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Deposit Solutions GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019Bilanz zum 31. Dezember 2019Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2019
ANHANG für das Geschäftsjahr 2019Allgemeine Angaben Die Deposit Solutions GmbH ("die Gesellschaft") mit Sitz in Hamburg ist im Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter HRB 118186 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Gemäß § 267 Abs. 2 HGB gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften, da die Größenmerkmale für mittelgroße Kapitalgesellschaften an zwei aufeinanderfolgenden Abschlussstichtagen erfüllt wurden. Von den größenabhängigen Erleichterungen bei der Offenlegung gemäß § 288 HGB wurde größtenteils Gebrauch gemacht. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Gemäß der Satzung ist der Gegenstand der Gesellschaft die Beratung von Gesellschaften der Wohnungswirtschaft, insbesondere für die Bereiche Mietkautionsverwaltung, sowie von Privatanlegern im Bereich von Anleger-Pooling, Entwicklung und Vertrieb von Software und Betrieb IT- und internetgestützter Angebote im In- und Ausland sowie Tätigkeiten gemäß § 34c Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Gewerbeordnung. In der Anfangsphase der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft fallen Anlaufverluste an. Die Geschäftsführung geht von einer positiven zukünftigen Geschäftsentwicklung und damit von der Unternehmensfortführung (going concern) aus und erwartet, dass die Gesellschaft auch weiterhin in der Lage sein wird, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene und selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bilanziert und ggf. über ihre wirtschaftliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Eigenentwickelte Software wird unter der Position "Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände" ausgewiesen und umfasst auch Software, die sich derzeit noch in der Entwicklung befindet und noch nicht einsatzfähig ist. Die Nutzungsdauer und der Abschreibungszeitraum beginnen mit der jeweiligen vollständigen marktreifen Inbetriebnahme der Software. Nachträgliche Herstellungskosten werden aktiviert und über die Restnutzungsdauer abgeschrieben. Die Nutzungsdauer selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände beträgt zwischen 1,5 und 6,5 Jahren. In der Entwicklung befindliche immaterielle Vermögensgegenstände werden nicht abgeschrieben. Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet und ggf. linear abgeschrieben. Die Grundlage für die Abschreibungen ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Bewegliche Vermögensgegenstände, deren Anschaffungskosten EUR 250 nicht übersteigen, werden im Jahr des Zugangs als Betriebsausgaben erfasst. Bewegliche Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von EUR 250 bis EUR 1.000,00 werden über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben. Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten bewertet. Die Finanzanlagen werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden zu ihrem Nennwert erfasst. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bestehen hauptsächlich gegenüber Finanzinstituten mit hohen Bonitätseinstufungen. Im vorherigen und im aktuellen Berichtszeitraum wurden alle Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bei Fälligkeit eingebracht. Angesichts des Vorstehenden werden weder Pauschal- noch Einzelwertberichtigungen für zweifelhafte Forderungen gebildet. Forderungen haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Wertminderungen waren nicht vorzunehmen. Der Kassenbestand und das Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nennwert angesetzt. Aufwendungen vor dem Abschlussstichtag werden als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten erfasst, wenn sie Aufwendungen für eine spezifische Berichtsperiode nach dem Abschlussstichtag darstellen. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten umfasst Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Erträge für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Tag darstellen. Sonstige Rückstellungen werden für ausstehende Provisionen, Urlaubs und Bonusansprüche und sonstige Leistungsansprüche sowie alle nicht fakturierten Verbindlichkeiten gebildet. Sie werden zu dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag erfasst. Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Verbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge, werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbelastung und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen zum Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert. Insgesamt ergab sich aufgrund von Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und den steuerlichen Wertansätzen ein Überhang aktiver latenter Steuern aus Verlustvorträgen. Da eine Verrechnung mit steuerlichen Verlusten innerhalb der nächsten fünf Jahre ungewiss ist, wurde kein latenter Steueranspruch angesetzt. Der theoretische Steuersatz beträgt 32,28 % (Vorjahr: 32,28 %). Erläuterungen zur Bilanz Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Immaterielle Vermögensgegenstände beziehen sich insbesondere auf die eigenentwickelte Software Comonea (TEUR 3.257, i. Vj.: TEUR 3.053), Comonea Switzerland (TEUR 275, i. Vj.: TEUR 292), Neo (TEUR 3.409, i. Vj.: TEUR 1.095), Apollo (TEUR 439, i. Vj.: TEUR 41) und Abacus (TEUR 327, i Vj.: TEUR 93). Im Hinblick auf die Entwicklung der Sachanlagen verweisen wir auf den beigefügten Anlagenspiegel. Anteile an verbundenen Unternehmen Die Gesellschaft erfasste Anteile an verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 400 (i.Vj. TEUR 1.080). Die Entwicklung der Nettobuchwerte der Anteile an verbundenen Unternehmen stellte sich 2019 und 2018 wie folgt dar:
Gemäß dem Verschmelzungsvertrag vom 11. Juni 2019 wurde die Gesellschaft als übernehmende Rechtsträgerin zum 1. Januar 2019 mit der Kautionspartner GmbH verschmolzen. Die Finanzanlagen umfassen nur Anteile an den folgenden hundertprozentigen Tochtergesellschaften:
Ausleihungen an verbundene Unternehmen Die Gesellschaft erfasste Forderungen aus verbundenen Unternehmen gewährten Ausleihungen im Wert von TEUR 9.608 (i. Vj.: TEUR 4.612). Die Entwicklung der Nettobuchwerte der Forderungen aus verbundenen Unternehmen gewährten Ausleihungen stellte sich 2019 und 2018 wie folgt dar:
Im Berichtsjahr sind keine außerplanmäßigen Abschreibungen auf Finanzanlagen vorgenommen worden, da keine Wertminderungen vorgelegen haben. Umlaufvermögen Die kurzfristigen Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen sind sonstige Forderungen i. H. v. TEUR 1.161 (i. Vj.: TEUR 371). Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 1.920 (i. Vj.: TEUR 654) umfassen hauptsächlich TEUR 318 (i. Vj.: TEUR 38) aus Umsatzsteuererstattungsansprüchen, TEUR 355 (i. Vj.: TEUR 45) aus Sicherheitsleistungen, TEUR 17 (i. Vj.: TEUR 24) aus Forderungen gegen Mitarbeiter und Krankenkassen sowie TEUR 1.230 (i. Vj.: TEUR 547) aus Überzahlungen. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital i. H. v. TEUR 86 ist voll einbezahlt. Am 7. Januar 2019 wurde ein Betrag in Höhe von TEUR 1 als Erhöhung des gezeichneten Kapitals erfasst. Am 4. Oktober 2019 wurde ein Betrag in Höhe von TEUR 4 als Erhöhung des gezeichneten Kapitals erfasst. Die Kapitalrücklage enthält ausschließlich sonstige Zuzahlungen der Gesellschafter zum Eigenkapital der Gesellschaft gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB. Rückstellungen Die Rückstellungen umfassen hauptsächlich Rückstellungen für ausstehende Urlaubs- und Bonusansprüche und sonstige Leistungsansprüche in Höhe von TEUR 1.787 (i. Vj.: TEUR 1.229), für ausstehende Provisionen in Höhe von TEUR 244 (i. Vj.: 1.262), für ausstehende Rechnungen, einschließlich Rechnungen von verbundenen Unternehmen, in Höhe von TEUR 736 (i. Vj.: TEUR 1.280), für Jahresabschlusskosten in Höhe von TEUR 38 (i. Vj.: TEUR 53) sowie sonstige Rückstellungen in Höhe von TEUR 564 (i. Vj.: TEUR 767). Verbindlichkeiten Es bestehen langfristige finanzielle Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 1.196 (i. Vj.: TEUR 0) ausdem langfristigen Teil eines Darlehens gegenüber dem Vermieter, davon TEUR 0 (i. Vj.: TEUR 0) mit einer Rückzahlungsfrist von mehr als 5 Jahren. Alle übrigen sonstigen Verbindlichkeiten und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben zum Bilanzstichtag eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Sonstige Verbindlichkeiten Sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 1.849 (i. Vj.: TEUR 727) umfassen TEUR 1.547 (i. Vj.: TEUR 0) an finanziellen Verbindlichkeiten aus dem o. g. Darlehen gegenüber dem Vermieter, TEUR 293 (i. Vj.: TEUR 550) an Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuer sowie Sozialversicherungsbeiträgen für Dezember, TEUR 9 (i. Vj.: TEUR 19) an Verbindlichkeiten für Kreditkartenrechnungen und TEUR 0 (i. Vj.: TEUR 158) an Umsatzsteuerverbindlichkeiten. Passiver Rechnungsabgrenzungsposten Dieser Posten umfasst Einnahmen von Kunden, die erstmals im Berichtszeitraum nach dem Abschlussdatum als Umsatzerlöse erfasst werden. Verschmelzung mit der Kautionspartner GmbH Mit Wirkung zum 1. Januar 2019 ist die Gesellschaft mit der Kautionspartner GmbH verschmolzen worden. In der nachfolgenden Tabelle sind die Auswirkungen der Verschmelzung auf die Bilanz zum 1. Januar 2019 aufgeführt.
