Herstellung von Kautschuk, Kautschukmischungen und Halbzeug daraus
Archroma Distribution and Management Germany GmbH
Kasteler Straße 45, 65203 Wiesbaden, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Matthias Hofmann seit 3.12.2025 | Geschäftsführer |
Werner Wengenmair seit 3.12.2025 | Geschäftsführer |
Dawit Gebreab seit 3.12.2025 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Archroma Management GmbH | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Archroma Distribution and Management Germany GmbHWiesbadenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2023 bis zum 30.09.2024AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Oktober 2023 bis 30. September 2024
Anhang für das Geschäftsjahr 2023/2024Allgemeines Der vorliegende Jahresabschluss der Archroma Distribution and Management Germany GmbH (im Folgenden kurz: ADM), Wiesbaden, zum 30. September 2024 ist nach den Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB), unter Anwendung der Vorschriften des HGB, sowie den ergänzenden Regelungen des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbH-Gesetz) aufgestellt worden. Die Archroma Distribution and Management Germany GmbH gilt entsprechend den Größenklassen des HGBs zum 30. September 2024 als mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Die Gesellschaft hat ein vom Kalenderjahr abweichendes Geschäftsjahr, das am 1. Oktober eines Jahres beginnt und am 30. September des darauffolgenden Jahres endet. Die Mitarbeiter und das Vermögen sind in dem inländischen Stammhaus in Deutschland und in sechs Zweigniederlassungen in Europa konzentriert. Die Gesellschaft ist unter der Firma Archroma Distribution and Management Germany GmbH mit Sitz in Wiesbaden im Handelsregister des Amtsgerichts Wiesbaden unter der Nummer HRB 27026 eingetragen. Der Jahresabschluss wird in EUR aufgestellt. Die Angaben erfolgen in EUR bzw. TEUR; Rundungsdifferenzen sind möglich. Zum Bilanzstichtag des Vorjahres waren TEUR 718 als Guthaben bei Kreditinstituten ausgewiesen. Dabei handelt es sich um Vermögensgegenstände im Zusammenhang mit dem in Italien gängigen so genannten "RIBA Verfahren", die handelsrechtlich eher als sonstige Vermögensgegenstände zu charakterisieren sind. Der Ausweis im Vorjahr wurde angepasst: Die sonstigen Vermögensgegenstände zum 30. September 2023 belaufen sich nach der Umgliederung auf TEUR 1.190 (vor der Umgliederung TEUR 472), die Guthaben bei Kreditinstituten auf TEUR 0 (vor der Umgliederung TEUR 718). Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden mit ihren Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig über ihre wirtschaftliche Nutzungsdauer linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird über eine Laufzeit von zehn Jahren abgeschrieben. Dabei handelt es sich vorwiegend um Kundenstämme, denen eine langfristige Beziehung und Nutzungszeit zugrunde gelegt wird. Gegenstände des Sachanlagevermögens werden mit ihren Anschaffungskosten aktiviert. Gegenstände, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, werden entsprechend ihrer voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben: Über eine maximale Nutzungsdauer von 16 Jahren bei technischen Anlagen und Maschinen bzw. von fünf bis zehn Jahren bei Mobiliar, Fahrzeugen und EDV-Anlagen. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen zeitanteilig. In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 EStG angewendet. Geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, mehr als EUR 250 und bis zu EUR 1.000 betragen, werden im Rahmen eines Sammelpostens über fünf Jahre abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten weniger als EUR 250 betragen, werden gemäß § 6 Abs. 2a Satz 4 EStG in voller Höhe im Aufwand erfasst. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Wenn der Grund für die dauernde Wertminderung entfallen ist, werden Zuschreibungen bis maximal zu den fortgeführten Anschaffungskosten berücksichtigt. Die Anteile an verbundenen Unternehmen sind zu Anschaffungskosten aktiviert bzw., bei Vorliegen einer voraussichtlich dauernden Wertminderung, zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgt zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Wiederbeschaffungskosten, bei Waren jedoch höchstens zu den aus den Verkaufspreisen abgeleiteten realisierbaren Preisen zum Bilanzstichtag. Der Grundsatz der verlustfreien Bewertung wird beachtet bzw. es wird dem strengen Niederstwertprinzip Rechnung getragen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennbetrag abzüglich eventuell notwendiger Wertberichtigungen angesetzt. Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert erfasst. Das Eigenkapital wird zum Nennwert angesetzt. Der Wertansatz von Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen ist nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels der sogenannten Projected Unit Credit Method (Verfahren laufender Einmalprämien) errechnet worden. Die Ermittlung des Rückstellungsbetrages erfolgte unter Zugrundelegung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck (Deutschland), AVÖ 2008 P (Österreich), MR-5/FR-5 (Belgien), INSEE 2007-2009 (Frankreich), ISTAT 2002 (Italien) und Prognosetafel 2012 - 2062 (Niederlande). In Ausübung des Wahlrechts gemäß § 253 Abs. 2 HGB wurde für die Abzinsung der für den Bilanzstichtag durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren angewendet. Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Betrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag drohenden Verluste und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken. Künftige Preis- und Kostensteigerungen werden dabei berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Aus Vereinfachungsgründen erfolgt die unterjährige Verbuchung mit dem Devisenkassamittelkurs des Transaktionstages. Bilanzposten werden zum Stichtag wie folgt bewertet: Langfristige Fremdwährungsforderungen werden zum Devisenkassamittelkurs bei Entstehung der Forderung oder zum niedrigeren beizulegenden Wert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, angesetzt (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs bei Entstehung der Verbindlichkeit oder zum höheren Stichtagskurswert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, bewertet (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus der Anlage zum Anhang (Anlagespiegel). Der Geschäfts- oder Firmenwert mit einem Restbuchwert von TEUR 750 zum Bilanzstichtag wird planmäßig über einen Zeitraum von zehn Jahren abgeschrieben. Finanzanlagen (Anteile an verbundenen Unternehmen) Zum 30. September 2024 hält die Archroma Distribution and Management Germany GmbH, unverändert zum Vorjahr, Anteile an der Archroma Ibérica S.L. mit Sitz in Barcelona, Spanien, in Höhe von 10,95 %. Der Buchwert der Anteile beläuft sich, analog Vorjahr, auf TEUR 2.219. Umlaufvermögen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten neben Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.964 (Vorjahr: TEUR 1.694) Forderungen aus Cash Pool-Vereinbarungen in Höhe von TEUR 9.655 (Vorjahr: TEUR 5.186). Die Forderungen gegen die Gesellschafterin, die Archroma Management GmbH, Pratteln, Schweiz, belaufen sich auf TEUR 10.443 (Vorjahr: TEUR 5.261) und beinhalten im Wesentlichen die oben erwähnten Forderungen aus Cash Pool-Vereinbarungen. Die Restlaufzeit sämtlicher Forderungen und sonstiger Vermögensgegenstände ist wie im Vorjahr kleiner als ein Jahr. Rückstellungen für Pensionen Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden mit TEUR 2.046 (Vorjahr: TEUR 1.892) für Anwartschaften und laufende Leistungen gebildet. Hierbei wurde der Zeitwert von TEUR 297 verrechnet, der sich für Kapitalanlagen ergibt, die in einem rechtlich selbständigen Deckungsvermögen (Trust) bei einem Treuhänder gebunden sind. Der in den Aufwendungen für Altersversorgung verrechnete Ertrag des Deckungsvermögens betrug TEUR 13. Die Anschaffungskosten des Deckungsvermögens betragen TEUR 181. Ein Betrag in Höhe von TEUR 81 unterliegt der Ausschüttungssperre. Folgende Annahmen lagen der Berechnung zugrunde (Angaben jeweils in %):
Unter Anwendung des für den Bilanzstichtag veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen sieben Geschäftsjahre von 1,92 % p.a. würde sich ein Erfüllungsbetrag von TEUR 2.033 ergeben. Der Unterschiedsbetrag im Sinne des § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB beträgt zum Stichtag TEUR -12 (Vorjahr: TEUR 37). Für mittelbare Pensionsverpflichtungen wurde vom Wahlrecht des Art. 28 Abs. 1 S. 2 EGHGB Gebrauch gemacht und es wurden Rückstellungen in folgender Höhe nicht gebildet:
Die Pensionsverpflichtungen sind durch eine Rentenversicherung abgesichert. Sonstige Rückstellungen Unter dem Posten "Sonstige Rückstellungen" wird eine Vielzahl von Rückstellungsarten erfasst. Dies sind vor allem Rückstellungen für mitarbeiterbezogene Verpflichtungen in Höhe von TEUR 1.919 (Vorjahr: TEUR 1.650) und Kundenrabatte in Höhe von TEUR 796 (Vorjahr: TEUR 1.085). Verbindlichkeiten In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Darlehensverbindlichkeiten gegenüber der Archroma Operations S.á.r.l., Luxemburg, in Höhe von TEUR 2.000 (Vorjahr: TEUR 2.000) und gegenüber der Gesellschafterin Archroma Management GmbH in Höhe von TEUR 4.083/TUSD 4.129 (Vorjahr: TEUR 4.348/TUSD 4.682) enthalten. Die übrigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen wie im Vorjahr Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin, der Archroma Management GmbH, betragen, einschließlich des bereits genannten Darlehens, TEUR 4.915 (Vorjahr: TEUR 4.757). Das Darlehen in Höhe von TEUR 2.000 mit der Archroma Operations S.á.r.l., Luxemburg, hat eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2027. Das Darlehen in Höhe von TUSD 4.129 mit der Archroma Management GmbH hat eine Laufzeit bis zum 28. Februar 2052. Alle übrigen Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Sämtliche zum Bilanzstichtag ausgewiesenen Verbindlichkeiten sind unbesichert. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 233 (Vorjahr: TEUR 3) enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Latente Steuern werden gemäß § 274 HGB auf temporäre Differenzen zwischen handels-rechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen ermittelt (im Wesentlichen Rückstellungen für Pensionen und sonstige Rückstellungen). Passive latente Steuern werden nur insoweit ausgewiesen, wie sie aktive Steuerlatenzen übersteigen. Auf den Bilanzausweis wird nach § 274 Abs. 1 S. 2 HGB verzichtet, da zum Bilanzstichtag ein aktiver Überhang von latenten Steuern besteht. Die latenten Steuern werden auf Basis der Steuersätze ermittelt, die zum Zeitpunkt der Realisation gelten beziehungsweise erwartet werden. Sonstige Angaben Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt waren bei der Gesellschaft 90 Mitarbeiter (im Vorjahr: 97) in in- und ausländischen Zweigniederlassungen beschäftigt. Dabei handelt es sich ausschließlich um Angestellte aus Marketing, Vertrieb, Kundenservice, anwendungstechnischen Labors und administrativen Bereichen. Die Mitarbeiter teilen sich wie folgt auf die Niederlassungen auf:
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die in der Bilanz nicht erscheinenden sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen Miet-, Pacht- und Leasingverträge. Die Struktur der Fälligkeiten stellt sich wie folgt dar:
Bei den Miet-, Pacht- und Leasingverträgen handelt es sich um sogenannte Operating-Lease-Verträge, die zu keiner Bilanzierung der Objekte bei der Gesellschaft führen. Die Verträge betreffen im Wesentlichen Mieten für Bürogebäude, Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie Fuhrparks. Der Vorteil dieser Verträge liegt in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken können sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden könnten. Geschäftsführung • Dr. Hanspeter Gethöffer, Head of Business Development, Archroma Germany GmbH • Patrick Albert Peter Verraes, Head of Legal, Archroma Management GmbH, Schweiz • Michel Silvio Wicki, Vice President Finance & Group Consolidation & Reporting, Archroma Management GmbH, Schweiz, seit 17. Mai 2024 • Thomas Bucher, Chief Financial Officer, Archroma Management GmbH, Schweiz, bis 26. Mai 2024 Die Geschäftsführung erhielt keine Vergütung von der Gesellschaft. Mutterunternehmen Die Archroma Distribution and Management Germany GmbH ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Archroma Management GmbH, Pratteln, Schweiz. Der Konzernabschluss der Archroma-Gruppe wird für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen von der Archroma Group S.à.r.l, Luxemburg, erstellt. Die Veröffentlichung des Konzernabschlusses erfolgt in Luxemburg unter der Handelsregisternummer B268357. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten. Verwendung des Ergebnisses Die Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.
