AXRO Beteiligungsgesellschaft mbH

Schnackenburgallee 183, 22525 Hamburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 97368
Eingetragen
15.9.2005
Branche
BeteiligungsgesellschaftenKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Gegenstand
Der Ankauf, das Halten, das Verwalten und der Verkauf von Gesellschaftsbeteiligungen bzw. Immobilien.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Axel Robert Spielberg
seit 30.5.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Axel Spielberg Familienstiftung Hamburg
0.00%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Jonathan Spielberg
100.999 €
100.00%
HanseHeat Hanseatische Energie Service GmbH
Germany
1 €
0.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

AXRO Beteiligungsgesellschaft mbH

Hamburg

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Billigung des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2023

Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 3. Juli 2024 gebilligt.

INHALTSVERZEICHNIS

Konzern-Bilanz zum 31. Dezember 2023

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

Konzern-Kapitalflussrechnung 2023

Konzerneigenkapitalspiegel zum 31. Dezember 2023

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2023

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

Vorjahr
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Lizenzen 534.131,51 394.290,53
2. Geleistete Anzahlungen 58.194,27 0,00
592.325,78 394.290,53
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.011.801,39 0,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.810.918,32 711.010,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 9.684.631,69 63.524,54
12.507.351,40 774.534,54
III. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 923.396,50 923.396,50
14.023.073,68 2.092.221,57
Umlaufvermögen
B. I. Vorräte
1. Waren 47.672.175,02 50.773.772,60
2. Erhaltene Anzahlungen -1.837.302,69 -1.143.240,96
3. Geleistete Anzahlungen 61.848,41 37.538,77
45.896.720,74 49.668.070,41
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 11.246.779,35 10.572.044,50
2. Sonstige Vermögensgegenstände 3.054.932,16 5.936.212,48
14.301.711,51 16.508.256,98
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 779.328,64 3.468.931,26
60.977.760,89 69.645.258,65
C. Rechnungsabgrenzungsposten 277.976,28 269.929,56
75.278.810,85 72.007.409,78

PASSIVA

Vorjahr
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 101.000,00 100.000,00
II. Kapitalrücklage 4.457.819,29 1.720.652,59
III. Gewinnrücklagen 7.500.000,00 7.500.000,00
IV. Konzernbilanzgewinn 30.654.329,44 31.494.699,63
42.713.148,73 40.815.352,22
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 2.014.908,67 2.097.280,67
2. Steuerrückstellungen 344.923,00 1.151.800,00
3. Sonstige Rückstellungen 1.694.847,56 2.291.799,04
4.054.679,23 5.540.879,71
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.241.788,67 0,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 3.038.990,24 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 19.602.592,06 24.957.942,26
3. Sonstige Verbindlichkeiten 606.882,92 693.235,59
4. davon aus Steuern: EUR 165.376,17 (i.V. TEUR 117)
28.490.253,89 25.651.177,85
D. Rechnungsabgrenzungsposten 20.729,00 0,00
75.278.810,85 72.007.409,78

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

Vorjahr
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 258.708.675,23 268.771.922,56
2. Sonstige betriebliche Erträge 892.377,18 310.274,47
3. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Waren -239.977.086,11 -244.406.708,64
4. Rohergebnis 19.623.966,30 24.675.488,39
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -8.367.414,71 -7.714.223,49
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung -1.662.029,76 -1.918.282,05
davon für Altersversorgung: EUR 569.738,12 (i.V. TEUR 570)
-10.029.444,47 -9.632.505,54
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -530.030,68 -371.704,43
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -7.359.176,53 -7.678.433,85
8. Betriebsergebnis 1.705.314,62 6.992.844,57
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 38.645,57 82.993,45
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -559.746,40 -66.608,71
11. Finanzergebnis -521.100,83 16.384,74
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -274.583,98 -2.442.798,00
13. Ergebnis nach Steuern 909.629,81 4.566.431,31
14. Sonstige Steuern 0,00 -1.992,67
15. Konzernjahresüberschuss 909.629,81 4.564.438,64

Konzern-Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

AXRO Beteiligungsgesellschaft mbH, Hamburg

I. Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss

Die AXRO Beteiligungsgesellschaft mbH hat ihren Sitz in Hamburg und ist eingetragen in das Handelsregister B beim Amtsgericht Hamburg (Nr. HRB 97368).

Der vorliegende Konzernabschluss wurde nach den §§ 290 ff. HGB aufgestellt.

Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Der Stichtag der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen entspricht dem Konzernabschlussstichtag.

II. Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss auf den 31. Dezember 2023 wurden die folgenden Gesellschaften einbezogen:

Name/Sitz Anteil Eigenkapital 2023 Ergebnis 2023
% TEUR TEUR
AXRO Beteiligungsgesellschaft mbH, Hamburg - 51.804 980
(49.836) (4.564)
AXRO GmbH (vormals: AXRO Bürokommunikation, Distribution, Import, Export GmbH, Hamburg) 1) 100 5.429 0
(5.429)
Hof Uhlenbusch GmbH (vormals: Hof Uhlenbusch GmbH & Co. KG, Wenningstedt-Braderup) 100 2.798 -51
(2.828) (0)

1) Mit der AXRO Beteiligungsgesellschaft mbH, Hamburg besteht ein Ergebnisabführungsvertrag.

- Angaben der Vorjahreswerte in Klammern -

Die Gesellschaften wurden nach den Vorschriften der Vollkonsolidierung berücksichtigt.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss der AXRO Beteiligungsgesellschaft mbH, Hamburg, einbezogenen Unternehmen wurden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen erstellt.

Das Sachanlagevermögen und die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungsbzw. Herstellungskosten, jeweils vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden linear bzw. degressiv über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer vorgenommen. Die Nutzungsdauer orientiert sich grundsätzlich an den von der Finanzverwaltung veröffentlichten AfA-Tabellen.