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse der Gesellschaft beziehen sich hauptsächlich auf Dienstleistungen, Lizenzen, Software-Support und Wartung. Andere aktivierte Eigenleistungen Andere aktivierte Eigenleistungen betreffen hauptsächlich aktivierte Kosten für Entwicklungsleistungen im Rahmen der Entwicklung der Software Comonea, Comonea Switzerland, Apollo, Abacus und Neo. Die Entwicklungskosten für eigenentwickelte Software beliefen sich auf TEUR 4.382 (i. Vj.: TEUR 2.424) und wurden auf der Grundlage des jeweiligen Prozentsatzes der Zeit berechnet, die die Mitarbeiter der Gesellschaft und Dienstleister mit der Entwicklung der jeweiligen Software zubrachten. Aufwendungen für bezogene Leistungen Die Aufwendungen für Leistungen umfassen hauptsächlich Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassen hauptsächlich Aufwendungen für Miete, Reise- und Werbekosten, Personalvermittlungsaufwendungen, IT-Kosten sowie Rechts- und Beratungskosten. Sonstige Angaben Eventualverbindlichkeiten und wesentliche Leasingverträge Zum Bilanzstichtag bestehen keine Eventualverbindlichkeiten im Sinne von § 251 HGB, mit Ausnahme von ausstehenden Verpflichtungen im Rahmen von Mietverträgen in einer Höhe von insgesamt TEUR 4.171 netto (i. Vj.: TEUR 4.920). Die Gesellschaft hat finanzielle Verpflichtungen aus virtuellen Geschäftsanteilen für Mitarbeiter und externe Berater. Es handelt sich hierbei grundsätzlich um ungewisse Verbindlichkeiten. Eine Rückstellung wurde nicht erfasst, da eine Inanspruchnahme derzeit nicht wahrscheinlich ist. Ausschüttungssperre In Höhe der folgenden Beträge ergibt sich gemäß § 268 Abs. 8 HGB aus Aktivierungen eine Gewinnausschüttungssperre:
Durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigte im Berichtsjahr durchschnittlich 239 (i. Vj.: 181) Mitarbeiter. Mitglieder der Geschäftsführung Die Mitglieder der Geschäftsführung sind: Dr. Tim Sievers, Chief Executive Officer Michael Maximilian Müller, Chief Financial Officer Andreas Wiethölter, Chief Marketing Officer Holger Hohrein wurde aus seiner Position als Geschäftsführer und Chief Operating Officer mit Wirkung zum 31. Dezember 2019 abberufen. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung für 2019 beliefen sich auf TEUR 1.521 einschließlich Sozialversicherungsbeiträgen. Darüber hinaus hat die Geschäftsführung wie vorstehend beschrieben Ansprüche auf virtuelle Geschäftsanteile. Honorar des Abschlussprüfers Das an KPMG zu zahlende Honorar für die Abschlussprüfung belief sich auf TEUR 29. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Unsere Geschäftstätigkeit in Europa und den USA setzt uns Risiken aus, die sich aus der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus ergeben, der vor Kurzem seinen Ursprung in China hatte (COVID-19) und weltweit massive Auswirkungen auf die Lieferketten, Vertriebssysteme und die Nachfrage nach vielen Produkten und Dienstleistungen hat. Hieraus ergeben sich für uns interne Risiken, beispielsweise die Ansteckung einzelner Mitarbeiter oder ganzer Teams. Diesem Risiko begegnen wir, indem wir unsere Mitarbeiter veranlassen, von Zuhause aus zu arbeiten. Dies könnte sich allerdings ebenfalls negativ auf unsere Produktivität auswirken. Daher haben wir zur Eindämmung dieses Risikos bestimmte Gegenmaßnahmen getroffen. Darüber hinaus bestehen auch externe Risiken für die Gesellschaft. Diese umfassen beispielsweise das Risiko, dass Sparer ihre Einlagen verringern, um niedrigere oder ausgefallene Einnahmen zu kompensieren. Wir versuchen diesem Risiko entgegenzusteuern, indem wir auf höhere Einzahlungen unserer bestehenden Kunden setzen, die sich aufgrund der volatilen Märkte derzeit nach sicheren Anlagemöglichkeiten umsehen. Des Weiteren besteht das Risiko, dass Banken ihre Ausgaben für die Einbindung unserer Lösung reduzieren und neue Projekte verschieben. Hieraus könnten sich negative Auswirkungen auf das Wachstum unserer Gesellschaft ergeben. Gewinnverwendung/GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR -23.434.281,63 auf neue Rechnung vorzutragen.
