Fichera New Media e. K.
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Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Volker Engel seit 6.6.2018 | Vorstandsmitglied |
Ines Melina Hoerner seit 21.5.2015 | Vorstandsmitglied |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
365 AGKölnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017LageberichtDas Unternehmen 1. Grundlagen des Unternehmens Die 365 AG hat ihren Sitz in Köln. Vertreten wurde sie durch die beiden Vorstände Ines M. Hoerner und Antoine W. Beinhoff. Der Aufsichtsrat besteht aus Prof. Dr. Erwin Albers, Ludwig Hoerner und Tobias Klotz. Ein Handel der Aktien an Börsen findet nicht statt, diese befinden sich in privatem Besitz. 2. Geschäftsmodell Die 365 AG beliefert bundesweit Endkunden mit Strom und Gas und konnte sich aufgrund von wettbewerbsfähigen Preisen innerhalb kurzer Zeit als einer der führenden Discount-Anbieter im deutschen Energiemarkt etablieren. Dabei setzt die 365 AG auf unterschiedliche Marken, die unterschiedliche Kundenzielgruppen adressieren. Die 365 AG ist kein Netzbetreiber. Die 365 AG hat in 2017 ihre Strategie weiterverfolgt, durch eine Einhaltung flacher Kostenstrukturen und einen optimierten Energieeinkauf wettbewerbsfähige Preise für Endkunden anzubieten. Das Kundenportfolio der 365 AG zeichnet sich durch eine weitgehend einheitlich überregionale Verteilung im gesamten Bundesgebiet aus. Die Kundenstruktur ist dabei ausreichend diversifiziert. 3. Ziele & Strategien Neben einer hohen Kundenzufriedenheit wurde insbesondere auf ein starkes Wachstum der Kundenzahlen in beiden Energiebereichen Wert gelegt. Die bereits in der 2. Hälfte des Jahres 2016 gestartete Vertriebsstrategie führte zu einem Anstieg der Energieeinkäufe und zu gestiegenen Fremdleistungen und Personalaufwendungen. Die in den vorherigen Geschäftsjahren eingeführten Maßnahmen zur Optimierung der Prozesse wurden auch im Jahr 2017 weiter verfolgt und führten zu einer Senkung der Kosten. Die Kernziele liegen in der Verbesserung der Kundenzufriedenheit und in einem profitablen Wachstum, beides gestützt auf qualifizierte und motivierte Mitarbeiter und an der leistungsfähigen Technologie ausgerichteter Ablauforganisation. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen, branchenbezogene Rahmenbedingungen Der Geschäftsverlauf unterlag einer Vielzahl externer Faktoren. Neben Änderungen der politischen und regulatorischen Rahmenbedingungen wirkten sich auch die Entwicklung der Konjunktur, der Witterung sowie der Energiepreise maßgeblich auf das Geschäft aus. Konjunkturelle Entwicklung Gemäß ersten Berechnungen konnte die deutsche Wirtschaft nach Ablauf des Jahres 2017 ein gesamthaft positives Fazit ziehen. So konstatierte das Statistische Bundesamt auf Basis des gegenüber dem Vorjahr um 2,2 % angestiegenen preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts (BIP) ein kräftiges Wirtschaftswachstum. Die Kennzahl lag damit deutlich über dem Durchschnittswert der letzten zehn Jahre in Höhe von 1,3 %. Die in nahezu allen Wirtschaftsbereichen gestiegene Bruttowertschöpfung basierte dabei vor allem auf erhöhten privaten Konsum. Entwicklung des Primärenergieverbrauchs Auf der Basis vorläufiger Schätzungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen hat sich der Energieverbrauch in Deutschland im Jahr 2017 um 0,8 % auf 461,5 Mio. Tonnen Steinkohleeinheiten erhöht. Treiber dieser Entwicklung war vor allem die positive Konjunktur. Gegenüber dem Vorjahr sind nur leichte Änderungen im Mix der Energieträger zu verzeichnen. So blieb auch im Jahr 2017 das Mineralöl wichtigster Energieträger. Mit 34,6 % stieg dessen Anteil im Vergleich zum Vorjahr dabei um 0,7 Prozentpunkte. Der Anteil von Erdgas am Energiemix erhöhte sich um 1,0 Prozentpunkte auf 23,7 %, gefolgt von den erneuerbaren Energieträgern mit einem Plus von 0,6 Prozentpunkten auf einen Anteil von 13,1 %. Dagegen sanken die Anteile der Energieträger Steinkohle und Kernenergie um 1,4 beziehungsweise 0,8 Prozentpunkte. Entwicklung der Energiepreise Die durchschnittlichen Energiegroßhandelspreise zeigten im Berichtsjahr Wertzuwächse. Damit setzen sie ihren Anfang 2016 einsetzenden Erholungstrend nach starken