Wiese Dental Beratungs GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Josephine Sebastiaan Gerardus Maria de Kruif seit 12.5.2022 | Geschäftsführer |
Matthias Dr. Donner seit 12.5.2022 | Prokura |
Rudolf Fuchs seit 4.1.2021 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Corteva Agriscience Netherlands B.V. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Corteva Agriscience Germany GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen des Unternehmens1.1 Rechtliche und wirtschaftliche Grundlagen Die Corteva Agriscience Germany GmbH (kurz: CAG) ist zum Bilanzstichtag mit einem Stammkapital von EUR 30.000,00 im Handelsregister des Amtsgerichtes München (HR B 256014) eingetragen. Die DuPont Production Agriscience Deutschland GmbH (kurz DPPA) wurde mit Vertrag vom 29. August 2022 auf die CAG verschmolzen. Handels- und Steuerrechtlicher Verschmelzungsstichtagtag ist der 1. April 2022. Die Eintragung im Handelsregister erfolgte zum 4. Oktober 2022. Seit dem 1. Januar 2017 gehören der Corteva Agriscience Netherlands B.V., Bergen op Zoom, Niederlande 100 % der Geschäftsanteile der CAG. Über ihre Gesellschafterin, die Corteva Agriscience Netherlands B.V., gehört die CAG zum Konzern der Corteva Inc., Wilmington, Delaware, USA, in deren einzigen Konzernabschluss sie einbezogen wird. Gegenstand der Gesellschaft ist der Handel, der Verkauf und der Vertrieb von Agrarprodukten aller Art. Die Umsatzerlöse der Gesellschaft betreffen sowohl Umsatzerlöse aus Produktverkäufen an Dritte die unter einem "Limited Risk Distribution Agreement" (LRD) mit der Corteva Agriscience International Sàrl, sowie Umsatzerlöse aus der Erbringung von Leistungen für verbundene Unternehmen. Die Gesellschaft bezieht aufgrund bestehender Verträge ihre Produkte über die Corteva Agriscience International Sàrl und vertreibt an landwirtschaftliche Endkunden. Verbunden mit der Vertriebstätigkeit ist die Übernahme von Forschungsaufträgen von der Corteva Agriscience LLC, USA zur Entwicklung neuer und Verbesserung der Wirksamkeit existierender Pflanzenschutzmittel. Die wesentliche Steuerungsgröße der Gesellschaft, die als finanzieller Leistungsindikator herangezogen wird, sind die Umsatzerlöse. Diese können aus dem handelsrechtlichen Jahresabschluss abgeleitet werden. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren werden zur Steuerung des Unternehmens nicht herangezogen. 2. Wirtschaftsbericht2.1 Branchenspezifisches Umfeld Die ersten Monate des Jahres 2023 waren noch durch die Erfahrungen der Vorjahre geprägt. Ange- spannte Lieferketten haben die Teilnehmer dazu veranlasst, frühzeitig eine Warenversorgung durch- zuführen. Ab ca. Mitte des Jahres kippte die Stimmungslage in der Landwirtschaft. Nachlassende Erzeugerpreise sowie Schlechtwetterperioden zur Erntezeit führten zu einer verhaltenen Stimmung in der Landwirtschaft und einen damit einhergehenden Rückgang der Investitionsstimmung. Die anhaltende Feuchtigkeit führte zu Schwierigkeiten in der Aussaat sowie der Ernte der Herbstkulturen. So ging die Weizenfläche um ca. 200.000 t/ha zurück. Das Hochwasser im nördlichen Bereich von Deutschland setzte den ausgesäten Getreidebeständen weiter zu. Die Folgen sind gegenwärtig noch nicht abzuschätzen. Die Landwirtschafts- bzw. Steuerpolitik der Ampelregierung führte zum Ende des Jahres 2023 zu ersten deutschlandweiten Protesten der Landwirte. Die Streichung der Agrardieselförderung sowie weitere beschlossene Maßnahmen belasten die deutschen Landwirte im Vergleich zum europäischen Umland übermäßig. Hinzukommende weitere Verschlechterungen der Erzeugerpreise drücken auf die Stimmung und wirtschaftliche Ertragslage der landwirtschaftlichen Betriebe. Der Handel sieht sich ebenfalls einem gestiegenen Kostendruck ausgesetzt, der aufgrund von gestiegenen Energie- und Lohnkosten sowie höheren Finanzierungskosten gekennzeichnet ist. Ein überdurchschnittlicher Lagerbestand an Pflanzenschutzmittel belastet den Handel. Rückläufige Preise in verschiedensten Segmenten können zu Wertberichtigungen veranlassen. Die starken Preisschwankungen bei Massengütern (Getreide, Raps und stickstoffhaltigen Düngern) stellt die Landwirtschaft vor neue Herausforderungen. Ein funktionierendes Risikomanagement sowie ein angepasstes Finanzierungsmanagment wird immer wichtiger für den Unternehmenserfolg. Weitere Unsicherheiten bereitet das politische Umfeld, das sich als Ziel eine Reduzierung des Einsatzes von Pflanzenschutzmittel (50% bis 2030), sowie den Ausbau des ökologischen Landbaues und der Stärkung der Biodiversität als ein wesentliches Ziel gesetzt hat. Die bisherige Unsicherheit wie diese Maßnahmen erreicht bzw. umgesetzt werden sollen, führt zu einer starken Verunsicherung der deutschen Landwirtschaft. Einnahmeeinbußen der deutschen Landwirtschaft werden für die nächsten Jahre erwartet. 