LPA Beteiligungsgesellschaft mbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Mathias Schmid seit 18.12.2008 | Geschäftsführer |
Dirk Schaper seit 18.12.2008 | Geschäftsführer |
Monika Bytof seit 19.6.2006 | Prokura |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Concord Financial Intermediary GmbHFrankfurtJahresabschluss zum 31. Dezember 2006LageberichtWirtschaftliche Rahmenbedingungen Schwieriges Marktumfeld für Anleihen 2006 war für Anleihen ein vergleichsweise schwieriges Jahr, das von der Unsicherheit im Hinblick auf die weitere Zinsentwicklung in den USA sowie im historischen Vergleich sehr engen Credit-Spreads geprägt war. Dieses Umfeld führte in Verbindung mit den Erwartungen einer Abschwächung der US-Konjunktur dazu, dass die Investoren am Credit Markt eher zurückhaltend agierten, was sich wiederum negativ auf die Liquidität bzw. Umsatztätigkeit auswirkte. Die Renditen langfristiger Staatspapiere stiegen in der ersten Jahreshälfte 2006 aufgrund verbesserter Konjunkturaussichten gepaart mit wachsenden Inflationsängsten zunächst an. In der zweiten Jahreshälfte setzte dann eine Gegenbewegung ein. Trotz Leitzinsanhebungen seitens der Europäischen Zentralbank (EZB) flachte die Renditestrukturkurve über das Gesamtjahr so sehr ab, dass die Rendite lang laufender Anleihen nahezu das Niveau von Anleihen mit kurzen Restlaufzeiten erreichte. Aktienmärkte setzen den über das Gesamtjahr positiven Trend fort Die deutschen und europäischen Aktienmärkte haben über das Gesamtjahr 2006 ihren positiven Trend fortgesetzt. Getragen von einer leichten konjunkturellen Erholung und guten Ertragsaussichten der Unternehmen vollzogen sie im ersten Quartal 2006 zunächst einen stetigen Aufwärtstrend. Im Frühjahr setzte dann aufgrund zunehmender Inflations- und Zinsängste eine deutliche Korrekturphase ein. In der zweiten Jahreshälfte nahmen die Aktienmärkte ihren Aufwärtstrend wieder auf. Ursächlich hierfür waren über Erwarten steigende Unternehmensgewinne sowie eine die Prognosen übertreffende Konjunkturentwicklung. Zum Jahresende 2006 verzeichnete der Dax mit einem Schlussstand von 6.597 Punkten einen Jahresgewinn von rund 22%. Die weltweiten Leitindices (Dow, S&P, FTSE-100, Nikkei) ließ er damit hinter sich. Ebenfalls erfreulich entwickelten sich die deutschen Nebenwertindices. Der MDax verzeichnete ein Plus von gut 28%; der TecDax erreichte einen Zuwachs von 25%. Strategie Die Concord Financial Intermediary GmbH verfügt über die beiden Geschäftsfelder Rentenhandel und Skontroführung. Im Rentenhandel liegt der Fokus der Aktivitäten auf dem europäischen Corporate Bonds Markt. Die Skontroführung übernimmt die Preisfeststellung für Aktien sowie Corporate Bonds und ausländische Staatsanleihen des Prime Standards, des General Standards und des Open Markets (Freiverkehr). Im Vergleich zum Vorjahr wird der Bereich Alternative Markets (Zweitmarkt für Kapitalversicherungen) nicht mehr als Geschäftsfeld geführt, nachdem dieser Bereich zum 1. Januar 2006 in die CFI FAIRPAY AG, eine Tochtergesellschaft der Concord Corporate Finance GmbH, eingebracht worden ist. Die Gesellschaft plant für den Bereich Rentenhandel Mitte 2007 ihren Kunden eine eigene elektronische Handelsplattform zur Verfügung zu stellen. Hiervon erwartet sie eine Stärkung ihrer Marktstellung, die durch den weiteren Ausbau der Präsenz im Credit Derivatives-Markt (CDS) erfolgen soll. Gleichzeitig ist auch der Ausbau des Handels im so genannten Junk Bond/High Yield Markt für Mitte 2007 geplant. Im Bereich Skontroführung ist geplant, sich künftig auch um Mandate für Rentenwerte und strukturierte Produkte des Amtlichen und Geregelten Marktes zu bewerben. Eine Neuverteilung steht hier im 2. Halbjahr 2007 an. Die Gesellschaft ist zuversichtlich, einen entsprechenden Zuschlag zu erhalten. Ergebnis und Geschäftsverlauf Die Concord Financial Intermediary GmbH erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2006 ein Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit in Höhe von 1,83 Mio. Euro, nach 1,53 Mio. Euro im vergleichbaren Vorjahr. Der Jahresüberschuss belief sich auf 1,83 Mio. Euro (1,88 Mio. Euro). Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags mit der Concord Corporate Finance GmbH wurde der Gewinn vollständig abgeführt. Sowohl der Provisionsüberschuss in Höhe von 3,99 Mio. Euro (5,75 Mio. Euro) als auch der Nettoertrag aus Finanzgeschäften in Höhe von 3,98 Mio. Euro (5,11 Mio. Euro) reichten nicht an das Vorjahresniveau heran. Der Verwaltungsaufwand ist gegenüber dem Vorjahr deutlich auf 6,20 Mio. Euro (9,15 Mio. Euro) gesunken. Hiervon entfielen 3,30 Mio. Euro (5,90 Mio. Euro) auf Personalaufwendungen einschließlich ertragsabhängiger Boni und 2,90 Mio. Euro (3,25 Mio. Euro) auf die anderen Verwaltungsaufwendungen. Der Rückgang des Personalaufwands ist zum Einen auf vor dem Hintergrund der Ertragsentwicklung niedrigere Boni zurückzuführen. Zum Anderen hat sich die Zahl der Mitarbeiter gegenüber dem Vorjahr um 13 Personen auf 25 Mitarbeiter vermindert. Dies ist insbesondere darauf zurückzuführen, dass die 10 Mitarbeiter des Bereichs Alternative Markets nicht mehr miteinbezogen werden. Die Bilanzsumme belief sich zum Stichtag am 31. Dezember 2006 auf 11,32 Mio. Euro (12,13 Mio. Euro). Das Eigenkapital betrug unverändert 8,86 Mio. Euro. Der Rentenhandel ist gut in das Geschäftsjahr 2006 gestartet. Insbesondere die zunehmenden Umsatzaktivitäten in den verstärkt an Bedeutung gewinnenden Hybrid-Anleihen begünstigten im ersten Quartal die Ertragsseite. Ab dem zweiten Quartal gingen die Umsatzaktivitäten deutlich zurück. Über das Gesamtjahr 2006 ist es dem Rentenhandel in einem in der Summe schwierigen Umfeld dennoch gelungen, sich im stark wachsenden Marktsegment der Hybrid-Anleihen als Marktführer zu etablieren und die Präsenz bei Telekom- und Auto-Anleihen zu festigen. Die Bereich Skontroführung hat sich zufriedenstellend entwickelt. Zum 31. Dezember 2006 erhöhte sich die Anzahl der Skontroführungsmandate auf 112 Werte des Prime Standards, des General Standards und des Open Markets (Freiverkehr). Der Marktanteil, bezogen auf die Werte des amtlichen und geregelten Marktes, hat sich gegenüber dem Vorjahr auf 3,8% (4,5%) leicht reduziert. Dies ist auf zusätzliche Neuemissionen in anderen Industriezweigen zurückzuführen. Nachtragsbericht Es haben keine Ereignisse nach Schluss des Geschäftsjahres 2006 stattgefunden, die für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Concord Financial Intermediary GmbH von besonderer Bedeutung wären. Risikobericht Die Concord Financial Intermediary GmbH verfügt sowohl für den Bereich Skontroführung als auch für den Bereich Rentenhandel über jeweils eigene Handelsrichtlinien, in denen die Limite sowie die zugehörigen Sanktionierungs-mechanismen für jeden Händler festgelegt sind. Die Überwachung und Steuerung der Risiken erfolgen auf Basis konzerneinheitlicher Leitlinien sowie gleicher Methoden zentral über die Concord Effekten AG. Das Risikocontrolling stellt sicher, dass sich alle gemessenen Risiken innerhalb der durch die Geschäftsführung vorgegebenen Limite bewegen. Folgende Risiken werden unterschieden: Adressenausfallrisiken, Marktrisiken, Liquiditätsrisiken, operationelle Risiken und Geschäftsrisiken. Adressenausfallrisiken Emittentenrisiken entstehen aus Bonitätsverschlechterungen bzw. dem möglichen Ausfall eines Emittenten, dessen Aktien oder Anleihen die Concord Financial Intermediary GmbH im Bestand hält. Im Handelsbuch kommt das Risiko eines Emittentenausfalls täglich in den sogenannten Wertpapiernettopositionen einzelner Gattungen zum Ausdruck. Das Risikoreporting wird täglich - jeweils am Ende eines Handelstages (overnight) und auch innerhalb des Tages (intraday) - durchgeführt. Kontrahentenrisiken, die bei der Abwicklung