Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 722468
Eingetragen
7.7.2015
Branche
Großhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und SoftwareGroßhandel mit Geräten der UnterhaltungselektronikGroßhandel mit elektronischen Bauteilen und Telekommunikationsgeräten
Gegenstand
Import, Export und Vertrieb von Computern, Druckern, Computer- und Druckerzubehör, elektronischen Bauteilen und Software sowie Erstellung und Installation von Computern, Druckern, Computer- und Druckerzubehör, elektronischen Bauteilen und Software sowie die dazugehörigen Beratungen, Schulungen und sonstigen Serviceleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Andreas Neck
seit 7.7.2015
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

41.70% identifiziert58.30% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Richard Ludwig LesserDisc Direct Holding GmbH
41.70%

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
54.30%
Disc Direct Handels GmbHEigenbeteiligung
4.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
720.000 €
96.00%
Germany
30.000 €
4.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Disc Direct Handels GmbH

Karlsbad

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020

Protokoll der Gesellschafterversammlung

der Disc Direct Handels GmbH

Die Disc Direct Holding GmbH, vertreten durch ihren Geschäftsführer, Herrn Andreas Neck, ist alleiniger Gesellschafter der im Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim unter HRB 722468 eingetragenen Disc Direct Handels GmbH, Karlsbad (die Gesellschaft).

Unter Verzicht auf sämtliche Form- und Fristerfordernisse für die Einberufung und Durchführung einer Gesellschafterversammlung wurden die folgenden Beschlüsse gefasst:

1.

Der von der Kanzlei Wangler GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Karlsruhe, geprüfte und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehene Jahresabschluss zum 31.12.2020 mit einer Bilanzsumme in Höhe von € 6.917.535,41 und einem Jahresüberschuss in Höhe von € 0,00 wird festgestellt.

2.

Dem Geschäftsführer, Herrn Andreas Neck, wird für das Geschäftsjahr 2020 Entlastung erteilt.

3.

Die Kanzlei Wangler GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Karlsruhe, wird für das Geschäftsjahr 2021 zum Abschlussprüfer gewählt.

Weitere Beschlüsse wurden nicht gefasst.

 

Karlsbad, den 21. Dezember 2021

Disc Direct Holding GmbH

Andreas Neck, GF

Anlagenverzeichnis

Jahresabschluss

1. Bilanz zum 31. Dezember 2020

2. Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2020

3. Anhang für das Geschäftsjahr 2020

Lagebericht

4. Lagebericht für das Geschäftsjahr 2020

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Dieses Testatsexemplar dient nur dem bestimmungsgemäßen Gebrauch nach § 325 ff. HGB.

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2020

AKTIVA

31.12.2020 31.12.2019
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 10,00 10,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 641,00 1.328,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 58.549,34 58.549,34
59.200,34 59.887,34
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
fertige Erzeugnisse und Waren 3.225.367,50 3.544.220,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.216.631,14 1.874.729,22
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 178.496,44 132.810,34
3. Forderungen gegen Gesellschafter 824.723,37 859.306,33
4. sonstige Vermögensgegenstände 392.559,56 514.119,22
3.612.410,51 3.380.965,11
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 7.852,15 6.722,12
6.845.630,16 6.931.907,23
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 12.704,91 17.324,92
6.917.535,41 7.009.119,49

PASSIVA

31.12.2020 31.12.2019
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital
1. Gezeichnetes Kapital 750.000,00 750.000,00
2. Nennbetrag eigene Anteile -30.000,00 -30.000,00
720.000,00 720.000,00
II. Gewinnrücklagen
andere Gewinnrücklagen 75.000,00 75.000,00
III. Bilanzgewinn 985.876,38 985.876,38
1.780.876,38 1.780.876,38
B. RÜCKSTELLUNGEN
sonstige Rückstellungen 606.240,93 247.265,94
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.955.261,57 3.543.249,86
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 2.455.261,57 (Vj: € 3.543.249,86)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 866.377,98 1.155.228,11
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 866.377,98 (Vj.: € 1.155.228,11)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 66.647,11 83.550,81
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 66.647,11 (Vj.: € 83.550,81)
4. sonstige Verbindlichkeiten 642.131,44 198.948,39
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 642.131,44 (Vj.: € 196.948,39)
- davon aus Steuern: € 473.146,64 (Vi.: € 94.407,00)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 0,00 (Vj.: € 0,00)
4.530.418,10 4.980.977,17
6.917.535.41 7.009.119,49

