzlich den Risikotypen der K-Faktoren (Risk-to-Client, Risk-to-Market und Risk-to-Firm) gemäß Artikel 15 IFR zu:
Geschäftliche und Strategische Risiken Geschäftliche und Strategische Risiken umfassen die potenziellen Bedrohungen für die Gesellschaft, die die Umsetzung der Geschäftsstrategie beeinträchtigen könnten. Hierzu zählen Risiken, die sich aus Entscheidungen der Geschäftsleitung bezüglich der angebotenen Produkte oder Dienstleistungen ergeben können. Das derzeit erhöhte strategische Risiko resultiert aus der geringen Produktdiversifikation. Finanzielle Risiken Aufgrund seiner Geschäftstätigkeit als Online-Handelsanbieter hat das Unternehmen die folgenden wesentlichen finanziellen Risiken identifiziert. Kredit- und Kontrahentenrisiken- Risk-to-Firm Diese könnten der Gesellschaft im Zusammenhang mit Kunden und Finanzinstituten entstehen. Ein Kreditrisiko erfasst das Risiko, dass ein Kunde seinen Verpflichtungen zur Zahlung fälliger Beträge an das Unternehmen nicht nachkommt. Das betrifft nicht die Angebote der Gesellschaft im Retail-Bereich, da sie keinem ihrer Retail-Kunden Kreditkonditionen anbietet und ihnen einen Schutz vor Negativ-Salden gewährt. Einigen europäischen professionellen Kunden wird jedoch eine höhere Hebelwirkung ermöglicht, mit der Konsequenz, dass diese Konten in die Nachschusspflicht geraten könnten. Hinsichtlich dieser Konten ist das Unternehmen einem Kundenkreditrisiko ausgesetzt. Das Kontrahentenrisiko bezeichnet das Risiko von Verlusten, die aus dem Ausfall eines Kontrahenten von Derivaten vor der endgültigen Abwicklung der Cashflows aus den Transaktionen entstehen und bei denen die von einem Ausfall betroffene Risikoposition maßgeblich von Marktfaktoren abhängt. Kreditrisiko aus dem Bankbuch - Risk-to-Firm Die Gesellschaft trägt ein Kreditrisiko aus Bankguthaben und aus Forderungen gegenüber CMC UK. Die Bankguthaben werden ausschließlich bei Investmentgrade-gerateten Instituten vorgehalten, die zudem zu den größten Häusern in ihren jeweiligen Ländern zählen. Die Bonitäten der Einlageninstitute werden regelmäßig überprüft und der Geschäftsleitung zur Kenntnis gebracht. Aufgrund des starken Risikoprofils der CMC UK mit einem Eigenkapital von mehr als £300 Millionen und einer Kapitalquote von über 150% ist die Geschäftsleitung der Ansicht, dass keine spezifischen Überwachungsmaßnahmen für die Kreditwürdigkeit der CMC UK erforderlich sind. Kontrahentenrisiken gegenüber Privatkunden und Institutionellen Kunden - Risk-to-Firm Diese treten nur bei professionellen Kunden und geeigneten Gegenparteien auf, welche nicht durch einen Negativ-Saldo Schutz abgedeckt sind. Die Gesellschaft nutzt neben dem internen Liquidationsprozess, der Kundenpositionen automatisch schließt, falls das Risiko die hinterlegte Sicherheit übersteigt, auch gestaffelte Marginsätze sowie maximale Positionslimite für Kundenpositionen, um das Kontrahentenrisiko von Kunden zu reduzieren und zu überwachen. Durch die transaktionsbasierten Absicherungsgeschäfte in Risiken aus Indizes, Rohstoffen, Zinsen und Fremdwährungen sowie die back-to-back-Vereinbarung für die Absicherung von Aktien- und Kryptowährungsrisiken mit CMC UK entsteht für CMC eine Risikoposition in Form eines Kontrahentenrisiko. Markrisiko - Risk-to-Market Das Marktrisiko ist definiert als das Risiko, dass der Wert unseres Handelsportfolios aufgrund von Änderungen von Marktrisikofaktoren sinkt. Die drei üblichen Marktrisikofaktoren sind Veränderungen von Preisen/Kursen, Zinssätzen und Wechselkursen. Das Marktrisiko entsteht aus dem Handel mit CFDs, DPS und Countdowns. Die Marktrisikoposition der Gesellschaft aus CFDs und DPS auf Aktien und Kryptowährungen ist aufgrund einer back-to-back-Vereinbarung mit CMC UK vollständig abgesichert. Dadurch ist die Eliminierung des Marktrisikos in diesen Asset-Klassen garantiert, da die Vereinbarung auch das Risiko aus Konten mit einem Schutz vor Negativ-Salden einbezieht. Nach der Aufnahme des Handels auf eigenen Handelsbüchern der GmbH und der Risikoübernahme aus Geschäften auf Indizes, Rohstoffen, Zinsen und Fremdwährungen hat die Gesellschaft die Marktrisiken auf Transaktionsbasis mit CMC UK bzw. Der Saxo Bank fast komplett abgesichert und nur ein Restrisiko in Höhe von enggesetzten Limiten aufrechterhalten. 