Hamburg, den 31. März 2020 Deposit Solutions GmbH Die Geschäftsführung gez. Dr. Tim Sievers gez. Michael Maximilian Müller gez. Andreas Wiethölter Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2019(detaillierte Bruttodarstellung)
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2019Grundlagen Die Deposit Solutions GmbH ("die Gesellschaft") mit Sitz in Hamburg ist im Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter der Registernummer HRB 118186 eingetragen. Gegenstand der Gesellschaft Die Gesellschaft betreibt die Offene-Architektur-Einlagenplattform und den Anlegerservice "ZINSPILOT". Mithilfe der Plattform können verschiedene Point-of-Sale-Partner ("PoS-Partner") ihren Kunden über ein einziges Bankkonto die Sparangebote verschiedener Einlagenbanken ("Produktbanken") zur Verfügung stellen. Mit ZINSPILOT haben Sparer die Möglichkeit, Konten bei einer Servicebank zu eröffnen und dann die Sparangebote verschiedener mit der Einlagenplattform verbundener Produktbanken in Anspruch zu nehmen. Die Gesellschaft hat mehrere hundertprozentige Tochtergesellschaften, die die Dienstleistungen der Gesellschaft in anderen Staaten vermarkten. Darüber hinaus hält die Gesellschaft 100 % der Anteile an der Savedo GmbH. Die Savedo GmbH betreibt Dienstleistungen des Einlagengeschäfts für Privatkunden in Deutschland, Österreich, den Niederlanden und der Schweiz. Damit können Sparer die Sparangebote verschiedener Produktbanken in Anspruch nehmen. Geschäftsmodell Die von der Gesellschaft angebotenen Leistungen werden von den Banken über die Plattform vergütet und sind unabhängig von den am Markt verfügbaren Zinssätzen. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Das Wachstum der Welt- und der europäischen Wirtschaft war 2019 verhalten. Die jährliche BIP-Wachstumsrate im Euroraum verringerte sich auf 1,2 % im Jahr 2019 (2018: 2 %) während die Arbeitslosenquote von 7,9 % im Jahr 2018 auf 7,5 Prozent im Jahr 2019 sank. Weltweit verharren die Zinsen auf relativ niedrigem Niveau. Die Privatkundeneinlagen in der EU erhöhten sich 2019 um rund 4,2 Prozent. Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr 2019 verlief für die Gesellschaft sehr erfreulich. Die Umsatzerlöse der Gesellschaft sind deutlich gestiegen, was sich im Wesentlichen aus den höheren durchschnittlichen Volumen an bei den Produktbanken angelegten Einlagen ergibt. Das Gesamtvolumen der übermittelten Einlagen übertraf vor Ende des Jahres 2019 die Marke von EUR 20 Milliarden. Gemäß dem Verschmelzungsvertrag vom 11. Juni 2019 wurde die Gesellschaft als übernehmende Rechtsträgerin zum 1. Januar 2019 mit der Kautionspartner GmbH verschmolzen. Im Geschäftsjahr verbuchte die Gesellschaft einen Jahresfehlbetrag von TEUR -23.434 (i. Vj.: TEUR -17.509). Hauptursache war ein Anstieg der Lohnkosten und der Sozialabgaben (TEUR 22.672 gegenüber TEUR 15.905 im Vorjahr). Das Gesamteigenkapital belief sich zum Ende des Berichtszeitraums auf TEUR 47.433 (i. Vj.: TEUR 45.400). Immaterielle Vermögensgegenstände beziehen sich insbesondere auf die eigenentwickelte Software und beliefen sich auf TEUR 7.717 (i. Vj.: TEUR 4.591). Die Entwicklungskosten für eigenentwickelte Software beliefen sich auf TEUR 4.382 (i. Vj.: TEUR 2.424). Die Gesellschaft erfasste Forderungen aus verbundenen Unternehmen gewährten Ausleihungen im Wert von TEUR 9.608 (i. Vj.: TEUR 4.612). Die kurzfristigen Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen sind sonstige Forderungen i. H. v. TEUR 1.161 (i. Vj.: TEUR 371). Die kurzfristigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beliefen sich zum Ende des Berichtszeitraums auf TEUR 2.350 (i. Vj.: TEUR 2.254). Der