Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 70495
Eingetragen
12.10.2010
Branche
Forschung und Entwicklung im Bereich BiotechnologieHerstellung von pharmazeutischen GrundstoffenGroßhandel mit chemischen Erzeugnissen
Gegenstand
die Entwicklung, die Herstellung und der Vertrieb von biotechnologischen und chemischen Produkten, Verfahren und Dienstleistungen.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Tanja Dr. Brauer
seit 18.7.2022
Prokura
Gerhard Dr. Muster
seit 14.2.2022
Geschäftsführer
Stephan Pietsch
seit 31.5.2021
Prokura
Karl Dr. Clasen
seit 12.10.2010
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Lonza Sales AGCHE
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Lonza Sales AG
Switzerland
1.502.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Lonza Cologne GmbH

Köln

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Der Jahresabschluss mit Stichtag 31. Dezember 2023 der Lonza Cologne GmbH wurde am 2. August 2024 festgestellt.

Die Lonza Cologne GmbH ist eingetragen im Handelsregister von Köln unter HRB 70495.

2 Wiedergabe des Bestätigungsvermerks

Als Ergebnis unserer Prüfung haben wir den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt:

" Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Lonza Cologne GmbH, Köln

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Lonza Cologne GmbH, Köln, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Lonza Cologne GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der Geschäftsführung für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die Geschäftsführung ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist die Geschäftsführung dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von der Geschäftsführung angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von der Geschäftsführung dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von der Geschäftsführung angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von der Geschäftsführung dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von der Geschäftsführung zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Köln, den 31. Juli 2024

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Obergarz ,Wirtschaftsprüfer

gez. Offermann, Wirtschaftsprüferin

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 45.032,63 68.055,89
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.547.800,32 4.360.787,91
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.435.616,31 7.983.416,63 2.117.657,52 6.478.445,43
8.028.449,26 6.546.501,32
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 7.709.788,41 4.226.280,15
2. Unfertige Erzeugnisse 3.189.608,85 1.699.735,11
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 1.415.889,36 12.315.286,62 1.671.165,59 7.597.180,85
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 958.297,34 512.293,79
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 39.946.564,74 30.893.589,75
3. Sonstige Vermögensgegenstände 742.928,71 41.647.790,79 2.044.113,78 33.449.997,32
- davon aus Steuern EUR 264.114,27 (i. Vj. EUR 233.517,97) -
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 203.817,78 (i. Vj. EUR 210.171,13) -
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 2.806.464,09 2.207.476,05
56.769.541,50 43.254.654,22
C. Rechnungsabgrenzungsposten 125.007,37 132.030,89
64.922.998,13 49.933.186,43

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.502.000,00 1.502.000,00
II. Kapitalrücklage 6.199.361,25 6.199.361,25
III. Bilanzgewinn 45.363.029,70 30.466.238,51
53.064.390,95 38.167.599,76
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 660.379,75 651.526,70
2. Steuerrückstellungen 4.893.932,55 5.591.463,49
3. Sonstige Rückstellungen 3.256.897,60 2.576.660,02
8.811.209,90 8.819.650,21
C. Verbindlichkeiten
- mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr -
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.699.954,12 2.582.688,45
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 61.347,83 72.406,04
3. Sonstige Verbindlichkeiten 286.095,33 290.841,97
- davon aus Steuern EUR 228.813,51 (i. Vj. EUR 183.094,26) -
3.047.397,28 2.945.936,46
64.922.998,13 49.933.186,43

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 49.493.321,09 54.502.720,89
2. Erhöhung (i. Vj. Verminderung) des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 1.174.140,82 809.053,78
3. Sonstige betriebliche Erträge 189.353,41 35.725,32
- davon aus Währungsumrechnung EUR 96.815,04 (i. Vj. EUR 34.708,90) -
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 9.828.941,26 8.511.932,12
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 15.531,42 9.844.472,68 120.666,59 8.632.598,71
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 11.406.983,16 10.964.449,42
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.753.867,51 13.160.850,67 1.560.388,13 12.524.837,55
- davon für Altersversorgung EUR 33.315,00 (i. Vj. EUR 65.225,00) -
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 909.951,55 640.014,29
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 5.882.074,20 5.194.436,53
- davon aus Währungsumrechnung EUR 46.866,84 (i. Vj. EUR 24.643,69) -
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 841.454,87 20.865,44
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 841.454,87 (i. Vj. EUR 20.865,44) -
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 87.575,12 356.890,71
- davon aus der Aufzinsung langfristiger Rückstellungen EUR 12.619,00 (i. Vj. EUR 12.475,00) -
- davon an verbundene Unternehmen EUR 74.956,12 (i. Vj. EUR 344.257,25) -
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 6.904.825,95 8.450.275,97
11. Ergebnis nach Steuern 14.908.520,02 17.951.204,11
12. Sonstige Steuern 11.728,83 16.143,88
13. Jahresüberschuss 14.896.791,19 17.935.060,23
14. Gewinnvortrag 30.466.238,51 12.531.178,28
15. Bilanzgewinn 45.363.029,70 30.466.238,51

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Allgemeine Angaben und Erläuterungen

Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Dritten Buches des HGB (§§ 238 ff.) unter Berücksichtigung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) aufgestellt worden.

