Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 269203
Eingetragen
12.10.2004
Branche
Online-KommunikationsdiensteHerstellung von Geräten und Einrichtungen der TelekommunikationstechnikErbringung von sonstigen Informationsdienstleistungen
Gegenstand
Bereitstellung von Kommunikationsdienstleistungen

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Thaddeus Weed
seit 4.8.2023
Geschäftsführer
John Chang
seit 4.8.2023
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Sprint International Holding LLCUSA
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Sprint International Holding LLC
United States
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

SprintLink Germany GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Inhaltsverzeichnis

Bilanz

Gewinn- und Verlustrechnung

Anhang

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 7.481.150,84
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 1.021.380,82
0,00 8.502.531,66
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 37.185,85 87.173,28
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 29.862.474,53 32.084.687,28
3. Sonstige Vermögensgegenstände 113.130,09 49.428,55
30.012.790,47 32.221.289,11
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 3.953.277,28 2.708.786,10
33.966.067,75 34.930.075,21
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 5.229.942,01
33.966.067,75 48.662.548,88

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 35.262.858,87 49.605.055,29
III. Verlustvortrag (2.030.750,75) (2.672.637,49)
IV. Jahresfehlbetrag (i. Vj. Jahresüberschuss) (1.420.632,09) 641.886,74
31.836.476,04 47.599.304,54
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 2.034.593,68 804.083,40
2.034.593,68 804.083,40
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 94.998,03 256.745,01
2. Sonstige Verbindlichkeiten 0,00 2.415,93
- davon aus Steuern EUR 0,00 (i. Vj. EUR 2.415,93) -
94.998,03 259.160,94
33.966.067,75 48.662.548,88

Gewinn- und Verlustrechnung für 2023

01.01.2023 - 31.12.2023 01.01.2022 - 31.12.2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 8.860.713,15 20.758.892,28
2. Sonstige betriebliche Erträge 2.008,55 561.239,54
3. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Leistungen (6.236.499,78) (16.759.493,89)
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter (1.681.559,80) (1.901.582,92)
b) Soziale Abgaben (157.282,59) (318.911,14)
(1.838.842,39) (2.220.494,06)
5. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen (481.791,62) (1.470.256,08)
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen (1.687.174,32) (184.104,71)
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (39.045,68) (43.896,34)
8. Ergebnis nach Steuern/ Jahresfehlbetrag (i. Vj. Jahresüberschuss) (1.420.632,09) 641.886,74

Anhang für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

I. Allgemeines

Der Jahresabschluss der SprintLink Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

Am 6. September 2022 schlossen die Muttergesellschaft der SprintLink Germany GmbH, die Sprint Communications LLC und die Cogent Communications Holdings, Inc. ("Cogent") einen Kaufvertrag über Geschäftsanteile (der "Kaufvertrag"), gemäß dem Cogent das US-amerikanische Langstrecken- Glasfasernetz von T-Mobile Wireline (einschließlich der Erweiterungen außerhalb der USA) (das "Geschäft") erwerben wird. Die Transaktion wurde am 1. Mai 2023 abgeschlossen und ab diesem Datum wurde Cogent die Konzernmuttergesellschaft.

Die Aufträge und Vermögenswerte der Sprint-Gruppe, die Geschäfte mit staatlichen Institutionen betreffen ( "SFO Vermögenswerte"), waren nicht Teil der von Cogent erworbenen Geschäftsanteile. Am 7. April 2023 wurden daher TEUR 7.588 an Anlagevermögen und TEUR 4.464 an aktiven Rechnungsabgrenzungsposten von der SprintLink Germany GmbH an eine T-Mobile-Gesellschaft verkauft, um die Bedingungen der Cogent-Transaktion zu erfüllen. Der Verkauf des Anlagevermögens und der aktiven Rechnungsabgrenzungsposten erfolgte zu Buchwerten. Die Gesellschaft hat außerdem eine Ausschüttung an den Gesellschafter in Höhe des Veräußerungspreises vorgenommen. Die Verbindlichkeit aus der Ausschüttung wurde beglichen, indem die Forderung aus dem Verkauf der SFO Vermögenswert an den Gesellschafter übertragen wurde.

Das Unternehmen beabsichtigt, sich im letzten Quartal 2024 aufzulösen. Die Gesellschaft geht nicht mehr von der Unternehmensfortführung aus. Die Gesellschaft geht davon aus, dass das Vermögen bis Ende 2024 liquidiert und die Schulden bis Ende 2024 beglichen werden. Die Gesellschaft wird voraussichtlich noch in 2024 die rechtlichen Schritte einleiten, um die Gesellschaft zu liquidieren. Die Jahresabschlusserstellung erfolgt unter Abkehr der Annahme der Fortführung der Geschäftstätigkeit. Dies hat, bezogen auf die in der Bilanz enthalten Aktiva und Passiva, nicht zu einer Änderung der Bilanzierung - und Bewertungsmethoden geführt.

