Martini-Klinik am UKE GmbH
Selbe AdresseHochschulkliniken
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Silke Dr. Schrum seit 26.4.2019 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MediGate GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Grundlagen der Gesellschaft Die MediGate GmbH ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der UKE Business Services GmbH & Co. KG, die wiederum als eine 100% Tochtergesellschaft des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf Körperschaft des öffentlichen Rechts eingerichtet wurde. Die MediGate GmbH erbringt für die Medizinische Fakultät in den Bereichen Vertragsmanagement Drittmittel (Beratung, Gestaltung, Prüfung, Verhandlung), Kalkulation und Controlling klinischer Studien, Unterstützung bei der Einwerbung von Forschungsfördergeldern und Wissens-/Technologietransfer mit Patentverwertung Dienstleistungen. Für diese Dienstleistungen erhält die MediGate GmbH eine kostendeckende Pauschalvergütung von der Medizinischen Fakultät des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf. Daneben ist die MediGate GmbH mit ihrem Geschäftsbereich ASN (Analytical Services North) im Bereich der präklinischen Forschung als Dienstleister tätig. 1.1. Geschäftsbereich Kern Die zentrale Aufgabe der MediGate ist das Vertragsmanagement. Die MediGate bearbeitet, entwirft, prüft und verhandelt sämtliche Drittmittelverträge des UKE. Darüber hinaus berät sie die Wissenschaftler*innen des UKE zu datenschutzrechtlichen Fragen bei der Durchführung von eigeninitiierten Studien- und Forschungsprojekten. Daneben hat die MediGate den Bereich Kalkulation und Controlling klinischer Studien eingerichtet, um die Wissenschaftler*innen des UKE bei der beihilfekonformen Ermittlung der Vollkosten von industriell geförderten Forschungsvorhaben zu unterstützen. Die MediGate organisiert den Wissens- und Technologietransfer des UKE und ist Ansprechpartner für die Mitarbeiter*innen des UKE in allen Fragen rund um die Themen Geistiges Eigentum, Erfindungen, deren Kommerzialisierung sowie den Bestimmungen des Arbeitnehmererfindergesetzes. Die MediGate ist hier im Verbund mit anderen Hamburger Hochschulen und außeruniversitären Einrichtungen sowie unter Hinzuziehung und in Kooperation mit der PVA-HH (PatentVerwertungsAgentur der Hamburger Hochschulen) tätig, welche die Aufgabe der Bewertung von Erfindungen und deren Verwertung übernimmt. Die Abteilung Nationale Forschungsförderung unterstützt die Wissenschaftler*innen des UKE bei der Einwerbung von Fördermitteln der öffentlichen Hand (DFG, BMBF, Stiftungen). 1.2. Geschäftsbereich Analytical Services North (ASN) Wesentliches strategisches Ziel des Betriebsteils ASN ist es, im Rahmen von Dienstleistungsaufträgen mit Pharmaunternehmen im Bereich präklinischer Forschung zusammenzuarbeiten und dabei die Forschungsergebnisse und Ressourcen des UKE zu verwerten. Hier stehen Dienstleistungen rund um die präklinische molekulare Pathologie im Vordergrund. Diese Dienstleistungen werden in Kooperation mit dem Institut für Pathologie, der Martini-Klinik und dem Institut für Neuropathologie erbracht. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Geschäftsverlauf 2.1.1. Kern Der Geschäftsbereich Kern entwickelte sich im Geschäftsjahr 2023 weiter positiv. Besondere Anstrengungen wurden unternommen, um die durch den Wegfall eines Dienstleisters des UKE aus dem Bereich der klinischen Forschung zu betreuenden Projekte auf neue Partner zu übertragen. Darüber hinaus konnte der Bereich des Technologietransfers neu aufgestellt und ausgebaut werden. Die im Geschäftsjahr 2023 zu verzeichnende hohe Nachfrage an Dienstleistungen der MediGate GmbH spiegelt sich in der weiterhin hohen Drittmittelertragslage des UKE und der sich daraus ergebenden Anzahl an Vertragsabschlüsse wider. Wie im Vorjahr wurden rund 1.300 Verträge und Vereinbarungen kontrahiert. Zudem wurde an der Strukturierung der Arbeitsprozesse gearbeitet. Verschiedene Mustervertragsklauseln für den Bereich der Auftragsforschung konnten mit den Stakeholdern (MFT und VFA) konsentiert werden. Die Restrukturierung des Technologietransfers umfasste die Weiterentwicklung der UKE Patentdatenbank, um das Reporting sowie das Finanz- und Vertragscontrolling zu optimieren. Es konnte ein transparentes Kostenmodell für die Zusammenarbeit mit dem Dienstleister der PVA/TuTech GmbH entwickelt und das Erlösmanagement im Bereich Verwertung von Technologien überarbeitet werden. Ferner wurde das Kostencontrolling für betreuende Patentanwaltskanzlei verbessert und umgestellt. Im Geschäftsjahr 2023 konnte der Patent- und Lizenzbereich 23 (Vorjahr 15) neue Erfindungsmeldungen verzeichnen. Sieben weitere Technologien wurden für das UKE zum Schutzrecht angemeldet. 