S.W.I.S. GmbH
Selbe AdresseHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit Motorantrieb
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Gunter Dr. Scharfenberger seit 1.4.2026 | Prokura |
Ursula Hennerici seit 1.4.2026 | Prokura |
Kumar Shirish Shah seit 1.4.2026 | Geschäftsführer |
Frederic Raymond Jean Francois Verague seit 1.4.2026 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Texon Overseas | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Texon Möckmühl GmbHMöckmühlJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023VermerkBestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Texon Möckmühl GmbHPrüfungsurteile"Wir haben den Jahresabschluss der Texon Möckmühl GmbH, Möckmühl - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Texon Möckmühl GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Heilbronn, 19. Dezember 2024 EY
GmbH & Co. KG
Holzmann, Wirtschaftsprüfer Wischnewski, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für 2023
Anhang für 2023Allgemeine HinweiseDie Texon Möckmühl GmbH, mit Sitz in Möckmühl, ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRB 106550 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Größenabhängige Erleichterungen wurden z.T. in Anspruch genommen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren des § 266 Abs. 2 und 3 HGB gegliedert. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerke der Bilanz in diesem Anhang gemacht. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Änderungen im Vergleich zum Vorjahr ergaben sich nicht. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert. Sie werden entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (10 Jahre; lineare Methode) vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen (10 bis 50 Jahre für Gebäude, 5 bis 15 Jahre für technische Anlagen und Maschinen sowie 3 bis 10 Jahre für Betriebs- und Geschäftsausstattung; lineare Methode) und, soweit erforderlich, um außerplanmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden zeitanteilig vorgenommen. Anlagegegenstände bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben worden. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten und Ausleihungen zum Nennwert angesetzt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder mit ihren niedrigeren beizulegenden Werten am Bilanzstichtag bewertet. Die fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden gemäß § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB aktiviert. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Sofern unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr bestehen, werden diese abgezinst. Die Rückstellungen für Pensionen wurden nach der Anwartschaftsbarwertmethode unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt und dafür der gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung auf den Bilanzstichtag ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 1,83 % p.a. angesetzt. Erwartete Gehaltssteigerungen und Rentensteigerungen wurden jeweils mit 2,5 % p.a. berücksichtigt. Die Anpassung der laufenden Renten erfolgt mit 1,0 % p.a. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögenDie Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Angaben zum Anteilsbesitz