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2020

2020 2019
1. Rohergebnis 1.797.786,43 2.081.698,98
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 525.494,50 657.822,83
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 116.451,26 113.466,82
- davon für Altersversorgung: € 10.056,71 (Vj.: € 10.655,06)
641.945,76 771.289,65
3. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 687,00 687,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 846.845,78 875.305,13
- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung: € 18.159,61 (Vj.: € 8.743,96)
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 58.589,24 73.589,23
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 224.483,36 249.425,28
7. Ergebnis nach Steuern 142.413,77 258.581,15
8. sonstige Steuern 3.141,57 1.726,00
9. aufgrund von Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsverträgen abgeführte Gewinne 139.272,20 256.855,15
10. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2020

A. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Die Firma lautet Disc Direct Handels GmbH. Der Sitz der Gesellschaft befindet sich in Karlsbad. Die Gesellschaft ist bei dem Registergericht Amtsgericht Mannheim im Handelsregister unter HRB 722468 eingetragen.

B. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 des Handelsgesetzbuches. Es besteht demzufolge Prüfungspflicht für den Jahresabschluss und den Lagebericht nach den Vorschriften der § 316 ff. des Handelsgesetzbuches.

Die Aufstellung des Jahresabschlusses richtet sich für die Bilanz nach den Vorschriften der §§ 266, 268 HGB, für die Gewinn- und Verlustrechnung nach den Vorschriften der §§ 275, 277 HGB und für den Anhang nach den jeweils entsprechenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung zu beachten.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 276, 288 HGB) und bei der Offenlegung (§ 327 HGB) des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen.

Der Jahresabschluss wurde unter Berücksichtigung des mit Datum vom 27. November 2007 mit der Disc Direct Holding GmbH, Karlsbad, (Organträgerin) abgeschlossenen Gewinnabführungsvertrages, der ab 1. Januar 2007 Anwendung findet - mit letzter Änderung vom 13. Dezember 2019 - aufgestellt.

C. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Vermögens- und Schuldposten sind unter Beachtung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches für Kapitalgesellschaften und der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit bewertet.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Abnutzbare Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden bei Anschaffungskosten bis EUR 250,00 im Zugangsjahr direkt im Aufwand erfasst. Bei Anschaffungskosten über EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 wird die lineare Abschreibungsmethode mit einer Abschreibungsdauer von fünf Jahren angewandt.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bilanziert. Soweit erforderlich, wurde der am Abschlussstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten - unter Berücksichtigung von Gängigkeitsabschlägen - angesetzt.

Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen kamen die Anschaffungskosten oder die Nennwerte zum Ansatz. Ausfallrisiken im Forderungsbestand werden durch Bildung von Einzelwertberichtigungen ausgeglichen. Pauschalwertberichtigungen wurden in Höhe von 1% des Nettoforderungsbestandes gebildet.

Die flüssigen Mittel sind mit dem Nennwert bilanziert.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind zum Erfüllungsbetrag bilanziert.

Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung wurden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet.

D. Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Berichtsjahr ist im Anlagenspiegel zum 31.12.2020 dargestellt.