von Handelsgeschäften mit institutionellen Kunden entstehen können, weil ein Geschäftspartner ausfallen kann und damit seinen vertraglichen Verpflichtungen zur Lieferung von liquiden Mitteln, Wertpapieren beziehungsweise anderen Werten nicht nachkommt, sind als relativ gering einzustufen, da die Concord Financial Intermediary GmbH ihre Geschäfte als Zahlungs-/Lieferungsgeschäfte "Zug um Zug" abwickelt und zudem nur mit bonitätsmäßig erstklassigen Geschäftsadressen kooperiert. Gleichwohl sind solche Risiken nicht auszuschließen. Marktrisiken Um mögliche Verluste aus Marktpreisveränderungen von Gattungspositionen zu vermeiden, werden die sich aus den Wertpapierpositionen ergebenden Marktrisiken sorgfältig gemessen und überwacht. Zinsänderungsrisiken werden in der Regel durch Spreadpositionen oder äquivalente Zinsfutures gehedged. Die Steuerung erfolgt mit der Maßgabe, Kurschancen wahrzunehmen, ohne unangemessene Risiken einzugehen. Das Risikocontrolling ermittelt und bewertet die Marktrisiken mehrfach täglich nach Art und Höhe. Die für die einzelnen Händler geltenden Limite werden durch die Geschäftsführung vorgegeben und dürfen nur in genehmigten Ausnahmefällen überschritten werden. Liquiditätsrisiken Das Liquiditätsrisiko bezeichnet das Risiko der Gesellschaft, ihre gegenwärtigen und zukünftigen Zahlungsverpflichtungen bei Fälligkeit nicht zeitgerecht oder in erforderlichem Umfang erfüllen zu können. Aufgabe eines Liquiditätsmanagement ist es, die jederzeitige Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft zu gewährleisten. Die Liquidität zur Durchführung des operativen Geschäfts ist in Zusammenarbeit mit der begleitenden Bank sichergestellt. Aufgrund der gesamtschuldnerischen Mithaftung für Verbindlichkeiten der Concord Effekten AG bei dem gemeinsamen Abwicklungsinstitut für die Wertpapiergeschäfte ist die Ausprägung des Liquiditätsrisikos auf Gruppenebene zu betrachten. Der Vorstand der Concord Effekten AG weist diesbezüglich im Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2006 auf einige Risiken hin. Darüber hinaus gibt es das Marktliquiditätsrisiko, das das Risiko beschreibt, Handelspositionen nicht zeitgerecht im gewünschten Umfang glattstellen oder absichern zu können. Diese Ausprägung des Liquiditätsrisikos ist jedoch durch die Limite in den für jeden Händler geltenden Handelsrichtlinien berücksichtigt. Operationelle Risiken Operationelle Risiken sind definiert als Risiken, die aus den Geschäftsabläufen einer Organisation resultieren. Sie können durch Unzulänglichkeiten oder Fehler in Systemen und Prozessen, durch menschliches oder technisches Versagen sowie durch externe Ereignisse entstehen (z.B. Systemausfall, Feuerschaden). Diese Definition schließt rechtliche und aufsichtsrechtliche Risiken ein. Operationelle Risiken können in allen Bereichen jederzeit auftreten und bedürfen einer kontinuierlichen Identifizierung und Überwachung. Arbeitsabläufe sind im Organisationshandbuch, das laufend aktualisiert wird, schriftlich dokumentiert. Durch die Entwicklung von Backup-Systemen und Notfallkonzepten sollen Risiken der Kommunikations-, Informations- und Abwicklungssysteme eingegrenzt werden. Im Bereich Skontroführung werden von der Concord Financial Intermediary GmbH unter anderem Anträge für das Listing von Kapitalgesellschaften im Freiverkehr gestellt. In diesem privatrechtlich organisierten Marktsegment hat die Concord Financial Intermediary GmbH die Verantwortung für die Richtigkeit und Rechtzeitigkeit der Veröffentlichung aller notwendigen Informationen. Werden diese Informationen unrichtig oder verspätet veröffentlicht, können sich hieraus Haftungsrisiken ergeben. Die Identifizierung, Behandlung und Begrenzung von Rechtsrisiken ist Aufgabe der Rechtsabteilung der Concord Effekten AG, die alle wesentlichen Verträge und Rechtspositionen prüft und in juristischen Fragen berät. Gegebenenfalls werden