Terzo Magnis MIP GP GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sascha Bode seit 23.12.2025 | Prokura |
Frank Rommersbach seit 26.8.2024 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Petromax GmbHMagdeburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktivseite
Passivseite
In der ordentlichen Gesellschafterversammlung am 7. Oktober 2024 ist der Jahresabschluss zum 31. Dezember 202 festgestellt worden. Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2023I. Allgemeine Angaben Das Unternehmen ist im Handelsregister des Registergerichts Stendal unter der Handelsregisternummer HRB 13954 eingetragen. Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung der Vorschriften für Kapitalgesellschaften und der sie ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes. Es ist aufgrund einer positiven Fortführungsprognose gem. § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB zu Fortführungswerten bewertet worden. Im Interesse der Klarheit und Übersichtlichkeit werden die gesetzlich vorgeschriebenen Vermerke zu Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung fast ausschließlich im Anhang aufgeführt. Die bisher angewandten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze haben gegenüber dem Vorjahr keine Änderung erfahren. Aufgrund der Verschmelzung durch Aufnahme der Lamko GmbH mit Wirkung zum 1. Januar 2023 sind die Vorjahreswerte nur sehr eingeschränkt vergleichbar. So wurden insbesondere 0,7 Mio. EUR Anlagevermögen, 11,6 Mio. EUR Vorräte, 4,2 Mio. EUR Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, 0,5 Mio. EUR Guthaben bei Kreditinstituten sowie 0,7 Mio. EUR Rückstellungen, 1,4 Mio. EUR Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und 0,5 Mio. EUR sonstige Verbindlichkeiten in die Bilanz der Petromax GmbH übernommen. Das übernommene Reinvermögen betrug 14,4 Mio. EUR und wurde in die Kapitalrücklage eingestellt. In der Gewinn- und Verlustrechnung sind die Materialaufwendungen in Höhe von 8,1 Mio. EUR (i.V. 22,2 Mio. EUR) durch Wegfall der zwischengeschalteten Einkaufsgesellschaft Lamko GmbH nicht mit dem Vorjahr vergleichbar. Die Personalaufwendungen, die Abschreibungen auf Sachanlagen sowie die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind deutlich höher als im Vorjahr. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt worden. II. Erläuterungen zur Bilanz Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und - soweit abnutzbar - vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen angesetzt. Hinsichtlich der so genannten "geringwertigen Wirtschaftsgüter" im Sinne des Steuerrechts wird von der Möglichkeit diese in einen Sammelposten einzustellen und über 5 Jahre abzuschreiben (Poolabschreibung) Gebrauch gemacht. Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus folgender Übersicht: Entwicklung des Anlagevermögens
Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren beizulegenden Werten an gesetzt. Die unter den Vorräten ausgewiesenen Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten bewertet. Fertige Erzeugnisse und Waren sind zu Herstellungskosten bzw. auf Anschaffungskostenbasis einschließlich Anschaffungsnebenkosten oder dem niedrigeren Marktpreisen bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zu Nennwerten angesetzt und haben, wie im Vorjahr, jeweils eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die in den Forderungen vorhandenen Risiken sind durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert angesetzt. Fremdwährungsbestände werden zum Devisenkassamittelkurs gemäß § 256a HGB zum Abschlussstichtag bewertet. Das voll eingezahlte Stammkapital ist zum Nennbetrag bewertet und beträgt unverändert 25 TEUR. Aufgrund der Verschmelzung der Lamko GmbH mit Wirkung zum 1. Januar 2023 wurde das aus der Verschmelzung übernommene Reinvermögen in Höhe von 14,4 Mio. EUR in eine Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB eingestellt. Der Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen umfasst vereinnahmte Zuschüsse für die Anschaffung von Anlagegütern. Die Auflösung erfolgt ratierlich entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der bezuschussten Vermögensgegenstände. Steuer- und sonstige Rückstellungen decken die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und wurden mit dem Erfüllungsbetrag dotiert. Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt, sind bis auf die üblichen Eigentumsvorbehalte ungesichert und haben jeweils eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Von den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen entfallen 0 TEUR (i. V. 4.226 TEUR) auf verbundene Unternehmen. Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden zum Devisenkassamittelkurs gemäß § 256a HGB zum Abschlussstichtag bewertet, wenn die Laufzeit weniger als ein Jahr beträgt. III. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten u.a. Erträge aus Währungskursgewinnen in Höhe von 179 TEUR (i.V. 478 TEUR), Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 186 TEUR (i.V. 0 TEUR) und Gewinne aus Anlagenabgang in Höhe von 4 TEUR (i. V. 24 TEUR) Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten u.a. Aufwendungen aus Währungskursverlusten in Höhe von 168 TEUR (i.V. 315 TEUR), Zuführungen zu Wertberichtigungen in Höhe von 32 TEUR (i.V. 25 TEUR), Verluste aus Anlagenabgang in Höhe von 362 TEUR (i. V. 0 TEUR) sowie periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 53 TEUR (i.V. 155 TEUR). IV. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 95 , davon 72 Angestellte und 23 im gewerblichen Bereich. Die Gesellschaft haftet für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten der Gesellschafterin in Höhe von ursprünglich 35,0 Mio. EUR, (Valuta einschließlich abgegrenzter Zinsen per 31.12.2023: 31,8 Mio. EUR). Das Risiko einer Inanspruchnahme wird als als gering angesehen, da die Gesellschafterin ihren Zins- und Tilgungsverpflichtungen regelmäßig nachkommt. Aufgrund eines am 24. November 2023 geschlossenen Ergebnisabführungsvertrages mit der Gesellschafterin, der Terzo Magnis AcquiCo GmbH, Magdeburg, wurde das negative Ergebnis der Gesellschafterin angelastet. Finanzielle Verpflichtungen bestehen aus Mietverhältnissen in Höhe von rd. 228 TEUR p. a. Zum Geschäftsführer ist bestellt: Herr Andreas Marx, Geschäftsführer
Magdeburg, den 25. Juni 2024 Petromax GmbH gez. Andreas Marx, Geschäftsführer Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 A. Grundlagen des Unternehmens Die Petromax GmbH ist seit ihrer Gründung 2010 am Standort Magdeburg ansässig. Der Hauptgegenstand der geschäftlichen Tätigkeit liegt im Bereich des Großhandels mit Campingartikeln. Die Gesellschaft ist Teil der Petromax-Gruppe und vertreibt unter den Marken Petromax und Feuerhand zahlreiche Freizeitartikel aus dem Segment Sport & Outdoor. Darunter fallen ebenfalls Bekleidung und Outdoor-Ausrüstung. Die Petromax GmbH hat im Jahr 2023 einen Umsatz in Höhe von 16.912 TEUR erzielt. Jahresdurchschnittlich waren in 2023 95 Personen beschäftigt. Besonderes Augenmerk legt die Geschäftsleitung auf ein weiterhin stabiles Umsatzwachstum. Im Jahr 2022 ist die Gesellschaft mit Wirkung zum 25.07.2022 an die Terzo Magnis AcquiCo GmbH verkauft worden. Die geschäftliche Ausrichtung sowie die expansive Strategie wird dabei unter den neuen Gesellschafterstrukturen fortgesetzt. Im Jahr 2023 kam es darüber hinaus zu einer Verschlankung der Gruppenstruktur und Verschmelzung der ehemaligen Einkaufsgesellschaft der Gruppe, Lamko GmbH, auf die Petromax GmbH rückwirkend zum 01.01.2023. Dieser Maßnahme wirkt sich insbesondere durch den Wegfall von Handelsmargen in der Einkaufsgesellschaft auch auf das vorliegende Zahlenwerk aus, so dass Vorjahresvergleiche von GuV- und Bilanzwerten nicht aussagekräftig sind. Aus diesem Grund wird im Folgenden auf diese weitestgehend verzichtet. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Die konjunkturelle Lage in Deutschland war im Jahr 2023 gekennzeichnet durch ein negatives Wirtschaftswachstum. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Jahresdurchschnitt in 2023 um 0,2 % im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Im Vorjahr lag das Wachstum des Bruttoinlandsproduktes noch bei 1,8%. (https://www.destatis.de/DE/Themen/Wirtschaft/Volkswirtschaftliche-Gesamtrechnungen-Inlandsprodukt/Tabellen/bipbubbles.html) 2. Ertragslage Nach einer Corona-Virus-bedingten Sonderkonjunktur der Jahre 2020-2022 ist der Umsatz der Petromax GmbH im Jahr 2023 um 40,9% auf 16,9 Mio. EUR gesunken und folgt damit in weiten Teilen dem allgemeinen Branchentrend für das Jahr 2023. Die sich bereits in der 2. Jahreshälfte des Vorjahres abzeichnende Eintrübung des Marktumfeldes hat sich über das gesamte Jahr 2023 fortgesetzt. Die Einkaufspreise haben sich im letzten Jahr über das gesamte Sortiment durchschnittlich auf dem Preisniveau des Vorjahres stabilisiert. Im Jahresdurchschnitt gilt dies auch für die in den Bezugskosten enthaltenen Transportkosten/Eingangsfrachtkosten, allerdings mit zum Jahresende steigender Tendenz vor dem Hintergrund der zunehmend unsicheren Seefrachtroute durch das Rote Meer, weshalb verstärkt auf die längeren Ausweichrouten ausgewichen wird. Bedingt durch die Verschmelzung mit der Lamko GmbH ist die Zwischenmarge zwischen Petromax und Lamko in 2023 weggefallen, so dass sich für das GJ 2023 eine Wareneinsatzquote nach Bewertungskorrekturen von 47,9% (2022: 77,7 %) zeigt. Gleichsam bedingt durch die Verschmelzung, aber auch durch Ausbau der Marketing- und Vertriebsstrukturen haben sich die Personalkosten gegenüber dem Vorjahr um 1.294 TEUR auf 4.301 TEUR (2022: 3.007 TEUR) erhöht. Die Personalaufwandsquote (Personalaufwand/Umsatzerlöse) ist im Vergleich zum Vorjahr von 10,5% auf 25,4% angestiegen. Die Abschreibungen haben sich in 2023 um 159 TEUR auf 271 TEUR (2022: 112 TEUR) infolge der Verschmelzung mit der Lamko GmbH erhöht. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um 1.653 TEUR auf 6.342 (2022: 4.690 TEUR) gestiegen. Ein großer Teil des Anstiegs ist auf eine einmalige Sonderabschreibung/Aufwendungen aus Anlagenabgang (361 TEUR) zurückzuführen. Diese wurde notwendig, da der bisher genutzte Onlineshop durch eine neue Plattform abgelöst wurde. Einen weiteren großen Posten machen im Zuge der Umstrukturierung angefallene Rechts- und Beratungskosten (+139 TEUR) aus. Die Lizenzgebühren sind im Jahr 2023 erneut (+186 TEUR), wie auch die Kosten in den Bereichen Social Media- und v.a. Performance-Marketing und digitales Marketing (+ 302 TEUR) angestiegen. Die sonstigen betrieblichen Erträge haben sich mit 805 TEUR auf dem Niveau des Vorjahres (2022: 739 TEUR) stabilisiert und enthalten hauptsächlich Erträge aus Kursdifferenzen, Investitionszuschüsse sowie Erlöse aus dem Verkauf von Anlagevermögen. Der im Vorjahr prognostizierte Jahresfehlbetrag (vor Verlustübernahme) von 1,0 bis 1,2 Mio. EUR wurde mit 1,4 Mio. EUR leicht überschritten. 3. Finanzlage Die Liquiditätslage erlaubte es auch im Jahr 2023 auf externe Kontokorrentkredite zu verzichten. Dadurch konnten alle Rechnungen pünktlich unter Ausnutzung von gewährten Skonti bezahlt werden. Zum Ende des Jahres 2023 weist die Gesellschaft ein Guthaben in der Bilanz von 1.695 TEUR aus. Durch den im GJ 2023 geschlossenen Ergebnisabführungsvertrag mit der Muttergesellschaft werden operative Ergebnisse innerhalb der Holding-Struktur nach oben abgeführt und Verluste ausgeglichen. Somit resultiert zum 31.12.2023 ein nur durch die Verschmelzung mit der Lamko GmbH erhöhtes Eigenkapital von 16,1 Mio. EUR, was vor dem Hintergrund der Bilanzsumme von 18,8 Mio. EUR einer Eigenkapitalquote (Eigenkapital/Bilanzsumme) von 85,5% entspricht. 4. Vermögenslage Bedingt durch die Verschmelzung mit der Lamko ist die Bilanzsumme wie oben erwähnt gegenüber 2022 um 11.821 TEUR angestiegen. Sie beträgt am Ende des Geschäftsjahres 2023 18.827 TEUR (Vorjahr 7.006 TEUR). Insbesondere das Umlaufvermögen in Form der Vorräte hat sich durch die Verschmelzung mit der Lamko von 112 TEUR auf 9.304 TEUR erhöht und beinhaltet im Wesentlichen den Lagerbestand an Fertigerzeugnissen und Waren in Höhe von 8.032 TEUR. Das Eigenkapital erhöhte sich aufgrund der Einlage des Reinvermögens in Höhe von 14,4 Mio. EUR der Lamko GmbH in die Kapitalrücklage der Petromax GmbH im Zuge der Verschmelzung. 