Anlagenspiegel zum 31.12.2020

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2020 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2020
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 253.427,06 0,00 0,00 0,00 253.427,06
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 214.020,36 0,00 0,00 0,00 214.020,36
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 334.633,44 0,00 0,00 0,00 334.633,44
802.080,86 0,00 0,00 0,00 802.080,86
Abschreibungen
1.1.2020 Geschäftsjahr Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2020
EUR EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 253.417,06 0,00 0,00 0,00 0,00 253.417,06
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 212.692,36 687,00 687,00 0,00 0,00 213.379,36
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 276.084,10 0,00 0,00 0,00 0,00 276.084,10
742.193,52 687,00 687,00 0,00 0,00 742.880,52
Zuschreibungen Buchwert
Geschäftsjahr 31.12.2020
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 10,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 641,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 58.549,34
0,00 59.200,34

Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:

Sachverhalte EUR
Ausleihungen 0,00
Forderungen 824.723,37
Verbindlichkeiten 0,00

Stammkapital

Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt EUR 750.000,00. Es ist in 750.000 Geschäftsanteile eingeteilt. Das Stammkapital ist in der Vorspalte gekürzt um den Nennwert der gehaltenen eigenen Geschäftsanteile (4% des Stammkapitals).

Andere Gewinnrücklagen

Den anderen Gewinnrücklagen sind EUR 75.000,00 zugewiesen.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen, Rückstellungen für ausstehende Gutschriften, Rückstellungen im Personalbereich, Rückstellungen für Jahresabschlusskosten, Rückstellungen für drohende Verluste aus Finanzderivaten, sowie für Aufbewahrungskosten.

Verbindlichkeiten

Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten (Verbindlichkeitenspiegel).

davon Restlaufzeit davon
Gesamt 31.12.2020 bis zu 1 Jahr 1 bis 5 Jahre mehr als 5 Jahre pfandr. gesichert
EUR EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.955.261,57 2.455.261,57 291.666,62 208.333,38 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 866.377,98 866.377,98 0,00 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 66.647,11 66.647,11 0,00 0,00 0,00
sonstige Verbindlichkeiten 642.131,44 642.131,44 0,00 0,00 0,00
4.530.418,10 4.030.418,10 291.666,62 208.333,38 0,00

Nicht in der Bilanz erscheinende Geschäfte

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Transaktionen besteht zum Stichtag ein derivatives Finanzinstrument, welches als schwebendes Geschäft nicht zu bilanzieren ist. Es handelt sich um ein Zinsbegrenzungsgeschäft in der Form einer Höchstsatzvereinbarung ("Cap"). Dem sich aus dem negativen Marktwert ergebenden Drohverlust wurde durch Bildung einer Rückstellung Rechnung getragen.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten

Es bestehen zum Abschlussstichtag keine Verbindlichkeiten aus Bürgschaften, Wechsel- und Scheckbürgschaften.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft hat am Abschlussstichtag aus Miet- bzw. Pachtverträgen finanzielle Verpflichtungen mit einem jährlichen Betrag von EUR 115.200,00 ohne Nebenkosten.

Am Abschlussstichtag bestanden Leasingverträge mit Restlaufzeiten zwischen 3 und 23 Monaten. Die hieraus resultierenden zukünftigen finanziellen Verpflichtungen betrugen am Abschlussstichtag EUR 45.427,00.

E. Sonstige Angaben

Anzahl der Mitarbeiter

Die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten betrug:

Angestellte: 13
Aushilfen: 1

Geschäftsführung

Im Berichtsjahr wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Andreas Neck, Dipl.-Betriebsw. (BA), geführt.

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Die Angabe der Gesamtbezüge unterbleibt gemäß § 286 Abs.4 HGB.

Erläuterungen zu verbundenen Unternehmen

Die Gesellschaft ist an anderen Unternehmen wie folgt beteiligt:

ONE Technologies GmbH, Karlsbad EUR 25.000,00

(100 % des Stammkapitals)

Jahresergebnis zum 31.12.2020: EUR 1.199,77

Eigenkapital zum 31.12.2020: EUR 28.818,50

Disc Direct Skandinavien ApS, Aarhus/Dänemark EUR 33.549,34

(100 % des Stammkapitals)

Jahresergebnis zum 30.06.2020: DKK 68.599,00 (EUR 9.203,45)