Wiesbaden, den 17. März 2025 Archroma Distribution and Management Germany GmbH Die Geschäftsführung Dr. Hanspeter Gethöffer Michel Silvio Wicki Patrick Albert Peter Verraes Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr 1. Oktober 2023 bis 30. September 2024
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023/20241 Grundlage der Gesellschaft 1.1 Geschäftsmodell Die Archroma Distribution and Management Germany GmbH (ADM) mit Sitz in Wiesbaden ist die europäische Vertriebsgesellschaft im Archroma-Verbund, einer global tätigen Unternehmensgruppe im Bereich der Farb- und Spezialchemie mit der Archroma Management GmbH, Pratteln, Schweiz, als Mutterunternehmen. Mit den zwei Geschäftsbereichen "Textile Effects" und "Packaging Technologies" liefert die Archroma-Gruppe Spezialchemikalien und Farbstoffe, die auf die Anforderungen von Kunden in deren lokalen Märkten abgestimmt sind. Die ADM ist als Verkaufskommissionärin für die europäischen Archroma-Produktions-gesellschaften in Deutschland, Spanien und Frankreich tätig. Über die Gesellschaft wird der europäische Markt bedient. Außerdem werden über die ADM in Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern Services (insbesondere Finanzen, Personal und Vertrieb) für andere europäische Archroma-Gesellschaften erbracht. Damit sind die europäischen Vertriebs- und Dienstleistungsaktivitäten des Archroma-Konzerns in einer Gesellschaft gebündelt. Die ADM unterhält im Geschäftsjahr 2023/2024 neben dem Stammhaus in Deutschland Zweigniederlassungen in den folgenden europäischen Ländern:
Für die von der ADM erbrachten Leistungen erhält die Gesellschaft als Vergütung eine Verkaufskommission, die sich am vermittelten Umsatz mit Drittkunden bemisst, sowie Service-Gebühren, die sich als Mark-up auf die verrechneten Kosten für die Service-Leistungen beziehen. Die ADM ist eine Tochtergesellschaft der Archroma Management GmbH, Pratteln, Schweiz, und wurde mit der Eintragung in das Handelsregister am 14. Mai 2013 gegründet. Die Gesellschaft hat, analog zu Vorjahren, ein abweichendes Geschäftsjahr, das den Zeitraum vom 1. Oktober eines Jahres bis zum 30. September des darauffolgenden Jahres umfasst. 1.2 Steuerungssystem Die Steuerung erfolgt im Archroma-Konzern nicht für einzelne Gesellschaften, sondern in einer eigenen Managementstruktur nach Funktions- und Geschäftsbereichen. Die Steuerungsgrößen sind im Konzern auf IFRS-Basis definiert und können auf die ADM nicht unmittelbar angewendet werden, da für diese das deutsche Handelsrecht (HGB) als verpflichtende landesrechtliche Rechnungslegungsnorm relevant ist. Um die Aussagekraft zwischen Lagebericht und Jahresabschluss nicht zu beeinträchtigen, wird eine einheitliche Basis verwendet. Die Darstellung des Geschäftsverlaufs erfolgt auf Basis der im handelsrechtlichen Abschluss ausgewiesenen Kennzahlen; analog zum Archroma-Konzern werden die beiden bedeutsamsten Steuerungsgrößen Umsatz und Ergebnis vor Steuern erläutert. 2 Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Nach wie vor erscheint die deutsche Wirtschaft wie gelähmt. Im Vergleich zu anderen großen europäischen Ländern fällt die Wirtschaftsleistung in Deutschland weiterhin ab. Die Frühindikatoren lassen auch für 2025 wenig Hoffnung aufkommen: Zwar sollte in den kommenden beiden Jahren eine allmähliche Erholung einsetzen, allerdings werden sich die Industrie- und Konsumkonjunktur nur sehr langsam aus ihrer Starre befreien. Die Vorhersage für das deutsche Wirtschaftswachstum des ifo Institut liegt bei 0,9 % bis 1,5 %. 