1 Darüber hinaus ergibt sich ein Fremdwährungsrisiko im Nicht-Handelsbuch aus der Inkongruenz zwischen Vermögensgegenständen und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen (nicht EUR). Aufgrund der Art der Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten der GmbH besteht kein wesentliches Zinsrisiko; alle Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit von weniger als 30 Tagen. Liquiditätsrisiko Bei dem Liquiditätsrisiko der Gesellschaft handelt es sich um das Risiko, dass nicht ausreichend Liquidität vorhanden ist, um die Verbindlichkeiten der Gesellschaft bei Fälligkeit zu erfüllen. Die Hauptbereiche für Liquiditätsrisiken sind:
Die Gesellschaft steuert ihr Liquiditätsrisiko basierend auf der Liquidity Risk Management Policy. Für das Monitoring des Liquiditätsrisikos wird unter Einbeziehung aller Nostrokonten der Gesellschaft ein täglicher Bericht erzeugt, der den Liquiditätsüberschuss über der regulatorischen Mindestliquidität (dem sogennanten "harten Puffer") sowie einem "weichen Puffer" zusammenfasst, der in erster Linie aus Mindestsalden in Währungen für die Kundengeldsegregation besteht. Operationellen Risiken Die operationellen Risiken beschreiben das Risiko von Verlusten, die infolge der Unangemessenheit oder des Versagens von internen Verfahren, Menschen und Systemen oder durch externe Ereignisse eintreten. Zur Erfüllung der Aufgaben der Funktion für operationelle Risiken werden Richtlinien, Verfahren und Kontrollen eingeführt, um sicherzustellen, dass das operationelle Risiko des Auftretens von operationellen Risikovorfällen für das Unternehmen minimiert wird. Risk and Control Assessments (RACAs) konzentrieren sich auf die operationellen Risiken im Unternehmen und sind, zusätzlich zur allgemeinen Risikoidentifikation und -bewertung, Teil des Risikomanagement-Rahmenwerks der CMC. Die Gesellschaft sieht im Bereich der operationellen Risiken die folgenden Risik als wesentlich an: Outsourcing-Risiko - Risk-to-Firm Das Outsourcing Risiko beschreibt die Wahrscheinlichkeit, dass eine wirksame Überwachung von ausgelagerten Vereinbarungen und anderen Drittparteibeziehungen nicht erfolgreich umgesetzt wird. Das Outsourcing-Risiko der Gesellschaft ergibt sich aus einem internen Outsourcing Arrangement, bei dem ihre Services an die CMC UK ausgelagert werden. Darüber hinaus besteht ein Drittparteienrisiko durch die Abhängigkeit von externen Dienstleistern für die Kundenidentitätsprüfung (KYC). Diese sind für die Verifizierung der Kundenidentität und die Sicherstellung der Einhaltung gesetzlicher Vorgaben zuständig. Die Risiken aus dem Outsourcing werden durch das Outsourcing-Controlling-Verfahren der Gesellschaft gesteuert, überwacht und berichtet. Die Überwachungsmaßnahmen sollten verstärkt werden, um eine umfassendere Kontrolle und Berichterstattung zu den Dienstleistungsniveaus sicherzustellen. Bewertung der Risikoauswirkungen Durch den Allokationsvertrag mit CMC UK sowie den engen Handelslimiten für Risiken aus CFDs und synthetischen DPS-Positionen auf Indizes, Rohstoffe, Zinsen und Fremdwährungen wird das Marktrisiko für CMC reduziert. Das Kredit- und Kontrahentenrisiko von Finanzinstituten betrifft ausschließlich Geschäftsbeziehungen mit Kreditinstituten, die Sichteinlagen für CMC verwalten, sowie Absicherungspositionen mit der Muttergesellschaft. Das Kontrahentenrisiko gegenüber Kunden wird durch die zu leistenden Sicherheitsleistungen nahezu vollständig eliminiert. Das sehr niedrige Liquiditätsrisiko aus dem Geschäftsbetrieb der Gesellschaft betrifft die vertraglichen Verpflichtungen gegenüber Lieferanten und Mitarbeitenden. Infolge der Auslagerung wesentlicher Aufgaben an die Muttergesellschaft entfällt der größte Anteil des operationellen Risikos auf das Auslagerungsrisiko. Eine weitere Verbesserung der Auslagerungskontrollen ist in Arbeit. Risikobereitschaft Die Geschäftsleitung hat ein Rahmenwerk zur Festlegung des Risikoappetits und zur Überwachung der Risikopositionen in Bezug auf die Risikobereitschaft implementiert. Das Rahmenwerk ist auf die Risikobereitschafft der Gruppe abgestimmt. Die Gesellschaft ist rechtlichen, regulatorischen und Reputationsrisiken ausgesetzt, geht