Kassenbestand und das Guthaben bei Kreditinstituten beliefen sich zum Ende der Berichtsperiode insgesamt auf TEUR 39.195 (i. Vj.: KEUR 44.249). Es bestanden finanzielle Verbindlichkeiten gegenüber Finanzinstituten in Höhe von TEUR 47 (i. Vj.: TEUR 68) und eine Darlehensverbindlichkeit gegenüber dem Vermieter in Höhe von TEUR 1.547 (i. Vj.: TEUR 0). Die kurzfristigen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen beliefen sich zum Ende des Berichtszeitraums auf TEUR 1.094 (i. Vj.: TEUR 2.100). Die Rückstellungen beliefen sich auf TEUR 3.371 (i. Vj.: TEUR 4.592). Die Umsatzerlöse betrugen im Berichtsjahr TEUR 18.577 und haben sich damit gegenüber dem Vorjahr um fast 30 % erhöht (i. Vj.: TEUR 14.383). Zurückzuführen war dies auf die durchschnittliche Menge der bei den bestehenden und neuen Produktbanken angelegten Einlagen. Lohnkosten und Sozialabgaben erhöhten sich auf TEUR 22.672 (i. Vj.: TEUR 15.905), bedingt durch die höhere Anzahl an Beschäftigten (durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten 2019: 239 gegenüber 2018: 181). Im Jahr 2019 investierten bestehende und neue Gesellschafter ca. EUR 26 Millionen. Eine Dividende wurde weder vorgeschlagen noch ausgeschüttet. Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren Die Gesellschaft misst die Erreichung ihrer Ziele anhand der folgenden finanziellen Leistungsindikatoren: Umsatzerlöse und Höhe der übermittelten Einlagen. Im Berichtsjahr entwickelten sich alle Indikatoren deutlich positiv:
Die Geschäftsführung war mit der Entwicklung zufrieden und prognostiziert auch für das nächste Jahr Zuwächse bei den Umsatzerlösen und den übermittelten Einlagen. Die Gewichtung der folgenden Risiken und Opportunitäten ist jeweils Anhand der Reihenfolge zu erkennen (absteigend). Finanzrisikomanagement Die Risikogefährdung und die Art und Weise, wie Risiken entstehen, sowie die Ziele, Richtlinien und Prozesse des Unternehmens zur Steuerung und Bewertung dieser Risiken werden nachfolgend ausführlicher dargelegt. Kapitalrisikomanagement Die Ziele der Gesellschaft im Hinblick auf das Kapitalmanagement sind die Sicherung ihrer Unternehmensfortführung (going concern) und die weitgehende Finanzierung der Gesellschaft durch Eigenkapital. Die Geschäftsführer der Gesellschaft steuern die Kapitalstruktur und nehmen Anpassungen vor, um auf Veränderungen der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen reagieren zu können. Es findet eine regelmäßige Prüfung der Kapitalstruktur statt. Liquiditätsrisiko Die Gesellschaft überwacht und steuert ihr Risiko einer Mittelknappheit durch Liquiditätsplanung. Währungsrisiko Transaktionen in Fremdwährungen entstehen, wenn die Gesellschaft Verbindlichkeiten in einer fremden Währung eingeht oder begleicht. Das Risiko aus Transaktionen in Fremdwährungen wird durch die regelmäßige Überwachung der relevanten Wechselkurse gesteuert. Kreditrisiko Finanzielle Vermögensgegenstände, bei denen ein potenzielles Kreditrisiko besteht, umfassen Forderungen und Bankguthaben. Forderungen werden abzüglich Wertberichtigungen auf zweifelhafte Forderungen dargestellt, diese beliefen sich zum Jahresende auf TEUR 0. Eine Wertberichtigung auf zweifelhafte Forderungen wird vorgenommen, wenn ein identifiziertes Verlustereignis vorliegt, bei dem, ausgehend von früheren Erfahrungen, Belege auf eine geminderte Werthaltigkeit der Zahlungsströme hindeuten. Die Geschäftsführung stuft die Kreditqualität dieser finanziellen Vermögensgegenstände als ausgezeichnet ein. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bestehen hauptsächlich gegenüber Finanzinstituten mit hohen Bonitätseinstufungen. Im vorherigen und im aktuellen Berichtszeitraum wurden alle Forderungen aus Lieferungen und Leistungen eingebracht. Bankguthaben sind bei zuverlässigen Finanzinstituten angelegt. Chancen, wesentliche Risiken und Unwägbarkeiten Die erfolgreiche Fähigkeit, Chancen zu identifizieren und zu beurteilen und die Risiken zu steuern, ist eine grundlegende Voraussetzung für die Erreichung der Ziele der Gesellschaft. Ein großer Teil des Marktes und damit auch ein großer Teil der Banken ist noch nicht in die Open-Banking-Plattform der Gesellschaft eingebunden, somit bestehen hier klare Wachstumschancen für die Gesellschaft. Die Geschäftsführung der Gesellschaft trägt die Gesamtverantwortung für das Risikomanagement. Sie beurteilt die Risikobereitschaft der Gesellschaft und erarbeitet Richtlinien für die Identifizierung und Steuerung dieser Risiken. Ausgehend von der Geschäfts- und Risikostrategie, die von der Geschäftsführung erarbeitet wird, hat die Gesellschaft einen Rahmen für das Risikomanagement begründet, der alle unterschiedlichen Risikoarten abdeckt, die bei der unternehmensweiten Risikoinventur identifiziert wurden. Die Kernfunktionen unseres Risikomanagementsystems sind die Identifizierung, Messung, Bewertung, Steuerung, Überwachung und Kommunikation aller Risiken in den jeweiligen Risikobereichen. Eine entscheidende Rolle spielt dabei das interne Kontrollsystem mit wesentlichen internen Kontrollen für alle risikobedingten Prozesse, die implementiert wurden, um sicherzustellen, dass mögliche Risiken in angemessener Weise und umgehend identifiziert, gesteuert sowie abgeschwächt werden können. Die wichtigsten Chancen, Risiken und Unwägbarkeiten der Gesellschaft sind nachstehend aufgeführt: (a) Einbindung neuer Produktbanken Mit der Einbindung neuer Produktbanken steigen der Finanzierungsbedarf und die auf der Plattform verfügbare Produktvielfalt. Die Erfüllung dieses Bedarfs führt wiederum zu höheren Umsatzerlösen. (b) Einbindung neuer PoS-Partner Mit der Einbindung neuer PoS-Partner steigt die Anzahl potenzieller Sparer und damit das auf der Plattform verfügbare Finanzierungsangebot. Somit bildet dies die Grundlage für die Weiterentwicklung und die Erhöhung der Umsatzerlöse der Gesellschaft. (c) Technologie und Betriebsausfälle Die Gesellschaft ist bei allen Aspekten ihrer Geschäftstätigkeit von Informationstechnologie abhängig. Darüber hinaus sind die Dienstleistungen, die die Gesellschaft ihren Kunden bietet, von einer komplexen technischen Infrastruktur abhängig. Ein Betriebsausfall der zentralen Systeme oder der Infrastruktur der Gesellschaft könnte dazu führen, dass diese ihre Leistungen für ihre Kunden nicht mehr erbringen kann. Dies hätte negative Auswirkungen auf die Marke und könnte zu höheren Kosten führen. Die Gesellschaft investiert erheblich in die technologische Infrastruktur, um auch weiterhin das Geschäftswachstum unterstützen zu können, und befolgt bei der Auswahl und Überwachung externer Anbieter einen bewährten Prozess. Zudem organisiert die Gesellschaft regelmäßig Betriebskontinuitätsübungen, um die ständige Bereitschaft wichtiger Systeme und Standorte zu gewährleisten. (d) Coronavirus Unsere Geschäftstätigkeit in Europa und den USA setzt uns Risiken aus, die sich aus der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus ergeben, der vor Kurzem seinen Ursprung in China hatte (COVID-19) und weltweit massive Auswirkungen auf die Lieferketten, Vertriebssysteme und die Nachfrage nach vielen Produkten und Dienstleistungen hat. Hieraus ergeben sich für uns interne Risiken, beispielsweise die Ansteckung einzelner Mitarbeiter oder ganzer Teams. Diesem Risiko begegnen wir, indem wir unsere Mitarbeiter veranlassen, von