WISAG Business Catering Nord GmbH & Co. KG
Selbe AdresseSonstige Caterer und Erbringung sonstiger Verpflegungsdienstleistungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Kristina Schäfer seit 4.11.2019 | Geschäftsführer |
Philip Eduard Y. Maes seit 4.11.2019 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Paroc Polska Sp.z.o.o. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Paroc GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang zum 31. Dezember 2023Allgemeine Angaben Die Gesellschaft wurde am 28. Februar 1991 gegründet. Sie ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 3 HGB. Dementsprechend ist der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 nach den Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften aufgestellt worden. Ergänzend waren die Regelungen des GmbHG zu beachten. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewendet. Die Paroc GmbH mit Sitz in Hamburg ist im Handelsregister B des Amtsgerichts Hamburg unter der Nummer HRB 102945 eingetragen. 1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen auf Grundlage der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Gegenstände nach der linearen Methode. Dabei liegen die Nutzungsdauern zwischen 3 und 10 Jahren. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von € 800 werden im Zugangsjahr vollständig abgeschrieben. Ihr Abgang wird im Zugangsjahr unterstellt. Die Waren werden mit den gleitenden durchschnittlichen Anschaffungskosten, abzüglich etwaiger Abschläge für gesunkene Wiederbeschaffungspreise bzw. wegen Ungängigkeit so bewertet, dass eine verlustfreie Bewertung gegeben ist. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nennwert bewertet. Auf ausfallgefährdete Forderungen werden angemessene Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Pauschalwertberichtigungen werden gemäß Konzernrichtlinie je nach Fälligkeit in Höhe von 50 Prozent, 75 Prozent bzw. 100 Prozent auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen angesetzt. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und alle erkennbaren Risiken der Gesellschaft. Diese sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages (d.h. einschließlich zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen) angesetzt. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. 2. Erläuterungen zur Bilanz Bezüglich der Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens verweisen wir auf den als Anlage zum Anhang wiedergegebenen Anlagenspiegel. Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von insgesamt T€ 32.675 (i.Vj. T€ 30.445) beinhalten ausschließlich das Guthaben auf dem Cash Pool Konto der European Owens Corning Fiberglas SPRL. Im Vorjahr beinhalteten die Forderungen gegen verbundene Unternehmen das Guthaben auf dem Cash Pool Konto der European Owens Corning Fiberglas SPRL in Höhe von T€ 30.208 sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 237. Von den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betrafen mit T€ 6 den Gesellschafter. Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben - mit Ausnahme der in den sonstigen Vermögensgegenständen bilanzierten Kautionen in Höhe von T€ 28 (i.Vj. T€ 16) - wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von T€ 11.575 (i.Vj. T€ 12.505) betreffen Verpflichtungen aus Kundenboni (T€ 10.592, i.Vj. T€ 11.898), ausstehenden Rechnungen (T€ 214, i.Vj. T€ 164) sowie Rückstellungen aus dem Personalbereich (T€ 769, i.Vj. T€ 444). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von insgesamt T€ 17.669 (i.Vj. T€ 17.819) betreffen ausschließlich den Lieferungs- und Leistungsverkehr, davon bestehen T€ 16.358 (i.Vj. T€ 17.024) gegenüber dem Gesellschafter. Sämtliche Verbindlichkeiten sind, wie im Vorjahr, innerhalb eines Jahres zur Rückzahlung fällig. 3. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2023 von insgesamt T€ 91.394 wurden mit TEUR 34.038 im Bereich Hochbau sowie mit TEUR 57.356 im Bereich Technische Isolierung erzielt. Die Umsatzerlöse teilen sich geografisch wie folgt auf:
Die sonstigen betrieblichen Erträge von insgesamt T€ 14 (Vj. T€ 17) enthalten Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (T€ 14; Vj. T€ 0). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken um T€ 5.906 von T€ 17.432 (2022) auf T€ 11.526, zum einen aufgrund des gesunkenen Geschäftsvolumens im Vergleich zum Vorjahr, zum anderen infolge niedrigerer Aufwendungen für das Vertriebskonzept (T€ 3.196; Vj. T€ 6.485 und Ausgangsfrachten (T€ 4.457; Vj. T€ 6.952). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassen auch Währungsverluste (T€ 8; Vj. T€ 4). Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belasten das Ergebnis vor Steuern mit T€ 1.082 (i.Vj. T€ 876). 4. Sonstige Angaben Die zukünftigen, sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen (Laufzeiten bis 2028) belaufen sich insgesamt auf T€ 2.604 (i.Vj. T€ 2.663). Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich (§ 267 Abs. 5 HGB) 36 Angestellte (i.Vj. 37) beschäftigt. Die Honorare der Wirtschaftsprüfer für die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 der Paroc GmbH belaufen sich auf T€ 41. Geschäftsführer des Unternehmens sind: Herr Philip Maes - hauptberuflich tätig bei European Owens Corning Fiberglas SPRL, Director, Legal Affairs Frau Kristina Schäfer - hauptberuflich tätig bei Paroc GmbH, Insulation Europe Supply Chain Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird in Anwendung von § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Die Paroc GmbH wird in den Konzernabschluss der Paroc Polska Sp. z o.o., Trzemeszno/ Polen, (kleinster Kreis von Unternehmen) einbezogen. Der Konzernabschluss dieser Gesellschaft wird in Polen offengelegt und ist am Nationalen Gerichtsregister von Polen (Trade Register) einsehbar. Seit dem 5. Februar 2018 ist das börsennotierte Unternehmen Owens Corning Inc., Toledo/USA 100 prozentiger Eigentümer der Paroc Group. Owens Corning ist ein amerikanisches weltweit agierendes Unternehmen im Bereich Dämmung, Dach und Glasfaserverbundstoffe. Für den größten Kreis von Unternehmen wird die Gesellschaft in den Konzernabschluss der Owens Corning einbezogen. Der Konzernabschluss dieser Gesellschaft ist auf der Internetseite https://www.annualreports.com/Company/owens-corning hinterlegt sowie elektronisch in der EDGAR Datenbank der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) unter CIK # 0001370946 abrufbar. Der Jahresüberschuss soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.
Hamburg, den 28. März 2024 Kristina Schäfer Philip Maes Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen des Unternehmens sowie gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Gegenstand des Unternehmens ist der Vertrieb, einschließlich Ex- und Import von Dämmstoffen gegen Wärme, Feuer, Kälte und Schall sowie von sonstigen Baustoffen. Die Paroc GmbH ist in zwei Business-Units aufgeteilt:
Die Strategie wird auch künftig in der weiteren Konzentration der Aktivitäten auf die Bereiche Technische Isolierung, WKSB (Wärme, Kälte, Schall, Brandschutz), Marine sowie verstärkt auf den Hochbau ausgerichtet sein. Als reine Handelsgesellschaft vertreibt Paroc GmbH die im Wesentlichen in den Produktionsstätten des Konzerns in Polen hergestellten Dämmstoffe insbesondere auf dem westeuropäischen Markt. Vertriebsgebiete sind Deutschland, Irland und Nordirland, Österreich, Schweiz, Italien, Belgien, Frankreich, Luxemburg, Niederlande, Tschechien, Ungarn und Spanien. Die Weltwirtschaft entwickelte sich im Kalenderjahr 2023 mit einem Wachstum von 3,1 Prozent etwas besser als noch vor einem Jahr prognostiziert. Historisch betrachtet war das Jahr 2023 jedoch - die Rezessionsjahre ausgenommen - eines der wachstumsschwächsten der letzten drei Jahrzehnte. Nur im Jahr 2019 war der Zuwachs mit +2,8 Prozent geringer. In den USA (+2,5 Prozent) sowie in mehreren großen Schwellen- und