diese aber nicht aktiv ein. Im Rahmen ihrer Geschäftsstrategie, Wachstum und zukünftige Nachhaltigkeit/Profitabilität voranzutreiben, kann sie ihre Risikobereitschaft zeitweise anpassen. Das Unternehmen hat die akzeptable Obergrenze für die ergebniswirksame Auswirkung mit €2.000.000 pro Geschäftsjahr definiert, was wiederum die Obergrenze für die Risikoberichterstattung ebenfalls mit €2.000.000 (Auswirkung auf das Ergebnis vor Steuern) definiert. Diese Obergrenze bezieht alle Risiken aggregiert ein. Folglich ist dies die höchste Stufe innerhalb der Risikobewertungsmatrix, die zur Messung von Risiken innerhalb des Unternehmens verwendet wird. Risikomanagement und Risikoberichterstattung Das Risikomanagement-Team der Gesellschaft setzt sich aus Mitarbeitenden für finanzielle und operationelle Risiken zusammen, die dem Head of Risk Controlling direkt unterstehen. Die Geschäftsleitung wird durch die GmbH Steering Group und das Group Executive Risk Committee unterstützt. Zusammen tragen diese drei Gremien in diesem Zusammenhang die Verantwortung
Das Risikomanagement-Team steuert die Risiken gemäß dem Risikomanagement-Rahmenwerk, den ICAAP-Anforderungen und des Organisationshandbuchs. Die Risikoberichterstattung im Unternehmen hat das Ziel, die Geschäftsleitung durch tägliche, wöchentliche und monatliche Berichte über bestehende und entstehende Risiken zu informieren. Der Inhalt umfasst: Kapitaladäquanz, ausgewählte Risikoinformationen, Konzentrationsrisiken, Limit-Überschreitungen sowie Key Risk Indicators ("KRIs"). 4.1.3. Interner Kapitaladäquanz-Bewertungsprozess (ICAAP) Der ICAAP der Gesellschaft fasst die wesentlichen Aspekte zusammen, wie Risiken identifiziert, bewertet, steuert, überwacht und kommuniziert werden und damit die interne Kapitaladäquanz zu jeder Zeit sicherstellt. Der ICAAP orientiert sich an den von der BaFin aufgestellten Mindestanforderungen an das Risikomanagement ("MaRisk") und den drei Säulen des Baseler Ausschusses für Bankenaufsicht ("BCBS"), die wie folgt definiert sind:
Da die zustädinge Aufsichtsbehörde bisher noch keine Anpassung der MaRisk und der Risikotragfähigkeitsrichtlinien des ICAAP auf Wertpapierinstitute vorgenommen hat, verwendet die Gesellschaft weiterhin die traditionelle Risikoklassifizierung gemäß MaRisk sowie eine eigene Risikotaxonomie. Die Risiken aus der eigenen Risikotaxonomie werden in die im IFR definierten Risikogruppen eingeordnet. Zur Bewertung der Risiken wendet das Unternehmen den Säule-1plus-Ansatz an, der wird bis zum Ende des nächsten Geschäftsjahres durch einen normativen und ökonomischen Ansatz ersetzt, in Übereinstimmung mit den neuesten ICAAP-Richtlinien der BaFin. Neben den fixen Gemeinkosten und der permanenten Mindestkapitalanforderung werden die verbleibenden Markt- und Kreditrisiken mit dem IFR-K-Faktor-Standardansatz gemessen. Die Sicherstellung eines angemessenen Verhältnisses zwischen Risiken und Eigenmitteln steht im Mittelpunkt der Risikobewertung. Zu diesem Zweck hat die Gesellschaft ein internes System zur Bewertung und Steuerung von Risiken und Kapital entwickelt. Zur Bestimmung von Säule 2 Eigenkapitalanforderungen berechnet die Gesellschaft Risikowerte für das Kreditrisiko, zusätzliches Kontrahentenrisiko von Kunden, Stressszenarien für Marktpreisrisiken sowie geschäftsimmanente Risiken aus garantierten Stop-Loss-Orders und dem Negativsaldoschutz und Operationelle Risiken. Operationelle Risiken werden mittels einer Szenarioanalyse auf Gruppenebene berechnet und anteilsmäßig auf alle Konzerngesellschaften aufgeteilt. Zusätzlich zu den Eigenmittelanforderungen von 100% erfüllt die Gesellschaft eine freiwillige Kapitalanforderungen in Höhe von 50% der maßgeblichen Kapitalanforderungsberechnung. Damit wird der Tatsache Rechnung getragen, dass das Unternehmen noch kein SREP durchlaufen hat. Sollte die zusätzliche, freiwillige Eigenmittelanforderung, die unter der Säule 2 Berechnung ermittelte Anforderung übersteigen, wird diese zum Ansatz gebracht. Die Eigenmittelanforderungen nach IFR ergeben sich wie folgt:
Die Kapitalanforderung der Gesellschaft wird durch die Summe der K-Faktoren bestimmt, da sowohl die PMR als auch die FOR wesentlich geringer ausfallen. Der Treiber der K-Faktoren ist das Gegenparteirisiko, welches wiederum maßgeblich durch die Absicherungsgeschäfte mit CMC UK bestimmt wird. Die CMC UK wird seit dem Wechsel des Aufsichtsregimes auf das WpIG/die IFR als Geschäftskunde eingestuft, da keine Äquivalenz zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich festgestellt worden ist. Durch die Einstufung der CMC UK als Geschäftskunde anstatt als Finanzinstitut beträgt des Konzentrationsrisikolimit gegenüber CMC UK lediglich 25% der Eigenmittel. Dadurch übersteigt der Risikopositionswert gegenüber CMC UK das Konzentrationslimit und die Gesellschaft berechnet einen K-Faktor für Konzentrationsrisiken, welcher den größten Anteil an allen K-Faktoren ausmacht. Die Kapitalanforderung wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr stets eingehalten. CMC verfügt über ausreichend Kapital, um die aufsichtsrechtlichen Kapitalanforderungen zu erfüllen, und geht auf der Grundlage der für die kommenden drei Geschäftsjahre prognostizierten Aktivitäten davon aus, dass dieses auch mittelfristig den aufsichtlichrechtlichen Kapitalanforderungen genügen wird. 4.1.4. Strategische Wachstumschancen und Vorbereitungsarbeiten für die Erweiterung des Produktangebots auf EU-Ebene Die Einführung von "Passport to CMC" in der EU erfordert im Geschäftsjahr 2025 umfangreiche Vorbereitungsarbeiten, um die Grundlagen für den mittelfristig geplanten Handel mit Aktien und Optionen und erweiterte Handelszeiten zu schaffen. Diese Vorarbeiten werden CMC in die Lage versetzen, ihre Marktpräsenz in ganz Europa bei der Markteinführung der Produkte erheblich zu verstärken. Durch die Ausweitung der Produktpalette auf Multi-Asset-Plattformen und die Konzentration auf algorithmische Externalisierung kann CMC eine breitere Kundenbasis ansprechen und gleichzeitig sein Markenprofil verbessern. Darüber hinaus wird unser Fokus auf die Nutzung von Bildungsinhalten und Kundenengagement es uns ermöglichen, durch maßgeschneiderte Programme Mehrwert zu schaffen, die Performance zu steigern und die Konversionsraten zu verbessern. Alpha+, das darauf abzielt, unsere Premium-Marktposition zu festigen, bietet die Möglichkeit, eindeutige Wertangebote zu schaffen, die uns von unseren Mitbewerbern unterscheiden, während wir uns gleichzeitig auf neue Angebote wie das Alpha Rewards-Programm und EU Trader Analytics konzentrieren. Schließlich wird die Optimierung unserer Onboarding-Prozesse, insbesondere durch eine verbesserte Technologie zur Identitätsüberprüfung, Ineffizienzen reduzieren und die Konversionsraten und die Kundenakquise verbessern, insbesondere in den europäischen Schlüsselmärkten. Diese vorgennanten strategischen Initiativen bieten gemeinsam Wege zu erheblichem Wachstum und langfristiger Kundenbindung. 4.2. Prognosebericht Für das Geschäftsjahr 2024/2025 wird ein weiterhin schwieriges wirtschaftliches Umfeld erwartet. Die deutsche Wirtschaft wird voraussichtlich aus der aktuellen Stagnation herausfinden, wobei das BIP-Wachstum 2025 auf 1,5 % ansteigen könnte (2). Trotz einer erwarteten Entspannung der Inflation bleibt die Unsicherheit durch geopolitische Spannungen, insbesondere den Ukraine-Konflikt und Nahost, hoch. Rückenwind versprechen die Erwartungen einer lockeren Geldpolitik, wenngleich sinkende Leitzinsen erst später im Jahr 2025 zu spürbaren Effekten in der Realwirtschaft führen dürften. Diese Unsicherheiten könnten weiterhin die Investitionstätigkeit hemmen und das Konsumverhalten beeinflussen. An den Börsen könnten wachsende konjunkturelle Sorgen in den USA zu höherer Volatilität führen. Der Internationale Währungsfonds (IWF) prognostiziert für das Jahr 2024 ein globales Wirtschaftswachstum von 3,2 %, welches 2025 leicht auf 3,3 % ansteigen soll. Positiv hervorzuheben sind die fortschreitende Digitalisierung und der zunehmende Einsatz von Künstlicher Intelligenz, die in bestimmten Sektoren Wachstumsimpulse setzen könnten. Auch die globale Nachfrage nach nachhaltigen Produkten könnte den Exporten Deutschlands zugutekommen. Dennoch bestehen weiterhin Risiken durch geopolitische Unsicherheiten, mögliche Handelskonflikte und volatile Energiepreise, die das wirtschaftliche Umfeld beeinflussen (1). Die CMC Markets Germany GmbH geht aufgrund der oben geschilderten