Preisrückgängen in den Vorjahren unter den marktüblichen Schwankungen fort. Stützend für die Frontjahresnotierungen für Strom und die Brennstoffe Gas, Kohle und Rohöl sowie für europäische Emissionsrechte wirkten sich in erster Linie umfangreiche und andauernde Produktionsstörungen bei einem insbesondere im asiatisch pazifischen Raum stark wachsenden Energieverbrauch aus. In Frankreich kam es wie im Vorjahr zu erheblichen Einschränkungen der Stromproduktion aus Kernkraftwerken. Auch ein durch stabile europäische Konjunktur und normale Winterwitterung geprägter höherer Energieverbrauch trug zum tendenziellen Anstieg der Preise bei. Der durchschnittliche Frontjahrespreis für Kohle in der ARA (Amsterdam, Rotterdam, Antwerpen) Region (API2) zeigte sich im vergangenen Jahr mit 73,73 US Dollar pro Tonne um rund 37,2 % verteuert. Im Jahresverlauf stieg der Kontraktwert um rund 40 % an. Auf Euro Basis betrug der Anstieg aufgrund einer Abschwächung des US Dollars nur 25 %. Nachdem die Kohlepreise mit nachlassendem Winterverbrauch im März zunächst leicht an Wert verloren, stabilisierten sich die Notierungen im Mai über 65 US Dollar und wechselten ab Juni in eine Aufwärtsbewegung, die zum Jahresende bis in die Region um 90 US Dollar führte. Neben einem weiter robust wachsenden Kohlebedarf in Asien und nur zögerlichen Fortschritten in China beim Wechsel von Kohle auf Gas sorgten teils zeitgleiche mehrmonatige Produktionsstörungen im asiatisch pazifischen Raum bei einer durch anhaltende Sommerhitze ungewöhnlich hohen Nachfrage für ein knappes Marktumfeld. Der durchschnittliche Preis für Rohöl der Sorte Brent mit Lieferung im Folgejahr lag im Jahr 2017 mit 54,98 US Dollar pro Barrel um rund 11,3 % über dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Stützend auf den Ölpreis wirkte eine seit Jahresbeginn konsequent umgesetzte Angebotskürzung der OPEC und einiger Nicht-OPEC-Länder. Die seit Jahresbeginn geltende Förderkürzung von in Summe rund zwei Millionen Barrel am Tag trug bei einer im Jahresverlauf um rund anderthalb Millionen Barrel am Tag gestiegenen globalen Ölnachfrage seit dem zweiten Quartal zu einem schnellen Abbau der weltweit hohen Lagerbestände bei. Der Barrel-Preis stieg entsprechend seit Jahresbeginn um 11,1 %. Neben der Förderkürzung beschleunigten mehrwöchige Produktionsstörungen wichtiger Öltransportinfrastrukturen den Lagerabbau. In den USA blieb die Ölförderung bis Ende Dezember mit einem Produktionsniveau von 9,8 Millionen Barrel am Tag hinter den Markterwartungen zurück Der durchschnittliche Erdgaspreis im Marktgebiet NCG (NetConnect Germany) für das nächstfällige Lieferjahr gewann gegenüber dem Vorjahr um 10,3 % an Wert und belief sich auf 17,27 Euro pro MWh. Ein deutlicher Verbrauchsanstieg im Januar sorgte bei knapper Restflexibilität der Pipeline und LNG-Importgasquellen für eine schnelle Entleerung der europäischen Gasspeicher. Nach einem Preisanstieg des Frontjahres bis auf 18,62 Euro im Januar normalisierte sich das Fundamentalumfeld im Februar mit deutlich sinkendem Gasverbrauch, steigender LNG Verfügbarkeit und auf hohem Niveau verbleibenden Gasflüssen aus Russland und Norwegen. Auch eine Abschwächung der Ölnotierungen ließ die Preise nochmals zurückfallen. Unter konstant hohem Speicherbedarf und seit Juli wieder steigenden Ölpreisen verblieben die Preise im Sommer oberhalb von 16 Euro pro MWh. Im vierten Quartal sorgten ein stark ansteigender Verbrauch im November, ein deutlich erhöhter Gasimportbedarf aus Großbritannien und den Niederlanden sowie unter Markterwartungen verbleibende LNG-Flüsse wieder für eine Aufwärtsbewegung. Zum Jahresende verblieb der Kontraktpreis dennoch mit - 1,2 % leicht unter dem Jahresanfangswert. Auch die Strompreise sind im Jahr 2017 zum ersten Mal seit 2011 gestiegen. Der für das Marktgebiet Deutschland/Österreich gebräuchlichste Preisindex für den Spotmarkt ist der von der EPEX SPOT veröffentlichte Phelix ("Physical Electricity Index"). Der Phelix-Day-Base ist das arithmetische Mittel der 24 Einzelstunden-Preise eines Tages, während der Phelix-Day-Peak das arithmetische Mittel der Stunden neun bis 20, d. h. von 8:00 bis 20:00 Uhr bildet. Die EXAA veröffentlicht analog den bEXAbase und den bEXApeak, die sich auf die entsprechenden Einzelstunden für das gleiche Marktgebiet beziehen. Die durchschnittlichen Spotmarktpreise sind im Jahr 2017 zum ersten Mal seit 2011 angestiegen. Der Durchschnittswert des Phelix-Day-Base stieg von 28,98 Euro/MWh im Jahr 2016 auf 34,20 Euro/MWh, d. h. um rund 18 Prozent an. Auch der Phelix-Day-Peak lag mit einem Wert von 38,06 Euro/MWh nahezu 19 Prozent über dem Vorjahresniveau von 32,01 Euro/MWh. Die Differenz zwischen Phelix-Day-Base und Phelix-Day-Peak betrug im Jahr 2017 rund 3,86 Euro/MWh und damit lag der Day-Peak rund elf Prozent über dem Day-Base. 2. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft Der Geschäftsverlauf Jahr 2017 wird als positiv bewertet. Trotz des weiterhin seit Jahren bestehenden hohen Wettbewerbsdrucks hat die 365 AG ihre sehr gute Marktposition behauptet und konnte dank erfolgreicher Neukundenakquise die Anzahl der Strom- und Erdgaskunden deutlich ausbauen. Aufgrund der starken Kundenzuwächse in den beiden Energiesegmenten sind die Kosten aus der Kundengewinnung und die Strombeschaffungskosten ebenfalls signifikant gestiegen. Das Unternehmen nimmt kein Fremdkapital von Kreditinstituten in Anspruch. Darüber hinaus war die Gesellschaft im Jahr 2017 stets in der Lage, ihre Verpflichtungen fristgerecht zu erfüllen. Die Kapitalausstattung ist ausreichend und angemessen. 3. Ertrags- Finanz und Vermögenslage Ertragslage Der Kundenbestand ist im Geschäftsjahr um 181% höher als im Vorjahr. Dies ist auf die bereits gestartete Vertriebsaktivität im Vorjahr zurückzuführen. Die erhöhte Zahl der sich im Berichtsjahr in Belieferung befindlichen Kunden stieg insbesondere im 1. Halbjahr in den Segmenten Strom und Gas gegenüber dem 2. Halbjahr des Vorjahres deutlich. Aufgrund der ausgeweiteten Vertriebsaktivitäten konnte die Betriebsleistung signifikant verbessert werden. Die Betriebsleistung ist von 69,996 Mio. € in 2016 um 143,784 Mio. € auf 213,780 Mio € gestiegen. Gleichzeitig ist der Aufwand aus dem Energieeinkauf um 124,9 Mio € auf 183,9 Mio € gestiegen. Aufgrund gestiegener Einkaufspreise ist die Materialaufwandsquote um 2%-Punkte von 84% im Vorjahr auf 86% im Berichtsjahr gestiegen. Die Personalintensität ging auf rd. 2% zurück und ist auf den Anstieg der Gesamtleistung zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen 26,095 Mio € (i.Vj. 10,133 Mio €). Neben üblichen sonstigen Aufwendungen der Betriebsführung enthält diese Position Verkaufsprovisionen von 22,218 Mio € (i.Vj. 7,683 Mio €). Provisionen aus der Kundenakquise und Kosten der Marktbeobachtung werden uns von einem externen Dienstleister berechnet. Hierfür haben wir langfristige Dienstleistungsverträge abgeschlossen um das Know-How des externen Dienstleisters nachhaltig zu sichern. Die sich daraus ergebenden, zukünftig als Aufwand zu berücksichtigenden Honorare betragen per 31.12.2017 11,692 Mio €. Wir verweisen insofern auf die Ausführungen im Anhang zu den sonstigen finanziellen Verpflichtungen. Unter der Berücksichtigung des Finanzergebnisses von 1,208 Mio € und einem Steueraufwand von 0,802 Mio € ergibt sich ein Jahresüberschuss on Höhe von 2,369 Mio € während in der Vorjahresperiode noch ein Verlust von 0,551 Mio € erwirtschaftet worden ist. Finanzlage Die 365 AG ist im Rahmen der gewöhnlichen Tätigkeiten nur geringen Liquiditätsrisiken ausgesetzt. Wir kaufen unsere Energie auf monatlicher Basis ein, um langfristige Abnahmerverpflichtungen zu verhindern. Korresponidierend sind mit unseren Kunden monatliche Abschläge vereinbart, so dass der Liquidiätsbedarf aus dem Stromeinkauf durch kurzfristigen Zufluss der Einahmen aus dem Stromverkauf gedeckt ist. Durch eine kontinuierliche Liquiditätsplanung ist sichergestellt, dass zu jederzeit genügend Liquidität zur Verfügung steht, um die Verbindlichkeiten der Gesellschaft zu bedienen. Über die Finanzlage der Gesellschaft gibt die folgende Cash-Flow-Rechnung Auskunft:
Vermögenslage Im Berichtsjahr wurde eine gegenüber dem Vorjahr um 58.160 Mio. € höhere Bilanzsumme ausgewiesen. Das Anlagevermögen weist auf der Aktivseite einen zum Vorjahresabschluss unveränderten Wert auf. Die Vorräte erhöhten sich um 22,583 Mio. € aufgrund der gestiegenen noch nicht abgerechneter Energielieferungen um 19,251 Mio. € auf 22,107 Mio.€ und der Erhöhung der geleisteten Anzahlungen um 3,333 Mio. € auf 4,113 Mio.€. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen 18,467 Mio. € (i.Vj. 4,789 Mio €). Die sonstigen Vermögensgegenstände verringerten sich in Summe um 3,376 Mio. € auf 15.934 Mio. €. Der Anstieg der vorstehenden Bilanzpositionen ist im Wesentlichen durch die höheren Kundenzahlen im Vergleich zum Vorjahr getrieben. Hierdurch hat sich auch die Stichtagsliquidität von 2,111 Mio € am 31.12.2016 auf 27,391 Mio € zum 31.12.2018 erhöht. Auf der Passivseite hat sich die Ausweitung der belieferten Kunden im Wesentlichen in einem Anstieg der sonstigen Rückstellungen (+ 21,764 Mio. €) und in einem Anstieg der sonstigen Verbindlichkeiten (+ 31,653 Mio. €) niedergeschlagen. Unter den sonstigen Rückstellungen sind neben Netznutzungsgebühren im Wesentlichen noch nicht verrechnete Kundenboni und zu erwartende Kundenüberzahlungen zum Bilanzstichtag abgegrenzt. Die Erhöhung der sonstigen Verbindlichkeiten entsteht im Wesentlichen aus dem Verfahren zur Abwicklung von Zahlungsansprüche der Kunden. Die Steuerrückstellungen (+ 0,355 Mio. €) und die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (+ 1,624 Mio €) sowie die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen (+ 0,296 Mio €) haben sich im Rahmen des normalen Geschäftsgangs entwickelt. Das Eigenkapital ist aufgrund des laufenden Jahresüberschusses von 1,567 Mio € im Vorjahr auf 4,036 Mio € zum 31.12.2017 gestiegen. Daneben hatte eine stattgefundene Kapitalerhöhung geringfügige Auswirkungen auf das Eigenkapital. Die Eigenkapitalquote reduzierte sich auf aufgrund der ausgeweiteten Bilanzsumme auf 4,6% (i.Vj. 5,2%). Bericht zur voraussichtlichen Entwicklung (Prognosebericht) mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken (Chancen- und Risikobericht) 1. Ausblick Der Wettbewerb im Energievertrieb insbesondere von Strom und Erdgas nimmt weiterhin über alle Kundengruppen hinweg zu. Der Preisverfall der letzten Jahre hält durch zunehmende Präsenz von weiteren Anbietern an. Hinzu kommen branchenfremde Dienstleister wie beispielsweise Internet-Provider, die ihre Markenstellung zum Einstieg in den Energiemarkt nutzen. Unterstützt wird diese Entwicklung durch ein steigendes Preisbewusstsein der Privat- und Gewerbekunden. Der vertriebliche Erfolg ist hier stark von der preislichen Positionierung im Markt abhängig. Aufgrund des anhaltenden Wirtschaftswachstums rechnen renommierte Wirtschaftsforschungsinstitute und Experten auch für 2018 mit einem stetigen Anstieg des BIP. So prognostizierte zuletzt der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung ein preisbereinigtes Wachstum des BIP in Höhe von 2,2 % gegenüber dem Vorjahr. Gleichzeitig wird auf zunehmende Anspannungen bei den Produktionskapazitäten hingewiesen. Dabei profitieren Exporte von einer kräftigen Weltkonjunktur, insbesondere von der soliden Wirtschaftslage im Euroraum. Bei einer anhaltend starken privaten Konsumnachfrage wird gleichzeitig von ansteigenden Importen ausgegangen. Auch die Investitionstätigkeit dürfte, gestützt durch unverändert günstige Finanzierungsbedingungen, weiter zulegen. Daneben wird für den Arbeitsmarkt, bei sich abschwächendem Tempo, eine Zunahme der Zahl der Erwerbstätigen vorhergesagt. Entwicklung der Energiepreise und des CO 2-Emissionshandels Auf Basis derzeit gut versorgter und weitgehend ausgeglichener Energiemärkte erwartet die 365 AG für 2018, bei unvermindert hoher Volatilität, eine Fortsetzung der stabilen Seitwärts bis moderaten Aufwärtsbewegungen der Preise für Rohöl, Kohle und Erdgas. Der Stromterminmarkt dürfte weiterhin vom fortwährenden Ausbau erneuerbarer Energien, deren schwankender Verfügbarkeit sowie dem daraus erforderlichen preissetzenden Ausgleich aus der konventionellen Energieerzeugung geprägt sein. Deren variable Einsatzkosten hängen unmittelbar von der Entwicklung der Brennstoff und Emissionshandelspreise ab, die im Betrachtungszeitraum einen stabilen bis leicht preissteigernden Einfluss auf die Stromnotierungen haben dürften. 