Eigenkapital zum 30.06.2020: DKK 499.850,00 (EUR 67.061,40)

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres

In Bezug auf den Inhalt des vorliegenden Jahresabschlusses liegen uns derzeit keine Erkenntnisse zu dem abgeschlossen Geschäftsjahr sowie zur weiteren Entwicklung in 2021 vor, die nicht bereits in diesem Abschluss enthalten sind.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Karlsbad, den 3. Dezember 2021

Disc Direct Handels GmbH

Andreas Neck

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2020

A. Wirtschaftsbericht

1. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses 2020

Tätigkeitsbereich

Disc Direct gehört zu den führenden Spezialdistributoren für grafische Peripherie und Software im 2D- und 3D-Druck. Wir fokussieren uns konsequent auf die im grafischen und fotografischen Umfeld relevante Peripherie für Input, Output und Storage. Dabei konzentrieren wir uns auf Produkte führender Hersteller im jeweiligen Segment.

Entwicklung der Branche

Die hauptsächliche Zielgruppe unserer Kunden sind Endanwender im Bereich Druck. Die deutsche Druckindustrie hat im Jahr 2020, auf Grund der Corona-Pandemie, einen Produktionswerteinbruch von 11,5%. Der bvdm (Bundesverband Druck und Medien e.V.) sieht für die deutsche Druckindustrie in 2021 eine weitere Reduzierung des Volumens. Das Jahr 2021 hat für die Druck- und Medienindustrie leider nicht gut begonnen. Im ersten Quartal 2021 wurde gegenüber dem Vorjahr (letztes Quartal vor Corona-Maßnahmen) bei den Produktionswerten ein Rückgang von 14,4% ausgewiesen. Die negativen Rahmenbedingungen des Vorjahres, insbesondere die durch Corona sowie den damit verbundenen Maßnahmen eingetretenen Lieferengpässen und Preissteigerungen, strahlen weiterhin aus, verstärken sich teilweise und sorgen für ein Ausbleiben nachfragebelebender Impulse.

Auch ohne die derzeitige Corona-Pandemie befindet sich die Branche immer noch in einem Strukturwandel, der die Branche zunehmend industrieller und technologieintensiver werden lässt. Gleichzeitig geht dies mit Betriebsschließungen und Arbeitsplatzabbau einher. In der deutschen Druckindustrie arbeiteten in 2020 rund 120.445 sozialversicherungspflichtig Mitarbeiter, dies entspricht einem Rückgang von 5,7% zum Vorjahr (127.753).

Die Zahl der Betriebe ist weiterhin rückläufig, sie verringerte sich um 3,0% auf 7.258 Betriebe, (Vorjahr 7.484). Weniger Arbeitsplätze bedeuten gleichzeitig auch weniger Ersatzinvestitionen sowie weniger Neuinvestitionen in Produkte aus unserem Produktsortiment.

Absatz- und Produktionsbereich

Die Umsatzentwicklung im Geschäftsjahr 2020 war trotz der Corona bedingten Entwicklung in unseren Absatzmärkten positiv. Es gab aber sehr große Verschiebungen der Umsatzanteile bei unseren Artikelgruppen, z.B. wurden weniger Office-Drucker verkauft, aber deutlich mehr Textil-Drucker mit einer geringeren Rohmarge.

Die Vorgabe, Umsätze ohne einen sinnvollen Deckungsbeitrag und ohne ausreichende Absicherung der Forderungen, in Form von Kreditversicherungen, zu vermeiden wird grundsätzlich weiter beachtet. Die durchschnittliche Marge hat sich verringert, da Corona bedingt Produkte mit niedrigerem Deckungsbeitrag nachgefragt wurde. Weiterhin wird die interne Struktur kontinuierlich überprüft und werden Risiken in allen Bereichen des Geschäftsbetriebes analysiert und minimiert.

Durch die wie bereits auch in den Vorjahren erfolgte sehr genaue Betrachtung und ständige Kontrolle der Forderungen sind alle Risiken im Debitorenbereich aus dem Geschäftsjahr 2020 bereits in diesem Jahresabschluss vollständig berücksichtigt.