2.2 Der Pflanzenschutzmarktin Deutschland Der Pflanzenschutzmarkt ist im Jahr 2023 deutlich rückläufig gewesen. Der Netto-Inlandsumsatz (NIU) zwischen der im Industrieverband Agrar e.V. (IVA) organisierten Industrie und dem Pflanzenschutzgroßhandel, fiel um 6,0 % auf nunmehr 1,345 Mrd. Euro ab. Getrieben wurde dieser Umsatzrückgang durch das Segment Herbizide (-9,1%) und dem Segment Insektizide (-11,4%). Die Segmente Fungizide und Sonstiges sind ebenfalls rückläufig gewesen. Das Anbaujahr 2023 zeichnete sich, in den ersten 4 Monaten durch eine nasse und kühle Witterung aus. Dies hatte zur Folge, dass viele Frühjahrsbehandlungen im Bereich der Getreideherbizide nicht durchgeführt werden konnten. Durch diese Wetterlage wurde allerdings der Druck mit pilzlichen Krankheiten (vor allem im Getreide) gefördert. Eine breite Anwendung von Fungiziden im Getreide bis Ende April war die Folge. Ab Mitte Mai setzte allerdings ein länger anhaltende Trockenperiode ein, die das Geschäft mit Fungiziden im Weinbau und Getreide zum Erliegen brachte. Die späten Niederschläge ab Mitte Juni wirkten sich nur noch positiv auf das Geschäft mit Kartoffelfungiziden aus, vor allem auf den Absatz von Produkten, die für dieses Segment vorgesehen sind. Der Druck war allerdings so hoch, dass die Krankheit nicht immer ausreichend bekämpft werden konnte. Der wiederholte Einsatz von Wirkstoffen der gleichen Wirkstoffklasse hat zu einer Förderung von Resistenzen geführt. Negative Einflüsse für das Folgejahr sind zu erwarten. Im Gegensatz zum Vorjahr konnten viele Getreideflächen im Herbst nicht mehr behandelt werden, sodass der Getreideherbizid-Frühjahrsmarkt 2024 deutlich größer sein wird. Die Behandlungen des Winterrapses konnte dagegen problemlos durchgeführt werden. Das Einkaufsverhalten der Händler und Landwirte hat sich im Jahr 2023 fundamental geändert. Aufgrund einer erwarteten starken Preiserhöhung für Pflanzenschutzmittel wurde vielfach versucht Ware bereits Ende 2022 zu kaufen. Die Abgabebereitschaft der Industrie bzw. der Händler war aber gering. Die nasse Witterung und das späte Frühjahr haben zu einer verspäteten Anwendung von Pflanzenschutzmittel geführt. Der Witterungsverlauf sowie die rückläufigen Erzeugerpreise haben zu einem verminderten Einsatz, vor allem bei Fungiziden geführt, mit der Folge eines deutlichen Lagerbestandsaufbau beim Großhandel. Mit Ausnahme der Verschiebung der Winteranbaufläche, gab es keine signifikanten Verschiebungen zwischen den Kulturen. Die fehlenden 200 t/ha Winterweizen werden voraussichtlich im Wesentlichen mit Sommergetreide und Mais ersetzt. Nach Produktgruppen gegliedert ergab sich für die im Industrieverband Agrar vertretenen Mitgliedsfirmen folgende Entwicklung: Der Umsatz im Herbizidmarkt belief sich im Jahr 2023 auf Mio. EUR 608 und fiel damit um ca. 9,1% zum Vorjahr (Vorjahr: Mio. EUR 669). Begründet ist dieser Abfall vor allem durch eine schlechte Behandlungsquote im Getreide (Frühjahr u. Herbst). Gegenläufig wirkte sich eine Preiserhöhung im Frühjahr aus. 2.3 Geschäftsverlauf im Pflanzenschutz für die Corteva Agriscience Germany GmbH Im Jahr 2023 verzeichnete die Corteva Agriscience Germany GmbH wiederrum stark steigende Umsatzerlöse aus Direktverkäufen an Dritte im Vergleich zum Vorjahr. Die Entwicklung des Umsatzes beruht auf einem gesteigerten Umsatz der auf gestiegene Absatzmengen sowie einer deutlichen Preiserhöhung basiert. Die stärksten Umsatzsteigerungen wurden dabei im Bereich der Getreidefungizide und Rapsherbizide erzielt. Die Mengensteigerung beruht auf einem deutlichen Ausbau der Marktanteile in beiden Bereichen. Durch die gesteigerten Umsätze hat sich der Marktanteil, auf Basis der Nettoinlandserlöse signifikant erhöht. Damit hat sich der Trend aus 2022 fortgesetzt und wir erwarten weiterhin eine positive Entwicklung des Marktanteils. Eine negative Entwicklung hat sich allerdings bei den Biostimulanzien ergeben und wir konnten die Umsätze des Vorjahres nicht annähernd erreichen. Laut Kynetec Marktforschung belegt Corteva nach wie vor die fünfte Position im deutschen Markt nach Bayer, Syngenta, BASF und Adama. Umsatzerlöse nach Geschäftsbereichen
Die Schwerpunkte der Entwicklungsarbeit neuer Produkte im Bereich Crop Protection (Pflanzenschutzmittel) lagen wie bereits im Vorjahr bei den neuen Wirkstoffen Arylex, Rinskor und Inatreq. Erste Produkte wurden erfolgreich im Jahr 2022 im deutschen Markt vertrieben. Bei Arylex handelt es sich um einen neuen Herbizidwirkstoff aus der CAG-Forschung, der in Kombination mit existieren- den Wirkstoffen zu einer neuen Produktreihe entwickelt wird. Neben den bereits oben erwähnten Entwicklungen werden auch neuartige Produkte für das Segment Getreideherbizide, Maisherbizide und Grünlandherbizide entwickelt. Erste Markteinführungen sind ab 2024 zu erwarten und werden auch hier die Position der CAG verfestigen. Die Herbizidverkäufe sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 30.538 gestiegen. Diese Umsatzsteigerung (Menge + Preis) wurde vor allem durch die Rapsherbizide positiv beeinflusst. Bei den Getreideherbiziden beruht das Wachstum überwiegend auf der Preissteigerung. Wie schon im Vorjahr konnte die CAG ihren Marktanteil im Bereich Getreideherbizide Frühjahr nicht halten. Dabei bleibt festzuhalten, dass sich Umsätze mit den neu eingeführten Produkten weiter erhöhten. Die positive Entwicklung des Marktanteils im Bereich der Rapsherbizide hat sich auch im Jahr 2023 weiter fortgesetzt. Dies ist begründet in der Einführung der Arylex Produkte im Frühjahr und Herbst sowie einem gestiegenen Absatz an propyzamidhaltigen Produkten und einem Preisanstieg vor allem für die Frühjahrsprodukte. CAG festigte laut Kyetec Markforschung den ersten Platz im Segment Rapsherbizide (behandelte Fläche und Wert). Die Fungizidverkäufe sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 24.319 angestiegen. Die Einführung von Inatreq und Verben ist weiterhin erfolgreich verlaufen und beide Produkte sind gut etabliert. Beide Produkte zeichnen sich durch eine breite und sichere Wirkung gegen wesentliche Getreidekrankheiten aus. Mit der neuen Wirkstoffgruppe gewährleistet Inatreq ein effizientes Resistenzmanagement. Bei dieser Wirkstoffgruppe sind keine Kreuzresistenzen zu anderen Wirkstoffgruppen, die sich derzeit