KULLEN-KOTI Immobiliengesellschaft mbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Edward Boris Tomasic seit 2.12.2025 | Prokura |
Michel Jozef René Lambert Huybreckx seit 7.10.2015 | Geschäftsführer |
Johannes Hermanus Wilhelmus van Kouwen seit 7.10.2015 | Geschäftsführer |
Andreas Bruhn seit 9.9.2015 | Geschäftsführer |
Christoph Boldt seit 9.9.2015 | Prokura |
Kolja Nuss seit 9.9.2015 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Maxunac B.V. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
KULLEN-KOTI GmbHReutlingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für Offenlegungszwecke1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Auf dem inländischen und europäischen Markt zeigt die technische Bürstenindustrie eine relativ unveränderte Wettbewerbsposition an. Die Weltkonjunktur entwickelte sich angesichts des Inflationsschocks und der massiven Straffung der Geldpolitik im Jahr 2023 besser als erwartet, auch wenn die wirtschaftliche Expansion moderat war. In Europa hingegen stagnierte die Wirtschaftsleistung im Jahr 2023 und in Deutschland ging diese sogar im Schlussquartal um 0,3% zurück. Besonders kräftig schrumpfte die Wertschöpfung in der Industrie und der Bauwirtschaft. Die geoökonomischen Schocks - der Krieg in der Ukraine und die Unsicherheiten in Osteuropa, die Konflikte im Nahen Osten sowie das insgesamt nicht von Kooperation geprägte Miteinander in der Weltwirtschaft bremsen auch weiterhin das Tempo der Weltwirtschaft. Die Erwartung einer anhaltend schwachen wirtschaftlichen Entwicklung in Europa und speziell in Deutschland veranlassen uns im Geschäftsjahr 2024 mit einem rückläufigen Geschäftsverlauf zu planen. In unserem Industriezweig herrscht ein reger nationaler und internationaler Wettbewerb, der sich immer häufiger als Verdrängungswettbewerb gestaltet. Wenn wir auch einer der führenden Hersteller technischer Bürsten sind und unsere Marktanteile über einen langen Zeitraum keinen gro-ßen Schwankungen unterliegen, so ist es nicht einfach, die Marktanteile national und international zu halten bzw. auszubauen. Technische Bürsten werden in fast allen Industriezweigen eingesetzt. Unsere Abnehmer in der Industrie sind der Maschinenbau, die Stahl- und Metallindustrie, die EBM-Industrie, der Automobilbau, Schiffs- und Flugzeugbau, die Gummi- und Reifenindustrie, die chemische bzw. kunststoffverarbeitende Industrie sowie sämtliche anderen sonstigen Industriezweige. 2. Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage Ertragslage Im Geschäftsjahr 2023 beläuft sich das Rohergebnis auf 15,9 Mio. EUR und liegt damit über dem Vorjahresniveau von 15,7 Mio. EUR. Dies resultiert aus einem Umsatzzuwachs bei gleichzeitig gesunkenem Materialaufwand aufgrund der Normalisierung der Beschaffungspreise und Lieferkettensituation. Der Personalaufwand in Höhe von 9,5 Mio. EUR liegt über dem des Vorjahres (Vorjahr 9,1 Mio. EUR). Dies resultiert im Wesentlichen aus einer Tariferhöhung. Die Prognose aus dem Lagebericht 2022 mit einer deutlich positiveren Entwicklung sowohl beim Rohergebnis als auch beim ordentlichen Betriebsergebnis ist nicht eingetroffen. Das Jahresergebnis 2023 mit 884 TEUR liegt leicht unter dem des Vorjahres mit 1,06 Mio. EUR. Vermögenslage Das Anlagevermögen im Jahr 2023 liegt im Vergleich unter dem Vorjahresniveau. Bei den Sachanlagen ergaben sich im Wesentlichen Zugänge in den Bereichen Maschinen sowie Werkzeugen. Die Finanzanlagen sind von 7.269 TEUR im Vorjahr deutlich auf 6.813 TEUR zurückgegangen. Dies resultiert im Wesentlichen aus der Tilgung von sonstigen Ausleihungen gegenüber Dritten. Das Umlaufvermögen ist mit 13,6 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahr mit 13,0 Mio. EUR gestiegen. Dies ist im Wesentlichen auf eine Erhöhung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen zurückzuführen. Das Eigenkapital hat sich von 11,5 Mio. EUR auf 12,4 Mio. EUR erhöht. Das Eigenkapital umfasst das geleistete eingezahlte Stammkapital, die Kapitalrücklage sowie den Bilanzgewinn auf den 31. Dezember 2023. Die Eigenkapitalquote hat sich