Die geringwertigen Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800 werden im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben.

Die Kapitalkonsolidierung erfolgte nach der Buchwertmethode. Der Firmenwert - aus der AXRO GmbH- aus der Kapitalkonsolidierung wurde linear entsprechend der erwarteten Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben.

Das Finanzanlagevermögen wird grundsätzlich zu Anschaffungskosten bewertet. Bei voraussichtlicher dauerhafter Wertminderung werden Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Zeitwert vorgenommen.

Die Warenbestände werden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Notwendige Abschläge auf einen niedrigeren beizulegenden Wert gemäß § 253 Abs. 4 HGB wurden berücksichtigt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Das Niederstwertprinzip wird beachtet. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Ferner werden langfristige unverzinsliche Forderungen mit dem Barwert angesetzt.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sowie aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind mit Nennwerten angesetzt.

In den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Kosten enthalten, die das Folgejahr betreffen.

Die Pensionsrückstellung wird in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet.

Die Rückstellungen umfassen alle bei Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken aus schwebenden Geschäften und ungewissen Verpflichtungen. Der Ansatz erfolgte in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags.

Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

IV. Konsolidierungsgrundsätze

Kapitalkonsolidierung - AXRO GmbH

Die Kapitalkonsolidierung wurde nach der Buchwertmethode vorgenommen. Da die Anteile am einbezogenen Unternehmen am 30. Dezember 2005 erworben wurden, wurde als Zeitpunkt der Erstkonsolidierung der 31. Dezember 2005 berücksichtigt, da sich hieraus nur geringfügige Unterschiede ergaben.

Der aus der Kapitalkonsolidierung entstandene aktivische Unterschiedsbetrag wurde als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen und wird über eine geschätzte Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben. Diese Schätzung basiert auf der durchschnittlichen Dauer von Kundenbeziehungen sowie der Dauer der Verwertbarkeit von vorhandenem branchenspezifischem Know-How. Da die Erstkonsolidierung auf den 31. Dezember 2005 erfolgte, wurden beginnend ab dem Geschäftsjahr 2006 Abschreibungen vorgenommen.

Kapitalkonsolidierung - Hof Uhlenbusch GmbH

Die Kapitalkonsolidierung wurde nach der Neubewertungsmethode vorgenommen. Die Anteile wurden am 27. Juli 2023 in das Unternehmen im Wege der Sacheinlage eingebracht. Der Zeitpunkt der Erstkonsolidierung ist somit der 27. Juli 2023.

Der aus der Kapitalkonsolidierung entstandene aktivische Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 22 wurde ergebniswirksam vereinnahmt.

Sonstige Konsolidierungsgrundsätze

Forderungen und Verbindlichkeiten, Umsätze, Aufwendungen und Erträge innerhalb des Konsolidierungskreises wurden eliminiert.

V. Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Aufgliederung und Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens ergibt sich aus der Anlage zum Konzernanhang.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital entspricht dem der AXRO Beteiligungsgesellschaft mbH. Es ist vollständig eingezahlt.

Zur Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals verweisen wir auf den Konzern-Eigenkapitalspiegel.

Rückstellungen

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen betreffen den Geschäftsführer der Muttergesellschaft und werden unter Anwendung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck nach dem modifizierten Teilwertverfahren versicherungsmathematisch ermittelt. Die Zusage wurde von einer Tochtergesellschaft erteilt. Dabei wurde ein Rententrend von 3,0 % angenommen. Als Diskontierungszins wurde, der von der Bundesbank veröffentlichte, durchschnittliche Rechnungszins der vergangenen 10 Jahre bei einer angenommen Restlaufzeit von 14 Jahren verwendet. Dieser betrug zum Bilanzstichtag 1,82% (Vorjahr: 1,78%).

Die Pensionsverpflichtung wird gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB mit verpfändeten Rückdeckungsversicherungen saldiert. Der Aktivwert der Rückdeckungsversicherungen in Höhe von T€ 2.478 (Vorjahr: T€ 2.403) entspricht den Anschaffungskosten und gleichzeitig dem beizulegenden Zeitwert. Die Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts erfolgte auf Basis des geschäftsplanmäßigen Deckungskapitals zuzüglich eines Guthabens aus Überschussanteilen. Der Erfüllungsbetrag der verrechneten Pensionsverpflichtungen betrug zum Bilanzstichtag T€ 4.493 (Vorjahr: T€ 4.500).

Der Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 HGB beträgt zum 31. Dezember 2023 T€ 94 (Vorjahr: T€ 430).

Die sonstigen Rückstellungen resultieren im Wesentlichen aus Personalrückstellungen, aus Rückstellungen für Rückbauverpflichtungen sowie aus verkaufsbezogenen Rückstellungen und für ausstehende Rechnungen.

31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
Personalbezogene Rückstellungen 503 728
Verkaufsbezogene Rückstellungen 480 810
Sonstige 712 754
1.695 2.292

Verpflichtungen aus Zeitkonten in Höhe von T€ 316 werden mit dem beizulegenden Zeitwert, der den Anschaffungskosten entspricht, aus Ansprüchen aus Rückdeckungsversicherungen in gleicher Höhe verrechnet. Die Ermittlung des Zeitwerts erfolgt auf Basis des geschäftsplanmäßigen Deckungskapitals zuzüglich Überschussanteile.

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Laufzeit von bis zu einem Jahr.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen im Berichtsjahr in Höhe von TEUR 5.242 (Vorjahr: TEUR 0). Es besteht eine Kreditlinie in Höhe von TEUR 22.000.

Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Steuern (TEUR 163 ; Vj. TEUR 165), kreditorische Debitoren (TEUR 442; Vj. TEUR 528) und Verbindlichkeiten gegenüber Mitarbeitern (TEUR 2; VJ. TEUR 0).

