Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 83052
Eingetragen
16.12.2014
Branche
Herstellung von Geräten und Einrichtungen der TelekommunikationstechnikEinzelhandel mit TelekommunikationsgerätenWiederverkaufs- und Vermittlungstätigkeiten für die Telekommunikation
Gegenstand
die Vermarktung von cloudbasierten Produkten der Informations- und/oder Telekommunikationstechnologie

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Markus Haas
seit 16.12.2014
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Plusnet GmbH
Germany
100.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

fonial GmbH

Köln

Jahresabschluss der fonial GmbH für das Geschäftsjahr 2023

Bilanz der fonial GmbH

31.12.2023

31.12.2022

Anhang

AKTIVA

A.

Anlagevermögen

(1)

I.

Immaterielle

Vermögensgegenstände

700,00

1.400,00

II.

Sachanlagen

19.745,16

17.184,00

20.445,16

18.584,00

B.

Umlaufvermögen

I.

Forderungen und sonstige

Vermögensgegenstände

(2)

368.928,35

307.745,86

II.

Flüssige Mittel

(3)

270.394,83

569.587,98

639.323,18

877.333,84

C.

Rechnungsabgrenzungsposten

594,00

594,00

D.

Nicht durch EK gedeckter Fehlbetrag

(4)

5.068.174,49

4.847.298,69

5.728.536,83

5.743.810,53

PASSIVA

A.

Eigenkapital

(5)

I.

Gezeichnetes Kapital

50.000,00

50.000,00

II.

Kapitalrücklage

399.657,06

399.657,06

III.

Bilanzverlust

-5.517.831,55

-5.296.955,75

IV.

Nicht durch EK gedeckter Fehlbetrag

5.068.174,49

4.847.298,69

0,00

0,00

B.

Rückstellungen

(6)

74.561,82

84.004,81

C.

Verbindlichkeiten

(7)

5.667.459,66

5.085.190,38

D.

Rechnungsabgrenzungsposten

1.789,05

0,00

5.743.810,53

5.743.810,53

Anhang

Allgemeine Grundlagen

Die fonial GmbH hat ihren Sitz in Köln und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Köln (Reg.Nr. HRB 83052).

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist entsprechend den Bestimmungen des HGB und des GmbHG erstellt und in Euro ausgewiesen. Es gelten die Vorschriften für kleine Kapitalgesellschaften. Von den größenabhängigen Erleichterungen der §§ 266 Abs. 1 S. 3 und 288 HGB wurde teilweise Gebrauch gemacht.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Die Gesellschaft ist ein verbundenes Unternehmen der EnBW Energie Baden-Württemberg AG, Karlsruhe (EnBW AG), im Sinne von § 271 Abs. 2 HGB. Sie wird in den Konzernabschluss der EnBW AG einbezogen, der im Bundesanzeiger offengelegt wird.

Der Konzernabschluss der EnBW AG wird entsprechend § 315e Abs. 1 HGB zu den am Bilanzstichtag verpflichtend in der Europäischen Union anzuwendenden International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB) aufgestellt.

Bilanzierung und Bewertung

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihren voraussichtlichen Nutzungsdauern um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode vermindert.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, planmäßig abgeschrieben. Die Sachanlagen werden nach der Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer unter Orientierung an den amtlichen AfA-Tabellen abgeschrieben. Bewegliche Vermögensgegenstände werden nach der linearen Methode abgeschrieben. Im Zugangsjahr erfolgen die Abschreibungen zeitanteilig (pro rata temporis).

Geringwertige Anlagegüter im Sinne von § 6 Abs. 2 EStG werden aufgrund der untergeordneten Bedeutung aus Vereinfachungsgründen im Jahr der Anschaffung bzw. Herstellung voll aufwandswirksam berücksichtigt. Seit der Gründung im Jahr 2014 bis 2017 wurden für geringwertige Anlagegüter im Sinne von § 6 Abs. 2a EStG aufgrund der untergeordneten Bedeutung aus Vereinfachungsgründen ein im Jahr der Bildung und in den folgenden vier Geschäftsjahren mit jeweils einem Fünftel ergebniswirksam aufzulösender Sammelposten gebildet.

Sowohl für immaterielle Vermögensgegenstände als auch für Sachanlagen werden außerplanmäßige Abschreibungen, soweit handelsrechtlich geboten, vorgenommen. Zuschreibungen erfolgen, sobald die Gründe für in Vorjahren vorgenommene außerplanmäßige Abschreibungen entfallen sind.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Ausfallrisiken werden durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko wird eine Pauschalwertberichtigung gebildet.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (das heißt einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

C.III. Erläuterungen zur Bilanz

(1)         Anlagevermögen

Die Immateriellen Vermögensgegenstände beinhalten ein Nutzungsrecht. In den Sachanlagen sind ausschließlich Betriebs- und Geschäftsausstattungen enthalten.