zur Beurteilung bestimmter Rechtsfragen externe Rechtsanwälte und Steuerberater hinzugezogen. Wegen des aus der Presse bekannten Betrugsfalls bei der Phoenix Kapitaldienst GmbH, die Mitglied der EdW war, könnte es zu einer Sonderumlage an die EdW zur Deckung der Schadensersatzansprüche der Anleger kommen. Ob es zur Erhebung einer Sonderumlage kommt bzw. wenn, in welcher Höhe, ist aus heutiger Sicht noch offen. Sollte eine solche Sonderumlage in unangemessener Höhe auch von der Gesellschaft verlangt werden, wird diese hiergegen alle denkbaren Rechtsmittel einlegen, da dem Schaden primär ein Betrug und keine Insolvenz zu Grunde lag und die Gesellschaft darüber hinaus generell keine Geschäfte mit dem geschützten Kreis der Privatanleger tätigt. Geschäftsrisiken Das allgemeine Geschäftsrisiko ist das Risiko negativer Ertragsentwicklungen aufgrund geänderter Rahmenbedingungen, wie dem Marktumfeld, dem Kundenverhalten oder dem technischen Fortschritt, sowie der gewählten Geschäftsstrategie. Solchen Risiken trägt die Concord Financial Intermediary GmbH durch die kontinuierliche Beobachtung ihrer Markt- und Wettbewerbsbedingungen Rechnung. Aufgrund zunehmender Wettbewerbsintensität sind gute Mitarbeiter im Rentenhandel hart umworben. Der Weggang von Mitarbeitern könnte den Verlust wichtiger Kundenbeziehungen zur Folge haben und damit zu einer Reduzierung der Ertragsausichten führen, bis hin zum vollständigen Verlust der Geschäftsgrundlage des Rentenhandels. Seit der letzten hoheitlichen Verteilung der Skontren durch die Frankfurter Wertpapierbörse (FWB) ist die so genannte Performancemessung, nach der die Skontrenverteilung von der Qualität der Kursfeststellung abhängt, ein mit entscheidendes Kriterium für die Anzahl der zugeteilten Skontren. Hiergegen hat sich ein Frankfurter Skontroführer durch mehrere verwaltungsgerichtliche Anträge mit Erfolg zur Wehr gesetzt, weil er bei der Skontrenvergabe nicht berücksichtigt worden war. Der Börsenrat der FWB Ende März 2007 eine neue Börsenordnung geschaffen, in der auch kleinere und nicht so leistungsstarke Skontroführer bei der Skontrenvergabe berücksichtigt werden. Hierdurch hat sich die Anzahl der Skontroführer auf dem Frankfurter Parkett deutlich erhöht. Die EU-Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente (MiFID) wird den Wertpapierhandel in Europa entscheidend beeinflussen und neu regeln. Es gibt auch bereits einen deutschen Gesetzentwurf (FRUG, Finanzmarkt-Richtlinie-Umsetzungsgesetz). Die Änderungen werden nach heutigem Kenntnisstand am 1. November 2007 in Kraft treten. Die Concord Financial Intermediary GmbH geht davon aus, diese neuen Anforderungen bei der derzeitigen Geschäftstätigkeit ohne größere Investitionen umsetzen zu können. Denn im Bereich Skontroführung handelt sie Wertpapiere nahezu ausschließlich über das Frankfurter Parkett und zum Teil über Xetra. Insbesondere die Deutsche Börse AG wirbt derzeit damit, bereits heute alle neuen Anforderungen in Bezug auf Best Execution, Vorhandelstransparenz und Nachhandelstransparenz einzuhalten. Insoweit gilt dies mittelbar auch für die Gesellschaft als Skontroführer. Auch die mit der MiFID verbundenen Anforderungen an die Unternehmensorganisation werden von der Gesellschaft eingehalten, wobei hier der endgültige Ausgang des Gesetzgebungsverfahrens noch abzuwarten ist. Im Bereich Rentenhandel findet derzeit das so genannte Voice Broking mit höchst professionellen institutionellen Kunden statt. Die MiFID hat hier nur mittelbar Einfluss. Jedoch prüft die Geschäftsführung derzeit den Aufbau einer elektronischen Handelsplattform für ihre Kunden. Das entsprechende Projekt wird von Anfang an auch bereits unter Beachtung der durch das FRUG zu erwartenden Änderungen vorbereitet. Ausblick Die weitere Konsolidierung in der Telekom-Industrie sollte 2007 für ein erhöhtes Interesse und mehr Volatilität in diesem Marktsegment sorgen. Zudem