Die Gesellschaft erfüllt im Berichtsjahr die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 3 HGB.

Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Köln Abteilung B unter der HRB Nummer 70495 eingetragen.

B. Angaben und Erläuterungen zu Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlust-rechnung

I. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit es sich dabei um abnutzbare Vermögensgegenstände handelt, wurden diese planmäßig linear über ihre betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und, soweit im Rahmen handelsrechtlichen Ermessens möglich, entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen. Die jeweilige Nutzungsdauer der anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung liegt zwischen zwei und 15 Jahren.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00, die in dem Geschäftsjahr 2023 angeschafft wurden, werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Handelswaren wurden zu den Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von eventuellen Wertminderungen angesetzt.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten unter Berücksichtigung eventueller Wertminderungen angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen neben den Material- und den Fertigungseinzelkosten aktivierungspflichtige Teile der Gemeinkosten.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken abzüglich der erforderlichen Einzelwertberichtigung mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die Rückstellungen wurden nach § 253 HGB mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie werden mit dem Betrag ihrer voraussichtlichen Inanspruchnahme bewertet. Das Abzinsungswahlrecht bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger wird nicht ausgeübt.

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Zusätzlich zu den zeitlichen Bilanzierungsunterschieden werden steuerliche Verlustvorträge in Höhe der innerhalb der nächsten fünf Jahre zu erwartenden Verlustrechnungen berücksichtigt. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung würde in der Bilanz als passive Steuer angesetzt. Im Falle einer Steuerentlastung würde vom entsprechenden Aktivierungswahlrecht gemäß § 274 Abs. 1 HGB kein Gebrauch gemacht.

Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Banksalden in fremder Währung werden mit dem Kurs am Tage des Geschäftsvorfalls umgerechnet. Zum Bilanzstichtag werden Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in fremder Währung zum Devisenkassamittelkurs bewertet. Bei Vermögensgegenständen und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger werden gemäß § 256a Satz 2 HGB das Anschaffungskostenprinzip und das Realisationsprinzip nicht angewendet.

II. Angaben zu Posten der Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist als Anlage zu diesem Anhang dargestellt, ausgehend von den gesamten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. Die Anlagen im Bau betragen im aktuellen Jahr TEUR 3.436 (Im Vorjahr: TEUR 2.118).

Das Vorratsvermögen beträgt TEUR 12.315 (im Vorjahr: TEUR 7.597). In den Fertigerzeugnissen und Waren in Höhe von TEUR 1.416 (netto) (im Vorjahr: TEUR 1.671) sind Gängigkeitsabschläge in Höhe von TEUR 474 (im Vorjahr: TEUR 412) enthalten.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus dem Liefer- und Leistungsverkehr in Höhe von TEUR 6.323 (im Vorjahr: TEUR 12.323) zwischen den Gesellschaften sowie aus dem Lonza Cash-Pooling. Die Cash Pool Forderung beträgt zum Stichtag TEUR 33.624 (im Vorjahr: TEUR 18.570).

Die sonstigen Vermögensgegenstände betragen TEUR 743 (im Vorjahr: TEUR 2.044). Darin enthalten sind nicht verpfändbares Deckungskapital der Rückdeckungsversicherung in Höhe von TEUR 204 (im Vorjahr: TEUR 210) sowie Mietkautionen in Höhe von TEUR 83 (im Vorjahr: TEUR 88).

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben unverändert eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr in Höhe von TEUR 539 (im Vorjahr: TEUR 1.834) und eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von TEUR 204 (im Vorjahr: TEUR 210).

Das gezeichnete Kapital beträgt TEUR 1.502. Das gezeichnete Kapital ist in 1.502.000 Geschäftsanteile zu einem Nennbetrag von jeweils einem Euro eingeteilt. Die Einlagen sind voll erbracht. Alleinige Gesellschafterin ist seit dem 27. Juli 2019 die Capsugel Belgium N.V., Bornem/Belgien.

Die Kapitalrücklagen betragen TEUR 6.199 (im Vorjahr: TEUR 6.199).