Sonstige finanzielle Verpflichtungen:

Aus Miet- und Leasingverträgen bestehen Verpflichtungen von T€ 9.932. Von diesem Betrag werden in 2024 insgesamt T€ 1.083 zur Zahlung fällig.

VI. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse vor Erlösschmälerungen setzen sich gegliedert nach Absatzmärkten wie folgt zusammen:

Umsatzerlöse: Geographisch

2023 2022
T€ T€
Umsatzerlöse (vor Erlösschmälerungen)
Innergemeinschaftliche Lieferungen 111.937 125.269
Inlandsumsätze 89.786 83.121
Ausfuhrlieferungen 57.148 60.688
258.871 269.078

Umsatzerlöse: Produktgruppen

2023 T€ 2022 T€
Umsatzerlöse (vor Erlösschmälerungen)
Verbrauchsmaterialien (VBM) 163.927 181.003
Hardware (HW) 21.840 45.407
Peripherie 73.083 42.668
Miet-/Pachteinnahmen 21 0
258.871 269.078

Die sonstigen betrieblichen Erträge resultieren überwiegend aus der Abwicklung von Kundenansprüchen der AXRO GmbH, Versicherungsentschädigungen sowie der Auflösung von Rückstellungen.

Der Personalaufwand enthält mit T€ 3 (Vorjahr: T€ 570) Aufwendungen für Altersversorgung.

Die Zinserträge beinhalten Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von T€ 29 (Vorjahr T€ 0).

Aus der Aufzinsung der Pensionsverpflichtung resultierende Zinsaufwendungen in Höhe von T€ 79 (Vorjahr: T€ 81) wurden mit Erträgen aus verrechnetem Sicherungsvermögen in Höhe von T€ 28 (Vorjahr: T€ 29) gem. § 285 Nr. 25 HGB verrechnet. Der verbleibende Saldo in Höhe von T€ 51 (Vorjahr: T€ 52) wird unter den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen ausgewiesen.

VII. Sonstige Angaben

Konzernbilanzgewinn

Der Konzernbilanzgewinn per 31. Dezember 2023 in Höhe von T€ 30.654 ergibt sich aus dem Gewinnvortrag in Höhe von T€ 31.494 sowie dem Konzernjahresüberschuss in Höhe von T€ 910 sowie einer Ausschüttung an den Gesellschafter Höhe von T€ 1.750.

Angaben zum Prüferhonorar

Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2023 berechnete Gesamthonorar setzt sich wie folgt zusammen:

- Abschlussprüfungsleistungen T€ 40,5
- Steuerberatung T€ 13,9

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Als Geschäftsführer ist bestellt:

Axel Spielberg, Dipl. Kaufmann, Hamburg

Von der Erleichterungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB wurde analog zu den Regelungen zum Jahresabschluss Gebrauch gemacht.

Mitarbeiter

Der Konzern beschäftigte während des Geschäftsjahres durchschnittlich 150 (Vorjahr: 127) Mitarbeiter, davon 70 (Vorjahr: 57) gewerbliche Mitarbeiter.

Gewinnverwendung

Die Geschäftsführung der AXRO Beteiligungsgesellschaft mbH schlägt vor, den Bilanzgewinn von TEUR 30.654 bestehend aus dem Gewinnvortrag in Höhe von TEUR 31.494 sowie dem Konzernjahresüberschuss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 in Höhe von TEUR 910 auf neue Rechnung für das Jahr 2023 vorzutragen.

 

Hamburg, den 28. Juni 2024

AXRO Beteiligungsgesellschaft mbH

Axel Spielberg, Geschäftsführer

Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023

Historsiche Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand am 1.1.2023 Veränderung des Konsolidierungskreises Zugang Abgang Umbuchung Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Lizenzen 1.607.555,37 0,00 327.866,79 977.927,27 0,00 957.494,89
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 58.194,27 0,00 0,00 58.194,27
1.607.555,37 0,00 386.061,06 977.927,27 0,00 1.015.689,16
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 1.007.539,54 4.611,63 0,00 0,00 1.012.151,17
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.651.641,71 15.952,24 1.362.839,91 265.991,33 63.524,54 2.827.967,07
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 63.524,54 6.726.589,20 2.958.042,49 0,00 -63.524,54 9.684.631,69
1.715.166,25 7.750.080,98 4.325.494,03 265.991,33 0,00 13.524.749,93
III. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 923.396,50 0,00 0,00 0,00 0,00 923.396,50
0,00 7.750.080,98 4.711.555,09 1.243.918,60 0,00 15.463.835,59
Kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.1.2023 Veränderung des Konsolidierungskreises Zugang Abgang Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Lizenzen 1.213.264,84 0,00 187.997,78 977.899,24 423.363,38
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
1.213.264,84 0,00 187.997,78 977.899,24 423.363,38
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 349,78 0,00 349,78
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 940.631,71 518,25 341.683,12 265.784,33 1.017.048,75
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
940.631,71 518,25 342.032,90 265.784,33 1.017.398,53
III. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2.153.896,55 518,25 530.030,68 1.243.683,57 1.440.761,91
Buchwerte
Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Lizenzen 534.131,51 394.290,53
2. Geleistete Anzahlungen 58.194,27 0,00
592.325,78 394.290,53
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.011.801,39 0,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.810.918,32 711.010,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 9.684.631,69 63.524,54
12.507.351,40 774.534,54
III. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 923.396,50 923.396,50
14.023.073,68 2.092.221,57

Konzern-Kapitalflussrechnung 2023

2023
TEUR
1. Periodenergebnis 910
2. + Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 530
3. +/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen -186
4. +/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge -552
5. -/+ Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 7.717
6. +/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -7.815
7. -/+ Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -6
8. -/+ Zinsertrag/ Zinsaufwand 521
9. +/- Ertragsteueraufwand/-ertrag 275
10. - Ertragsteuerzahlungen -2.572
11. Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit -1.178
12. + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Anlagevermögens 6
13. - Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -386
14. - Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -4.325
15. + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 0
16. + Erhaltene Zinsen 37
17. Cashflow aus der Investitionstätigkeit -4.668
18. + Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von Gesellschaftern des Mutterunternehmens 1
19. -/+ Auszahlungen aus der Tilgung/ Einzahlung aus der Aufnahme von Krediten/ kurzfristige Darlehen 5.242
20. - Gezahlte Zinsen -509
21. - Auszahlungen an Gesellschafter -1.750
22. Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 2.984
23. Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds -2.862
24. +/- Konsolidierungskreisbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 172
25. Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 3.469
26. Finanzmittelfonds am Ende der Periode 779

Der Finanzmittelfonds setzt sich aus den liquiden Mitteln zusammen.

