ADRENALIN EXPERIENCES UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseErbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer Art
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Yuya Iwasaki seit 17.2.2026 | Geschäftsführer |
Hiroko Sonoda seit 25.11.2025 | Geschäftsführer |
Hideki Kuwajima seit 25.11.2025 | Geschäftsführer |
Koji Shinohara seit 16.6.2025 | Geschäftsführer |
Kengo Itoh seit 19.9.2023 | Geschäftsführer |
Takahiro Ikoma seit 13.5.2022 | Geschäftsführer |
Kazuhiro Abe seit 22.1.2021 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Mabuchi Motor (Europe) GmbHFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Mabuchi Motor (Europe) GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Mabuchi Motor (Europe) GmbH, Frankfurt am Main - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Mabuchi Motor (Europe) GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Eschborn/Frankfurt am Main, 22. August 2024 EY
GmbH & Co. KG
Sommerrock, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für 2023
Anhang für das Jahr 2023Allgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des Gesetzes über die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, werden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und teilweise davon-Vermerke in diesem Anhang gemacht. Registerinformationen Die Gesellschaft ist unter der Firma Mabuchi Motor (Europe) GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main im Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt am Main unter der Nummer HRB 37577 eingetragen. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Bei den Vorräten werden die Waren mit dem auf Monatsbasis ermittelten gleitenden Durchschnitt der Anschaffungskosten oder dem niedrigeren Marktpreis bewertet. Die der Bewertung zugrunde gelegten Anschaffungskosten entsprechen den Einstandskosten zuzüglich eines pauschalierten Zuschlags für Fracht. Diese Zuschläge auf die Vorräte werden mit den Monatsraten für Eingangsfrachten ihres jeweiligen Zugangsmonats angesetzt. Diese Methode trägt in Zeiten sich stark ändernder Frachtraten der Tatsache Rechnung, dass das Gros der Lagerbestände aus jüngeren Warenzugängen stammt. Allen erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer und geminderter Verwertbarkeit ergeben, wurde durch angemessene Abwertungen Rechnung getragen. Diese wurden auf der Grundlage einer Einzelanalyse von Beständen mit einer Lagerdauer von mehr als 180 Tagen vorgenommen. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet. Forderungen und kurzfristige sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten sind durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge in Höhe von 0,5 % berücksichtigt. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen davon-Vermerke Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind wie im Vorjahr sämtlich innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind ebenfalls wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig und betreffen fast ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen die Gesellschafterin Mabuchi Motor Co., Ltd., Matsudo-shi, Chiba-ken, Japan. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig und entfallen im Wesentlichen auf Kostenweiterbelastungen und Steuererstattungsansprüche. Eigenkapital Im Berichtsjahr erfolgte wie im Vorjahr keine Gewinnausschüttung an die Muttergesellschaft. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden für Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern (TEUR 310; Vj .: TEUR 185), ausstehende Eingangsrechnungen für Leistungen betreffend das Jahr 2023 (TEUR 160; Vj.: TEUR 133), Provisionen (TEUR 81; Vj.: TEUR 76), Beitragszahlungen (TEUR 22; Vj.: TEUR 28) sowie für Sonstiges (TEUR 23; Vj.: TEUR 28) gebildet. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 68.987 (Vj.: TEUR 89.890) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und resultieren hauptsächlich aus Warenlieferungen. Sie betreffen fast ausschließlich Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin Mabuchi Motor Co., Ltd., Matsudo-shi, Chiba-ken, Japan. Passive latente Steuern Die passiven latenten Steuern resultieren aus der Fremdwährungsumrechnung zum Bilanzstichtag nach § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs unter entsprechender Vernachlässigung des Realisationsprinzips (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und des Anschaffungskostenprinzips (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB). Steuerlich gilt weiterhin das Anschaffungskostenprinzip nach § 6 Abs. 1 Nr. 2 EStG. Ferner resultieren sie aus auf dem Niederstwertprinzip (§ 253 Abs. 4 HGB) basierenden Abschreibungen auf Vorräte, deren Wertminderung voraussichtlich nicht von Dauer ist und steuerlich nach § 6 Abs. 1 Nr. 2 Satz 2 EStG zu keinem Ansatz eines niedrigeren Teilwerts berechtigt. Der Berechnung wurde ein Steuersatz von 32 % zugrunde gelegt. Entwicklung der latenten Steuern Die latenten Steuern haben sich wie folgt entwickelt:
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse
Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten hauptsächlich Erträge aus Kursdifferenzen in Höhe von TEUR 3.429 (Vj.: TEUR 9.525) sowie sonstige Erlöse von TEUR 97 (Vj.: TEUR 108). Periodenfremde Erträge sind in Höhe von TEUR 24 aus der Auflösung einer Rückstellung sowie in Höhe von TEUR 78 aus der Rückerstattung von Lohnsteuer und der Auflösung bzw. Herabsetzung von Einzel- und Pauschalwertberichtungen auf Forderungen enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Wesentlichen Währungskursverluste in Höhe von TEUR 3.604 (Vj.: TEUR 11.716), Kosten der Warenabgabe in Höhe von TEUR 2.196 (Vj.: TEUR 2.176) sowie Raumkosten in Höhe von TEUR 416 (Vj.: TEUR 398) enthalten. Periodenfremde Aufwendungen sind nicht angefallen. Außergewöhnliche Erträge und Aufwendungen Außergewöhnliche Erträge und/oder Aufwendungen sind im Berichtsjahr nicht angefallen. Steuern von Einkommen und vom Ertrag In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind keine Steueraufwendungen enthalten, welche sich aus dem Mindeststeuergesetz oder vergleichbaren ausländischen Mindeststeuergesetzen für das Geschäftsjahr ergeben. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft hat diverse Miet- und Leasingverträge abgeschlossen, deren Laufzeiten in den Jahren 2024 bis 2026 enden. Für die folgenden Jahre hat die Gesellschaft Mietverträge für Büroräume und Leasingverträge für Firmenfahrzeuge und Büromaschinen abgeschlossen. Die Vorteile des Abschlusses solcher Verträge gegenüber dem Kauf der betreffenden Vermögensgegenstände sind die Bilanzneutralität und die gewonnene Flexibilität. Nachteile bestehen in der Laufzeitbindung. Für die folgenden Jahre bestehen daraus Zahlungsverpflichtungen in Höhe von insgesamt TEUR 592. Neben den dargelegten sonstigen finanziellen Verpflichtungen existieren keine außerbilanziellen Geschäfte und Haftungsverhältnisse, die für die Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung wären. Geschäftsführung Als Geschäftsführer der Gesellschaft sind bestellt:
Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Geschäftsführung bezieht Gesamtbezüge in Höhe von TEUR 491. Mitarbeiter Während des Geschäftsjahres waren durchschnittlich 52 (Vj.: 51) Angestellte in der Gesellschaft beschäftigt. Im Vertrieb sind 45 Mitarbeiter und in der Verwaltung 7 Personen eingesetzt. Konzernverhältnisse Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Mabuchi Motor Co., Ltd., Matsudo-shi, Chiba-ken, Japan, einbezogen, welche Alleingesellschafterin der Gesellschaft ist und den Konzernabschluss für den größten und zugleich kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Muttergesellschaft erhältlich. Honorar des Abschlussprüfers Das Gesamthonorar für den Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2023 beträgt TEUR 155 (Vj.: TEUR 93). Das Honorar verteilt sich auf Jahresabschlussprüfungskosten in Höhe von TEUR 77 (Vj.: TEUR 75) und Kosten für Steuerberatungsleistungen in Höhe von TEUR 78 (Vj.: TEUR 18). Geschäfte mit nahestehenden Personen Marktunübliche Geschäfte mit und zwischen nahe stehenden Unternehmen, die mittel- oder unmittelbar mit weniger als 100 % im Anteilbesitz der Konzernmuttergesellschaft stehen, und marktunübliche Geschäfte mit und zwischen nahe stehenden Personen wurden nicht getätigt. GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 von EUR 15.862.893,87 auf neue Rechnung vorzutragen. Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche bilanzielle Auswirkungen haben. Mit Wirkung zum 28. März 2024 wurde Tomofumi Imamura als Geschäftsführer der Gesellschaft abberufen.
