Stammdaten

Register
Amtsgericht Dortmund HRB 21801
Eingetragen
25.10.2004
Branche
Herstellung von Ölen und Fetten, ohne Margarine u. ä. NahrungsfetteHerstellung von Margarine u. ä. NahrungsfettenGroßhandel mit Milch, Milcherzeugnissen, Eiern, Speiseölen und Nahrungsfetten
Gegenstand
die Herstellung von pflanzlichen und tierischen Ölen und Fetten, insbesondere durch die Aufteilung von Masseölen und fetten durch Abfüllen in kleineren Mengen, die Verarbeitung von gebrauchten Speiseölen und -fetten, sowie der Groß- und Einzelhandel mit gastronomischen Bedarfsgütern.

Historie

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Management

NameRolle
Lukas Janson
seit 26.6.2023
Prokura
Michael Carl
seit 3.8.2022
Geschäftsführer
Thomas Mischke
seit 18.1.2021
Geschäftsführer
Serkan Yüzgül
seit 27.1.2014
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
ReFood GmbH & Co. KG
Germany
25.600 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Gerlicher GmbH

Selm

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010

BILANZ



AKTIVA

Euro

Gesamtjahr/Stand
Euro

Euro

Vorjahr
Euro

A. Anlagevermögen

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

1.764.072,00

1.904.866,00

II. Sachanlagen

3.705.919,00

3.043.726,98

B. Umlaufvermögen

I. Vorräte

894.472,20

360.089,23

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

1.180.831,82

426.683,77

III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten

65.410,85

210.323,35

C. Rechnungsabgrenzungsposten

1.198,62

1.783,12

D. Aktive latente Steuern

359.647,43

0,00

E. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag

755.898,98

944.982,38

Summe Aktiva

8.727.450,90

6.892.454,83



PASSIVA

Euro

Gesamtjahr/Stand
Euro

Euro

Vorjahr
Euro

A. Eigenkapital

I. Gezeichnetes Kapital

25.564,59

25.564,59

II. Gewinnrücklagen

407.881,31

21.474,26

III. Gewinnvortrag/Verlustvortrag

-992.021,23

-489.623,85

IV. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag

-197.323,65

-502.397,38

V. Übertrag auf Aktiva: Nicht durch Eigenkaptial gedeckter Fehlbetrag

755.898,98

944.982,38

B. Rückstellungen

83.614,00

69.893,20

C. Verbindlichkeiten

8.643.836,90

6.822.561,63

Summe Passiva

8.727.450,90

6.892.454,83

ANHANG 2010

Gerlicher GmbH, Selm

A. Erläuterungsbericht

I. Angaben zur Gliederung und Vergleichbarkeit

Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 und Abs. 4 HGB, da nur eines der dort aufgeführten Größenmerkmale für kleine Kapitalgesellschaften überschritten wird. Bei der Aufstellung des Jahresabschluss sind die Vorschriften für kleine Kapitalgesellschaften über die Gliederung und den Ausweis der Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung beachtet worden. Die Gliederung folgt den §§ 266, 268, 275, 277 HGB. Die größenabhängigen Aufstellungserleichterungen für kleine Kapitalgesellschaften der §§ 274a, 276 und 288 HGB wurden, mit Ausnahme von § 274a Nr. 5 HGB sowie § 285 Nr. 17 HGB in Anspruch genommen. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Auf die Erstellung eines Lageberichtes wurde gemäß § 264 Abs. 1 Satz 4 HGB verzichtet.

Zum 31. Dezember 2010 weist die Gesellschaft einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von T€ 756 aus. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses 2010 wurde die Bewertung unter der Prämisse von going concern aufrechterhalten, da sich die SARIA Bio-Industries AG & Co. KG, Selm, über eine Patronatserklärung bis zu einer Höhe von T€ 1.000 verpflichtet hat, die Gerlicher GmbH zur Erfüllung ihrer Verpflichtungen mit entsprechenden finanziellen Mitteln auszustatten. Darüber hinaus besteht eine positive Fortführungsprognose für die Gesellschaft.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde unter Beachtung des HGB sowie der Rethmann-Bilanzierungsrichtlinien aufgestellt. Im Berichtsjahr sind erstmals die geänderten Ansatz- und Bewertungsmethoden nach den Regelungen des am 29. Mai 2009 in Kraft getretenen Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) anzuwenden. Soweit sich durch das BilMoG Änderungen bei Ansatz und Bewertung von Bilanzposten ergeben haben, wurden die Vorjahresbeträge nicht an die geänderten Ansatz- und Bewertungsmethoden angepasst. In erstmaliger Anwendung der BilMoG Bestimmungen bzw. der entsprechenden Übergangsregelungen wurde ein Betrag von T€ 386,4 in die Gewinnrücklagen eingestellt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Sachanlagen und die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert. Die Anschaffungskosten umfassen auch die einzeln zurechenbaren Anschaffungsnebenkosten und nachträglichen Anschaffungskosten. Anschaffungspreisminderungen werden abgesetzt. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. Nach dem 1. Januar 2010 angeschaffte oder hergestellte bewegliche Wirtschaftsgüter werden grundsätzlich linear abgeschrieben. Lediglich im Bereich der Fahrzeuge wird weiterhin degressiv abgeschrieben, da dies dem tatsächlichen Entwertungsverlauf eher entspricht. Die wesentlichen Nutzungsdauern betragen bei den Außenanlagen zwischen 10 und 20 Jahren, den technischen Anlagen und Maschinen zwischen 8 und 20 Jahren sowie bei der Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen 3 und 13 Jahren. Für in 2009 angeschaffte oder hergestellte bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens wurde, soweit steuerlich zulässig, noch die degressive Abschreibung genutzt. Aus der Bewertungsänderung ergeben sich geringere Abschreibungsbeträge von T€ 96,0.