Forderungen und sonstige VermögensgegenständeSämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.054 (Vj. TEUR 588). Die Forderungen gegen Gesellschafter resultieren unverändert zum Vorjahr aus Finanzierungen. Aktive latente SteuernDer Berechnung wurde unverändert zum Vorjahr ein Steuersatz von 30 % zugrunde gelegt. Die aktiven latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus den Bewertungsunterschieden der Pensionsrückstellung. Ein sich ergebender Aktivsaldo wurde nicht aktiviert. Rückstellungen für PensionenDer noch in künftigen Perioden anzusammelnde Fehlbetrag gemäß Art. 67 Abs. 2 EG-HGB beträgt TEUR 63 (Vj. TEUR 125). In Höhe von TEUR 67 (Vj. TEUR 321) besteht für den Unterschiedsbetrag aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen gemäß § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB eine Gewinnausschüttungssperre. Der "Unterschiedsbetrag Abzinsung Pensionsrückstellungen gemäß § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB" resultiert aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre. Sonstige RückstellungenDie sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Verpflichtungen zum Erwerb von Emissionszertifikaten, ausstehende Beratungs- und Lieferantenrechnungen, Erfolgsvergütungen und Urlaub. Verbindlichkeitenspiegel
Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 67 (Vj. TEUR 165). Kreditsicherheiten wurden keine gewährt. Sonstige AngabenSonstige finanzielle VerpflichtungenDer Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt TEUR 518. Mitglieder der GeschäftsführungAndreas Bengner, CEO Frederic Verague, CEO (ab 1. Januar 2024) Kumar Shirish Shah, CFO (ab 1. März 2023) Frank Böttcher, CEO (von 1. März 2023 bis 31. Dezember 2023) Gesamtbezüge und Rückstellungen für Pensionen und Anwartschaften ehemaliger Mitglieder der GeschäftsführungFür ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung und ihre Hinterbliebenen betrugen die Bezüge TEUR 111. Die Pensionsrückstellungen für ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung und ihre Hinterbliebenen sind in voller Höhe gebildet und belaufen sich zum 31. Dezember 2023 auf TEUR 1.168. Gesamtbezüge der GeschäftsführungAuf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird unter Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. MitarbeiterDurchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
KonzernverhältnisseDer Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Coats Group plc, Bristol/ Großbritannien einbezogen, die einen Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis der Unternehmen aufstellt. Der nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellte Konzernabschluss ist am Sitz der Gesellschaft bzw. im Unternehmensregister von Großbritannien erhältlich. GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss zusammen mit dem Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen. Prüfungs- und BeratungsgebührenDas für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers entfällt ausschließlich auf Abschlussprüfungsleistungen und beträgt TEUR 65. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Ende des GeschäftsjahresAls Folge der in den letzten Jahren erfolgten starken Veränderungen des Zellulosemarkts, unter anderem durch inflationsbedingte Belastungen, Herausforderungen in der Lieferkette sowie regional hohen Energiekosten, hat der Gesellschafter nach eingehender Analyse im Oktober 2024 seine Pläne den Produktionsstandort Ende April 2025 zu schließen an die Mitarbeiter und den Betriebsrat kommuniziert. Aufgrund der andauernden Verhandlungen mit dem Betriebsrat, lassen sich die künftigen finanziellen Auswirkungen der geplanten Produktionsschließung zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht abschließend beurteilen. Die künftige Geschäftstätigkeit wird voraussichtlich im Wesentlichen in der Lizensierung des Markennamens an verbundene Unternehmen bestehen.
Möckmühl, 10. Dezember 2024 gez. Andreas Bengner gez. Frederic Verague gez. Kumar Shirish Shah Entwicklung des Anlagevermögens 2023