Frankfurt am Main, 28. Juni 2024 Die Geschäftsführung Tsuyoshi Nakamura Kazuhiro Abe Taro Yoshida Takahiro Ikoma Kazuaki Takayama Yukio Endo Kengo Itoh Entwicklung des Anlagevermögens 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens Mabuchi Motor (Europe) GmbH ist, neben dem Vertrieb für die von Konzernunternehmen produzierten und von unserer Muttergesellschaft Mabuchi Motor Co. Ltd., Matsudo-shi, Chiba-ken, Japan, bezogenen elektrischen Kleinmotoren in Europa, die Forschung, Entwicklung und Konzeption von Elektromotoren für den Europäischen Raum. Wir beliefern insbesondere Kunden der Automobil-, Haushaltsgeräte- und Health-Care- Industrie. Im Geschäftsjahr 2023 entfielen rd. 79 % der Umsatzerlöse auf die Automobilindustrie und rd. 21 % auf den Bereich der Konsumentenprodukte. Unsere Gesellschaft wickelt ca. 68 % der Ein- und Verkäufe in USD ab. Zudem unterstützen wir die polnische Produktionsgesellschaft Mabuchi Motor Poland Sp. z o.o, Bochnia, Polen, beim Vertrieb der von ihr hergestellten Motoren, um der steigenden Nachfrage unserer europäischen Kunden nach regionalen Lieferketten gerecht zu werden. 2. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich demnach die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. Den mit Abstand größten Umfang der Umsatzerlöse erzielt das Unternehmen im Bereich der Automobilindustrie. Wie für 2023 vorhergesagt, verringerten sich die negativen Effekte in Folge der COVID-19-Pandemie wie Lieferkettenstörungen und Halbleitermangel weitgehend im abgelaufenen Geschäftsjahr. In Europa wurden nach Angaben des Verbands der Automobilindustrie e.V. (VDA), Berlin, im Jahr 2023 insgesamt 12,8 Mio. Pkw neu zugelassen, rund 14 % mehr als im Vorjahr, trotz des deutlichen Anstiegs jedoch noch 19 % weniger als im Vorkrisenjahr 2019. Obwohl Lieferrückstände abgebaut wurden, kam es demnach wegen des andauernden Russland-Ukraine-Konflikts und der resultierenden Inflation und Konjunkturschwäche nicht zum erhofften Absatzplus bei Neuwagen. Geschäftsverlauf Unser Geschäft im Bereich Automotive profitierte nicht in gleichem Maße vom Wachstum des Automobilmarktes, da unsere Kunden abgebaute Lagerbestände erst spät ersetzten und Teile des Absatzvolumens von unserer Schwestergesellschaft Mabuchi Motor Poland Sp. z o.o. bedient wurde. Im Vorjahr hatten wir trotz des Krieges im Russland-Ukraine-Konflikt für 2023 mit einem Anstieg der Umsatzerlöse um ca. TEUR 26.652 sowie mit einem leicht steigenden Jahresergebnis gerechnet. Tatsächlich sind die Umsatzerlöse um TEUR 2.301 geringfügig gesunken, das Jahresergebnis hat sich hingegen mit einem Anstieg um TEUR 9.067 aufgrund einer uns von der Muttergesellschaft zugestandenen höheren Einkaufsmarge und gesunkener Frachtkosten massiv verbessert. Die Anzahl verkaufter Motoren sank um 14.935T Stück (-4,7 %). Im Ergebnis wurden unsere Absatzziele nicht erreicht. Der für das Berichtsjahr geplante Absatz wurde um 7,7 % verfehlt, der Plan für die Umsatzerlöse um 10,5 % unterschritten. Die zum Absatz unterproportionale Abnahme der Umsatzerlöse von nur 0,9 % beruht überwiegend auf Preiserhöhungen, mit denen zuvor gestiegene Einstandskosten an die Kunden weitergegeben wurden. Unsere Tätigkeit in der Forschung und Entwicklung war im Geschäftsjahr 2023 durch widrige Rahmenbedingungen beeinträchtigt, so dass mit der Generierung von drei Vorschlägen zur Planung neuer Produkte das gesetzte Ziel von fünf Vorschlägen verfehlt wurde. Insgesamt sind wir mit dem Geschäftsverlauf 2023 unter Berücksichtigung der externen Einflussfaktoren zufrieden. Leistungsindikatoren der Gesellschaft Die Umsatzerlöse und die verkauften Stückzahlen sind die wichtigsten Leistungsindikatoren der Gesellschaft. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren spielen zur Steuerung des Geschäfts derzeit noch keine Rolle. Ertragslage Im Geschäftsjahr 2023 wurden Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 246.373 nach TEUR 248.673 im Vorjahr erzielt, was einer Verringerung um TEUR 2.301 (-0.9 %) entspricht. Die sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich auf TEUR 3.627 nach TEUR 9.679 im Vorjahr und enthalten fast ausschließlich nur Währungsgewinne. Der Materialaufwand umfasst Aufwendungen für bezogene Waren in Höhe von TEUR 213.182 nach TEUR 227.233 im Vorjahr. Durch Verkaufspreiserhöhungen und die Entspannung bei den Kosten für Eingangsfrachten sank die Materialkostenquote um 4,9 Prozentpunkte auf 86,5 % (Vj. 91,4 %). Dementsprechend stieg die Bruttomarge auf 13,5 % (Vj. 8,6 %). Der Personalaufwand umfasst Löhne und Gehälter in Höhe von TEUR 4.847 (Vj. TEUR 4.584) sowie Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 775 (Vj. TEUR 667). Die Personalkostenquote (als Verhältnis von Personalaufwand zu Umsatzerlösen) stieg auf 2,3 % (Vj. 2,1 %). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (TEUR 7.937; Vj. TEUR 15.818) enthalten im Wesentlichen Aufwendungen aus der Währungsumrechnung (TEUR 3.604; Vj. TEUR 11.716) sowie Kosten der Warenabgabe (TEUR 2.196; Vj. TEUR 2.176). Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belaufen sich auf TEUR 7.503 (Vj. TEUR 3.212), darin enthalten ist ein Ertrag aus der Veränderung bilanzierter latenter Steuern in Höhe von TEUR 1.178 (Vj. Aufwand TEUR 1.243). Wegen der stark gesunkenen Materialkostenquote hat sich der Jahresüberschuss im Berichtsjahr auf TEUR 15.863 (Vj. TEUR 6.796) erhöht. Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 131.741 um TEUR 1.096 auf TEUR 130.645 verringert. Die Aktivseite der Bilanz besteht im Wesentlichen aus dem Vorratsvermögen (TEUR 54.817; Vj. TEUR 66.196), den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 45.639; Vj. TEUR 47.185) sowie den liquiden Mitteln (TEUR 29.425; Vj. TEUR 14.889). Der Lagerbestand hat sich gegenüber dem Vorjahresende deutlich um TEUR 11.379 reduziert, was einer Rückkehr zum Vorkrisen-Niveau entspricht. Die relativ hohen Bestände zum Ende der beiden Vorjahre resultierten in erster Linie aus reduzierter Kundennachfrage sowie dem Vorhalten eines größeren Puffers zur Abfederung eventueller Lieferkettenprobleme. Die deutliche Erhöhung der liquiden Mittel resultiert aus der geringeren Kapitalbindung im Lagerbestand, der deutlich gesunkenen Materialkostenquote und des Verzichts einer Gewinnausschüttung an die Muttergesellschaft im Berichtsjahr. Finanzlage Die Passivseite der Bilanz setzt sich aus dem Eigenkapital (TEUR 51.821; Vj. TEUR 35.958), den Rückstellungen (TEUR 7.235; Vj. TEUR 961), den Verbindlichkeiten (TEUR 71.207; Vj. TEUR 93.262) sowie den passiven latenten Steuern (TEUR 381; Vj. TEUR 1.559) zusammen. Der starke Anstieg der Rückstellungen basiert auf den mit dem Jahresergebnis