Der Bilanzgewinn beträgt TEUR 45.363. Der Bilanzgewinn des Vorjahres in Höhe von TEUR 30.466 wurde auf neue Rechnung vorgetragen.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln Heubeck 2018 G) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (PUC- Methode) ermittelt. Der zu Grunde gelegte Rechnungszins für die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen ist der von der Deutschen Bundesbank ermittelte und veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren zum 31. Dezember 2023. Lohn- und Gehaltssteigerungen wurden in Höhe von 0,00 % berücksichtigt. Rentenanpassungen wurden mit 2,00 % berücksichtigt. Zum 31. Dezember 2023 beträgt der zu Grunde gelegte Rechnungszins für die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen 1,83 %.

Die Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind durch Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 273 gesichert. Diese Vermögensgegenstände dienen in Höhe von TEUR 69 ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtung und sind dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen. Der Betrag in Höhe von TEUR 69 wurde demnach im Geschäftsjahr mit den Verpflichtungen verrechnet.

Die Anschaffungskosten der verrechneten Deckungsvermögen betragen TEUR 78. Aus dem Deckungsvermögen sind im Geschäftsjahr 2023 keine Zinserträge und keine Zinsaufwendungen entstanden.

Die Sollrückstellung auf Basis des Rechnungszinses unter Verwendung eines sieben-jährigen Durchschnitts beträgt TEUR 737, wodurch sich ein nicht bilanzierter Unterschiedsbetrag von TEUR 7 (im Vorjahr: TEUR 30) ergibt. Der Unterschiedsbetrag unterliegt einer gesetzlichen Ausschüttungssperre. Der Unterschiedsbetrag aus der Zinssatzänderung ist im operativen Ergebnis berücksichtigt.

Der Bilanzansatz der Rückstellungen für Pensionen setzt sich wie folgt zusammen:

EUR
(Abgezinster)Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtungen 729.821,75
Verrechneter Aktivwert Rückdeckungsversicherungen aus Lebensversicherungen 69.442,00
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 660.379,75

Die Steuerrückstellungen bestehen zum Abschlussstichtag in Höhe von TEUR 4.894 (im Vorjahr: TEUR 5.591). Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 3.257 (im Vorjahr: TEUR 2.577) wurden für Personalkosten in Höhe von TEUR 1.885 (im Vorjahr: TEUR 1.785) und für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 1.372 (im Vorjahr: TEUR 897) gebildet.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren wie im Vorjahr aus Lieferungen und Leistungen.

Ferner haben die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, ebenso wie die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Verbindlichkeiten, unverändert eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Latente Steuern werden auf Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht.

Es sind latente Steuern auf temporäre Differenzen zu bilden, die zukünftig zu steuerlichen Be- und Entlastungen führen. Die Gesellschaft macht von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB keinen Gebrauch, so dass ein Ansatz des Aktivüberhangs in der Bilanz unterbleibt. Die Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz, welche zu aktiven latenten Steuern führen, resultieren im Wesentlichen aus:

Unterschiede in der Bewertung der Pensionsrückstellung

Unterschiede in der Währungsumrechnung

Der Berechnung der latenten Steuern liegt ein effektiver Steuersatz von 32,4% zugrunde (15,825% für die Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag und 16,625% für die Gewerbesteuer).

III. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft hat aus wirtschaftlichen Gründen diverse Miet- und Leasingverträge abgeschlossen. Per Bilanzstichtag am 31. Dezember 2023 summieren sich die unkündbaren Verträge auf TEUR 11.450. Hiervon entfallen TEUR 10.850 auf die Miete der Geschäftsräume, TEUR 391 auf die Miete der Stellplätze und TEUR 209 auf das Leasing von Firmenfahrzeugen. Die Verträge enden zwischen 2024 und 2038.

IV. Haftungsverhältnisse

Es bestehen unverändert zum Vorjahr keine Haftungsverhältnisse.

V. Angaben zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Aufgliederung der Umsatzerlöse

2023 2022
TEUR % TEUR %
Umsatzerlöse
Verkauf von Produkten und Handelswaren 41.599 84,05 41.045 75,30
Sonstige Dienstleistungen 7.894 15,95 13.458 24,70
49.493 100,00 54.503 100,00
nach Regionen
USA 31.289 63,22 25.702 47,16
Schweiz 9.751 19,70 20.003 36,70
Singapur 3.693 7,46 2.656 4,87
China 2.688 5,43 3.117 5,72
Japan 1.150 2,33 1.599 2,93
UK und EU 337 0,68 941 1,73
Deutschland 5 0,01 36 0,07
Übrige Länder 580 1,17 449 0,82
49.493 100,00 54.503 100,00

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 189 bestehen im Wesentlichen aus einer Ausbuchung von Umsatzsteuerdifferenzen in Höhe von TEUR 57, Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 29 und aus Erträgen aus Kursdifferenzen in Höhe von TEUR 97. Im Vorjahr enthielten die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 35 im Wesentlichen Erträge aus Kursdifferenzen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich auf TEUR 5.882 (im Vorjahr: TEUR 5.194) und beinhalten im Wesentlichen IT-Kosten, n, konzernintern weiterbelastete Personalaufwendungen, Mietaufwendungen, Vertriebsaufwendungen und Patentregistrierungen.