1 Durch die Neuwahlen im Februar 2025 könnte es zu einem tiefgreifenden Politikwechsel und einen Fokus auf eine wettbewerbsfähige Wirtschaft in Deutschland kommen. Denn die jetzige Situation ist nach wie vor gekennzeichnet durch Nachwirkungen vorangegangener Krisen, insbesondere den erheblichen Kaufkraftverlusten als Folge des massiven Energie- und Nahrungsmittelpreisanstiegs, der schwachen weltwirtschaftlichen Entwicklung, der geopolitischen Krisen sowie den geldpolitischen Straffungen. Bezogen auf die Branche Chemie und Pharma passt der Branchenverband VCI seine Wachstumsprognose an und erwartet für das Kalenderjahr 2024 beim Branchenumsatz ein Minus von 2 %. 2 Insgesamt trete die deutsche Wirtschaft weiter auf der Stelle, die Bundespolitik ist aktuell größtenteils mit sich selbst beschäftigt und die Stimmung in den Unternehmen könne kaum schlechter sein. Der Ausblick auf die kommenden Monate biete wenig Hoffnung. Den Unternehmen fehlen weiterhin die Aufträge. Die Kapazitäten der Branche waren mit durchschnittlich 74,8 % nicht ausgelastet. Damit lag die Produktion seit dreizehn Quartalen unterhalb der wirtschaftlich notwendigen Grundauslastung von 82 %.
2
https://www.chemietechnik.de/markt/chemieverband-sieht-stimmung-auf-tiefpunkt-301.html.
Der Gesamtumsatz der Chemie- und Pharmaindustrie ist weiterhin rückläufig und wird gestützt durch die Pharmabranche, was sich auch bei den Beschäftigtenzahlen zeigt: Gesamthaft bleibt die Zahl der Arbeitsplätze stabil, jedoch nur aufgrund von Zuwächsen im Pharmabereich. 2.2 Entwicklung der ADM Die Umsatzerlöse der ADM betrugen im abgelaufenen Geschäftsjahr TEUR 23.865 (Vorjahr: TEUR 21.919). Die Umsatzerlöse entfallen mit TEUR 17.976 (Vorjahr: TEUR 17.114) im Wesentlichen auf Kommissionserlöse. Der Rest setzt sich aus TEUR 5.731 (Vorjahr: TEUR 4.719) Serviceumsätzen und TEUR 158 (Vorjahr: TEUR 86) Erlösen für sonstige Leistungen zusammen. Dies entspricht einem Umsatzanstieg von 8,9 % im Vorjahresvergleich. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus den gestiegenen Serviceumsätzen mit der Archroma (Switzerland) GmbH, Pratteln, Schweiz. Da die Kommissionserlöse der Höhe nach abhängig von einem Zielbetriebsergebnis (vor Zinsen und Steuern) sind, verhält sich die Entwicklung nicht zwingend proportional zu den vermittelten Umsätzen. 3 Geschäftsverlauf und Lage 3.1 Ertragslage Im Geschäftsjahr 2023/2024 erzielte die ADM Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 23.865 nach TEUR 21.919 im Vorjahr, was einem Anstieg um TEUR 1.946 oder 8,9 % entspricht. Damit wurden die Umsatzerwartungen für das abgelaufene Geschäftsjahr, die einen Umsatzrückgang um 5 % prognostiziert hatten, übertroffen. Für die drei europäischen Produktionsgesellschaften der Archroma-Gruppe vermittelte die ADM im Geschäftsjahr 2023/2024 Umsätze hauptsächlich mit Drittkunden in Höhe von TEUR 157.628 (-5,6 % im Vergleich zum Vorjahr) und erzielte hieraus Erlöse aus dem Kommissionsgeschäft in Höhe von TEUR 17.976 (+5,0 % im Vergleich zum Vorjahr). Die Aufwendungen für bezogene Leistungen bewegen sich mit TEUR 3.072 im Wesentlichen auf dem Niveau des Vorjahres (TEUR 2.847). Die Materialaufwandsquote (Materialaufwand in Relation zu Umsatzerlösen) liegt mit 12,9 % auf dem Niveau des Vorjahres (13,0 %). Der Personalaufwand ist um TEUR 1.954 von TEUR 11.494 auf TEUR 13.448 gestiegen, was einer Erhöhung um 17,0 % entspricht. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus gestiegenen Aufwendungen im Zusammenhang mit Restrukturierung in Höhe von TEUR 1.784 (Vorjahr: TEUR 813) und Aufwendungen betreffend Boni in Höhe von TEUR 766 (Vorjahr: TEUR 32). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken deutlich von TEUR 7.411 um TEUR 5.191 auf TEUR 2.220. Ursächlich für diese Entwicklung sind die im Zusammenhang mit dem Erwerb des Textile Effects-Geschäfts von der Huntsman-Gruppe im Vorjahr angefallenen Aufwendungen in Höhe von TEUR 4.891. Die Abschreibungen bewegen sich mit TEUR 717 leicht unter dem Niveau des Vorjahres (TEUR 843). Das Zinsergebnis ist mit TEUR 265 negativ (Vorjahr: negativ mit TEUR 390). Das Ergebnis vor Steuern beläuft sich für das Geschäftsjahr auf TEUR 4.556 (Vorjahr: TEUR -1.050). Die Verbesserung gegenüber dem Vorjahr ist im Wesentlichen bedingt durch den Wegfall der im Vorjahr angefallenen Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Erwerb des Textile Effects-Geschäfts von der Huntsman-Gruppe. Die Prognose des Vorjahres, nach der für das Geschäftsjahr 2023/2024 ein positives Ergebnis vor Steuern im niedrigen einstelligen Millionenbereich erwartet worden war, ist insofern eingetreten. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belaufen sich auf TEUR 1.430 (Vorjahr: TEUR 1.762). Das Geschäftsjahr 2023/2024 schließt mit einem positiven Ergebnis nach Steuern bzw. einem Jahresüberschuss von TEUR 3.126 ab. Im Vorjahr beliefen sich das negative Ergebnis nach Steuern bzw. der Jahresfehlbetrag auf TEUR 2.813. 3.2 Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 2.419 und damit um 7,0 % erhöht. Im Bereich des Anlagevermögens war ein Rückgang um TEUR 721 bzw. 19,5 % von TEUR 3.708 auf TEUR 2.987 zu verzeichnen. Dieser Rückgang ist vor allem durch planmäßige Abschreibungen bedingt (TEUR 717), die im Wesentlichen den Geschäfts- oder Firmenwert betreffen. Das Umlaufvermögen stieg um TEUR 3.120 bzw. 10,1 % von TEUR 30.766 auf TEUR 33.885. Ursächlich für diese Entwicklung waren die Forderungen gegen verbundene Unternehmen, die sich, im Wesentlichen aufgrund von höheren Forderungen betreffend Cashpool-Vereinbarungen gegen die Gesellschafterin, um TEUR 4.739 bzw. 68,9 % von TEUR 6.880 auf TEUR 11.619 erhöht haben. Gegenläufig wirkte der Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 1.795 bzw. 8,0 % von TEUR 22.418 auf TEUR 20.624. Die Eigenkapitalquote hat sich aufgrund des positiven Ergebnisses nach Steuern bzw. des Jahresüberschusses von 3,8 % im Vorjahr auf 12,1 % zum Bilanzstichtag erhöht. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen bewegen sich mit TEUR 2.046 auf einem leicht höheren Niveau als im Vorjahr (TEUR 1.892). Auch die sonstigen Rückstellungen veränderten sich nur leicht um TEUR 218 von TEUR 3.198 auf TEUR 2.980. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen blieben mit TEUR 24.384 auf dem Niveau des Vorjahres (TEUR 24.413) und beinhalten hauptsächlich ein Darlehen durch die Archroma Management GmbH, Reinach, Schweiz, im Zusammenhang mit dem Erwerb des Textile Effects-Geschäfts von der Huntsman-Gruppe. Gesamtaussage Da die Entwicklung der Umsatzerlöse im abgelaufenen Geschäftsjahr die Erwartung im Vergleich zur Prognose übertroffen hat, und in Bezug auf das Ergebnis vor Steuern die Prognose erreicht wurde, ist die Geschäftsführung mit dem Geschäftsverlauf zufrieden. 4 Prognose-, Chancen- und Risikobericht 4.1 Chancen- und Risikobericht Die ADM ist in den weltweiten Vertriebs- und Produktionsverbund des Archroma-Konzerns eingebunden, der über eine Matrixorganisation (global/lokal) gesteuert wird. Risikomanagement ist dabei integraler Bestandteil aller Entscheidungen und Geschäftsprozesse. Grundlage hierfür sind insbesondere die Managementstruktur, das Planungssystem sowie die Berichts- und Informationssysteme (monatliche Finanz- und Controlling-Routinen etc.). Die IT-Infrastruktur der AGG wird auf Gruppenstufe verantwortet (Softwarelizenzen, Hardware, ERP-Funktionalitäten, Wartung und Neubeschaffung von IT-Installationen). Mit dem Ziel, eine sichere Plattform zu gewähren, setzt die Archroma Management GmbH dabei interne Spezialisten und externe Dienstleister ein. Der steigenden Cyberkriminalität wird z.B. durch verpflichtende Onlinekurse, die das Bewusstsein u.a. für Phishing-Mails schärfen sollen, begegnet. Für Haftungsrisiken (Sachschäden, Transportschäden) hat Archroma Versicherungen abgeschlossen, wodurch die im Unternehmen verbleibenden Risiken begrenzt werden sollen, damit aus Schadensfällen keine existenzbedrohenden Auswirkungen auf die Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft resultieren können. Im Folgenden werden die für die ADM wesentlichen Risiken und Chancen beschrieben. Die Darstellung der Risiken erfolgt dabei nach der Nettomethode, d.h. unter Berücksichtigung von Risikobegrenzungsmaßnahmen. Branche und Umfeld Die ADM ist in den weltweiten Vertriebs- und Produktionsverbund des Archroma-Konzerns eingebunden, der vom Business Cluster Europe gesteuert wird. Für das Europageschäft liegen die wesentlichen Chancen und Risiken bei den europäischen Archroma-Produktionsgesellschaften, für die die ADM in Kommission den Vertrieb übernommen hat. Die Risiken der Gesellschaft ergeben sich aus der Entwicklung des dem Kommissionsgeschäft zugrunde liegenden Geschäftsvolumens. Das Ergebnis der ADM hängt somit von den europäischen Marktbedingungen und den sich vor allem hieraus ergebenden Schwankungen ab. Aufgrund der mit den Kommissionären im Archroma-Verbund fest vereinbarten Vergütungsstruktur sind die Risiken als gering einzuschätzen. Forderungsausfallrisiken sind für die ADM aufgrund der überwiegenden Geschäftsbeziehungen mit verbundenen Unternehmen nur in geringem Umfang gegeben. Das Kundenausfallrisiko liegt bei den Produktionsgesellschaften als Kommittenten und stellt somit für die Gesellschaft kein Risiko dar. Finanzwirtschaft Wie in Vorjahren ist die ADM in die konzerninterne Finanzierung des Archroma-Verbunds eingebunden. Mit der Archroma Management GmbH besteht zum einen eine Cash Pool-Vereinbarung. Zum anderen haben verbundene Unternehmen, unter anderem die Archroma Management GmbH, der Gesellschaft Darlehen gewährt. Die Liquidität ist aus Sicht der Geschäftsführung im Prognosezeitraum sichergestellt. Risiken im Zusammenhang mit der Finanzierung stufen wir als von geringer