stark gestiegenen Steuerrückstellungen und den relativ dazu geringen Vorauszahlungen in 2023, die auf dem geringeren Vorjahresergebnis basierten. Das Eigenkapital hat sich aufgrund des Jahresüberschusses um TEUR 15.863 (Vj. TEUR 6.796) erhöht. Im Berichtsjahr erfolgte keine Gewinnausschüttung (Vj. TEUR 0) an die Muttergesellschaft, Mabuchi Motor Co. Ltd., Matsudo-shi, Chiba-ken, Japan. Die Eigenkapitalquote beträgt 39,7 % (Vj. 27,3 %). Die gesamten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (inklusive der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber verbundenen Unternehmen) haben sich deutlich auf TEUR 69.291 (Vj. TEUR 90.799) verringert. Mit rund 99,6 % (Vj. 99,0 %) der Gesamtverbindlichkeiten betreffen die Verbindlichkeiten im Wesentlichen Verbindlichkeiten gegenüber unserer Muttergesellschaft. Die verbleibenden 0,4 % (Vj. 1,0 %) betreffen vor allem Transportunternehmen. Die deutliche Reduzierung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen resultiert aus den zuletzt reduzierten Einkäufen zur Normalisierung der Lagerbestände und der Rückführung einer am Vorjahresende temporär verlängerten Zahlungsbedingung mit der Muttergesellschaft. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgte auch in diesem Jahr im Wesentlichen über Eigenkapital sowie über die Gesellschafterin im Rahmen der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.
Der Cash Flow betrug TEUR 16.888 (Vj. TEUR 4.314). Ziel des Finanzmanagements ist es, die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens zu jeder Zeit sicherzustellen. Gesamtaussage zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Insgesamt wird die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft positiv eingestuft. 3. Chancen- und Risikobericht Das Risikomanagement basiert auf dem monatlichen Berichtswesen, das wesentliche Kennzahlen beinhaltet sowie die Planzahlen des Unternehmens monatlich den Ist- Zahlen gegenüberstellt. Die Abweichungsanalysen dienen der Geschäftsführung als Instrument der Unternehmenssteuerung. Zudem wurde in 2021 ein Team gebildet, dass erfolgreich interne Kontrollen im operativen Vertriebsbereich gestärkt hat. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden anhand von Altersstrukturanalysen überprüft. Bei Bedarf werden notwendige Wertberichtigungen gebildet. Die Gesellschaft ist in das Berichtswesen des Mutterunternehmens eingebunden. Die folgenden Punkte erachten wir als die wesentlichen Risiken für die zukünftige Geschäftsentwicklung:
Wirtschaftsinstitute und Bundesregierung halten ihre Jahresprognosen für 2024 im Bereich des Nullwachstums. In diesem Zusammenhang wird eine Beeinträchtigung der Absatzzahlen der Automobilindustrie durch inflations- und konjunkturbedingt zurückhaltendes Kaufverhalten von Unternehmen und Konsumenten erwartet. Jedoch kommt der Wandel zur Elektromobilität voran und neue Nachfrage wie z.B. nach Motoren für die Temperatursteuerung entsteht, die wir aufgreifen werden. Ebenso möchten wir durch die Entwicklung von Anwendungen den Fokus auf ein Geschäftswachstum im Bereich 3M legen: Mobilität, Maschinen, Medizintechnik wie Elektrofahrzeuge, fahrerlose Fahrzeuge, Robotik, Maschinen, Medizin- und Dentaltechnik. Unwägbarkeiten gehen weiterhin vom anhaltenden Russland-Ukraine-Konflikt aus. Jedoch ist die durch den Konflikt direkt