Die Gesellschaft ist nach § 267 Abs. 2 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die größenabhängigen Erleichterungen werden teilweise in Anspruch genommen.

Die SprintLink Germany GmbH mit Sitz in München wird im Handelsregister beim Amtsgericht in München unter der Nummer HRB 269203 geführt.

Die laufende Buchführung der Gesellschaft erfolgt in Euro.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die folgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden bei der Erstellung des Jahresabschlusses verwendet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Erkennbare Risiken werden durch Wertberechtigungen berücksichtigt. Auf fremde Währungen lautende Forderungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden die Anschaffungskosten angesetzt, wenn diese tiefer sind. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten keine Forderungen gegen Gesellschafter.

Guthaben bei Kreditinstituten

Die Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nominalbetrag ausgewiesen. Auf fremde Währung lautende Guthaben werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.

Rückstellungen

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und werden mit dem erwarteten Erfüllungsbetrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Auf fremde Währung lautende Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden die Anschaffungskosten angesetzt, wenn diese höher sind.

Erläuterungen zur Bilanz

III. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Bezüglich der Entwicklung des Anlagevermögens wird auf den separat dargestellten Anlagespiegel (vgl. Anlage zum Anhang) verwiesen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von nicht mehr als einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen, wie im Vorjahr, ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Gezeichnetes Kapital

Das voll eingezahlte Stammkapital beträgt zum Bilanzstichtag unverändert TEUR 25.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden für Personalkosten (TEUR 2.014; Vorjahr TEUR 804) und Drohverluste (TEUR 20; Vorjahr TEUR 0) gebildet.

Verbindlichkeiten

Alle Verbindlichkeiten haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und sind nicht durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert.

Zum Bilanzstichtag bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen oder Gesellschaftern.

IV. Angaben und Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen

Die sonstigen betriebliche Erträge beinhalten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 2 (im Vorjahr TEUR 561).

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 233 enthalten (im Vorjahr TEUR 17).

V. Sonstige Angaben

Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt 2023 waren 8 (Vorjahr 12), (8 technische Mitarbeiter (Vorjahr 9), 0 Mitarbeiter Vertrieb und Support (Vorjahr 3)) Mitarbeiter beschäftigt.

Geschäftsführung

Geschäftsführer im Geschäftsjahr waren:

Frederick Leo Williams Jr., Director - Legal Affairs, Sprint Corporation, Issaquah, Washington, USA (seit 18. Mai 2022 bis 1. Mai 2023)

Thaddeus G. Weed, VP/CFO/Treasurer, Cogent Communications Holdings, Fairfax, Virginia, USA (seit 1. Mai 2023)

John B. Chang, Chief Legal Officer, Cogent Communications Holdings, Potomac, Maryland, USA (seit 1. Mai 2023)

Die Geschäftsführer sind alleinvertretungsbevollmächtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Die Geschäftsführer erhalten von der Gesellschaft keine Geschäftsführerbezüge. Damit entfällt die Notwendigkeit der Offenlegung nach § 285 Nr. 9a HGB.

Gewinnverwendung/Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres (1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023) in Höhe von EUR 1.420.632,09 vorzutragen.

Konzernverhältnisse

Die Muttergesellschaft, die den Konzernabschluss sowohl für den kleinsten als auch für den größten Konsolidierungskreis erstellt, ist die Cogent Communications Holdings, Inc., 2450 N Street NW, Washington, DC 20037. Der Konzernabschluss ist im Internet einsehbar.

VI. Haftungsverhältnisse

Die Gesellschaft hat zum Bilanzstichtag keine Haftungsverhältnisse.

VII. Nachtragsbericht

Nach dem Ende des Geschäftsjahres sind keine wesentlichen, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage betreffenden berichtspflichtigen Sachverhalte eingetreten.

 

München, 8. November 2024

SprintLink Germany GmbH

Thaddeus G. Weed, Managing Director

John B. Chang, Managing Director

Entwicklung des Anlagevermögens 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 52.160.407,76 0,00 (52.160.407,76) 0,00 0,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.699.381,41 0,00 (2.699.381,41) 0,00 0,00
54.859.789,17 0,00 (54.859.789,17) 0,00 0,00
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 44.679.256,92 333.994,22 (45.013.251,14) 0,00 0,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.678.000,59 147.797,40 (1.825.797,99) 0,00 0,00
46.357.257,51 481.791,62 (46.839.049,13) 0,00 0,00
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 7.481.150,84
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 1.021.380,82
0,00 8.502.531,66

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

1. Geschäftstätigkeit

Die Hauptgeschäftstätigkeit der SprintLink Germany GmbH ("SprintLink Germany") ist das Anbieten von Kapazitäten und Verbindungstechnologie für deutsche und internationale Gesellschaften, um diese Kommunikation zwischen mehreren Standorten weltweit zu ermöglichen.