damit auf 54,0% (Vorjahr 49,8%) erhöht. Die Pensionsrückstellungen sind mit 2,3 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahr mit 2,4 Mio. EUR leicht gesunken. Die Verbindlichkeiten betragen am Bilanzstichtag insgesamt 6,8 Mio. EUR nach 7,7 Mio. EUR im Vorjahr. Die Verminderung ergibt sich im Wesentlichen aus der Tilgung von Bankdarlehen sowie der Reduzierung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Finanzlage Der Cashflow ist mit 1,3 Mio. EUR positiv. Die Verbindlichkeiten gegenüber den Kreditinstituten reduzierten sich, bedingt durch die Tilgung von Darlehen, um 0,8 Mio. EUR und belaufen sich zum Bilanzstichtag auf 3,0 Mio. EUR. Die Finanzlage kann als stabil bezeichnet werden. Es bestehen offene Kreditlinien in ausreichender Höhe. Finanzielle Leistungsindikatoren Wesentliche Steuerungsgrößen des Unternehmens sind die Umsatzentwicklung und das Betriebsergebnis. Zusammenfassend ist festzustellen, dass die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft stabil ist. 3. Beschaffung Beim Normalstahl lagen die Preise zu Jahresbeginn 2023 ungefähr auf dem Vorjahresniveau und fielen zum Jahresende hin ab, ohne jedoch auf das vor-Corona-Niveau zu kommen. Im Edelstahlbereich hingegen stiegen die Preise zu Jahresbeginn leicht an, um dann ab dem zweiten Halbjahr stufenweise unter das Vorjahresniveau zu fallen. Im Kunststoffbereich sind die Preise bei PA im GJ 2023 wiederholt gesunken. Das gleiche gilt für PBT. Im Bereich PP ergab sich unterjährlich ebenfalls ein Abwärtstrend, der aber Ende des Jahres mit einer leichten Erhöhung wieder gestoppt wurde. Im Bereich der Naturprodukte ist weiterhin die fortschreitende Verknappung ein Thema. Ursachen liegen teils in Natureinflüssen, teils in der Veränderung der Nachfrage oder an gesetzlichen Regelungen. Die Preise im Jahr 2023 lagen hier leicht über dem Vorjahresniveau, ebenso wie bei Naturhaaren und -fasern. Mit einer Reduzierung ist eher nicht mehr zu rechnen. Ein Trend weg von den Naturfasern hin zu Kunstfasern ist festzustellen. In allen Bereichen sind die Erwartungen der Wirtschaft auf ein reduziertes Preisniveau ausgerichtet, aufgrund von Preissenkungen im Rohmaterialbereich. Allerdings sehen wir derzeitig kein deutliches Sinken des Preisniveaus, da bei der Verarbeitung des Rohmaterials weiterhin höhere Produktionskosten der Reduzierung entgegenwirken. 4. Investitionen Im Bereich Produktion wurden Neuinvestitionen, Ersatzinvestitionen sowie Rationalisierungsinvestitionen getätigt. Ebenso für Hard- und Software im Bereich IT für Konstruktion und Support. Diese Investitionen wurden im Geschäftsjahr 2023 durch Eigenmittel finanziert. Die aktuelle und die mittelfristige Investitionsplanung bezieht sich auf technisch und wirtschaftlich notwendige Ersatz- und Rationalisierungsinvestitionen. 5. Personal- und Sozialbereich Entsprechend den tariflichen Regeln beträgt die Wochenarbeit weiterhin 35 Stunden. Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 165 Personen (FTE: 162 Personen) beschäftigt. 6. Qualitätssicherung Die KULLEN-KOTI GmbH wendet ein Qualitätsmanagementsystem an. Durch Audit wurde der Nachweis erbracht, dass die Forderungen der DIN EN ISO 9001:2015 erfüllt sind. 7. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen insbesondere Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Ziel des Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Die Unternehmensleitung verfolgt eine konservative Risikopolitik. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen und bonitätsstarken Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Sofern bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. 