verursachte Verknappung von Automobilteilen wie z.B. Kabelbäumen mittlerweile durch Produktionsverlagerungen behoben. Besorgnis bezüglich der Auswirkungen von Energieknappheit auf Fabrikationsstätten in Europa wurden durch milde Winter entkräftet und die Auswirkungen auf die Lieferketten haben sich in Grenzen gehalten. Jüngste Angriffe der Huthi-Rebellen im Roten Meer in Folge der israelischen Invasion des Gaza-Streifens führten dazu, dass Seefrachten aus Asien durch einen Umweg um das Kap der Guten Hoffnung verspätet in Europa eintrafen. Obwohl die Situation momentan unter Kontrolle ist und es keine nennenswerten Lieferstörungen zu Kunden gibt, besteht die Notwendigkeit, die Situation genau zu überwachen. Die Entwicklung des US-Dollar kann sowohl positive als auch negative Konsequenzen für das Geschäftsergebnis der Gesellschaft nach sich ziehen. Ein bestandsgefährdendes Risiko stellt die Wechselkursentwicklung nicht dar, da Verkäufen in einer Währung jeweils ein Einkauf in derselben Währung gegenübersteht. Jedoch können unterschiedliche Wechselkurse zum Zeitpunkt der Zahlung an den Lieferanten und zum Zeitpunkt des Zahlungseingangs seitens des Kunden die ansonsten fixe Marge beeinflussen. Um dem Risiko aus Kundeninsolvenzen zu begegnen, wurde im Rahmen unserer Möglichkeiten das Monitoring der Kreditwürdigkeit und der Liquiditätsposition unserer Kunden ausgebaut. Zusätzlich verstärkten wir unsere Anstrengungen zum Inkasso überfälliger Forderungen. Wir versuchen, das Zahlungsausfallrisiko mit striktem Forderungsmanagement durch Überwachen der Finanzposition und des Zahlungsverhaltens der Kunden sowie durch angemessene Kreditlinien auf Basis zeitnaher Kreditwürdigkeitsprüfungen zu minimieren. Dem Preisdruck durch Wettbewerber versucht Mabuchi mit einer anwendungsbezogenen Standardisierungsstrategie zu begegnen. Ziel ist es, sich durch Maßnahmen zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit in Bezug auf Qualität, Preis und Liefertreue Alleinstellungsmerkmale gegenüber der Konkurrenz zu erarbeiten, auch durch Forschung und Entwicklung unserer Gesellschaft in Europa sowie der termingerechten Unterstützung durch die Konzernmutter und die Schwestergesellschaften. Die Abhängigkeit von Großkunden stellt für unsere Geschäftsentwicklung ein wesentliches Risiko dar, da deren Wegfall substanziell negative Auswirkungen auf die Umsatzerlöse hätte. Das Risiko des Verlusts eines Großkunden an einen Konkurrenten ist in der Automobilbranche nach unserer Auffassung unverändert. Bislang erwarten wir keine derartigen Ausfälle dank unserer Wettbewerbsfähigkeit in Bezug auf Qualität, Preis und Liefertreue sowie langjährig verlässlicher Beziehungen mit Großkunden. Selbst im Fall einer Veränderung der Lieferantenstruktur eines solchen Kunden wird sich dies aufgrund der Eigenheiten der Branche über einen längeren Zeitraum erstrecken, wodurch die Möglichkeit des Aufbaus von Kompensationsgeschäft gegeben ist. Die Chancen und Risiken der Gesellschaft sind eng verzahnt mit der Entwicklung des Gesamtmarktes im Bereich der Automobilindustrie und der Konsumgüterindustrie, gerade in den Zeiten gesamtgesellschaftlicher und gesamtwirtschaftlicher Krisen. In 2021 haben wir intern ein separates Team aufgestellt und uns seit 2022 durch neue Mitarbeiter verstärkt, um gezielt Neugeschäft zu generieren