2.1.2. ASN Im Geschäftsjahr 2023 wurden drei neue Rahmenverträge sowie entsprechende Unteraufträge mit in Deutschland ansässigen Biotechnologieunternehmen geschlossen. Ein bestehender Rahmenvertrag war mit sieben neu eingegangenen und umgesetzten Unteraufträgen sehr aktiv. 2.2. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die MediGate erzielte in 2023 ein positives Ergebnis vor Ergebnisabführung in Höhe von T€ 30 und liegt damit über dem Wirtschaftsplan 2023 (T€ 11). In 2023 konnten Gesamterträge von T€ 2.679 (Vorjahr T€ 2.634) erzielt werden. Damit liegen die Gesamterträge unter dem Plan für 2023 (T€ 2.724). Zu berücksichtigen ist, dass unterjährig die mit dem Dekanat in 2022 vereinbarten Erträge aus der Pauschalvergütung aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung unterjährig um T€ 150 reduziert wurden. Dem steht ein Aufwand von T€ 2.664 (Plan 2023: T€ 2.713) gegenüber, der mit T€ 49 unter dem Plan für 2023 liegt. Der Großteil der Umsatzerlöse (T€ 1.849 Plan T€ 1.999) im Geschäftsbereich MediGate/Kern beruht auf dem Kooperationsvertrag mit dem UKE (Dekanat). Die vorgenannten Umsatzerlöse decken den Aufwand aus der Geschäftstätigkeit der MediGate bezüglich des Vertragsmanagements, des Bereichs Kalkulation und Controlling klinischer Studien sowie der Nationalen Forschungsförderung und der Dienstleistungen für den Technologietransfer größtenteils. Sonstige Umsatzerlöse in diesem Bereich in Höhe von T€ 46 (gesamt T€ 96, Vorjahr T€ 64) resultieren aus Personalgestellung sowie in Höhe von T€ 50 aus Beratungsleistungen. Das operative Ergebnis im Geschäftsbereich MediGate/Kern beträgt im Geschäftsjahr 2023 T€ -40 unter Berücksichtigung der Reduzierung der Pauschalvergütung um T€ 150 und liegt daher über dem geplanten Ergebnis von T€ -43. Für den Geschäftsbereich MediGate/ASN konnten Erträge in Höhe von T€ 714, davon T€ 348 aus Personalgestellung, erwirtschaftet werden (Plan 2023: T€ 630), verbunden mit einem Aufwand von T€ 644 gegenüber einem geplanten Aufwand von T€ 576. Das operative Ergebnis des Geschäftsbereichs MediGate/ASN in 2023 beträgt T€ 70 und liegt über dem für 2023 geplanten Ergebnis von T€ 53. Die Vermögenslage ist im Wesentlichen geprägt durch Forderungen gegen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Die Gesellschaft nimmt am Cashpoolingverfahren des UKE teil. Nach Auffassung der Geschäftsführung entwickelte sich die wirtschaftliche Situation der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 positiv. 3. Prognose, Chancen und Risiken Für die kommenden zwei Geschäftsjahre rechnet die MediGate GmbH mit einer gleichbleibenden hohen Nachfrage seitens der Medizinischen Fakultät des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf. Der Geschäftsbereich ASN hat sich in 2023 positiv entwickelt und der Geschäftsbereich Wissens- und Technologietransfer wird weiter ausgebaut. Die Pauschalvergütung des Dekanats für die Dienstleistungen in MediGate/Kern wurde für 2024 bedarfsgerecht angepasst. Anfragen für weitere Aufträge im Geschäftsbereich MediGate/ASN liegen vor. Mit der UKE Business Services GmbH & Co. KG besteht ein Ergebnis-abführungsvertrag. Aufgrund der engen wirtschaftlichen und organisatorischen Eingliederung in das UKE werden zurzeit keine bestandsgefährdenden Risiken der künftigen Entwicklung gesehen. Für das Geschäftsjahr 2024 werden im Bereich ASN Erträge in Höhe von T€ 737 und ein Ergebnis von T€ 75 prognostiziert. Insgesamt wird für die MediGate in 2024 ein Umsatz von T€ 2.911 und ein Ergebnis (vor Ergebnisabführung) von T€ 24 geplant.