Zugänge an Geringwertigen Wirtschaftsgütern bis 150 € werden direkt als sonstige betriebliche Aufwendungen erfasst. Als Ausnahme sind die Behälter bis 150 € zu nennen, die weiterhin aktiviert und im selben Jahr voll abgeschrieben werden. In den Jahren 2008 und 2009 wurde für geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Nettoanschaffungs- / -herstellungskosten den Betrag von 150 €, nicht aber den Betrag von 1.000 € überschritten, eine Gruppenbewertung vorgenommen. Danach wurde für diese Vermögensgegenstände ein Sammelposten gebildet, welcher im Jahr der Bildung und in den folgenden 4 Geschäftsjahren mit jeweils einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst wurde bzw. fortgeführt wird. Seit 2010 werden geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen 150 € und 410 € aktiviert und sofort im Monat des Zugangs voll abgeschrieben. Insgesamt ist der Posten der Geringwertigen Wirtschaftsgüter von untergeordneter Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren sind mit Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungspreisminderungen aktiviert. Der Ermittlung der Anschaffungskosten liegen die letzten Einkaufspreise zugrunde.

Die fertigen Erzeugnisse werden zu mit den retrograd aus dem Veräußerungspreis abzüglich anteiliger Verwaltungs- und Vertriebskosten sowie eines Gewinnabschlags abgeleiteten Herstellungskosten angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Abzug gebotener Wertberichtigungen angesetzt; für das allgemeine Kreditrisiko wird für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen nach Ansatz von Einzelwertberichtigungen eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % vorgenommen. Der für die Berechnung der Pauschalwertberichtung heranzuziehende Forderungsbestand wird um die Erstattungsbeträge der versicherten Forderungen gekürzt.

Die flüssigen Mittel sind zu Nennwerten bilanziert.

Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Vorauszahlungen für künftige Zeiträume abgegrenzt.

Latente Steuern werden ab dem 1. Januar 2010für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Zusätzlich werden latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge berücksichtigt, sofern sie sich in einem Zeitraum von 5 Jahren voraussichtlich realisieren. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis eines aus Gewerbesteuer, Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag kombinierten Steuersatzes . Eine sich insgesamt ergebende passive Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuer ausgewiesen. Für eine sich insgesamt ergebende Steuerentlastung wird das Aktivierungswahlrecht ausgeübt, der Ausweis erfolgt unter aktive latente Steuern. Der Ergebniseffekt aus dem erstmaligen Ansatz von latenten Steuern zum 1. Januar 2010 wird gemäß den Umstellungsvorschriften (Art. 67 Abs. 6 Satz 1 EGHGB) in den Rücklagen erfasst. Die Berechnung der latenten Steuern erfolgt auf Basis eines Gewerbesteuersatzes in Höhe von 13,12 % sowie eines kombinierten Körperschaftsteuersatzes in Höhe von 15,83 %.

Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert.

Bei der Bildung der Rückstellungen wurde den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen. Sie sind unter Berücksichtigung zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen in der Höhe bemessen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

III. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung

In den Forderungen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von T€ 0,0 (Vorjahr T€ 45,1) enthalten.

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

In den Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter in Höhe von T€ 43,3 (Vorjahr T€ 0,0) enthalten. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Darlehensgewährung in Höhe von T€ 7.000,0 (Vorjahr T€ 5.000,0) enthalten. Sämtliche Verbindlichkeiten haben (wie im Vorjahr) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Sie sind nicht gesichert.

Gemäß § 268 Nr. 8 S. 2 HGB unterliegen die aktiven latenten Steuern in Höhe von T€ 359,6 einer Ausschüttungssperre.

In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind Aufwendungen aus latenter Körperschaftsteuer in Höhe von T€ 13,4 und Aufwendungen aus latenter Gewerbesteuer in Höhe von T€ 13,3 enthalten.

B. Ergänzungsbericht

I. Gesamthonorar des Wirtschaftsprüfers

Diese Angabe erfolgt analog zu § 285 Nr. 17 HGB. Das berechnete Gesamthonorar teilt sich für das abgeschlossene Geschäftsjahr wie folgt auf:

Honorar für

T€

Abschlussprüfungsleistungen

0,0

andere Bestätigungsleistungen

10,7

Steuerberatungsleistungen

2,2

sonstige Leistungen

0,0

Summe

12,9

II. Mitgliedschaft im Konzern

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Teilkonzernabschluss der SARIA Bio-Industries AG & Co. KG mit Sitz in Selm, die den Teilkonzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, sowie in den Konzernabschluss der Rethmann AG & Co. KG mit Sitz in Selm, die den Konzernabschluss für den größten Teil von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss ist durch Einreichung beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers bekannt zu machen.

III. Beziehungen zu Unternehmensorganen

Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr 2010:

Franz-Bernhard Thier, Lüdinghausen,
Vorstandsmitglied der SARIA Bio Industries Beteiligungs AG;

Hans-Heinrich Lüdde, Wathlingen,
Geschäftsführer der ReFood Verwaltungs GmbH;

Siegfried Kochanek, Gübs,
Geschäftsführer der SecAnim GmbH.

Selm, den 16. März 2011

Gerlicher GmbH

(Franz-Bernhard Thier) (Hans-Heinrich Lüdde) (Siegfried Kochanek)

 

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 16.09.2011

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

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