Bedeutung ein. Aufgrund der überwiegenden Fakturierung in Euro sind Währungsrisiken für das laufende Geschäft von geringer Bedeutung. Die Entwicklung des US-Dollars beeinflusst die Höhe von Intercompany Darlehen. Personal Risiken im Personalbereich sehen wir als von insgesamt mittlerer Bedeutung für die ADM an. In dem Zusammenhang sind zum einen der bestehende Fachkräftemangel, zum anderen ein höherer Krankenstand zu erwähnen. Eine allgemein steigende Fluktuation, die unter anderem auf eine geringere Bindung an den Arbeitgeber zurückzuführen ist, spüren wir auch bei Archroma. Unser Ziel besteht darin, die Attraktivität der ADM als Arbeitgeber zu halten und zu steigern, um hochqualifizierte Fach- und Führungskräfte zu gewinnen und auf diese Weise auch den demografischen Herausforderungen der nächsten Jahre zu begegnen. Dabei sollen Know-How-Träger im Unternehmen gehalten und gleichzeitig soll im Rahmen einer pro-aktiven Nachfolgeplanung sichergestellt werden, dass das erforderliche Wissen frühzeitig übertragen wird. Der regelmäßige und enge Austausch zwischen Führungskräften und Mitarbeitenden stellt die Basis der Personalentwicklung dar. Im Durchschnitt des Geschäftsjahres 2023/2024 umfasste die Belegschaft 90 Personen, was einer Abnahme um sieben Personen im Vergleich zum Vorjahr entspricht. 4.2 Prognosebericht Angesichts der weltweiten Krisen und der anhaltender konjunkturellen als auch strukturellen Probleme in Deutschland wird auch 2025 nicht mit einem spürbaren Wachstum der deutschen Wirtschaft gerechnet. 3
3
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/konjunktur/wirtschaftsweisen-prognose-100.html.
Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichtes sehen wir nach einem im Bereich des Kommissionsgeschäfts schwachen letzten Geschäftsjahr weiterhin noch keine durchgreifende Verbesserung der Situation. Es bleibt insbesondere abzuwarten, wie sich die multiple Krise auf die weitere wirtschaftliche Entwicklung unserer Kunden sowohl regional als auch global auswirkt. Für das Geschäftsjahr 2024/2025 erwartet die Geschäftsführung vor diesem Hintergrund einen im Vergleich zum Vorjahr im Wesentlichen konstanten Umsatz. Angesichts der Vergütungsstruktur der ADM ist zu erwarten, dass das Ergebnis vor Steuern im niedrigen einstelligen Millionenbereich liegen wird.
Wiesbaden, den 17. März 2025 Die Geschäftsführung Dr. Hanspeter Gethöffer Michel Silvio Wicki Patrick Albert Peter Verraes Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Archroma Distribution and Management Germany GmbH, Wiesbaden Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Archroma Distribution and Management Germany GmbH, Wiesbaden, - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis zum 30. September 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Archroma Distribution and Management Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis zum 30. September 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der Geschäftsführung für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die Geschäftsführung ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist die Geschäftsführung dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Ulm, den 18. März 2025 KPMG
AG
Dr. Faul, Wirtschaftsprüfer Walter, Wirtschaftsprüferin |
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