ist der Bereich Hybrid-Anleihen ein stark wachsendes Marktsegment, in dem wir im laufenden Jahr weitere Neuemissionen und damit auch stärkere Umsätze erwarten. Hier sehen wir uns für die Zukunft gut positioniert und sind zuversichtlich, unsere Marktposition 2007 weiter behaupten zu können. Im Zuge der mit der im März 2007 geschaffenen neuen Börsenordnung verbundenen Neuverteilung der Skontren hat sich unsere Anzahl der im geregelten Markt betreuten Unternehmen auf 8 Werte reduziert, gleichzeitig hat sich unser Marktanteil auf 5,1% erhöht. Wie sich die Neuverteilung auf unsere Geschäftsentwicklung auswirken wird, bleibt abzuwarten. Wir sind zuversichtlich im Bereich Skontroführung auch 2007 ein zufrieden stellendes Ergebnis zu erwirtschaften. BilanzAktivseite
Passivseite
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Erläuterungen zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Umrechnungsmethoden Der Jahresabschluss der Concord Financial Intermediary GmbH für das Geschäftsjahr 2006 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches, des GmbH-Gesetzes sowie der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) aufgestellt. Die Erlaubnis zum Betreiben von Bank- und Finanzdienstleistungsgeschäften ist seit dem 7. April 2000 unverändert erteilt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Bewertung erfolgte zum Nennwert bzw. den Anschaffungskosten. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere Der Wertpapierbestand zum 31. Dezember 2006 wurde entsprechend dem handelsrechtlichen Niederstwertprinzip bewertet. Die Anschaffungskosten sind nach den Grundsätzen des durchschnittlichen Einstandspreises ermittelt. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten nach der linearen Methode unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Einbauten in Mieträume werden entsprechend der jeweils zugrundezulegenden Restmietzeit des Mietvertrages abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter wurden entsprechend den Regelungen des § 6 Abs. 2 EStG im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Die im Geschäftsjahr zugegangenen Wirtschaftsgüter wurden zeitanteilig für den vollen Monat der Anschaffung und die folgenden Monate abgeschrieben. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Rückzahlungsbetrag passiviert. Rückstellungen Die Rückstellungen wurden in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung angesetzt. Währungsumrechung Fremdwährungsforderungen wurden zum Stichtagskurs umgerechnet. II. Erläuterungen zum Jahresabschluss Fristengliederung nach Restlaufzeiten Die Forderungen an Kreditinstitute sind täglich fällig (TEUR 10.572). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind mit TEUR 2 täglich fällig. Börsenfähige Wertpapiere In der Position Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere sind ausschließlich Aktien enthalten. Hierbei handelt es sich ausschließlich um börsenfähige und börsennotierte Wertpapiere. Entwicklung des Anlagevermögens Das Anlagevermögen entwickelte sich wie folgt:
Sonstige Vermögensgegenstände Die Position enthält im Wesentlichen Forderungen aus Steuererstattungsansprüchen in Höhe von TEUR 260. Sonstige Verbindlichkeiten Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen im Wesentlichen
Verbindlichkeiten gegenüber der Concord Effekten AG
(TEUR65) und Verbindlichkeiten aus noch nicht
abgeführter Lohn- und Kirchensteuer
Rückstellungen Die Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für erfolgsabhängige Mitarbeiterbonifikationen, unrealisierte Verluste aus Aufgabegeschäften sowie noch verbliebene Urlaubsansprüche der Mitarbeiter.. Eigenkapital Die Entwicklung des Eigenkapitals in 2006 ergibt sich nachfolgend:
Ergebnisverwendung Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages führt die Gesellschaft ihren gesamten Gewinn in Höhe von TEUR 1.834 an die Concord Corporate Finance GmbH ab.