2. Risikobericht und Chancenbericht Risiken Zur Gewährleistung des langfristigen Unternehmenserfolgs ist ein nachhaltiges ganzheitliches Risikomanagementsystem unabdingbar. Die in allen Unternehmenseinheiten identifizierten Chancen und Risiken werden dabei gemäß dem bestehenden Regelwerk zentral erfasst. Im Vergleich zum Vorjahr stellte sich die Chancensituation nahezu unverändert dar. Der Umfang der Risiken konnte durch gezielte Maßnahmen reduziert werden. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt sind mittelfristig keine Sachverhalte erkennbar, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten. Das Risikomanagementsystem umfasst verschiedene Module, die in den einzelnen Fachbereichen der 365 AG integriert sind. Hierzu zählen im Wesentlichen die Strategie-, Planungs- und Controlling Prozesse. Die Unternehmensleitung wird hierdurch in die Lage versetzt, frühzeitig Risiken zu erkennen, um rechtzeitig gegensteuern zu können. Es bestehen die branchenbedingten Risiken aus den energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen, dem Wettbewerbsumfeld und Absatzmarkt. Die 365 AG beobachtet den deutschen und europäischen Energiemarkt sehr genau, um Risiken und Chance frühzeitig zu erkennen. Besonderes Augenmerk hat dabei die Beobachtung der Beschaffungspreise für Strom und Gas, die stetigen Schwankungen unterworfen sind. Der Energieeinkauf der 365 AG ist so kurzfristig optimiert, dass auf schwankende Beschaffungspreise schnell reagiert werden kann und entsprechende Kontingente zugekauft werden können. Unsere Einkaufspraxis kontrollieren wir regelmäßig und prüfen, ob Anpassungen sinnvoll sind. Die Kundenentwicklung und die Entwicklung der Beschaffungspreise werden kontinuierlich fristenkongruent überprüft. Dennoch steht einem kurzfristigen Stromeinkauf eine jährliche Lieferverpflichtung dem Kunden gegenüber, so dass Preisrisiken hieraus resultieren können. Gleichzeit kann bei sinkenden Beschaffungspreisen jedoch steigende Margen aus dem Handelsgeschäft erzielt werden. Finanzinstrumente zur Absicherung von Preisänderungen werden nicht eingesetzt. Zudem prüfen wir regelmäßig, ob die von Kunden prognostizierten Verbrauchswerte eingehalten werden, um unseren Energieeinkauf hinsichtlich der benötigten Mengen dementsprechend zu optimieren. Wir überprüfen unsere Forderungen laufend auf ein Forderungsausfallrisiko. Durch eine sehr hohe Lastschriftenquote und durch eine automatisierte Bonitätsprüfung neuer Kunden wirken wir einem Debitorenausfallrisiko entgegen. Energiepreise gelangen immer mehr in das öffentliche Bewusstsein. Insbesondere bei Personen mit mittlerem und niedrigem Einkommen wurden Sparmöglichkeiten bei dem Wechsel des Stromanbieters erkannt. Hieraus ist ein von starkem Wettbewerb getriebener Markt entstanden. Diesem hohen Wettbewerbsdruck begegnen wir mit einer sehr flexiblen Preisstrategie und überwachen laufend die Preise an den Absatzmärkten. Dabei handeln wir jedoch innerhalb der uns vorgegeben Grenzen, um uns einem ruinösen Preiskampf zu verwehren. Die Diskussionen und Entwicklungen in Politik und Gesetzgebung beobachtet die 365 AG ebenfalls sehr genau, da Steuern und Abgaben den Großteil des Energiepreises ausmachen. Ähnlich wie bei den Benzinpreisen ist es wichtig, diesen nicht durch die Gesellschaft zu beeinflussenden Umstand den Kunden immer vor Augen zu halten, was auch regelmäßig in Form von Newslettern erfolgt. Der Verbrauch und damit auch der Verkauf von Energie ist saisonalen Schwankungen ausgesetzt. Durch eine abgestimmte Einkaufspolitik achten wir darauf, den Cash-Flow an den tatsächlichen Verbräuchen der Kunden zu orientieren und wenig Mehr- und Mindermengen im Bilanzkreis abrechnen zu müssen. Bestandsgefährdende Risiken sind uns nicht bekannt. Chancen Gerade für Discount-Anbieter wie die 365 AG ergeben sich aus erhöhten Steuern und Abgaben auch Chancen, da diese regelmäßig zu mehr Anbieterwechseln führen. Hier kann sich die 365 AG dann von den klassischen Versorgern mit ihren starren Kostenstrukturen absetzen. Aus diesem Grund werden gesamtwirtschaftliche Entwicklungen und politische Entscheidungen aufmerksam beobachtet und frühzeitig in den Planungen berücksichtigt. Eine kalte Wetterlage und dadurch bedingte Absatzchancen können sich positiv auf den Geschäftserfolg auswirken. Vor allem lange und kalte Winter können den Gasabsatz erhöhen. Weitere Chancen ergeben sich aus dem Verkauf von Gas, da dieser Bereich ei nem geringeren Preisdruck unterliegt als der Stromverkauf. Mit Hilfe der unterschiedlichen IT-Module kann schnell auf die Marktentwicklung reagiert und die Strategie entsprechend angepasst werden. 