Lagebericht für 2023I. Grundlagen des Unternehmens1. TätigkeitsbereicheDie Texon Möckmühl GmbH ("Texon") produziert aus Zellulose und Latex Brandsohlen in verschiedenster Ausführung für den Einsatz in der Schuhindustrie unter der eingetragenen Handelsmarke TEXON. Aus den gleichen Materialien werden auch Produkte für Fashion und Jeans-Labels, Filter, Lederwaren, Dichtungen und Produkte für andere Industriebereiche hergestellt. Die Fertigprodukte werden weltweit verkauft. Texon unterhält langjährige Geschäftsbeziehungen zu seinen Kunden. Über die Tochtergesellschaft Texon Components GmbH erfolgt der Vertrieb der von Texon produzierten Produkte im Wesentlichen in Deutschland. Texon ist seit 2022 eine Tochtergesellschaft der Coats Group plc ("Coats Group") (einem an der Londoner Börse notierten Unternehmen) und ist in deren Footwear Division integriert. Im April 2024 ist Texon dem innerhalb der Coats Group geführten Cashpool beigetreten. Als Folge der in den letzten Jahren erfolgten starken Veränderungen des Zellulosemarkts, unter anderem durch inflationsbedingte Belastungen, Herausforderungen in der Lieferkette sowie regional hohen Energiekosten, hat der Gesellschafter nach eingehender Analyse im Oktober 2024 seine Pläne den Produktionsstandort Ende April 2025 zu schließen an die Mitarbeiter und den Betriebsrat kommuniziert. Aufgrund der andauernden Verhandlungen mit dem Betriebsrat, lassen sich die künftigen finanziellen Auswirkungen der geplanten Produktionsschließung zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht abschließend beurteilen. Die künftige Geschäftstätigkeit wird voraussichtlich im Wesentlichen in der Lizensierung des Markennamens an verbundene Unternehmen bestehen. 2. UmweltschutzEin ökonomischer Umgang mit Ressourcen ist für Texon sehr wichtig. Texon sieht sich in der Verantwortung die in der Produktion benötigten Ressourcen möglichst nachhaltig einzusetzen. Hierzu trägt auch das gemäß ISO 50001 (2001) zertifizierte Energiemanagementsystem bei. 3. NachhaltigkeitDie Coats Group hat sich zu klaren und ehrgeizigen Zielen bis 2026 verpflichtet und verfügt über einen umfassenden, langfristigen Plan, um das von der Science Based Target Initiative (SBTi) festgelegte Netto-Null-Ziel im Jahr 2050 und die SBTi-Zwischenziele im Jahr 2030 zu erreichen. Texon ist in die Nachhaltigkeitsstrategie der Coats Group eingebunden und hat sich verpflichtet, einen entsprechenden Beitrag zur Erzielung dieser Ziele zu leisten. Anfang 2024 hat die Coats Group ihren Nachhaltigkeitsbericht für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 veröffentlicht, in dem die kontinuierlichen Fortschritte auf dem Weg zur Erreichung der Ziele für 2026 und ein Überblick über die Strategie dargestellt werden. 4. MitarbeiterDie durchschnittliche Anzahl der im Geschäftsjahr 2023 beschäftigten Mitarbeiter der Texon beträgt 77 (Vj. 83). Lange Betriebszugehörigkeiten und eine geringe Fluktuation stellen einen effizienten Produktionsablauf sicher. II. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene RahmenbedingungenDie weltweite Schuhproduktion wurde in 2023 durch die Überbevorratung der meisten Marktteilnehmer nach der Pandemie erheblich beeinträchtigt. Im Laufe des Jahres 2023 unternahmen die Marktteilnehmer Maßnahmen zum Abbau ihrer Lagerbestände, was sich tiefgreifend auf die gesamte Schuhindustrie auswirkte. Die Schuhindustrie ist nach wie vor stark in Asien konzentriert, wo fast 9 von 10 Paar Schuhen hergestellt werden. China ist der größte Schuhproduzent der Welt und exportiert ca. 60% seiner Produktion, hauptsächlich nach Europa und Nordamerika. China und sieben weitere asiatische Länder