Entwicklung des Konzerneigenkapitals zum 31. Dezember 2023

Mutterunternehmen/Konzern
Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Erwirtschaftetes Konzerneigenkapital/ Gewinnrücklagen Eigenkapital
EUR EUR EUR EUR
Auszahlungen an Gesellschafter 0,00 0,00 0,00 0,00
Ausschüttungen 0,00 0,00 -2.000.000,00 -2.000.000,00
Konzernjahresüberschuss 0,00 0,00 2.780.057,44 2.780.057,44
Stand am 31.12.2021 100.000,00 3.000,00 34.430.260,99 34.533.260,99
Einlage durch Gesellschafter 0,00 1.717.652,59 0,00 1.717.652,59
Ausschüttungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss 0,00 0,00 4.564.438,64 4.564.438,64
Stand am 31.12.2022 100.000,00 1.720.652,59 38.994.699,63 40.815.352,22
Einlage durch Gesellschafter 1.000,00 2.737.166,70 0,00 2.738.166,70
Ausschüttungen 0,00 0,00 -1.750.000,00 -1.750.000,00
Konzernjahresüberschuss 0,00 0,00 909.629,81 909.629,81
Stand am 31.12.2023 101.000,00 4.457.819,29 38.154.329,44 42.713.148,73

Der auschüttungsfähige Betrag des Mutterunternehmens beträgt EUR 51,7 Mio.

Konzern- Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der AXRO Beteiligungsgesellschaft mbH

Hamburg

1 Allgemeines

Die AXRO-Gruppe ist durch die Übernahme sämtlicher Geschäftsanteile der AXRO Bürokommunikation, Distribution, Import, Export GmbH, Hamburg, durch die AXRO Beteiligungsgesellschaft mbH, Hamburg, entstanden. Die Konzerngesellschaften unter der Firmierung AXRO betätigen sich als Großhändler von Bürokommunikationsgeräten und Verbrauchsmaterialien, Bürozubehör und artverwandten Artikeln.

Im Jahr 2023 ist die Hof Uhlenbusch GmbH Halten und Verwalten eigenen Grundbesitzes, Wenningstedt-Braderup, zum Konsolidierungskreis hinzugetreten.

Die Hof Uhlenbusch GmbH errichtet auf einem Baugrundstück von 11 ha Gebäude zur gewerblichen Nutzung. Das Baugrundstück in Hanstedt unterliegt einem vorhabenbezogenen Bebauungsplan.

Die Genehmigungslage sieht die Errichtung eines kleinen Seminarhotels vor, welches für mehrere Kundengruppen genutzt werden kann. Im Kern stehen Seminare im angeschlossenen Seminarzentrum, kirchliche Trauungen in der angeschlossenen Kapelle, sowie der touristischen Reiterkundengruppe mit Stallungen und Multifunktionshalle.

2 Darstellung Geschäftsverlauf

2.1 Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche Bürobedarf

Die Erwartung einer raschen Erholung der gesamtwirtschaftlichen Lage mit dem Ende der Corona- Pandemie, wurde durch den Ukrainekrieg und der damit verbundenen Rekordinflation in 2022 stark gedämpft. Die deutsche Wirtschaft fiel in 2023 in eine Rezession. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt war im Jahr 2023 um 0,3 Prozent geringer als noch im Vorjahr. Daneben bleiben weitere Herausforderungen wie der Klimawandel und nachhaltiges Wirtschaften, die Fortentwicklung der Digitalisierung und Infrastruktur, der Fachkräftemangel und die Zinsentwicklung bestehen.

Der Großhandel sieht vor allem den Fachkräftemangel bei Sachbearbeitern und Logistikern, instabile Lieferketten und den geringen Digitalisierungsgrad als strategische Herausforderung. Dieses geht aus einer Studie des Bundesverbands Großhandel, Außenhandel und Dienstleistungen e.V. hervor. Geeignetes Personal zu finden, um die komplexer werdenden Abläufe auch im Großhandel zu bewältigen, wird zunehmend schwieriger. Zusätzlich sind die Erwartungen potenzieller Kandidaten neben einer angemessenen Vergütung auch an nicht-monetäre Anreize gestiegen. Operativ wird der Einkauf als bestimmende Herausforderung angesehen. Der Handel sieht sich in einer Phase in der sich negative Einflussfaktoren auf die Kostenstruktur und Versorgung, wie Reibungen in internationalen Lieferketten, Personalmangel in der Logistik sowie Stillstände in Häfen oder Störungen von Handelsrouten addieren. Strategisch muss sich die Branche daher auf den weiteren Ausbau der Digitalisierung von Geschäftsprozessen, von Beschaffung, Lagerung und Vertrieb, von Transport und Logistik sowie der Modernisierung der Verwaltung konzentrieren, um den gestiegenen Kosten entgegenzuwirken.

Die Nachfrageentwicklung im Bereich IT Hardware ist auch in 2023 nachhaltig positiv. Das Marktvolumen wird für 2023 auf 39,7 Milliarden Euro prognostiziert und stieg damit gemäß dem statistischen Bundesamt um mehr als 5% gegenüber dem Vorjahr.