3. Prognosebericht Es ergaben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag außerhalb des gewöhnlichen Geschäftsgangs. Nachdem die vergangenen Geschäftsjahre von Kundenpflege und Ausbau des Geschäfts mit Letztverbrauchern geprägt waren, soll im Geschäftsjahr 2018 das Hauptaugenmerk auf die bereits gestartete Neuausrichtung der Vertriebsaktivitäten zum Zwecke des Ausbaus der Neukunden im Bereich Strom und dem weiteren Ausbau der Kundenakquise für Gas gelegt werden. Weiterhin wird dies durch umfassende Aktivitäten zur Bindung und Rückgewinnung von Kunden begleitet. Wir gehen daher von einer in Vergleich zum Vorjahr höheren Kundenzahl aus und erwarten weiterhin eine positive Geschäftsentwicklung. Nach ersten Prognosen wird die globale Wirtschaftsleistung 2018 voraussichtlich um rund 3 % steigen. Die konjunkturelle Erholung des Euroraums dürfte sich im Prognosezeitraum wahrscheinlich fortsetzen und das Bruttoinlandsprodukt um rund 2 % steigen. Vergleichbar dazu scheinen die Perspektiven für die deutsche Volkswirtschaft zu sein: Der Sachverständigenrat hält für 2018 einen weiteren Anstieg der Wirtschaftsleistung im Bereich von 2,2 % für möglich. Stimulierende Impulse werden insbesondere durch die starke Beschäftigungssituation und die gestiegenen verfügbaren Einkommen erwartet, die den privaten Konsum weiter ansteigen lassen sollten. Nachdem die Temperaturen im Jahr 2017 über dem langjährigen Mittel lagen, dürfte im Fall eines Jahres 2018 mit normalen Temperaturen der witterungsabhängige Teil der Gas- und Stromnachfrage stimuliert werden. Der konjunkturabhängige Teil der Strom- und Gasnachfrage sollte aufgrund der Wirtschaftswachstumsaussichten das Vorjahresniveau überschreiten. Diesen Impulsen werden voraussichtlich wieder dämpfende Einflüsse eines immer effizienteren Energieeinsatzes gegenüberstehen. Ein positiver Einfluss auf die Gasnachfrage ist im Hinblick auf die erwartete Entwicklung der CO 2- und Kohlepreise bei gleichzeitig relativ günstigen Gaspreisen zu erwarten, die die Wirtschaftlichkeit des Einsatzes von Gas in der Stromerzeugung weiterhin unterstützen sollte. Die EEG-Umlage für 2018, die am 16. Oktober 2017 von den vier deutschen Übertragungsnetzbetreibern veröffentlicht wurde, verminderte sich auf 6,792 ct/kWh und ist damit um 1,3 % niedriger als im Vorjahr mit 6,880 ct/kWh. Der KWK-Aufschlag verminderte sich zum 1. Januar 2018 um 0,093 ct/kWh auf 0,345 ct/kWh. Dies entspricht einer Senkung um 21,2%. Im Jahr 2018 werden sich die Belastungen für Stromkunden durch die EEG-Umlage deutschlandweit auf etwa 23,78 Mrd. € summieren. Für das Geschäftsjahr 2018 geht die 365 AG von einem höheren Stromabsatz für Privat- und Gewerbekunden aus. Den Veränderungen im Energiemarkt begegnet die 365 AG mit einem umfassenderen Angebot an Gas- und Stromprodukten. Für 2018 wird der Schwerpunkt noch stärker auf zielgerichteten Kundenbindungsmaßnahmen und der Akquise werthaltiger Kunden liegen. Für das kommende Geschäftsjahr erwartet die 365 AG bei den Privat- und Gewerbekunden einen Absatz leicht unter Vorjahresniveau. Die Akquise von Neukunden soll weiterhin durch Cross-Selling-Aktivitäten gestützt werden. Strombestandskunden sollen auf diesem Wege Angebote für unsere Gas-Produkte erhalten. Ziel der 365 AG ist es, die langfristige Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Schlussbemerkung / Gesamtaussage Der Lagebericht enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen zur Entwicklung der 365 AG. Diese Aussagen sind ausschließlich Erwartungen, die auf heutigen Annahmen und Einschätzungen beruhen. Auch wenn der Vorstand davon überzeugt ist, dass die getroffenen Annahmen und Planungen zutreffend sind, können die tatsächliche Entwicklung und die tatsächlichen Ergebnisse in der Zukunft aufgrund der Vielzahl von internen und externen Faktoren hiervon abweichen.