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge resultieren aus der Verzinsung von Forderungssalden aus dem Lonza Cash- Pooling in Höhe von TEUR 841 (im Vorjahr: TEUR 21).

Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 75 (im Vorjahr: TEUR 344) resultieren aus der Verzinsung eines langfristigen aktienbasierten Incentive-Plans.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von TEUR 6.905 (im Vorjahr: TEUR 8.450) beziehen sich in Höhe von TEUR 3.456 (im Vorjahr: TEUR 4.166) auf Körperschaftsteuer inkl. Solidaritätszuschlag und in Höhe von TEUR 3.640 (im Vorjahr TEUR 4.384) auf Gewerbesteuer des laufenden Jahres. TEUR 191 (im Vorjahr: TEUR 100) beziehen sich auf Erstattungen für Steuern vom Einkommen und vom Ertrag für frühere Jahre.

C. Sonstige Angaben

Geschäftsführer sind Herr Dr. Karl Clasen (Diplom-Chemiker, Bonn - Holzlar) und Herr Dr. Gerhard Muster (Director Marketing and Business Development, Köln).

Die Gesellschaft macht von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch.

Im Jahresdurchschnitt waren einschließlich der Geschäftsführer 131 Arbeitnehmer (im Vorjahr: 122) beschäftigt, davon 38 Arbeitnehmer im Vertrieb und 93 Arbeitnehmer in den anderen Unternehmensbereichen.

D. Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Es wird vorgeschlagen, den Bilanzgewinn in Höhe von TEUR 45.363 vorzutragen.

E. Konzernzugehörigkeit

Die Gesellschaft ist eine 100%-ige Tochtergesellschaft der Capsugel Belgium NV, Bornem/ Belgien, und gleichzeitig Konzerngesellschaft der Lonza Group AG, Basel/Schweiz. Ihr Jahresabschluss wird, wie der ihrer Muttergesellschaft, in den nach den International Financial Reporting Standards aufgestellten Konzernabschluss der Lonza Group AG einbezogen, die den Abschluss für den kleinsten und größten Kreis an Unternehmen aufstellt. Der Abschluss kann am Sitz des Mutterunternehmens bezogen werden.

F. Vorgänge nach dem Abschlussstichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten.

G. Honorar Abschlussprüfer

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt TEUR 26 und entfällt ausschließlich auf Abschlussprüfungsleistungen.

 

Köln, den 31. Juli 2024

Die Geschäftsführung

Dr. Karl Clasen

Dr. Gerhard Muster

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

(erweiterte Bruttodarstellung)

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 1.410.856,26 15.786,88 103.074,25 31.363,09 1.354.931,98
Geschäfts- oder Firmenwert 423.267,75 0,00 0,00 0,00 423.267,75
1.834.124,01 15.786,88 103.074,25 31.363,09 1.778.199,73
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.733.717,07 483.068,01 324.437,26 563.240,93 10.455.588,75
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.117.657,52 1.912.562,81 0,00 -594.604,02 3.435.616,31
11.851.374,59 2.395.630,82 324.437,26 -31.363,09 13.891.205,06
13.685.498,60 2.411.417,70 427.511,51 0,00 15.669.404,79
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2023 Abschreibungen des Geschäftsjahres Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 1.342.800,37 55.583,50 88.484,52 1.309.899,35
Geschäfts- oder Firmenwert 423.267,75 0,00 0,00 423.267,75
1.766.068,12 55.583,50 88.484,52 1.733.167,10
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.372.929,16 854.368,05 319.508,78 5.907.788,43
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
5.372.929,16 854.368,05 319.508,78 5.907.788,43
7.138.997,28 909.951,55 407.993,30 7.640.955,53
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 45.032,63 68.055,89
Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00
45.032,63 68.055,89
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.547.800,32 4.360.787,91
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.435.616,31 2.117.657,52
7.983.416,63 6.478.445,43
8.028.449,26 6.546.501,32

LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2023

der Lonza Cologne GmbH, Köln

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Im Rahmen des zur ",Lonza Cell & Gene Division" gehörenden Geschäftsbereiches "Bioscience" werden in Köln Produkte und Technologien zur Transfektion ("Nucleofection ® ") von Primärzellen und schwer zu transfizierenden Zelllinien entwickelt, produziert und vertrieben.