(2)         Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Der Posten Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände beinhaltet Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Fremden i. H. v. 341.909,33 € (Vj. 285.833,79 €) sowie gegenüber verbundenen Unternehmen i. H. v. 12.677,85 € (Vj. 18.398,29 €). Die Forderungen sind innerhalb eines Jahres fällig.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind im Wesentlichen debitorische Kreditoren i. H. v. 12.430,50 € (Vj. 2.626,80 €) enthalten.

(3)         Flüssige Mittel

Unter der Position Flüssige Mittel sind im Wesentlichen Guthaben bei Kreditinstituten enthalten.

(4)         Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag

Der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag ist in voller Höhe durch Finanzierungsvereinbarungen mit Rangrücktrittserklärung durch die EnBW Telekommunikation GmbH gedeckt.

(5)         Eigenkapital

Das voll eingezahlte Stammkapital zum 31. Dezember 2023 beträgt wie im Vorjahr 50.000,00 €. Im Bilanzverlust i. H. v. 5.517.831,55 € (Vj. 5.296.955,75 €) ist ein Verlustvortrag von 5.296.955,75 € (Vj. 5.136.679,99 €) enthalten. Der im Bilanzverlust enthaltene Jahresfehlbetrag beträgt 220.875,80 € (Vj. 160.275,76 €).

(6)         Rückstellungen

In den Rückstellungen sind im Wesentlichen Personalrückstellungen i. H. v. 32.667,11 € (Vj. 3.500,00 €) sowie Rückstellungen für ausstehende Lieferantenrechnungen i. H. v. 40.746,82 € (Vj. 71.061,82 €) enthalten.

(7)         Verbindlichkeiten

Gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen Verbindlichkeiten i. H. v. 5.579.349,04 € (Vj. 5.252.797,09 €).

Davon entfallen gegenüber Gesellschaftern 150.445,59 € (Vj. 165.919,03 €) aus Lieferungen und Leistungen mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Davon entfallen weitere Verbindlichkeiten auf gewährte Darlehen mit einer Rest-laufzeit von über einem Jahr i. H. v. 5.428.903,45 € (Vj. 5.086.878,06 €).

Alle anderen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und resultieren im Wesentlichen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Fremden i. H. v. 1.677,26 € (Vj. 8.563,51 €) sowie aus Steuern i. H. v. 66.595,58 € (Vj. 405.623,40 €) für die Umsatzsteuer sowie Lohn- und Kirchensteuer. Der Vorjahreswert resultiert im Wesentlichen aus der Teilabrechnung eines Werkliefervertrages sowie aus individuellen Bonusvereinbarungen.

Sonstige Angaben

Entwicklungsbeeinträchtigende Tatsachen

Die Gesellschaft weist zum 31. Dezember 2023 aufgrund von Anlaufverlusten einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag i. H. v. 5.068.174,49 € aus.

Der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag stellt eine für die künftige Entwicklung der Gesellschaft beeinträchtigende Tatsache dar, weil die Gefahr besteht, dass sich die Umsätze und Ergebnisse nicht wie von der Gesellschaft erwartet entwickeln und daher die Gesellschaft die Phase der Anlaufverluste nicht überwindet. Die Gesellschaft ist zur Sicherstellung der Fortführung der Unternehmenstätigkeit unverändert auf die Bereitstellung von liquiden Mitteln durch die EnBW Telekommunikation GmbH angewiesen.

Zur Abwendung einer etwaigen gegenwärtigen oder künftigen Überschuldung, ist die EnBW Telekommunikation GmbH gemäß den Darlehensverträgen mit ihren zukünftigen Forderungen im Rang hinter die bestehenden und künftigen Forderungen der übrigen Gläubiger zurückgetreten.

Zum Bilanzstichtag valutierten diese von der EnBW Telekommunikation GmbH gewährten Darlehen mit 5.428.903,45 €.

Haftungsverhältnisse

Es bestehen zum Bilanzstichtag keine Haftungsverhältnisse.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Insgesamt bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen i. H. v. 726.801,31 €.

Darin sind im Wesentlichen Verpflichtungen aus Mietverträgen i. H. v. 545.192,46 € sowie Verpflichtungen gegenüber Gesellschaftern i. H. v. 135.618,00 € enthalten.

Die übrigen finanziellen Verpflichtungen bestehen im Rahmen des normalen Geschäftsverkehrs.

Angaben zu den Organen

Kredite und Vorschüsse an Organmitglieder wurden nicht gewährt. Es wurden auch keine Haftungsverhältnisse zugunsten von Organmitgliedern eingegangen.

   
                             

Köln, 20.08.2024 Carina Panek  Markus Haas
Geschäftsführung Geschäftsführung



Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 20.08.2024.

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