dominieren die Top 10 der größten Schuhproduzenten. Europa produziert ca. 3% der weltweiten Schuhproduktion. Die wichtigsten Produktionsregionen sind Italien, Spanien, Portugal und Osteuropa. Die geografische Verteilung der Schuhproduktion ist in den letzten zehn Jahren nahezu unverändert geblieben. Asien dominiert weiterhin die weltweite Schuhproduktion. Wir beobachten jedoch, dass eine Reihe von Produzenten versucht, globale geopolitische Risiken durch Investitionen in Produktionskapazitäten in Indonesien und Indien zu reduzieren. Die größten Absatzmärkte sind Asien (ca. 50%), gefolgt von Nordamerika (16%) und Europa (15%). Der Pro-Kopf-Verbrauch an Schuhen schwankt zwischen 1,4 Paar in Afrika und 5,9 Paar in Nordamerika. China ist nach wie vor der größte Verbraucher von Schuhen. Die Bedeutung einer nachhaltigen Produktion sowie die Nachfrage nach nachhaltigen Produkten auf dem gesamten Markt hat sich weiter verstärkt. 2. Geschäftsverlaufa. ErtragslageGewinn- und Verlustrechnung (Kurzfassung)
Umsatzerlöse
Texon generiert den wesentlichen Teil seiner Umsätze im Ausland (im Wesentlichen in Asien). Rund 2⁄3 (Vj. 3⁄4) der Umsatzerlöse werden im Bereich Shoe erwirtschaftet; der Rest entfällt im Wesentlichen auf den Bereich Lifestyle. Der Umsatzrückgang im Vergleich zum Vorjahr ist auf das schwierige gesamtwirtschaftliche Umfeld zurückzuführen. Die Marktteilnehmer haben Maßnahmen ergriffen, um ihre Lagerbestände zu reduzieren, so dass die Nachfrage geringer als im Vorjahr war. Daneben wurde der Zellulosemarkt durch die starke asiatische Konkurrenz beeinflusst. EBITDas EBIT verbesserte sich um 1,5 Mio. EUR auf 0,4 Mio. EUR. Das Verhältnis des Materialaufwands zur Gesamtleistung veränderte sich von 66% auf 55% und ist u.a. auf gesunkene Rohstoff- und Logistikpreise (unter anderem aufgrund gesunkener Energiekosten) nach zum Teil signifikanten Erhöhungen im Geschäftsjahr 2022 zurückzuführen. Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter sank von 83 in 2022 auf 77 in 2023 und ist im Wesentlichen Folge der normalen Mitarbeiterfluktuation. Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (0,2 Mio. EUR; Vj. 0,2 Mio. EUR) sowie im Vorjahr Erträge aus Währungsumrechnung (0,3 Mio. EUR). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verminderten sich um 2,0 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahr. Der Rückgang ist unter anderem auf gesunkene Ausgangsfrachten,, geringere Weiterbelastungen durch verbundene Unternehmen, gesunkene Provisionen sowie gesunkene Instandhaltungsaufwendungen zurückzuführen. Finanz- und BeteiligungsergebnisDie Verminderung des Finanz- und Beteiligungsergebnisses ist auf eine gesunkene Gewinnabführung aus einem Ergebnisabführungsvertrag (-0,4 Mio. EUR) sowie gestiegenen Zinsaufwendungen (+0,1 Mio. EUR) zurückzuführen. b. Vermögenslage
1) Saldo Flüssige Mittel, Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten und verbundenen Unternehmen
Das Anlagevermögen setzt sich aus Sachanlagen (2,0 Mio. EUR, Vj. 2,3 Mio. EUR) sowie Finanzanlagen (0,7 Mio. EUR, Vj. 0,7 Mio. EUR) zusammen. Die Veränderung des Sachanlagevermögens resultiert aus planmäßigen Abschreibungen von 0,3 Mio. EUR, denen Investitionen in Höhe von 0,1 Mio. EUR gegenüberstehen. Die Finanzanlagen betreffen unverändert ausschließlich Anteile an verbundenen Unternehmen. Das Umlaufvermögen und die übrigen Aktiva betreffen im Wesentlichen Vorräte (3,2 Mio. EUR, Vj. 2,7 Mio. EUR), Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (3,1 Mio. EUR, Vj. 3,5 Mio. EUR), Forderungen gegen verbundene Unternehmen inkl. Gesellschafter (9,4 Mio. EUR, Vj. 8,8 Mio. EUR), sonstige Vermögensgegenstände (0,3 Mio. EUR, Vj. 0,3 Mio. EUR) und liquiden Mitteln (0,9 Mio. EUR, Vj. 1,0 Mio. EUR). Der Anstieg der Vorräte resultiert aus gestiegenen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen aufgrund eines geänderten Bevorratungsstrategie sowie aus dem Aufbau der fertigen Erzeugnisse im Rahmen des normalen Geschäfts. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen inklusive Gesellschafter betreffen überwiegend eine kurzfristig fällige Finanzierung an den Gesellschafter (7,9 Mio. EUR; Vj. 8,2 Mio. EUR). Zur Veränderung der liquiden Mittel wird auf die Erläuterungen im Abschnitt "Finanzlage" hingewiesen. Die Veränderung des Eigenkapitals resultiert ausschließlich aus dem Jahresüberschuss von 0,4 Mio. EUR. Die Rückstellungen beinhalten Rückstellungen für Pensionen (6,2 Mio. EUR, Vj. 6,3 Mio. EUR), Steuerrückstellungen (0,1 Mio. EUR, Vj. 0,0 Mio. EUR) und sonstige Rückstellungen (1,2 Mio. EUR, 1,7 Mio. EUR). Der Rückgang der sonstigen Rückstellungen resultiert im Wesentlichen aus stichtagsbedingt gesunkenen ausstehenden Kostenrechnungen (-0,9 Mio. EUR) denen gestiegene Rückstellungen für die Verpflichtung zur Abgabe von Emissionsrechten (+0,3 Mio. EUR) gegenüberstehen. Die Verbindlichkeiten betreffen im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (2,7 Mio. EUR, Vj. 2,8 Mio. EUR), Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (1,0 Mio. EUR, Vj. 0,3 Mio. EUR) sowie sonstige Verbindlichkeiten (0,3 Mio. EUR, Vj. 0,3 Mio. EUR). Insgesamt haben sich die Verbindlichkeiten um 0,5 Mio. EUR erhöht. Der Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (+0,7 Mio. EUR) ist maßgeblich auf die Aufnahme eines Darlehens (+1,0 Mio. EUR) von einem Konzernunternehmen zurückzuführen. c. FinanzlageFreie LiquiditätDie freie Liquidität beträgt zum 31. Dezember 2023 1,3 Mio. EUR (Vj. 1,4 Mio. EUR). Unter Berücksichtigung der gruppenbezogenen Finanzierung ergibt sich eine freie Liquidität von 8,2 Mio. EUR (Vj. 9,4 Mio. EUR). Texon ist Teil der Coats Group, die aktiv eine Mischung aus lang- und kurzfristigen Finanzierungen unterhält, um sicherzustellen, dass die Gruppe über ausreichende Mittel für ihren Geschäftsbetrieb verfügt und die freie Liquidität so eingesetzt wird, dass eine optimale Gesamtposition für die Gruppe erreicht wird. Texon war während des Geschäftsjahres jederzeit in der Lage ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Kapitalflussrechnung
Das verbesserte Jahresergebnis (+1,1 Mio. EUR) konnte den Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit, u.a. aufgrund eines Abbaus der Rückstellungen, nur leicht verbessern. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit betrifft Einzahlungen aus Ergebnisabführungen, denen Auszahlungen für den Erwerb von Sachanlagevermögen gegenüberstehen. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit resultiert aus Einzahlungen aus Darlehenstilgungen und Zinszahlungen durch den Gesellschafter (+0,5 Mio. EUR) sowie aus der Aufnahme einer Konzernfinanzierung (+1,0 Mio. EUR). 3. Finanzielle LeistungsindikatorenWesentliche finanzielle Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse sowie das um außergewöhnliche Aufwendungen und Erträge bereinigte EBIT. Wie oben ausgeführt sind die Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr gesunken (von 31,5 Mio. EUR auf 22,8 Mio. EUR (rd. 27%)). Das um außergewöhnliche Aufwendungen bereinigte EBIT verbesserte sich, wie im vorangegangenen Abschnitt erläutert, um 1,5 Mio. EUR. Bezüglich der Entwicklung der finanziellen Leistungsindikatoren wird auf die Erläuterungen zu den gesamtwirtschaftlichen branchenbezogenen Rahmenbedingungen und zur Ertragslage verwiesen. 