Die Produkte in Form von technischen Geräten ("Nucleofector ® Systems") und Verbrauchsmitteln ("Nucleofector® Kits") wie auch damit verbundene Dienstleistungen (wie z.B. die Installation der Nucleofector ® Systeme beim Kunden) werden weltweit in den forschenden und entwickelnden Zellbiologie- Laboratorien akademischer Einrichtungen sowie von Biotechnologie- und Pharmafirmen eingesetzt.

Dabei agiert die Lonza Cologne GmbH hauptsächlich als Auftragsforscher und Auftragsfertiger für die Schweizer Lonza Sales AG, Basel, die die in Köln gefertigten "Bioscience Solutions"-Produkte europaweit (exklusive Schweiz) vertreibt. Nach wie vor in der Verantwortung der Lonza Cologne GmbH liegen der Vertrieb in die Schweiz sowie der Vertrieb an weltweite Niederlassungen der Lonza Group, die als länder- oder regionsspezifische Distributoren für die Produkte der Lonza Cologne GmbH dienen.

Darüber hinaus erzielt die Lonza Cologne Umsätze aus Servicevereinbarungen. Die Mitarbeiter, die für andere europäische Lonza Werke tätig sind, sind aufgrund ihres Wohnortes in Deutschland bei der Lonza Cologne angestellt. Diese Kosten werden an die entsprechenden Werke zu Vollkosten mit einem Aufschlag weiterbelastet. Außerdem werden Forschungs- und Entwicklungskosten, Marketing- und Sales Kosten an die Lonza Sales AG im Rahmen der Verträge weiterbelastet.

2. Forschung und Entwicklung (R&D)

Gegenstand von Forschung und Entwicklung am Kölner Standort ist die kontinuierliche Weiterentwicklung des Nucleofector® Portfolios und der dazugehörigen zukunftsorientierten Anwendungsmöglichkeiten der Nucleofector ® -Technologie, auch über die Geschäftseinheit "Bioscience" hinaus. Daneben werden die Marktgängigkeit und Leistungsfähigkeit von zur Nucleofector ® -Technologie komplementären, innovativen Produkten evaluiert.

Hierzu beschäftigt die Lonza Cologne GmbH ein hochqualifiziertes Team bestehend aus 20 Wissenschaftlern und Ingenieuren (Status 31. Dezember 2023). Zudem wurden vereinzelt Entwicklungs- und Beratungsdienstleistungen von Dritten in Anspruch genommen.

Die Kosten für die Forschungs- und Entwicklungsabteilung beliefen sich im Jahre 2023 auf TEUR 3.310 (i. Vj. TEUR 3.222) oder 7% vom Umsatz (i. Vj. 6%).

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Über das letzte Jahrzehnt hinweg investierten pharmazeutische Unternehmen kontinuierlich in ihre pharmazeutische Pipeline und konnten so insbesondere Erfolge im Bereich neuer Krebsimmuntherapien erzielen. Zudem führte die Entdeckung der «Genome Editing» Methode «CRISPR/Cas» zu signifikanten globalen Innovationen in den frühen Phasen der Medikamentenentwicklung und zur rasanten Entwicklung des Potentials gen- und zelltherapeutischer Anwendungen im akademischen und im kommerziellen Umfeld. Für die Anwendung der CRISPR/Cas «Genschere» ist es notwendig, bestimmte Konstrukte bestehend aus Proteinen und Nukleinsäuren (RNPs) effizient in die Zielzellen einzubringen. Die Nucleofector ® Technologie ist eine der führenden Transfektionstechnologien in diesem Bereich und partizipiert daher stark am kommerziellen Erfolg der CRISPR/Cas Technologie.

Die Lonza Cologne geht davon aus, dass die Anwendung von CRISPR/Cas bei der Entwicklung neuer Wirkstoffe und in der Grundlagenforschung ein nachhaltiger Trend ist. Gleiches gilt für den Markt der zellbasierten Krebsimmuntherapien (CAR-T) und anderer zellbasierter Therapieformen. Beide Anwendungsbereiche werden auch zukünftig stark wachsen, und daher fokussiert sich die Lonza Cologne bei der Entwicklung neuer Produkte und Applikationen auf diese Bereiche.

2. Geschäftsverlauf

Die finanziellen Rahmenbedingungen für Forschung und Entwicklung in Industrie und Akademie erfuhren im Jahr 2023 einen deutlichen Dämpfer, was besonders bei den Instrumenten im Bereich Life Sciences zu geringeren Investitionen führte.