Im Geschäftsjahr 2023 ("aktuelles Jahr") gliederte sich der Markt in drei Unterbereiche auf: multinationale Unternehmen in Deutschland, multinationale Unternehmen in den USA sowie Betreiber von Telefonnetzen und Internetdienstleister.

Die Gesellschaft hatte bis Ende April einen umfangreichen Glasfaservertrag, der einen Großteil der Umsatzerlöse mit verbundenen Unternehmen ausmacht. Über die Verrechnungspreisverträge werden SprintLink Germany die aus dem Glasfaservertrag resultierenden Aufwendungen ohne Gewinnaufschlag erstattet. Der Vertrag mit dem Endkunden wurde durch die Sprint Communications Co. L.P. in den USA vereinbart, sodass die gesamten Drittkundenumsätze in den USA ausgewiesen werden. Da das Leasingverhältnis über die Glasfaserverbindung mit der SprintLink Germany GmbH besteht, wurden bis Ende April die gesamten Aufwendungen hierfür in Deutschland erfasst und über Verrechnungspreisverträge weiterbelastet.

Geschäftsverlauf

Am 6. September 2022 schlossen die Muttergesellschaft der SprintLink Germany GmbH, Sprint Communications, LLC, und Cogent Communications Holdings, Inc. ("Cogent") einen Vertrag über den Erwerb von Geschäftsanteilen. Im Rahmen dieser Vereinbarung erwirbt Cogent das USamerikanische Langstrecken-Glasfasernetz von T-Mobile Wireline, einschließlich der Erweiterungen außerhalb der USA, das den Betrieb von SprintLink Deutschland Germany umfasst. Diese Transaktion wurde am 1. Mai 2023 abgeschlossen, wodurch Cogent zur Muttergesellschaft wurde.

Die Aufträge und Vermögenswerte der Sprint-Gruppe, die Geschäfte mit staatlichen Institutionen betreffen ("SFO Vermögenswerte"), waren nicht Teil der von Cogent erworbenen Geschäftsanteile. Mit Wirkung zum 7. April 2023 wurden Anlagevermögen i. H. v. TEUR 7.588 und aktive Rechnungsabgrenzungsposten i. H. v. TEUR 4.464 von der Sprintlink Germany GmbH an eine T-Mobile-Gesellschaft verkauft, um die Bedingungen der Cogent-Transaktion zu erfüllen. Ab Anfang Mai 2023 wurden die Lieferanten auf andere Unternehmen der Gruppe übertragen. Am 18. September 2023 schloss das Unternehmen einen Aufhebungsvertrag mit seinen Mitarbeitern ab. Ab Anfang November 2023 wurden die verbliebenen Kunden auf Cogent Europe Sàrl übertragen. Am 31. Dezember 2023 schloss das Unternehmen mit Cogent Europe Sàrl eine Vereinbarung über den Verkauf des verbliebenen Anlagevermögens.

2. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

2.1. Ertragslage

Die Gesamtumsatzerlöse für das am 31. Dezember 2023 endende Geschäftsjahr betrugen EUR 8.860.714 (Vorjahr EUR 20.758.892). Die Umsatzerlöse lassen sich zu 15 % Drittkunden und zu 85 % den Transferpreisen (verbundene Unternehmen) zurechnen.

Der Rückgang der Umsatzerlöse geht, wie in dem Abschnitt "Darstellung des Geschäftsverlaufs" beschrieben, mit dem Verkauf der SFO Vermögenswerte am 7. April 2023 einher.

Entsprechend verringern sich auch die Materialaufwendungen von EUR 16.759.494 auf EUR 6.236.500 und die Abschreibungen auf Sachanlagen von EUR 1.470.256 auf EUR 481.792.

Der Rückgang der Personalaufwendungen von EUR 2.220.494 auf EUR 1.838.842 betrifft die im Vergleich zum Vorjahr geringere durchschnittliche Mitarbeiteranzahl.

Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen von EUR 184.105 auf EUR 1.687.174 ist auf die im Abschnitt "Vermögenslage" genannte Rückstellung für Abfindungen und Arbeitsfreistellung zurückzuführen.

Das Ergebnis nach Steuern verringert sich von einem positiven Ergebnis i. H. v. EUR 641.887 auf ein negatives Ergebnis i. H. v. 1.420 TEUR. Dies resultiert im Wesentlichen daraus, dass bestimmte Aufwendungen, wie die Aufwendungen für Abfindungen und Arbeitsfreistellung, infolge einer Änderung der Verrechnungspreisvereinbarung nicht weiterbelastet wurden.