und auszubauen und dabei verstärkt in neue Felder wie z.B. Fahrerlose Transportfahrzeuge und Robotik zu diversifizieren. Dabei sollen auch Synergieeffekte mit der Schwestergesellschaft Mabuchi Motor Electromag SA aus der Schweiz erzielt werden, deren Schwerpunkt im Bereich medizinischer Anwendungen liegt. Unser Erfolg beruht auch auf nicht-finanziellen Leistungsindikatoren wie dem Engagement und der Kompetenz unserer Mitarbeiter. Unterschiedliche Fortbildungsmöglichkeiten tragen zur fachlichen und persönlichen Entwicklung der Mitarbeiter bei. Die Ausweitung von Incentive-Programmen fördert ihre Motivation. Außer allenfalls einer dramatischen Ausweitung des aktuellen kriegerischen Konflikts auf Mitteleuropa sehen wir keine Risiken, die in den nächsten Jahren die Fortführung des Unternehmens gefährden können. 4. Prognosebericht Die kriegerische Eskalation des Russland-Ukraine-Konflikts hält unvermindert an. Es besteht die Gefahr, dass sich Konjunktur und Nachfrage weiterhin sehr gedämpft entwickeln. Bundesregierung und Wirtschaftsweise erwarten daher für die Bundesrepublik Deutschland eine Wachstumsrate von allenfalls knapp über null Prozent für 2024, für den Euroraum geringfügig höher. Auch ohne, dass eigenes Geschäft mit der Region und eigene Lieferketten von dem Konflikt in nennenswertem Umfang betroffen sind, gehen wir von der Möglichkeit einer weiteren zeitlichen Verschiebung der erhofften Nachholeffekte aus, die auch laut Prognose des VDA moderat ausfallen. Für den deutschen Pkw-Markt wird ein Absatzrückgang von 1%, für Europa ein Absatzwachstum von 4% und den Weltmarkt ein Absatzwachstum von 2% vorhergesagt, womit das Vor-Corona-Niveau dort fast wieder erreicht würde. Für die deutsche Inlandsproduktion erwartet der VDA hingegen keine Veränderung in 2024. Basierend auf entsprechenden Mengenankündigungen unserer Kunden halten wir einen geringfügigen Rückgang des Mengenabsatzes um ca. -0,2 % (529 TStück) jedoch verbunden mit einem Anstieg der Umsatzerlöse um ca. 3,5 % (TEUR 8.627) für realistisch ebenso wie ein positives aber im Vergleich zu 2023 deutlich sinkendes Jahresergebnis. Während sich der Automobilsektor nach unserer Einschätzung weiterhin in einer schwierigen Situation befinden wird, auch aufgrund des technologischen Wandels in Bezug auf künftige Antriebstechnologien, zeichnen sich für uns auch positive Aspekte automobiler Zukunftstrends ab wie z.B. für Elektrofahrzeuge der Motorenbedarf für die Temperatursteuerung von Batterien. Die Ende 2017 vollzogene Änderung des Geschäftszweckes in Forschung, Entwicklung, Konzeption und Vertrieb wird in 2024 noch weiter forciert werden und damit nach und nach verstärkt Einfluss auf die Geschäftsentwicklung ausüben. Es sollen Synergien zwischen Vertrieb und Forschung und Entwicklung geschaffen werden, um Bedarfe von Kunden aufzugreifen, die in ihrem Bereich den Trend setzen, und somit zur Sicherung zukünftiger Wachstumschancen beitragen. In 2024 streben wir die Ausarbeitung von vier neuen Produktvorschlägen an mit dem Fokus auf 3M (Maschinen, Mobilität, Medizin), einem Vorschlag davon im Bereich Automotive Elektromobilität.
Frankfurt am Main, 28. Juni 2024 Die Geschäftsführung Tsuyoshi Nakamura Kazuhiro Abe Taro Yoshida Takahiro Ikoma Kazuaki Takayama Yukio Endo Kengo Itoh |
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