Aufgrund der erschwerten Marktbedingungen verzeichnete die Lonza Cologne GmbH im Jahr 2023 einen Rückgang bei den Umsätzen mit den Nucleofector ® Geräten. Durch die besondere Eignung der Nucleofector ® Technologie für die CRISPR/Cas Methode konnten diese Rückgänge aber zum Teil durch höhere Umsätze mit Verbrauchsmitteln kompensiert werden.

In Anbetracht der ökonomischen Umstände war der Geschäftsverlauf der Lonza Cologne GmbH im Jahr 2023 insgesamt zufriedenstellend, der Umsatz lag knapp unter Vorjahresniveau.

Die Umsätze aus Servicevereinbarungen fielen aus steuerlichen Gründen von TEUR 13.458 auf TEUR 7.894.

3. Lage

Die Gesamtlage der Lonza Cologne GmbH ist weiterhin als solide und stabil zu bezeichnen.

a) Ertragslage

Die Lonza Cologne GmbH erzielte einen Gesamtumsatz von TEUR 49.493 und blieb damit unter Vorjahresniveau (TEUR 54.503), weil die Umsätze aus Servicevereinbarungen aus steuerlichen Gründen um TEUR 5.561 fielen.

Die Produktverkäufe beliefen sich auf TEUR 41.600 und waren somit annähernd auf Vorjahresniveau (TEUR 41.048). Die Absatzmenge fiel um 6,2%; ein veränderter Mix und ein neues Verrechnungspreismodell führte zu einem Rückgang bei den Umsätzen aus Servicevereinbarungen. Zudem stieg auch der Materialaufwand von TEUR 8.633 auf TEUR 9.844 aufgrund gestiegener Einkaufspreise bei den elektronischen Bauteilen. Entsprechend erhöhte sich die Materialaufwandsquote (bezogen auf ausschließlich Produktverkäufe) von 20,7% auf 23,7%.

Dadurch fiel die EBIT-Marge (EBIT/Umsatzerlöse) bei moderatem Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen von 49,1% auf 42,6%.

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 189 bestehen im Wesentlichen aus einer Ausbuchung von Umsatzsteuerdifferenzen in Höhe von TEUR 57, Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 29 und aus Erträgen aus Kursdifferenzen in Höhe von TEUR 97. Im Vorjahr enthielten die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 35 im Wesentlichen Erträge aus Kursdifferenzen.

Der Personalaufwand stieg um TEUR 636 auf TEUR 13.161, weil sich die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeitenden von 122 auf 131 erhöhte. Dabei fielen die Personalkosten pro Mitarbeiter leicht.

Die Abschreibungen erhöhten sich um TEUR 270 im Vergleich zum Vorjahr auf TEUR 910. Aufgrund des Wachstums in den vergangenen Jahren hat die Lonza Cologne ein höheres CAPEX Budget.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen steigen um TEUR 688 auf TEUR 5.882. Im Vorjahr gab es an einen Lieferanten eine einmalige Sonderzahlung in Höhe von TEUR 541, um Mehrkosten in der Beschaffung zu kompensieren. Weiterhin stiegen die Leasingkosten für Firmenfahrzeuge im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 158, weil sich Anzahl und Kosten erhöhten.

Der Jahresüberschuss beträgt TEUR 14.897 nach TEUR 17.935 im Vorjahr.

b) Finanzlage

Der Geschäftsbetrieb der Lonza Cologne GmbH basierte im Berichtsjahr auf Innenfinanzierung. Es besteht ein Intercompany Cashpool Verfahren. Der Bestand an liquiden Mitteln betrug TEUR 2.806. Das Cashpool Guthaben erhöhte sich auf TEUR 33.624 (i. Vj. TEUR 18.570), weil auf eine Dividendenzahlung im Jahre 2023 verzichtet wurde. Somit standen Zahlungsmittel von insgesamt TEUR 36.430 (i. Vj. TEUR 20.778) zur Verfügung, die jederzeit ausreichend waren.

Der erwirtschaftete Cashflow (vereinfacht ermittelt aus der Summe aus Jahresergebnis, Abschreibungen und Zuführung bzw. Auflösung von Rückstellungen) beträgt TEUR 15.798 und ist deutlich unterhalb Vorjahresniveau (TEUR 23.000).

c) Vermögenslage

Das Anlagevermögen erhöhte sich um TEUR 1.482, primär, durch eine neue Produktionshalle, die im Jahre 2024 in Betrieb genommen wurde.

Investitionen wurden insbesondere in den Bereichen Operations und R&D getätigt. Diese Investitionen dienten entweder dazu, die Kapazitäten zu erhöhen, den Produktionsablauf zu verbessern oder Werkzeuge für neue Produkte herzustellen.