Angaben zu Termingeschäften Zum Stichtag bestanden keine schwebenden Positionen aus Termingeschäften. Fremdwährungsaktiva und -passiva Fremdwährungsaktiva bestanden zum 31. Dezember 2006 in Höhe von TEUR 8. Fremdwährungspassiva bestanden nicht. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Erträge wurden ausschließlich in Deutschland erzielt. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten überwiegend Aufwendungen aus dem Abgang von Anlagevermögen (TEUR 61). Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen periodenfremde Erträge (TEUR 104), Erträge aus dem Abgang von Anlagevermögen (TEUR 42) sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 34). Der sonstige Steueraufwand enthält Kfz-Steuern. III. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestand für die Concord Financial Intermediary GmbH und die Concord Effekten AG eine von beiden Gesellschaften abgeschlossene Kreditrahmenvereinbarung - unter gegenseitiger gesamtschuldnerischer Mithaftung - mit dem gemeinsamen Abwicklungsinstitut für die Wertpapiergeschäfte. Hieraus resultiert stichtagsbezogen eine gesamtschuldnerische Mithaftung über TEUR 666. Die Vereinbarung erfolgte im Zuge der Ausgliederung des Rentenhandels aus der Concord Effekten AG in die Concord Financial Intermediary GmbH im Jahr 2002. Die gesamtschuldnerische Mithaftung der Concord Financial Intermediary GmbH für Avalkredite besteht über insgesamt TEUR 1.490. Beziehungen zu verbundenen Unternehmen Die Gesellschaft ist Tochterunternehmen der Concord Corporate Finance GmbH, mit der ein Ergebnisabführungsvertrag besteht. Es besteht ferner ein Beherrschungsvertrag zwischen der Konzernobergesellschaft Concord Effekten AG und der Concord Financial Intermediary GmbH. Die Concord Corporate Finance GmbH, Frankfurt am Main, erstellt keinen eigenen Konzernabschluss, da sie zusammen mit der Concord Financial Intermediary GmbH, Frankfurt am Main, vollständig in den Konzernabschluss der Concord Effekten AG, Frankfurt am Main, einbezogen ist. Den Konzernabschluss für den größten Kreis der Unternehmen erstellt die Concord Effekten AG, Frankfurt am Main. Der Konzernabschluss der Concord Effekten AG, Frankfurt am Main, ist beim Handelsregister Frankfurt unter HRB 47805 hinterlegt bzw. kann am Geschäftssitz der Gesellschaft eingesehen werden. Darüber hinaus wird er auf der Homepage der Concord Effekten AG, Frankfurt am Main, unter www.concord-ag.deveröffentlicht. Geschäftsführung Im Geschäftsjahr 2006 waren zum Geschäftsführer der Concord Financial Intermediary GmbH bestellt: Bankkaufmann Joachim Llambi, Bad Vilbel. Bankkaufmann Igor Ristic, Kronberg, ab 01. Februar 2006 Bankkaufmann Andreas Schüler, Königstein i.Ts., bis 01. Februar 2006
Die Veröffentlichung der Gesamtbezüge der Geschäftsführer gemäß § 285 Nr. 9a HGB unterblieb nach § 286 Abs. 4 HGB. Es wurden keine Vorschüsse und Kredite an die Organmitglieder gewährt sowie keine Haftungsverhältnisse zugunsten dieser Personen eingegangen. Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt Die Concord Financial Intermediary GmbH beschäftigte im Geschäftsjahr 2006 - ohne Geschäftsführer - durchschnittlich 25 Angestellte, davon waren 8 weiblich und 17 männlich. Zum 31. Dezember 2006 waren 23 Angestellte (ohne Geschäftsführer), davon 8 weibliche und 15 männliche Mitarbeiter für die Gesellschaft tätig. Frankfurt am Main, 11. April 2007 Concord Financial Intermediary GmbH Die Geschäftsführer Joachim Llambi, Igor Ristic BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss -bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang- unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Concord Financial Intermediary GmbH, Frankfurt am Main für das Geschäftsjahr vom 1.Januar 2006 bis zum 31.Dezember 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Eschborn/Frankfurt am Main, den 11. April 2007 Ernst & Young AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft Griess Wirtschaftsprüfer Binder Wirtschaftsprüfer |
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