4. GesamtaussageDas schwierige gesamtwirtschaftliche Umfeld und die fortgesetzten Maßnahmen der Marktteilnehmer zum Abbau ihrer Lagerbestände haben sich erneut auf die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft ausgewirkt. Trotz gesunkener Umsatzerlöse und einer niedrigeren Auslastung der Fertigung konnte aufgrund der verbesserten Preise für Material- und Energiekosten die Rohmarge verbessert werden. Zusammen mit gesunkenen sonstigen Kosten hat dies zu einer deutlichen Verbesserung des EBIT geführt. Die Geschäftsführung beurteilt die wirtschaftliche Entwicklung des Geschäftsjahres 2023, gemessen an der globalen Marktentwicklung und der niedrigen Auslastung der Produktion, als noch zufriedenstellend. III. Prognosebericht1. AusblickFür den weltweiten Schuhmarkt wird mittelfristig ein durchschnittliches Mengenwachstum von 1% prognostiziert. Es wird erwartet, dass der branchenweite Abbau von Lagerbeständen noch auf das Jahr 2024 Auswirkungen haben wird und dass der Markt anschließend zu einem normaleren Beschaffungsverhalten zurückkehren wird. Lieferengpässe auf der Beschaffungsseite, steigende Beschaffungspreise sowie vorübergehende Unterbrechungen der Lieferketten, wie dies in den letzten Jahren der Fall war, können jedoch diese Entwicklung beeinflussen. 2. Tatsächliche Entwicklung im Vergleich zur VorjahresprognoseDer für das Geschäftsjahr 2023 geplante Rückgang der Umsatzerlöse um 30% hat sich aufgrund der tatsächlichen makroökonomischen Bedingungen in dieser Höhe bestätigt. Verbesserte Preise für Material- und Energiekosten sowie reduzierter sonstigen Kosten haben allerdings zu einem starken Anstieg, anstatt eines erwarteten starken Rückgangs des EBITs geführt. 3. Prognose für 2024Texon geht davon aus, dass sich die Marktbedingungen und die niedrige Auslastung der Produktion in 2023 auch in 2024 weiter fortsetzen werden und negative Auswirkungen auf den Umsatz und das EBIT haben werden. Diese Entwicklung ist auf die Marktstimmung im Zellstoffsektor u.a. aufgrund des Einflusses alternativer Technologien zurückzuführen. Aufgrund dieser Marktfaktoren erwartet Texon, dass in 2024 sowohl Umsatz als auch EBIT (vor Sondereinflüssen) deutlich unter den Vorjahreswerten liegen werden. Die künftige negative Entwicklung der Gesellschaft hat den Gesellschafter im Oktober 2024 dazu veranlasst, einen Plan, die Produktion im Laufe des Jahres 2025 zu schließen und die Geschäftstätigkeit auf die Lizensierung des Markennamens der Gesellschaft an verbundene Unternehmen zu konzentrieren, bekanntzugeben. Diese Maßnahme wird in 2024 einen wesentlichen negativen Sondereinfluss auf den Jahresabschluss der Gesellschaft haben. IV. Chancen- und RisikoberichtTexon hat für die zukünftige Entwicklung die nachfolgenden Risiken und Chancen identifiziert: Beschaffungsmarktrisiken: Kosten für Zellulose und Latex stellen wesentliche Bestandteile unserer Materialkosten dar. Daneben haben Energiekosten einen weiteren wesentlichen Einfluss auf unsere Produktionskosten. Steigende Rohstoff- und Energiepreise werden, unter Betrachtung der jeweiligen Marktsituation, anteilig an die Kunden weiterberechnet. Durch die hohen Energieverbräuche muss die Texon ihre Volumen gemäß Tranchenvertrag jeweils im Vorjahr des Verbrauchsjahres kaufen. Kurzfristige Preisschwankungen wirken sich damit nicht auf die Energiekosten von Texon aus. Weiterhin arbeiten wir kontinuierlich an der Optimierung unseres Energieverbrauchs. Texon beurteilt das Risiko aus steigenden Produktionskosten zur Zeit als moderat. Nach Einstellung der Produktion wird das Beschaffungsmarktrisiko als gering eingeschätzt. Finanzwirtschaftliches