8. Chancen- und Risikobericht Risikomanagement und internes Kontrollsystem Unternehmerisches Handeln vollzieht sich im Spannungsfeld zwischen Chancen und Risiken. Der verantwortungsvolle Umgang mit Risiken ist eine Grundvoraussetzung für nachhaltigen geschäftlichen Erfolg. Risiken können sich sowohl aus den internen Abläufen und Handlungen, vor allem aber auch aus dem operativen Geschäft ergeben. Das interne Kontrollsystem hat die Aufgabe, die Einhaltung aller gesetzlichen Vorschriften, internen Regelungen und Anweisungen sicherzustellen und Schaden durch betrügerische Handlungen zu verhindern. Dazu sind die ablauforganisatorischen Regelungen, Anweisungen und Richtlinien systematisch niedergelegt. Wesentliche Risiken und Chancen Risiken Das Risikomanagementsystem der Absatzmärkte basiert auf systematischen Analysen der Kundenanforderungen. Das Hauptrisiko für unsere Produkte sehen wir in einer weiter zunehmenden Konkurrenz durch das Angebot von technischen Bürsten, welche in Niedriglohnländern hergestellt werden und auf dem deutschen Markt angeboten werden. Die Risiken der Beschaffungsmärkte sind geprägt durch weiterhin hohe Beschaffungspreise und hohen Konkurrenzdruck unserer Lieferanten. Ein professioneller Einkauf, das Vermeiden von Abhängigkeiten von einzelnen Zulieferern sowie das Denken in technischen Alternativen sind Voraussetzung für erfolgreiches Risikomanagement in den Beschaffungsmärkten. Den sich aus der Geschäftstätigkeit ergebenden Forderungsrisiken begegnen wir mit aktivem Forderungsmanagement. Die Risiken aus Exportgeschäften werden zum Teil durch Akkreditive gesichert. Zudem werden die Möglichkeiten der eingesetzten ERP-Software im Bereich Forderungsmanagement intensiv genutzt. Über Veränderungen der Bonität und Kreditwürdigkeit unserer Debitoren werden wir durch Wirtschaftsauskunfteien laufend informiert. Das operative Geschäft ist maßgeblich von einer funktionierenden Informationstechnologie abhängig. Der IT-Betrieb basiert auf Standardsoftware eines großen Anbieters und wird zentral in Reutlingen administriert. Chancen Mögliche Chancen nach Überwindung der Corona-Pandemie bestehen auch in der kurz- bis mittelfristigen Umstrukturierung von Lieferketten, um diese robuster gegen Schocks zu gestalten. Kritische Produktionsprozesse könnten in diesem Zuge insbesondere aus dem außereuropäischen Raum zurück verlagert werden. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, dass die Bundesregierung oder die Europäische Union durch ein Konjunkturprogramm die Nachfrage erfolgreich ankurbelt und die Erholung der Nachfrage schneller als erwartet eintritt. Durch verstärkte Marketingaktivitäten speziell in der Produkt- sowie Kommunikationspolitik erwarten wir durch die umgesetzten Maßnahmen zusätzliche Bedarfe. Durch den Verbund mit der KOTI-Gruppe und der daraus resultierenden Ausweitung des Produktportfolios sehen wir weiterhin die Chance an steigenden Bedarfen. Gesamtaussage KULLEN-KOTI hat alle erforderlichen Systeme und internen Regelungen, die notwendig sind, um größere Risiken zu erkennen und zu beherrschen. KULLEN-KOTI hat es sich zur Aufgabe gemacht und darauf ist die Unternehmenspolitik ausgerichtet • als innovativer Lösungspartner für Technische Bürsten die Anforderungen der Kunden und der Gesellschaft hinsichtlich Qualität, Umweltschutz, Arbeits- und Gesundheitspolitik mit optimal abgestimmten Lösungen und Prozessen, zu erfüllen • durch Implementierung eines ganzheitlichen Qualitätsmanagements, die hohe Qualität über die gesamte Prozesskette sicherzustellen • als Partner unserer internationalen Kunden deren Produktionsprozesse durch umfassende Entwicklungs-Kompetenz, modernste Technologien, hochwertige Produkte und zuverlässigen Service, zu optimieren und zu sichern Wir bauen unsere Experten-Kompetenz weltweit aus, für nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit, Unabhängigkeit, Ertragskraft und den zukunftssicheren Erfolg unseres Unternehmens. 9. Prognosebericht Trotz der angespannten geopolitischen Lage gehen wir davon aus, dass die Lieferketten und die Energieversorgung stabil und sicher bleiben. Die globale Wirtschaftsleistung wird 2024 ähnlich wie 2023 leicht zulegen. Die Wirtschaftsleistung in Deutschland hingegen wird im Jahr 2024 stagnieren. Vor allem die Industrie und Bauwirtschaft bleiben in der Rezession verhaftet. Daher rechnen wir im laufenden Geschäftsjahr mit einer leicht negativen Entwicklung des Rohergebnisses sowie des ordentlichen Betriebsergebnisses im Vergleich zum Vorjahr.