Zuhause aus zu arbeiten. Dies könnte sich allerdings ebenfalls negativ auf unsere Produktivität auswirken. Daher haben wir zur Eindämmung dieses Risikos bestimmte Gegenmaßnahmen getroffen. Darüber hinaus bestehen auch externe Risiken für die Gesellschaft. Diese umfassen beispielsweise das Risiko, dass Sparer ihre Einlagen verringern, um niedrigere oder ausgefallene Einnahmen zu kompensieren. Wir versuchen diesem Risiko entgegenzusteuern, indem wir auf höhere Einzahlungen unserer bestehenden Kunden setzen, die sich aufgrund der volatilen Märkte derzeit nach sicheren Anlagemöglichkeiten umsehen. Des Weiteren besteht das Risiko, dass Banken ihre Ausgaben für die Einbindung unserer Lösung reduzieren und neue Projekte verschieben. Hieraus könnten sich negative Auswirkungen auf das Wachstum unserer Gesellschaft ergeben. (e) Datenschutz Aufgrund von EU-Verordnungen und nationalen Gesetzen sind Unternehmen rechtlich verpflichtet, sicher mit personenbezogenen Daten umzugehen, um den Datenschutz aller EU-Bürger zu gewährleisten und zu stärken und um zu verhindern, dass Daten auf unbefugte oder unzulässige Weise verarbeitet, verloren und fahrlässig oder vorsätzlich offengelegt werden. Der mangelnde Schutz dieser personenbezogenen Daten würde die Gesellschaft dem Risiko von Geldstrafen und/oder Schadenersatzklagen aussetzen und würde sich negativ auf die Marke der Gesellschaft auswirken. Die Gesellschaft investiert erheblich in die technologische Infrastruktur, um ein hohes Schutzniveau personenbezogener Daten zu ermöglichen, und führt adäquate Prozesse ein, um sicherzustellen, dass alle potenziellen Risiken begrenzt bzw. unverzüglich identifiziert und effektiv gemindert werden können. Zudem befolgt die Gesellschaft bei der Auswahl und Überwachung externer Anbieter einen bewährten Prozess. Schließlich setzt sich die Gesellschaft für die kontinuierliche Aufrechterhaltung des Datenschutzes ein, insbesondere durch die regelmäßige Schulung der Beschäftigten sowie durch die laufende Überwachung der vorhandenen Prozesse. (f) Kundenservice Die Umsatzerlöse der Gesellschaft sind gefährdet, wenn sie nicht auch weiterhin einen Kundenservice auf dem Niveau anbietet, das von ihren Kunden erwartet wird. Das Engagement der Gesellschaft für ihre Kunden ist in ihren Unternehmenswerten verankert. Die jeweiligen Beschäftigten durchlaufen umfassende Schulungsprogramme, um sicherzustellen, dass sie ein Verständnis darüber haben, welches Dienstleistungsniveau von den Kunden der Gesellschaft gewünscht wird, und dass sie dieses Dienstleistungsniveau auch einhalten. (g) Wettbewerb So wie die meisten Unternehmen agiert auch Deposit Solutions in einem wettbewerbsorientierten Umfeld. Die Geschäftsführung überwacht laufend die Wettbewerbslandschaft. Derzeit ist jedoch kein direkter Mitbewerber zu erkennen, der das Geschäftsmodell der Gesellschaft bedrohen würde. Insgesamt stellt unser Risikomanagementsystem sicher, dass unternehmensweite Risiken erfasst, analysiert und beurteilt werden und dass risikobezogene Informationen systematisch und geordnet an die zuständigen Entscheidungsträger weitergeleitet werden. Forschung & Entwicklung Aktivierte Entwicklungskosten beziehen sich auf die Entwicklung selbst erstellter Software. Im Jahr 2019 wurden Entwicklungskosten in Höhe von TEUR 4.382 (i. Vj.: TEUR 2.424) aktiviert. Dieser Betrag umfasst TEUR 1.231 (i. Vj.: TEUR 721) an aktivierten Gehältern und TEUR 3.151 (i. Vj.: TEUR 1.703) an externen Dienstleistungen. Die Abschreibung selbst erstellter Software betrug TEUR 1.237 (i. Vj: TEUR 448). Voraussichtliche zukünftige Entwicklung Die Geschäftsführung geht von einer positiven zukünftigen Geschäftsentwicklung und damit von der Unternehmensfortführung (going concern) aus und erwartet, dass die Gesellschaft auch weiterhin in der Lage sein wird, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Die Gesellschaft plant den Eintritt in neue Märkte, die Einbindung neuer Produktbanken und PoS-Partner sowie eine moderate Steigerung des Gesamtvolumens übermittelter Einlagen. Vor diesem Hintergrund erwartet die Gesellschaft für 2020 einen moderate Anstieg der Umsatzerlöse.