Gesamtlage von einer wieder anziehenden Volatilität an den Finanzmärkten aus. Insgesamt gehen wir von einer stabilen Geschäftsentwicklung aus. Für das Geschäftsjahr 2024/2025 erwartet die Gesellschaft einen Jahresüberschuss von 1.166.521 €. (1) https://www.bundesbank.de/de/presse/pressenotizen/deutschland-prognose-der-bundesbank-deutsche-wirtschaft-fasst-langsam-wieder-tritt-914120 (2) https://www.ifo.de/en/facts/2024-06-20/ifo-economic-forecast-summer-2024-new-hope-but-not-a-summer-fairytale (3) https://economy-finance.ec.europa.eu/economic-surveillance-eu-economies/germany/economic-forecast-germany_en (4) https://www.imf.org/en/Publications/WEO/Issues/2024/07/16/world-economic-outlook-update-july-2024 Bilanz zum 31. März 2024AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für den Berichtszeitraum vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024
Anhang für das Geschäftsjahr 2024A. Allgemeine Informationen I. Informationen zum Unternehmen und Grundlagen der Erstellung des Jahresabschlusses Die CMC Markets Germany GmbH (die "Gesellschaft") mit Sitz in Frankfurt am Main ist im Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt am Main unter der Nummer 114199 eingetragen. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Beachtung der der branchenspezifischen Vorschriften für Institute in §§ 340 ff. HGB, dem Gesetz betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) sowie der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) aufgestellt und bezieht sich auf den Zeitraum vom 1. April 2023 bis 31. März 2024. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Bewertung der im Jahresabschluss ausgewiesenen Vermögensgegenstände und Schulden werden die allgemeinen Bewertungsgrundsätze der §§ 252 ff. HGB, die ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie die besonderen Bewertungsvorschriften für Kreditinstitute (§§ 340e ff. HGB) angewendet. Barreserve und Forderungen Die Barreserve wird mit dem Nennwert angesetzt. Forderungen an Kreditinstitute werden zu fortgeführten Anschaffungskosten angesetzt. Die Forderungen an Kunden werden abzüglich der in wenigen Einzelfällen erforderlichen Einzelwertberichtigungen ausgewiesen. Handelsaktiva / -passiva Kundenpositionen und Sicherungsgeschäfte in CFDs werden auf der Grundlage des letzten veröffentlichten CFD-Kurses des jeweiligen Instruments vor 22 Uhr Londoner Zeit an jedem Handelstag inklusive eines Risikoabschlages bewertet. Für Aktien werden Geld-/Briefkurse verwendet, da die Kundenpositionen entsprechend ihrer Kauf- oder Verkaufsposition bewertet werden. Für die Bewertung unserer Risikopositionen beziehen wir uns auf abgeleitete Preise von der Referenzbörse des jeweiligen Instruments um 22 Uhr Londoner Zeit an jedem Handelstag. Beträge, die wir Kunden schulden, stellen für uns nicht realisierte Verluste aus Handelspositionen mit Kunden dar, und Forderungen an Kunden stellen für uns nicht realisierte Gewinne dar. Die Positionen des Handelsbestandes sind nur eingeschränkt mit den Vorjahreswerten vergleichbar, da im Vorjahr eine Verrechnung von offenen Handelspositionen mit den gestellten bzw. gezahlten Barsicherheiten erfolgte, während im aktuellen Geschäftsjahr keine solche Verrechnung mehr stattfindet. Die Kriterien für die Einbeziehung von Finanzinstrumenten in den Handelsbestand entsprechen unverändert dem Vorjahr. Der Risikoabschlag wird auf den nicht mittels back-to-back Model vollständig abgesicherten Handelsbestand angewendet. Zur Berechnung wird der K-Faktor für das Netto-Positionsrisiko (K-NPR), welcher ein Konfidenzniveau von 99,9% und eine einjährige Haltedauer annimmt, auf eine Haltedauer von 10 Tagen (dem Standard für einen regulatorischen VaR) skaliert. Dieser Betrag wird für alle Handelsbestände - also Aktiva und Passiva - ermittelt und entsprechend der Vorjahresmethodik nur auf die Handelsbestände auf der Aktivseite angerechnet. Sachanlagen Das Sachanlagevermögen wird grundsätzlich zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet und planmäßig über die voraussichtliche Nutzungsdauer des Vermögensgegenstandes in Anlehnung an die Steuertabellen des Bundesministeriums der Finanzen abgeschrieben. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden nach den steuerlichen Vorschriften des § 6 Abs. 2a EStG bilanziert. Sonstige Vermögenswerte Sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten Rechnungsabgrenzungsposten nach § 250 Abs. 1 HGB werden in Höhe der abzugrenzenden Aufwendungen oder Erträge gebildet, soweit sie Aufwendungen oder Erträge für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag darstellen. Latente Steuern Die Buchwerte der latenten Steueransprüche werden zu jedem Bilanzstichtag überprüft und in dem Maße reduziert, in dem es nicht mehr wahrscheinlich ist, dass genügend steuerpflichtige Gewinne zur Verfügung stehen, um den Anspruch ganz oder teilweise zu realisieren. Der latente Steueranspruch für Deutschland wird mit 31,925 % angesetzt und basiert auf den zeitlichen Unterschieden zwischen dem buchhalterischen Aufwand und dem steuerlichen Abzug der aktienbasierten Vergütungen. Der latente Steueranspruch für Polen wird mit 19 % angesetzt und basiert auf den Unterschieden bei Buchwerten, Rückstellungen und nicht realisierte Währungsbewertungen. Der latente Steueranspruch für Norwegen wird mit 25 % angesetzt und basiert auf den zeitlichen Unterschieden zwischen dem buchhalterischen Aufwand und dem steuerlichen Abzug der aktienbasierten Vergütungen. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten gegenüber Kunden und sonstige Verbindlichkeiten werden gemäß § 253 Abs. 1 S. 2 mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen Die anderen Rückstellungen berücksichtigen alle bis zum Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die ausgewiesenen anderen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gemäß § 253 Abs. 1 S. 2, 2. Alt. Eigenkapital Das Stammkapital, Kapitalrücklage, Gewinnrücklage und Bilanzgewinn werden als Eigenkapital klassifiziert. Die Gesellschaft hat keine Genussscheine, Genussrechte, Wandelschuldverschreibungen, Optionsscheine, Optionen, Besserungsscheine oder vergleichbare Wertpapiere oder Rechte ausgegeben. Währungsumrechnung Die Währungsumrechnung im Jahresabschluss der Gesellschaft folgt den Grundsätzen der §§ 256a und 340h HGB und steht im Einklang mit dem vom Fachausschuss für das Kreditwesen des Instituts der Wirtschaftsprüfer herausgegebenen Rechnungslegungsgrundsatz "Besonderheiten der Währungsumrechnung bei Unternehmen" (IDW RS BFA 4) vom 18. August 2011. Alle auf eine Fremdwährung lautenden Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, die nicht in derselben Währung gedeckt sind, werden zu historischen Anschaffungskosten angesetzt. Sonstige auf eine Fremdwährung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten sowie noch nicht abgewickelte Kassageschäfte werden mit dem Kassamittelkurs am Bilanzstichtag, Devisentermingeschäfte mit dem Terminkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Gemäß § 340h HGB werden Gewinne und Verluste aus der Währungsumrechnung in der Gewinn- und Verlustrechnung saldiert als sonstige betriebliche Erträge bzw. sonstige betriebliche Aufwendungen ausgewiesen. B. Angaben zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung I. Angaben zur Bilanz (1) Forderungen an Kreditinstitute
(2) Forderungen an Kunden
(3) Handelsaktiva
Seit dem Geschäftsjahr 2023/24 erfolgt keine Verrechnung von offenen Handelspositionen mit Sicherheiten mehr. Das Marktrisiko für bestimmte Produkte, wird im Wege eines Back-to-Back-Modells an die Muttergesellschaft weitergeleitet. Der Risikoabschlag für den entsprechend abgesicherten Handelsbestand beträgt zum Bewertungsstichtag - wie im Vorjahr - €0. Für den Teil des Handelsbestandes, der ohne diese Weiterleitung abgesichert wird, wird ein Risikoabschlag ermittelt. Zum Bilanzstichtag beträgt der Risikoabschlag für den Handelsbestand ohne diese Absicherung €173.225 (Vorjahr: €175.212). (4) Treuhandvermögen
Die Einzahlungen der Kunden auf das jeweilige Handelskonto werden treuhänderisch auf segregierten Konten bei Banken gehalten. (5) Anlagespiegel
Entwicklung der kumulierten Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Sachanlagen:
Die Sachanlagen enthalten einen Nettobuchwert in Höhe von 360.233 EUR für Betriebs- und Geschäftsausstattung. (6) Sonstige Vermögensgegenstände