2.2 Umsatz- und Auftragsentwicklung

Die AXRO hat im Jahr 2023 ihre Marktposition im Hinblick auf die Anzahl der belieferten Kunden gegenüber dem Vorjahr stabil gehalten. Die Kundenstruktur der Gesellschaft verteilt sich auf unterschiedliche Regionen in Deutschland, der EU und verschiedene außereuropäische Länder. Die Diversifikation auf der Kundenseite, trägt zur Reduzierung von Absatzrisiken bei. Ergänzend dazu dient auch ein diversifiziert aufgestelltes Markenproduktsortiment.

Das gestiegene Niveau der Umsatzerlöse konnte in 2023 nahezu gehalten werden. Während die Absätze im deutschen Markt gegenüber dem Vorjahr noch einmal deutlich gesteigert wurden, konnte das außerordentlich erfolgreiche Ergebnis des Vorjahres mit Kunden der EU und Drittländern nicht erneut erreicht werden. Die Umsätze 2023 sind daher im Vergleich zum Vorjahr nur insgesamt um etwa 4% zurückgegangen.

Das Kerngeschäft der AXRO bestand auch in 2023 in der Deckung des Bedarfs nach Original- Verbrauchsmaterialien für Drucker, Kopierer und Multifunktionsgeräten. Die weltweit rückläufige Nachfrage nach den Geräten, beeinflusste auch den Absatz sowohl auf Seiten der Hardware als auch nach den dafür benötigen Verbrauchsmaterialien. Infolgedessen sind die Umsätze in diesem Geschäftsbereich leicht zurückgegangen.

Mit der gezielten Ausweitung unseres Sortimentes in 2023, konnten die Absatzrückgänge des Kerngeschäfts in Teilen kompensiert werden. Die Produktausweitung stabilisieren die in diesem Jahr geringere Ertragslage der Gesellschaft.

Der Bereich Grundstücksentwicklung hat aufgrund der derzeitigen Entwicklung des Projektes noch keine nennenswerten Erlöse erzielt.

2.3 Beschaffung/Einkauf

Neben der Beschaffung von Waren aus direkten Hersteller- und Distributionsverträgen, bot sich AXRO aufgrund der langjährigen Marktpräsenz, der Marktkenntnisse und des guten Unternehmensratings die Möglichkeit, auf ein breitgefächertes Lieferantenportfolio zurückzugreifen. Das Lieferantennetzwerk wurde auch im Jahr 2023 weiter ausgebaut, um sowohl die Beschaffung in unsicheren Zeiten weiter sicherzustellen als auch das Sortiment auszuweiten.

2.4 Investitionen

Bereich Großhandel

Auch im Jahr 2023 wurde die bereits begonnene Transformation der AXRO durch gezielte Investition fortgesetzt, um den Anforderungen unserer Kunden und des sich wandelnden Marktes auch zukünftig schnell und umfänglich gerecht zu werden. Wesentliche Aktivitäten konzentrierten sich dabei auf die Steigerung der Produktivität im Bereich der Logistik, durch Erhöhung des Automatisierungsgrades. Die Einführung eines modernen Lagerverwaltungssystems stellt außerdem eine effizientere Steuerung sämtlicher Lageraktivitäten sicher. Zur Verbesserung der Prozesseffizienz auf der Absatzseite wurden unterjährig Investitionen und fortlaufend Optimierungen im Bereich E-Commerce getätigt, um sowohl die Nutzerfreundlichkeit auf Kundenseite als auch die E-Commerce Quote weiter zu steigern. Mit der Anwerbung von qualifiziertem Personal wurde für den Ausbau der technischen Infrastruktur und dem Vorantreiben der digitalen Transformation bereits im Vorjahr der Grundstein gelegt. In 2023 konnte dann der geplante Personalaufbau im Bereich Softwareentwicklung, Data Analytics und BI durchgeführt werden.

Bereich Grundstücksentwicklung

In 2023 wurden in die Bebauung der unterschiedlichen Gebäude rund EUR 4,1 Mio. investiert. Insgesamt beläuft sich die Investition bisher auf EUR 10,7 Mio.

Das Grundstück wurde vollständig neu erschlossen, mit vorliegenden Baugenehmigungen übernommen. Anfang 2024 wurde die letzte Baugenehmigung erteilt, sodass alle Genehmigungen für das Konzept vorliegen. Der erste Bauabschnitt mit Toreinfahrt, Betriebshäusern, Apartmenthäusern und Kapelle ist nahezu abgeschlossen. In 2024 werden die Bauten Schulungsscheune, Stallungen, sowie Hotel begonnen und geplant ist die Fertigstellung Q2/26.

2.5 Finanzierungsmaßnahmen und -vorhaben

Die Finanzierung laufender Einkäufe und Investitionen wurde auch im vergangenen Geschäftsjahr durch eine aktive Liquiditätsplanung unter Ausnutzung bestehender Kreditlinien fortwährend sichergestellt.

Die Investitionen in die Grundstücksentwicklung werden über konzerninterne Darlehen der Muttergesellschaft finanziert.

Das gesamte Investitionsvolumen ist mit etwa EUR 15 Mio. budgetiert.

2.6 Personal- und Sozialbereich

Im Geschäftsjahr 2023 stieg die Zahl der Mitarbeiter bei AXRO weiter. Im Vordergrund stand neben dem Ausbau der Organisation die Weiterqualifizierung unseres Personals hinsichtlich digitaler und technischer Fähigkeiten. Die Implementierung der neuen Lagerverwaltungssoftware und die weitere Automatisierung von Logistikprozessen erforderten intensive Schulungs- und Qualifizierungsprozesse.

Gleichzeitig wurde ein neues Organisationskonzept für die Logistik entwickelt, welches den gewachsenen Anforderungen an die Steuerung des Tagesgeschäfts mit einer vergrößerten Stammmannschaft ausreichend Rechnung trägt.