Entwicklungsländern fiel das Bruttoinlandsprodukt 2023 höher aus als zunächst erwartet. Im Falle der USA trug die Dynamik des Konsums entscheidend dazu bei. Im Euro-Raum hingegen verhielten sich die Verbraucher angesichts hoher Inflationsraten und Energiekosten weiterhin zurückhaltend. Zudem litten der private Konsum und die Unternehmensinvestitionen unter den deutlich gestiegenen Finanzierungskosten. Das Wachstum im Euro-Raum war zusammen mit dem im Vereinigten Königreich mit jeweils +0,5 Prozent das schwächste unter den großen entwickelten Volkswirtschaften. Die direkten und indirekten negativen Auswirkungen des Krieges in der Ukraine sind in Europa nach wie vor am deutlichsten zu spüren. Während sich das Wachstumstempo in den entwickelten Volkswirtschaften - mit Ausnahme der USA - im abgelaufenen Berichtsjahr gegenüber 2022 deutlich verlangsamte, konnte die Gruppe der Schwellen- und Entwicklungsländer ihre Dynamik mit +4,1 Prozent beibehalten. Überraschend robust zeigte sich die russische Wirtschaft trotz der Sanktionen (+3 Prozent). In China belasteten der Immobiliensektor, geopolitische Verstimmungen mit den USA und der EU sowie schwache Industrieinvestitionen die konjunkturelle Erholung. Das gesamtwirtschaftliche Wachstum lag laut Internationalem Währungsfonds (IWF) bei +5,2 Prozent. Die pandemiebedingten Störungen der Wertschöpfungsketten nahmen im Verlauf des Jahres 2023 sukzessive ab. Die Nationalbanken hielten weitgehend an ihrer restriktiven Geldpolitik fest, wodurch sich die Kreditkosten in mehreren Ländern im Laufe des Berichtsjahres weiter erhöhten. Die Inflationsraten gingen im Jahresverlauf in den meisten Ländern zwar zurück, lagen aber zumeist noch deutlich über dem Zielniveau. Die globale Inflationsrate lag bei geschätzt +6,8 Prozent. Der globale Warenhandel wuchs im Gesamtjahr 2023 nur um geschätzte +0,4 Prozent. Und auch die Industrieproduktion entwickelte sich 2023 mit real +0,8 Prozent sehr schwach. In den entwickelten Volkswirtschaften ging sie um -1,3 Prozent zurück. Nur in den USA konnte ein Rückgang der Industrieproduktion vermieden werden. Die Schwellen- und Entwicklungsländer erreichten dagegen einen Zuwachs von +2,7 Prozent, wobei China (+4,1 Prozent) und die osteuropäischen Länder einschließlich der GUS (+3,4 Prozent) überdurchschnittlich zulegten. In Deutschland lag das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,3 Prozent niedriger als im Vorjahr. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Zudem dämpften die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstigere Finanzierungsbedingungen aufgrund der gestiegenen Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen sehr unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 Prozent zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 Prozent des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,4 Prozent). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders negativ auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte. Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten so die Wirtschaft im vergangenen Jahr. Der Staat reduzierte im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben (-1,7 Prozent). Das lag vor allem am Wegfall staatlich finanzierter Corona-Maßnahmen wie Impfungen und Ausgleichszahlungen für freie Bettenkapazitäten in Krankenhäusern. In Ausrüstungen - das sind vor allem Investitionen in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge - wurde dagegen preisbereinigt deutlich mehr investiert als im Jahr 2022 (+3,0 Prozent). Dazu trug vor allem der Anstieg der gewerblichen Pkw-Neuzulassungen bei, der durch den bis August 2023 geltenden Umweltbonus für Elektroautos im Firmenwagenbereich verstärkt wurde. Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 machten sich auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar, der trotz sinkender Preise zurückging. Dabei sanken die Importe (preisbereinigt -3,0 Prozent) kräftiger als die Exporte (preisbereinigt -1,8 Prozent). Damit kam es im Saldo zu einem positiven Außenbeitrag, der das BIP stützte. Im Baugewerbe machte sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel vor allem die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Hiervon war insbesondere der Hochbau betroffen. Dagegen konnte die Produktion im Tiefbau und im Ausbaugewerbe gesteigert werden. Insgesamt erreichte das Baugewerbe preisbereinigt ein kleines Plus von 0,2 Prozent. Die Bauinvestitionen jedoch sanken aufgrund der hohen Bauzinsen und -kosten preisbereinigt im Vergleich zum Vorjahr um 2,1 Prozent, was vor allem den Wohnungsbau bremste. Bezogen auf das die Gesellschaft interessierende Bauhauptgewerbe geht der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) für das Jahr 2023 von einem realen Umsatzrückgang von 5,2 Prozent aus. Vor diesem konjunkturell negativen Hintergrund und einem immer enger werdenden Marktumfeld, insbesondere durch den Markteintritt neuer Wettbewerber, konnte Paroc GmbH im Geschäftsjahr 2023 den Jahresüberschuss trotz einem Umsatzrückgang im Vorjahresvergleich infolge höherer Zinserträge aus dem Cash Pool des Konzernverbunds dennoch steigern. Entsprechend sieht sich die Gesellschaft auf einem guten Weg, auch in zukünftigen Perioden das erreichte Niveau zu halten und sogar auszubauen, insbesondere aufgrund der kurzfristigen Abstimmung des Warenbezugs auf die Auftragslage infolge der wesentlichen Lieferbeziehungen im Konzernverbund sowie der guten Bonität der Kunden. Durch laufende Maßnahmen, wie angemessene Lagerhaltung und Versorgungswirtschaft, Qualitäts- und Umweltmanagement, Marketingverbesserung sowie Pflege ständiger Kontakte mit den wichtigsten Kunden, soll die Marktpräsenz des Unternehmens gestärkt werden. Die Finanzbuchhaltung des Unternehmens wird durch das Paroc Group Financial Service Center in Litauen geführt. Die Transaktionen werden auf täglicher Basis gebucht. Das operative Geschäft jeder Sparte der Paroc GmbH wird durch das Controlling überwacht. Business Controller überprüfen den Geschäftsverlauf, indem sie aktuelle Zahlen mit denen aus dem Vorjahr sowie dem genehmigten Budget vergleichen. Verschiedene Key Performance Indikatoren, wie z.B. der Brutto- bzw. Nettoumsatz der jeweiligen Geschäftsbereiche eines jeden Landes, die Brutto-Marge sowie der EBITDA werden hierbei verwendet. Die Monatsberichte werden fortlaufend durch die Group Finanzabteilung der Zentrale analysiert. Die Paroc Group Finanzzentrale übernimmt hierbei die Kontrolle sämtlicher interner Abläufe, einschließlich der Ordnungsmäßigkeit von Prozessen, der allgemeinen Bilanzierungs-methoden sowie des Kreditrisikomanagements. 2. Wirtschaftsbericht A. Absatz- und Umsatzentwicklung Im Geschäftsjahr 2023 hatte die Paroc GmbH einen Umsatzrückgang, bezogen auf alle Geschäftsbereiche in Höhe von T€ 15.065 oder -14,2 Prozent auf T€ 91.394 zu verzeichnen. Bei stets guter Auftragslage beruht diese Entwicklung im Vergleich zum Vorjahr insbesondere auf den gesunkenen Verkaufsmengen (Bruttoerlöse bzw. Umsatz vor Erlösschmälerungen) im Bereich des Hochbaus mit -31,5 Prozent, während für den Bereich der Technischen Isolierung eine leichte Steigerung von +2,5 Prozent zu verzeichnen war. B. Finanzwesen Die Liquidität war im Geschäftsjahr zu jeder Zeit vollständig gewährleistet. Die Liquidität der Paroc GmbH wird durch die zentrale Kasse, die sich im Cash Pool Konto der European Owens Corning Fiberglas SPRL befindet, zugesichert. European Owens Corning Fiberglas SPRL bescheinigt der Paroc GmbH, ausreichend Barmittel aus dem internen Cashflow zur Verfügung zu stellen. C. Personal- und Sozialbereich Die Paroc GmbH beschäftigte am 31. Dezember 2023 insgesamt 36 Mitarbeiter (im Vorjahr: 37 Mitarbeiter). Der Personalaufwand ist insgesamt um T€ 522 gestiegen, was vor allem auf Abfindungszahlungen zurückzuführen ist. D. Darstellung der Lage 1. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme der Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 533 auf T€ 36.464 (im Vj. T€ 35.931) erhöht, was auf der Aktivseite hauptsächlich aus dem Anstieg der Forderungen gegen verbundene Unternehmen von T€ 30.445 (2022) auf T€ 32.675 und dem Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zum Jahresende 2023 um T€ 1.671 resultiert. Die Verringerung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ergab sich zum einen aufgrund des besseren Einzugs derselben im Vergleich zum Vorjahr und zum anderen aufgrund des gesunkenen Umsatzvolumens im Geschäftsjahr 2023. Der Anstieg der Forderungen gegen verbundene Unternehmen ist ausschließlich aus dem gestiegenen Guthaben auf dem Cash Pool Konto der European Owens Corning Fiberglas SPRL bedingt, da die Liefer- und Leistungsbeziehungen hauptsächlich im Konzernverbund bestehen. Auf der Passivseite resultiert der Anstieg aus der Erhöhung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten von T€ 571 (2022) auf T€ 740 sowie dem gestiegenen Jahresüberschuss von T€ 1.775 (2022) auf T€ 2.017. Das Anlagevermögen ist mit einer Anlagenintensität von 0,1 Prozent (Vorjahr: 0,1 Prozent) weiterhin von untergeordneter Bedeutung. Die Vorräte in Höhe von T€ 1.859 haben sich zum Vorjahr mit T€ 1.862 um T€ 3 nur geringfügig vermindert und bleiben weiterhin - im Vergleich zu den Vor-Pandemie-Jahren - immer noch auf hohem Niveau, um eventuell auftretende Engpässe zu vermeiden und auf eine höhere Nachfrage, insbesondere im Bereich Technische Isolierung, jederzeit fristgerecht reagieren zu können. Die Eigenkapitalquote beträgt am Bilanzstichtag 15,8 Prozent (Vorjahr: 10,4 Prozent). Die Gesellschaft hatte wie im Vorjahr keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Daneben war die Liquidität im Geschäftsjahr 2023 jederzeit gesichert. Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von T€ 11.575 nahmen im Vorjahresvergleich um T€ 930 ab, was im Wesentlichen mit dem geringeren Rückstellungsbedarf für Kundenboni zu begründen ist. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten in Höhe von T€ 740 (Vj. T€ 571) hingegen erhöhten sich stichtagsbedingt im Vergleich zum Vorjahr um T€ 169. 2. Ertragslage Die Ertragslage der Paroc GmbH war im Geschäftsjahr 2023 durch eine starke Reduzierung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Vergleich zum Vorjahr geprägt (T€ 11.526, Vj. T€ 17.432). Der Bruttogewinn (Umsatzerlöse nach Abzug von Materialaufwendungen), sank im Vergleich zum Vorjahr von T€ 24.335 auf T€ 18.603 und damit um 23,6 Prozent. Im Geschäftsjahr 2023 ergaben sich somit folgende Schlüsselkennzahlen für die Gesellschaft: der Nettoumsatz (Umsatzerlöse) betrug T€ 91.394 (Vorjahr T€ 106.459), das EBITDA lag bei T€ 2.208 (Vorjahr T€ 2.559) und die Bruttogewinnmarge (Bruttogewinn zu Umsatzerlösen) lag bei 20,4 Prozent (i. Vj. 22,9 Prozent). Der Rückgang der Bruttogewinnmarge im Vorjahresvergleich ist zum einen durch das geringere Geschäftsvolumen bedingt und zum anderen darauf zurückzuführen, dass im Vorjahr mehrere Preiserhöhungen durchgesetzt werden konnten. Der Geschäftsbereich Technische Isolierung konnte seinen Umsatz vor Erlösschmälerungen im Vergleich zum Vorjahr um T€ 1.830 (+2,5 Prozent) steigern, während der Bereich Hochbau mit -T€ 16.366 (- 31,5 Prozent) rückläufig war. Das Wachstum im Bereich Technische Isolierung wurde vor allem in der Schweiz, Deutschland und den Niederlanden generiert, während im Bereich Hochbau Umsatzrückgänge insbesondere in Deutschland und Österreich verzeichnet wurden. Der Materialaufwand sank gegenüber dem Vorjahr um T€ 9.333, bedingt durch das niedrigere Geschäftsvolumen im Berichtsjahr. Die Materialaufwandsquote betrug 79,6 Prozent (im Vorjahr 77,1 Prozent). Der Anstieg der Materialaufwandsquote resultiert aus gestiegenen Einkaufspreisen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, die nicht im gleichen Maße an die Kunden weitergegeben werden konnten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken um T€ 5.905 von T€ 17.432 (2022) auf T€ 11.526, zum einen aufgrund des gesunkenen Geschäftsvolumens im Vergleich zum Vorjahr, zum anderen infolge niedrigerer Aufwendungen für das Vertriebskonzept und Ausgangsfrachten. Der Anstieg der Zinserträge von T€ 108 auf T€ 908 ist im Wesentlichen durch den um T€ 2.467 gestiegenen Cashpoolbestand zum Jahresende 2023 sowie Zinssatzerhöhungen im Jahresverlauf 2023 bedingt. Die Zinsaufwendungen in Höhe von T€ 2 (i.Vj. T€ 2) sind hingegen außerhalb des Konzernverbunds entstanden. Abzüglich der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag und der sonstigen Steuern schließt die Paroc GmbH das Geschäftsjahr mit einem Jahresüberschuss von T€ 2.017 ab, der auf neue Rechnung vorgetragen werden soll. Insgesamt ist die Entwicklung der wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft als geordnet zu bewerten. Die Liquiditätssituation ist stabil. Unsere Prognose für das Geschäftsjahr 2023, die von einem Nettoumsatz von T€ 102.184, einem EBITDA von T€ 2.469, einer Bruttogewinnmarge von 22,9 Prozent sowie von Bruttoerlösen (Umsatz vor Erlösschmälerungen) sowohl für die Hochbau-Produkte als auch für die Produkte der Technischen Isolierung auf Vorjahresniveau ausging, konnte hinsichtlich des Nettoumsatzes (T€ 91.394), des EBITDA (T€ 2.208, Vj. T€ 2.559), der Bruttogewinnmarge (20,4 Prozent) und der Bruttoerlöse im Hochbau mit -31,5 Prozent nicht erfüllt werden, während sie mit der Steigerung der Bruttoerlöse im Bereich Technische Isolierung (+2,5 Prozent) übererfüllt wurde. 3. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Ein wichtiger, nicht-finanzieller Leistungsindikator für das Unternehmen ist die Kundenzufriedenheit, die sich direkt in den Umsätzen widerspiegelt. Gerade in einer Phase rückläufiger Bautätigkeit versucht die Gesellschaft durch den Einsatz eines hochqualifizierten Stammes von bestens ausgebildeten und auf dem neuesten Stand der Technik geschulten Mitarbeitern, dem Kunden einen größtmöglichen Service zu bieten. In den Jahren der Tätigkeit am Markt hat sich die Paroc GmbH einen festen Kundenstamm geschaffen, mit welchem sie auch zukünftig auf partnerschaftlicher Ebene zusammenarbeiten wird. Auch die Akquisition von Neukunden hat einen wichtigen Stellenwert. Durch intensive Beratung auf technischer Ebene sorgen sowohl der Außendienst als auch der Innendienst für eine hohe Marktdurchdringung. Zusammengefasst betrachtet die Geschäftsführung die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im Geschäftsjahr 2023 als stabil zum Vorjahr und insofern zufriedenstellend. 3. Chancen- und Risikobericht 1. Wesentliche Chancen der zukünftigen Entwicklung Die wesentlichen Chancen der Paroc GmbH liegen auf dem nach wie vor wachsenden deutschen und europäischen Markt für Dämmstoffe. Die politische Landschaft und die aktuellen Forderungen für besseren Klimaschutz infolge des Klimawandels und verbesserten Energiesparmaßnahmen kommen den Interessen des Unternehmens stark entgegen. Nachfolgend sind die wesentlichen Chancen der zukünftigen Entwicklung für die Paroc GmbH in absteigender Reihenfolge aufgeführt:
Wir sehen uns als Anbieter auf dem Markt für Dämmstoffe gut positioniert, um an einer entsprechenden Nachfragesteigerung partizipieren zu können. 2. Wesentliche Risiken der zukünftigen Entwicklung Die wesentlichen Risiken der zukünftigen Entwicklung für die Paroc GmbH werden nachfolgend in absteigender Reihenfolge in folgenden Sachverhalten gesehen:
Nach Beurteilung aller im abgelaufenen Geschäftsjahr eingetretenen Geschäftsvorfälle und nach Überprüfung der gegenwärtigen allgemeinen und speziellen Risikosituation unter Berücksichtigung der Kriege in der Ukraine und Nahost, konnten keine Risiken festgestellt werden, die den Bestand des Unternehmens gefährden beziehungsweise wesentliche Auswirkungen auf die zukünftige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben. 4. Prognosebericht Für das Geschäftsjahr 2024 wird ausweislich der Planung mit leichten Umsatzzuwächsen und einem stagnierenden Ergebnis gegenüber 2023 erwartet. Wir rechnen mit einem Nettoumsatz von T€ 93.746, einem EBITDA von T€ 2.262 sowie einer Bruttogewinnmarge etwas über dem Vorjahresniveau. Bereichsbezogen erwarten wir Bruttoerlöse (Umsatz vor Erlösschmälerungen) für Hochbau-Produkte sowie für die Produkte der Technischen Isolierung ebenfalls etwas über dem Vorjahresniveau. Unterstellt wird dabei allerdings eine stabile konjunkturelle Entwicklung auf den Absatzmärkten. Für das Gesamtjahr 2024 prognostiziert der International Monetary Fund (IMF) ein weltwirtschaftliches Wachstum von 3,1 Prozent; das sind 0,2 Prozentpunkte mehr als im Oktober 2023 erwartet wurden. Erstmals seit Längerem hält der IMF Aufwärtschancen und Abwärtsrisiken für gleichverteilt. So belasten zwar globale Krisen die Weltwirtschaft weiterhin schwer, insbesondere der Krieg in der Ukraine, die Nahostkrise und damit verbunden die Störung der Seewege bzw. der Lieferketten aufgrund der anhaltenden Attacken im Roten Meer. Auf der anderen Seite wird mit einem weiteren Rückgang der weltweiten Inflation, mit fallenden Zinsen seitens der Zentralbanken, einer wirtschaftlichen Erholung Chinas sowie mittelfristig mit Produktivitätssteigerungen durch den Einsatz künstlicher Intelligenz gerechnet, die laut IMF den Weg zur weiteren Erholung der Weltwirtschaft ebnen sollen. Daneben wird eine Erholung wird für das Welthandelsvolumen erwartet, von +0,4 Prozent im Jahr 2023 auf +3,3 Prozent in 2024. Auch wenn dies weiterhin unterhalb des langfristigen Handelswachstums liegt, dürfte die stark in globale Wertschöpfungsketten eingebundene deutsche Wirtschaft hiervon profitieren. Für Deutschland erwartet die Bundesregierung für das Jahr 2024 lediglich eine leichte Zunahme des Bruttoinlandsprodukts um 0,2 Prozent. Daneben rechnet der Sachverständigenrat, der die Bundesregierung berät, mit einem Wachstum der deutschen Wirtschaft von 0,7 Prozent und der OECD mit 0,3 Prozent. Doch selbst diese Annahmen könnten zu optimistisch sein. Der Bundesbank zufolge könnte der deutschen Wirtschaft bereits im laufenden ersten Quartal 2024 erneut ein Minus beim Bruttoinlandsprodukt drohen, was nach einer Schrumpfung um 0,3 Prozent im vierten Quartal 2023 eine technische Rezession bedeuten würde. Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) geht in seiner Prognose von Ende Februar 2024 für das Jahr 2024 von einem realen Umsatzrückgang des Bauhauptgewerbes von rund 3,5 Prozent aus, was im Wesentlichen an den Baupreisen liegt. Während diese in 2023 um etwa 7 Prozent zulegten, wird für 2024 lediglich ein Rückgang von 1 Prozent erwartet. Trotz vorgenannter (negativer) Konjunkturprognosen verzeichnet die Paroc GmbH in den Monaten Januar und Februar 2024 bereits Umsatzzuwächse im Vergleich zu den entsprechenden Vorjahresmonaten 2023. Entsprechend geht die Gesellschaft dank eines guten Auftragsbestands und einiger Großprojekte davon aus, im weiteren Jahresverlauf 2024 den Umsatz im unteren einstelligen Bereich zu steigern, um schließlich das Geschäftsjahr 2024, ausweislich der oben genannten Planung, etwas über dem Niveau des Geschäftsjahres 2023 zu beenden. Zusammenfassend lässt sich somit eine verhalten positive Prognose für die Entwicklung der Gesellschaft im Jahr 2024 aufstellen.
Hamburg, den 28. März 2024 Kristina Schäfer Philip Maes Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Paroc GmbH, Hamburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Paroc GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Paroc GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 11. Juni 2024 KPMG
AG
Thomas Boger, Wirtschaftsprüfer Valerie Mettler, Wirtschaftsprüferin Die Gesellschafterversammlung der Paroc GmbH hat den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 am 23. Juni 2024 festgestellt. |
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