5. Gesamtlage des Unternehmens Trotz verstärkter Vertriebsbemühungen in einem zunehmend schwierigen Marktumfeld konnte die Petromax GmbH im Jahr 2023 den Umsatzrückgang um rd. 40% zum Vorjahr nicht verhindern. Für 2024 wird von einer Trendumkehr ab Mitte des Jahres ausgegangen und von einer moderaten Erholung im Jahresvergleich und Anstieg des Jahresumsatzes auf ca. 24,8 Mio. EUR. Dabei wird der in 2023 bereits initiierte Ausbau des D2C-Geschäftes weiter vorangetrieben. Ebenso wird im 2. Halbjahr 2024 die Erschließung des international größten Absatzmarktes für Petromax, USA, vorbereitet. Im Jahr 2024 werden bereits signifikante Umsatzbeiträge erwartet, die in 2025 einen entsprechenden Wachstumsschub geben sollen. Unterstützt wird die Petromax-Gruppe dabei von dem im Jahr 2022 als Gesellschafter zur Gruppe gestoßenen Investor Bluegem Capital, der diese Expansionsstrategie auch mit den notwendigen finanziellen Mitteln mitträgt. C.1 Prognosebericht Der Umsatz ist, im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, im ersten Quartal des Jahres 2024 um ca. 16,0 % gesunken. Dies ist auf die allgemeine Kaufzurückhaltung und daraus resultierende hohe Lagerbestände nicht abverkaufter Ware bei unseren Kunden zurückzuführen. Im Hinblick auf das Gesamtjahr 2024 wird dennoch von einer Trendumkehr und Umsatzsteigerung vor dem Hintergrund des Aufbaus einer eigenen Vertriebsaußendienststruktur ausgegangen. Dies wird zudem mit diversen Marketingmaßnahmen unterstützt, deren Kern sich rund um einen neuen Lifestyle "Born in the Wilderness". Für das GJ 2024 wird ein Jahresumsatz von rd. 24,8 Mio. EUR erwartet. Durch neue Listungen, spätestens für 2025, und dem Ausbau des USA-Geschäftes wird für das GJ 2025 mit einer weiteren Expansion auf >35 Mio. EUR gerechnet. Bei einer erwarteten Wareneinsatzquote von rd. 45%, allerdings mit dem gegenüber 2023 stabilisierten bzw. rückläufigen Frachtkosten und moderat steigenden sonstigen Aufwendungen erwarten wir für 2024 ein Jahresergebnis der Petromax GmbH im Bereich von 1,0 bis 1,5 Mio. EUR. C.2 Risikobericht Das Risikomanagement wird von der Geschäftsleitung wahrgenommen. Durch ständige Überprüfung der Abläufe werden betriebswirtschaftliche Erkenntnisse gewonnen und umgesetzt. Damit ist sichergestellt, Risiken frühzeitig zu erkennen und Maßnahmen zur Vermeidung und Begrenzung einzuleiten. Gleiches gilt für die innerbetriebliche Organisation und Abwicklung. Wie in den vergangenen Jahren erwarten wir auch weiterhin keine negativen Auswirkungen aus der Pandemie auf unser Unternehmensergebnis. Auch die Ereignisse in Osteuropa beeinflussen das Unternehmen, aus aktueller Sicht, nicht direkt, da wir bisher nur einen sehr geringen Teil unseres Umsatzes in dieser Region erwirtschaften. C.3 Chancenbericht Nach einem starken Absatzwachstum im Jahre 2021 und zu Beginn von 2022 zeigte sich in 2023 eine Konsolidierung im Markt. In einem zunehmend umkämpften Markt hat die Gesellschaft im Segment Sport & Outdoor infolge der Positionierung und Bekanntheit der vertriebenen Handelsmarken die Bindung mit dem bestehenden qualitätsbewussten Kundenstamm gesteigert und nutzt dieses Fundament mit ihrem Produktportfolio weiteres Wachstum in neuen Märkten im In- und überwiegend europäischen Ausland zu generieren. Die prognostizierte Umsatzentwicklung im Segment Sport & Outdoor liegt bis 2029 bei einem jährlichen Anstieg von 6,00% (https://de.statista.com/outlook/dmo/ecommerce/spielzeug-hobby-diy/sport-outdoor/deutschland). Außerdem wird erwartet, dass die Penetrationsrate, welche aktuell bei 27,1% liegt, im Zeitraum bis 2027 voraussichtlich einen Wert von 35,0% erreichen wird. Outdoor-Aktivitäten haben in den letzten 2 Jahren in ganz Europa einen großen Zulauf erfahren. Aus dem langfristigen Trend ergibt sich ein großes Potenzial für den Markt von Outdoor-Artikeln wie Ausrüstung und Kleidung. Outdoor-Artikel werden dabei nicht nur bei Outdoor-Aktivitäten, sondern auch im Alltag genutzt. Unabhängig von der Nutzung ist den Konsumenten bei der Kaufentscheidung vor allem die Qualität wichtig.
Magdeburg, den 25.06.2024 Petromax GmbH Geschäftsführung gez. Andreas Marx Bei dem vorstehenden Jahresabschluss (Bilanz, GuV und Anhang) handelt es sich um die gemäß § 327 HGB für Offenlegungszwecke bestimmte verkürzte Fassung. Zum vollständigen Jahresabschluss und zum Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: "BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Petromax GmbH, Magdeburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Petromax GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Petromax GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Braunschweig, den 28. Juni 2024 PKF
Fasselt
Villwock, Wirtschaftsprüfer Troch, Wirtschaftsprüferin |
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