Der wesentliche Teil der Neueinstellungen im Verwaltungsbereich setzte ebenfalls auf die digitale Zukunftsausrichtung des Unternehmens. Bei der Suche nach qualifiziertem Personal gilt das besondere Augenmerk auch dem Ausbau des ,Employer Branding'. Insgesamt mit 7 Awards konnte AXRO im Jahr 2023 seine Attraktivität als Arbeitgeber weiter steigern. Die Fluktuation sank von 2022 auf 2023 um knapp 6 Prozent. AXRO zeigt sich zudem präsenter in den sozialen Medien.

3 Darstellung der Lage

3.1 Vermögenslage

31.12.2023 31.12.2022 Veränderung
TEUR % TEUR % TEUR %
Immaterielle Vermögensgegenstände 592 0,8 394 0,5 198 50,3
Sachanlagen 12.507 16,6 775 1,1 11.732 >100
Ausleihungen 924 1,2 923 1,3 1 0,1
Mittel- und langfristig gebundenes Vermögen 14.023 18,6 2.092 2,9 11.931 >100
Vorräte 45.897 61,0 49.668 69,0 -3.771 -7,6
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 11.24 14,9 10.572 14,7 676 6,4
Sonstige Vermögensgegenstände 3.055 4,1 5.936 8,2 -2.881 -48,5
Rechnungsabgrenzungsposten 278 0,4 270 0,4 8 3,0
Liquide Mittel 779 1,0 3.469 4,8 -2.690 -77,5
Kurzfristig gebundenes Vermögen 61.256 81,4 69.915 97,1 -8.658 -12,4
75.279 100,0 72.007 100,0 3.272 4,5

Die Erhöhung der Bilanzsumme um T€ 3.272 ist auf der Aktivseite insbesondere auf die Zugänge im Sachanlagevermögen und dabei auf die Erweiterung des Konsolidierungkreises um Hof Uhlenbusch und die Entwicklung des Grundstückes zurück zu führen. Gegenläufig wurde die Bevorratung gesenkt zur Reduzierung der Kapitalbindung bei weiterhin hohem Niveau. Aufgrund durchgeführter Investitionen sowohl in Anlagevermögen als auch in die Modernisierung des Großhandelsbereiches, verminderten sich die liquiden Mittel.

Vor dem Hintergrund, dass aus der laufenden Geschäftstätigkeit ein Cashflow in Höhe von T€ -1.178 erzielt wurde, den Zahlungsabflüssen aus der Investitionstätigkeit in Höhe von T€ 4.668 sowie Zuflüsse im Rahmen der Finanzierungstätigkeit in Höhe von T€ 2.984 gegenüberstehen, sank der Bestand der liquiden Mittel zum Stichtag um T€ -2.690.

Kapitalstruktur

31.12.2023 31.12.2022 Veränderungen
TEUR % TEUR % TEUR %
Gezeichnetes Kapital 101 0,1 100 0,1 1 1,0
Kapitalrücklage 4.458 5,9 1.721 2,4 2.737 > 100
Gewinnrücklagen 7.500 10,0 7.500 10,4 0 0,0
Bilanzgewinn 30.654 40,7 31.495 43,7 -840 -2,7
Eigenkapital 42.713 56,7 40.816 56,6 1.897 4,6
Pensionsrückstellungen 1.931 2,7 2.013 2,8 -82 -4,1
Sonstige Rückstellungen 256 0,4 258 0,4 -2 -0,8
Mittel- und langfristiges
Fremdkapital 2.187 3,1 2.271 3,2 -84 -3,7
Pensionsrückstellung 84 0,1 84 0,1 0 0,0
Steuerrückstellungen 345 0,5 1.152 1,6 -807 -70,1
Sonstige Rückstellungen 1.439 1,9 2.033 2,8 -594 -29,2
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.242 7,0 0 0,0 5.242 >100
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 3.039 4,0 0 0,0 3.039 >100
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 19.603 25,9 24.958 34,7 -5.355 -21,5
Übrige Verbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzungsposten 628 0,8 693 1,0 -66 -9,5
Kurzfristiges Fremdkapital 30.379 40,2 28.920 40,2 1.459 5,0
75.279 100,0 72.007 100,0 3.272 6,0

Das langfristige Fremdkapital beinhaltet Verpflichtungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr und betrifft die Pensionsrückstellung und eine Rückbauverpflichtung.

3.2 Ertragslage

2023 2022 Ergebnisveränderung
T€ TE T€
Betriebsergebnis 1.706 6.993 -5.287
Finanzergebnis -521 16 -537
Ergebnis vor Steuern 1.185 7.009 -5.824
Ertragsteuern -275 -2.443 2.168
Konzernjahresüberschuss 910 4.566 -3.655

Die Entwicklung des positiven, aber im Vergleich zum Vorjahr geringeren Betriebsergebnis erklärt sich hauptsächlich aus dem Rückgang des Rohertrags (T€ -5.633 (entspricht Umsatz abzüglich Materialaufwand)), der aufgrund der schwierigen konjunkturellen Lage im Zeitraum April bis August vor allem auf einem in diesem Zeitraum vorliegendem Umsatzrückgang beruht. Die Umsatzentwicklung im Mehrjahresvergleich folgt jedoch weiterhin einem grundsätzlich positiven Trend. Daneben stiegen die Personalaufwendungen gegenüber dem Vorjahr (T€ -396) sowie die Abschreibungen durch gezielte Investitionen in die weitere Automatisierung der Logistikprozesse an. Beides steht im Zusammenhang mit der Modernisierung der Gesellschaft und der digitalen Transformation des Geschäftsmodells.

Gegenläufig entwickelten sich die Sonstigen betriebliche Erträge (T€ +581), ursächlich aufgrund von Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen.

Aufgrund des Ergebnisrückganges hat sich der Ertragsteueraufwand vermindert.

Das Konzernjahresergebnis verminderte sich insgesamt um T€ 3.655 auf T€ 910.