Diese Maßnahmen sowie die im abgeschlossenen Geschäftsjahr getroffenen Maßnahmen zur Effizienzsteigerung, die weiter gelebten ständigen Verbesserungsprozesse und die Nutzung von staatlichen Hilfsprogrammen haben zu einem positiven Ergebnis nach Steuern von EUR 139.272,20 geführt. Im Rückblick auf 2020 und der gesamten Situation in unseren Absatzmärkten und weltweit, sehen wir dieses Ergebnis als eine Bestätigung für unsere eingeschlagene Strategie und werden diese weiter fortsetzen.

Beschaffungsbereich

Disc Direct hat sich im grafischen IT-Umfeld etabliert und die Position weiter ausgebaut.

Disc Direct ist seit Jahren einer von neun Epson-Distributoren für deren Produktpalette sowie einer von drei Epson-Grafikdistributoren. Der Fokus der Grafikdistribution im Bereich Large Format-Printer (LFP) und dem damit verbundenen Zubehör deckt sich genau mit den Bedürfnissen unserer Kunden - den professionellen Anwendern im Bereich Farbe.

Weitere Verträge bestehen u.a. mit der Firma EFI im Proofsegment und mit der Firma Tecco im Mediensegment. Die Zusammenarbeit mit der Firma OKI (Farbseitendrucker), mit der Firma X-Rite (Grafische Messsysteme) und mit der Firma Ricoh (Drucksysteme) wurde weiter ausgebaut.

Des Weiteren wurden im neuen Geschäftsbereich Additive Manufacturing (AM) (u.a. 3D-Druck) weitere Vereinbarungen mit Lieferanten getroffen, die zukünftig positiven Einfluss auf die weitere Entwicklung von Disc Direct nehmen können.

Durch das breite Produktsortiment konnten wir Lieferengpässe, höhere Kosten sowie längere Laufzeiten in der Logistik ausgleichen.

Investitionen/Ersatzinvestitionen

Im Geschäftsjahr wurden im Anlagevermögen keine Investitionen getätigt.

Personalbereich

Durchschnittlich waren im Geschäftsjahr 2020 bei der Disc Direct Handels GmbH 13 Arbeitnehmer und 1 Aushilfe beschäftigt.

2. Darstellung der Lage

Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 92 reduziert, hierzu trugen insbesondere die Verminderung des Lagerbestandes zum Bilanzstichtag um TEUR 319 sowie der Rückgang der sonstigen Vermögensgegenstände um TEUR 122 bei. Gegenläufig entwickelten sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (Anstieg um TEUR 342).

Das Anlagevermögen (TEUR 60) war zum Bilanzstichtag in vollem Umfang durch Eigenkapital gedeckt (TEUR 1.781). Die Eigenkapitalquote liegt bei 25,7%.

Ertragslage

Das Rohergebnis hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 284 verringert. Die Personalkosten haben sich um TEUR 129 verringert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verminderten sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 28. Das Ergebnis nach Steuern liegt deutlich unter dem Niveau des Vorjahres. Auf Grund der Corona-Pandemie und den damit verbundenen, kontinuierlich wechselnden, Problemstellungen für unser Geschäftsumfeld, sehen wir dieses Ergebnis dennoch als sehr positiv an. Auf Grund des im November 2007 abgeschlossenen Gewinnabführungsvertrages mit der Disc Direct Holding GmbH werden EUR 139.272,20 abgeführt.

Finanzlage

Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit betrug TEUR 589. Der Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit und aus der Finanzierungstätigkeit betrug jeweils TEUR 0. Somit hat sich eine positive zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestandes mit TEUR 589 ergeben.

Der Finanzmittelbestand betrug zum Bilanzstichtag TEUR -2.947.

Im laufenden Geschäftsjahr erfolgte auf Grund der Corona bedingten Liquiditätsentwicklung die Aufnahme eines langfristigen Bankdarlehens mit TEUR 500.