Sonstige Forderungen beinhalten hauptsächlich Forderungen gegenüber Dritten aus bereits geleisteten Zahlungen sowie noch ausstehende Vermögenswerte, die bereits vertraglich vereinbart wurden, aber zum Bilanzstichtag noch nicht eingegangen sind. (7) Rechnungsabgrenzungsposten
Die Rechnungsabgrenzungsposten belaufen sich zum 31. März 2024 auf €414.795 (31. März 2023: €194.350). Der Anstieg gegenüber dem Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus höheren im Voraus bezahlten Aufwendungen, die auf mehrere langfristige Verträge zurückzuführen sind, die im Laufe des Geschäftsjahres abgeschlossen wurden. (8) Latente Steuern, auch Betrag nach § 285 Nr. 28 HGB
(9) Verbindlichkeiten gegenüber Kunden
Dies sind Beträge, die das Unternehmen gegenüber Kunden schuldet, deren Gelder nicht auf segregierten Konten gehalten werden und die ein Terms and Conditions Agreement (TTCA) mit dem Unternehmen abgeschlossen haben. Neben diesen Verbindlichkeiten bestehen auch weitere Verbindlichkeiten gegenüber anderen Kunden. (10) Handelspassiva
Es wurden keine Barsicherheiten entgegengenommen und mit den Handelsaktiva verrechnet. Der Umfang der Verrechnung betrifft von Kunden einbehaltene Barsicherheiten in Höhe von 0 € (Vj. 27.155.141 €). (11) Treuhandverbindlichkeiten
Die Einzahlungen der Kunden auf das jeweilige Handelskonto werden treuhänderisch auf segregierten Konten bei Banken gehalten. (12) Sonstige Verbindlichkeiten
(13) Rückstellungen Der Gesamtbetrag der Rückstellungen zum Jahresende beträgt €2.885.226 (2023: €3.502.623). Zum größten Teil handelt es sich um Rückstellungen für nachlaufende Rechnungen der CMC Markets Germany GmbH und ihrer vier Niederlassungen. Die größten Rückstellungen zum Jahresende wurden für Prüfungs- und Regulierungsgebühren gebildet. Die Gesellschaft hatte zu Beginn ihres Mietvertrags für Büroräume in Frankfurt einen mietfreien Zeitraum. Der Saldo zum Jahresende beträgt € 12.876. Außerdem wurde eine Rücklage für allgemeine Bankrisiken gebildet, die 10 % der Handelserträge beträgt. Die Rücklage beläuft sich auf € 2.611.930 (2023: € 1.467.429). Diese Erhöhung spiegelt das gestiegene Handelsvolumen wider und dient als zusätzliche Vorsichtsmaßnahme zur Absicherung gegen potenzielle Marktrisiken. (14) Eigenkapital
Das voll eingezahlte Stammkapital in Höhe von € 15.798.000 wird von CMC Markets UK plc gehalten. Der Gewinn des Geschäftsjahres 2023 € in Höhe von € 1.232.269 wurde in die Gewinnrücklage eingestellt. (15) Vermögensgegenstände und Schulden in Fremdwährung Zum Bilanzstichtag standen in Fremdwährung denominierten Vermögensgegenständen von € 47.497.133 (2023: € 39.470.539) Schulden von €46.839.948 (2023: € 39.470.539) gegenüber. Diese gliedern sich wie folgt auf:
II. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung (1) Zinsaufwendungen Im Geschäftsjahr fielen Aufwendungen für auf Euro-Bankguthaben erhobene Negativzinsen in Höhe von €0 (VJ: € 334.866) an. (2) Erträge und Aufwendungen des Handelsbestands
Den Handelserträgen aus dem CFD Geschäft auf Aktien und Crypto-Währungen stehen jeweils Hedging-Aufwendungen mit der Muttergesellschaft in gleicher Höhe gegenüber, so dass sich hieraus in der Summe kein Ertrag oder Verlust ergibt. Die im Vorjahr aufgenommene Absicherung von CFD Geschäften auf Indizes, Fremdwährungen, Rohstoffen und Zinsen auf eine geschäftsbasierte Absicherung wurde im Geschäftsjahr 2024 fortgeführt. Das heißt, die aggregierten Risiken aus Kundengeschäften werden nach dem Überschreiten definierter Handelslimite mit expliziten Absicherungsgeschäften mit der Muttergesellschaft abgemindert. Daraus ergibt sich eine andere Darstellung der CFD-Handelserträge. Im Countdown-Geschäft erfolgt keine externe Absicherung. Die Erträge aus dem Handelsbestand wurden um den Risikoabschlag gemäß §340e HGB reduziert. (3) Provisionserträge Im Geschäftsjahr erzielte das Unternehmen Zinserträge in Höhe von € 2.867.554, die aus der Verzinsung von Guthaben auf Kundentreuhandkonten resultieren. Diese Zinserträge wurden in den Provisionserträgen der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen. Im Vorjahr existierten diese Einnahmen nicht, da die entsprechenden Vereinbarungen noch nicht implementiert waren. Der Anstieg der Provisionseinnahmen ist somit ausschließlich auf die Zinserträge aus Treuhandkonten zurückzuführen.