Die Vorräte stiegen zum Vorjahr um TEUR 4.718, weil die Lonza Cologne zum einen weniger als geplant absetzte, zum anderen aufgrund von erhöhten Bezugskosten für elektronische Bauteile. Die Rohstoffe sind deswegen erheblich um TEUR 3.484 angestiegen, unfertige Erzeugnisse (TEUR 1.490) nahmen dagegen zu, weil das Jahresendgeschäft in 2023 hinter den Erwartungen blieb.

Die Forderungen gegen Drittkunden aus Lieferungen und Leistungen nahmen um TEUR 446 zu, die Forderungen gegen verbundene Unternehmen stiegen in erster Linie durch den erhöhten Cashpool aufgrund des Geschäftsverlaufs um TEUR 9.053.

Die debitorischen Kreditorenforderungen reduzierten sich um TEUR 1.343; infolgedessen reduzierten sich auch die sonstigen Vermögensgegenstände um TEUR 1.301.

Insgesamt ist das Umlaufvermögen im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 13.515 gestiegen.

Das Eigenkapital veränderte sich durch den Jahresüberschuss um TEUR 14.897 auf TEUR 53.064.

Die sonstigen Rückstellungen nahmen um TEUR 680 zu, im Wesentlichen, weil eine Rückstellung für Wareneingänge ohne Rechnungen (TEUR 660) gebildet wurde.

Die Verbindlichkeiten erhöhten sich dagegen, weil die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 117 zunahmen und sich die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um TEUR 11 verringerten.

Die sonstigen Verbindlichkeiten verringerten sich um TEUR 5.

Insgesamt nahm das Fremdkapital um TEUR 276 zu.

4. Gesamtaussage

Die folgenden Leistungsindikatoren geben einen Überblick über den Verlauf des Geschäftsjahres, wobei Umsatz und Cashflow die bedeutsamsten Leistungsindikatoren für die interne Steuerung darstellen.

Nach den erfolgreichen Vorjahren mit zweistelligen Wachstumsraten, verzeichnete die Lonza Cologne für das Geschäftsjahr 2023 einen Umsatzrückgang durch das schwierige Marktumfeld.

Die Umsatzerlöse lagen durch den gesunkenen Volumen-Preis-Mix unter dem Vorjahresniveau; daher nahm auch die Umsatzrendite ab, der Cashflow blieb konstant. Das Ergebnis lag somit unter den Erwartungen bzw. dem Vorjahresniveau.

Die Personalkosten und die sonstigen betrieblichen Ausgaben stiegen, dies konnte dieses Jahr nicht durch erhöhte Umsätze kompensiert werden.

Dies führte zu einem deutlichen Rückgang des EBITs von TEUR 26.737 auf 21.060. Das Ergebnis nach Steuern fiel analog von TEUR 17.951 auf TEUR 14.909.

Der Cashflow 2023 bewegt sich deutlich unterhalb des Vorjahresniveaus.

Das Jahresergebnis ist somit gut, die wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden.

III. Chancen-, Risiko- und Prognosebericht

1. Risikobericht

Die Risiken sind in der Reihenfolge ihrer Bedeutung, beginnend mit dem höchsten Risiko, dargestellt.

a) Gesamtwirtschaftliche Risiken

Die weiterhin anhaltenden geopolitischen Unsicherheiten haben Auswirkungen auf die globale Konjunkturlage. Hieraus können für die Lonza Cologne auch in 2024 Herausforderungen durch erhöhte Bezugskosten für Bauteile und Rohmaterialien und darauf basierend Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen.

Allgemeine Kostensteigerungen können nur teilweise durch eine Preisanpassung der Produkte kompensiert werden.

b) Branchen- und wettbewerbsspezifische Risiken

Der Markt, den die Lonza Cologne bedient, stagniert nach starkem Wachstum in den Vorjahren weiterhin. Die Lonza Cologne geht allerdings davon aus, dass der Markt im zweiten Halbjahr 2024 wieder Fahrt aufnehmen wird, um im Jahre 2025 wieder zu wachsen.