2.2. Vermögenslage

Bei den Sachanlagen (PPE) führte die SFO-Transaktion zu einer Nettoabnahme von EUR 7.587.599. Darüber hinaus wurde wie im Abschnitt "Geschäftsverlauf" beschrieben das verbleibende Anlagevermögen mit einem Nettobuchwert von EUR 433.141 am Ende des Geschäftsjahrs veräußert.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten eine Forderung in Höhe von EUR 29.430.210 gegen die Sprint International Network Company LLC sowie eine Forderung gegen Cogent Europe Sarl in Höhe von EUR 433.141, die den Verkauf des restlichen Anlagevermögens der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 darstellt.

Der Rückgang der aktiven Rechnungsabgrenzungsposten um 100 % vom Vorjahr auf das laufende Jahr spiegelt die Auswirkungen der im Abschnitt "Geschäftsverlauf" beschriebenen SFO-Transaktion wider.

Die sonstigen Rückstellungen erhöhen sich auf EUR 2.034.593 (Vorjahr: EUR 804.083). Am 19. September 2023 schlossen das Unternehmen und seine Mitarbeiter eine freiwillige Trennungsvereinbarung. In dieser Vereinbarung wurden die Bedingungen für das Ausscheiden aller verbliebenen 8 Mitarbeiter festgelegt. In diesem Zusammenhang hat die Gesellschaft eine Rückstellung für Abfindungen und Arbeitsfreistellung i. H. v. EUR 1.103.463 ausgewiesen.

2.3 Finanzlage

Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Bilanzstichtag von EUR 2.708.786 auf EUR 3.953.277 gestiegen.

Wie im Abschnitt "Prognose" beschrieben, beabsichtigt das Unternehmen im letzten Quartal 2024 die ersten rechtlichen Schritte einzuleiten, um die Gesellschaft zu liquidieren. Die Gesellschaft geht davon aus, dass die Schulden bis Ende 2024 beglichen werden.

Insgesamt ist die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 zufriedenstellend.

3. Risiken

In Anbetracht der Komplexität der bisherigen Geschäftstätigkeit des Unternehmens und der laufenden Integration in die Struktur von Cogent besteht weiterhin die Möglichkeit, dass Probleme aus der Zeit vor der Übernahme auftauchen, die zu Geldstrafen, Rechtskosten oder Reputationsschäden führen. Solche Entwicklungen könnten die Vermögens- Finanz- und Ertragslage des Unternehmens erheblich beeinträchtigen und die geplante Auflösung verzögern.

Um diese Risiken zu mindern, sind eine umfassende Due-Diligence-Prüfung und eine kontinuierliche Überwachung potenzieller Forderungen oder Verbindlichkeiten für den Schutz des Unternehmens in der Abwicklungsphase unerlässlich.

4. Prognose

Wie im Abschnitt "Geschäftsverlauf" dargestellt, hat die Gesellschaft im Laufe des Geschäftsjahres 2023 die laufende operative Geschäftstätigkeit weitgehend eingestellt.

Das Unternehmen beabsichtigt, sich im letzten Quartal 2024 aufzulösen. Die Gesellschaft geht nicht mehr von der Unternehmensfortführung aus. Die Gesellschaft geht davon aus, dass das Vermögen bis Ende 2024 liquidiert und die Schulden bis Ende 2024 beglichen werden. Die Gesellschaft wird voraussichtlich noch in 2024 die ersten rechtlichen Schritte einleiten, um die Gesellschaft zu liquidieren.

Die Gesellschaft rechnet somit im Geschäftsjahr 2024 mit keinen wesentlichen Aufwendungen und Erträgen.

 

München, 8. November 2024

SprintLink Germany GmbH

Thaddeus G. Weed, Managing Director

John B. Chang, Managing Director

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die SprintLink Germany GmbH, München

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der SprintLink Germany GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SprintLink Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Hervorhebung eines Sachverhalts

Wir verweisen auf die Ausführungen der gesetzlichen Vertreter in Abschnitt "I. Allgemeines" des Anhangs, welche die Absicht der gesetzlichen Vertreter die Gesellschaft zu liquidieren und die darauf basierende Bilanzierung unter Abkehr vom Rechnungslegungsgrundsatz der Fortführung der Unternehmenstätigkeit beschreibt. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht sind diesbezüglich nicht modifiziert.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen darüber, ob die Aufstellung durch die gesetzlichen Vertreter unter Abkehr von der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit angemessen ist, sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur geordneten Liquidation aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft die geordnete Liquidation ihrer Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 11. November 2024

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Artur Brandenburg, Wirtschaftsprüfer

Ruben Jennes, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

99 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.