am Markt befinden bekannt. Inatreq bildet auch die Grundlage für neue fungizide Produkte. In Kombination mit anderen fungiziden Wirkstoffen werden neue innovative Produkte entwickelt, die ein breites Spektrum von Pilzkrankheitsproblemen in allen Getreidekulturen lösen werden. Ein signifikantes Marktwachstum konnte bereits im Einführungsjahre 2022 realisiert werden und weiteres Wachstum ist für 2024 vorgesehen. Im Insektizid Bereich musste die CAG einen Umsatzverlust von in Höhe von TEUR 3.834 zum Vorjahr hinnehmen. Dieser basiert im Wesentlichen auf den zunehmenden generischen Druck auf unsere Produkte. Ein weiterer Bestandteil sind die Biostimulanzien. Im Jahr 2022 wurden diese in einer Vielzahl von Versuchen charakterisiert, weiterentwickelt und neu auf den Markt gebracht. Leider konnten die Umsätze mit Biostimulanzien nicht gehalten werden, sie sanken um TEUR 4.604. Die Marktpartner der CAG sind nach wie vor hoch interessiert an diesen neuen Technologien aus den Corteva AgriScience Forschungs- und Entwicklungsabteilungen. Die Konzernumlagen für Serviceleistungen sind um TEUR 1.520 angestiegen. Dies ist im Wesentlichen auf höhere Erstattungen für Forschungskosten zurückzuführen, die mit der Eröffnung der neuen Forschungsstation Eschbach nun in größerem Umfang anfallen. Insgesamt ist die Entwicklung der Umsatzerlöse und die Nachfrage auch von den spezifischen saisonalen, wetterbedingten Einflüssen geprägt. 2.4 Lage des Unternehmens 2.4.1 Ertragslage Ergebnis Das Geschäftsjahr 2023 wurde mit einem Jahresüberschuss von TEUR 8.973 abgeschlossen. Dieses liegt um TEUR 4.983 über dem Niveau des Vorjahres. Umsatzentwicklung und Prognose-Ist Vergleich Die Gesamtumsatzerlöse im Geschäftsjahr betragen TEUR 177.655 (Vorjahr: TEUR 129.716). Geplant waren für 2023 Mio. EUR 161,0 für die CAG zu erzielen. Dieses Ziel wurde weit übertroffen und ist auf folgende Effekte zurückzuführen: Die Produktgruppe Herbizide ist um TEUR 30.538 angestiegen. Bei den Rapsherbiziden konnten diese durch Mengen und Preissteigerungen, bei den Getreideherbiziden durch reine Preissteigerungen erzielt werden. Bei der Produktgruppe Fungizide wurden im Vergleich zum Vorjahr TEUR 24.319 mehr erzielt, welches im Wesentlichen auf den neuen Wirkstoff von Inatreq und gesteigerten Umsätzen mit Verben zurückzuführen ist. Gegenläufig haben sich Umsatzrückgänge bei den Insektiziden und Biostimulanzien entwickelt. Die folgende Tabelle zeigt die absolute Entwicklung der Umsatzerlöse in Geschäftsjahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr: Umsatzerlöse nach Geschäftsbereichen
Von den Umsätzen entfallen auf die Produktgruppe der Herbizide 57,6% (Vorjahr: 55,4 %), auf die Fungizide 30,8 % (Vorjahr: 23,5 %) und auf die Insektizide 3,7 % (Vorjahr: 8,0 %). Der Anteil des Geschäftsbereiches Biostimulants liegt bei 2,2 % (Vorjahr: 6,5 %). Die Konzernumlagen sind anteilig 5,7 % (Vorjahr: 6,6 %) der Umsatzerlöse. Materialaufwand Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und bezogene Waren sowie für bezogene Leistungen sind im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um TEUR 43.214 auf TEUR 139.917 (Vorjahr: TEUR 96.702) um ca. 45% gestiegen. Der Anstieg kann im Wesentlichen auf die gestiegenen Umsatzerlöse und damit verbundenen höheren Kosten erklärt werden. Außerdem ist durch die höheren Energiepreise ein Anstieg erkennbar. Dies hat insgesamt zu einem leichten Anstieg der Materialaufwandsquote von 74,6 % auf 78,8 % geführt. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge betragen TEUR 2.712. Die Zunahme um TEUR 786 betrifft im Wesentlichen die höheren Kostenweiterbelastungen an Konzerngesellschaften in Höhe von TEUR 370 und höhere Fremdwährungsgewinne in Höhe von TEUR 493. Personalaufwand Der Personalaufwand in Höhe von TEUR 18.446 liegt um TEUR 882 über Vorjahresniveau (TEUR 17.564). Dies steht in Zusammenhang mit leicht angestiegenen Löhnen und Gehältern sowie Neueinstellungen. Die Aufwendungen für Altersversorgung sind gegenläufig um TEUR 2.304 gesunken, was auf die Veränderung des Abzinsungssatzes der Pensionen zurückzuführen ist. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen auf TEUR 11.727 (Vorjahr: TEUR 8.821). Im Wesentlichen sind die Werbekosten um TEUR 2.008 angestiegen. Außerdem erhöhten sich die Forschungs- und Entwicklungskosten um TEUR 120 durch die Inbetriebnahme der Forschungsstation in Eschbach. Finanzergebnis Das Finanzergebnis endet mit einem Gewinn von TEUR 3.322 (Vorjahr: Verlust TEUR 767). Das Ergebnis resultiert im Wesentlichen aus Zinserträgen aus dem konzerninternen Cash Pooling in Höhe von TEUR 3.688 (Vorjahr: TEUR 318), welches durch Zinsen aus der Aufzinsung langfristiger Personal- und Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 297 (Vorjahr: TEUR 1.097) teilweise kompensiert wird. Die Eigenkapitalrentabilität erhöhte sich im Jahr 2023 von 8,6 % auf 19,8 %. Dies hängt mit dem um TEUR 4.983 gestiegenen Jahresüberschuss bei gleichzeitiger Verminderung des Eigenkapitals durch eine Dividendenausschüttung in Höhe von Mio. EUR 10 zusammen. Die Steueraufwendungen sind im Geschäftsjahr um TEUR 879 auf TEUR 4.397 gestiegen. Dies geht auf die Erhöhung des Jahresüberschusses im Vergleich zum Vorjahr zurück. 