Risikomanagement: Die Finanzpolitik der Coats Group, die durch deren Verwaltungsrat festgelegt wird, regelt das Risikomanagement finanzieller Risiken. In Übereinstimmung mit diesen Regelungen werden die finanziellen Risiken aktiv überwacht und monatlich an die Coats Group berichtet. Der Einsatz von Finanzinstrumenten wie Derivaten ist zulässig, jedoch nicht für Spekulationszwecke. Einzelheiten zum Finanzrisikomanagement werden im Anhang zum Geschäftsbericht der Coats Group erläutert. Texon schätzt die finanzwirtschaftlichen Risiken zur Zeit als gering bis moderat ein. Liquiditäts- und Kreditrisiken/ Finanzierungsmöglichkeiten: Das Unternehmen ist Teil der Coats Group, die aktiv eine Mischung aus lang- und kurzfristiger Fremdfinanzierung unterhält, um sicherzustellen, dass der Gruppe ausreichend Mittel für ihre Geschäftstätigkeit zur Verfügung stehen. Dem Risiko von Forderungsausfällen wird durch ein strenges Kundenkreditmanagement mit kontinuierlicher Bonitätsüberwachung und einem mehrstufigen Mahnverfahren bis hin zur Liefersperre begegnet. Die Ausfallquoten liegen auf minimalem Niveau. Vor diesem Hintergrund wird das Risiko von Forderungsausfällen auch nach Einstellung der Produktion als gering eingeschätzt. Wechselkursrisiken/-chancen: Die Gesellschaft ist grundsätzlich Wechselkursrisiken und Wechselkurschancen im Zusammenhang mit der Beschaffung von Rohstoffen in US-Dollar durch die Entwicklung des Austauschverhältnisses zum Euro ausgesetzt. Der Einfluss wird als gering bis moderat eingeschätzt. Die Gesellschaft ist auf zahlreiche IT-Systeme angewiesen. Die Nichtverfügbarkeit dieser Systeme, die Verletzung der Vertraulichkeit geschützter Daten oder die Manipulation von Daten können negative Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit, die finanzielle Lage und den Ruf der Gesellschaft haben. Um derartige Risiken zu minimieren, verfügt die Gesellschaft über Verfahren und Systeme zur Gewährleistung der IT-Verfügbarkeit und IT-Sicherheit (u.a. redundant ausgelegte IT-Systeme, Back-up-Verfahren, Viren- und Zugangsschutz und Verschlüsselungssysteme, Mitarbeiterschulung im Bereich der Informationssicherheit) die durch die Coats Group implementiert, gesteuert und überwacht werden. Texon ist der Ansicht, dass die bestehenden Präventivmaßnahmen das Risiko eines bedeutenden unternehmensweiten Vorfalls im Bereich der Informationstechnologie auf ein geringes Risiko mindern. Die finanziellen Auswirkungen aus der in 2025 geplanten Produktionsschließung können noch nicht vollständig abgeschätzt werden, da die Gespräche mit dem Betriebsrat noch andauern. Die Gesellschaft erwartet jedoch, dass die vorhandenen finanziellen Mittel zur Abwicklung der Produktionsschließung ausreichen werden. Die geplante Umstellung des Geschäftsmodells von einem Produktionsbetrieb hin zur Lizensierung des Markennamens wird dazu führen, dass bisherige Risiken (u.a. Beschaffungsmarktrisiken sowie kundenspezifische Risiken) auf die Lizenznehmer verlagert werden. Texon bleibt allerdings auch zukünftig dem allgemeinen Marktrisiko der Schuhindustrie ausgesetzt, das sich auf künftige Lizenzeinnahmen von verbundenen Unternehmen auswirken kann. Bei Eintritt unvorhersehbarer, außergewöhnlicher Risiken ist ein Einfluss auf die Leistungs- und Ergebnisentwicklung nicht auszuschließen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben wir keine Einzelrisiken festgestellt, die allein oder in ihrer Gesamtheit den Fortbestand unseres Unternehmens gefährdet hätten.
Möckmühl, 10. Dezember 2024 gez. Andreas Bengner gez. Frederic Verague gez. Kumar Shirish Shah |
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