Star Finanz-Software Entwicklung und Vertriebs GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Fraahs seit 14.3.2002 | Geschäftsführer |
Christina Kehn seit 14.3.2002 | Prokura |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Koepcke Food Export GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011Lagebericht für das Geschäftsjahr 2011I. Geschäftsverlauf und Lage der GesellschaftDie Gesellschaft beschäftigt sich mit dem Transithandel von Ölen / Fetten, Milchprodukten und Tomatenpaste. Die Produkte werden in Südostasien eingekauft und in west-afrikanischen Destinationen verkauft. Den wesentlichen Anteil an den Produkten nimmt der Handel mit Palmöl in Konsumentenverpackungen ein, das über das nahestehende Unternehmen Koepcke Food (Asia) Pte. Ltd., Singapur, bezogen wird. Der Öleinkauf erfolgt auf dem freien Markt und die Abfüllung wird auf konzerneigenen Abfüllanlagen durchgeführt. Die Kanister werden zum wesentlichen Teil mit eigenen Kanisterblasmaschinen produziert. Der Marktanteil beim Speiseöl in den Absatzmärkten bleibt unverändert unter 10%. Der Handel dieser Produkte erfolgt in USD sowohl im Einkauf als auch im Verkauf. Für die Sicherung des Eigenkapitals in EUR werden Devisentermingeschäfte vorgenommen. Der Handel ist geprägt von einer Konkurrenzsituation mit asiatischen Mitbewerbern. Die in Asien vorherrschende Kostensituation in Bezug auf Fixkosten und Steuern lassen den europäischen Mitbewerbern nur begrenzten Spielraum. Die Gesellschaft ist die einzige europäische Händlerin in diesem Markt, die über konzerneigene Produktionsstätten im Ursprungsland verfügt. II. ErtragslageIm Geschäftsjahr 2011 wurde ein durchschnittliches Preisniveau von USD 1.200,- per to Palmöl erzielt. Die Höchstpreise lagen bei über USD 1.300,- per to und die lows bei USD 960,- per to (in der Eurokrise Oktober 2011). Die gehandelte Tonnage reduzierte sich um 10% gegenüber dem Vorjahr. Die Umsatzerlöse haben sich in 2011 um TEUR 8.675 auf TEUR 55.125 erhöht. Diese Umsatzsteigerung um knapp 19% basiert zum einen auf der Preissteigerung beim Palmöl als auch auf einer Erhöhung der Umsätze bei den Byproducts um 30% gegenüber dem Vorjahr. Der Materialaufwand hat sich in 2011 in annähernd gleicher Weise um TEUR 8.041 auf TEUR 53.794 erhöht. Dabei hat sich der im zweiten Halbjahr 2010 abzeichnende Trend einer Preiserhöhung beim Palmöl fortgesetzt. Gründe hierfür waren weiterhin der Einfluss des Bedarfs am Biodieselmarkt sowie steigende Mineralölpreise. Der Rohertrag ist mit 2,4% gegenüber 1,5% im Vorjahr geringfügig angestiegen. Aus Kursdifferenzen ergaben sich im Geschäftsjahr Aufwendungen in Höhe von TEUR 126 (Vorjahr Ertrag TEUR 85). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind darüber hinaus vor allem aufgrund erhöhter Vertriebskosten infolge der Ausweitung der Geschäftsfelder gestiegen. Die Verminderung des Finanzergeb-nisses resultiert aus der erhöhten Inanspruchnahme von Kreditlinien und damit einhergehend einem Anstieg des Zinsaufwands. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ist daher um TEUR -84 auf TEUR 146 und der Jahresüberschuss um TEUR -59 auf TEUR 95 gesunken. III. FinanzlageDer negative Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit hat sich im Geschäftsjahr 2011 um TEUR 1.350 auf TEUR -1.662 vermindert. Wesentlich bedingt ist diese Entwicklung durch einen gegenüber dem Vorjahr verringerten Anstieg des Umlaufvermögens, speziell der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Bedingt durch ein in 2011 nur geringfügiges Investitionsvolumen beträgt der Cashflow aus Investitionstätigkeit insgesamt TEUR -2. Insgesamt belaufen sich die zahlungswirksamen Veränderungen des Finanzmittelfonds, bestehend aus Guthaben bei Kreditinstituten und kurzfristigen Bankverbindlichkeiten, nach einer Gewinnausschüttung von TEUR 216 im Geschäftsjahr 2011, auf TEUR -1.880 (Vorjahr TEUR -3.072). IV. VermögenslageDie Bilanzsumme der Gesellschaft hat sich im Geschäftsjahr 2011 um TEUR 1.621 auf TEUR 9.939 erhöht. Diese Entwicklung lässt sich im Wesentlichen auf den Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 3.004 auf TEUR 9.786 zurückführen. Die Vorräte und liquiden Mittel sind dagegen gesunken. Bei den Passiva haben sich die kurzfristigen Bankverbindlichkeiten um TEUR 1.623 auf TEUR 5.736 erhöht. V. NachtragsberichtVorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag sind nicht eingetreten. VI. Chancen- und RisikoberichtChancen der Gesellschaft ergeben sich aus der vorhandenen Marktkenntnis sowie dem direkten Agieren vor Ort. Weiterhin verfügt die Gesellschaft als einzige europäische Händlerin in diesem Markt über konzerneigene Produktionsstätten vor Ort. Risiken im Bereich Fremdwährungsschwankungen ergeben sich nur in geringem Maße, da der Handel (sowohl Einkauf als auch Verkauf) der Produkte in USD erfolgt. Für die Sicherung des Eurokapitals wurden Devisentermingeschäfte abgeschlossen. Die kurzfristige Liquidität der Gesellschaft wird durch Rahmenkreditlinien sichergestellt. Risiken, die als bestandsgefährdend einzustufen wären, bestehen nicht. Weitere Risiken sind nicht erkennbar. VII. PrognoseberichtIm Geschäftsjahr 2012 werden durch die geänderte Export-Tax-Strukur in Indonesien Marktveränderungen eintreten. Diese Veränderung verschafft den indonesischen Exporteuren Wettbewerbsvorteile, die zu einer Verlagerung der Geschäfte von Malaysia nach Indonesien führen können. Die Gesellschaft wird sich diesen neuen Entwicklungen zeitnah anpassen und die vorhandenen indonesischen Geschäfts-verbindungen nutzen. Wir erwarten keine Änderung unserer Geschäftspolitik. Die Marktposition der Gesellschaft betrachten wir als gefestigt. Für das Geschäftsjahr 2012 wird ein Jahresergebnis in annähernd gleicher Höhe wie in 2011 erwartet.