Die Prognose aus dem Vorjahr, dass das starke Wachstum im Jahr 2022 sich aufgrund der Sondereffekte des Jahres 2022 sowie der Aufwendungen für den anhaltenden Umbau des Großhandelsbereiches sich nicht in 2023 fortsetzen wird, ist insoweit eingetreten.

Aus der hinzugetretenen Gesellschaft Hof Uhlenbusch ergaben sich aufgrund des Status der Projektentwicklung keine nennenswerten Effekte auf die Ertragslage.

4 Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

4.1 Chancenbericht

Die wesentliche Chance AXRO's besteht in der konsequenten weiteren Umsetzung der bereits in den Vorjahren begonnenen Modernisierungs- und Transformationsstrategie.

Neu zu schaffende Logistikflächen mit hochmoderner Ausrüstung werden die Automatisierung und damit Produktivität des Unternehmens deutlich steigern. Die Einführung leistungsfähigerer integrierter Softwaresysteme, wird zugleich die Prozesseffizienz im Verwaltungsbereich erhöhen.

Die begonnene gezielte Ausweitung der Sortimentsstruktur auf neue Kundenbedürfnisse, sowie zukünftige Angebote maßgeschneiderter Logistikdienstleistungen werden das erwarte Ertragswachstum unterstützen.

Aufgrund der vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten, die aus der Entwicklung des Grundstücks mit Seminarhotel, Seminarzentrum, Hochzeitskapelle sowie Stallungen und Multifunktionshalle entstehen, ergibt sich aus unserer Sicht ein Alleinstellungsmerkmal. Die geographische Lage in einem Naherholungsgebiet gleichzeitig verbunden mit der Verkehrsanbindung an die Stadt Hamburg treten hierbei hinzu.

4.2. Risikobericht

Generell ist der Konzern im Bereich Großhandel unterschiedlichen exogenen und somit unkontrollierbaren Faktoren ausgesetzt, die sowohl die Beschaffungs- als auch die Absatzseite beeinflussen können. Die weiterhin gezielt betriebene Diversifizierung unseres Lieferanten- und Kundenstamms, sowohl im In- als auch im Ausland, wird die Abhängigkeit von bestimmten Lieferanten oder Abnehmern verringern und einen von diesen Einflussfaktoren störungsfreien Handel sicherstellen.

Die wirtschaftlichen Auswirkungen des Ukraine Krieges sowie die Handelssanktionen gegen Russland haben die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft im Jahr 2023 nicht beeinträchtigt. Eine Prognose für die weitere Entwicklung kann aufgrund der fehlenden Vorhersehbarkeit und der Zunahme politischer Spannungen sowohl mit Russland, den Entwicklungen im Nahen Osten als auch China, trotz aktuell rückläufiger Inflation nicht zuverlässig gegeben werden.

Auf der Beschaffungsseite wurden mögliche Lieferengpässe durch Bevorratung und den weiteren Ausbau des Lieferantenstammes reduziert. Die zügige und vollständige Belieferung unseres Kundenstammes wurde damit sichergestellt. Eine Verknappung und damit Verteuerung von Speditionsleistungen wurde in 2023 nicht festgestellt. Das Risiko besteht jedoch und kann in Folge negativer gesamtwirtschaftlicher Einflüsse nicht vollständig ausgeschlossen werden. Wir begegnen diesen Störungen durch solide langjährige Partnerschaften mit unterschiedlichen Logistikdienstleistern, über die wir eine hohe Lieferzuverlässigkeit bei minimalen Kosten sicherstellen.

Mögliche Lagerrisiken sind angemessen versichert. Das Lagermengenrisiko stellt kein nennenswertes Betriebsrisiko dar, weil die Bereiche ausreichend alarmgesichert sind und während der Betriebszeiten möglicher Diebstahl durch Stichprobenkontrollen und einem automatisierten Kleinteilelager minimiert wird. Das Lagerqualitätsrisiko wird aktiv überwacht.

Aus den Auswirkungen des Ukraine Krieges, insbesondere aufgrund der dadurch gestiegenen Inflation und damit einhergehend gestiegenen Leitzinsen, wurde ein erhöhtes Insolvenzrisiko mit negativen Einflüssen auf die Ertragsseite des Unternehmens abgeleitet. Diese Erwartung ist im Jahr 2023 nicht eingetreten.

Ausfallrisiken im Bereich der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden durch Kreditversicherungen sowie durch ein aktives Risikomanagement minimiert.

Gestiegenen Energiekosten wurden auch in 2023 durch eine nachhaltige Absenkung der Lagertemperatur begegnet. Ein dazu passendes saisonales Bekleidungskonzept wurde für unsere Belegschaft dazu entwickelt und umgesetzt.

Steigende Gehaltsstrukturen in einem ohnehin bereits stark umkämpften Fachkräftemarkt haben sich etabliert und sind sowohl im Ergebnis als auch der laufenden Planung des Unternehmens abgebildet. Der steigende Automatisierungsgrad sowohl in der Logistik als auch in den einzelnen Verwaltungsbereichen der Gesellschaft wird dem Fachkräftemangel geeignet entgegenwirken und über die kommenden Geschäftsjahre sinnvoll ausgleichen.

Mit der moderaten Ausnutzung von gewährten Kreditlinien in einem volatilen Marktzinsumfeld, ist der Konzern im Vergleich zum Vorjahr einem Zinsänderungsrisiko ausgesetzt. Da der weitaus überwiegende Teil an Einkaufs- und Verkaufsgeschäften in Euro abwickelt werden, ist das Wechselkursrisiko als gering zu bezeichnen.

Der durch unsere Geschäftsbanken gewährte Kontokorrentkreditrahmen, steht in einem operativ gesunden Verhältnis zum Lagerwert des Großhandelsbereiches. Um jederzeit Zahlungsverpflichtungen zu bedienen, werden die Aktivitäten auf Beschaffungs- und Absatzseite des Großhandelsbereiches mit der finanzwirtschaftlichen Planung laufend abgestimmt und überwacht.