2.4.2 Vermögens- und Finanzlage Vermögen Die Bilanzsumme erhöhte sich im Berichtsjahr um TEUR 11.241 auf TEUR 111.402. Die Veränderung resultiert auf der Aktivseite im Wesentlichen aus höheren Forderungen (TEUR 15.362), dem Anstieg des Anlagevermögens um TEUR 1.851 sowie gegenläufig einem verringerten Bankbestand (TEUR 5.903). Von den Anlagen im Bau wurden insgesamt TEUR 3.525 durch Fertigstellungen in die finalen Anlagenklassen umgegliedert. Weiterhin gab es Zugänge von TEUR 2.009 sowie Abgänge von TEUR 428. Die Umgliederung sowie die Investitionen betreffen hauptsächlich die neu gebaute Forschungssstation Eschbach. Die Forderungen stiegen durch höhere Kundenforderungen mit TEUR 4.194 sowie höheren Forderungen gegen verbundene Unternehmen um TEUR 7.768 durch den Anstieg beim Cashpooling an. Auf der Passivseite erhöhte sich die Bilanzsumme durch Anstiege bei den Rückstellungen um TEUR 7.473, bei den Verbindlichkeiten um TEUR 4.795 und gegenläufig einen Rückgang im Eigenkapital um TEUR 1.027. Der Anstieg bei den Verbindlichkeiten betrifft im Wesentlichen die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen mit TEUR 5.674, die auf die Konzerngesellschaft in der Schweiz zurückzuführen sind. Die Rückstellungen erhöhten sich um TEUR 5.427 bei den Rabattrückstellungen, da eine Auszahlung für einen Debitor erst im Folgejahr stattfindet. Kapitalstruktur Durch Gesellschafterbeschluss vom 13. November wurde eine Dividende von TEUR 10.000 an die alleinige Gesellschafterin Corteva Agriscience Netherlands B.V., Bergen op Zoom, ausgeschüttet. Die Eigenkapitalquote im Geschäftsjahr beträgt 40,7 % (Vorjahr: 46,3 %). Investitionen Im Geschäftsjahr 2023 sind Investitionen in Höhe von TEUR 2.009 erfolgt. Der Großteil in Höhe von TEUR 1.945 betrifft die Forschungsstation Eschbach. Die noch im Bau befindlichen Laborgeräte sollen im Jahr 2024 in Betrieb genommen werden. Für das Jahr 2024 sind keine nennenswerten Investitionen geplant. Liquidität Die Liquidität des Unternehmens war durch die vollständige Einbindung in den Konzern-Cash Pool zu jeder Zeit gesichert. Hieraus besteht eine kurzfristige Forderung im Rahmen des Inhouse Banking Agreements gegen die Corteva Services SARL in Höhe von TEUR 86.999. Die Geschäftsführung beurteilt die wirtschaftliche Lage insgesamt als stabil. 2.4.3 Mitarbeiter Im Jahr 2023 waren durchschnittlich 134 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr: 121). Der Anstieg resultiert aus Neueinstellungen, unter anderem für die Forschungsstation in Eschbach. 2.4.4 Forschung und Entwicklung Die CAG betrieb im Jahr 2023 keine eigene Forschung und Entwicklung. Die Gesellschaft unterstützt aber globale Forschungs- und Entwicklungsprojekte und stellt ihre Aufwendungen für technische Unterstützung dem Auftraggeber im Pflanzenschutzbereich, der Corteva Agriscience LLC, USA, und dem Auftraggeber im Maisbereich, der Agrigenetics Inc., USA, in Rechnung. 2.4.5 Umweltschutzmaßnahmen Umweltgesetzliche Bestimmungen und Festlegungen werden beachtet. Die CAG fördert die Prinzipien und Richtlinien des verantwortlichen Handelns, indem das Know-how allen angeboten wird, die chemische Produkte herstellen, transportieren oder entsorgen. CAG beteiligt sich über den Industrieverband Agrar in Zusammenarbeit mit dem Agrargroßhandel am Rücknahmesystem PAMIRA für die umweltgerechte und sichere Entsorgung der Verpackungen für Pflanzenschutzmittel. Im Januar 2020 trat die CAG einer weltweiten Vereinigung, der Alliance to End Plastic Waste (AEPW) zur Reduzierung von Plastikmüll bei. Innerhalb der nächsten fünf Jahre will die Vereinigung entlang der kompletten Wertschöpfungskette Maßnahmen zur Verringerung von Plastik in der Umwelt umsetzen. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht1.3 Risikobericht Allgemeine Risiken Das Risikomanagementsystem wird im Corteva-Konzern durch geeignete Planungs-, Steuerungs- und Kontrollprozesse im Unternehmen und im Konzern sichergestellt. Die relevanten Kontrollprozesse sind dokumentiert und unterliegen regelmäßigen internen Prüfungen (Internal Audit). Um die Klarheit und Übersichtlichkeit von Chancen- und Risikobericht zu erhöhen, sind die einzelnen Chancen und Risiken in einer Rangfolge bzw. in Kategorien geordnet, wobei größere Risiken und Chancen vor geringeren Risiken und Chancen geordnet werden. Die Bedeutung einzelner Chancen und Risiken ermittelt sich aus der Eintrittswahrscheinlichkeit und der Höhe der möglichen Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie die Prognosen und Ziele. Risiken stellen für das Unternehmen eine mögliche Verschlechterung der wirtschaftlichen Situation dar. Durch die Entwicklungen des Ukraine-Krieges sind die Beschaffungspreise, vor allem die Energiepreise, im Jahr 2023 gestiegen, was auch zu entsprechenden Preiserhöhungen geführt hat. Die Geschäftsleitung erwartet nicht, dass dies im Vergleich zum Vorjahr, zu niedrigeren Umsatzvolumen führen wird. Aufgrund teilweiser Lieferschwierigkeiten könnte das Umsatzpotenzial jedoch für 2023 eventuell nicht komplett ausgenutzt werden. Die Geschäftsleitung erwartet aus heutiger Sicht, kurz- und mittelfristig keine wesentlichen Auswirkungen des Ukraine-Krieges auf die Geschäftstätigkeit des Unternehmens. Die Eintrittswahrscheinlichkeit ist gering. Ebenso sind keine wesentlichen finanziellen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zu erwarten. IT- und Cyber Risiken werden durch die IT-Abteilung monitort und durch entsprechende Maßnahmen vermindert. Dieses Risiko wird als moderat eingestuft (Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkung moderat). Insgesamt ist die Gesellschaft in der Landwirtschaft als systemrelevant eingestuft. Die Bedeutung von Umweltrisiken nimmt in der Landwirtschaft immer mehr zu. Die Landwirtschaft braucht neue Lösungsansätze, um auch in Zukunft ökologisch und ökonomisch nachhaltig wirtschaften zu können. Daher führte CAG