(4) Sonstige betriebliche Erträge Die Erträge aus Verrechnungspreisen €2.835.104 (2023: € 6.113.223), bestimmen den größten Teil der sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von insgesamt €3.141.556 (2023: € 7.007.019). Die Niederlassungen erzielten insgesamt Erträge aus Verrechnungspreisen in Höhe von €5.918.617 (2023: € 5.856.849). Diese waren an die CMC Markets Germany GmbH gerichtet und flossen in die Ermittlung der Erträge aus Verrechnungspreisen an das britische Mutterhaus mit ein
(5) Allgemeine Verwaltungskosten a) Personalaufwand
b) Andere Verwaltungsaufwendungen
(6) Sonstige betriebliche Aufwendungen
(7) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Aufgrund der im laufenden und vorhergehenden Geschäftsjahr geleisteten Vorauszahlungen für Körperschafts- und Gewerbesteuer ergeben sich nach Verrechnung des steuerpflichtigen Gewinns für das Jahr Steuerforderungen. Sonstige Angaben I. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die Zahlungen für Dauerschuldverhältnisse umfassen langfristige vertragliche Verpflichtungen, wie z. B. Mietverträge für Büroräume und Leasingverträge, die die Gesellschaft zu zahlen hat. Zum 31. März 2024 wurden die Mietverträge mit einer durchschnittlichen Laufzeit von 3,1 Jahren abgeschlossen. Weitere Verpflichtungen aus unkündbaren Dauerschuldverhältnissen, wie z. B. Leasingverträge, sind ebenfalls enthalten. Die Gesellschaft hatte ausstehende Verpflichtungen aus unkündbaren Dauerschuldverhältnissen wie folgt:
II. Verwendung des Bilanzgewinns Die Gesellschaft ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der CMC Markets UK plc. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Überschuss des laufenden Jahres in Höhe von € 1.641.800 in die Gewinnrücklagen einzustellen. III. Unternehmensgruppe Die oberste Muttergesellschaft und der größte und kleinste Konsolidierungskreis von Unternehmen, die in einen Konzernabschluss einzubeziehen sind, ist CMC Markets plc. Kopien des Konzernabschlusses sind am eingetragenen Sitz von CMC Markets plc in 133 Houndsditch, London, EC3A 7BX, Großbritannien, erhältlich. Kopien sind auch beim britischen Handelsregister (Companies House) erhältlich und können unter www.cmcmarketsplc.com abgerufen werden. IV. Durchschnittliche Anzahl der Mitarbeitenden Inklusive der vier Niederlassungen beschäftigte die Gesellschaft die folgende Anzahl von Mitarbeitenden:
Länderspezifische Berichtserstattung (country-by-country reporting) nach § 42 WpIG
Die CMC Markets Germany GmbH und ihre Niederlassungen haben im Geschäftsjahr keine staatlichen Beihilfen in Anspruch genommen. V. Geschäftsführung Die Steuerung der CMC Markets Germany GmbH liegt in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Zum 31. März 2024 bestand die Geschäftsführung der Gesellschaft aus den folgenden Mitgliedern:
Die Gesellschaft hat auf Angaben über die Vergütung der Geschäftsführung gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. VI. Honorar des Abschlussprüfers Die Honorarkosten des Abschlussprüfers für Prüfungsleistungen beliefen sich im Jahr auf €691.303 (2023: €473.955). Diese gliedern sich wie folgt auf: a. Abschlussprüfungsleistungen: € 573.287 Von den EUR 573.287 entfallen EUR 111.287 auf das Vorjahr. b. Andere Bestätigungsleistungen: € 118.015 Von den EUR 118.015 sind EUR 84.484 Erträge aus nicht verbrauchten Rückstellungen für andere Bestätigungsleistungen aus Vorjahren. VII. Bericht über Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Nach dem 31. März 2024 bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses durch die Geschäftsführung am 07.10.2024 sind keine berichtspflichtigen Ereignisse von wesentlicher Bedeutung eingetreten.
Frankfurt am Main, 07.10.2024 CMC Markets Germany GmbH Die Geschäftsführung Craig Inglis, Geschäftsführer Harald Alberts, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die CMC Markets Germany GmbH, Frankfurt am Main Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der CMC Markets Germany GmbH, Frankfurt am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CMC Markets Germany GmbH, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 20. Dezember 2024 Deloitte
GmbH
Rene Rumpelt, Wirtschaftsprüfer Jan Marmann, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss wurde am 23. Dezember 2024 festgestellt. |
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