Im Geschäftsjahr 2018 wurde ein derivatives Finanzinstrument abgeschlossen mit einer Laufzeit bis 2023. Es handelt sich um ein Zinsbegrenzungsgeschäft in der Form einer Höchstsatzvereinbarung ("Cap").

B. Bericht über die zukünftige Entwicklung mit Hinweisen auf wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

1. Voraussichtliche Entwicklung

Die Anforderungen in unserem Zielmarkt haben sich in 2021 nicht grundlegend verändert. Die Corona-Pandemie beeinflusst weiterhin die Gesellschaft und damit auch unsere Zielmärkte.

Einen deutlichen Einfluss auf unsere Kunden- sowie Produktstruktur hat die Corona-Pandemie. Durch die Pandemie wurde unser Wachstumsplan für 2021, den wir im ersten Quartal 2021 sehr erfolgreich umsetzen konnten, weiterhin deutlich zurückgeworfen. Die in 2021 leider immer noch nicht stattgefundenen Messen bzw. nur in digitaler Form oder mit deutlich eingeschränkter Präsenz, führen zu Verzögerungen bei neuen Produkten und bei Investitionen. Dadurch haben sich die geplanten positiven Impulse leider nicht ergeben. Derzeit haben wir auf Grund der unsicheren Situation in den Absatzmärkten wieder eine deutlich spürbare Zurückhaltung für Investitionen.

Disc Direct hat sich auf die Marktentwicklung eingestellt und eine interne Struktur und Organisationsstufe geschaffen, die es uns ermöglicht auch bei stagnierenden bzw. selbst bei rückläufigen Umsätzen profitabel zu sein. Für die nächsten Jahre streben wir wieder eine Verbesserung der Umsatzrendite vor Steuern auf 1% an, ggf. auch unter Verzicht auf Umsätze ohne sinnvollen Deckungsbeitrag.

Generell wird weiterhin die Umsatzentwicklung dem Renditeziel untergeordnet, d.h. es wird keinen Umsatz um jeden Preis geben und es werden die bestehenden Artikel- und Marktsegmente auf ihre nachhaltige Rendite hin bewertet. Zum Halbjahr 2021 konnten wir die Umsätze des Vorjahres halten, bis Ende des Jahres gehen wir derzeit ebenfalls von einer Stabilisierung auf dem Vorjahresniveau aus. Die erzielte Marge war in den ersten sechs Monaten stabil, da wieder mehr margenstärkere Produkte nachgefragt wurden. Grundsätzlich konnte das erste Halbjahr positiv abgeschlossen werden.

Im Finanz- und im Personalbereich werden staatliche Programme zur Sicherung des Betriebsablaufes eingesetzt. Wir gehen davon aus, dass die eingeleiteten Maßnahmen ausreichen um in den Folgejahren wieder steigende Umsätze sowie Erträge zu erreichen. Letztlich wird die Entwicklung der Corona-Pandemie im vierten Quartal zeigen, wie sich das Geschäftsjahr abschließen lässt und unter welchen Vorraussetzungen die Planung für 2022 aufgesetzt werden kann.

2. Hinweise auf Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Die Corona-Pandemie ist ein nicht planbarer Faktor. Die damit verbundenen Maßnahmen beeinflussen alle Lebensbereiche und somit auch die Entwicklung unserer Kunden.

Die Entwicklung des grafischen Marktes birgt auch weiter Risiken für Disc Direct. Eine merkliche Verbesserung ist in diesem Bereich nicht zu verspüren. Die positiven Impulse von Messen werden wohl in 2022 auch weitestgehend ausbleiben. Dies ist zum einen für den Verkauf unserer Produkte keine positive Entwicklung, aber auch die Druckerzeugnisse, z.B. Flyer oder Broschüren, unserer Kunden werden weniger nachgefragt.