Hamburg, den 31. Mai 2012 Koepcke Food Export GmbH Die Geschäftsführung Anhang zum Jahresabschluss 2011I. Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011 der Koepcke Food Export GmbH, Hamburg, wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des HGB und ergänzenden Vorschriften des GmbHG erstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine "mittelgroße Kapitalgesellschaft" im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Von den größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 288 Abs. 2 HBG wird Gebrauch gemacht. Die Angabe der Gesamtbezüge des Geschäftsführers wird in zulässiger Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB unterlassen. Von der Regelung des § 265 Abs. 5 Satz 2 HGB wurde Gebrauch gemacht und die Posten Forderungen gegen nahestehende Unternehmen und Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen eingefügt. II. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden unverändert maßgebend. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige lineare Abschreibungen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer vermindert. Die Vorräte, es handelt sich ausschließlich um geleistete Anzahlungen, sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert bzw. ihrem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Forderungen, Guthaben bei Kreditinstituten sowie Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden nach § 256a HGB grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. Bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger erfolgt keine Anwendung des Höchstwertprinzips bzw. Vorsichtsprinzips nach §§ 253 Abs. 1 bzw. 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB. Die Bemessung der Rückstellungen erfolgt zum nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag. Es sind sämtliche erkennbare Risiken ausreichend berücksichtigt. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Die dort ausgewiesenen Anschaffungskosten entsprechen den historischen Anschaffungskosten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die ausgewiesenen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind, mit Ausnahme des Körperschaftsteuerguthabens, in voller Höhe innerhalb eines Jahres zur Zahlung fällig. Die Forderungen gegen nahestehende Unternehmen betrafen im Vorjahr sonstige Leistungen. Die Forderungen gegen Gesellschafter betreffen wie im Vorjahr sonstige Forderungen. Gezeichnetes Kapital Das im Handelsregister eingetragene gezeichnete Stammkapital der Gesellschaft beträgt EUR 25.000,00 und ist in voller Höhe eingezahlt. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen mit TEUR 14 (Vorjahr: TEUR 14) die Abschluss- und Prüfungskosten, mit TEUR 7 (Vorjahr: TEUR 53) den Personalbereich und mit TEUR 7 (Vorjahr: TEUR 11) Rückstellungen für ausstehende Rechnungen. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Sicherungsübereignung von Warenpartien, Übereignung von Exportpartien und Abtretung von Forderungen besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen umfassen solche gegenüber der Koepcke Food (Asia) Pte. Ltd. und betreffen in voller Höhe Verbindlichkeiten aus Warenlieferungen. Verbindlichkeitenspiegel in TEUR
Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB Zum Bilanzstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte, welche für die Beurteilung der Finanzlage notwendig sind (§ 285 S. 1 Nr. 3 HGB), liegen nicht vor. Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz erscheinen und nicht unter § 251 HGB oder als schwebende Geschäfte nach § 285 S. 1 Nr. 3 HGB aufgeführt wurden, bestehen in Höhe von TEUR 16 (Vorjahr: TEUR 18). IV. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Gesellschaft macht von den größenabhängigen Erleichterungen des § 288 S. 2 HGB Gebrauch und verzichtet auf die Aufgliederung der Umsatzerlöse nach § 285 Satz 1 Nr. 4 HGB. V. Sonstige AngabenGeschäftsführer Alleiniger Geschäftsführer der Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2011 Herr Michael Fraahs, Kaufmann, Hamburg. Mitarbeiterzahl Im Jahresdurchschnitt wurden in 2011 insgesamt 2 Angestellte beschäftigt. Ergebnisverwendung Der sich zum 31. Dezember 2011 ergebende Bilanzgewinn soll im Folgejahr thesauriert werden.
Hamburg, den 29. Februar 2012 Michael Fraahs, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2011
Bilanz zum 31. Dezember 2011Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Koepcke Food Export GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der Koepcke Food Export GmbH, Hamburg, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hamburg, den 29. Juni 2012 Deloitte
& Touche GmbH
Dietterle, Wirtschaftsprüfer ppa. Werner, Wirtschaftsprüfer |
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