Hamburg, den 31. März 2020 Deposit Solutions GmbH Die Geschäftsführung gez. Dr. Tim Sievers gez. Michael Maximilian Müller gez. Andreas Wiethölter Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Deposit Solutions GmbH, Hamburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Deposit Solutions GmbH, Hamburg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Deposit Solutions GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 21. April 2020 KPMG
AG
Hagenmüller, Wirtschaftsprüferin Ecke, Wirtschaftsprüferin sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung Der Jahresabschluss wurde am 09.02.2021 festgestellt. |
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Beteiligungsgesellschaften
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Betrieb von Bahnhöfen für den Personenverkehr einschließlich Omnibusbahnhöfen
Praxen von Wirtschaftsprüferinnen und -prüfern, vereidigten Buchprüferinnen und -prüfern, Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und Buchprüfungsgesellschaften
Vermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger mittels Carsharing
Großhandel mit Tabakwaren
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Beteiligungsgesellschaften
Vermittlung von Arbeitskräften
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Praxen von Steuerberaterinnen und -beratern, Steuerbevollmächtigten sowie steuerberatende Berufsausübungsgesellschaften
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Architekturbüros für Orts-, Regional- und Landesplanung
Personenbeförderung in der Hochsee- und Küstenschifffahrt
Beteiligungsgesellschaften
Rechtsanwaltskanzleien und Notariate
Beteiligungsgesellschaften
Vermittlungstätigkeiten für Beherbergungsdienstleistungen
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Elektrizitätserzeugung aus erneuerbaren Energieträgern zur Verteilung
Bau von Versorgungseinrichtungen für Elektrizität und Telekommunikation
Einzelhandel mit Büchern
Unternehmensberatung
Erbringung von Dienstleistungen des Sports a. n. g.
Beteiligungsgesellschaften
Spezialisierte Bautätigkeiten im Tiefbau
Praxen von Steuerberaterinnen und -beratern, Steuerbevollmächtigten sowie steuerberatende Berufsausübungsgesellschaften
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Spezialisierte Bautätigkeiten im Tiefbau
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Institute für Factoring-Geschäfte
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wein, Sekt und Spirituosen
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Bau von Gebäuden (ohne Fertigteilbau)
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Erschließung von unbebauten Grundstücken
Bauträger für Wohngebäude
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Betrieb von Parkhäusern und Parkplätzen
Unternehmensberatung
Erschließung von unbebauten Grundstücken
Beteiligungsgesellschaften
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
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Wagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Erbringung von Dienstleistungen der diagnostischen Bildgebung
Beteiligungsgesellschaften
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