Risiken ergeben sich aus der Abhängigkeit von Lieferanten und Kunden. Die notwendigen Einkaufspreise, die zur Erreichung von positiven Ergebnissen notwendig sind, hängen im Wesentlichen von Distributionsverträgen mit Herstellern und damit verbundenen Zielerreichungsboni ab. Sollte es hier Änderungen geben oder Ziele nicht erreicht werden, kann dies zur Verschlechterung der Margensituation und damit des Ergebnisses führen.

Die derzeitige Dominanz eines Herstellers, mit welchem mehr als 25% des erzielten Deckungsbeitrages erwirtschaftet wird, kann ebenfalls ein Risiko darstellen.

Die Fokussierung auf wenige Hersteller ermöglicht es jedoch auch, einen deutlich höheren Stellenwert für die Firma Disc Direct zu gewinnen und eine kompetentere Beratung der Kunden zu gewährleisten.

Die Kunden sind nicht über Verträge zum Kauf bei Disc Direct verpflichtet, daher bestimmen hier der Service sowie Preis und Verfügbarkeit die Kaufentscheidung.

Sollte dies nicht gewährleistet sein, wird der Kunde die Ware bei einem anderen Distributor beziehen.

Die generelle Marktentwicklung hat natürlich auch Einfluss auf den bestehenden Kundenstamm, hier hat es einige Konsolidierungen gegeben. Die noch kommenden Veränderungen, u.a. durch die Corona-Pandemie, sind derzeit noch nicht überschaubar. Die restriktive Vergabe von internen Kreditlimits für Kunden, die keine ausreichende Kreditversicherung haben, sowie das sehr strikte Mahnwesen haben ebenfalls negative Auswirkung auf den Kundenstamm.

Disc Direct verfügt über ein effizientes Mahnwesen. Alle Forderungen werden nach fünf Tagen über Fälligkeit telefonisch und per E-Mail angemahnt; sollte die Rechnung bis zum zehnten Tag über Fälligkeit nicht bezahlt sein, wird der Kunde gesperrt und nach weiteren zehn Tagen wird der Vorgang an unser Inkassobüro übergeben. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfalls- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

Verbindlichkeiten werden innerhalb vereinbarter Zahlungsfristen gezahlt. Langfristig finanziert sich die Gesellschaft über Kreditvereinbarungen bei einer überregionalen Geschäftsbank. Hier besteht eine langjährige Geschäftsbeziehung.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Im Geschäftsjahr 2018 erfolgte hierzu der Abschluss eines Zinsbegrenzungsgeschäftes ("Cap"). Beim Finanzmanagement verfolgt Disc Direct eine durchaus konservative Risikopolitik.

Der ständige Ausbau der Position im Nischenbereich Grafik sowie die Anpassung der Produktpalette an die Bedürfnisse der Kunden in diesem Bereich können in den nächsten Jahren zu weiteren positiven Entwicklungen führen. Zukünftig wird auch der AM-Bereich, u.a. mit 3D-Druck, interessanter für unsere Kunden, hier werden wir uns auch entsprechend positionieren.

Bereits heute greifen Hersteller auf das Know-How und die Kompetenz von Distributoren zurück, um Märkte effizienter und kostengünstiger zu erschließen. Diese Entwicklung wird sich in den folgenden Jahren noch verstärken. Diese einzigartige Positionierung sowie die internationale Aufstellung bieten im derzeitigen Umfeld Chancen, da viele Hersteller sich mehr auf die europäische Basis stellen.

C. Forschung und Entwicklung

Der Bereich Forschung und Entwicklung hat für uns als Handelsunternehmen keine Bedeutung.

 

Karlsbad, den 3. Dezember 2021

Disc Direct Handels GmbH

Andreas Neck

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Disc Direct Handels GmbH, Karlsbad

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresschluss der Disc Direct Handels GmbH, Karlsbad, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Disc Direct Handels GmbH, Karlsbad, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt.

Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Karlsruhe, den 15. Dezember 2021

Kanzlei Wangler GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dipl. oec. Klaus Schmitt, Wirtschaftsprüfer

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