Die Lonza Cologne wird ihren Umsatz mittelfristig durch neue, verbesserte Produkte und eine stete Erweiterung der Anwendungsbereiche bestehender Produkte steigern. Bereits im Jahr 2025 wird ein erneutes Erstarken des Marktes für Zell - und Gentherapien erwartet. Gleiches gilt für Anwendungen im Bereich des CRISPR basierten Screenings, welche, im Bereich der frühen Medikamentenentwicklung, weiter Fahrt aufnehmen werden. In beiden Marktbereichen bietet die Lonza Cologne GmbH mit der Nucleofector ® Plattform eine der Schlüsseltechnologien an. Um mittelfristig für das erwartete Wachstum gerüstet zu sein, musste die Lonza Cologne ihre Produktionskapazitäten erweitern und hat dafür im Jahr 2022 einen langfristigen Mietvertrag für eine neue, deutlich größere Produktions- und Logistikhalle unterschrieben. Diese wurde im Juni 2024 in Betrieb genommen.

c) Finanzwirtschaftliche Risiken

Das Finanzrisiko ist auf Grund der Konzerneinbindung minimiert. Als Bestandteil des Lonza-Konzerns ist die Gesellschaft letztlich von der Kreditfinanzierung und Bonität der Lonza Group AG abhängig.

Die Liquidität der Lonza Cologne GmbH wird durch den konzerneigenen "Cashpool" der Lonza Group GmbH gewährleistet.

d) Risiken aus der Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und der von der Lonza Group GmbH verwaltete Cashpool, über den die Gesellschaft ihre Liquidität sicherstellt. Die Gesellschaft tätigt den Großteil der Umsätze innerhalb des Konzerns, daher sind Forderungsausfälle die absolute Ausnahme. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Sicherungsgeschäfte werden bei der Lonza Cologne GmbH zurzeit nicht getätigt.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Dabei ist die Gesellschaft in die konservative Risikopolitik des Lonza-Konzerns eingebunden.

2. Chancenbericht

Für die Kerntechnologie der Lonza Cologne GmbH, die Nucleofector ® Technologie, besteht weiterhin eine Sonderstellung im Markt der nichtviralen Transfektion primärer Zellen sowie erhebliche Produktvorteile in einigen Anwendungsbereichen, wie z.B. der CRISPR/Cas Genome Editing Methode.

Mit den mittlerweile etablierten GMP Produkten wurde ein neuer, attraktiver Markt- und Kundenkreis angesprochen, der auch zukünftig großes Potenzial birgt.

Dem Wettbewerb am Markt wird die Lonza Cologne GmbH weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und vor allem einem hohen Maß an Qualität begegnen.

3. Gesamtaussage zu Chancen und Risiken

Die Lonza Cologne erwartet, weiter mit dem Markt zu wachsen. Aus diesem Grund wurde in eine neue Produktions- und Logistikhalle investiert, die im Juni 2024 in Betrieb genommen wurde. Damit stehen dann erhebliche Kapazitäten für das weitere Wachstum zur Verfügung.

Risiken der künftigen Entwicklung liegen in einem wachsenden Wettbewerbsumfeld und der allgemeinen Weltkonjunkturlage. Vor dem Hintergrund der finanziellen Stabilität sieht die Lonza Cologne GmbH sich für die Bewältigung der Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind im Prognosezeitraum nicht erkennbar.

4. Prognosebericht

Im Jahre 2024 stagniert der Markt weiterhin, das Marktumfeld gestaltet sich derzeit als schwierig. Entsprechend lagen die Umsätze bis Juni 2024 deutlich unter den Erwartungen und unter dem Vorjahresniveau.

Bei den von der Nucleofector ® Technologie bedienten Märkten handelt es sich, trotz der erwähnten Risiken, um Märkte mit hohem Wachstumspotential. Die Lonza Cologne GmbH geht daher davon aus, auch im Jahr 2024 ein gutes Geschäftsergebnis zu erzielen. Innerhalb der Geschäftseinheit "Bioscience" werden dazu die Konstanz in der Vertriebsstruktur, die gesteigerten Produktionskapazitäten am Kölner Standort sowie die bestehenden und neuen Produkte beitragen.

Damit wird in 2024 ein Gesamtumsatz leicht unter Vorjahresniveau erwartet. Die Umsatzrendite wird sinken, weil Marge und Strukturkosten unverändert bleiben. Zudem werden keine belastenden Sondereffekte erwartet.

Bei einer konstanten Vermögenslage wird für 2024 ein positiver Cashflow erzielt werden, der auf dem Niveau von 2023 liegen wird. Es werden keine Sondereffekte erwartet.

Zur Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht muss die Geschäftsführung Schätzungen und Prognosen vornehmen sowie Annahmen treffen, die den Ausweis der Vermögenswerte und Schulden sowie der Aufwendungen und Erträge beeinflussen. Alle Schätzungen, Prognosen und Annahmen werden nach bestem Wissen und Gewissen getroffen, um ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft zu vermitteln. Dennoch können die tatsächlichen Werte von den Schätzwerten abweichen.

 

Köln, den 31. Juli 2024

gez. Dr. Karl Clasen,Geschäftsführer

gez. Dr. Gerhard Muster, Geschäftsführer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

22 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.