Köln, den 28.08.2019 Ines Hoerner Volker Engel BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS Der Jahresabschluss der Firma 365 AG wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht: Firmenname: 365 AG Firmensitz: Im Mediapark 8, 50670 Köln Registereintrag: Handelsregister Köln unter der Nummer HRB 33752 II. ANGABEN ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Die Gliederung der Bilanz und der - nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellten - Gewinn- und Verlust-Rechnung erfolgt nach den §§ 266 und 275 HGB. Geschäftszweigbedingte Abweichungen von dem gesetzlichen Gliederungsschema sind nicht erforderlich. Die Bewertung entspricht den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Bilanzierung (insbesondere Realisationsprinzip, Imparitätsprinzip und die Grundsätze der Periodenabgrenzung und Einzelbewertung). Der Grundsatz der formellen Bilanzkontinuität ist erfüllt. Der Grundsatz der formellen Bilanzkontinuität ist erfüllt. Der Grundsatz der Stetigkeit gem. §§ 246 Abs. 3, 252 Abs. 1 Nr. 6 und 265 Abs. 1 HGB wird beachtet. Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen werden. Ein Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Unter den Vorräten wurden die Nennbeträge der noch nicht abgerechneten Forderungen gegen Kunden zum Stichtag nach dem jeweiligen Standardlastprofil angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten abzüglich Einzelwertberichtigungen für erkennbare Einzelrisiken bilanziert. Dem allgemeinen Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von 1% des nicht einzelwertberichtigten (Netto-) Forderungsbestands Rechnung getragen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände, die aus der Finanzierung von durch Dritte erbrachte Vertriebsaktivitäten für die 365 AG resultieren, werden auf der Basis der erwarteten Kunden-Deckungsbeiträge der kommenden fünf Jahre nach dem Abschlussstichtag bewertet. Sofern die erwarteten kumulierten Deckungsbeiträge die Nennwerte der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände unterschreiten, erfolgt eine Einzelwertberichtigung auf den niedrigeren Wert. Zum Bilanzstichtag war keine Wertberichtigung aus diesen Forderungen zu berücksichtigen. Hierfür wird ab dem dritten Belieferjahr -aus Vorsichtsgründen- von einer Kündigungsquote der Kunden von 60% ausgegangen obwohl die in der Historie beobachteten Kündigungsraten ab dem dritten Belieferungsjahr niedriger lagen. Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt worden. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. III. ANGABEN ZU DEN POSTEN DER BILANZ Eine von den gesamten Anschaffungs- und Herstellungskosten ausgehende Darstellung der Entwicklung der Posten des Anlagevermögens ist auf der folgenden Seite dargestellt. Der Betrag der Sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 13.933.912,48 (Vorjahr: EUR 0,00). Sämtliche übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Im Geschäftsjahr wurde das Grundkapital von EUR 54.285,00 auf EUR 0,00 herabgesetzt. Dieser Betrag wurde der Kapitalrücklage zugeführt. Gleichzeitig wurde das Grundkapital auf EUR 100.000,00 erhöht. Das Grundkapital von EUR 100.000,00 ist eingeteilt in 100.000,00 Stück Stammaktien zum Nennwert von je EUR 1,00, mithin EUR 100.000,00. Die Aktien lauten auf den Inhaber. In die Kapitalrücklagen wurde im Geschäftsjahr ein Betrag von Euro 54.285,00 aus der Herabsetzung des Stammkapitals eingestellt. Die sonstigen Rückstellungen gliedern sich wie folgt auf:
Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten teilen sich hinsichtlich ihrer Restlaufzeit wie folgt auf:
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3 HGB für Verpflichtungen aus Service-, Dienst und Beraterverträgen im Zusammenhang mit bestehenden Kundenverbindungen (Aufwand in den Folgejahren) betragen:
IV. ANGABEN ZU DEN POSTEN DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen:
In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 338.891,12 enthalten. Hierbei handelt es sich um verjährte Kundenguthaben. Die Erträge wurden im Posten übrige sonstige betriebliche Erträge erfasst. V. SONSTIGE ANGABEN Haftungsverhältnisse Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:
Aufgrund der derzeitigen Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Schuldners gehen wir nicht von einer Geltendmachung der Bürgschaften aus. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs gehörten die folgenden Personen dem Vorstand an: Frau Ines Hoerner, Kauffrau Herr Volker Engel, Diplom-Informatiker (ab dem 06.06.2018) Herr Antoine Beinhoff, Kaufmann (bis zum 09.04.2018) Dem Aufsichtsrat gehörten folgende Personen an: Herr Prof. Dr. Erwin Albers, Hochschullehrer Herr Dipl. Volkswirt Ludwig Hoerner, Rentner Herr Tobias Klotz, Informatiker Der Vorsitzende des Aufsichtsrates war im Geschäftsjahr Herr Prof. Dr. Erwin Albers. Auf die Angabe der Bezüge der Organmitglieder wird unter Verweis auf die Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Gewährte Vorschüsse und Kredite an Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats Zu den zu Gunsten einzelner Vorstände vergebenen Krediten wird ausgeführt:
Die Kredite werden mit 1,5% bis 2,0% verzinst und haben in der Regel eine Laufzeit von 10 Jahren mit flexibler Tilgung. Honorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt ausschließlich für Abschlussprüfungsleistungen EUR 38.000,00 Euro Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDer Vorstand schlägt vor, den Jahresüberschuss des laufenden Jahres in Höhe von EUR 2.369.398,37 mit dem bestehenden Gewinnvortrag in Höhe von EUR 902.680,89 zu verrechnen und den Gesamtbetrag auf neue Rechnung vorzutragen. Wesentliche Vorgänge von besonderer Bedeutung, die Einflüsse auf die Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage des Unternehmens haben, sind seit dem Bilanzstichtag außerhalb des gewöhnlichen Geschäftsgangs nicht eingetreten.
Köln, den 11.10.2019
gez. Ines Hoerner Volker Engel Anlagespiegel
Bericht des AufsichtsratsDer Aufsichtsrat der 365 AG, Köln hat gemäß Gesetz und Satzung den Vorstand im Geschäftsjahr 2017 (vom 01.01.2017 - 31.12.2017) beratend begleitet. Der Aufsichtsrat ist seiner Prüfungs- und Überwachungspflicht nachgekommen. Er hat die wesentlichen Fragen der Geschäftspolitik und -tätigkeit fortlaufend mit dem Vorstand beraten. Er wurde über die aktuelle Wirtschafts-, Ertrags-, und Liquiditätslage des Unternehmens umfassend informiert. Diese waren Gegenstand einer jeweils offenen und qualifizierten Diskussion, die letztlich vor allem die Prosperität des Unternehmens zum Gegenstand hatte. Maßnahmen, die nach Gesetz und Satzung seiner Zustimmung bedürfen, hat der Aufsichtsrat zugestimmt. Darüber hinaus stand der AR-Vorsitzende in Detailfragen im engen und zeitnahen Kontakt mit dem Vorstand. Der Jahresabschluss per 31.12.2017 ist unter Einbeziehung der Buchführung von der als Abschlussprüfer gewählten West-Rhein-Treuhand GmbH, Köln geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Der Aufsichtsrat - hat nach dem abschließenden Ergebnis seiner eigenen Prüfung keine Einwendungen gegen den Jahresabschluss der 365 AG für das Geschäftsjahr 2017 erhoben und sich gem. Beschluss vom 02.12.2019 dem Ergebnis des Abschlussprüfers angeschlossen, - hat in der Aufsichtsratssitzung vom 02.12.2019 auch den Jahresabschluss per 31.12.2017 einstimmig gebilligt, der damit festgestellt ist, - hat in der Aufsichtsratssitzung vom 02.12.2019 über den Vorschlag zur Gewinnverwendung per Beschluss entschieden. Der Aufsichtsrat dankt den Mitgliedern des Vorstands für die offene und konstruktive Informationspolitik über alle Aspekte des Unternehmens in den Sitzungen. Der Aufsichtsrat bittet den Vorstand, allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gesellschaft herzlich für ihre engagierte und konstruktive Zusammenarbeit zu danken.
Köln, den 02.12.2019
Für den Aufsichtsrat Prof. Dr. Erwin Albers, Vorsitzender des Aufsichtsrats sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 02.12.2019 festgestellt. Bestätigungsvermerk Der folgende Bestätigungsvermerk der Firma West-Rhein-Treuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss. Wir weisen darauf hin, dass der Jahresabschluss wegen der Inanspruchnahme von Erleichterungen nur teilweise offen gelegt wird (§328 Abs. 1 Nr. 1 HGB). BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die 365 AG, KölnPrüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der 365 AG, Köln, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2017 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der 365 AG, Köln, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, den 11. Oktober 2019 West-Rhein-Treuhand
GmbH
Dipl.-Kfm. H.-J. Demmer, Wirtschaftsprüfer Dipl.-Kfm. FH K. Arnold, Wirtschaftsprüfer |
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