Für die weitere Entwicklung des Grundstückes werden Verhandlungen mit Banken geführt, um das Investitionsvolumen weiter abzusichern.

Das Monitoring der Finanzen im Grundstücksbereich wird in der laufenden Buchführung durch den Geschäftsführer der Muttergesellschaft überwacht.

Für die Investitionen in das Grundstücksprojekt wird derzeit nicht mit gestiegenen Baukosten gerechnet, da sich der Markt für Baumaterialien und Baustoffe wieder leicht erholt hat. Zudem ist die Auftragslage der Baubranche, wegen der leicht gestiegenen Zinsen, eher rückläufig, was sich für Auftraggeber positiv darstellt.

Auch in 2023 wurde das Sortiment an Handelswaren im Bereich Großhandel weiter ausgebaut, um sowohl Kundenbedürfnisse hinsichtlich der Sortimentstiefe besser zu befriedigen als auch die Kundenreichweite insgesamt zu erhöhen. Im Jahr 2024 werden wir unsere Bestrebungen zum weiteren Ausbau unseres Sortiments fortführen. Die kontinuierliche Entwicklung bestehender Kunden als auch der weitere Ausbau unseres Kundenstammes soll die Diversifizierung auf Kunden- und Sortimentsebene weiterentwickeln und Risiken auf der Ertragsseite minimieren.

Risiken aus Preissteigerungen im Großhandelsbereich werden durch eine kontinuierliche tägliche Marktbeobachtung auf relevanten Sortimentsgruppen minimiert. Eine darauf basierende höhere Bevorratung mit absatzfähigen Produkten, wirkt sich positiv auf den Unternehmenserfolg aus.

Cyberangriffe stellen nach wie vor für jeden Marktteilnehmer ein Unternehmensrisiko dar. Wir investieren kontinuierlich in neue risikominimierende Systeme und regelmäßig stattfindenden IT- Pflichtschulungen für Mitarbeitende.

5 Voraussichtliche Entwicklung des Konzerns

Die Umsatzerlöse des Vorjahres (€ 268,8 Mio.) wurden maßgeblich durch positive, sich kumulierende Sondereffekte bestimmt, die im Geschäftsjahr 2023 nicht vorlagen. Der Gesamtjahresumsatz in 2023 (€ 258,7 Mio.) entsprach nicht ganz dem Vorjahresumsatz. Im Mehrjahresvergleich ist eine grundsätzlich positive Entwicklung der Umsätze ablesbar. Die zukünftige Entwicklung wird aufgrund der getroffenen und bereits teilweise umgesetzten Investitionsentscheidungen weiter geplant. Im Jahr 2024 wird mit einer deutlichen Umsatzsteigerung gegenüber dem Vorjahr gerechnet.

Die Umsetzung der strategischen Maßnahmen in 2023 haben in dem erwartet schwierigen Marktumfeld zu einem geplant geringeren Jahresüberschuss geführt. In 2024 liegen die Bemühungen weiterhin auf der zügigen Umsetzung der Modernisierungsmaßnahmen, mit Rekordinvestitionen im Bereich Digitalisierung- und Automatisierung von Standardprozessen in der Firmengeschichte. Eine hohe Bedeutung bekommt in diesem Zusammenhang die Errichtung des neuen Logistikstandortes, dessen Errichtung Ende 2024 im Wesentlichen abgeschlossen sein soll und in der Prozessplanung und den Budgets vollständig berücksichtigt wurde. Die Erweiterung des Geschäftsmodells durch Nutzung bestehender Logistikflächen für Drittkunden soll sich im Ergebnis erst in den Folgejahren widerspiegeln.

Der Gesellschafter sieht daher vorrangig die Investition in die Zukunft durch die Transformation zu Lasten zu entnehmender Gewinne. Für das Jahr 2024 ist das Konzernergebnis daher vergleichbar konservativ auf ähnlichem Niveau wie das Berichtsjahr 2023 geplant. Zuversichtlich werden dann in den Folgejahren sichtbare Verbesserungen sowohl in der Kostenstruktur als auch dem technologischen Skillset der Gesellschaft erwartet, die langfristig dem Unternehmen Wettbewerbsvorteile bieten sollen. Der parallel dazu stetige Ausbau des Sortiments und Kundenstamms wird außerdem die Ertragsziele der Gesellschaft sichern. In einem weiterhin herausfordernden Markt, bedingt durch immer kleinteiliger werdende Auftragsstrukturen, bei gleichzeitig relativ geringen Rohmargen, sieht sich das Unternehmen aufgrund der beschriebenen Transformationsmaßnahmen für die Zukunft weiterhin strategisch gut aufgestellt.

Das Gesamtmarktumfeld, in dem wir uns heute durch die Produkterweiterungen, zusammen mit dem Ausbau der Logistik und Prozesse, lässt uns die Zukunft im Kerngeschäft weiterhin positiv bewerten.

Weiterhin stellt die Investition in Grund und Boden verbunden mit der hier geplanten Entwicklung eine Alternative zum Handelsgeschäft dar. Dieses Wirtschaftsprojekt wird 2 Jahre nach Fertigstellung und Anlauf als weitere Ertragsbeteiligung prognostiziert.

 

Hamburg, 28. Juni 2024

AXRO Beteiligungsgesellschaft mbH

Axel Spielberg, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die AXRO Beteiligungsgesellschaft mbH, Hamburg:

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der AXRO Beteiligungsgesellschaft mbH, Hamburg, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der AXRO Beteiligungsgesellschaft mbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2023 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Konzernabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Beaufsichtigung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 28. Juni 2024

MÖHRLE HAPP LUTHER GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Horstkötter, Wirtschaftsprüfer

Dodenhoff, Wirtschaftsprüfer

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