im Jahr 2022 Biologicals ein, eine Produktgruppe, die neue Werk- zeuge für den integrierten und nachhaltigen Pflanzenbau beinhaltet. Aufgrund jahrelanger Erfahrung in der Entwicklung und der kontinuierlichen und erfolgreichen Anpassung des Pflanzenschutzportfolios an Umwelteinflüsse, wird das die Eintrittswahrscheinlichkeit und das Risiko als moderat eingestuft. Risiken aus der allgemeinen Diskussion über den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln in der Landwirtschaft sind zwar allgegenwärtig, das Risiko speziell für die CAG und deren Produkte sind jedoch eher als gering einzuschätzen. Corteva als Konzern arbeitet und forscht ständig an neuen Wirkstoffen und Produkten, um den Anforderungen des Marktes gerecht zu werden. Die Zeiträume von Produktzulassungen sind bekannt und ein Risiko bezüglich des Auslaufens einer Registrierung ist somit gut vorhersehbar und demnach relativ gering. Risiken für den Geschäftsverlauf in den Folgejahren bestehen durch spezifische und unvorhergesehene Anwendungsbestimmungen für einzelne Produkte im Rahmen von Neu- oder Wiederzulassungen sowie Verspätungen im Zulassungsprozess. Die Eintrittswahrscheinlichkeit und das Risiko werden als moderat eingestuft. Risiken aus der Finanzierung Rund 78,1 % (Vorjahr: 72,3 %) des gesamten Vermögens der CAG besteht zum Bilanzstichtag aus Cashpoolforderungen gegen das verbundene Unternehmen Corteva Services SARL, Schweiz. Das Inhouse-Banking Agreement, welches alle Bankkonten bei der Bank of America inklusive der Partnerbanken umfasst, ist im Oktober 2022 in Kraft getreten. Die Gesellschaft besitzt durch die Innenfinanzierung und die Integration in den Corteva-Konzern keine Fremdkapitalfinanzierungsrisiken. Das Zinsrisiko durch die Entwicklung des Euro-LIBOR wird als nicht wesentlich eingestuft. Risiken aus Beschaffung Es bestehen keine nennenswerten Risiken der Beschaffung, da alle Produkte von der Corteva Agriscience International Sàrl gekauft werden. Bestandsgefährdende Risiken sind nicht bekannt. 3.2 Chancenbericht Das größte Potential liegt, wie im Vorjahr sicherlich begründet in der zunehmenden Breite des Produktportfolios. Das breitere Angebot an Pflanzenschutzmitteln führt dazu, dass CAG sich zunehmend als der Innovationsführer unter den Pflanzenschutzunternehmen etabliert. Eine verstärkte Aufmerksamkeit und Beobachtung sind die Folgen. Sichtbar wird dies bereits bei den Umsätzen mit Getreidefungiziden Weitere Chancen werden als hoch angesehen:
3.3 Prognosebericht mit Leistungsindikatoren Die Witterung in den ersten Monaten des Jahres 2024 hat zu einem frühen Start in die Saison geführt. Durch den nasse Herbst/Winter 2023/24 konnten viele Weizenflächen nicht bestellt und Behandlungen nicht durchgeführt werden. Die gute Wasserversorgung führt zu einem positiveren Blick in die Saison 2024. Trockenstress wird in den nächsten Wochen nicht erwartet, was sich positiv auf den Einsatz der Gertreidefungizide auswirken könnte. Es wird damit gerechnet, dass die Weizenanbaufläche um ca 200.000 t/ha rückläufig ist. Aufgrund dieser Entwicklung ist mit einem Anstieg der Sommergetreide- und Maisfläche zu rechnen. Aufgrund der niedrigeren Intensität im Sommergetreide muss mit einem Rückgang des Getreidefungizidgeschäftes in Deutschland gerechnet werden. Bei der Getreideanbaufläche gibt es in diesem Jahr deutliche Verschiebungen zwischen den Kulturen. Wie bereits angemerkt ist die Winterweizenfläche um ca. 200.000 t/ha rückläufig. Kompensiert wird dieses durch Sommergetreide und Mais. Die Rapsanbaufläche war leicht rückläufig. Sonstige Kulturen spielen nur eine untergeordnete Rolle. Die höheren Lagerbestände bei unseren Kunden führen in den ersten Monaten zu einem zurückhaltendem Bestellverhalten. Zusätzlich wirkt sich der gestiegene Finanzierungsaufwand negativ auf das Bestellverhalten aus. Aktuell gehen wir aber davon aus, dass wir zumindest unsere Marktanteilsziele erreichen werden. Die Warenversorgung wird als gesichert angesehen und sollte somit keinen negativen Einfluss auf den Geschäftsverlauf haben. Im Gegensatz zum Vorjahr war eine Preiserhöhung am Markt nicht durchzusetzen. Umsatzsteigerungen werden bis Ende der ersten Jahreshälfte im Segment Getreidefungizide erwartet. Die Entwicklung bei insbesondere Rapsherbiziden und Kartoffelfungiziden hängt von der Rapsanbaufläche im Spätsommer bzw. dem Verlauf der Krankheitsentwicklung in Kartoffeln ab. Für die CAG wird 2024 erwartet, dass die Umsatzerlöse unter dem Niveau des Vorjahres liegen werden. Dies liegt vor allem an den schlechten Wetterbedingen im Frühjahr, den noch vorhandenen Beständen bei Großhändlern und höherem Wettbewerb als erwartet. Für das Geschäftsjahr 2024 wird ein positives Jahresergebnis erwartet. Es wird erwartet, dass sich der zur Steuerung der Gesellschaft herangezogene Leistungsindikator wie folgt entwickeln wird:
München, den 05. Juli 2024 Die Geschäftsführung Rudolf Fuchs Josephine de Kruif Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 20231 Angaben zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 20231.1 Vorbemerkung Die Corteva Agriscience Germany GmbH (kurz CAG), München, hat ihren Sitz seit 8. April 2020 in München und ist eingetragen in das Handelsregister des Amtsgerichts München unter der Nummer HRB 256014. Der Jahresabschluss wurde auf Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches in der aktuellen Fassung und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 3 HGB. Die Gliederung der Bilanz entspricht den Vorschriften des § 266 HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Der Abschluss ist in Euro aufgestellt. Die Corteva Agriscience Netherlands B.V., Niederlande ist seit 1. Januar 2017 alleinige Gesellschafterin der Corteva Agriscience Germany GmbH. Die DuPont Production Agriscience Deutschland GmbH (kurz DPPA) wurde mit Vertrag vom 29. August 2022 auf die CAG verschmolzen. Handels- und Steuerrechtlicher Verschmelzungsstichtag ist der 1. April 2022. Die Eintragung im Handelsregister erfolgte zum 4. Oktober 2022. Ab dem Verschmelzungsstichtag (1. April 2022) gelten Handlungen der übertragenden Gesellschaft (DPPA) als für Rechnung der übernehmenden Gesellschaft (CAG) vorgenommen. 1.2 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten. Aktiva Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände sowie Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige sowie ggf. erforderliche außerplanmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen werden der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, für technische Anlagen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung über einen Zeitraum von 3 bis 15 Jahren vorgenommen. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Einzelanschaffungskosten bis EUR 800,00 werden im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben. Umlaufvermögen Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert bilanziert. Erkennbaren Einzelrisiken wurde durch Bildung von Wertberichtigungen Rechnung getragen. Die liquiden Mittel werden zum Nennwert am Bilanzstichtag bewertet. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Passiva Das unter dem Eigenkapital ausgewiesene gezeichnete Kapital und die Kapitalrücklagen sind zu Nennwerten angesetzt. Die Pensionsverpflichtungen wurden nach der Projected-Unit-Credit-Methode unter Anwendung versicherungsmathematischer Grundsätze mit einem Zinsfuß von 1,83 % p. a. auf Basis der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Dabei sind Lohn- und Gehaltssteigerungen mit 3,0 % p. a., die jährlichen Steigerungen der Beitragsbemessungsgrenze mit 2,75 %, sowie die jährliche Rentenanpassung mit 2,25 % entsprechend berücksichtigt. Für die Fluktuation wurden alters- und geschlechtsabhängige Fluktuationswahrscheinlichkeiten, die zwischen 0,00 % und 25 % variieren, verwendet. Die Pensionsverpflichtungen und Verpflichtungen zur betrieblichen Altersvorsorge wurden gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank ermittelten Marktzinssatz der letzten zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Bis 2015 erfolgte die Abzinsung mit dem von der Deutschen Bundesbank ermittelten Marktzinssatz der letzten sieben Jahre. Dieser hätte für das Geschäftsjahr 1,75 % p. a. betragen. Der sich daraus ergebende ausschüttungsgesperrte Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 beträgt TEUR 585. Soweit für die Pensionsverpflichtungen Rückdeckungsversicherungsverträge existieren, welche an die Pensionäre verpfändet sind, werden die Verpflichtungen und der Aktivwert der Rückdeckungsversicherungen nach § 246 Abs. 2 HGB verrechnet. Die Bewertung erfolgt zum beizulegenden Zeitwert (fortgeführte Anschaffungskosten). Der Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte (geschäftsplanmäßiges Deckungskapital zuzüglich unwiderruflich zugeteilte Überschussbeteiligung) beläuft sich auf TEUR 1.272. Die Rückstellungen für Jubiläen wurden nach der Projected-Unit-Credit-Methode unter Anwendung versicherungsmathematischer Grundsätze auf Basis der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Dabei sind Lohn- und Gehaltssteigerungen mit 3,0 % p. a., sowie die jährlichen Steigerungen der Beitragsbemessungsgrenze mit 2,75 % berücksichtigt. Für die Fluktuation wurden alters- und geschlechtsabhängige Fluktuationswahrscheinlichkeiten, die zwischen 0,00 % und 25 % variieren, verwendet. Rückstellungen für Jubiläen wurden nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten sieben Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (1,75 % p. a.). Steuerrückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages passiviert. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des Erfüllungsbetrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Jahre, der von der Deutschen Bundesbank ermittelt und bekannt gegeben wird, abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Währungsumrechnung Forderungen und Verbindlichkeiten werden zu den Konzernumrechnungskursen des Entstehungszeitpunktes gebucht. Die Währungsumrechnung erfolgt gem. § 256 a HGB. Zum Bilanzstichtag sind die ausschließlich kurzfristigen Fremdwährungsbeträge zu den Konzernumrechnungskursen des Bilanzstichtages bewertet, der nur unwesentlich von den amtlichen Stichtagskursen abweicht. Gewinne und Verluste aus Kursänderungen zum Bilanzstichtag werden berücksichtigt. Latente Steuern Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Ein Überhang an passiven latenten Steuern wird angesetzt, wenn insgesamt von einer Steuerbelastung in künftigen Geschäftsjahren auszugehen ist. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 HGB kein Gebrauch gemacht. Bei der Bewertung der latenten Steuern werden unternehmensindividuelle Steuersätze herangezogen, die im Zeitpunkt ihrer Realisierung voraussichtlich gelten. Dieser Steuersatz umfasst Körperschaftssteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer und wird in Höhe von 32,80 % zu Grunde gelegt. Die Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen resultieren im Wesentlichen aus den Pensionsrückstellungen und den sonstigen Rückstellungen. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse werden mit Gefahrübergang auf den Kunden realisiert. Bei der Erbringung von Dienstleistungen wird diese nach erbrachter Leistung abgerechnet. Außergewöhnliche Aufwands- und Ertragsposten (§ 285 Nr. 31 HGB) werden bei den entsprechenden Posten der Gewinn- und Verlustrechnung erläutert. 2 Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz2.1 Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres ist im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Die Anlagen im Bau in Höhe von TEUR 1.574 betreffen die Laborausstattung für Forschungsstation in Eschbach. Die Fertigstellung wird im Spätsommer 2024 geplant. Für die Forschungsstation Eschbach wurden TEUR 3.429 von den Anlagen im Bau in die technischen Anlagen umgegliedert, da zum Jahresende 2023 die Ausstattungen fertig gestellt wurden. Weiterhin wurden Investitionen in die Forschungsstation in Höhe von TEUR 1.945 getätigt. 2.2 Umlaufvermögen Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben im Berichts- und im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Forderungen gegen die Gesellschafterin liegen zum Abschlussstichtag nicht vor. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 4.835; Vorjahr: TEUR 11.605) und aus gewährten Forderungen aus Cashpooling (TEUR 86.999; Vorjahr: TEUR 72.460). Im Oktober 2022 ist das Inhouse-Banking Agreement mit der Corteva Services SARL, in Kraft getreten, welches alle Bankkonten bei der Bank of America inklusive der Partnerbanken umfasst und die vormalige Darlehensvereinbarung abgelöst hat. Die Restlaufzeit der sonstigen Vermögensgegenstände beträgt ein Jahr. Der Anstieg der Forderungen aus Lieferung und Leistungen um TEUR 4.194 ist im Wesentlichen auf eine Kundenforderung zurückzuführen, die erst im Folgejahr ausgeglichen wurde. Die Erhöhung der Forderungen gegen verbundene Unternehmen betrifft im Wesentlichen das Cashpooling mit TEUR 7.768. Die sonstigen Vermögensgegenstände stiegen aufgrund einer Umsatzsteuerforderung um TEUR 3.400 an. Der Rückgang beim Bankbestand in Höhe von TEUR 5.903 steht im Zusammenhang mit dem Anstieg im Cashpoolingbestand. 2.3 Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet vorausbezahlte Mietaufwendungen für den Mieterausbau. 2.4 Eigenkapital Das Stammkapital beträgt am Ende des Berichtsjahres unverändert EUR 30.000,00 und ist voll eingezahlt. Es wird vom Alleingesellschafter (Corteva Agriscience Netherlands B.V.) gehalten. Weiterhin veränderte sich das Eigenkapital durch eine Dividendenausschüttung aus dem Gewinnvortrag der CAG in Höhe von TEUR 10.000. Der Gesellschafterbeschluss der Ausschüttung ist auf 13. November 2023 datiert. Der Jahresüberschuss 2022 in Höhe von TEUR 3.990 wurde durch Gesellschafterbeschluss vom 16. Oktober 2023 auf neue Rechnung vorgetragen. Der Gewinnvortrag beträgt nach den gesamten Veränderungen TEUR 4.346. Das gesamte Eigenkapital zum 31. Dezember 2023 beläuft sich auf TEUR 45.336 (Vorjahr: TEUR 46.363). 2.5 Rückstellungen Von den Steuerrückstellungen in Höhe von insgesamt TEUR 5.030 betreffen TEUR 2.312 das Geschäftsjahr 2023. Die sonstigen Rückstellungen betragen TEUR 13.643 (Vorjahr: TEUR 9.325) und betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Rabatte und Preisnachlässe (TEUR 10.976; Vorjahr: TEUR 5.549); für Jahresboni an Mitarbeiter (TEUR 1.819; Vorjahr: TEUR 2.615), für Jubiläumszahlungen (TEUR 335; Vorjahr: TEUR 349), für Abfindungen (TEUR 154, Vorjahr: TEUR 0), für Urlaubsrückstände (TEUR 143; Vorjahr: TEUR 240) sowie für Aktienbonusprogramme (TEUR109; Vorjahr: TEUR 217). Der Anstieg der sonstigen Rückstellungen ergibt sich im Wesentlichen durch höhere Rabattrückstellungen. 2.6 Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres zur Rückzahlung fällig. Die Verbindlichkeiten sind nicht durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Lieferungs- und Leistungsverpflichtungen (TEUR 5.748; Vorjahr: TEUR 74). Der Anstieg ist im Wesentlichen auf die Schweizer Gesellschaft Corteva Agriscience International Sàrl zurückzuführen. Die sonstigen Verbindlichkeiten umfassen im Wesentlichen kreditorische Debitoren (TEUR 1.294; Vorjahr: TEUR 1.693). 3 Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung3.1 Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse der Gesellschaft betreffen Produktverkäufe an Dritte unter einem "Limited Risk Distribution Agreement" (LRD) mit der Corteva Agriscience International Sàrl, sowie Umsatzerlöse aus der Erbringung von Leistungen an verbundene Unternehmen. Die Gesellschaft bezieht aufgrund bestehender Verträge ihre Produkte über die Corteva Agriscience International Sàrl und vertreibt diese an landwirtschaftliche Endkunden. Verbunden mit der Vertriebstätigkeit ist die Übernahme von Forschungsaufträgen von der Corteva Agriscience LLC, USA zur Entwicklung neuer und Verbesserung der Wirksamkeit existierender Pflanzenschutzmittel. Die Gesamtumsatzerlöse im Geschäftsjahr betragen TEUR 177.655 (Vorjahr: TEUR 129.716). Die Umsatzerlöse können wie folgt gegliedert werden: Umsätze nach Regionen
Umsätze nach Abnehmern
Die Lieferungen an Dritte sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 47.057 gestiegen und lassen sich vor allem durch höhere Umsätze im Herbizid- und Fungizidbereich erklären. Der Anstieg bei den Konzernumlagen ist im Wesentlichen auf Forschungsleistungen zurückzuführen, die nun mit der Forschungsstation Eschbach vermehrt durchgeführt werden. Umsatzerlöse nach Geschäftsbereichen