Hamburg, 31. Januar 2024 Dr. Silke Schrum Bilanz
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Angaben Die Gesellschaft MediGate GmbH ist ein 100%iges Tochterunternehmen der UKE Business Services GmbH & Co. KG, Hamburg. Die Gesellschaft ist unter der Nummer HR 89986 im Handelsregister B des Amtsgerichts Hamburg eingetragen. Der Jahresabschluss der MediGate GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 entspricht den Gliederungs- und Bewertungsvorschriften des HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte gemäß dem Gesellschaftsvertrag nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen denen des Vorjahres, bis auf Folgendes: Abweichend zum Vorjahr werden Sonstige betriebliche Erträge in Höhe von T€ 444 (Vorjahr: T€ 325) innerhalb der Umsatzerlöse ausgewiesen. Der Vorjahresausweis wurde angepasst. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierung und Bewertung wurden nach den allgemeinen Bestimmungen des HGB unter Berücksichtigung der speziellen Vorschriften für große Kapitalgesellschaften vorgenommen. Ergänzend waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten. Eine Saldierung von gleichfristigen Forderungen gegen und mit gleichfristigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundene(n) Unternehmen wird nicht vorgenommen. Das Anlagevermögen ist grundsätzlich mit den Anschaffungskosten der Vermögensgegenstände, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bilanziert. Die Abschreibungen werden zeitanteilig nach der linearen Methode vorgenommen. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von € 250,01 bis zu € 800,00 werden im Jahr der Anschaffung aktiviert und in voller Höhe abgeschrieben. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten größer € 800,00 werden über die Nutzungsdauer des Wirtschaftsgutes abgeschrieben. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind auf der Grundlage ihrer Nennwerte angesetzt; erkennbare Ausfallrisiken im Forderungsbestand sind durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Bei der Bildung der Sonstigen Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen. Sie werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Bei der Bildung von Archivierungsrückstellungen wurden bei der Bewertung die Anzahl der jährlich zu archivierenden Unterlagen geschätzt. Dabei wird von einer durchschnittlichen Archivierungsdauer von 15 Jahren ausgegangen, wobei der Rückstellungsbedarf in Jahresscheiben ermittelt wird. Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag passiviert. 3. Erläuterungen zu den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung a) Erläuterungen zur Bilanz Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens und die Entwicklung der kumulierten Abschreibungen sind aus dem beigefügten Anlagenspiegel ersichtlich. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgengestände haben wie auch im Vorjahr eine Laufzeit von unter einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen T€ 550 (Vorjahr T€ 313) und betreffen mit T€ 125 (Vorjahr T€ 54) Lieferungen und Leistungen. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt T€ 25. Es ist in voller Höhe eingezahlt. In den Sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Personalrückstellungen T€ 56, (davon T€ 33 für nicht genommenen Urlaub und T€ 20 für Zielvereinbarungen), Archivierungskosten T€ 36 und Rechts- und Beratungskosten T€ 10 enthalten. Die Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen über T€ 199 (Vorjahr T€ 174) entfallen mit T€ 30 (Vorjahr T€ 70) auf die Ergebnisabführung an den Gesellschafter und mit T€ 124 (Vorjahr T€ 84) auf Lieferungen und Leistungen. Latente Steuern, die auf Abweichungen zwischen Handels- und Steuerbilanz beruhen, werden aufgrund der bestehenden ertragsteuerlichen Organschaft bei der Organträgerin ausgewiesen. Auf Ebene der Organgesellschaft MediGate GmbH wurden folgende Steuerlatenzen mit einem Steuersatz von 15,83 % ermittelt:
b) Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse betreffen mit T€ 366 (Vorjahr T€ 485) Umsatzerlöse mit Dritten (vormals als transgene Einheiten bezeichnet) und mit T€ 1.849 (Vorjahr T€ 1.572) vertraglich vereinbarte Zahlungen des UKE für Dienstleistungen sowie für Personalgestellung T€ 394 (Vorjahr T€ 272). 4. Ergebnisverwendung Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag mit der Gesellschafterin UKE Business Services GmbH & Co. KG, Hamburg. 5. Sonstige Angaben a) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen im Wesentlichen
b) Geschäftsführung Geschäftsführerin der Gesellschaft ist: Dr. Silke Schrum, Hamburg c) Geschäftsführerbezüge Die Geschäftsführerin erhält von der Gesellschaft keine Bezüge. d) Arbeitnehmer Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 59 (Vorjahr: 54) Mitarbeiter. e) Mutterunternehmen Alleinige Gesellschafterin ist die UKE Business Services GmbH & Co. KG. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der obersten Gesellschaft des Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf Körperschaft des öffentlichen Rechts, Hamburg, einbezogen, der im Unternehmensregister veröffentlicht wird. f) Honorar des Wirtschaftsprüfers Die Angabe des Wirtschaftsprüferhonorars erfolgt gemäß § 285 Nr. 17 HGB im Anhang des Konzernabschlusses.
Hamburg, 31. Januar 2024 Dr. Silke Schrum Entwicklung des Anlagevermögens 2023
BeschlüsseFeststellung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 15.04.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die MediGate GmbH, Hamburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der MediGate GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MediGate GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der MediGate GmbH vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der MediGate GmbH zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der MediGate GmbH vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. Hamburg, 24. Februar 2024 Mazars GmbH & Co. KG
Ingo Fehlberg
Michael Proksch
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