Reutlingen, den 23. August 2024 KULLEN-KOTI GmbH Für die Geschäftsleitung Bilanz für OffenlegungszweckeAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für Offenlegungszwecke
Anhang für OffenlegungszweckeA. ALLGEMEINE HINWEISE Die KULLEN-KOTI GmbH hat ihren Sitz in Reutlingen und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Stuttgart unter der Registernummer HRB 753962. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 I 2, 266 ff. HGB). B. WESENTLICHE BILANZIERUNGS - UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. I. Anlagevermögen Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, innerhalb von drei bis fünf Jahren abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird soweit abnutzbar, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Den planmäßigen Abschreibungen werden Nutzungsdauern zwischen drei und fünfzig Jahren zugrunde gelegt. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilswerte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Beträge in Fremdwährungen sind zum historischen Umrechnungskurs oder dem niedrigeren Stichtagskurs bewertet. II. Vorräte Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten bzw. den jeweils niedrigeren beizulegenden Werten. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und verminderter Verwertbarkeit ergeben, werden in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu durchschnittlichen Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten Fertigungsmaterial, Fertigungslöhne sowie Material- und Fertigungsgemeinkosten. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und verminderter Verwertbarkeit ergeben, werden in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen. Handelswaren werden zu Anschaffungskosten bzw. den jeweils niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und verminderter Verwertbarkeit ergeben, werden durch angemessene Abschläge berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte an Kreditinstitute in vollem Umfang sicherungsübereignet. III. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert angesetzt. Zweifelhafte Forderungen werden mit ihrem wahrscheinlichen Wert angesetzt, uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine angemessene Pauschalwertberichtigung vom nicht einzelwertberichtigten Bestand der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen abgesetzt. IV. Flüssige Mittel und die sonstigen Aktiva Flüssige Mittel und die sonstigen Aktiva sind zum Nennwert angesetzt. V. Rückstellungen Die Pensionsverpflichtungen werden mit dem anhand der Projizierten Einmalbeitragsmethode ermittelten Erfüllungsbetrag unter Verwendung der Richttafeln Heubeck 2018 G bewertet. Für die Abzinsung wurde der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 1,82 % verwendet. Die Fluktuation wurde mit Alters- und Dienstzeitabhängigen Wahrscheinlichkeiten berücksichtigt. Erwartete Rentensteigerungen wurden mit 2,0 % berücksichtigt. Aus der Trägerschaft für die Paul-Kullen-Hilfe Unterstützungskasse e.V., Reutlingen, besteht eine Subsidiärhaftung in Höhe von TEUR 521, mit deren Inanspruchnahme zu rechnen ist. Eine Passivierung dieser mittelbaren Verpflichtung erfolgt unter Hinweis auf Art. 28 EGHGB nicht. Bei der Berechnung der Rückstellungen für Jubiläumszuwendungen kommt ein Rechnungszinsfuß von 1,74 % p.a. zum Ansatz. Die Steuerrückstellungen und Sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) gebildet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 II HGB). VI. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. VII. Währungsumrechnung Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr sind zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. C. ERLÄUTERUNGEN ZU DEN POSTEN DER BILANZ Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Finanzanlagen Die Zusammensetzung des Anteilsbesitzes ist der Übersicht "Angaben zum Anteilsbesitz" zu entnehmen. Angaben zum Anteilsbesitz
* Die Angaben beziehen sich auf den Jahresabschluss zum 31.12.2022. In den Finanzanlagen sind langfristige Ausleihungen gegenüber Gesellschafter in Höhe von TEUR 1.245 (Vj. TEUR 0) enthalten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände haben mit Ausnahme des Aktivwerts aus Rückdeckungsversicherungen in Höhe von TEUR 220 (Vj. TEUR 228) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Des Weiteren sind in den sonstigen Vermögensgegenständen Aktivwerte für Rückdeckungsversicherungen enthalten, die rechtlich erst nach dem Bilanzstichtag entstehen. Eigenkapital Im Posten Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von EUR 11.452.978,84 enthalten. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Gesellschaft hat zum 31.12.2023 versicherungsmathematische Gutachten unter Berücksichtigung der nach BilMoG geltenden Bewertungsvorschriften für Pensionsrückstellungen nach der Projizierten Einmalbeitragsmethode erstellen lassen. Bei der Festlegung des laufzeitkongruenten Rechnungszinssatzes wurde von dem Wahlrecht nach § 253 Abs. 2 S. 2 HGB Gebrauch gemacht. Dabei dürfen Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbare langfristig fällige Verpflichtungen pauschal mit einem durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst werden, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (Berichtsjahr 1,82 %). Es wurden die Richttafeln Heubeck 2018 G verwendet. Zum 1. April 2010 ergab sich aus der Neubewertung der Pensionsverpflichtungen eine Unterdotierung in Höhe von 210.546,00 EUR. Die Gesellschaft hat sich für die Ausübung des Wahlrechts nach Art. 67 Abs. 1 EGHGB und eine Verteilung der erforderlichen Zuführung über den Zeitraum von 15 Jahren entschieden. Folglich wird, beginnend mit dem Geschäftsjahr 2010/11, in jedem Jahr ein Betrag von 14.037,00 EUR den Pensionsrückstellungen erfolgswirksam zugeführt. Der Zuführungsbetrag des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von TEUR 14 wurde gesondert als Davon-Vermerk bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen als "Aufwendungen nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB" erfasst. Zum Bilanzstichtag beträgt der noch nicht erfasste Zuführungsbetrag (Unterdeckung) EUR 14.028,00. Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 17. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Verpflichtungen aus dem Personalbereich, für Gewährleistungsansprüche sowie für Jahresabschlusskosten gebildet. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:
Die Verbindlichkeiten über 5 Jahre belaufen sich zum Bilanzstichtag auf insgesamt EUR 880 (Vj. TEUR 1.158). Davon betreffen TEUR 784 (Vj. TEUR 1.017) die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und TEUR 96 (Vj. TEUR 141) die sonstigen Verbindlichkeiten. Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind insgesamt TEUR 2.890 durch Grundschulden besichert. Des Weiteren wurden Sicherheiten durch einen Raumsicherungsübereignungsvertrag für Warenlager mit wechselndem Bestand sowie einen Globalzessionsvertrag für Forderungen aus Warenlieferungen und Leistungen bestellt. Unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 575 (Vj. TEUR 185) ausgewiesen. Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse bestehen zum Bilanzstichtag keine. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der Zahlungsverpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen beläuft sich auf TEUR 212. Die Miet- und Leasingverträge enden zwischen 2024 und 2026. A. ERLÄUTERUNGEN ZU DEN POSTEN DER GEWINN - UND VERLUSTRECHNUNG Umsatzerlöse Als mittelgroße Kapitalgesellschaft wurde von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, die Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen sowie nach geografisch bestimmten Märkten (§ 285 Nr. 4 HGB) nicht angeben zu müssen (§ 288 S. 2 HGB). B. SONSTIGE ANGABEN Arbeitnehmer Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Geschäftsführung und Vertretung Die Geschäftsführung setzt sich wie folgt zusammen: Andreas Bruhn, COO Johannes Hermanus Wilhelmus van Kouwen, CEO Nathalie Lydia Maria Huybreckx-van Kouwen (bis 28.04.2023) Michel Jozef René Lambert Huybreckx, CEO Die Angabe der Organbezüge entsprechend § 285 Nr. 9a HGB unterbleibt unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB auf Grund des Vorliegens der Voraussetzungen des BMJSchreibens vom 6. März 1995. Haftungsverhältnisse zugunsten von Organmitgliedern sind im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht eingegangen worden. Für die Angaben der Pensionsverpflichtungen zugunsten ehemaliger Organmitglieder nach § 285 Nr. 9b HGB wird ebenfalls die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.
Reutlingen, den 23. August 2024 KULLEN-KOTI GmbH Die Geschäftsführung Anlagenspiegel für Offenlegungszwecke
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers für OffenlegungszweckeAn die KULLEN-KOTI GmbH, Reutlingen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der KULLEN-KOTI GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der KULLEN-KOTI GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Reutlingen, den 23. August 2024 ba
audit gmbh
Marion Moser, Wirtschaftsprüferin Harald Aigner, Wirtschaftsprüfer Beschluss vom 06.12.2024: Der Bilanzgewinn in Höhe von 12.336.993,91 EUR wird auf neue Rechnung vorgetragen. |
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