Die Umsatzerlöse für die Produktgruppen Herbizide, Fungizide, Insektizide und Biostimulanzien sind insgesamt um TEUR 46.420 auf TEUR 167.521 gestiegen (Vorjahr: TEUR 121.101). Dieser Anstieg kann einerseits durch die Erhöhungen bei Herbiziden und Fungiziden erklärt werden. Gegenläufig sind die Insektizide und Biostimulanzien gesunken. 3.2 Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 2.712 betreffen im Wesentlichen Kostenweiterbelastungen an Konzerngesellschaften in Höhe von TEUR 1.674, Währungsdifferenzen mit TEUR 750 sowie periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen mit TEUR 288. 3.3 Materialaufwand Der Materialaufwand (TEUR 139.917) ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 43.314 angestiegen. Dies ist generell auf den Anstieg der Umsatzerlöse sowie gestiegene Energiekosten zurückzuführen. 3.4 Personalaufwand Der Personalaufwand beträgt TEUR 18.446 (Vorjahr: TEUR 17.564). Die Löhne und Gehälter mit TEUR 15.921 (Vorjahr TEUR 13.854) sind im Wesentlichen durch Gehaltserhöhungen sowie der Anstellung neuer Mitarbeiter angestiegen. Die Aufwendungen für soziale Abgaben betragen TEUR 2.525 (Vorjahr TEUR 3.711). Der Rückgang ergibt sich im Wesentlichen aus niedrigeren Aufwendungen für Altersversorgung durch den gestiegenen Zinssatz für Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 574 (Vorjahr TEUR 2.878). 3.5 Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 11.727 (Vorjahr: TEUR 8.821) betreffen im Wesentlichen Aufwendungen für Werbung, Handels- und Verkaufsförderung (TEUR 3.441; Vorjahr: TEUR 1.433), Aufwendungen für Miete, Pacht und Leasing (TEUR 1.785; Vorjahr: TEUR 1.575), Aufwendungen für Beratungsleistungen und Honorare (TEUR 1.725; Vorjahr: TEUR 2.109), für Reisekosten (TEUR 1.041; Vorjahr: TEUR 744), für konzerninterne Weiterbelastungen (TEUR 1.026; Vorjahr: TEUR 371), für Währungsverluste (TEUR 441; Vorjahr: TEUR 652) sowie für sonstige Aufwendungen (TEUR 2.268; Vorjahr: TEUR 2.960). 3.6 Finanzerträge und- aufwendungen Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge resultieren im Wesentlichen aus Zinserträgen mit verbundenen Unternehmen aus konzerninternen Darlehensforderungen TEUR 3.688 (Vorjahr: TEUR 318). Zinsaufwendungen an verbundene Unternehmen ergaben sich in Höhe von TEUR 67 (Vorjahr: TEUR 7). Im Finanzergebnis sind Aufwendungen aus der Aufzinsung von Pensions- und längerfristigen Personalrückstellungen in Höhe von TEUR 297 (Vorjahr: TEUR 1.097) enthalten. 3.7 Steueraufwand Der Steueraufwand beträgt TEUR 4.397 (Vorjahr: TEUR 3.518). Der Anstieg ergibt sich im Wesentlichen aus dem höheren Jahresüberschuss 2023. 4 Sonstige Angaben4.1 Mitglieder der Geschäftsführung
4.2 Gesamtbezüge der Geschäftsführung Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Gesamtbezüge verzichtet, da nur ein Geschäftsführer Bezüge von der Gesellschaft erhält. 4.3 Mitarbeiter Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl entfällt auf:
4.4 Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Am Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen in Höhe von insgesamt TEUR 4.326. Sie betragen für die Jahre:
Zum Bilanzstichtag bestanden Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 169 für eine ausgereichte Bankbürgschaft im Zusammenhang mit einem Mietverhältnis. 4.5 Konzernzugehörigkeit Sämtliche Geschäftsanteile der Gesellschaft werden von der alleinigen Gesellschafterin Corteva Agriscience Netherlands B.V., Bergen op Zoom, Niederlande gehalten. Die Anteile an der Corteva Agriscience Netherlands B.V. werden mittelbar von der Corteva, Inc., Wilmington, Delaware, USA gehalten. Damit ist die Gesellschaft verbundenes Unternehmen der Corteva, Inc. und ihren unmittelbaren und mittelbaren Tochtergesellschaften. Sie wird daher in den Konzernabschluss der Corteva Inc. im kleinsten und größten Konsolidierungskreis einbezogen. Der Konzernabschluss der Corteva Inc. ist am Sitz der Gesellschaft erhältlich (www.sec.gov Form 10Q Cortea Inc). 4.6 Gesamthonorar des Abschlussprüfers Auf die Angabe des Gesamthonorars des Abschlussprüfers nach § 285 Nr. 17 HGB wird verzichtet, da diese Angaben in dem die Gesellschaft einbeziehenden Konzernabschluss der Corteva Inc. Wilmington, Delaware, USA enthalten sind. 4.7 Gewinnverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 8.973 und den Gewinnvortrag in Höhe von TEUR 4.346 auf neue Rechnung vorzutragen. 4.8 Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres Ereignisse von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag liegen nicht vor.
München, den 5. Juli 2024 Die Geschäftsführung Rudolf Fuchs Josephine de Kruif Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
* Umgliederung aus 2022 (Zugänge aus Verschmelzung wurden in 2022 nicht korrekt ausgewiesen) BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Corteva Agriscience Germany GmbH, München Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Corteva Agriscience Germany GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Corteva Agriscience Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 5. Juli 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Patrick Konhäuser, Wirtschaftsprüfer ppa. Sylvia Eichler, Wirtschaftsprüferin
Corteva Agriscience Germany GmbH, Riedenburger Str. 7, 81677 München, Deutschland I Germany,
Corteva Agrisciences Netherlands B.V., Zuid-Oostsingel 24 d, Bergen op Zoom, 461 I BB, Niederlande I the Netherlands,
Bergen op Zoom, den 24. September 2024 / this 24th day of September 2024 Corteva
Agrisciences Netherlands B.V.
Arend Willem Vermazeren Legal Representative Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 05.07.2024 festgestellt. |
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